Das Schweigen der Lämmer - Kritik

The Silence of the Lambs

US · 1991 · Laufzeit 118 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller · Kinostart
  • 9 .5

    Hochinteligenter Horror Psychothriller, der Filmgeschichte geschrieben hat.
    Anthony Hopkins als Hannibal Lecter, nie war ein Kannibalen Psycho, so Intelligent und Smart wie er. Wie er den Typus Massenmörder filmisch darstellt, hat neue Spheren der Schauspielkunst eröffnet. Seine brillante Darbietung wurde völlig zu recht mit dem Goldjungen honoriert.
    Auch der Rest der Cast ist Erstklassik und bis in jede Rolle perfekt besetzt.
    Hochspannend inszenierter Nervenkitzel mit unvergessenen Bildern, die auch nach sovielen Jahren ihren Horror nicht verloren haben.
    Ein echter Filmklassiker der es als dritter Film überhaupt geschaft hat, alle Big Five Goldjungen abzuräumen!
    MEISTERWERK!

    8
    • 9 .5

      (Ich hab die Bücher nie gelesen also gibts hier keinen Vergleich)
      Der Film ist nicht nur ein Kriminal Film-Thriller mehr eine Mischung aus Thriller/Psychothriller und Drama wie ich finde

      Der Film beginnt schnell und direkt
      Vllt ein bisschen zu schnell aber immerhin ist man dann gleich mittendrin
      Der Film wirkt zur Mitte etwas langwierig
      Keinesfalls langweilig, aber alles ein bisschen unnötig in die Länge gezogen
      Zum Schluss kommt aber auf jeden fall noch Spannung auf

      Die Charaktere aber machen den film besonders aus
      Allen voran natürlich Lecter. Welcher zwar nur eine Nebenrolle spielt und auch nicht allzuviel Screentime hat
      Trotzdem ist er das Symbol für den film und eigentlich auch fast schon eine Hauptfigur
      Unbedingt erwähnenswert ist natürlich Anthony Hopkins verkörperung. Er ist einfach Hannibal Lector PUNKT
      Die wirklich Hauptfigur ist hier aber Clarice Starling auch sehr gut gespielt von Jodie Foster
      Mit welcher ich als Hauptfigur super zurecht komme
      Auch alle anderen Figuren gefallen mir sehr und sie haben weder zu wenig, noch zuviel screentime
      Schauspielerisch haben mir alle wirklich gut gefallen

      Umstritten war dieser Film ja Vorallem wegen einiger ekelszenen
      Obwohl ich nicht weiß wieso. Der Film ist ab 16 und zu den Charakteren gehört ein Kannibale. Blut unvermeidbar
      Sehr gut sind die Stellen aber in Szene gesetzt worden. So dass es zu keinem Zeitpunkt künstlich aussieht

      Auch hervorheben will ich die Stellenweise gewagtere Wortwahl, welche ja nicht selbstverständlich ist

      Der Film ist ein Klassiker und dazu ein guter
      Und leichte Schwächen machen keinen Film schlechter

      Nicht perfekt aber immer ein besonderer film für mich 9,5/10

      1
      • 5

        Also ich weiß nicht
        Ich weiß wie hoch der FIlm angesehen ist
        Allerdings muss ich sagen, dass ich bis auf Lecter nicht viel interessantes am Film finde.
        Habe ihn jetzt glaube ich 3x gesehen
        Beim ersten Mal fand ich ihn super, dann aber schwächer

        Ist mir vlt. einfach zu lang, obwohl ich andere Filme dieser Länge wie Gladiator etc. sehr mag
        Mag lieber "Roter Drache"

        1
        • 8

          Ein Klassiker und mit Anthony Hopkins könnte der Film nicht besser besetzt sein. Absolut spannungsgeladen und ausgestattet mit einer so tollen Atmosphäre das man ihn einfach gesehen haben muss.

          1
          • 10

            Meisterwerk!

            • 8 .5

              Das Schweigen der Lämmer, ein geradezu sagenumwobener Klassiker des Thrillergenres. Wer kennt es nicht? Wer kennt Hannibal Lecter nicht? Was wäre das Schweigen der Lämmer ohne Anthony Hopkins, mit seinen eisigen, alles durchleuchtenden Augen und diesem leicht geschwungenen Mund, mit einem wissenden, überlegenen und erschreckender Weise gerechtfertigten Lächeln. Allein die Großaufnahmen von Gesichtern, in denen wir all die kleinen Regungen erkennen können machen den Film so faszinierend. Lecter, ist hier wie ein Tier im Käfig. Doch statt unruhig hin und her zu gehen, wartete er. Beherrscht den Raum, nicht nur in, sondern auch außerhalb der Zelle. Sein Körper ist gefangen, aber nicht sein wacher Geist. Es ist das, was wir in einer eigentümliche Art von Romantik im Zoo erleben. Etwas Exotisches, Gefährliches, Ungezügeltes, so nah betrachten, zu riechen, erleben zu können. Und auch die Flucht, verschaffte zumindest mir eine gewisse Art von Befriedigung. Genau so wie man es dem Löwen, oder dem Tiger im Zoo wünscht eines Tages fliehen zu können. (wenn auch unvernünftig, so sagt unser Gefühl doch etwas anderes.)
              Und wenn dieses Wesen frei ist, was dann? Lebt es dann unter uns? Wie viele dieser Fremdartigen Wesen leben überhaupt unter uns? Undomestizierte? Dinge die aussehen wie wir, aber nicht sind wie wir. Auch dass dominiert den Film und stellen wir diese Fragen öffentlich, dann werden die meisten darauf Schweigen.

              • 7 .5
                pabloundtrish 15.02.2016, 16:33 Geändert 17.02.2016, 01:09

                Sir Anthony Hopkins als Prof. Dr. Sir His Majesty Hannibal Fucking Lecter. Schwer zu sagen, wem von beiden durch diese Besetzung mehr Ehre und Glück zuteil wird. Kaum zu glauben, dass Anthony nicht wirklich Hannibal ist, so grandios spielt er ihn. Dr. Hannibal Lecter, mit seinem scharfen Verstand, dem man nicht eine Sekunde lang etwas vormachen kann und es besser gar nicht erst versucht. Der nicht nur alle möglichen Adressen und Telefonnummern, sondern ebenso ganze Städte und Landschaften im Kopf hat. Dieser arrogante Typ, dem ein Menschenleben unwichtiger als eine Tischregel oder ein Kraftausdruck ist, geschweige denn eine falsch gespielte Note im Orchester. Der sich aber auch über sich selber lustig machen und seine Schwächen erkennen und zugeben kann. Und daran seine Freude hat. Der Typ, der sich eiskalt über sein eigenes Gefängnis lustig macht und lacht, wenn man ihm droht oder etwas antut. Dem nichts heilig ist, diesem Psycho. Er hat keinen Stress, keine Gefühle, keine Angst. Stattdessen hat er eine bessere Nase, bessere Ohren und Augen als die wilden Tiere. Und einen messerscharfen Verstand. Dieser entmündigte dicke kleine alte Sack mit Halbglatze, gefangen im sichersten Verließ der Welt, steuert alles und Jeden und weiß immer genau, wie und wie weit. Ein Fest für die Augen. Wenn er jemanden umbringen will, flüstert er ihm einfach was zu. Oder findet einen Weg, einem anderen Mörder Codes zu schicken. Und wenn er dann doch mal einen Spaziergang machen will, findet er früher oder später Möglichkeiten, um auszubrechen. Und wenn er verliert und sie ihn wieder schnappen, macht er es sich halt bequem. Schließlich weiß er, dass sie ihn nicht töten und auch nicht wirklich benutzen, sondern er sie benutzt. Würde er den Ermittlern nicht helfen wollen, würden sie den Fall nie lösen. Manchmal will er es auch nicht. Und dann müssen sie halt warten. Einmalig. Dieser mächtige Zerstörer, diese unscheinbare Katastrophe, Herrscher über alle Mörder, Polizisten, Wärter, Ärzte und Geisteskranken sowie ihre Familien und Haustiere und wer noch so alles seinen Weg kreuzt. Zumindest Das Schweigen der Lämmer und Roter Drache muss man gesehen haben. Hannibal ist auch ganz gut. Hannibal Rising und Maneater, also die beiden ohne Anthony haben halt diese Lücke und sind auch abgesehen davon kein würdiger Vergleich. Diese unheilvolle Figur Dr. Lecter und wie Anthony Hopkins sie spielt, ist ein Geschenk. Ein wichtiges Stück Filmgeschichte.

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                • 7 .5

                  Wer einen Mörder fassen will, braucht das Gehirn eines Mörders.

                  Die Verfilmung von „Das Schweigen der Lämmer“ funktioniert nach wie vor, weil Abartigkeiten unserer Lust heute genauso angsteinflößend sind wie damals. Die Figur Lecters ist eine Revolution im Thriller-Genre, weil sich zwischen hell (Starling/Foster) und dunkel (Bill/Levine) ein Mittler gesellt, der die Moral sämtlicher Vorgänge hinterfragt.

                  Gleichzeitig setzt der Film auf einer verstörend sexuellen Ebene an, vereint alle Figuren in ihrer körperlichen Wahrnehmung: Starling ist sowohl bei Psychopathen als auch dem FBI das Objekt einer fleischlichen Begierde, derer sie sich erwehren muss. Lecter liebt es, sich Körper einzuverleiben, Buffalo Bill spielt eben diesen Einverleibten. Gleichzeitig funktioniert der gesuchte Serienmörders als Anagramm des Doktors: Bill kehrt die Physis seiner Opfer nach außen, Lecter deren Seele. Vielleicht geht es auch um die Sehnsucht, sich so Menschlichkeit zuzuführen, was zwar ein humaner Ansatz ist, durch unmenschliches Handeln aber pervertiert wird. Dass die Kollektivität dieser Trieb-Anatomie nie offen ausgesprochen wird, macht sie noch bedrohlicher - Jonathan Demme profitiert klar von der komplexen Psychologie der literarischen Vorlage.

                  Auffällig ist Kameramann Fujimotos Bildsprache. Mit neuen Eindrücken überschwemmende point-of-view-shots bei der unerfahrenen Starling, statisch-sichere Aufnahmen bei Lecter. Clarice handelt schnell und intuitiv, Hannibal langsam und bedacht. Fujimoto bleibt immer nahe dran, obwohl man das bei diesem Kabinett der Abscheulichkeiten gar nicht möchte. Das verleiht dem Stoff seine filmische Identität, hält Harris in der Vorlage doch immer eine gewisse Distanz zu seinen Figuren.

                  Bleibt ein von Hopkins getragenes Psychogramm über die Variationen fleischlicher Obsession, das offenkundig nicht so zeitlos ist wie der Roman.

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                  • 8

                    Absoluter Top-Film mit klasse Besetzung und starker Inszenierung. Anthony Hopkins in der Performance seines Lebens ist einfach nur großartig und die Schüler-Mentor Beziehung zwischen Clarice und Lecter ist genial geschrieben. Aber warum dann "nur" 8 von 10? Weil Lecter eben nur knappe 20 Minuten zu sehen ist und er Clarice mental zwar weiter beschäftigt, er allerdings am Ende des Tages wenig mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat, was einen als Zuschauer schon stört, da man eben einfach mehr von ihm sehen will. Außerdem stört mich die Identität des Opfers von Bill, da dass meiner Meinung nach einfach unnötig war. Man darf aber auch nicht vergessen, dass neben Hopkins auch Jodie Foster einen großartigen Job macht, da sie nicht nur den Film trägt, sondern auch ein Rolemodel für spätere Film und Fernsehermittlerinnen ist(zum Beispiel Scully). Trotzdem erklärten Schwächen im Hauptplot, bleibt dieser Film auf einem extrem hohen Level und ist fast durchgehend spannend.

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                    • 3

                      Ich konnte nie so recht den Rummel um diesen sehr mittelmässigen Thriller verstehen.

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                      • 9 .5

                        Anthony Hopkins drückt "Das Schweigen der Lämmer" in jeder Szene, die er spielen darf seinen Stempel auf, sodass phansenweise ein gewisses Warten auf den nächten Auftritt von Dr. Lecter entsteht, da die eigentliche Story um Buffalo Bill nicht ganz so zu überzeugen weiß, wie dessen erbarmungslose Psychospielchen mit einer (hier) überzeugenden Jodie Foster.
                        Fazit: Längst ein Kultfilm, der den Titel Psychothriller noch verdient hatte.

                        • 9

                          [...] Auch darum geht es in „Das Schweigen der Lämmer“: Menschliche Abgründe erkunden, um nicht nur die Faszination dahinter zu entdecken, sondern im nächsten Schritt auch die zerstörerische Energie dieser unverkennbar existenten Faszination. Wer sagt, Hannibal Lecter würde kein Charisma auf ihn ausüben, der lügt, Hannibals Intellekt ist zu beeindruckend, seine Präsenz zu emphatisch, so dass er in jeder Szene gegenwärtig scheint, selbst wenn seine Screentime sich nicht einmal auf einen Umfang von knapp 20 Minuten beläuft: Die bohrenden Augen des kultivierten Teufels brennen sich ständig ins Mark des Zuschauers, um diesen, wie auch Clarice Starling, psychoanalytisch zu sezieren. Diese menschlichen Abgründe, in deren Kontakt jeder der Charaktere schon gekommen ist, flammen zu einem beängstigen Psycho-Duell auf; ein Machtkampf, bei dem es nicht nur darum geht, andere Personen zu retten, sondern auch, den eigenen Seelenfrieden zu gewinnen. Und doch, wir alle sind nur verstörte Rehe im Lichtkegel des Wahnsinns, was spätestens dann überdeutlich wird, wenn das Grün des Nachtsichtgerätes die gesamte Leinwand für sich beansprucht.

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                          • 8
                            SamRamJam 11.01.2016, 19:03 Geändert 12.01.2016, 00:01

                            ACHTUNG SPOILER

                            Obwohl Anthony Hopkins als Dr. Lecter nur circa 16 Minuten von den rund 120 Minuten vorkommt, gewann er einen Oscar als bester Hauptdarsteller. Zuerst mag es sich seltsam anhören, denn wenn man es genau nimmt ist Hannibal Lecter hier wirklich nur eine Nebenfigur, und, wenn man es noch genauer nimmt, noch nicht einmal eine besonders wichtige. So hätte Clarice Starling den Fall auch so lösen können wenn sie sich mehr mit der Akte als mit dem Doktor beschäftigt hätte. Zumal sie den Fall ohnehin eher zufällig löst und weniger wegen der Hilfe von Lecter. Aber trotzdem dominiert Anthony Hopkins den ganzen Film! Ich gebe zu, ich selber war richtig erstaunt als ich heute gelesen habe dass er nicht einmal in einem sechstel vom Film zu sehen ist, so prägnant spürt man seine Anwesenheit.

                            Der eigentliche Fall um Buffalo Bill und seiner Geisel interessiert auch nicht so wirklich, es ist lediglich der MacGuffin, der Starling einen Grund liefern soll mit Lecter zu reden und zudem so einen gewissen zeitlichen Druck aufbaut. Denn eigentlich geht es doch um das Spiel zwischen Starling und Lecter.

                            Dabei ist der Film auch so schlau selbst die anfangs etwas platten weil schon zu oft gehörten Themen wie den Daddy Issues oder der Frau in einem Männerberuf im späteren Verlauf zu instrumentalisieren und für seine Aussage nach Begierde aufzulösen. Was wohl auch besser funktioniert als wenn man versucht hätte Buffalo Bills abstrusen Gedanken zu durchleuchten, zumal sein wirres Wesen, irgendwo zwischen Falterzüchter und Hakenkreuzbettwäschebesitzer (was für ein Wort) wohl zu unstabil ist und jedwede Betrachtung dann sowieso zu schnell in eine falsche Richtung kippt. Zumindest wird alles im Film genutzt und angesprochene Nebenthemen zu Anfang im weiteren Verlauf aufgelöst, statt sie, wie so oft, einfach im Raum stehen zu lassen. Frei nach dem Motto: Der Held ist ne Frau, dann zeigen wir doch mal das manche Männer sich von ihr bedroht fühlen, bzw. sie bumsen wollen... einfach so ohne Grund.

                            Diese innere Abgeschlossenheit gefällt mir besonders am Film, und natürlich Lecter. Es ist ein überragender Thriller, der auch beim x-ten Mal Spass macht und unterhält.

                            Aber nun zu dem einen Punkt der mir nicht gefällt. Der, als ich das Buch las, so enttäuschte und emotional aufwühlte, dass ich den dazugehörigen Film nur einmal sah (2002 oder so) und dann bis heute nicht mehr. Gäbe es da schon moviepilot hätte ich den Film wohl auch auf eine 5 runtergestutzt, so sehr geärgert hat mich das Ende vom Buch (und Film natürlich). Ich bemühe mich auch keine Kraftausdrücke zu benutzen sondern sachlich zu bleiben. Und zwar: Ich finde es richtig schwach dass Starling Bill am Ende nur durch Zufall findet. Das finde ich wirklich ärgerlich. Da gibt es eine so clevere Geschichte, voller Psychospiele und Andeutungen und Hinweisen, und dann kommt eine so plumpe Auflösung. Uff. Lecter selber kann Clarice nicht dahingelockt haben, da er gar nicht wissen konnte wo Bill zu der Zeit lebt, und Clarice hätte gar nicht geschnallt mit wem sie redet wenn da nicht zufällig so ein Totenkopffalter vorbeigeflattert wäre.
                            Wäre dieser Zufall mit dem Falter nicht passiert, dann wäre gar nichts passiert. Das FBI hätte den falschen hochgenommen, Bill hätte weiter gemordet und Lecter wäre zudem auch noch getürmt. Total Ausfall beim FBI sozusagen.

                            Wie gesagt, so etwas kann ich gerade bei intelligent aufgebauten Filmen überhaupt nicht leiden wenn der eigene Aufbau scheinbar nicht mehr reicht und sich in zufällige Deus Ex Machina Momente geflüchtet wird. Unnötig. Aber nach über zehn Jahren dachte ich mir, haste mal genug geschmollt. Also übersehe ich das Ende, und hole ihn mal wieder aus dem Giftschrank, ein Punkt Abzug gibt es trotzdem wegen diesem Ende.

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                            • 10

                              Meisterwerk!

                              • 10

                                So wünsche ich mir einen Thriller, spannend mit anspruchsvollen Dialogen.

                                • 9
                                  MichaelJ 04.01.2016, 23:13 Geändert 04.01.2016, 23:29

                                  Ich bin bei "Das Schweigen der Lämmer" immer wieder fasziniert von der Sympathie und der Geborgenheit, die man im fiktionalen Spiel auch für einen Massenmörder aufbauen kann. Trotz der Doppelspiele, denen man (auch als Zuschauer) ausgesetzt ist, verspürt man ein Verdammtsein zum widerwilligen Vertrauen.
                                  Man könnte von einem therapeutischen Teufelspakt sprechen, der einerseits die backstorywound einer Karrieristin behandeln will und andererseits eine Mordserie stoppen soll. Die Verbindung, die sich zwischen beiden entwickelt, geht aber über das reine Tauschgeschäft hinaus und erzeugt einen zwischenmenschlichen Mehrwert. Die weibliche Hauptfigur findet in einer Berufswelt des durchdringenden chauvinistischen Blicks das Heil in der zweifelhaften, scheinbar unprofessionellen Aufgabe der Professionsschranken und überantwortet sich dem Untersuchungsobjekt, das sich schnell zur treibenden Kraft mausert. Zu angereicherten Subjekten werden sie am Ende beide, aneinander, und setzen sich über die realen und psychologischen Hindernisse ihrer jeweils sehr eigenen Welten hinweg. Großes Plus: Der Teufelspakt ist nicht klassisch und endet auch nicht so. Die Moral von der großen Abrechnung findet nicht statt. Stattdessen wertet die emotionale Verbindung zwischen beiden Akteuren das "Monster" auf und macht es zu einem fühlenden Menschen, das im Dunstkreis des vermeintlich nichtpathologischen Zuschauers verkehrt und im Umkehrschluss dessen eigene partielle Monstrosität aufwirft.

                                  Es braucht keine Prequels, Sequels oder Serien mehr. Diese Welt gelangt bereits hier zu ihrer vollen psychologischen und symbolischen Tragweite.

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                                  • 10
                                    RoboMaus 04.01.2016, 07:54 Geändert 04.01.2016, 11:42

                                    Es gibt wohl kaum einen Film, in dem ein einzelner Schauspieler solch einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Hopkins zynische Scharfsinnigkeit, der laszive, kaltblütige Gesichtsausdruck, die in jedem Moment fühlbare Gefahr seiner Präsenz, vereinigen sich zu einem Monument des Psychothriller-Genres. Ganz, ganz grosses Kino, zu dem auch ein Plot beiträgt, der von Anfang an mit einer starken Intensität aufwartet und den Betrachter bis zum Ende nicht mehr aus seiner packenden Umklammerung entlässt.
                                    'Das Schweigen der Lämmer' wird in der Regel mit Anthony Hopkins verknüpft oder sogar auf ihn reduziert. Als der Film 1990 gemacht wurde, war jedoch nicht Hopkins der grössere Star, sondern Jodie Foster. Sie wird im Vorspann zuerst genannt und hat gefühlt mindestens die doppelte Screentime. Nicht zu Unrecht: Auch ihr Auftritt als ambitioniertes FBI-Greenhorn, das gegen Lecter auf ein psychisches Himmelfahrtskommando geschickt wird, ist in jeder Hinsicht überzeugend. Vor allem die Sequenz am Ende, (SPOILER) in der sie in das Haus des anderen Psychopathen eindringt und versucht ihn zu stellen, aber in einen Hinterhalt gerät (SPOILER ENDE), ist herausragend gespielt. Nur wenigen Schauspielern gelingt es, Furcht und Anspannung derart hautnah auf den Zuschauer zu übertragen. Allerdings ist dafür auch das Drehbuch verantwortlich: Tally & Harris verzichten wohltuend auf den ausgetretenen Showdown von Psychopathenfilmen (wird überwältigt, aber nicht fertiggemacht, rappelt sich auf, schlägt wieder zu, etc. etc.), sondern haben sich einen packenden, schnörkellosen Ablauf einfallen lassen.
                                    Einer der Filme, der dazu beiträgt die Neunziger als herausragendes Jahrzehnt des Kinos erscheinen zu lassen, was sicherlich in erster Linie Hopkins zu verdanken ist, aber auch das Verdienst von Drehbuch, Regie und Jodie Foster repräsentiert.

                                    10
                                    • 9

                                      Hopkins in seiner Paraderolle als geistesgestörter Kannibale. Passt wie die Faust aufs Auge, einfach großartig. Der Film hat einen düsteren Look, bezieht seine Energie aber aus der Dynamik zwischen Foster und Hopkins, das ist ganz großes Kino.

                                      Das Rad wird hier nicht neu erfunden, es gibt klassische Thrillerzutaten an denen nicht gerüttelt wird. Kleine Einführung, allmählicher langsamer Buildup und finaler Payoff (dieser etwas verbesserungswürdig, so als kleiner Kritikpunkt). Der Cast ist allerdings großartig (wurde auch zurecht reichlich mit Trophäen überschüttet).

                                      Einer der absoluten Topthriller der 90er. Auf jeden Fall noch immer sehenswert, kann man ruhigen Gewissens weiter empfehlen.

                                      • 10

                                        Dieses fiese Spiel von Herr Hopkins... Ich habe Jahre gebraucht um mich an ihn in anderen Rollen zu gewöhnen! Das zeigt ja, wie überzeugend er gespielt hat. Harter und schonungsloser Thriller der Extraklasse!

                                        • 10

                                          Da haben wir ihn: Der zweite Film der von mir das Prädikat "Lieblingsfilm" verliehen bekommt. Und dieses Mal ist es ein moderner Klassiker, ein Film, der ein ganzes Genre geprägt hat, ein Meisterwerk in Sachen Schauspiel und Spannung. Ein Film mit dem wohl ikonischsten, faszinierendsten Serienmörder aller Zeiten und mit einer unfassbar dichten Atmosphäre.
                                          Die Handlung spielt praktisch kurz nach dem ersten, schon sehr guten Teil der Romanreihe und ist sozusagen dessen Perfektion. Der immer noch inhaftierte kannibalistische Serienmörder, der Psychiater Hannibal Lecter wird vom FBI wiederum um Hilfe gebeten um einen weiteren Soziopathen, genannt Buffalo Bill zu ergreifen. Zu diesem Zweck wird die unerfahrene, noch in der Ausbildung befindliche Agentin Clarice Starling zu Lecter geschickt um mit ihm gemeinsam ein Täterprofil zu erstellen. Lecter, der ein gewisses Interesse an Starling zeigt, willigt schließlich ein, doch verlangt neben verbesserten Haftbedingungen auch für jede Information etwas aus Starling's Leben zu erfahren, wovor ihr Vorgesetzter sie ausdrücklich gewarnt hat. Trotzdem geht sie auf den Handel ein und zwischen den beiden entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem sich die junge Agentin trotz aller entgegengesetzten Bemühungen immer mehr in Lecter's Fallen zu verstricken beginnt. Als Buffalo Bill dann die Tochter einer Senatorin entführt, laufen die Dinge für das FBI immer mehr aus dem Ruder und unter dem Druck der Politik stimmt man der folgenschweren Verlegung Lecter's zu...
                                          Eine Handlungszusammenfassung kann in diesem Fall nicht ansatzweise wiedergeben, wie gut die Story eigentlich ist. Das Zusammenspiel zwischen Lecter und Starling ist beeindruckend, die düstere Präsenz des Serienmörders fast greifbar und lässt einen durchweg in einem Unwohlsein zurück. Der Film funktioniert als komplexe Mischung verschiedener Genres, vermischt deren Aspekte so gekonnt, dass sie als Einheit funktionieren. Natürlich ist das Ganze formell die Reinstform eines Thrillers, jedoch bietet der Film auch die Spannung eines Kriminalfilms, die düstere Atmosphäre des Psycho-Horrors und den charakterlichen Tiefgang eines Dramas. Das schafft eine extrem dichte Atmosphäre und die Geschichte bleibt durch ihre Spannung die gesamten 2 Stunden des Films über fesselnd.
                                          Das Glanzstück des Films sind und bleiben aber seine Charaktere: Die beiden Hauptcharaktere Lecter und Starling suchen an Tiefgang und Präsenz ihres Gleichen und das Zusammenspiel der beiden kann durchaus als der besten Leinwand-Duos aller Zeiten gewertet werden.
                                          Vordergründig steht dort natürlich Dr. Hannibal Lecter: Ein Soziopath, der selber Psychiater ist, ein Serienmörder, nicht etwa tumb und ungebildet sondern von einer grandiosen Intelligenz angetrieben, die ihm zu immer neuen psychologischen Spielchen mit seinen Opfern verleitet. Im krassen Gegensatz dazu steht sein Kannibalismus, eine der primitivsten Eigenschaften des Lebens, etwas Abstoßendes, Unmenschliches, unter der Würde eines jeden Menschen. Dieser Kontrast machen den Charakter zu einer der faszinierendsten Figuren der neueren Filmgeschichte. Lecter ist eine Person, die einem unwillkürlich Schauer über den Rücken jagt, ein Charakter, der eine unfassbar düstere geistige Präsenz besitzt und mit seinen Opfern zu spielen vermag, wie die Katze mit einer Maus, ein Raubtier mit seiner Beute. Ein Teil seiner Faszination macht auch die fehlende Erklärung seiner Taten aus, er tötet nicht aus Freude oder Hass ("Sein Puls stieg niemals über 85"), seine Hintergründe bleiben im Dunkeln. Das Alles macht Lecter zu einem Psychopathen, einem perfekten düsteren Gegenspieler, den Hauptträger dieses Films.
                                          Im Gegenüber steht sein weiblicher und geistiger Gegenpart, die junge, unerfahrene, unvorbereitete FBI-Agentin Clarice Starling. Schon beim ersten Treffen überrumpelt sie Lecter mit seiner geistigen Überlegenheit und demonstriert ihr bis zum zweiten seine "Macht" in dem er ohne körperliches Zutun einen Mithäftling in den Tod führt. Die Unterlegenheit spiegelt sich perfekt in Starling's Charakter wieder, zeigt, dass eine normale Ausbildung - und sei man noch so engagiert und ehrgeizig wie die junge Agentin - Einen nicht auf einen Gegenspieler wie Hannibal Lecter (oder auch in gewissem Maße Buffalo Bill) vorzubereiten vermag; Menschen die so fern jeder Menschlichkeit stehen. Und doch, trotz aller Schwächen, ist auch Starling ein faszinierender Charakter, eine vordergründig vorbildliche Musterschülerin, die in ihrem Inneren jedoch ein psychologisches Trauma verbirgt, dass erst ein Soziopath zu zeigen vermag.
                                          Diese Charakterkonstellation bewirkt ein Psychoduell der Extraklasse, unfassbar komplex in seinen Hintergründen, dass in einem düsteren Finale gipfelt; ein zwar nur kurzer Abschnitt im Film an Spannung und Dramatik aber kaum zu überbieten.
                                          Neben diesem herausragenden Duo, darf jedoch auch der eigentlich Antagonist des Films nicht vergessen werden: Obwohl er erst gegen Ende des Films als Person in Erscheinung tritt fasziniert auch Jame Gumb alias Buffalo Bill als Serienmörder. Natürlich ist dies auch teilweise den undurchsichtigen, mysteriösen und doch zutreffenden Theorien eines Dr. Lecter zuzuschreiben aber nichtsdestotrotz ist auch Buffalo Bill ein überaus mysteriöser und fesselnder Hauptgegner, dessen Ende im Film für mich ein wenig unter seiner "Würde" ausfiel. Doch dies ist verständlich, schließlich muss sich alles dem grandiosen Duo unterordnen, machen sie doch (hauptsächlich) die Genialität des Streifens aus.
                                          Ebenso stark ist der Film in technischer und besonders schauspielerischer Hinsicht kaum zu überbieten. Besonders das Ende überzeugt durch eine tolle, packende Inszenierung, aber auch die kriminalistisch anmutende Suche nach dem Serienmörder besitzt ihre Stärken.
                                          Schauspielerisch steht natürlich ein absolut ÜBERRAGENDER Anthony Hopkins als Hannibal Lecter im Vordergrund. Selten gab es eine Darstellung bei der der Schauspieler fast ausschließlich durch seine Mimik derart passend einen solch komplexen Charakter zum Leben erwecken konnte und so beeindruckend, so fasziniernend, eine drückende, von Angst getränkte, dichte Atmosphäre verursachte. Die mag natürlich auch am tollen Charakterdesign liegen, aber ist Hopkins' Leistung dadurch noch höher einzuschätzen, denn nur wenige Darsteller vermögen es einen solchen Charakter auch authentisch wiedergeben zu können. Und das alles in nur 16 Minuten Spielzeit.
                                          Dem im Nichts nachstehend eine Jodie Foster, die ebenso wie Hopkins vollkommen zurecht für ihr Schauspiel mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Sie bringt besonders die anfängliche Unterlegenheit Starling's gegenüber Lecter perfekt herüber, überzeugt besonders im schon erwähnten, überragenden finalen Gespräch durch die packende Darstellung und Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Trauma und zeigt gegen Ende des Films auch ihre Fähigkeiten abseits des geistigen Duells in einer eher von Spannung und Dramatik geprägten Schlussszene. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Foster im Gegensatz zu Hopkins, deutlich mehr Screentime und damit Verantwortung besitzt, schließlich ist sie es, die den Zuschauer mit ihrem Spiel innerhalb des Films halten muss, was ihr mit Bravour gelingt.
                                          Neben diesem genialen Zusammenspiel der beiden Protagonisten gerät leider der ebenfalls hervorragende Ted Levine etwas in den Hintergrund, dessen Leistung ich hier aber trotzdem entsprechend würdigen will. In nur sehr wenig Spielzeit im Film vermag er es, auch das "Monster" Buffalo Bill packend darzustellen und besonders im Zusammenspiel mit seinen Opfern wird diese Leistung besonders deutlich.
                                          Auch neben diesen drei herausstechenden Darstellern ist der Film mit Größen wie Scott Glenn oder Charles Napier hervorragend besetzt, was ebenfalls etwas ins Hintertreffen gerät.

                                          FAZIT: Ein zeitlos, düsterer Klassiker unserer Zeit, der zurecht ein ganzes Genre prägte ohne selbst 100% diesem Genre zuzuordnen zu sein. Ausgestattet mit einer packenden, dramatischen, ... Geschichte und unfassbar guten Charakteren wie Darstellern, bietet der Film alles was ein Meisterwerk braucht um als solches erkannt zu werden.

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                                          • 8 .5

                                            Starker Psychothriller mit klasse Leistung von Anthony Hopkins.

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                                            • 8 .5

                                              Super spannend und schrecklich zu gleich

                                              • 5

                                                An sich ne gute Story, aber leider kommt der Horror viel zu kurz!

                                                • 8

                                                  Ein Film der bei der Erstaufführung für mich eine klare 10 war.
                                                  Spannend, gruselig, tolle Darsteller.
                                                  Mit dem Abstand von über 20 Jahren muss ich leider auf 8 runtergehen.
                                                  Immer noch ein durchaus ein sehr guter Film aber in Anbetracht dessen was man innerhalb der letzen Jahrzehnte sehen konnte nicht mehr ganz so prickelnd.
                                                  Aber ich denke das ist normal.

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                                                  • 10
                                                    Andy Dufresne 22.10.2015, 22:16 Geändert 09.11.2015, 19:40


                                                    Ein paar kurze Sätze brauche ich doch noch – eigentlich gibt es nämlich schon einen Kommentar zu „Das Schweigen der Lämmer“ von mir.

                                                    Ich habe „Das Schweigen der Lämmer“ zum ersten Mal in den frühen Neunzigern gesehen, wahrscheinlich als er TV-Premiere hatte.
                                                    Seitdem habe ich den Film sicherlich ein dutzend Mal geschaut, eher öfter. Und nun die Tage wieder. Und ich dachte durchgehend:
                                                    "Oh man, was für ein großartiger Film! Die ganze Zeit!"

                                                    Gerade wenn man „Das Schweigen der Lämmer“ zum x-ten Mal schaut, achtet man auf die kleinsten Details, die unscheinbarsten Nuancen.

                                                    Das Fernduell Crawford gegen Lecter.

                                                    Die Metamorphose, die hier fast jede Figur durchläuft.

                                                    Starlings Rolle als Frau, im Bezug auf eben Lecter und Crawford, aber auch im Bezug auf Chilton, ihre männlichen Kollegen und auf Männer überhaupt.
                                                    Starling als Patientin, als Love Interest, als Heldin, als Mensch.

                                                    Das wechselseitige Verhalten der Protagonisten zueinander, zu sich selbst, zu den Umständen. Als ob alle zusammen ein morbides Spiel spielen würden. Rollenbilder, projezierte, aufgeführte Psychodramen, alle begehren in diesem Film, alle suchen etwas, alle sind auf dem Weg.
                                                    Die Charaktere in „Das Schweigen der Lämmer“ sind herausragend dargestellt und sehr ausgefeilt in ihren Antrieben, ihren Wünschen, ihrer Jagd nach dem ihnen jeweils Verheißenen.

                                                    Natürlich ist "Das Schweigen der Lämmer" einer der besten Filme überhaupt, natürlich ist er jetzt schon ein Klassiker, ein Kultfilm, ein bedeutendes Stück Filmgeschichte, ja ein Stück Popkultur. Was ihn aber eben noch größer macht, sind diese eben genannten Bezüge der Figuren zueinander, vor allem wenn man die Vergangenheit und die Zukunft der Protagonisten miteinbezieht, was sich ja Dank diverser Vorgänger und Nachfolger im Film/Serien- und Buchbereich fast zwingend anbietet.

                                                    Søren Aabye Kierkegaard, der große Glaubens-Grübler, meinte einst:
                                                    „Je unendlicher einer ist, desto mehr kann und will er sich um Kleinigkeiten kümmern. Ich glaube dieses buchstäblich: dass Er um jeden Sperling sich kümmere.“

                                                    In dieser Hinsicht ist „Das Schweigen der Lämmer“ wahrlich unendlich, denn er kümmert sich um alles.
                                                    Ein Sperling/Starling allein ist es eben nicht. Es geht um alles.
                                                    Um Erlösung, um Kampf, um Liebe, um das pure Überleben und um das große Leben überhaupt.

                                                    Bis ins kleinste Teil, bis ins unscheinbarste Detail, bis in die feinste Nuance ist „Das Schweigen der Lämmer“ ein Ausnahmewerk.
                                                    Mehr als nur ein Film, oder ein Buch, „Das Schweigen der Lämmer“ ist ein Stück Kultur.
                                                    Ein Stück Abgrund, ein Stück Dunkelheit, ein Stück Hoffnung.
                                                    Das ist „Das Schweigen der Lämmer“.

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