Das Sonntagskind

Das Sonntagskind (1956), DE
Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 11.09.1956

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von Kurt Meisel, mit Heinz Rühmann und Hannelore Bollmann

1948 im besetzten Köln lernt der rheinische Schneider Anton Wibbel beim Karneval den schottischen Militärpolizisten Bosty McMillar kennen. Reichlich betrunken tauschen sie die Kleider und ziehen um die Häuser. Als Anton in der Uniform des Alliierten geschnappt und zu drei Wochen Gefängnis verdonnert wird, überredet er seinen Freund Max, für fünf Mark am Tag an seiner Stelle im Knast zu sitzen. Alles läuft bestens, bis Mattes überraschend verstirbt. Plötzlich gilt Wibbel offiziell als tot und schon bemühen sich die ersten Verehrer um seine vermeintliche Witwe.


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invwar

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Bewertung4.5Uninteressant

Für die Prämisse des Films (Mann muss in Knast, Freund geht für ihn rein und stirbt da) ist der Film übertrieben locker und fröhlich. Natürlich spielt Rühmann einen Trickbetrüger, der wohl weniger Skrupel hat, aber dafür ist seine Rolle letzten Endes zu wenig an dieser Stelle ausgeprägt worden. Hier könnte man sich natürlich mit "Typischer 50er Jahre Schöne Welt" Film rausreden, aber selbst dann hätte man doch bisschen mehr bei der Charakterzeichnung oder der Grundstimmung machen müssen.

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