1. Wir haben einen interessanten Plot
2. Grandiose Darsteller
3. Einen daraus resultierenden atmosphärischen und genialen Film
4. Niemanden der ihn sich ansieht.
Lawyer: "I can help you." - Billy: "Not unless you can raise the dead."
Mit "The Sweet Hereafter" ist Atom Egoyan ein sehr berührender Film gelungen, der nie sentimental oder abgehoben wirkt. Es ist ein Film nicht über den Tod, sondern über den Verlust von Menschen. Einerseits sind da Eltern, die Erlösung aus ihrem Leid durch eine Klage suchen, um durch Schuldzuweisungen Kompensation erfahren zu können. Andererseits gibt es den Anwalt, der seinen eigenen Verlust zu überwinden versucht und den Eltern Hoffnung geben will. Doch alle müssen erkennen, dass kein einfacher Ausweg existiert und die Trauer ihren Tribut fordert... schließlich auch den Zuschauer, denn so konsterniert die Charaktere wirken, ist man am Ende auch als Beobachter paralysiert und ratlos.
Neben den wunderbaren Schauspielern ist dies gerade das Meisterliche an Egoyans Werk: er verklärt das Unfassbare nicht und macht es doch fühlbar.
Ein grossartiger, gefühlvoller, leiser Film mit herausragender musikalischer Untermalung; ein Film voll Traurigkeit, aber auch Schönheit, der einem noch lange zu denken gibt.
Unglaublich guter, schöner Film, dem es gelingt, die verschiedenen Perspektiven geschickt in einer Geschichte zu verweben. So funktioniert er sowohl auf abstrakter als auch auf konkret-ergreifender Ebene. Einziger Minuspunkt ist der Anfang, der etwas zu sehr Arthaus schreit. Danach wird es immer besser.
Das süße Jenseits - Kritik
CA 1997 Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.03.1998
Kommentare (6) — Film: Das süße Jenseits
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/11/06 22:47:07
Kommentar löschenOk. Wir gehen logisch an die Sache heran.
1. Wir haben einen interessanten Plot
2. Grandiose Darsteller
3. Einen daraus resultierenden atmosphärischen und genialen Film
4. Niemanden der ihn sich ansieht.
Logisch, alles ganz logisch. ;-)
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eradix 2009/08/10 16:32:10
Kommentar löschenLawyer: "I can help you." - Billy: "Not unless you can raise the dead."
Mit "The Sweet Hereafter" ist Atom Egoyan ein sehr berührender Film gelungen, der nie sentimental oder abgehoben wirkt. Es ist ein Film nicht über den Tod, sondern über den Verlust von Menschen. Einerseits sind da Eltern, die Erlösung aus ihrem Leid durch eine Klage suchen, um durch Schuldzuweisungen Kompensation erfahren zu können. Andererseits gibt es den Anwalt, der seinen eigenen Verlust zu überwinden versucht und den Eltern Hoffnung geben will. Doch alle müssen erkennen, dass kein einfacher Ausweg existiert und die Trauer ihren Tribut fordert... schließlich auch den Zuschauer, denn so konsterniert die Charaktere wirken, ist man am Ende auch als Beobachter paralysiert und ratlos.
Neben den wunderbaren Schauspielern ist dies gerade das Meisterliche an Egoyans Werk: er verklärt das Unfassbare nicht und macht es doch fühlbar.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Muffin Man 2009/07/06 15:32:23
Kommentar löschenEin grossartiger, gefühlvoller, leiser Film mit herausragender musikalischer Untermalung; ein Film voll Traurigkeit, aber auch Schönheit, der einem noch lange zu denken gibt.
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Kubrick_obscura 2008/06/04 19:04:25
Kommentar löschenIan Holm ist wunderbar. Atom Egoyan ist ein tief berührender Film gelungen, der gleichzeitig vor Würde strahlt.
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Beganda 2008/04/14 17:52:45
Kommentar löschenUnglaublich guter, schöner Film, dem es gelingt, die verschiedenen Perspektiven geschickt in einer Geschichte zu verweben. So funktioniert er sowohl auf abstrakter als auch auf konkret-ergreifender Ebene. Einziger Minuspunkt ist der Anfang, der etwas zu sehr Arthaus schreit. Danach wird es immer besser.
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Herr Marcus 2007/12/18 09:58:01
Kommentar löschenSarah Polley ist atemberaubend gut. Und der Film ist so tief, das es einem fast Angst macht.
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