Das verborgene Gesicht

La cara oculta (2011), CO/ES Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 13.09.2012

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6.3
Kritiker
7 Bewertungen
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6.9
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311 Bewertungen
40 Kommentare
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von Andrés Baiz, mit Martina García und Quim Gutiérrez

Das verborgene Gesicht ist ein spanisch-kolumbianischer Horrorfilm, bei dem die Eifersucht einer Frau gegenüber ihrem Freund ihr selbst zum Verhängnis wird.

Das verborgene Gesicht handelt von Adrián (Quim Gutiérrez), einem gutaussehenden Dirigenten des Philharmonie Orchesters von Bogotá, und seiner Freundin Belén (Clara Lago). Als Belén beginnt an der Treue Adriáns zu zweifeln, möchte sie ihn auf die Probe stellen. Sie entdeckt in ihrem Haus einen geheimen und schalldichten Raum, in dem sie sich versteckt und vortäuscht ihn verlassen zu haben. Versehentlich schließt sie sich in diesem Raum ein und kann nicht mehr daraus entfliehen. Nach Beléns Verschwinden versucht Adrián Trost bei der Kellnerin Fabiana (Martina García) zu finden, doch plötzlich kommt es zu eigenartigen Zwischenfällen.

Hintergrund und Infos zu Das verborgene Gesicht
Das verborgene Gesicht (OT: La cara oculta) wurde von dem kolumbianischen Regisseur Andrés Baiz (satanas) inszeniert, der zudem auch das Drehbuch zum Film geschrieben hat. Der Film ist eine spanisch-kolumbianische Koproduktion.

Das Filmgenre schien zum Veröffentlichungszeitraum bei spanischen Produktionen beliebt zu sein. Fast zeitgleich erschien auch der spanische Thriller Sleep Tight von Jaume Balagueró (Rec). (MS)

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Kritiken (6) — Film: Das verborgene Gesicht

alexklotz: Freier Journalist (Hard Sen...

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8.0Ausgezeichnet

Es scheint ein aktueller Trend zu sein: Neben THE TALL MAN und THE CABIN IN THE WOODS ist auch DAS VERBORGENE GESICHT ein Film, über den man vorher am Besten möglichst wenig weiß, und wer den Film wirklich “unbefleckt” geniessen will, schaut am besten auch den Trailer nicht an. Denn es lohnt sich: Die spanisch-kolumbianische Kopruduktion ist ein elegant inszenierter, clever geskripteter Thriller, dessen Wendungen den Zuschauer in der Tat eiskalt erwischen und in einem immens packenden Finale gipfeln. Die Fotografie ist tadellos und durch die Beschäftigung des Protagonisten motiviert wird für den Score auf Sahnestücke der klassischen Musik zugegriffen. Ach ja, und die bezaubernde Martina García geht erfreulich oft duschen.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Ästhetische Bilder, ein attraktives, fähiges Ensemble und stimmungsvolle Hollywood-Musik unterstützen hier eine Geschichte, die durch einfache Mittel dann und wann zum Haare raufen spannend ist. Leider sind die Geschehnisse so aufwühlend, dass am Ende ein gewisser Paukenschlag fehlt. Stattdessen weiß die Schlusspointe nichts mit sich anzufangen. Nichtsdestotrotz bleibt „Das verborgene Gesicht“ ein wortwörtlich schöner, kleiner Thriller, der erfrischend anders mit den Themen Eifersucht und Untreue umgeht.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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7.5Sehenswert

La cara oculta, so der spanische Originaltitel, könnte man einen Zweiakter nennen. Aufgrund der abrupt umschlagenden Stimmung wäre es aber gerechter, von zwei Filmen zu sprechen. Zu einem ansprechenden Gesamtwerk fassen sie der inszenatorische Rahmen aus gedeckten Farbschattierungen und die in die Erzählung eingewobenen Kompositionen von Tschaikowsky und Rachmaninov zusammen.

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Frank Noack: Tagesspiegel, Rheinische Post Frank Noack: Tagesspiegel, Rheinische Post

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7.5Sehenswert

[Das verborgene Gesicht] ist ein sinnliches und ein intellektuelles Vergnügen, man genießt die formale Eleganz. Aufregend.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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4.0Uninteressant

Baiz gestaltet jene machistische Wahnvorstellung, in der die Frauen manipulierende und heimtückische Biester sind und Männer unschuldige und unwissende Opfer [...]. Das ist natürlich ein fürchterlich klischeehaftes, ja geradezu steinzeitliches Bild vom Verhältnis der Geschlechter, aber es war und ist genrefilmtauglich und im vorliegenden Fall aufgrund seiner grotesken Überdrehtheit sogar immer wieder mal recht witzig.

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W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...

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3.0Schwach

'Das verborgene Gesicht' [balanciert] eher unentschlossen zwischen Spannung und schwarzem Humor, Liebesgeschichte und Gruselelementen und wirkt bei allem Theaterdonner monoton, angestaubt und stellenweise so unfreiwillig komisch wie der Bunker des alten Nazis.

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Kommentare (34) — Film: Das verborgene Gesicht


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zmpfl

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Bewertung4.5Uninteressant

Mit der Story könnte man sich noch anfreunden, übel sind allerdings die Fotonovelacharaktere mit der geistigen Tiefe einer Scheibe Knäckebrot.

Höhepunkt der unfreiwilligen Komik: Als Frau 1 mitanschauen muss, wie ihr geliebter Maestro Frau 2 a tergo beglückt, oooooh! :D

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Also. Ich muss es ja zugeben, dass mich diese Produktion im Laufe der Zeit schon gefesselt und phasenweise sogar ein wenig mitgerissen hat, schööön.

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JackoXL

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Hach, ich war im Kino und wollte dem sooooo gerne 7 geben, aber der hatte so entscheidende Mängel, dafür aber so viel Vorzüge... Überlege echt, mir den trotzdem ins Haus zu holen, vielleicht wuppt den die Zweitsichtung höher. ;)


BaltiCineManiac

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@ VisitorQ: Nee, also wenn, dann auch richtig schön landestypisch. Da steckt ganz eindeutig das Geld der Drogenkartelle drin!


Fu-Jay

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Bewertung7.5Sehenswert

Das verborgene Gesicht ist ein weiterer solider Voyeur-Psychothriller Spaniens, der wie auch Sleep Tight und The Uncertain Guest mit ruhigen, sanften Mitteln eine schwere, düstere Stimmung schafft wenn auch nicht so abgründig. Die großen Höhepunkte bleiben zwar doch sehr wenige, aber es gibt sie und sie sind absolut wirksam. Was einem (oder zumindest mir) die Suppe versalzen hat, ist die Tatsache, dass die Beschreibung des Films und das Cover einem schon einen Teil vom Inhalt verraten, der im Film selbst inszenatorisch einen guten Plot-Twist abgeben hätte. Sei's drum, Das verborgene Gesicht ist wie die beiden genannten ähnlichen Werke ein kleiner Geheimtipp des modernen europäischen Kinos und absolut sehenswert.

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ShayaNova

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Bewertung1.0Ärgerlich

zuerst hab ich "das verbogene gesicht" gelesen, aber nach einem blick auf das cover wurde mir schnell klar, dass es sich hier nicht um einen boxerfilm handelt. der wäre möglicherweise die bessere wahl gewesen, denn das hier ist ein dummer film, der von dummen menschen handelt, die dumme dinge tun. aber hauptsache man sieht frauen, danke an den dummen regisseur.

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the assassin 666

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Bewertung7.5Sehenswert

Überraschend. Clever. Unkonventionell. Das ist das verborgene Gesicht. Ein weiterer sehr guter Film aus Spanien die ja schon in der Vergangenheit oft erfrischend anders sind als die ewig gleichen Backwood/Monster/Haunted House Filme. Prädikat: Sehr sehenswert. :-)

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timotey

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

allein schon für die idee muss es mindestens acht punkte geben ;)

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omitti

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Entgegen einiger schlechter Bewertungen hier, muss ich sagen dieser Film hat mir sehr gefallen. Ich bin ebenfalls der Meinung man sollte, vor dem Anschauen möglichst wenig über den Film in Erfahrung bringen. "Das verborgene Gesicht" ist ein toll inszenierter und sehr intensiver Thriller? Horrorfilm? Nein man sollte hier weder einen Gruselschocker noch einen hochspannenden Thriller erwarten. Ich nenne es mal Thriller-Drama. Über die Produktion des Films weiß ich nicht so gut Bescheid, aber ich nehme stark an, das es ein kolumbianischer Independentfilm ist. Und das merkt man. Die Geschichte finde ich entgegen vieler Meinungen viel realistischer, als in den meisten anderen Filmen dieser Art. Nun noch was zur schauspielerischen Leistung. Ich habe mir den Film in O-Ton mit Untertitel angesehen und ich fande die schauspielerischen Leistungen wirklich ganz gut. Auf jeden Fall nicht so grottig, wie hier viele behaupten. Ich nehme an, dass die deutsche Synchronisation da einiges verbockt hat, denn immerhin sind spanische Filme nicht ganz so leicht zu vertonen, wie englische. Und über Schauspielerisches Talent sollte man nur dann urteilen, wenn man die Originalfassung gesehen hat. Alles in allem ein sehr toller atmosphärischer Film. Sehr zu empfehlen.

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MrZUPER

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Bewertung7.0Sehenswert

Gute Idee. Mittelmäßig umgesetzt. Manche Aktionen der Schauspieler sind ziemlich dämlich und unglaubwürdig (Wer hüpft abends alleine im Bett rum?!) Sonst ziemlich spannend und mit einem schönen offenen Ende!

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Es gibt ihn noch, den unheimlichen Film. Abseits erzwungener Genre-Grenzen schleicht wie ein unsichtbarer Schrecken umher. Greift hier und da etwas von der Ästhetik vergangener Zeiten auf, als Spuk noch psychologisch und nicht per Rechner erzeugt wurde. Handelt aber auch von interessanten Figuren mit Hintergrund und Motivation, wofür er, dankbarerweise, Pappkameraden und abgeranzte Story-Schablonen vernachlässigt.

Okay, jetzt nur nicht Sabbern, "Das Verborgene Gesicht" ist einer jener unheimlichen Filme. Jedoch sollte hierfür folgender Rat berücksichtigt werden: Einfach Ansehen, nicht den Klappentext der DVD-Hülle studieren, nicht Googlen und ja nicht nach Trailern suchen. Denn dieser Film wirkt dann am besten, wenn er einfach unvorbereitet genossen wird. So kann die Geschichte um die junge Kellnerin Fabiana, die sich auf eine Liebschaft mit dem feschen Dirigenten Adrian einlässt, ihre umfangreiche Wirkung am besten entfalten. Im üppigen Haus das Adrian bewohnt, fühlt sich Fabiana nicht nur willkommen. Und auch die Polizei weckt ein unterschwelliges Gefühl des Verdachts. Sind die Behörden schließlich noch auf der Suche nach Adrians Freundin Belen, die ihn offensichtlich verlassen hat, aber nie in ihrer Heimat Spanien ankam.

Ein Höchstmaß an Verschwiegenheit ist hier angebracht. Besagte Quellen haben meiner Meinung nach schon zu viel von der Handlung verraten. Und so die Illusion beeinträchtigt, die dieser wirklich gekonnte gemachte Film entwirft. Suspense schleicht hier nicht nur die Räume, sie erfüllt auch die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere. Das der nun nächstbeste Verdacht nur zur fälschen Fährte führt, verdankt "Das Verborgene Gesicht" einer clever konstruierten Dramaturgie, die sich auch Versatz-Stücke des guten alten Geister-Spuks leiht und - ohne ins verhängnisvolle Detail zu gehen - mittendrin einfach mal eine 180 Grad-Wanderung hinlegt. Und sich damit nicht nur der Erwartungshaltung des Zuschauers entzieht. Ganz nebenbei beweist der Film mit seinem Kunststück, dass ein Twist nicht nur ans Ende gehört oder immer irgend ein fettes Kaninchen aus dem Hut zaubern muss. Schon wieder genug gesagt.

Der Film ist dicht inszeniert, gut gespielt und generiert seine Sog-Wirkung, wie aufgestellte Nackenhärchen oder angespannte Handmuskeln, nicht aus einem wiederholten Flüstern des Wortes "Thriller" ins Ohr seines Zuschauers. Dafür ist die Definition des Genres fast zu eng. "Das Verborgene Gesicht" handelt von mehr als nur Angst vor unheimlichen Ecken und Räumen, dem Hinterfragen der harmlosen Fassade. Es spielen hier sehr viele emotionale Facetten eine gewichtige Rolle. Womit sich dieses Seh-Erlebnis, wenn sich der Zuschauer darauf einlässt, letztlich als leise, aber schaurig schöne Bereicherung des Thriller- oder Grusel-Kanons erweisen wird.

Wenn es eine offensichtliche Schwäche zu bemängeln gibt, dann besteht sie vornehmlich aus einem Aspekt. Die Geschichte von "Das Verborgene Gesicht" funktioniert beim ersten (aber nicht zum letzten) Mal am besten, und dann eben nur ohne Vorab-Studium externer Quellen. Mit der Verweigerung an Inhaltsangaben aus dem Netz und freigiebige Trailer kehrt man auch Zuschauer, im wahrsten Sinne des Wortes, irgendwie zur ursprünglichen Wirkung des Mediums Film zurück. Es geht ja um so vieles mehr als nur Schauwerte und Schocks. Da spielt es auch keine Rolle, dass man den Film nach dem ersten Mal schon kennt. Die großen Überraschungen eines "The Sixth Sense" oder "The Crying Game" hauen uns doch heute immer noch aus den Socken.

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uncut123

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Bewertung6.0Ganz gut

an sich unterhält er aber es waren mir einige sachen zu hohl...

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meinalterego

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Bewertung7.0Sehenswert

DAS VERBORGENE GESICHT ist ein leiser Psychothriller, der nicht auf Knalleffekte setzt. Die Grundidee des Films ist sehr spannend und verliebte/eifersüchtige Menschen machen wirklich die dümmsten Sachen.
Etwa nach einer halben Stunde wartet der Film mit einem sehr raffinierten Twist auf, den leider der Trailer des Films allzu offensichtlich verrät. Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. Nach dem Twist wird ordentlich an der Spannungsschraube gedreht, mündet dann aber schließlich in einem eher unbefriedigenden und vorhersehbaren Ende. Das trübt den positiven Gesamteindruck ein wenig. Die Schauspielerleistunen sind durchweg solide. Die Stärke des Films liegt hier vor allem in seiner gelungenen Visualität.

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.5Sehenswert

Mann, war der Film spannend! Hab schon lange bei keinem Film mehr so mitgezittert wie bei "Das verborgene Gesicht". Man fragt sich wirklich, was würde ich in so einer Situation tun und es fällt einem schwer sich jetzt für eine Seite zu entscheiden. Wobei ich ganz klar auf der Seite von Belen war und anfing für Fabiene gewisse Hassgefühle zu entwickeln, obwohl ich mich echt fragte, ob das so gerecht von mir war. Das einzige Probleme war nur, dass sich die beiden Frauen ziemlich ähnlich sahen, so das ich erst später schnallte, dass es zu einer Rückblende kam. Da hätte man vielleicht lieber zwei Frauen mit unterschiedlichen Gesichter nehmen sollen. Aber ansonsten ein wirklich gut gemachter Film, der anfangs zwar etwas schleppend voran kam, aber mit der Wendung später, einem echt zum mitfiebern anregte.

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Renunciation

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Wieso eine Rückblende?
( SPOILER! )

Belen konnte sich ja befreien und hinterließ das Bild und den Schlüssel. Ich denke mal um ein Zeichen zu geben (so besteht eine kleine Chance Fiebenna würde gefunden werden)
Ich finde ihre Entscheidung ziemlich krass. Aber keine Ahnung wie ich gehandelt hätte...vielleicht hätte mich auch so verhalten...in so einer Situation kann man schon durchdrehen ^^


Thomas Hetzel

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In der Mitte des Films gab es doch eine Rückblende. Die meinte ich.


agynessa

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Bewertung4.5Uninteressant

Naja die Grundidee ist gut, die schauspielerische Leistung eher mäßig. Am meisten überzeugt hat mich eigentlich Hasso, denn man hat ihm seine Leistung wirklich im vollen Maße abgekauft. Ansonsten gibt sich ein Klischee nach dem nächsten die Kante. Gute Idee, ohne sonderliche Höhepunkte umgesetzt und streckenweise sogar ziemlich langweilig verfilmt. Schade das man auch das beste Stück von Quim Gutiérrez mal wieder großzügig ausgeblendet hat :-(. Somit ist der Film für Frauen auch nicht Optisch ansprechend gestaltet, außer man ist lesbisch und erfreut sich auch gerne an das eigene Geschlecht, denn das dürfte man wiederum in Großaufnahme bewundern. Tja, ich würde ihn mir nicht nochmal ansehen wollen.

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Harvey Specter

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe mir den Film auf Empfehlung angeguckt und wurde nicht enttäuscht. Da ich ohnehin spanische und französische Filme mag, habe ich mich darauf gefreut.
Die Story fand ich interessant und vorallem die Umsetzung. Man kann sich voll und ganz auf den Film einlassen, da Schritt für Schritt die Geschichte erzählt wird. Ich kann in auch weiter empfehlen. Mit einem Punkt war ich etwas unzufrieden. Der Abschluss war in Ordnung, doch irgendwie hätte ich mir für das Ende noch ein wenig mehr Dramatik gewünscht.

Guck euch einfach "Das verborgene Gesicht" an. Er ist in seinem Genre wirklich gut und ohne großen Schnick Schnack. ICH RATE ALLERDINGS DAZU, DEN TRAILER IM VORFELD ZU ÜBERSPRINGEN. Ich habe mich geärgert, denn dann wäre ich unvorbereiteter gewesen und hätte einen noch größeren Gefallen an dem Film gefunden.

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Kevin2803

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Bewertung7.5Sehenswert

"Das verborgene Gesicht" wirkt zuerst wie ein normaler Geisterfilm, doch als dann die große Wendung kommt wird der Film erst richtig gut und sehr spannend. Schon allein die Vorstellung in so einer Situation zu sein ist angsteinflößend und wurde sehr gut umgesetzt. Das Ende lässt Raum für die Fantasie und könnte auch einen zweiten Teil nach sich ziehen, aber ich weiß gar nicht ob ich das wirklich wollen würde, denn eine Fortsetzung kann bei so einem Film nur schwächer werden.

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Hetzer86

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine klare Empfehlung an alle, deren Partner zu übermäßigen Eifersuchts- oder Kontrollanfällen neigen.
Da könnte man sich ein befriedigtes Lächeln zur Filmmitte hin sicherlich nicht verkneifen. Dann noch ein Blick à la "Da siehst du mal was passieren kann, wenn du so weitermachst" und schon steht einem gemütlichen Abend samt schmollender Freundin anschließender Spiegelinspektion nichts mehr im Wege :D

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SophieTeri

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr sehr guter Film. Bis zum Schluss unvorhersehbar mit einem gelungenem offenen Ende! Anfangs denkt man noch dass es sich um einen Horror-Film handelt, bis sich das Blatt dann auf einmal wendet!

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cyranorick

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich liege da mit "Mit-Bollian" .:. Jacko auf einer Welle.
Ein recht schleppender Anfang, eine Idee, die ab der zweiten Hälfte wirklich teils fesselt, bzw. emotional runterzieht, wenn man sich mal in Belen hineinversetzt.. und leider ein Ende, welches so viel mehr hätte hergeben können.
Trotz allem ein ansehnliches Filmchen, welches mich mal wieder fragen lässt, wieso ich mich eigentlich so lange gegen europäisches, südamerikanisches und teils asiatisches Kino gewehrt habe... es ist ebenb anders, aber in vielen, vielen Fällen nicht wirklich schlechter, als das, was der Mainstream so mit sich spült.

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Edmond Dantes

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Bewertung3.0Schwach

Absolute Zeitverschwendung. Ein unfassbar schlechter Film. Katastrophale "schauspielerische" ""Leistungen"", dumme, also wirklich dumme Verhaltensweisen der Darsteller und eine Story die zwar anders, jedoch in keinster Weise innovativ oder kreativ ist, haben in mir eine Fremdscham hervorgerufen und jeglichen Spaß an diesem Film genommen bzw. gegeben, je nach Betrachtungsweise eben.

Spoiler!!!

Bei aller Liebe, aber wer auf so eine beknackte Weise sich selbst die Liebe seines Partners beweisen will, sich eine so hohle und unüberlegte Idee mit dem Panic Raum ausdenkt ohne sich vorher über die Konsequenzen Gedanken zu machen und dann noch das wichtigste, nämlich den Schlüssel!!! liegen lässt, hat jeglichen Anspruch auf irgendwelche Sympathien verspielt.

Absolut unglaubwürdig ist natürlich auch, wie eine hohle Barkeeperin die Zeichen so deutet, dass der Schlüssel zu einem Panic Raum führt, in dem die Freundin eingesperrt ist. Dass die Schlampe dann die Tür net öffnet ist zwar krass, jedoch überhaupt nicht nachvollziehbar, da sie sich vorher die ganze Zeit wie eine kindische, nervige und ängstliche Tussi aufführt und sich dann auf einmal wie eine berechnende, hinterlistige und heimtückische aber sorgsame, ja ne ist klar, Bitch benimmt.

Spoiler Ende!!!

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ShayaNova

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die barkeeperin hat eine bessere spürnase als der hund *g* danke für den comment, genauso hab ich den film auch wahrgenommen @Edmond Dantes. ich finds schon erschreckend, wieviele leute dieses "hurra, die alte hat gekriegt, was sie verdient" geil finden..


zmpfl

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Stimmt die Barkeeperin: Erst doof wie Brot, checkt dann aber innerhalb von Sekunden wo der Eingang ist und wie er aufgeht,...nenedulassma ;)


Nachtblume80

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Bewertung7.0Sehenswert

Toller Film,der sich vom schwachen Anfangsmoment bis zum starken Ende kontinuierlich steigert und auch spannungstechnisch was zu bieten hat.Daumen hoch!

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