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Das Wort
Ordet (1955), DK Laufzeit 126 Minuten, Drama
8.0
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7.5
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Moviemaster:Movie
von Carl Theodor Dreyer, mit Hanne Agesen und Kirsten Andreasen
Eine Bauernfamilie in Jütland ist gespalten durch Religion, Wahnsinn und Liebe: Einer der Söhne hält sich für Jesus Christus, ein Sohn wird durch die Lektüre Sören Kierkegaards wahnsinnig und ein weiterer Sohn darf seine große Liebe nicht heiraten.
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Das Wort
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Kritiken (1) — Film: Das Wort
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
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Werkschau #1: Carl Theodor Dreyer
1955: Das Wort
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Nach mehr als 35 Jahren Regiearbeit hatte Regisseur Carl Theodor Dreyer seinen Stil mit Das Wort endgültig gefunden - formal ist sein vorletztes Werk beeindruckend, am ehesten mit den Filmen von Bresson und Bergman zu vergleichen. Die von strengen, statischen Bildkompositionen geprägte Inszenierung erfordert einige Geduld, belohnt diese jedoch auch: Das Wort vermittelt nicht nur ein interessantes Zeitbild, sondern verfügt über eine enorm dichte Atmosphäre und erzählt eine vielschichtige Familiengeschichte, die sowohl amüsante als auch ernsthafte Momente aufweist. Dreyer verquickt die spirituelle Handlung geschickt mit ausgeprägter Symbolik und macht sein Werk somit auch interpretierbar. Etwas Konzentration beim Zuschauer vorausgesetzt, bleibt Das Wort über die vollen zwei Stunden Spielzeit ohne Längen. Das große Manko des Werkes offenbart sich im Finale, das dem Film seinen Zauber, seine Ungewissheit nimmt und somit unbefriedigt zurücklässt. Im Gesamtergebnis überwiegen dennoch die positiven Merkmale, Dreyers Werk bietet ein sehenswertes Filmerlebnis in bestechender Form.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (2) — Film: Das Wort
Hungerkünstler Sun, 08 Jan 2012 16:31:06 -0000
Kommentar löschenCarl Theodor Dreyer ist einer der bedeutendsten skandinavischen Regisseure, gleichwohl recht wenig bekannt, da er sicj dem marktgängigen Kommerzkino verschloss und seine eigenen Vorstellungen verwirklichte. Aus der Stummfilmzeit sztammt sein hochgelobtes Werk "Die Passion der Jungfrau von Orleans". Nach einem Vampyrfilm wandte er sich weitgehend religösen Theman zu, so bereits 1943 in dem Streifen "Tag der Rache" und dann nach 9-jähriger Pause in dem Film "Das Wort (Ordet)". Dieser spielt im bäuerlichen Milieu und kommt ganz ohne Filmstudio aus. Das kommt den überaus eindrucksvllen Bildern der Lanschaft und der durchkomponierten Interieurs, in langen Szenen dargestellt, zugute, die lange im Gedächtnis haften. Die religiöse Thematik, die die Frage des Eingreifen Gottes in das weltliche Geschehen durch eine wundersame Errettung aufwirft, und auch die Art der ausgefeilten filmischen Darstellung erinnert stark an Werke von Ingmar Bergman (ob hier eine Beeinflussung Bergmans besteht vermag ichnicht zu entscheiden). In dem jahrzehnteangen Filmschaffen Dreyers sind , da er nicht auf finanzielle Erfolge aus wa,r, nicht viele Filme netstanden. Sie dürften ausnahmslos der Beachtung wert sein.
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JarvisBln Sun, 28 Mar 2010 10:28:48 -0000
Kommentar löschen"Wunder gibt es immer wieder ", so könnte man salopp diesen Film ironisieren, aber
das wäre natürlich ganz falsch. In strenger Form, in kargen Räumen und exzellenten,
harten Schwarz-Weiss Bildern (ich musste immer an Das weiße Band denken) verhandelt
Dreyer theologische Positionen und das Thema Wunder. Die Stärke des Films ist, dass
das ganze alles andere als dröge ist, und dass ich als nicht-religiöser, doch spirituell
interessierter Zuseher, die Auferstehung der toten Mutter als Wunder verstehen kann.
(Nebenbei: Diese Auferstehung wird in dem ebenfalls sehr sehenswerten Film Stellet
Licht direkt zitiert)
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