„Spuilst du aach oder redst du bloß?“ Er hat schon damals nur drüber geredet und ist genau deshalb eine WM-Legende: Radioreporter Herbert Zimmermann. Und während Jogis Jungs in Südafrika dem vierten Stern hinterherjagen, zeigt Sönke Wortmanns neu aufgelegter Spielfilmblick in die Sportgeschichte, wie’s im Idealfall laufen kann.
[...]Ein Sport-Epos ohne Sport also, das sich obendrein als rührseliger Familienfilm versteht und das Kriegsversehrten-Trauma ungeheuer kitschig in Wohlgefallen auflöst. Wohl auch aufgrund der dürftigen Psychologisierung kann Peter Lohmeyer in der schwierigsten Rolle kaum überzeugen. Auch dem neu erwachten Patriotismus wird keine Aufmerksamkeit geschenkt und hier vergibt der Film seine letzte Chance, zumindest auf politischer Ebene zu überzeugen und die gezeigten Problematiken in moderne Fragen umzuformulieren. All diese frappierenden Unzulänglichkeiten, die für einen enorm lieblosen Anstrich sorgen, können auch nicht durch historisch akkurate Details vergessen gemacht werden.
Matthias Lubanski (Louis Klamroth) ist 11 Jahre alt und der jüngste Sohn einer Essener Bergarbeiterfamilie. Der Vater ist 1954 noch immer in Kriegsgefangenschaft und so muss seine Mutter die Familie alleine durchbringen. Doch Matthias erlebt dennoch eine zufriedene Kindheit und hat in Essens Stürmer-Star Helmut Rahn (Sascha Göpel) einen Ersatzvater gefunden. Nichts ist wichtiger im Leben von Matthias als die Ligaspiele von Rot-Weiss Essen, der Mannschaft vom „Boss“.
Doch dann bringen 2 Ereignisse Matthias Leben ordentlich durcheinander: Deutschland qualifiziert sich für die Fußball-Weltmeisterschaft und sein Vater (Peter Lohmeyer) kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Fortan sieht sich Familie Lubanski mit einem gestrengen Vater konfrontiert, der sich traumatisiert in eine Familie und Gesellschaft einfinden soll, die er nicht mehr kennt. Doch mit dem Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Weltmeisterschafts-Finale erwacht Deutschland aus seiner…
Matthias Lubanski (Louis Klamroth) ist 11 Jahre alt und der jüngste Sohn einer Essener Bergarbeiterfamilie. Der Vater ist 1954 noch immer in Kriegsgefangenschaft und so muss seine Mutter die Familie alleine durchbringen. Doch Matthias erlebt dennoch eine zufriedene Kindheit und hat in Essens Stürmer-Star Helmut Rahn (Sascha Göpel) einen Ersatzvater gefunden. Nichts ist wichtiger im Leben von Matthias als die Ligaspiele von Rot-Weiss Essen, der Mannschaft vom „Boss“.
Doch dann bringen 2 Ereignisse Matthias Leben ordentlich durcheinander: Deutschland qualifiziert sich für die Fußball-Weltmeisterschaft und sein Vater (Peter Lohmeyer) kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück.
Fortan sieht sich Familie Lubanski mit einem gestrengen Vater konfrontiert, der sich traumatisiert in eine Familie und Gesellschaft einfinden soll, die er nicht mehr kennt.
Doch mit dem Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Weltmeisterschafts-Finale erwacht Deutschland aus seiner Nachkriegs-Lethargie und auch Vater und Sohn kommen sich über das Medium „Fußball“ langsam näher.
„Das Wunder von Bern“ ist eine gelungener Mix aus Familiendrama, Sportfilm und einem Gesellschaftsporträt des Nachkriegs-Deutschland, der bei den Filmfestspielen von Locarno völlig berechtigt den Publikumspreis sowie tosenden Applaus erntete.
Sönke Wortmann liefert hier nach meiner Meinung sein stimmigstes Filmprojekt überhaupt ab. Die Tatsache, dass Vater und Sohn Lubanski auch im wirklichen Leben Vater und Sohn sind, macht die Darstellung dieser Beziehung intensiv und glaubhaft, ohne die schauspielerische Leistung dadurch zu schwächen. Der Höhepunkt im Berner Wankdorf-Stadion, das komplett digital neu erschaffen wurde, macht seinem Namen sowohl als Fußballfilm als auch als Familiengeschichte alle Ehre. Lediglich die väterlichen Krokodilstränen am Ende des Films wirken etwas arg pathetisch. Aber was soll`s. Deutschland ist Weltmeister und der Familiensegen wieder hergestellt. Da kann auch schon mal der stärkste ehemalige Wehrmachts-Soldat einen kleinen Anflug von „unmännlicher Schwäche“ zeigen.
Von verlorenen Vätern und Söhnen soll "Das Wunder von Bern" handeln, und damit die Schwierigkeiten der Deutschen benennen, sich zu ihrem neuen Staat zu verhalten. Wortmanns oberflächliche Inszenierung und das all-inclusive-Drehbuch produzieren aber lediglich plumpe Analogien.
Das "Wunder" versprüht Postkartenidylle: den pittoresk-proletarischen Ruhrpott, die Bolzwiesen vor dekorativen Trümmern, die begonienbeblühte Bilderbuch-Schweiz. Wortmann malt in satten Farben, und wir denken ans Agfacolor des "Schwarzwaldmädels". Wer die Ästhetik des Heimatfilms wiederbelebt, bekommt unvermeidlich dessen historisches Gepäck mitgeliefert; er war die Tünche für das Kriegstrauma. Doch wenn zwei im Abstand von 50 Jahren das gleiche tun, ist es nicht automatisch dasselbe.
Geschickt verwebt Wortmann die private Vater-Sohn-Geschichte aus dem Ruhrpott mit den Ereignissen im schweizerischen Quartier der deutschen Nationalmannschaft und dem Turnierverlauf. Zwar unterlaufen Wortmann einige Stockfehler (zu häufiger Einsatz der soßigen Musik, zu lange Nachspielzeit die letzten drei Minuten kann man getrost rausschneiden). Doch dem ehemaligen Stürmer der Spielvereinigung Erkenschwick gelingt ein wunderbarer Hattrick.
Die Retro-Rasen-Szenen gelingen dem Ex-Fußballer Wortmann erstaunlich genau. Von den Fünfziger Jahren aber hat er, Jahrgang 1959, wenig Ahnung. [...] Vielleicht hätte es, was den Zeitgeist angeht, ebenfalls einer Vorlage bedurft, die Wortmann nur hätte nachstellen müssen. Wir geben ihm im Sport ein "sehr gut", in Geschichte aber ein "mangelhaft".
Das langweiligste was ich zum Thema Fussball je gesehen habe. Wortman versaut jeden Spannungsmoment und lässt seine Schauspieler Dialoge aufsagen, für die man andernorts aus dem Schultheater fliegt.
Wunder mich daß die Kritiken so schlecht ausfallen. Für mich (als Fußballfan) der beste deutsche Film der letzten 10 Jahre. Ja, auch wir Deutschen dürfen mal stolz auf unsere Helden sein. Viele gibt es ja leider nicht.
Und die Geschichte mit dem Vater der nach Jahren in russischer Gefangenschaft zurückkehrt, mit dieser engstirnigen Einstellung "Deutsche Jungen weinen nicht" usw. und am Ende im Zug die Aussage des Sohnes ZUM Vater "auch deutsche Jungen dürfen mal weinen" hat mich, ganz ehrlich, zu tränen gerührt. Das ist deutsche Nachkriegsgeschichte auf den Punkt gebracht! Großartig!!
SPOI-LER SPOI-LER SPOI-LER SPOI-LER SPOI-LER
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Deutschland wird Weltmeister !
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SPOILER ENDE SPOILER ENDE SPOILER ENDE SPOILER ENDE
Ja, die sind immer bei mir ganz lustig drauf, warte demnächst schon auf die 6, dann gibts Wein und Schampus und das: Statt "Music" bitte "Button" einfügen, so kitschig das sein mag:
http://www.youtube.com/watch?v=Jg6UIb7ef8I
Frag mich manchmal wieso, sogar mein schöner Coen-beitrag zu "The Man who wasn´t there" naja, irgendwie komisch:/
Ist ne Möglichkeit, die sollte man dann aber lieber nicht hereinlassen, im Interesse aller, und da erscheint nach der Bestätigung ja nochmal "Möchten sie wirklich den bedenklich Button drücken", ich denke "Ja" und "Nein" spielen dabe eine entscheidene Rolle:D
Na ja, das konnte ich ja nicht wissen, da ich den bedenklich-Button noch nie benutzt habe. Es gibt aber auch so Heulsusen, die sich mit einer anderen Meinung nicht abfinden können. Da wären wir wieder bei den Leuten, die ich in meinem Profiltext erwähnt habe...
Das Wunder von Bern war sicherlich ein großes Ereignis und fr Fußballbegeisterte ein wichtiges Ereignis, doch mich interessiert Fußball gar nicht.
Die Geschichte mit dem Jungen und dem Vater konnte mein Herz auch nicht erweichen,
ganz im Gegenteil, der Junge widert mich eher an.
Den Film kann man mögen oder langweilig finden.
Bei mir trifft zweiteres zu.
Die Szenen mit der Mannschaft gleichen das unnötige Familiendrama aus und letztlich kommt dabei ein ganz guter Film über einen Haufen leider schon wieder etwas in Vergessenheit geratener Helden raus. Optisch vermag der Film auf jeden Fall zu gefallen - die schmutzige Ruhrpottoptik, die wunderbaren schweizer Landschaftsaufnahmen, die traditionelle Ausstattung der Mannschaft und nicht zuletzt das Finale im Wankdorf-Stadion machen einfach nur gute Laune.
Für Zwischendurch ist das ein schöner Film, der nicht nur Fußballfans anspricht, für mehr reicht es aber ganz sicher nicht.
Mein absoluter Lieblingsfilm um eine sehr bewegende Vater-/Sohn-Geschichte, eingebettet in das Kult-Spektakel des Fußball-WM-Gewinns 1954, dem wahren Gründungsdatum der BRD.
Eine als Fußball Film getarnte Familien Geschichte, die mehr die über einen aus dem Krieg zurückkehrenden Vater erzählt, als über das eigentliche "Wunder von Bern".
Ich habe mir mehr versprochen. Wie sagte man so schön? "Eines der erfolgreichsten deutschen Filme". Klar, sicher doch. Was ich mir erhofft habe, waren mehr Fussball-Szenen und nicht eine Dramatik, wie ein Junge, der verliebt in einen Fussballstar verknallt ist, von seinem Papa verprügelt wird... Also sorry, der Film hat für einen deutschen Film zwar einiges an Qualität aber dennoch konnte er mich nicht wirklich überzeugen!
Schlecht, Schlechter, "Das Wunder von Bern"!
Vollgepackt mit total aufdringlichem Pathos und blödsinnigen Klischees ist dieser Film einfach nicht zu ertragen. Und nebenbei läuft noch eine völlig an den Haaren herbeigezogene Geschichte um die Tränendrüse vollends zu leeren.
Nee, sowas geht einfach nicht.
Leider machen die Szenen in und um die Nationalmannschaft einen zu kleinen Teil des Films aus. Die anderen uninteressanten und viel zu gekünstelt und kitschig wirkenden Geschichten einen viel zu großen. Schade das man sich zur Erinnerung an das Wunder von Bern nicht mehr am Fussball orientiert hat.
Ziemlich verkitschtes Fußball-Märchen, das sich redlich bemüht, dem Sieg in Bern eine magische Note zu verleihen. Dabei steht die Familiengeschichte dem Sport eindeutig im Weg.
Ein bisschen zuviel Gefühl, ein bisschen zuviel Nostalgie,ein bisschen viel Langeweile, ein bisschen zu kantenlose Darsteller, ein bisschen zu sehr Familienunterhaltung, aber wenigstens ein bisschen Fußball.
Der Fußball tritt leider sehr in den Hintergrund, im Vordergrund steht die kitschige und aufgesetzte Familiengeschichte, deren Vorhersehbarkeit einfach nur langweilig ist. Wenige Glanzmomente, vor allem auf dem Fußballplatz, reißen nichts raus. „Das Wunder von Bern“ ist weder ein geeignetes Zeitdokument, da es nicht mehr über die deutsche Nachkriegsgeschichte aussagt als jeder wikipedia-Artikel, noch ein guter Fußballfilm. Am Ende ist es doch nur der missglückte Versuch, jeden zufrieden zu stellen.
Das Wunder von Bern - Kritik
DE 2003 Laufzeit 117 Minuten, FSK 6, Sportfilm, Drama, Kinostart 10.06.2004
Kritiken (8) — Film: Das Wunder von Bern
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen„Spuilst du aach oder redst du bloß?“ Er hat schon damals nur drüber geredet und ist genau deshalb eine WM-Legende: Radioreporter Herbert Zimmermann. Und während Jogis Jungs in Südafrika dem vierten Stern hinterherjagen, zeigt Sönke Wortmanns neu aufgelegter Spielfilmblick in die Sportgeschichte, wie’s im Idealfall laufen kann.
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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...
Kommentar löschen[...]Ein Sport-Epos ohne Sport also, das sich obendrein als rührseliger Familienfilm versteht und das Kriegsversehrten-Trauma ungeheuer kitschig in Wohlgefallen auflöst. Wohl auch aufgrund der dürftigen Psychologisierung kann Peter Lohmeyer in der schwierigsten Rolle kaum überzeugen. Auch dem neu erwachten Patriotismus wird keine Aufmerksamkeit geschenkt und hier vergibt der Film seine letzte Chance, zumindest auf politischer Ebene zu überzeugen und die gezeigten Problematiken in moderne Fragen umzuformulieren. All diese frappierenden Unzulänglichkeiten, die für einen enorm lieblosen Anstrich sorgen, können auch nicht durch historisch akkurate Details vergessen gemacht werden.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenMatthias Lubanski (Louis Klamroth) ist 11 Jahre alt und der jüngste Sohn einer Essener Bergarbeiterfamilie. Der Vater ist 1954 noch immer in Kriegsgefangenschaft und so muss seine Mutter die Familie alleine durchbringen. Doch Matthias erlebt dennoch eine zufriedene Kindheit und hat in Essens Stürmer-Star Helmut Rahn (Sascha Göpel) einen Ersatzvater gefunden. Nichts ist wichtiger im Leben von Matthias als die Ligaspiele von Rot-Weiss Essen, der Mannschaft vom „Boss“.
Doch dann bringen 2 Ereignisse Matthias Leben ordentlich durcheinander: Deutschland qualifiziert sich für die Fußball-Weltmeisterschaft und sein Vater (Peter Lohmeyer) kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück.
Fortan sieht sich Familie Lubanski mit einem gestrengen Vater konfrontiert, der sich traumatisiert in eine Familie und Gesellschaft einfinden soll, die er nicht mehr kennt.
Doch mit dem Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Weltmeisterschafts-Finale erwacht Deutschland aus seiner…
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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschenVon verlorenen Vätern und Söhnen soll "Das Wunder von Bern" handeln, und damit die Schwierigkeiten der Deutschen benennen, sich zu ihrem neuen Staat zu verhalten. Wortmanns oberflächliche Inszenierung und das all-inclusive-Drehbuch produzieren aber lediglich plumpe Analogien.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDas "Wunder" versprüht Postkartenidylle: den pittoresk-proletarischen Ruhrpott, die Bolzwiesen vor dekorativen Trümmern, die begonienbeblühte Bilderbuch-Schweiz. Wortmann malt in satten Farben, und wir denken ans Agfacolor des "Schwarzwaldmädels". Wer die Ästhetik des Heimatfilms wiederbelebt, bekommt unvermeidlich dessen historisches Gepäck mitgeliefert; er war die Tünche für das Kriegstrauma. Doch wenn zwei im Abstand von 50 Jahren das gleiche tun, ist es nicht automatisch dasselbe.
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Volker Gunske: tip Berlin Volker Gunske: tip Berlin
Kommentar löschenGeschickt verwebt Wortmann die private Vater-Sohn-Geschichte aus dem Ruhrpott mit den Ereignissen im schweizerischen Quartier der deutschen Nationalmannschaft und dem Turnierverlauf. Zwar unterlaufen Wortmann einige Stockfehler (zu häufiger Einsatz der soßigen Musik, zu lange Nachspielzeit die letzten drei Minuten kann man getrost rausschneiden). Doch dem ehemaligen Stürmer der Spielvereinigung Erkenschwick gelingt ein wunderbarer Hattrick.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDie Retro-Rasen-Szenen gelingen dem Ex-Fußballer Wortmann erstaunlich genau. Von den Fünfziger Jahren aber hat er, Jahrgang 1959, wenig Ahnung. [...] Vielleicht hätte es, was den Zeitgeist angeht, ebenfalls einer Vorlage bedurft, die Wortmann nur hätte nachstellen müssen. Wir geben ihm im Sport ein "sehr gut", in Geschichte aber ein "mangelhaft".
Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDas langweiligste was ich zum Thema Fussball je gesehen habe. Wortman versaut jeden Spannungsmoment und lässt seine Schauspieler Dialoge aufsagen, für die man andernorts aus dem Schultheater fliegt.
76 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (34) — Film: Das Wunder von Bern
Kommentar schreibenYogi1983 2012/01/13 10:24:16
Kommentar löschenWunder mich daß die Kritiken so schlecht ausfallen. Für mich (als Fußballfan) der beste deutsche Film der letzten 10 Jahre. Ja, auch wir Deutschen dürfen mal stolz auf unsere Helden sein. Viele gibt es ja leider nicht.
Und die Geschichte mit dem Vater der nach Jahren in russischer Gefangenschaft zurückkehrt, mit dieser engstirnigen Einstellung "Deutsche Jungen weinen nicht" usw. und am Ende im Zug die Aussage des Sohnes ZUM Vater "auch deutsche Jungen dürfen mal weinen" hat mich, ganz ehrlich, zu tränen gerührt. Das ist deutsche Nachkriegsgeschichte auf den Punkt gebracht! Großartig!!
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Grohacke 2012/01/09 00:58:09
Kommentar löschenManchmal liebe ich so richtig schön rührseliges Kino!
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Jack_Torrance 2011/10/11 22:10:49
Kommentar löschenSPOI-LER SPOI-LER SPOI-LER SPOI-LER SPOI-LER
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Deutschland wird Weltmeister !
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SPOILER ENDE SPOILER ENDE SPOILER ENDE SPOILER ENDE
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
Mr. Goodkat 2011/10/11 22:20:24
Antwort löschenDafür sollte man dich melden!
C_C 2011/10/11 22:23:55
Antwort löschenwieso? Warum hat man darüber 'nen Film gemacht???
Jack_Torrance 2011/10/12 10:25:03
Antwort löschen@Mr. Goodkat:
Nein Danke, ich wurde schon oft genug gemeldet !
hoffman587 2011/10/12 10:31:19
Antwort löschenWie oft, hab 5 in 5 Monaten? Und du?XD
Jack_Torrance 2011/10/12 10:39:20
Antwort löschen5 in 5 Monaten ????? Ich dachte zwei wären schon zu viel !!!!!!!!
hoffman587 2011/10/12 10:44:26
Antwort löschenJa, die sind immer bei mir ganz lustig drauf, warte demnächst schon auf die 6, dann gibts Wein und Schampus und das: Statt "Music" bitte "Button" einfügen, so kitschig das sein mag:
http://www.youtube.com/watch?v=Jg6UIb7ef8I
Frag mich manchmal wieso, sogar mein schöner Coen-beitrag zu "The Man who wasn´t there" naja, irgendwie komisch:/
Jack_Torrance 2011/10/12 10:53:38
Antwort löschenVielleicht gibt es Leute, die nicht mit dem Laptop umgehen können und aus Versehen auf bedenklich? klicken :D
hoffman587 2011/10/12 11:04:05
Antwort löschenIst ne Möglichkeit, die sollte man dann aber lieber nicht hereinlassen, im Interesse aller, und da erscheint nach der Bestätigung ja nochmal "Möchten sie wirklich den bedenklich Button drücken", ich denke "Ja" und "Nein" spielen dabe eine entscheidene Rolle:D
Jack_Torrance 2011/10/12 11:15:58
Antwort löschenNa ja, das konnte ich ja nicht wissen, da ich den bedenklich-Button noch nie benutzt habe. Es gibt aber auch so Heulsusen, die sich mit einer anderen Meinung nicht abfinden können. Da wären wir wieder bei den Leuten, die ich in meinem Profiltext erwähnt habe...
Alle 11 Antworten zeigen
hoffman587 2011/10/12 12:19:58
Antwort löschenSo was gibst leider immer...
Jack_Torrance 2011/10/12 12:52:42
Antwort löschenSolche Typen sind echt zum naja... kotzen !
Ripley1 2011/09/27 20:36:08
Kommentar löschenWann kommt endlich "Das Wunder von Wembley"?
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
dumm26 2011/09/27 14:16:19
Kommentar löschenDas Wunder von Bern war sicherlich ein großes Ereignis und fr Fußballbegeisterte ein wichtiges Ereignis, doch mich interessiert Fußball gar nicht.
Die Geschichte mit dem Jungen und dem Vater konnte mein Herz auch nicht erweichen,
ganz im Gegenteil, der Junge widert mich eher an.
Den Film kann man mögen oder langweilig finden.
Bei mir trifft zweiteres zu.
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La Bardot 2011/07/22 23:26:53
Kommentar löschenFußball lieber in 90 Minuten. 22 Spieler, ein Ball. Kein Drehbuch und doch spannender als die meisten Filme.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hellbilly 2011/06/02 20:10:46
Kommentar löschenDie Szenen mit der Mannschaft gleichen das unnötige Familiendrama aus und letztlich kommt dabei ein ganz guter Film über einen Haufen leider schon wieder etwas in Vergessenheit geratener Helden raus. Optisch vermag der Film auf jeden Fall zu gefallen - die schmutzige Ruhrpottoptik, die wunderbaren schweizer Landschaftsaufnahmen, die traditionelle Ausstattung der Mannschaft und nicht zuletzt das Finale im Wankdorf-Stadion machen einfach nur gute Laune.
Für Zwischendurch ist das ein schöner Film, der nicht nur Fußballfans anspricht, für mehr reicht es aber ganz sicher nicht.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
geheimer333 2011/04/15 12:29:10
Kommentar löschenZu wenig über das Wunder von Bern, zu viel schlecht inseniertes Familiendrama.
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Thomas Günter 2011/03/11 22:29:37
Kommentar löschenFind ich einfach gut gemacht und interessant wobei natürlich etwas die Spannung fehlt
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Jürgen Wolf 2011/01/02 13:36:37
Kommentar löschenMein absoluter Lieblingsfilm um eine sehr bewegende Vater-/Sohn-Geschichte, eingebettet in das Kult-Spektakel des Fußball-WM-Gewinns 1954, dem wahren Gründungsdatum der BRD.
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film_fan 2010/11/03 20:56:45
Kommentar löschenEine als Fußball Film getarnte Familien Geschichte, die mehr die über einen aus dem Krieg zurückkehrenden Vater erzählt, als über das eigentliche "Wunder von Bern".
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Pherano 2010/09/29 14:53:11
Kommentar löschenIch habe mir mehr versprochen. Wie sagte man so schön? "Eines der erfolgreichsten deutschen Filme". Klar, sicher doch. Was ich mir erhofft habe, waren mehr Fussball-Szenen und nicht eine Dramatik, wie ein Junge, der verliebt in einen Fussballstar verknallt ist, von seinem Papa verprügelt wird... Also sorry, der Film hat für einen deutschen Film zwar einiges an Qualität aber dennoch konnte er mich nicht wirklich überzeugen!
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Filmkenner77 2010/08/20 16:01:39
Kommentar löschenEiner der besten deutschen Filme der letzten Jahre. Grandios inszeniert und gespielt.
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Jim Panse 2010/06/09 22:42:12
Kommentar löschenDer Ball ist zwar rund, aber der Film geht 27 Minuten zu lang;) Da darf ein deutscher Junge auch ruhig mal weinen.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Chrisetoph 2010/06/09 22:46:32
Antwort löschenUnd nach Gary Lineker: Am Ende gewinnen immer die Deutschen. Und das stimmt doch auch.
Jim Panse 2010/06/09 23:00:16
Antwort löschenGenau, nach dem WM-Endspiel haben wir dann auch den Beweis;)
Andras 2010/06/09 22:41:01
Kommentar löschenSchlecht, Schlechter, "Das Wunder von Bern"!
Vollgepackt mit total aufdringlichem Pathos und blödsinnigen Klischees ist dieser Film einfach nicht zu ertragen. Und nebenbei läuft noch eine völlig an den Haaren herbeigezogene Geschichte um die Tränendrüse vollends zu leeren.
Nee, sowas geht einfach nicht.
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BobbyIII 2010/06/09 22:34:44
Kommentar löschenLeider machen die Szenen in und um die Nationalmannschaft einen zu kleinen Teil des Films aus. Die anderen uninteressanten und viel zu gekünstelt und kitschig wirkenden Geschichten einen viel zu großen. Schade das man sich zur Erinnerung an das Wunder von Bern nicht mehr am Fussball orientiert hat.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
mikkean 2010/06/07 16:08:29
Kommentar löschenZiemlich verkitschtes Fußball-Märchen, das sich redlich bemüht, dem Sieg in Bern eine magische Note zu verleihen. Dabei steht die Familiengeschichte dem Sport eindeutig im Weg.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
doctorgonzo 2010/03/16 16:08:08
Kommentar löschenEin bisschen zuviel Gefühl, ein bisschen zuviel Nostalgie,ein bisschen viel Langeweile, ein bisschen zu kantenlose Darsteller, ein bisschen zu sehr Familienunterhaltung, aber wenigstens ein bisschen Fußball.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
willy50 2011/02/19 10:30:23
Antwort löschenwortmännisches Schlafmittel. Das haben die Helden von Bern nicht verdient.
guggenheim 2009/10/26 10:46:09
Kommentar löschenDas Spiel war ein Meilenstein, der Film nicht. Toderinnert!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Chrisetoph 2009/06/05 23:51:55
Kommentar löschenDer Fußball tritt leider sehr in den Hintergrund, im Vordergrund steht die kitschige und aufgesetzte Familiengeschichte, deren Vorhersehbarkeit einfach nur langweilig ist. Wenige Glanzmomente, vor allem auf dem Fußballplatz, reißen nichts raus. „Das Wunder von Bern“ ist weder ein geeignetes Zeitdokument, da es nicht mehr über die deutsche Nachkriegsgeschichte aussagt als jeder wikipedia-Artikel, noch ein guter Fußballfilm. Am Ende ist es doch nur der missglückte Versuch, jeden zufrieden zu stellen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
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