Das Wunder von Merching
Das Wunder von Merching (2012), DE Laufzeit 89 Minuten, Komödie
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von Thomas Kronthaler, mit Jule Ronstedt und Fred Stillkrauth
Unter Mühen bewirtschaftet die junge Fenzlbäurin Kathi (Jule Ronstedt) den väterlichen Hof im abgelegenen bayerischen Merching. Die Zeiten sind hart, denn Touristen verirren sich nur noch selten in den einstigen Fremdenverkehrsort. Und nun muss Kathi erfahren, dass der hinterhältige Fritz Krontaler (Stephan Zinner), Bürgermeister des Nachbarortes Mirning, ihr verschuldetes Dorf eingemeinden will. Bei ihr schrillen alle Alarmglocken, denn der Pfarrer (Robert Giggenbach), der ihrem gebrechlichen Vater Quirin (Fred Stillkrauth) seit Jahrzehnten die Beichte abnimmt, würde damit ebenso wegrationalisiert wie ihr dringend benötigter Nebenjob im Bürgerbüro. Da die Merchinger, allen voran der träge Ortsvorsteher Willi Schubert (Michael A. Grimm), ihre Hände in den Schoß legen, betet Kathi in der kleinen Feldkapelle des Fenzlhofes um ein Wunder. Ein Regentropfen, der in diesem Moment durch das undichte Dach fällt, erweckt den Eindruck, als würde die hölzerne Marienstatue eine Träne vergießen. Kathi deutet dieses Zeichen des Himmels auf ihre Weise und inszeniert mit Hilfe ihres geschickten Sohnes Leonard (Klaus Steinbacher) das Wunder von Merching. Die sensationelle Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer, ganze Busladungen voller Pilger wollen die “weinende Madonna” sehen. Der Besucherstrom belebt die verwaiste Gastronomie des Wallfahrtsortes – die Eingemeindung ist damit vom Tisch. Krontaler schäumt vor Wut und bittet die Kommission des Ordinariats um eine Überprüfung des vermeintlichen Wunders.
Quelle: ARD
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Kommentare
totox Sun, 06 May 2012 19:24:02 -0000
Kommentar löschenJule Ronstedt ist toll wie immer, aber der Film ist langweilig. Die relativ schlichte Geschichte wird mit umständlichem Hin und Her auf abendfüllende Länge gestreckt, die Figuren bleiben blass, es fehlen witzige Dialoge, prägnante Charaktere, spannende Konflikte, überraschende Wendungen - kurz alles, was so einer Komödie erst die Würze gibt.
Es reicht eben nicht aus, wenn man sich für den Unterhaltungswert seines Films nur auf die Konstellation (falsche Heilige) und Jule Ronstedt verlässt, aber ansonsten kaum Ideen hat.
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