Das Zeichen des Zorro

The Mark of Zorro (1920), US
Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm

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- Kritiker
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von Fred Niblo, mit Douglas Fairbanks und Noah Beery

Basierend auf der Geschichte “Der Fluch von Campistrano” von Johnston McCulley erzählt dieser Film den Mythos des Zorros. Anfang des 19. Jahrhunderts wird Kalifornien von grausamer Unterdrückung beherrscht. Plötzlich machen sich Gerüchte über einen maskierten Mann ganz in Schwarz breit. Sein Zeichen hinterlässt er gerne im Gesicht seiner Gegner: Ein “Z”, verursacht von seinem Degen, mit dem er ungleich geschickt umzugehen weiß. Doch niemand kennt diesen Mann, denn er taucht plötzlich auf und ist genauso schnell wieder verschwunden wie ein Geist. Der Name Zorro steht von nun an für den Widerstand gegen die herrschende Unterdrückung und für Gerechtigkeit im ganzen Land. Nach und nach zieht er die Wut ganzer Armeen auf sich und wird skrupellos gejagt. Doch in einzigartig artistischer Manier und mit Kampfgeschick weiß er sich jeder Fall und jedem Verfolger zu entziehen.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Das Zeichen des Zorro

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AgentGuhl86

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Bewertung5.0Geht so

Aus aktuellem Anlass: ein Film, der zeigt, wie unterdrückte Menschen sich gegen die gemeine Amtsobrigkeit wehrt. Natürlich harmlos im Gegensatz zu den afrikanischen Ereignissen, aber ich wollte nur darauf hinweisen.
Diese Mischung aus Abenteuer, Komödie und ein wenig Drama ist nur teils unterhaltsam und lässt hin und wieder etwas Dynamik vermissen. Das kann man jetzt mit dem Alter rechtfertigen oder aber mit der Tatsache, dass unser lieber Zorro hier etwas lachhaft daherkommt - eher wie ein verspielter Junge, als ein Retter der Geächteten. Außerdem hätte es der Spannung sehr gut getan, wenn der Kampf Gut gegen Böse nicht so einsitig für die gute Seite ausgefallen wäre. Nichts gegen ein Happy End, aber das muss sich der Protagonist auch erstmal durch ein bisschen Mühe erarbeiten. Vielleicht war das aber damals genau das, was die Menschen sehen wollten. Einfache Unterhaltung, Popcornkino - ein Film ganz auf dem Niveau heutiger Blockbuster!

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LongWayHome

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Bewertung6.0Ganz gut

Charmanter, aber absolut harmloser Abenteuerfilm-Urahn. Die Story ist ein archetypischer Held-gegen-böser-Unterdrücker-Plot in seiner reinsten Form. Fairbanks ist charismatisch und verkörpert sowohl Diego als auch Zorro richtig gut, aber der Film ist hinsichtlich Actionszenen und Dramaturgie hoffnungslos veraltet und die teilweise hohe Slapstickhumordichte wirkt eher hilflos und irritierend als lustig. Das größte Manko ist sicherlich ein fehlender notierter Originalscore, eine eigene (gute) Musikbegleitung hätte nochmal richtig viel rausreißen können.

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