Day Is Done

Day Is Done (2011),
Laufzeit 111 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 01.12.2011

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7.0 Kritiker
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von Thomas Imbach,

Day is Done – Ein rauchender Schlot reckt sich in den Himmel. Unten rattern Züge vorbei. In den Häusern vertreiben immer mehr Lichter die Dunkelheit. Der Mann hinter der Kamera steht am Fenster seines Ateliers und sucht sein Bild. Er filmt bei Tag und bei Nacht, bei Regen und Schnee. Auf seinem Anrufbeantworter hören wir Stimmen. Sie erzählen vom schönen Wetter in den Ferien, sie gratulieren dem Mann zum Geburtstag. Der Vater stirbt, ein Kind wird geboren, eine junge Familie zerbröckelt. Die Jahre vergehen.

Langsam wird die Stadtlandschaft zur inneren Landschaft des Mannes hinter der Kamera.

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Kritiken (2) — Film: Day Is Done

Andreas Busche: fluter, Der Freitag Andreas Busche: fluter, Der Freitag

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6.0Ganz gut

Zwar hat sich Imbach als Autor aus seiner Autobiografie zurückgezogen, ist in den Hintergrund getreten, aber man wird den Eindruck des Künstlernarzissten nie ganz los. Ein faszinierender Film, der einen in den Bann zieht, obwohl er den Zuschauer nicht zum Verweilen einlädt.

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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst

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8.0Ausgezeichnet

„Day Is Done“ ist ein persönlicher Film, aber es geht Imbach nie um das eitle Ausstellen von Privatheit (wobei „T“’s Künstlerbild sicherlich nicht frei von Eitelkeit ist), sondern vielmehr um alltägliche, universelle Erfahrungen, mit dem Tod, mit der Arbeit und der Liebe – und ganz nebenbei um ein Kommunikationsmedium, das in dieser Form längst ausgestorben ist. Vor allem aber ist „Day Is Done“ ein Stadtfilm, der gerade aus seiner räumlichen Beschränkung und der damit einhergehenden Wiederholung von Perspektiven und Ausblicken Intensitäten herstellt, wo scheinbar nur die Banalitäten des Alltags zu finden sind.

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