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Le Choix
Le Choix (1975), Laufzeit 90 Minuten, Drama
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von Jacques Faber, mit Claude Jade und Gilles Kohler
Le choix ist ein belgischer Film über den Schauspieler Jean-Pierre Arnaud (Gilles Kohler), der sich zwischen seiner Lebensgefährtin Anne und der Tänzerin Juliette, beide gespielt von Claude Jade, hin und her gezogen fühlt. Jean-Pierre verlässt Anne und Brüssel für ein Engagement in Südfrankreich, wo er in Juliette Annes Ebenbild begegnet. Er beginnt eine Affaire mit Juliette und verlässt Anne.
Le choix (flämischer Titel: De keuze) von Jacques Faber war offizieller Wettbewerbsbeitrag in Karlovy Vary.
Mehr Bilder (2) und Videos (0) zu Le Choix
Cast & Crew
Filmdetails Le Choix
- Genre
- Melodram, Romanze
- Ort
- Brüssel, Nizza
- Handlung
- Aufgelöste Verlobung, Doppelgänger, Ehekrise, Mann zwischen zwei Frauen, Oper, Theater, Traumwelt, Tänzerin, Verlobte, Verlobter, Verlobung, Verlobungsring, Ähnlichkeit
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Kommentare
Darbon Sun, 22 Jul 2012 00:35:01 -0000
Kommentar löschenKürzlich von Belafilm auf DVD ausgegrabene Filmperle, ein böses Märchen, das einst viel einstecken musste.
Variety schimpfte über Gilles Kohler, dass er dumm genug spiele, um dumme Dinge zu sagen und lobte nur die überragende Kameraarbeit und das Talent der Doppelrollen-Heldin Claude Jade, über deren Mitwirkung sich Cine Tele Revue dann fraqte: "Pourquoi la gentille Claude Jade s'est-elle aventurée dans cette galère ?"
Viellicht ließ sie sich auf den optisch zweifellos betörenden Schlamassel ein, weil sie gleich zwei Frauen spielt, die hier jenseits ihrer prägenden François-Truffaut-Filme "Youpi" schreit und psychedelisch auf einer Burg und im Wald tanzt; als ein oiseau rare, der sie vor den Abenteuern bei Truffaut schon war.
Eine Parallele zu den Doinels bildet die Behauptung des Regiedebütanten Faber, sein Film sei autobiographisch. Faber geht hart ins Gericht mit Jean-Pierre: Der Mann zwischen den beiden Claude Jades ist ein übler Egoist, ein Zögerer auch wie seine Theater-Rolle als Lorenzaccio und er wird beide Frauen verlieren. Faber spielt aufdringlich mit Symbolen, wenn in der Wohnung von Anne jenes Bild einer Eule hängt, das auch auf der Märchenburg von Juliette an einer Wand prangt. Es ist sein Spiel um Traum und Wirklichkeit, die sich immer wieder aufheben.
Faber hatte neben Claude Jade einen dereinst poulären Sänger vorgesehen, der noch zögerte, weil er seine Leinwandwirkung in einer vorangegangenen Arbeit abwarten wollte. Faber wählte mit Kohler ein Mannequin, das bereits bei Marcel Carné zweite Wahl für die Rolle eines Engels war. Der sehr schöne Kohler verabschiedete sich dann auch hart aber herzlich ins General Hospital und zum Denver Clan. Zwischen Anne und Juliette stehend, macht er - 35 Jahre danach - auf dieser Wiederentdeckung dennoch eine gute Figur neben einer großen Schauspielerin.
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