Dead Girl
The Dead Girl (2006), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama
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von Karen Moncrieff, mit Rose Byrne und Toni Collette
Als die schüchterne Arden die Leiche einer ermordeten jungen Frau findet, nimmt ihr ereignisarmes Leben eine jähe Wendung. Doch ihr Schicksal ist nicht das einzige, das mit dem Tod der schönen Krista verbunden ist. Während die angehende Gerichtsmedizinerin Leah auf dem Seziertisch ihre seit Jahren vermisste Schwester vermutet, entdeckt die Hausfrau Ruth eine Verbindung zwischen der Toten und ihrem eigenen Ehemann.
Cast & Crew
-
Karen Moncrieff
-
Rose Byrne
-
Toni Collette
-
James Franco
-
Marcia Gay Harden
-
Mary Beth Hurt
-
Mary Steenburgen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Beverley
Regie
Schauspieler
-
Kerry Washington
-
Christopher Allen Nelson
-
Nick Searcy
-
Karen Moncrieff
- Genre
- Thriller, Mysterythriller, Drama
Drehbuch
Filmdetails Dead Girl
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Kritiken (2) — Film: Dead Girl
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenFantastischer Cast, der endlich einmal motivierten und begabten Nebendarstellern ein Forum bietet, in einem Episodenfilm ohne Schwachpunkte mit einem kraftvollen und überzeugenden Skript: angefangen bei der Landpomeranze, die durch den Leichenfund Interesse bei ihren Mitmenschen weckt und aus der Einöde ausbricht über die Schwester eines vermissten Mädchens, die deren Tod herbeisehnt um endlich Erlösung zu finden bis zur White Trash-Mutter, die im Slumviertel eine unmögliche Familienidylle schaffen will. Perversitäten und Tabubrüche im hässlichen Amerika - ohne Glamour und rosa Brille. Schade nur, dass schablonenhafte Holzhammerwerke wie "L.A. Crash" und "American Beauty" diese kleine Perle überschatten und infolgedessen "The Dead Girl" beim Massenpublikum vorbeihuscht.
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al-x: blog:x - Royal with cheese
Kommentar löschenDer Film zeigt in 5 Episoden, wie sich das Leben von direkt bzw. indirekt mit dem Opfer in Verbindung stehenden Frauen verändert. Auf jeder Episode liegt eine drückende Stimmung und doch keimt Hoffnung.
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Kommentare (10) — Film: Dead Girl
Kommentar schreibenbrigerbaerger 2012/02/08 23:11:08
Kommentar löschenDer Film beginnt mit dem Fund einer (jungen) Frauenleiche und erzählt dann die Geschichten von 4 Frauen, die in einer Beziehung mit der Toten standen (die "Finderin" der Leiche, die Gerichtsmedizinerin, die Mutter der Toten und die Frau des Mörders) und die Geschichte der Toten selber. Das Cover der DVD verspricht ein fesselndes, hochkarätig besetztes Filmrätsel mit überraschenden Wendungen. Leider stimmt dies m.E. nur sehr bedingt. Hochkarätig ist der Film mit Toni Colette, Giovanni Ribisi, Josh Brolin und der leider viel zu früh verstorbenen Brittany Murphy auf jeden Fall besetzt. Leider ist er aber kein Filmrätsel und ich fand auch keine überraschenden Wendungen bzw. nichts, was sich nicht bereits sehr früh erahnen lässt. Nichts desto trotz einer nachdenklicher Film über 5 Frauen und ihre Schicksale. Gut gemacht, aber leider nicht drin, was drauf steht...
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Sonse 2011/09/29 13:54:21
Kommentar löschenKaren Moncrieff beweist mit "Dead Girl", dass ihr wundervolles Debut "Blue Car" kein Zufallstreffer war. Hier erzählt sie fünf Geschichten, die durch den Tod eines Mädchens verbunden sind, oder wie die Tagline ankündigt: "One life ends. Seven others begin." Das klingt strukturell ein bisschen gimmicky, kommt jedoch nicht annähernd so trivial wie "Crash" oder die von mir insgesamt nicht sonderlich geschätzten Filme von Iñárritu (Babel, 21 Grams und ganz besonders Amores Perros) daher. Praktisch betrachtet war das wohl ihre Chance sich eine ganze Reihe namhafter Schauspieler mit geringem Budget zu leisten: einfach mit allen einen Kurzfilm drehen. Toni Collettes und Rose Byrnes Kapitel "The Stranger" und "The Sister" zu Beginn sind nicht so stark wie die darauffolgenden "The Wife" (Mary Beth Hurt), "The Mother" (Marcia Gay Harden) und das finale Segment, das alle Fäden verbindet, "The Dead Girl". Brittany Murphy ist, neben Marcia Gay Harden und Kerry Washington, sehr gut in der Rolle des "Dead Girl" und es ist richtig bitter das zu schreiben in Anbetracht ihres eigenen Todes wenige Jahre nach diesem Film.
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SiameseAlex 2011/10/17 09:53:15
Antwort löschenDanke für den Tipp!
mikkean 2010/12/04 16:20:14
Kommentar löschenEin Episoden-Drama, auf dem ersten Blick nichts neues im Indie-Kino. Da erlauben sich Stars gerne mal den Ausflug in glaubhafte Charakter-Gefilde und spielen lieber richtige Rollen als vorgefertigte Konfektions-Ware. So war auch meine Erwartung an "The Dead Girl" anfangs einerseits durchs Aufgebot namhafter Gesichter enorm gesteigert, und dann beim Überangebot ambitionierter Geschichtchen ein bisschen gedämpft. Aber vollkommen zu Unrecht, wie sich beim Anschauen zeigte: Karen Moncrieff gelang mehr als nur ein interessantes Indie-Filmchen, sondern ein geschickt zerstückelter Blick auf ein (und mehrere) grausige Verbrechen. Und dann noch aus einer ungewohnt glaubhaften und einfühlsamen weiblichen Sicht. "The Dead Girl" handelt nach und nach beteiligte Figuren ab, deren Schicksal um den Fund einer ermordeten jungen Frau kreisen. Da geht es, ganz beiläufig, um das Leben der Fremden, welche das tote Mädchen findet. Und deren Existenz von mütterlicher Tyrannen-Herrschaft und fehlender emotionaler Sicherheit geprägt ist. Oder die Schwester, deren Leben nicht besser verläuft, auch wenn sie auf der sozialen Gegenseite lebt. Antidepressiva und die Abschottung vor anderen Menschen kennzeichnen bei ihr die allgegenwärtige vermisste Schwester, um die sich das gesamte Familien-Leben nur dreht. Da wird das vermisste Kind von der Mutter zur Heiligen stilisiert, während die anwesende Tochter als selbstverständlich und funktionierend angesehen wird. Schrecklich. Auch die eigentliche Mutter der Toten steht vor den Scherben ihres Daseins, nach dem sie ihre Tochter identifiziert hat. Vom wilden und desaströsen Leben der Tochter schockiert und von den nachhallenden Anschuldigungen dieser, ihr Leiden maßgeblich ausgelöst zu haben, erhält diese Frau doch noch eine zweite Chance. Der noch optimistischste Abschnitt des Films. Krass und geradezu unerträglich der Sprung zu einer nicht-existenten Ehe zwischen einem älteren Paar irgendwo im Nirgendwo. In deren Verlauf die Ehefrau eine unfassbare Seite an ihren stets abwesenden Mann macht und schließlich die letzten Tage des Opfers. Das sein Leben eigentlich in den Griff kriegen will und dann in den falschen Wagen steigt, weil sie ihre Tochter besuchen fahren will. Diese Schicksale verbindet "The Dead Girl" zu einem kunstvoll arrangierten Gesamtbild, das vor allem durch sein Arrangement punktet. Der Handlungs-Ablauf ist nicht nach vorn gerichtet, sondern wandert auch zeitlich nach hinten, wodurch der Film beinahe zu einem zweiten "Memento" wird. Da eben auch hier, augenscheinlich simple Begebenheiten und Beobachtungen eine stärkere Wucht entwickeln. Und natürlich auch durch die eindringlich gezeichneten Figuren und deren Lebensumstände und -zustände. Kein typisches Indie-Filmchen, um es noch mal zu betonen. Jedenfalls hat man diesen Film nicht so schnell vergessen. Bei der Star-Riege gibt es keine Ausnahmen, was das Lob betrifft. Ob nun Toni Collette, Rose Byrne oder Marcia Gay Hurden gelingt es ausgezeichnet, in kurzen Episoden diesen leidenden Charakteren das nötige Profil zu verleihen. Und James Franco oder Josh Brolin (als tätowierter Assi) sind da auf der Männerseiten nur echte Pluspunkte. Die schmerzlichste Besetzung wird hier aber Brittany Murphy zuteil. Weil sie als Titelfigur (!!!) eine kurze und wiedermal einprägende Leistung ablieferte, die ihren frühen Tod wiederum tragischer erscheinen lässt. Ein kleiner Film über das Leben und Sterben also, der vor allem dank seiner Darsteller mehr als nur ein Rührstück geworden ist. Sehr empfehlenswert, aber kein Film-Snack für Zwischendurch.
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8martin 2010/11/29 18:29:19
Kommentar löschenDie Geschichte wird in ruhigen, teils melancholischen Bildern erzählt, die aber durch heftige, emotionale Ausbrüche unterbrochen werden. Durch die geschachtelte, episodenhafte Erzählweise wird eine bemerkenswerte Dichte erreicht, die das überaus eindrucksvolle Ensemble voll rüberbringt. Das Bemerkenswerteste an diesem Film ist aber, dass der Zuschauer ständig gefordert ist, die Versatzstücke in eine plausible Reihenfolge zu bringen. Dazu gehört sowohl das Wiedererkennen der Akteure sowie auch deren Einordnung in ihren neuen sozialen Kontext. So muss man dicht am Geschehen bleiben, auftretende Lücken selbst gedanklich füllen und eventuell gewisse Handlungsfäden eigenständig verknüpfen. Auf diese Weise wird man in einen Gefühlsstrudel mitgerissen, empfindet das Leid intensiver und kann durch die unterschiedliche Perspektive als Detektiv unterwegs sein. Wie der Tod des Mädchens das Leben der anderen verändert bietet Spannung und gute Unterhaltung ohne Wohlfühleffekt. Stattdessen Betroffenheit und weitere Überlegungen über den Hintergrund und den Ausgang der Geschichte. Einfach toll!
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Janus Winter 2010/11/29 02:08:37
Kommentar löschenLeises, bewegendes Indie-Drama mit glänzendem Cast.
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p!vo 2010/01/17 21:19:29
Kommentar löschenDer Film konnte mich wirklich überzeugen.
Der Schnitt ist hervorragend, der plott nicht 0815 und auch die Schauspieler waren gut gecastet. Wenn da nicht Abschnitte im Film gewesen wären, die mich dermaßen geekelt haben, dass ich mich teilweise zusammenreißen musste um weiter durchzuhalten.
Nicht wegen irgendwelchen Effekten, da bin ich ziemlich abgehärtet.
Nein, wenn man sich in die Rollen reinversetzt, ist es einfach nur abartig.
Deshalb leider im Endeffekt die 5.5.
Mit ein bisschen weniger plump dargestellter EInblicke in kranke Seelen und Hirne, wäre durchaus mehr möglich gewesen. Schade.
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Sanylein 2010/01/07 03:38:08
Kommentar löschenirgendwie fand ich den Film total todlangweilig. Vielleicht liegts auch daran das ich keine Filme mag die in mehrere kleine Geschichten geteilt sind.
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dbeutner 2009/07/11 13:32:25
Kommentar löschenUnd wieder ein Film, den MP unter "Mysterie" einsortiert und der doch so gar nichts davon hat. Auch Thriller ist kaum vorhanden, es gibt halt eine Tote. Eigentlich ist es ein Kurzgeschichten-Drama, gestrickt um eine Tote herum. Und das - ist gut gelungen.
Es hat mich ein wenig an "An Inspector Calls" erinnert, auch wenn hier nicht die Moralkeule geschwungen wird. Der Film beleuchtet viel mehr sehr zurückhaltend die Menschen um eine herausfordernde Situation herum, und zeigt auf, dass hier jede Person sehr individuell mit großen Schwierigkeiten im Leben zu kämpfen hat. Gerade das nicht-konzentriert-Sein auf eine Hauptperson bringt eine angenehme (nicht: schöne) Stimmung auf.
Zugleich ist es der Schwachpunkt des Films - die Stories haben eben bis darauf, um die Tote gestrickt zu sein, so gut wie keine Interferenzen, und insofern sieht man eigentlich mehr fünf Kurzgeschichten als einen zusammengehörigen Film. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt, das ganze ist schon gut gemacht und sehr solide gespielt (bis auf die Mutter, die leider zum Overacting neigt).
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xtheunknown 2009/07/03 16:15:49
Kommentar löschendie 5 kurzgeschichten rund um das tote mädchen sind zwar recht intensiv erzählt und mit einer starken düsteren grundstimmung unterlegt, aber nichts davon hat mich so stark berührt das irgendetwas hängen bleiben würde. ohne vorspultaste habe ich keine geschichte geschaft.
das handeln der mutter z.b. war inhaltlich soweit ok. wirkte aber wie künstlich auf 20 minuten aufgeblasen. die hälfte der zeit hätte sicher auch gereicht. und damit meine ich nicht das der schnitt schneller hätte sein müssen. der war ok.
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cannibal83 2008/11/27 20:32:28
Kommentar löschen"Dead Girl" ist einmal mehr ein Film, der einer nicht linearen Handlung folgt. Die Story ist eingebettet in 5 verschiedene Episoden, die vage miteinander verknüpft sind und die sich alle auf dem selben hohen Niveau befinden. Prinzipiell herrscht immer eine düstere und deprimierende Atmosphäre, manche Episode lässt aber Hoffnung aufkommen, ohne dabei verlogen zu wirken.
Die Story ist aber gar nicht so das Hauptaugenmerk des Films, mehr sticht die enorme Dramatik heraus, die dank der vielen hervorragenden Schauspieler sehr mitreissend und gleichzeitig auch bedrückend ist. Einfach nur schade das viele Leute dieser Besetzung, in größeren Produktionen nur wenig bis gar nichts, an Aufmerksamkeit erfahren.
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