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Dead Girl
The Dead Girl (2006), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller
6.9
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von Karen Moncrieff, mit Josh Brolin und Rose Byrne
Der Fund eines toten Mädchens verbindet das Schicksal mehrerer Frauen, darunter Rose Byrne, Toni Collette und Mary Beth Hurt.
Als die schüchterne Arden (Toni Collette) die Leiche einer ermordeten jungen Frau findet, nimmt ihr ereignisarmes Leben eine jähe Wendung. Doch ihr Schicksal ist nicht das einzige, das mit dem Tod der schönen Krista verbunden ist. Während die angehende Gerichtsmedizinerin Leah (Rose Byrne) auf dem Seziertisch ihre seit Jahren vermisste Schwester vermutet, entdeckt die Hausfrau Ruth (Mary Beth Hurt) eine Verbindung zwischen der Toten und ihrem eigenen Ehemann.
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Dead Girl
- Genre
- Drama, Mysterythriller, Thriller
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Kritiken (1) — Film: Dead Girl
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenFantastischer Cast, der endlich einmal motivierten und begabten Nebendarstellern ein Forum bietet, in einem Episodenfilm ohne Schwachpunkte mit einem kraftvollen und überzeugenden Skript: angefangen bei der Landpomeranze, die durch den Leichenfund Interesse bei ihren Mitmenschen weckt und aus der Einöde ausbricht über die Schwester eines vermissten Mädchens, die deren Tod herbeisehnt um endlich Erlösung zu finden bis zur White Trash-Mutter, die im Slumviertel eine unmögliche Familienidylle schaffen will. Perversitäten und Tabubrüche im hässlichen Amerika - ohne Glamour und rosa Brille. Schade nur, dass schablonenhafte Holzhammerwerke wie "L.A. Crash" und "American Beauty" diese kleine Perle überschatten und infolgedessen "The Dead Girl" beim Massenpublikum vorbeihuscht.
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Kommentare (16) — Film: Dead Girl
jacker Sun, 02 Dec 2012 11:45:15 -0000
Kommentar löschen... das erste Advents-Türchen geht auf und raus kommt eine versteckte Film-Perle.
"Dead Girl" heisst sie und strahlt eine unheimliche Ruhe, Unaufgeregtheit und Melancholie aus (was in der nervigen, hektischen und auf heile Welt getrimmten Vorweihnachtszeit natürlich äußerst angenehm sein kann).
Der Film von Karen Moncrieff ist ein leises und bewegendes Indie-Drama in fünf Episoden, allesamt (teils lose, teils äußerst direkt) über ein aufgefundenes totes Mädchen, das 'dead girl' verknüpft.
Welchen Einfluß hat der Tod einer Person, speziell der nicht natürliche, auf ihr Umfeld?
Wie weit reicht dieses Umfeld überhaupt?
Sind es nur Freunde und Verwandte, deren Leid nach solch einer Tat relevant ist?
Welchen Radius haben die Wellen die der Tod einer Person schlägt?
Fragen die bei genauerer Betrachtung weitreichendere Antworten als die offensichtlichen liefern.
Genau bei diesen Antworten setzt Moncrieff mit ihren Erzählungen an und wählt fünf aus den (wie einem nach dem Film bewusst wird) zahlreichen möglichen Microkosmen aus, um sie näher aber nicht immer bis ins kleinste Detail auszuleuchten.
Anfangs bin ich noch ein wenig skeptisch gewesen, beschlich mich doch nach 10-15 Minuten der Verdacht, dass hier ein klasischer Fall von 'Langsamkeit plus kontrastreiche Optik ergibt Arthaus' vorliegt, doch spätestens ab der dritten Episode wird die Intention des Filmes klar, der übergeordnete Sinn beginnt durchzuscheinen und die Machart kristallisiert sich als klare Stärke heraus.
Das interessante an "Dead Girl" ist die Art und Weise wie diese fünf Geschichten erzählt werden. Der zentrale Fixpunkt - die Kreuzung wo die Wege sich treffen - ist die tote Krista (tragischerweise von Brittany Murphy verkörpert), die Episoden nehmen dass jedoch teilweise nur als Anstoß um uns Einblicke in verschiedenste Leben, deren Probleme, deren Hoffnungen und Ängste zu geben. Abseits der Verknüpfung werden bewegende, persönliche Geschichten erzählt. Bewegend aufgrund ihrer Normalität und ihrer Menschlichkeit.
Es gibt demnach keine klassische Story, keine lineare Erzählweise, kein Ziel welches der Film irgendwann erreicht, stattdessen liegt eine Form vor, die viele von uns in ähnlicher Art sicher schon bei Iñárritu kennen- und lieben gelernt haben. Diese Form ähnelt jedoch glücklicherweise nur aufgrund der episodenhaftigkeit, mit der ein zentrales Ereignis umschrieben wird einem Iñárritu - in Dramaturgie, Inszenierung, Bildsprache und Gefühl hat Moncrieff einen sehr eigenen Ausdruck gefunden.
Neben Brittany Murphy (durch deren Tod und dessen Umstände ihre Rolle in diesem Film ein mulmiges Gefühl von Realität erzeugt) tauchen etliche kleine und größere Namen in den Episoden auf, allesamt in sehr menschlichen Rollen, allesamt mit starken Leistungen.
"Dead Girl" ist sicher nichts für Jederman, aber wer Filme gerne über Stimmungen und Atmosphäre auf sich wirken lässt und eine klassische Handlung auch als sekundär ansehen kann, hat gute Chancen diesem Film einiges abzugewinnen. Ich konnte es!
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HeinerTV Wed, 12 Sep 2012 15:51:28 -0000
Kommentar löschenViele kleine große Dramen. Für meinen Geschmack sehr ruhig und dennoch zügig genug erzählt um nicht langweilig zu wirken. Die vielen Facetten an Leid und Schmerz hat man meist nicht im Blickwinkel wenn man von solch einem Verbrechen hört. Dieses hat der Film sehr gut vermittelt. Mir hat auch die Balance aus gezeigtem und "denk dir deinen Teil" gut gefallen.
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loveissuicide Wed, 05 Sep 2012 08:07:54 -0000
Kommentar löschenDie Leiche einer jungen Frau und viele andere vom Leben gebeutelte Frauen, die in irgendeiner Form mit der Verschiedenen zu tun hatten. Nicht mehr und nicht weniger wollten uns die Filmverantwortlichen zeigen. Keine komplexen Verstrickungen, keine trickreichen Wendungen - das passt schon so.
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ChriS* Thu, 19 Apr 2012 11:19:36 -0000
Kommentar löschenDer Film gibt sich viel mühe um seine Geschichte zu erzählen und das mit Erfolg.
Auch wenn ich den Anfang recht langweilig fand hat er sich recht gut entwickelt, trotz dem das ich die Charaktere für etwas etwas zu Kitschig/Klischee behaftet halte.
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keinohrhase20 Wed, 07 Mar 2012 19:39:34 -0000
Kommentar löschenWen ich an Dead Girl zurück denke kommen mir nicht einzelne Szenen oder Momente in den Sinn. Nein es ist viel mehr diese bedrohliche und erschütternde Atmosphäre welche von den Darstellern und der reißerischen Geschichte zu einem verstörenden ganzen zusammen geführt wird.
In jeder Geste liegt ein (meist rein psychologischer)Hinweis, hinter jeder Wahrheit steht eine Lüge. Am Ende steht ein neuer Anfang, wo abschied ist findet Begegnung statt. Kein Killer Thriller sonder viel mehr ein durch und durch packendes Drama nicht um leben und Tod sondern alles was sich dazwischen abspielt. Intensiv und empfehlenswert.
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brigerbaerger Wed, 08 Feb 2012 22:11:08 -0000
Kommentar löschenDer Film beginnt mit dem Fund einer (jungen) Frauenleiche und erzählt dann die Geschichten von 4 Frauen, die in einer Beziehung mit der Toten standen (die "Finderin" der Leiche, die Gerichtsmedizinerin, die Mutter der Toten und die Frau des Mörders) und die Geschichte der Toten selber. Das Cover der DVD verspricht ein fesselndes, hochkarätig besetztes Filmrätsel mit überraschenden Wendungen. Leider stimmt dies m.E. nur sehr bedingt. Hochkarätig ist der Film mit Toni Colette, Giovanni Ribisi, Josh Brolin und der leider viel zu früh verstorbenen Brittany Murphy auf jeden Fall besetzt. Leider ist er aber kein Filmrätsel und ich fand auch keine überraschenden Wendungen bzw. nichts, was sich nicht bereits sehr früh erahnen lässt. Nichts desto trotz einer nachdenklicher Film über 5 Frauen und ihre Schicksale. Gut gemacht, aber leider nicht drin, was drauf steht...
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Sonse Thu, 29 Sep 2011 11:54:21 -0000
Kommentar löschenKaren Moncrieff beweist mit "Dead Girl", dass ihr wundervolles Debut "Blue Car" kein Zufallstreffer war. Hier erzählt sie fünf Geschichten, die durch den Tod eines Mädchens verbunden sind, oder wie die Tagline ankündigt: "One life ends. Seven others begin." Das klingt strukturell ein bisschen gimmicky, kommt jedoch nicht annähernd so trivial wie "Crash" oder die von mir insgesamt nicht sonderlich geschätzten Filme von Iñárritu (Babel, 21 Grams und ganz besonders Amores Perros) daher. Praktisch betrachtet war das wohl ihre Chance sich eine ganze Reihe namhafter Schauspieler mit geringem Budget zu leisten: einfach mit allen einen Kurzfilm drehen. Toni Collettes und Rose Byrnes Kapitel "The Stranger" und "The Sister" zu Beginn sind nicht so stark wie die darauffolgenden "The Wife" (Mary Beth Hurt), "The Mother" (Marcia Gay Harden) und das finale Segment, das alle Fäden verbindet, "The Dead Girl". Brittany Murphy ist, neben Marcia Gay Harden und Kerry Washington, sehr gut in der Rolle des "Dead Girl" und es ist richtig bitter das zu schreiben in Anbetracht ihres eigenen Todes wenige Jahre nach diesem Film.
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SiameseAlex Mon, 17 Oct 2011 07:53:15 -0000
Antwort löschenDanke für den Tipp!
mikkean Sat, 04 Dec 2010 15:20:14 -0000
Kommentar löschenEin Episoden-Drama, auf dem ersten Blick nichts neues im Indie-Kino. Da erlauben sich Stars gerne mal den Ausflug in glaubhafte Charakter-Gefilde und spielen lieber richtige Rollen als vorgefertigte Konfektions-Ware. So war auch meine Erwartung an "The Dead Girl" anfangs einerseits durchs Aufgebot namhafter Gesichter enorm gesteigert, und dann beim Überangebot ambitionierter Geschichtchen ein bisschen gedämpft. Aber vollkommen zu Unrecht, wie sich beim Anschauen zeigte: Karen Moncrieff gelang mehr als nur ein interessantes Indie-Filmchen, sondern ein geschickt zerstückelter Blick auf ein (und mehrere) grausige Verbrechen. Und dann noch aus einer ungewohnt glaubhaften und einfühlsamen weiblichen Sicht. "The Dead Girl" handelt nach und nach beteiligte Figuren ab, deren Schicksal um den Fund einer ermordeten jungen Frau kreisen. Da geht es, ganz beiläufig, um das Leben der Fremden, welche das tote Mädchen findet. Und deren Existenz von mütterlicher Tyrannen-Herrschaft und fehlender emotionaler Sicherheit geprägt ist. Oder die Schwester, deren Leben nicht besser verläuft, auch wenn sie auf der sozialen Gegenseite lebt. Antidepressiva und die Abschottung vor anderen Menschen kennzeichnen bei ihr die allgegenwärtige vermisste Schwester, um die sich das gesamte Familien-Leben nur dreht. Da wird das vermisste Kind von der Mutter zur Heiligen stilisiert, während die anwesende Tochter als selbstverständlich und funktionierend angesehen wird. Schrecklich. Auch die eigentliche Mutter der Toten steht vor den Scherben ihres Daseins, nach dem sie ihre Tochter identifiziert hat. Vom wilden und desaströsen Leben der Tochter schockiert und von den nachhallenden Anschuldigungen dieser, ihr Leiden maßgeblich ausgelöst zu haben, erhält diese Frau doch noch eine zweite Chance. Der noch optimistischste Abschnitt des Films. Krass und geradezu unerträglich der Sprung zu einer nicht-existenten Ehe zwischen einem älteren Paar irgendwo im Nirgendwo. In deren Verlauf die Ehefrau eine unfassbare Seite an ihren stets abwesenden Mann macht und schließlich die letzten Tage des Opfers. Das sein Leben eigentlich in den Griff kriegen will und dann in den falschen Wagen steigt, weil sie ihre Tochter besuchen fahren will. Diese Schicksale verbindet "The Dead Girl" zu einem kunstvoll arrangierten Gesamtbild, das vor allem durch sein Arrangement punktet. Der Handlungs-Ablauf ist nicht nach vorn gerichtet, sondern wandert auch zeitlich nach hinten, wodurch der Film beinahe zu einem zweiten "Memento" wird. Da eben auch hier, augenscheinlich simple Begebenheiten und Beobachtungen eine stärkere Wucht entwickeln. Und natürlich auch durch die eindringlich gezeichneten Figuren und deren Lebensumstände und -zustände. Kein typisches Indie-Filmchen, um es noch mal zu betonen. Jedenfalls hat man diesen Film nicht so schnell vergessen. Bei der Star-Riege gibt es keine Ausnahmen, was das Lob betrifft. Ob nun Toni Collette, Rose Byrne oder Marcia Gay Hurden gelingt es ausgezeichnet, in kurzen Episoden diesen leidenden Charakteren das nötige Profil zu verleihen. Und James Franco oder Josh Brolin (als tätowierter Assi) sind da auf der Männerseiten nur echte Pluspunkte. Die schmerzlichste Besetzung wird hier aber Brittany Murphy zuteil. Weil sie als Titelfigur (!!!) eine kurze und wiedermal einprägende Leistung ablieferte, die ihren frühen Tod wiederum tragischer erscheinen lässt. Ein kleiner Film über das Leben und Sterben also, der vor allem dank seiner Darsteller mehr als nur ein Rührstück geworden ist. Sehr empfehlenswert, aber kein Film-Snack für Zwischendurch.
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8martin Mon, 29 Nov 2010 17:29:19 -0000
Kommentar löschenDie Geschichte wird in ruhigen, teils melancholischen Bildern erzählt, die aber durch heftige, emotionale Ausbrüche unterbrochen werden. Durch die geschachtelte, episodenhafte Erzählweise wird eine bemerkenswerte Dichte erreicht, die das überaus eindrucksvolle Ensemble voll rüberbringt. Das Bemerkenswerteste an diesem Film ist aber, dass der Zuschauer ständig gefordert ist, die Versatzstücke in eine plausible Reihenfolge zu bringen. Dazu gehört sowohl das Wiedererkennen der Akteure sowie auch deren Einordnung in ihren neuen sozialen Kontext. So muss man dicht am Geschehen bleiben, auftretende Lücken selbst gedanklich füllen und eventuell gewisse Handlungsfäden eigenständig verknüpfen. Auf diese Weise wird man in einen Gefühlsstrudel mitgerissen, empfindet das Leid intensiver und kann durch die unterschiedliche Perspektive als Detektiv unterwegs sein. Wie der Tod des Mädchens das Leben der anderen verändert bietet Spannung und gute Unterhaltung ohne Wohlfühleffekt. Stattdessen Betroffenheit und weitere Überlegungen über den Hintergrund und den Ausgang der Geschichte. Einfach toll!
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Janus Winter Mon, 29 Nov 2010 01:08:37 -0000
Kommentar löschenLeises, bewegendes Indie-Drama mit glänzendem Cast.
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p!vo Sun, 17 Jan 2010 20:19:29 -0000
Kommentar löschenDer Film konnte mich wirklich überzeugen.
Der Schnitt ist hervorragend, der plott nicht 0815 und auch die Schauspieler waren gut gecastet. Wenn da nicht Abschnitte im Film gewesen wären, die mich dermaßen geekelt haben, dass ich mich teilweise zusammenreißen musste um weiter durchzuhalten.
Nicht wegen irgendwelchen Effekten, da bin ich ziemlich abgehärtet.
Nein, wenn man sich in die Rollen reinversetzt, ist es einfach nur abartig.
Deshalb leider im Endeffekt die 5.5.
Mit ein bisschen weniger plump dargestellter EInblicke in kranke Seelen und Hirne, wäre durchaus mehr möglich gewesen. Schade.
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Sanylein Thu, 07 Jan 2010 02:38:08 -0000
Kommentar löschenirgendwie fand ich den Film total todlangweilig. Vielleicht liegts auch daran das ich keine Filme mag die in mehrere kleine Geschichten geteilt sind.
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dbeutner Sat, 11 Jul 2009 11:32:25 -0000
Kommentar löschenUnd wieder ein Film, den MP unter "Mysterie" einsortiert und der doch so gar nichts davon hat. Auch Thriller ist kaum vorhanden, es gibt halt eine Tote. Eigentlich ist es ein Kurzgeschichten-Drama, gestrickt um eine Tote herum. Und das - ist gut gelungen.
Es hat mich ein wenig an "An Inspector Calls" erinnert, auch wenn hier nicht die Moralkeule geschwungen wird. Der Film beleuchtet viel mehr sehr zurückhaltend die Menschen um eine herausfordernde Situation herum, und zeigt auf, dass hier jede Person sehr individuell mit großen Schwierigkeiten im Leben zu kämpfen hat. Gerade das nicht-konzentriert-Sein auf eine Hauptperson bringt eine angenehme (nicht: schöne) Stimmung auf.
Zugleich ist es der Schwachpunkt des Films - die Stories haben eben bis darauf, um die Tote gestrickt zu sein, so gut wie keine Interferenzen, und insofern sieht man eigentlich mehr fünf Kurzgeschichten als einen zusammengehörigen Film. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt, das ganze ist schon gut gemacht und sehr solide gespielt (bis auf die Mutter, die leider zum Overacting neigt).
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xtheunknown Fri, 03 Jul 2009 14:15:49 -0000
Kommentar löschendie 5 kurzgeschichten rund um das tote mädchen sind zwar recht intensiv erzählt und mit einer starken düsteren grundstimmung unterlegt, aber nichts davon hat mich so stark berührt das irgendetwas hängen bleiben würde. ohne vorspultaste habe ich keine geschichte geschaft.
das handeln der mutter z.b. war inhaltlich soweit ok. wirkte aber wie künstlich auf 20 minuten aufgeblasen. die hälfte der zeit hätte sicher auch gereicht. und damit meine ich nicht das der schnitt schneller hätte sein müssen. der war ok.
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cannibal83 Thu, 27 Nov 2008 19:32:28 -0000
Kommentar löschen"Dead Girl" ist einmal mehr ein Film, der einer nicht linearen Handlung folgt. Die Story ist eingebettet in 5 verschiedene Episoden, die vage miteinander verknüpft sind und die sich alle auf dem selben hohen Niveau befinden. Prinzipiell herrscht immer eine düstere und deprimierende Atmosphäre, manche Episode lässt aber Hoffnung aufkommen, ohne dabei verlogen zu wirken.
Die Story ist aber gar nicht so das Hauptaugenmerk des Films, mehr sticht die enorme Dramatik heraus, die dank der vielen hervorragenden Schauspieler sehr mitreissend und gleichzeitig auch bedrückend ist. Einfach nur schade das viele Leute dieser Besetzung, in größeren Produktionen nur wenig bis gar nichts, an Aufmerksamkeit erfahren.
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al-x Wed, 01 Aug 2007 20:30:30 -0000
Kommentar löschenDer Film zeigt in 5 Episoden, wie sich das Leben von direkt bzw. indirekt mit dem Opfer in Verbindung stehenden Frauen verändert. Auf jeder Episode liegt eine drückende Stimmung und doch keimt Hoffnung.
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