DEATH SENTENCE ist keine wirklich ernstzunehmende Auseinandersetzung mit den Mechanismen urbaner Gewalt, aber er ist ein druckvoller, kompromißloser und mitunter spannender Reißer, der sich bis auf John Goodmans grandiose Auftritte auch vollkommen den geringsten Anmutungen von Humor verweigert.
Die ungeschönte Selbstjustiz gesponsort von NRA und Hardcore-Republikanern. Kevin Bacon hat das Schauspielern verlernt und gibt den gnadenlosen White-Collar-Daddy, der Frau und Kind verloren hat und gegen White Trash, Latinos und Afroamerikaner auf Rachefeldzug geht. Das Ergebnis ist ein weiterer menschenverachtender Scheißdreck von James Wan, dem einmal mehr monströse Einschusslöcher und wegfliegende Körperteile wichtiger sind, als das schrecklich-reaktionäre Bild, welches er seinem meist jungem Publikum vermittelt. Wans Charaktere eindimensional zu schimpfen wäre noch übertrieben und die abenteuerlichen Drehbuchlöcher mussten wohl reingehauen werden um die abstruse Story der Marke Stammtisch-Gerechtigkeit überhaupt stricken zu können. Die Folgen der blutrünstigen Taten blendet Wan einfach mal aus. Warum auch nicht? Denn die Minderheiten sind tot und das ursprüngliche USA der Hockey-Moms und Business-Dads hat gesiegt – auch wenn das Musterpaar, dass im Feierabend am liebsten selbstgedrehte Homevideos schaut(!), auch Opfer bringen musste. Aber in Zeiten von Terrorismus und Co muss jeder seinen Teil zum Schutz der größten und besten Nation der Welt beitragen. Und dafür werden sogar Leih-Regisseure aus Malaysia aktiviert um diese lächerlich-peinliche Homeland-Security-Auftragsarbeit zu schreiben und zu verfilmen.
Kann mit dieser Kritik irgendwie nichts anfangen. Ich fand den Film auch nicht gerade gut, aber ich sehe das Problem im genauem Gegenteil deiner Darstellung. Der Film war nicht zu rechts sondern zu pseudo-links. Und ich glaube die NRA würde fast jeden Film finanzieren in dem eine Waffe überhaupt zu sehen ist. Der Punkt ist doch das ein Rachefeldzug hier liberal kritisiert wird, ich aber diese Information nicht brauche um mir einen Film über Rache anzusehen.
Wenn sich „Saw“-Regisseur James Wan des Themas Vergeltung annimmt, dann kann nur ein Film dabei herauskommen, den das Prädikat „ab 18“ ziert. Der Film hat mich gefesselt. In einigen Szenen habe ich – zumindest in Gedanken - minutenlang die Luft angehalten. Denn Wan verlässt sich nicht nur auf die Darstellung von Gewalt, um Eindruck zu schinden und zu erschrecken, sondern setzt vor allem auch auf eine gute Story und ausgezeichnete Schauspieler.
Kevin Bacon bekommt die Verwandlung vom biederen Verwaltungsangestellten zum wütenden Rache-Engel ziemlich gut hin. Seine Darstellung eines normalen Mannes, der durch eine Spirale der Gewalt immer tiefer gezogen wird, ist gut nachvollziehbar. Trägt er doch zumindest eine Teilschuld an der Eskalation der Gewalt, so ist es auch gut verständlich, dass er mehr und mehr zu einem Menschen mutiert, der nur noch für die Rache lebt und sich dabei selbst vergisst. Was aus ihm wird, ist ihm irgendwann egal. Er möchte nur noch dafür sorgen, dass jene, die seiner Familie Gewalt antun, eine – seiner Meinung nach – gerechte Strafe erhalten.
[...] Nick Humes Verwandlung vom liebenden Familienvater zum gnadenlosen Racheengel profitiert deutlich von seinem Hauptdarsteller und kann nur als gelungen bezeichnet werden. Dass Kevin Bacon schauspielern kann, ist wahrlich nichts Neues, insofern überrascht es nicht, dass er auch diese Rolle perfekt meistert. Sei es die Hilflosigkeit beim Zusammenbruch nach seinem ersten Mord, die Verzweiflung gegenüber seiner Frau oder die Wut beim Aufbruch zur finalen Abrechnung, Bacon weiß jederzeit zu überzeugen. [...]
Vor dem Hintergrund der politischen Weltlage ist ein solcher Film nicht nur - ganz tiefer Griff in die Schlagwortkiste - "moralisch fragwürdig", sondern vor allem spannend. [...] Mit ein bisschen ästhetischer Zurückhaltung hätte er sogar einen wirklich relevanten Film vorlegen können. Dafür allerdings ist der Blut-und-Schock-Faktor dann doch zu hoch.
Was in Falling Down gelungen ist, den Absturz eines Normalbürgers zu zeigen, wird hier zur gut gespielten, aber auch recht banalen Oberfläche. Der Look und die Besetzung gehen in Ordnung, aber viel Empathie mag sich mit Bacons Figur nie einstellen, denn genau genommen ist er von Anfang an ein Arschloch, dem die äußere Fassade alles bedeutet und der im Grunde recht wenig von seiner Familie weiß. Ein Erfolgsmensch, der seinen etwas tumben Sportskanonen-Sohn vergöttert und für den eine Welt zusammenbricht, als dieser erschossen wird. Bacons Figur handelt in jeder Minute des Films dumm und unsympathisch. Wenn der Bösewicht am Ende sagt: "Look what Ive made you, youre one of us." dann ist das nur die halbe Wahrheit, denn im Grunde war er schon immer ein Idiot. Lichtblicke im vergessenswerten Ganzen sind die Parkhausszene und John Goodmans Kurzauftritt.
Eine fulminant inszenierte Parkhaus-Sequenz außen vorgelassen, ist Kevin Bacon hier stets auf der Flucht vor irrem Killer/Gangster/Punks-Gesindel, alles im Dienste seiner Lieben daheim. Obwohl der Haussegen ohnehin etwas schief zu hängen scheint, sollte man nicht dem Trugschluss verfallen, der Film würde den Untergang seiner Figur zelebrieren und all jenen Schlamassel gar kritisch beäugeln - frei nach dem Motto: der Kerl greift zu Selbstjustiz und macht alles schlimmer, das ist gar Subversion im B-Moviegenre -, denn letztlich rechtfertigt James Wan wie zu erwarten war jeden seiner ausgiebigen Blutspritzer, garniert mit Familiensülze und nervigem Gejaule auf der Soundtrackspur, nahezu faschistoider Ästhetik und reichlich äußerer Spannung (die aus reiner Zuschauer-Manipulation generiert wird). Fertig ist ein beschämend unterhaltsamer Film niederer Instinkte, die er nicht hinterfragt, sondern bedient.
Der Film bekommt von mir NORMALERWEIßE 9,5 Punkte. Mich hat nur das gestört das man am Ende nicht sieht wie er den ´´Hauptfeind´´ erschießt. Den halben Punkt zu den von mir vergebenen 10 Punkten muss ich für die extrem Geile anspielung an ´´Saw´´ geben. Der Produzent von ´´Death Sentences´´ produzierte auch ´´Saw´´ und bei einer Szene sieht man das Puppengesicht von Jigsaw ganz groß auf einer Wand- einfach NUR Geil! Und deshalb 10 Punkte für einen teils sehr dramatischen und teils sehr harten ´´Racheakt - Movie´´...HAMMER FILM! Für alle die es interresiert:
In der Uncut-Fassung, die nicht in Deutschland erschien, sieht man am Schluss wie Nick Humes (Kevin Bacon) am Ende im Sofa freiwillig verblutet!! Die UNCUT Version dauert 6 Minuten länger! Und wir aus dem Ösi Land haben da die Ehre den Film UNCUT zu haben!
ALLES IN ALLEM: EIN GANZ GANZ GANZ LÄSSIGER STREIFEN!!!
Echt Hammer der Film.
Vor allem kann man sich wenn man selbst Kinder hat richtig gut in die Lage des Vaters (Kevin Bacon) hineinversetzen.
Auch wenn Selbstjustiz nicht ok ist...
Aber ich muß sagen die ganzen Gefühle von Wut, Verzweiflung und Rache haben mich von Anfang bis Ende an den Film gefesselt.
Death Sentence macht es vor und 96 Hours zeigt wie es sein sollte. Die Ansätze sind sehr gut und lassen einen bis zum Ende nicht mehr los. Ein Portrait über Selbstjustiz die doch nicht über den Ansatz und die Moral hinwegkommt. Zu oft stolpert der Film über die Fäden die er selbst gespannt hat.
Das Familienglück und dessen alltäglicher Verlauf, dann die brutale und unnötige, entmenschlichte Bluttat (entstanden aus einer verplumpenden jungen Generation), die ein geliebtes Familienmitglied der Weichzeichner- Superslowmo- oder 8mm-Film-Retros-bzw.Lebens-Harmonie dieser Familie entraubt, die verhöhnend-eiskalte Reaktion des uneinsichtigen Mördergezücht, der Unbill, der Freispruch, die Selbstjustiz. Bis hierher alles andere, als innovativ und dennoch sehr schön in Szene gesetzt. Demütigungen und extremste Eskalationen, die den Puls hochtreiben und den Rachemodus auslösen, sowie einige Szenen, wie z.B. die im Parkhaus sind gelungen. Von da an beginnt die Tour de Force, die dem grölenden Mob gibt, was er will, um dann in letzter Konsequenz die Botschaft zu vermitteln.
"He said you're sentenced. "
Das Thema Selbstjustiz, besonders in einem Film, ist immer ein heikles Thema. Besonders dann wenn der Regiseur James Wan heißt und für den ersten Saw- Teil verantwortlich zeichnet.
So gesehen war ich wirklich überrascht. Denn ich finde nicht, dass er nur darauf abzielt möglichst viel Gemetzel in möglichst wenigen Filmsekunden unterzubringen.
Der Film fängt ganz langsam an, die Familie wird vorgestellt, natürlich perfekt! Ein kleines aber zu verschmerzendes Klischee. Umso mehr trifft einen dann der Tod des Sohnes und die damit verbundene Gewalt. Da zeigt sich Wans Gespür für Dramatik, die Musik passt perfekt und die ausschweifenden Kamerafahrten ergänzen das gute Gesamtbild noch.
Kevin Bacon spielt den liebenden Vater und Ehemann gekonnt und überzeugt jede Sekunde! Zwar sollte man mit Death Sentence keinen ernsthaften Versuch annehmen die Mechanismen der Selbstjustiz genau darzustellen. Dennoch fühlt man mit dem gebeutelten Mann mit.
In den ersten zwei dritteln offenbart der Film wenige Schwächen und man wundert sich schon woher die vielen schlechten Kritiken stammen. Jedoch vollzieht der Film eine Wandlung nach noch mehr tragischen Ereignissen die einigen wohl sauer aufstoßen werden. Mir jedoch in geringerm Maße. Seine Veränderung zum eiskalten Killer vollzieht sich zwar schnell, dennoch kann ich es irgendwie nachvollziehen. Ich möchte mir nicht einmal vorstellen wie schlimm es ist seine Familie zu verlieren, zu wissen wer der Mörder ist und dann nichts zu tun. James Wan stellt das natürlich alles ziemlich drastisch da, die Gewalt verkommt allerdings nicht zum Selbstzweck, es macht keinen Spaß Bacon dabei zuzusehen wie er sich an seinen Peinigern rächt.
Nach den zwei Dritteln hat der Film wie schon oben gesagt einen Bruch, der alles vorher aufgebaute sentimentale wegfegt und reinen Tisch macht. Gefällt nicht jedem, verstört vielleicht manche und ja, mir ging das auch etwas zu schnell!
So gesehen zerstören die letzten zwanzig Minuten die Atmosphäre und ersetzt sie durch zumindest atmosphärische Ballerei.
Fazit: Sehenswerter Rachethriller, der aber nicht so durchdacht daherkommt wie beispielsweise Die Fremde in dir!
Kevin Bacon konnte brachte gebrochene Charaktere schon immer authentisch rüber und so auch hier. Ein Durchschnittsmensch, nicht zu sympathisch, wird mit der Ermordung seine Sohnes in einen Gewaltstrudel gerissen, bzw. verursachten diesen zum Teil selbst. Unerfahren im Kampf und im Umgang mit Waffen nimmt er selbstverachtend Rache an den Tätern und reißt damit seine resltiche Familie in den Abgrund.
Die Story ist straight forward, ohne Geplänkel, die Gewaltdarstellung explizit und unbeschönigt. Im Gesicht von Kevin Bacon steht alles was man wissen muß ... ohne Worte.
Nur leider spielt die Polizei einen extrem dümmlichen Part mit dämlichen Dialogen und verdirbt den guten Eindruck eines Streifens, der überhaupt nicht unterhalten oder Spaß machen soll.
Ich finde man hätte hier klarer differenziern sollen ob der film nun mahnen sollte und einem zeigen soll was für tiefgreifende seelische einbrüche durch solch ein Schicksal entsteht oder einen guten actionfilm daraus machen.... für mich hat man beides erreicht, weniger familieschnulz und mehr action, oder mehr drama und weniger action => mehr punkte ;)
Also ich bin ganz ehrlich: Der Film ist einfach mal der Hammer! Kaum in einem Film gab es so heftigen Nervenkitzel wie in diesem. Spannung pur, die Macher des Films zeigen absolut keine Gnade! Bacon zeigt auch hier mal wieder, das er seine Arbeit gut macht. Gut, hier und da ist der Realismus in keinster Weise vorhanden aber was wäre ein Film ohne ein wenig Fantasie? Ich würde mal sagen, das es die nackte Wahrheit wäre, wie es auf der Welt abgeht und das will der Zuschauer ehrlich gesagt nicht sehen! Also ich zumindest nicht!!! Der Film hat alles, was ein guter Thriller braucht. Unglaublich, das die SAW-Macher dahinter stecken aber dennoch sauber in Szene gesetzt. Ich sag nur Parkhaus! Fazit: MUST HAVE!
Simple Action die funktioniert. Man fühlt mit den Figuren mit und ihre Taten sind nachvollziehbar ,aber a) ist es sehr einfach dass nick hume gegen ende einfachso ein kaltblütiger und auch guter Killer ist, b) sind die Schauspielerischen Leistungen nich überragend und c) gibt es keine Leckerbissen, die irgendwie hängenbleiben, außer nartürlich John Goodman.
"Saw"-Schöpfer James Wan hat mit diesem gnadenlosen Selbstjustiz-Thriller ein durchaus interessantes, wenn auch nicht unbedingt innovatives Werk geschaffen, das einem vor allem wegen seiner technisch perfekten Seite im Gedächtnis bleiben wird.
Die Kameraarbeit ist ein absoluter Genuss und bietet wirklich alles, was das Herz begehrt: Tolle Steadicam-Aufnahmen, großartige Bildkompositionen und Kameraeinstellungen, lange Takes ohne einen einzigen Schnitt, hektische Actionsequenzen und weiche Kamerafahrten. Ein wahres Fest für das Auge!
Der Soundtrack ist mehr als gelungen und rundet die technische Seite perfekt ab.
Das größte Highlight ist und bleibt aber das geniale Schauspiel von Kevin Bacon, der so verdammt authentisch spielt, dass einem die Luft wegbleibt, wenn man es versucht zu beschreiben. Mir war Kevin Bacon bis zu diesem Streifen völlig unbekannt, aber ich war angesichts seines großartigen Talentes sprachlos. Gehört für mich eindeutig zu den besten Schauspielern unserer Zeit!
Die Geschichte ist jedoch der größte Schwachpunkt der Geschichte. Nicht nur, dass jegliche Moral einfach komplett über den Haufen geworfen und dies nur wenig hinterfragt wird. Nach der großartigen Parkhaus-Szene verliert der Film etwas an Fahrt und auch das Ende ist ein wenig enttäuschend. Dass der Film ungemein spannend ist, schwächt diesen Punkt ein wenig ab, jedoch ist er nicht zu vernachlässigen
Nichtsdestotrotz ist "Death Sentence" ein wirklich toller Actionthriller, der durch seine geniale Kameraarbeit viele Punkte bei mir herausgekitzelt hat.
Als Kamera-Qualitätsvergleich möchte ich "Children of Men" anführen, der zwar eine gänzlich andere Thematik behandelt, aber von der technischen Seite ähnlich gut gemacht ist. "Death Sentence" siegt für mich persönlich jedoch ganz knapp in einem direkten Vergleich.
Fazit: Unbedingt ansehen und eine eigene Meinung bilden!!!
Kevin Bacon spielt für mich sehr überzeugend den erfolgreichen Manager, der durch den Tod seines älteren Sohnes zur Selbstjustiz greift und dadurch einen Kleinkrieg auslöst. Ist natürlich alles bereits (besser) dagewesen, ist aber dennoch recht unterhaltsam. Genau das richtige zur späten Stunde wenn man mal nicht viel denken will. (die philosophischen Ansätze schafft man sehr gut im Halbschlaf :) )
Toller Film zum Thema Selbstjustiz!! Tolle Besetzung und einige überraschenende Wendungen die den Film einfach zur sehr gute Abend-Unterhaltung macht!!
Ja, der Film bedinet alle Klischees
Ja, der Film weckt Verständnis für Selbstjustiz, was alles andere als "politisch korrekt" ist.
Ja, der Film von James Wan ist sicherlich nicht "künstlerisch wertvoll"
Ja, das Ende hätte durchaus anders ausfallen können (müssen?)
Aber:
Der Streifen ist überraschend spannend, bei Weitem nicht so platt wie "Ein Mann sieht rot", wenngleich der Wandel des biederen Geschäftsmannes in den gnadenlosen Rächer, der es gleich mit einer ganzen Gang aufnimmt etwas weit hergeholt ist. Vielleicht ist dies aber auch dieser Satz von Kevin Bacon, der am stimmigsten an dem Film ist: "Wie du reagierst, weißt du erst, wenn es dir passiert".
Von allem abgesehen bleibt ein unterhaltsamer, spannender und auch harter Actionthriller, der zum Ende hin allerdings abfällt. Daß er den Segen der FSK bekommen hat, verwundert bei dem heiklen Thema Selbstjustiz doch ein wenig viel. Nur Kevin Bacons Synchronstimme ist gewöhnungsbedürftig.
Einerseits ein Film der spannend erzählt, wie Trauer zu Wut wird und diese Wut in Handeln wandelt.
Andererseits kommt es mir so vor als wäre Selbstjustiz gerechtfertigt und der Film begünstigt die Waffenlobbyisten in den USA. Soll doch jeder mit einer Waffe rumrennen. --> nach dem Motto "wie du mir, so ich dir!"
Zudem fiel mir auf, dass Kevin Bacon kaum um seine Frau trauert, sondern fast kurz darauf wieder zur Waffe greift.
Persönlich hätte ich es für konsequenter gehalten, wenn die Familie zum Ende hin umgebracht worden wäre.
Es macht am Schluss den Augenschein, dass Kevin Bacon als Gewinner dasteht, obwohl er seine Familie auf dem Gewissen hat.
Ein Film der bei mir moralische Konflikte auslöst.
Nichts was man nicht schon kennt. Ordentliches, aber nicht unbedingt berauschendes Popcornkino für zwischendurch, wenn man dem Hirn ne Pause gönnen möchte und sich einfach berieseln lässt.... Aber Bacons Darstellung is echt nicht schlecht...
Ganz guter Selbsjustizthriller.Der zwar gute Schauspieler aufweißt aber doch einem schwachen,einfachen Drehbuch folgt!
Wäre mehr als 08/15 Dringewesen.Schade!
Man merkt, das James Wan damals einer der beiden Erfinder der Saw-Filme war. Hier hat er einige Stilmittel verwendet, die auch schon bei Saw vorkamen, was den Film aber nicht schlechter macht dadurch. Die Schauspieler sind alle gut, vorallem John Goodman als fieser, schleimiger Hinterhofganove. Kevin Bacon überzeugt auch. Hat der Mann eigentlich schonmal einen Oscar gewonnen, wenn nicht, denn wird es mal Zeit...
fängt sehr stark und und verliert dann leider, vor allem durch die absurde Darstellung der Polizei und der total schlecht gespielten Polizistin deren Dialoge irgendwie garnicht stimmig sind...
Die Rolle des erschütterten und sich nach Vergeltung sehnenden Familienvaters passt hervorragend zu Kevin Bacon. So stark der Film auch anfängt (die intensive Darstellung der Gewaltszenen wirkt sehr erschütternd ...), umso mehr nimmt das Ganze zum Ende hin ab. Man erkennt, dass dem Streifen dann doch die Handlung und ein richtig guter Spannungsbogen fehlt.
Der Film war bis zur Parkhaus-szene ganz gut, bis er sich schlagartig änderte, als er nach und nach zum Killer wurde. Einfach nur Drecks-Leistung von Bacon.
Kritiker — Ganz gut 6.1
Der Film Death Sentence - Todesurteil wurde von 11 Kritikern bewertet.
Julio Sacchi: Das Manifest
DEATH SENTENCE ist keine wirklich ernstzunehmende Auseinandersetzung mit den Mechanismen urbaner Gewalt, aber er ist ein druckvoller, kompromißloser und mitunter spannender Reißer, der sich bis auf John Goodmans grandiose Auftritte auch vollkommen den geringsten Anmutungen von Humor verweigert.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
"Death Sentence" ist ein Film für Fans der harten Gangart. Wer einen intelligenten Rachethriller erwartet ist in diesem Film falsch.
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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
Die ungeschönte Selbstjustiz gesponsort von NRA und Hardcore-Republikanern. Kevin Bacon hat das Schauspielern verlernt und gibt den gnadenlosen White-Collar-Daddy, der Frau und Kind verloren hat und gegen White Trash, Latinos und Afroamerikaner auf Rachefeldzug geht. Das Ergebnis ist ein weiterer menschenverachtender Scheißdreck von James Wan, dem einmal mehr monströse Einschusslöcher und wegfliegende Körperteile wichtiger sind, als das schrecklich-reaktionäre Bild, welches er seinem meist jungem Publikum vermittelt. Wans Charaktere eindimensional zu schimpfen wäre noch übertrieben und die abenteuerlichen Drehbuchlöcher mussten wohl reingehauen werden um die abstruse Story der Marke Stammtisch-Gerechtigkeit überhaupt stricken zu können. Die Folgen der blutrünstigen Taten blendet Wan einfach mal aus. Warum auch nicht? Denn die Minderheiten sind tot und das ursprüngliche USA der Hockey-Moms und Business-Dads hat gesiegt – auch wenn das Musterpaar, dass im Feierabend am liebsten selbstgedrehte Homevideos schaut(!), auch Opfer bringen musste. Aber in Zeiten von Terrorismus und Co muss jeder seinen Teil zum Schutz der größten und besten Nation der Welt beitragen. Und dafür werden sogar Leih-Regisseure aus Malaysia aktiviert um diese lächerlich-peinliche Homeland-Security-Auftragsarbeit zu schreiben und zu verfilmen.
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BlauesEichhorn 2010/02/05 05:13:13
Kann mit dieser Kritik irgendwie nichts anfangen. Ich fand den Film auch nicht gerade gut, aber ich sehe das Problem im genauem Gegenteil deiner Darstellung. Der Film war nicht zu rechts sondern zu pseudo-links. Und ich glaube die NRA würde fast jeden Film finanzieren in dem eine Waffe überhaupt zu sehen ist. Der Punkt ist doch das ein Rachefeldzug hier liberal kritisiert wird, ich aber diese Information nicht brauche um mir einen Film über Rache anzusehen.
Hausmeister: Nerdtalk.de
Wenn sich „Saw“-Regisseur James Wan des Themas Vergeltung annimmt, dann kann nur ein Film dabei herauskommen, den das Prädikat „ab 18“ ziert. Der Film hat mich gefesselt. In einigen Szenen habe ich – zumindest in Gedanken - minutenlang die Luft angehalten. Denn Wan verlässt sich nicht nur auf die Darstellung von Gewalt, um Eindruck zu schinden und zu erschrecken, sondern setzt vor allem auch auf eine gute Story und ausgezeichnete Schauspieler.
Kevin Bacon bekommt die Verwandlung vom biederen Verwaltungsangestellten zum wütenden Rache-Engel ziemlich gut hin. Seine Darstellung eines normalen Mannes, der durch eine Spirale der Gewalt immer tiefer gezogen wird, ist gut nachvollziehbar. Trägt er doch zumindest eine Teilschuld an der Eskalation der Gewalt, so ist es auch gut verständlich, dass er mehr und mehr zu einem Menschen mutiert, der nur noch für die Rache lebt und sich dabei selbst vergisst. Was aus ihm wird, ist ihm irgendwann egal. Er möchte nur noch dafür sorgen, dass jene, die seiner Familie Gewalt antun, eine – seiner Meinung nach – gerechte Strafe erhalten.
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CineKie: CineKie - Chroniken eines F...
[...] Nick Humes Verwandlung vom liebenden Familienvater zum gnadenlosen Racheengel profitiert deutlich von seinem Hauptdarsteller und kann nur als gelungen bezeichnet werden. Dass Kevin Bacon schauspielern kann, ist wahrlich nichts Neues, insofern überrascht es nicht, dass er auch diese Rolle perfekt meistert. Sei es die Hilflosigkeit beim Zusammenbruch nach seinem ersten Mord, die Verzweiflung gegenüber seiner Frau oder die Wut beim Aufbruch zur finalen Abrechnung, Bacon weiß jederzeit zu überzeugen. [...]
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Vor dem Hintergrund der politischen Weltlage ist ein solcher Film nicht nur - ganz tiefer Griff in die Schlagwortkiste - "moralisch fragwürdig", sondern vor allem spannend. [...] Mit ein bisschen ästhetischer Zurückhaltung hätte er sogar einen wirklich relevanten Film vorlegen können. Dafür allerdings ist der Blut-und-Schock-Faktor dann doch zu hoch.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Was in Falling Down gelungen ist, den Absturz eines Normalbürgers zu zeigen, wird hier zur gut gespielten, aber auch recht banalen Oberfläche. Der Look und die Besetzung gehen in Ordnung, aber viel Empathie mag sich mit Bacons Figur nie einstellen, denn genau genommen ist er von Anfang an ein Arschloch, dem die äußere Fassade alles bedeutet und der im Grunde recht wenig von seiner Familie weiß. Ein Erfolgsmensch, der seinen etwas tumben Sportskanonen-Sohn vergöttert und für den eine Welt zusammenbricht, als dieser erschossen wird. Bacons Figur handelt in jeder Minute des Films dumm und unsympathisch. Wenn der Bösewicht am Ende sagt: "Look what Ive made you, youre one of us." dann ist das nur die halbe Wahrheit, denn im Grunde war er schon immer ein Idiot. Lichtblicke im vergessenswerten Ganzen sind die Parkhausszene und John Goodmans Kurzauftritt.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
Eine fulminant inszenierte Parkhaus-Sequenz außen vorgelassen, ist Kevin Bacon hier stets auf der Flucht vor irrem Killer/Gangster/Punks-Gesindel, alles im Dienste seiner Lieben daheim. Obwohl der Haussegen ohnehin etwas schief zu hängen scheint, sollte man nicht dem Trugschluss verfallen, der Film würde den Untergang seiner Figur zelebrieren und all jenen Schlamassel gar kritisch beäugeln - frei nach dem Motto: der Kerl greift zu Selbstjustiz und macht alles schlimmer, das ist gar Subversion im B-Moviegenre -, denn letztlich rechtfertigt James Wan wie zu erwarten war jeden seiner ausgiebigen Blutspritzer, garniert mit Familiensülze und nervigem Gejaule auf der Soundtrackspur, nahezu faschistoider Ästhetik und reichlich äußerer Spannung (die aus reiner Zuschauer-Manipulation generiert wird). Fertig ist ein beschämend unterhaltsamer Film niederer Instinkte, die er nicht hinterfragt, sondern bedient.
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Kommentare — Ganz gut 6.7
Der Film Death Sentence - Todesurteil wurde von 335 Mitgliedern bewertet.
Zichi03 2010/01/25 00:54:26
Der Film bekommt von mir NORMALERWEIßE 9,5 Punkte. Mich hat nur das gestört das man am Ende nicht sieht wie er den ´´Hauptfeind´´ erschießt. Den halben Punkt zu den von mir vergebenen 10 Punkten muss ich für die extrem Geile anspielung an ´´Saw´´ geben. Der Produzent von ´´Death Sentences´´ produzierte auch ´´Saw´´ und bei einer Szene sieht man das Puppengesicht von Jigsaw ganz groß auf einer Wand- einfach NUR Geil! Und deshalb 10 Punkte für einen teils sehr dramatischen und teils sehr harten ´´Racheakt - Movie´´...HAMMER FILM! Für alle die es interresiert:
In der Uncut-Fassung, die nicht in Deutschland erschien, sieht man am Schluss wie Nick Humes (Kevin Bacon) am Ende im Sofa freiwillig verblutet!! Die UNCUT Version dauert 6 Minuten länger! Und wir aus dem Ösi Land haben da die Ehre den Film UNCUT zu haben!
ALLES IN ALLEM: EIN GANZ GANZ GANZ LÄSSIGER STREIFEN!!!
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Zausel 2010/01/06 22:45:26
Echt Hammer der Film.
Vor allem kann man sich wenn man selbst Kinder hat richtig gut in die Lage des Vaters (Kevin Bacon) hineinversetzen.
Auch wenn Selbstjustiz nicht ok ist...
Aber ich muß sagen die ganzen Gefühle von Wut, Verzweiflung und Rache haben mich von Anfang bis Ende an den Film gefesselt.
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Strikerth 2009/11/15 23:13:50
Death Sentence macht es vor und 96 Hours zeigt wie es sein sollte. Die Ansätze sind sehr gut und lassen einen bis zum Ende nicht mehr los. Ein Portrait über Selbstjustiz die doch nicht über den Ansatz und die Moral hinwegkommt. Zu oft stolpert der Film über die Fäden die er selbst gespannt hat.
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sikkmeidack 2009/11/09 03:23:39
Das Familienglück und dessen alltäglicher Verlauf, dann die brutale und unnötige, entmenschlichte Bluttat (entstanden aus einer verplumpenden jungen Generation), die ein geliebtes Familienmitglied der Weichzeichner- Superslowmo- oder 8mm-Film-Retros-bzw.Lebens-Harmonie dieser Familie entraubt, die verhöhnend-eiskalte Reaktion des uneinsichtigen Mördergezücht, der Unbill, der Freispruch, die Selbstjustiz. Bis hierher alles andere, als innovativ und dennoch sehr schön in Szene gesetzt. Demütigungen und extremste Eskalationen, die den Puls hochtreiben und den Rachemodus auslösen, sowie einige Szenen, wie z.B. die im Parkhaus sind gelungen. Von da an beginnt die Tour de Force, die dem grölenden Mob gibt, was er will, um dann in letzter Konsequenz die Botschaft zu vermitteln.
Gewalt plöt.
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peterpit 2009/11/02 14:20:26
Gut inszenierter Rachefilm. Ich konnte gut nachempfinden was er hier tut. Spannend.
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Bandrix 2009/10/19 23:27:03
"He said you're sentenced. "
Das Thema Selbstjustiz, besonders in einem Film, ist immer ein heikles Thema. Besonders dann wenn der Regiseur James Wan heißt und für den ersten Saw- Teil verantwortlich zeichnet.
So gesehen war ich wirklich überrascht. Denn ich finde nicht, dass er nur darauf abzielt möglichst viel Gemetzel in möglichst wenigen Filmsekunden unterzubringen.
Der Film fängt ganz langsam an, die Familie wird vorgestellt, natürlich perfekt! Ein kleines aber zu verschmerzendes Klischee. Umso mehr trifft einen dann der Tod des Sohnes und die damit verbundene Gewalt. Da zeigt sich Wans Gespür für Dramatik, die Musik passt perfekt und die ausschweifenden Kamerafahrten ergänzen das gute Gesamtbild noch.
Kevin Bacon spielt den liebenden Vater und Ehemann gekonnt und überzeugt jede Sekunde! Zwar sollte man mit Death Sentence keinen ernsthaften Versuch annehmen die Mechanismen der Selbstjustiz genau darzustellen. Dennoch fühlt man mit dem gebeutelten Mann mit.
In den ersten zwei dritteln offenbart der Film wenige Schwächen und man wundert sich schon woher die vielen schlechten Kritiken stammen. Jedoch vollzieht der Film eine Wandlung nach noch mehr tragischen Ereignissen die einigen wohl sauer aufstoßen werden. Mir jedoch in geringerm Maße. Seine Veränderung zum eiskalten Killer vollzieht sich zwar schnell, dennoch kann ich es irgendwie nachvollziehen. Ich möchte mir nicht einmal vorstellen wie schlimm es ist seine Familie zu verlieren, zu wissen wer der Mörder ist und dann nichts zu tun. James Wan stellt das natürlich alles ziemlich drastisch da, die Gewalt verkommt allerdings nicht zum Selbstzweck, es macht keinen Spaß Bacon dabei zuzusehen wie er sich an seinen Peinigern rächt.
Nach den zwei Dritteln hat der Film wie schon oben gesagt einen Bruch, der alles vorher aufgebaute sentimentale wegfegt und reinen Tisch macht. Gefällt nicht jedem, verstört vielleicht manche und ja, mir ging das auch etwas zu schnell!
So gesehen zerstören die letzten zwanzig Minuten die Atmosphäre und ersetzt sie durch zumindest atmosphärische Ballerei.
Fazit: Sehenswerter Rachethriller, der aber nicht so durchdacht daherkommt wie beispielsweise Die Fremde in dir!
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wastlh 2009/10/20 20:16:16
Warum müssen Leute auf die mit einer Flinte geschossen wird immer durch die Gegend fliegen? :)
Bandrix 2009/10/20 20:45:02
Weil das ziemlich knallt^^
aikifreak 2009/08/31 22:20:35
Kevin Bacon konnte brachte gebrochene Charaktere schon immer authentisch rüber und so auch hier. Ein Durchschnittsmensch, nicht zu sympathisch, wird mit der Ermordung seine Sohnes in einen Gewaltstrudel gerissen, bzw. verursachten diesen zum Teil selbst. Unerfahren im Kampf und im Umgang mit Waffen nimmt er selbstverachtend Rache an den Tätern und reißt damit seine resltiche Familie in den Abgrund.
Die Story ist straight forward, ohne Geplänkel, die Gewaltdarstellung explizit und unbeschönigt. Im Gesicht von Kevin Bacon steht alles was man wissen muß ... ohne Worte.
Nur leider spielt die Polizei einen extrem dümmlichen Part mit dämlichen Dialogen und verdirbt den guten Eindruck eines Streifens, der überhaupt nicht unterhalten oder Spaß machen soll.
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topspin 2009/08/30 15:23:16
Ich finde man hätte hier klarer differenziern sollen ob der film nun mahnen sollte und einem zeigen soll was für tiefgreifende seelische einbrüche durch solch ein Schicksal entsteht oder einen guten actionfilm daraus machen.... für mich hat man beides erreicht, weniger familieschnulz und mehr action, oder mehr drama und weniger action => mehr punkte ;)
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MartinAusBerlin 2009/08/29 02:34:00
Wer auf Action ohne große Handlung steht ist bei "Death Sentence" genau richtig. Mir hat was gefehlt, damit es ein guter Film ist.
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Sanylein 2009/08/05 04:30:02
Ein echt toller Actionthriller der unter die Haut geht. Fands sehr spannend und Kevin Bacon ist super in diesem Film.
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Pherano 2009/07/24 02:23:22
Also ich bin ganz ehrlich: Der Film ist einfach mal der Hammer! Kaum in einem Film gab es so heftigen Nervenkitzel wie in diesem. Spannung pur, die Macher des Films zeigen absolut keine Gnade! Bacon zeigt auch hier mal wieder, das er seine Arbeit gut macht. Gut, hier und da ist der Realismus in keinster Weise vorhanden aber was wäre ein Film ohne ein wenig Fantasie? Ich würde mal sagen, das es die nackte Wahrheit wäre, wie es auf der Welt abgeht und das will der Zuschauer ehrlich gesagt nicht sehen! Also ich zumindest nicht!!! Der Film hat alles, was ein guter Thriller braucht. Unglaublich, das die SAW-Macher dahinter stecken aber dennoch sauber in Szene gesetzt. Ich sag nur Parkhaus! Fazit: MUST HAVE!
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hulk 75 2009/06/24 17:42:06
Voller Trauer und Schmerz geht Kevin Bacon hier einen sehr blutigen Weg. Angetrieben und besessen von nur einen Gedanken.
RACHE
vieleicht bin ich einfach gestrickt, aber bei mir hat der Film funktioniert.
WIE WEIT WÜRDEST DU GEHEN.....?
pS MUSIC ist super
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DeZeiter 2009/05/20 11:21:16
Simple Action die funktioniert. Man fühlt mit den Figuren mit und ihre Taten sind nachvollziehbar ,aber a) ist es sehr einfach dass nick hume gegen ende einfachso ein kaltblütiger und auch guter Killer ist, b) sind die Schauspielerischen Leistungen nich überragend und c) gibt es keine Leckerbissen, die irgendwie hängenbleiben, außer nartürlich John Goodman.
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König Leonidas 2009/05/12 22:28:26
Spannender Rachethriller mit einem sehr überzeugend agierenden Kevin Bacon der in bester Charles Bronson Manier Vergeltung sucht und auch findet...
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Mawazh 2009/05/06 00:50:29
Cooler Rachethriller mit einem guten Kevin Bacon. Reicht aber nicht an die Rache-Trilogie von Chan-wook Park heran.
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MasterTNQ 2009/04/05 18:46:38
"Saw"-Schöpfer James Wan hat mit diesem gnadenlosen Selbstjustiz-Thriller ein durchaus interessantes, wenn auch nicht unbedingt innovatives Werk geschaffen, das einem vor allem wegen seiner technisch perfekten Seite im Gedächtnis bleiben wird.
Die Kameraarbeit ist ein absoluter Genuss und bietet wirklich alles, was das Herz begehrt: Tolle Steadicam-Aufnahmen, großartige Bildkompositionen und Kameraeinstellungen, lange Takes ohne einen einzigen Schnitt, hektische Actionsequenzen und weiche Kamerafahrten. Ein wahres Fest für das Auge!
Der Soundtrack ist mehr als gelungen und rundet die technische Seite perfekt ab.
Das größte Highlight ist und bleibt aber das geniale Schauspiel von Kevin Bacon, der so verdammt authentisch spielt, dass einem die Luft wegbleibt, wenn man es versucht zu beschreiben. Mir war Kevin Bacon bis zu diesem Streifen völlig unbekannt, aber ich war angesichts seines großartigen Talentes sprachlos. Gehört für mich eindeutig zu den besten Schauspielern unserer Zeit!
Die Geschichte ist jedoch der größte Schwachpunkt der Geschichte. Nicht nur, dass jegliche Moral einfach komplett über den Haufen geworfen und dies nur wenig hinterfragt wird. Nach der großartigen Parkhaus-Szene verliert der Film etwas an Fahrt und auch das Ende ist ein wenig enttäuschend. Dass der Film ungemein spannend ist, schwächt diesen Punkt ein wenig ab, jedoch ist er nicht zu vernachlässigen
Nichtsdestotrotz ist "Death Sentence" ein wirklich toller Actionthriller, der durch seine geniale Kameraarbeit viele Punkte bei mir herausgekitzelt hat.
Als Kamera-Qualitätsvergleich möchte ich "Children of Men" anführen, der zwar eine gänzlich andere Thematik behandelt, aber von der technischen Seite ähnlich gut gemacht ist. "Death Sentence" siegt für mich persönlich jedoch ganz knapp in einem direkten Vergleich.
Fazit: Unbedingt ansehen und eine eigene Meinung bilden!!!
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facinus 2009/03/30 14:47:42
Ein zu sehr übertrieben emotionaler Film, der zwar mit einem guten Kevin Bacon besetzt ist. Der aber nicht aus dem durchschnitt hervorsticht.
Wieso muss Kevin Bacon, bei jedem Film ein anderen Synchronsprecher haben?
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Mr.Moe 2009/03/28 14:31:55
Kevin Bacon spielt für mich sehr überzeugend den erfolgreichen Manager, der durch den Tod seines älteren Sohnes zur Selbstjustiz greift und dadurch einen Kleinkrieg auslöst. Ist natürlich alles bereits (besser) dagewesen, ist aber dennoch recht unterhaltsam. Genau das richtige zur späten Stunde wenn man mal nicht viel denken will. (die philosophischen Ansätze schafft man sehr gut im Halbschlaf :) )
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tomate42 2009/03/22 01:05:06
Toller Film zum Thema Selbstjustiz!! Tolle Besetzung und einige überraschenende Wendungen die den Film einfach zur sehr gute Abend-Unterhaltung macht!!
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pbond 2009/01/13 16:24:08
Ja, der Film bedinet alle Klischees
Ja, der Film weckt Verständnis für Selbstjustiz, was alles andere als "politisch korrekt" ist.
Ja, der Film von James Wan ist sicherlich nicht "künstlerisch wertvoll"
Ja, das Ende hätte durchaus anders ausfallen können (müssen?)
Aber:
Der Streifen ist überraschend spannend, bei Weitem nicht so platt wie "Ein Mann sieht rot", wenngleich der Wandel des biederen Geschäftsmannes in den gnadenlosen Rächer, der es gleich mit einer ganzen Gang aufnimmt etwas weit hergeholt ist. Vielleicht ist dies aber auch dieser Satz von Kevin Bacon, der am stimmigsten an dem Film ist: "Wie du reagierst, weißt du erst, wenn es dir passiert".
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derblonde 2008/08/17 18:28:58
Von allem abgesehen bleibt ein unterhaltsamer, spannender und auch harter Actionthriller, der zum Ende hin allerdings abfällt. Daß er den Segen der FSK bekommen hat, verwundert bei dem heiklen Thema Selbstjustiz doch ein wenig viel. Nur Kevin Bacons Synchronstimme ist gewöhnungsbedürftig.
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Filmfanatiker 2008/04/23 23:22:34
Also diesem Film stehe ich zwiespältig gegenüber.
Einerseits ein Film der spannend erzählt, wie Trauer zu Wut wird und diese Wut in Handeln wandelt.
Andererseits kommt es mir so vor als wäre Selbstjustiz gerechtfertigt und der Film begünstigt die Waffenlobbyisten in den USA. Soll doch jeder mit einer Waffe rumrennen. --> nach dem Motto "wie du mir, so ich dir!"
Zudem fiel mir auf, dass Kevin Bacon kaum um seine Frau trauert, sondern fast kurz darauf wieder zur Waffe greift.
Persönlich hätte ich es für konsequenter gehalten, wenn die Familie zum Ende hin umgebracht worden wäre.
Es macht am Schluss den Augenschein, dass Kevin Bacon als Gewinner dasteht, obwohl er seine Familie auf dem Gewissen hat.
Ein Film der bei mir moralische Konflikte auslöst.
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PNKE 2008/03/30 20:24:52
Nichts was man nicht schon kennt. Ordentliches, aber nicht unbedingt berauschendes Popcornkino für zwischendurch, wenn man dem Hirn ne Pause gönnen möchte und sich einfach berieseln lässt.... Aber Bacons Darstellung is echt nicht schlecht...
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Dr.Hasenbein 2008/03/16 05:06:20
Ganz guter Selbsjustizthriller.Der zwar gute Schauspieler aufweißt aber doch einem schwachen,einfachen Drehbuch folgt!
Wäre mehr als 08/15 Dringewesen.Schade!
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Punk 2008/02/22 12:15:34
Man merkt, das James Wan damals einer der beiden Erfinder der Saw-Filme war. Hier hat er einige Stilmittel verwendet, die auch schon bei Saw vorkamen, was den Film aber nicht schlechter macht dadurch. Die Schauspieler sind alle gut, vorallem John Goodman als fieser, schleimiger Hinterhofganove. Kevin Bacon überzeugt auch. Hat der Mann eigentlich schonmal einen Oscar gewonnen, wenn nicht, denn wird es mal Zeit...
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duddits5k 2008/02/17 14:03:27
fängt sehr stark und und verliert dann leider, vor allem durch die absurde Darstellung der Polizei und der total schlecht gespielten Polizistin deren Dialoge irgendwie garnicht stimmig sind...
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LB_FAN86 2008/02/10 00:21:45
Die Rolle des erschütterten und sich nach Vergeltung sehnenden Familienvaters passt hervorragend zu Kevin Bacon. So stark der Film auch anfängt (die intensive Darstellung der Gewaltszenen wirkt sehr erschütternd ...), umso mehr nimmt das Ganze zum Ende hin ab. Man erkennt, dass dem Streifen dann doch die Handlung und ein richtig guter Spannungsbogen fehlt.
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loewenzahn 2008/02/02 14:30:52
Gut gemachter Rache-Film mit Kevin Bacon, der so herrlich abdrehen kann, wenn man sich an Echoes erinnert.
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vicente2782 2008/01/23 18:36:01
ein sehr guter film der mit ganz starken schaupieler - leistungen überzeugen kann.
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illusionist 2007/12/23 23:22:17
Der Film war bis zur Parkhaus-szene ganz gut, bis er sich schlagartig änderte, als er nach und nach zum Killer wurde. Einfach nur Drecks-Leistung von Bacon.
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