DEATH SENTENCE ist keine wirklich ernstzunehmende Auseinandersetzung mit den Mechanismen urbaner Gewalt, aber er ist ein druckvoller, kompromißloser und mitunter spannender Reißer, der sich bis auf John Goodmans grandiose Auftritte auch vollkommen den geringsten Anmutungen von Humor verweigert.
Die ungeschönte Selbstjustiz gesponsort von NRA und Hardcore-Republikanern. Kevin Bacon hat das Schauspielern verlernt und gibt den gnadenlosen White-Collar-Daddy, der Frau und Kind verloren hat und gegen White Trash, Latinos und Afroamerikaner auf Rachefeldzug geht. Das Ergebnis ist ein weiterer menschenverachtender Scheißdreck von James Wan, dem einmal mehr monströse Einschusslöcher und wegfliegende Körperteile wichtiger sind, als das schrecklich-reaktionäre Bild, welches er seinem meist jungem Publikum vermittelt. Wans Charaktere eindimensional zu schimpfen wäre noch übertrieben und die abenteuerlichen Drehbuchlöcher mussten wohl reingehauen werden um die abstruse Story der Marke Stammtisch-Gerechtigkeit überhaupt stricken zu können. Die Folgen der blutrünstigen Taten blendet Wan einfach mal aus. Warum auch nicht? Denn die Minderheiten sind tot und das ursprüngliche USA der Hockey-Moms und Business-Dads hat gesiegt – auch wenn das Musterpaar Opfer bringen musste. Aber in Zeiten von Terrorismus und Co muss jeder seinen Teil zum Schutz der größten und besten Nation der Welt beitragen. Und dafür werden sogar Leih-Regisseure aus Malaysia aktiviert um diese lächerlich peinliche Homeland-Security-Auftragsarbeit zu schreiben und zu verfilmen.
Wenn sich „Saw“-Regisseur James Wan des Themas Vergeltung annimmt, dann kann nur ein Film dabei herauskommen, den das Prädikat „ab 18“ ziert. Der Film hat mich gefesselt. In einigen Szenen habe ich – zumindest in Gedanken - minutenlang die Luft angehalten. Denn Wan verlässt sich nicht nur auf die Darstellung von Gewalt, um Eindruck zu schinden und zu erschrecken, sondern setzt vor allem auch auf eine gute Story und ausgezeichnete Schauspieler.
Kevin Bacon bekommt die Verwandlung vom biederen Verwaltungsangestellten zum wütenden Rache-Engel ziemlich gut hin. Seine Darstellung eines normalen Mannes, der durch eine Spirale der Gewalt immer tiefer gezogen wird, ist gut nachvollziehbar. Trägt er doch zumindest eine Teilschuld an der Eskalation der Gewalt, so ist es auch gut verständlich, dass er mehr und mehr zu einem Menschen mutiert, der nur noch für die Rache lebt und sich dabei selbst vergisst. Was aus ihm wird, ist ihm irgendwann egal. Er möchte nur noch dafür sorgen, dass jene, die seiner Familie Gewalt antun, eine – seiner Meinung nach – gerechte Strafe erhalten.
[...] Nick Humes Verwandlung vom liebenden Familienvater zum gnadenlosen Racheengel profitiert deutlich von seinem Hauptdarsteller und kann nur als gelungen bezeichnet werden. Dass Kevin Bacon schauspielern kann, ist wahrlich nichts Neues, insofern überrascht es nicht, dass er auch diese Rolle perfekt meistert. Sei es die Hilflosigkeit beim Zusammenbruch nach seinem ersten Mord, die Verzweiflung gegenüber seiner Frau oder die Wut beim Aufbruch zur finalen Abrechnung, Bacon weiß jederzeit zu überzeugen. [...]
Vor dem Hintergrund der politischen Weltlage ist ein solcher Film nicht nur - ganz tiefer Griff in die Schlagwortkiste - "moralisch fragwürdig", sondern vor allem spannend. [...] Mit ein bisschen ästhetischer Zurückhaltung hätte er sogar einen wirklich relevanten Film vorlegen können. Dafür allerdings ist der Blut-und-Schock-Faktor dann doch zu hoch.
Was in Falling Down gelungen ist, den Absturz eines Normalbürgers zu zeigen, wird hier zur gut gespielten, aber auch recht banalen Oberfläche. Der Look und die Besetzung gehen in Ordnung, aber viel Empathie mag sich mit Bacons Figur nie einstellen, denn genau genommen ist er von Anfang an ein Arschloch, dem die äußere Fassade alles bedeutet und der im Grunde recht wenig von seiner Familie weiß. Ein Erfolgsmensch, der seinen etwas tumben Sportskanonen-Sohn vergöttert und für den eine Welt zusammenbricht, als dieser erschossen wird. Bacons Figur handelt in jeder Minute des Films dumm und unsympathisch. Wenn der Bösewicht am Ende sagt: "Look what Ive made you, youre one of us." dann ist das nur die halbe Wahrheit, denn im Grunde war er schon immer ein Idiot. Lichtblicke im vergessenswerten Ganzen sind die Parkhausszene und John Goodmans Kurzauftritt.
Eine fulminant inszenierte Parkhaus-Sequenz außen vorgelassen, ist Kevin Bacon hier stets auf der Flucht vor irrem Killer/Gangster/Punks-Gesindel, alles im Dienste seiner Lieben daheim. Obwohl der Haussegen ohnehin etwas schief zu hängen scheint, sollte man nicht dem Trugschluss verfallen, der Film würde den Untergang seiner Figur zelebrieren und all jenen Schlamassel gar kritisch beäugeln - frei nach dem Motto: der Kerl greift zu Selbstjustiz und macht alles schlimmer, das ist gar Subversion im B-Moviegenre -, denn letztlich rechtfertigt James Wan wie zu erwarten war jeden seiner ausgiebigen Blutspritzer, garniert mit Familiensülze und nervigem Gejaule auf der Soundtrackspur, nahezu faschistoider Ästhetik und reichlich äußerer Spannung (die aus reiner Zuschauer-Manipulation generiert wird). Fertig ist ein beschämend unterhaltsamer Film niederer Instinkte, die er nicht hinterfragt, sondern bedient.
also wenn ich hier manche beiträge lese bin ich etwas enttäuscht !
denn alleine die filmmusik hat mich vom hocker gerissen !
bei diesem film paßt einfach alles auch seit langem mal wieder die filmmusik !
emotionen
gefühl
die meisten filme die seit "jahren" gedreht werden haben nicht einmal den ansatz einer filmmusik die es sich lohnt anzuhören !
bei diesem film ist das anders !
ich habe mir den film ausgeliehen ohne zu wissen worum es in dem film geht und er hat mich einfach von anfang bis ende mitgerissen !
ich finde das es nicht nur einfach ein rachefilm ist denn dazu stecken in diesem film zu viel emotionen und gefühle !!!
Ziemlich brutal und über 2/3 noch relativ spannend. Die große Abrechnung am Ende zieht sich dann doch ziemlich in die Länge, nur deren Ende ist wieder sehenswert.
Ausgezeichneter Thriller, in dem viel Zorn, Wut, Rachegefühle und Trauer steckt.Bewegende Scenen mit stümmungsvoller Musik untermalt.Man fühlt richtig mit, und versteht zum Teil den Verlauf der eingeschlagen wird.Für mich einer der ganz großen emotionalen Filme. Definitiv einer der besten Filme, genau richtig für Leute die Filme wie "96 Hours" oder "Gesetz der Rache" mögen.
Mag ja Filmliebhaber geben, die Blut und Gewalt ihrer selbst wegen unterhaltsam finden; wäre es nicht vielleicht aber ehrlicher, auf jegliche Rechtfertigung derer zu verzichten? Will mir dieser Film, mittels seiner Vorgeschichte einer zerstörten Traumfamilie, es vor mir selbst erlauben, in einer Gewaltorgie eine Form von Befriedigung zu finden?
Die einzige, mir erkennbare Intention dieses Films, scheint der erhoffte kommerzielle Erfolg eines für die Zielgruppe zugeschnittenen Gewaltpornos, in dem auch grobe Defizite in der Glaubwürdigkeit keine Rolle spielen.
Es fällt mir nicht ganz leicht, hier zu einer vernünftigen Bewertung zu finden. Es bestehen im Hinblick auf Schauspieler, Musik und Filmtechnik sicher auch Gründe, die von mir gewählte „3,5“ zu rechtfertigen.
Nach einer gefühlt Stunden gehenden, videoclipästhetischen Anfangssequenz, kommt es zum einleitenden Motiv der Rache. Ein blutiger, hinterhältiger Mord. Was passiert jetzt? Wie geht es weiter? Mh, ganz einfach. Danach folgt die Dauer-Trauer-Kriese. Der Hauptdarsteller rächt sich plötzlich. Danach wollen sich die anderen rächen. Es folgt die typische "Wie du mir, so ich dir"-Auseinandersetzung. Noch ganz ok, doch gegen Ende widerspricht sich der Film nochmals selber. Er wird vom unglaubwürdigen, aber wenigstens harmlosen Familiendrama, zum Selbstjustiz verherrlichenden Unfug. Kevin Bacon spielt zwar gut, doch sein ständig abstruses handeln lässt seine Rolle ziemlich doof dastehen. Die Parkhaus-Szene ist noch ganz gut. Ansonsten: Banal, platt und einfach nur blöde. I don´t need this bullshit!
Die Story ist jetzt nicht gerade neu, aber sie wurde einmal mehr hervoragend umgesetzt.
Schonungslos und mit toller Dramaturgie inzeniert Saw-Regisseur James Wan seinen nächsten Streich, welcher aber mit ein paar unrealstischen Handlungen der Charaktere zu kämpfen hat.
"Und jetzt verzieh dich.. geh mit Gott, und deiner Tasche voller Waffen."
Nick Hume. Ein Mann der seine ermordeten Sohn rächen will, der jedoch keine Ahnung hat was er mit seiner Rache losgetreten hat.
Das war auch schon die Story. Schwach.
Doch die Story ist auch nicht das was den Film sehenswert macht, es ist eher diese Dramatik, dieser Kevin Bacon der Selbstjustiz ausübt, dieser Kevin Bacon der einfach nur 'Wow' spielt, dieser Kevin Bacon der während dieser 106 Minuten eine Wandlung durchlebt die man selten sieht. Wie kam es? Nick Hume(Kevin Bacon) war ein ganz freundlicher, seriöser Geschäftsmann, doch eines Tages musste er mit ansehen wie sein Sohn von einer Gang voller Halbstarker brutal ermodet wird. Gequält von Trauer und Schmerz will er nur noch Rache. Doch danach beginnt erst der wahre Terror...
Ist der Film am Anfang nett und freundlich, so verwandelt er sich zum Ende hin zu einem dreckigen, erbarmungslosen Action-Thriller
Remake hin oder her, der hier wurde wirklich gut gemacht, nicht viele schaffen es aus einer schwachen Story einen guten Film zu machen.
Ich find den überragend :) So erbarmungslos wie es da zugeht, hatte ich es lange nicht mehr gesehen! Das musste mit einer hohen Punktzahl belohnt werden :D
Da geb ich Euch aufjedenfall recht ... den Streifen hier hab ich ganz stolz in meiner Sammlung aufgenommen und auch schon dreimal angeschaut ... der Film hier ist einfach sehenswert und hab ich auch als sehr gut bewertet ... am coolsten die Szene mit dem Fuss ^^
Puh ist schwierig. Ich denke mal schlecht würde der bei dir auch nicht ankommen, kannst ihn dir ja mal den Trailer anschauen und wenn dir der gefällt vormerken :) Und wenn du Kevin Bacon magst dann wird der dir auf jeden Fall gefallen. Meine Empfehlung hast hast du ;)
Na gut der Trailer sieht ganz okay aus, obwohl mich die Optik und die Kamera störten, ach so und der Name James Wan auf dem Regiestuhl. Was solls vorgemerkt:)
Harter Rache-Thriller, der mich trotz Kevin Bacon vom Hocker reißen konnte... natürlich fragwürdige Moral wegen Selbstjustiz für Gerechtigkeit - aber klasse Action!
Eigentlich bin ich nicht so der Kevin Bacon Fan, da er mir in der deutschen Synchronfassung meistens so eine böse Stimme hat, doch trotzdem musste ich mir diesen Film ansehen. Das hat damit zututn, weil mir das Revenge Genre wirklich gefällt und eigentlich jede Art von Selbstjustiz in Actionfilmen.
Und das gute Kevin Bacon hat in diesem Film auch gleich eine andere Synchrostimme und diese ist wirklich sehr vielversprechend ausgesucht.
Aber nun zum Film dieser ist durchaus gelungen für einen Rachethriller, bietet aber trotzdem nur noch Genrekost im Storybereich. Doch diese wurde spannend gestaltet und eine Überraschung gibt es dann doch immer wider.
Bacon spielt gut un man nimmt ihm die Rolle ab, das ist selten bei ihm zusehen.
Die Action ist gut gemacht und sehr stylisch, besonders die Szene mit dem Auto im Parkhaus.
Fazit:
Guter Rachethriller mit bekannter Story, dafür aber guten Schauspielern und toller Action.
uninteressanter Rachefilm, in dem die Hauptperson seinen Rachefeldzug unüberlegt und naiv durchführt. Kurzum lässt sich sage, die Handlung wurde in anderen Filmen besser umgesetzt.
Ohne Kevin Bacon und dem teils gelungenen Score, wär´s eigentlich nur ein weiterer Revengefilm. O.k, John Goodman´s kurzes Gastspiel, darf natürlich nicht vergessen werden.
Zumindest die stark geschnittene TV-Version war echt schwach. Kevin Beacon kommt in dieser Rolle überhaupt nicht rüber. Der Rest ist ein revenge Thriller den man in allen Belangen schon besser gesehen hat.
"Auge für Auge" – diese Worte sind aber Jahrhunderte und Jahrtausende alt, doch dieses archaische Gefühl ist noch viel älter, viel älter als jede skriptuale Aufzeichnung. Sie versucht das innere Gleichgewicht, das innere Rechtsbewusstsein wiederherzustellen, ruft dabei aber unweigerlich – der Kausalitätskette folgend – wieder Unrecht hervor, das wiederum gesühnt werden will. Eine Kaskade der Gewalt. Dies ist die emotionale und narrative Grundlage des zu rezensierenden Stoffes – "Death Sentence".
Die Rede ist von R a c h e – Vergeltung für eine Untat. Die so widerwärtig, abscheulich und allen voran sinnlos ist, dass sie jeglicher Begründung entbehrt. Dem zuvor wird in Ausschnitten das perfekte Familienglück geschildert, alles schwingt in greifbarer Harmonie, nichts trügt das Ganze. Und dann heißt es: 'zur falschen Zeit am falschen Ort'. Ein Hieb der alles verändert, die eigene kleine Welt samt Vorstadtidylle ins bodenlose reißt und eine unfüllbare Leere schafft. Das innere Seelenheil kann nur durch entsprechende Buße befriedigt werden. Um das zu gewährleisten greift der Protagonist im feinen Zwirn selbstregulierend ein und entfacht so eine Spirale der Gewalt, die alles verzehrt.
Nun ist der dieser Stoff nicht wirklich neu, sondern das Material jeder zweiten oder dritten Folge von Criminal-TV-Series. Dies ist natürlich keinesfalls schon eine Wertung, aber die Schaffung von etwas Produktiven erscheint geschmälert. Bedauerlicherweise ist dies im vorliegenden Streifen jedoch der Fall. Der Beginn ist fundiert und wirklich gelungen gestaltet. Die Bildsprache ist angenehm und technisch einwandfrei, wie eigentlich der ganze Film. Die Sounduntermalung ist ebenfalls passabel.
Aber dann folgt das erste "aber" und zwar ist mit Kevin Bacon zwar ein großer Wurf gelungen, denn er repräsentiert seine Rolle klasse und visualisiert die entsprechende mentalen und physischen Veränderungen vorbildlich, doch bleibt der ganze restliche Stab sehr eindimensional, von Charakterzeichnung kann nicht gesprochen werden. Allein Bacon aber schafft es trotz seiner großartigen Leistung keineswegs dies zu kompensieren. Ein kleiner, jedoch sehr feiner Part, verkörpert durch John Goodman lässt noch ein paar helle Momente entstehen, dem seine Rolle wie zugeschneidert ist.
Nun zum zweiten "aber". Die Story ist nach der Untat uninspiriert. Es fehlt ein gekonnt kreierter Spannungsbogen. Die Handlung gleicht einem angestoßenen 'Milling Stone'. Unaufhaltsam bahnt sich dieser seinen Weg bergab. Zerquetscht was sich ihm entgegenstellt. Das ist auch das einzige Motiv, was James Wan noch hinzufügt bzw. auskostet. Er liefert kompromisslose Gewalt und Brutalität ohne die Folgen des eigenen Handels abzuwägen noch im Nachhinein zu reflektieren. Alles folgt festen Schien, dem Unvermeidlichen und weiß daher durch nichts mehr zu überraschen, auch wenn der Regisseur um Schaffung einer entsprechenden Atmosphäre durchaus bemüht war.
Ursächlich für das Scheitern ist wohl die unzureichende innere Konfliktentwicklung. Alles geht sehr schnell. Eines kommt zum anderen. Man(n) ist nur noch zielorientiert. Rücksichtlos wird alles in Kauf genommen und Ertragen. Der Regisseur unternimmt keine Bestrebungen mehr etwas zu erklären, außer eskalierender Gewalt zu zeigen. Diese wird zum Stil- und Füllmittel. Ein intelligenter Plot sieht anders aus. Was unweigerlich zum schamhaften Vergleich mit Park Chan-wooks loser Rache-Trilogie führt. Diese ist wohl kaum in Brillanz steigerbar und eine Offenbarung für kunstvolle Gewaltdarstellung. Dagegen ist "Death Sentence" ein einfach strukturierter, unorigineller, harter Reißer ohne eine akzeptable Wirkung.
Was dem Film noch positiv anzurechnen ist, ist dass nicht der Zeigefinger gehoben wird, irgendwer an dein Gewissen appelliert und einem die richtige moralische Auffassung suggerieren will.
Trotz der allgemeinen Affinität für das Rachemotiv im Film, muss zum Erhalt der christlichen Welt mit Ghandi geschlossen werden: "Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein."
Ein Film über die Gewalt der Straße, die sehr schnell auch in die eigenen 4-Wände gelangen kann.
Gute Besetzung, solide Story, viel "glaubwürdige Aktion" (keine Stunts á la Bruce Willis) gespikt mit sehr viel Gewalt. Nicht jedermanns Sache aber auf jeden Fall sehenswert.
Die Story des unglaublich brutalen Rachefeldzugs regt doch zum Nachdenken an.
Death Sentence - Todesurteil - Kritik
US 2007 Laufzeit 106 Minuten, FSK 18, Thriller, Kinostart 13.09.2007
Kritiken (8) — Film: Death Sentence - Todesurteil
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Death Sentence" ist ein Film für Fans der harten Gangart. Wer einen intelligenten Rachethriller erwartet ist in diesem Film falsch.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDEATH SENTENCE ist keine wirklich ernstzunehmende Auseinandersetzung mit den Mechanismen urbaner Gewalt, aber er ist ein druckvoller, kompromißloser und mitunter spannender Reißer, der sich bis auf John Goodmans grandiose Auftritte auch vollkommen den geringsten Anmutungen von Humor verweigert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDie ungeschönte Selbstjustiz gesponsort von NRA und Hardcore-Republikanern. Kevin Bacon hat das Schauspielern verlernt und gibt den gnadenlosen White-Collar-Daddy, der Frau und Kind verloren hat und gegen White Trash, Latinos und Afroamerikaner auf Rachefeldzug geht. Das Ergebnis ist ein weiterer menschenverachtender Scheißdreck von James Wan, dem einmal mehr monströse Einschusslöcher und wegfliegende Körperteile wichtiger sind, als das schrecklich-reaktionäre Bild, welches er seinem meist jungem Publikum vermittelt. Wans Charaktere eindimensional zu schimpfen wäre noch übertrieben und die abenteuerlichen Drehbuchlöcher mussten wohl reingehauen werden um die abstruse Story der Marke Stammtisch-Gerechtigkeit überhaupt stricken zu können. Die Folgen der blutrünstigen Taten blendet Wan einfach mal aus. Warum auch nicht? Denn die Minderheiten sind tot und das ursprüngliche USA der Hockey-Moms und Business-Dads hat gesiegt – auch wenn das Musterpaar Opfer bringen musste. Aber in Zeiten von Terrorismus und Co muss jeder seinen Teil zum Schutz der größten und besten Nation der Welt beitragen. Und dafür werden sogar Leih-Regisseure aus Malaysia aktiviert um diese lächerlich peinliche Homeland-Security-Auftragsarbeit zu schreiben und zu verfilmen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenWenn sich „Saw“-Regisseur James Wan des Themas Vergeltung annimmt, dann kann nur ein Film dabei herauskommen, den das Prädikat „ab 18“ ziert. Der Film hat mich gefesselt. In einigen Szenen habe ich – zumindest in Gedanken - minutenlang die Luft angehalten. Denn Wan verlässt sich nicht nur auf die Darstellung von Gewalt, um Eindruck zu schinden und zu erschrecken, sondern setzt vor allem auch auf eine gute Story und ausgezeichnete Schauspieler.
Kevin Bacon bekommt die Verwandlung vom biederen Verwaltungsangestellten zum wütenden Rache-Engel ziemlich gut hin. Seine Darstellung eines normalen Mannes, der durch eine Spirale der Gewalt immer tiefer gezogen wird, ist gut nachvollziehbar. Trägt er doch zumindest eine Teilschuld an der Eskalation der Gewalt, so ist es auch gut verständlich, dass er mehr und mehr zu einem Menschen mutiert, der nur noch für die Rache lebt und sich dabei selbst vergisst. Was aus ihm wird, ist ihm irgendwann egal. Er möchte nur noch dafür sorgen, dass jene, die seiner Familie Gewalt antun, eine – seiner Meinung nach – gerechte Strafe erhalten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Nick Humes Verwandlung vom liebenden Familienvater zum gnadenlosen Racheengel profitiert deutlich von seinem Hauptdarsteller und kann nur als gelungen bezeichnet werden. Dass Kevin Bacon schauspielern kann, ist wahrlich nichts Neues, insofern überrascht es nicht, dass er auch diese Rolle perfekt meistert. Sei es die Hilflosigkeit beim Zusammenbruch nach seinem ersten Mord, die Verzweiflung gegenüber seiner Frau oder die Wut beim Aufbruch zur finalen Abrechnung, Bacon weiß jederzeit zu überzeugen. [...]
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenVor dem Hintergrund der politischen Weltlage ist ein solcher Film nicht nur - ganz tiefer Griff in die Schlagwortkiste - "moralisch fragwürdig", sondern vor allem spannend. [...] Mit ein bisschen ästhetischer Zurückhaltung hätte er sogar einen wirklich relevanten Film vorlegen können. Dafür allerdings ist der Blut-und-Schock-Faktor dann doch zu hoch.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWas in Falling Down gelungen ist, den Absturz eines Normalbürgers zu zeigen, wird hier zur gut gespielten, aber auch recht banalen Oberfläche. Der Look und die Besetzung gehen in Ordnung, aber viel Empathie mag sich mit Bacons Figur nie einstellen, denn genau genommen ist er von Anfang an ein Arschloch, dem die äußere Fassade alles bedeutet und der im Grunde recht wenig von seiner Familie weiß. Ein Erfolgsmensch, der seinen etwas tumben Sportskanonen-Sohn vergöttert und für den eine Welt zusammenbricht, als dieser erschossen wird. Bacons Figur handelt in jeder Minute des Films dumm und unsympathisch. Wenn der Bösewicht am Ende sagt: "Look what Ive made you, youre one of us." dann ist das nur die halbe Wahrheit, denn im Grunde war er schon immer ein Idiot. Lichtblicke im vergessenswerten Ganzen sind die Parkhausszene und John Goodmans Kurzauftritt.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenEine fulminant inszenierte Parkhaus-Sequenz außen vorgelassen, ist Kevin Bacon hier stets auf der Flucht vor irrem Killer/Gangster/Punks-Gesindel, alles im Dienste seiner Lieben daheim. Obwohl der Haussegen ohnehin etwas schief zu hängen scheint, sollte man nicht dem Trugschluss verfallen, der Film würde den Untergang seiner Figur zelebrieren und all jenen Schlamassel gar kritisch beäugeln - frei nach dem Motto: der Kerl greift zu Selbstjustiz und macht alles schlimmer, das ist gar Subversion im B-Moviegenre -, denn letztlich rechtfertigt James Wan wie zu erwarten war jeden seiner ausgiebigen Blutspritzer, garniert mit Familiensülze und nervigem Gejaule auf der Soundtrackspur, nahezu faschistoider Ästhetik und reichlich äußerer Spannung (die aus reiner Zuschauer-Manipulation generiert wird). Fertig ist ein beschämend unterhaltsamer Film niederer Instinkte, die er nicht hinterfragt, sondern bedient.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (63) — Film: Death Sentence - Todesurteil
Kommentar schreibenFriedensstifter 2012/02/07 00:05:20
Kommentar löschenhmmmm
also wenn ich hier manche beiträge lese bin ich etwas enttäuscht !
denn alleine die filmmusik hat mich vom hocker gerissen !
bei diesem film paßt einfach alles auch seit langem mal wieder die filmmusik !
emotionen
gefühl
die meisten filme die seit "jahren" gedreht werden haben nicht einmal den ansatz einer filmmusik die es sich lohnt anzuhören !
bei diesem film ist das anders !
ich habe mir den film ausgeliehen ohne zu wissen worum es in dem film geht und er hat mich einfach von anfang bis ende mitgerissen !
ich finde das es nicht nur einfach ein rachefilm ist denn dazu stecken in diesem film zu viel emotionen und gefühle !!!
einfach nur hammer und sehenswert !!!!
für mich einer der besten filme !!!
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russel 2012/01/29 19:56:29
Kommentar löschentrotz fragwürdiger aussage absolut sehenswert. extrem brutal und mit einen brillianten j. goodman in einer nebenrolle.
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Flominator 2011/12/19 10:25:58
Kommentar löschenZiemlich brutal und über 2/3 noch relativ spannend. Die große Abrechnung am Ende zieht sich dann doch ziemlich in die Länge, nur deren Ende ist wieder sehenswert.
John Goodman in einer tollen Nebenrolle.
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Keky 2011/12/04 21:08:55
Kommentar löschenAusgezeichneter Thriller, in dem viel Zorn, Wut, Rachegefühle und Trauer steckt.Bewegende Scenen mit stümmungsvoller Musik untermalt.Man fühlt richtig mit, und versteht zum Teil den Verlauf der eingeschlagen wird.Für mich einer der ganz großen emotionalen Filme. Definitiv einer der besten Filme, genau richtig für Leute die Filme wie "96 Hours" oder "Gesetz der Rache" mögen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
standec 2011/12/04 10:21:31
Kommentar löschenMag ja Filmliebhaber geben, die Blut und Gewalt ihrer selbst wegen unterhaltsam finden; wäre es nicht vielleicht aber ehrlicher, auf jegliche Rechtfertigung derer zu verzichten? Will mir dieser Film, mittels seiner Vorgeschichte einer zerstörten Traumfamilie, es vor mir selbst erlauben, in einer Gewaltorgie eine Form von Befriedigung zu finden?
Die einzige, mir erkennbare Intention dieses Films, scheint der erhoffte kommerzielle Erfolg eines für die Zielgruppe zugeschnittenen Gewaltpornos, in dem auch grobe Defizite in der Glaubwürdigkeit keine Rolle spielen.
Es fällt mir nicht ganz leicht, hier zu einer vernünftigen Bewertung zu finden. Es bestehen im Hinblick auf Schauspieler, Musik und Filmtechnik sicher auch Gründe, die von mir gewählte „3,5“ zu rechtfertigen.
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Jade 2011/11/28 09:51:24
Kommentar löschenRache wird mit Bacon serviert.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
stuforcedyou 2011/11/28 10:18:02
Antwort löschenFilm: na ja. Kommentar: ha ha.
Bekomm ich auf mein Bacon auch noch was Käse? :)
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Jade 2011/11/28 10:34:43
Antwort löschenNur wenn du noch Wein dazu bestellst :)
stuforcedyou 2011/11/28 10:56:13
Antwort löschenGerne. Ich hätte dann bitte einen Chateu Rothschild von 1976 und wehe der korkt! :)
fkfilmkritik 2011/11/03 19:25:41
Kommentar löschenNach einer gefühlt Stunden gehenden, videoclipästhetischen Anfangssequenz, kommt es zum einleitenden Motiv der Rache. Ein blutiger, hinterhältiger Mord. Was passiert jetzt? Wie geht es weiter? Mh, ganz einfach. Danach folgt die Dauer-Trauer-Kriese. Der Hauptdarsteller rächt sich plötzlich. Danach wollen sich die anderen rächen. Es folgt die typische "Wie du mir, so ich dir"-Auseinandersetzung. Noch ganz ok, doch gegen Ende widerspricht sich der Film nochmals selber. Er wird vom unglaubwürdigen, aber wenigstens harmlosen Familiendrama, zum Selbstjustiz verherrlichenden Unfug. Kevin Bacon spielt zwar gut, doch sein ständig abstruses handeln lässt seine Rolle ziemlich doof dastehen. Die Parkhaus-Szene ist noch ganz gut. Ansonsten: Banal, platt und einfach nur blöde. I don´t need this bullshit!
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
hoffman587 2011/11/03 20:07:18
Antwort löschenOh, Herr Gott, ist das was für meine Liste?^^
fkfilmkritik 2011/11/03 20:10:19
Antwort löschenWenn du Hassfilm-Liste meinst, vielleicht. ;)
hoffman587 2011/11/03 20:20:48
Antwort löschenGenau die meinte ich;D
fkfilmkritik 2011/11/03 20:22:25
Antwort löschenMh, kann auch sein, dass du den auch einfach "nur" als "uninteressant" einstufen wirst. Gefallen, davon bin ich weit weniger überzeugt. ;)
SoulReaver 2011/11/03 21:05:54
Antwort löschenAu yes, richtig schlechter Film.
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fkfilmkritik 2011/11/03 21:58:53
Antwort löschen!
SoulReaver 2011/11/03 21:59:13
Antwort löschen!
Delonghi 2011/10/16 12:55:08
Kommentar löschenEin oftmals nicht logisch und glaubwürdiger Rachefilm, der in diesem Genre bei Weitem nicht das Highlight darstellt.
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Martin Jurgeluks 2011/08/08 19:21:00
Kommentar löschenAbsolut knallhart.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
filmfreak23 2011/07/25 11:35:00
Kommentar löschenDie Story ist jetzt nicht gerade neu, aber sie wurde einmal mehr hervoragend umgesetzt.
Schonungslos und mit toller Dramaturgie inzeniert Saw-Regisseur James Wan seinen nächsten Streich, welcher aber mit ein paar unrealstischen Handlungen der Charaktere zu kämpfen hat.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr.Film 2011/06/14 10:47:32
Kommentar löschen"Und jetzt verzieh dich.. geh mit Gott, und deiner Tasche voller Waffen."
Nick Hume. Ein Mann der seine ermordeten Sohn rächen will, der jedoch keine Ahnung hat was er mit seiner Rache losgetreten hat.
Das war auch schon die Story. Schwach.
Doch die Story ist auch nicht das was den Film sehenswert macht, es ist eher diese Dramatik, dieser Kevin Bacon der Selbstjustiz ausübt, dieser Kevin Bacon der einfach nur 'Wow' spielt, dieser Kevin Bacon der während dieser 106 Minuten eine Wandlung durchlebt die man selten sieht. Wie kam es? Nick Hume(Kevin Bacon) war ein ganz freundlicher, seriöser Geschäftsmann, doch eines Tages musste er mit ansehen wie sein Sohn von einer Gang voller Halbstarker brutal ermodet wird. Gequält von Trauer und Schmerz will er nur noch Rache. Doch danach beginnt erst der wahre Terror...
Ist der Film am Anfang nett und freundlich, so verwandelt er sich zum Ende hin zu einem dreckigen, erbarmungslosen Action-Thriller
Remake hin oder her, der hier wurde wirklich gut gemacht, nicht viele schaffen es aus einer schwachen Story einen guten Film zu machen.
Kevin Bacon? Ganz große Klasse.
"Gewalt erzeugt Gegengewalt"
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Benner 2011/06/14 11:11:05
Antwort löschenIch find den überragend :) So erbarmungslos wie es da zugeht, hatte ich es lange nicht mehr gesehen! Das musste mit einer hohen Punktzahl belohnt werden :D
Murphante 2011/06/14 11:14:50
Antwort löschenDa geb ich Euch aufjedenfall recht ... den Streifen hier hab ich ganz stolz in meiner Sammlung aufgenommen und auch schon dreimal angeschaut ... der Film hier ist einfach sehenswert und hab ich auch als sehr gut bewertet ... am coolsten die Szene mit dem Fuss ^^
Chrisetoph 2011/06/14 11:40:58
Antwort löschenGewalt erzeugt Gegengewalt, hat man dir das nicht erzählt? Oder hast du da auch wie so oft im Unterricht gefehlt?
Ärzte-Fan?
Mr.Film 2011/06/14 11:49:25
Antwort löschenDas ist ein Motto das hier einfach gepasst hat und was ich drunter geschrieben habe, schlimm?
Chrisetoph 2011/06/14 11:54:13
Antwort löschenIm Gegenteil. Ich wollte einfach nur auf einen bekannten Ärzte-Song hinweisen, in dem diese Zeile vorkommt.
Mr.Film 2011/06/14 11:58:33
Antwort löschenAchso, nein bin kein Ärzte-Fan deswegen hat mich das grade verwirrt :D
hoffman587 2011/06/14 12:55:09
Antwort löschen@Mr.Film: Du als mein Horoskop, kannst mir doch sicher sagen, ob mir der Film gefallen wird oder?;)
Alle 9 Antworten zeigen
Mr.Film 2011/06/14 13:08:02
Antwort löschenPuh ist schwierig. Ich denke mal schlecht würde der bei dir auch nicht ankommen, kannst ihn dir ja mal den Trailer anschauen und wenn dir der gefällt vormerken :) Und wenn du Kevin Bacon magst dann wird der dir auf jeden Fall gefallen. Meine Empfehlung hast hast du ;)
hoffman587 2011/06/14 13:38:22
Antwort löschenNa gut der Trailer sieht ganz okay aus, obwohl mich die Optik und die Kamera störten, ach so und der Name James Wan auf dem Regiestuhl. Was solls vorgemerkt:)
Mickey82 2011/05/28 20:31:46
Kommentar löschenHarter Rache-Thriller, der mich trotz Kevin Bacon vom Hocker reißen konnte... natürlich fragwürdige Moral wegen Selbstjustiz für Gerechtigkeit - aber klasse Action!
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naufrago 2011/01/17 20:35:37
Kommentar löschenwenig kreativ aber ein guter Film der Reihe: "Mann sieht rot"
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FordFairlane 2010/12/24 16:04:51
Kommentar löschenEigentlich bin ich nicht so der Kevin Bacon Fan, da er mir in der deutschen Synchronfassung meistens so eine böse Stimme hat, doch trotzdem musste ich mir diesen Film ansehen. Das hat damit zututn, weil mir das Revenge Genre wirklich gefällt und eigentlich jede Art von Selbstjustiz in Actionfilmen.
Und das gute Kevin Bacon hat in diesem Film auch gleich eine andere Synchrostimme und diese ist wirklich sehr vielversprechend ausgesucht.
Aber nun zum Film dieser ist durchaus gelungen für einen Rachethriller, bietet aber trotzdem nur noch Genrekost im Storybereich. Doch diese wurde spannend gestaltet und eine Überraschung gibt es dann doch immer wider.
Bacon spielt gut un man nimmt ihm die Rolle ab, das ist selten bei ihm zusehen.
Die Action ist gut gemacht und sehr stylisch, besonders die Szene mit dem Auto im Parkhaus.
Fazit:
Guter Rachethriller mit bekannter Story, dafür aber guten Schauspielern und toller Action.
7,5 v 10
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sporting1906 2010/12/21 21:02:59
Kommentar löschenuninteressanter Rachefilm, in dem die Hauptperson seinen Rachefeldzug unüberlegt und naiv durchführt. Kurzum lässt sich sage, die Handlung wurde in anderen Filmen besser umgesetzt.
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Schubi 2010/11/22 21:38:34
Kommentar löschenOhne Kevin Bacon und dem teils gelungenen Score, wär´s eigentlich nur ein weiterer Revengefilm. O.k, John Goodman´s kurzes Gastspiel, darf natürlich nicht vergessen werden.
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wildthing_r2 2010/11/10 14:29:35
Kommentar löschenZumindest die stark geschnittene TV-Version war echt schwach. Kevin Beacon kommt in dieser Rolle überhaupt nicht rüber. Der Rest ist ein revenge Thriller den man in allen Belangen schon besser gesehen hat.
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Hetarene 2010/10/19 12:12:00
Kommentar löschen"Auge für Auge" – diese Worte sind aber Jahrhunderte und Jahrtausende alt, doch dieses archaische Gefühl ist noch viel älter, viel älter als jede skriptuale Aufzeichnung. Sie versucht das innere Gleichgewicht, das innere Rechtsbewusstsein wiederherzustellen, ruft dabei aber unweigerlich – der Kausalitätskette folgend – wieder Unrecht hervor, das wiederum gesühnt werden will. Eine Kaskade der Gewalt. Dies ist die emotionale und narrative Grundlage des zu rezensierenden Stoffes – "Death Sentence".
Die Rede ist von R a c h e – Vergeltung für eine Untat. Die so widerwärtig, abscheulich und allen voran sinnlos ist, dass sie jeglicher Begründung entbehrt. Dem zuvor wird in Ausschnitten das perfekte Familienglück geschildert, alles schwingt in greifbarer Harmonie, nichts trügt das Ganze. Und dann heißt es: 'zur falschen Zeit am falschen Ort'. Ein Hieb der alles verändert, die eigene kleine Welt samt Vorstadtidylle ins bodenlose reißt und eine unfüllbare Leere schafft. Das innere Seelenheil kann nur durch entsprechende Buße befriedigt werden. Um das zu gewährleisten greift der Protagonist im feinen Zwirn selbstregulierend ein und entfacht so eine Spirale der Gewalt, die alles verzehrt.
Nun ist der dieser Stoff nicht wirklich neu, sondern das Material jeder zweiten oder dritten Folge von Criminal-TV-Series. Dies ist natürlich keinesfalls schon eine Wertung, aber die Schaffung von etwas Produktiven erscheint geschmälert. Bedauerlicherweise ist dies im vorliegenden Streifen jedoch der Fall. Der Beginn ist fundiert und wirklich gelungen gestaltet. Die Bildsprache ist angenehm und technisch einwandfrei, wie eigentlich der ganze Film. Die Sounduntermalung ist ebenfalls passabel.
Aber dann folgt das erste "aber" und zwar ist mit Kevin Bacon zwar ein großer Wurf gelungen, denn er repräsentiert seine Rolle klasse und visualisiert die entsprechende mentalen und physischen Veränderungen vorbildlich, doch bleibt der ganze restliche Stab sehr eindimensional, von Charakterzeichnung kann nicht gesprochen werden. Allein Bacon aber schafft es trotz seiner großartigen Leistung keineswegs dies zu kompensieren. Ein kleiner, jedoch sehr feiner Part, verkörpert durch John Goodman lässt noch ein paar helle Momente entstehen, dem seine Rolle wie zugeschneidert ist.
Nun zum zweiten "aber". Die Story ist nach der Untat uninspiriert. Es fehlt ein gekonnt kreierter Spannungsbogen. Die Handlung gleicht einem angestoßenen 'Milling Stone'. Unaufhaltsam bahnt sich dieser seinen Weg bergab. Zerquetscht was sich ihm entgegenstellt. Das ist auch das einzige Motiv, was James Wan noch hinzufügt bzw. auskostet. Er liefert kompromisslose Gewalt und Brutalität ohne die Folgen des eigenen Handels abzuwägen noch im Nachhinein zu reflektieren. Alles folgt festen Schien, dem Unvermeidlichen und weiß daher durch nichts mehr zu überraschen, auch wenn der Regisseur um Schaffung einer entsprechenden Atmosphäre durchaus bemüht war.
Ursächlich für das Scheitern ist wohl die unzureichende innere Konfliktentwicklung. Alles geht sehr schnell. Eines kommt zum anderen. Man(n) ist nur noch zielorientiert. Rücksichtlos wird alles in Kauf genommen und Ertragen. Der Regisseur unternimmt keine Bestrebungen mehr etwas zu erklären, außer eskalierender Gewalt zu zeigen. Diese wird zum Stil- und Füllmittel. Ein intelligenter Plot sieht anders aus. Was unweigerlich zum schamhaften Vergleich mit Park Chan-wooks loser Rache-Trilogie führt. Diese ist wohl kaum in Brillanz steigerbar und eine Offenbarung für kunstvolle Gewaltdarstellung. Dagegen ist "Death Sentence" ein einfach strukturierter, unorigineller, harter Reißer ohne eine akzeptable Wirkung.
Was dem Film noch positiv anzurechnen ist, ist dass nicht der Zeigefinger gehoben wird, irgendwer an dein Gewissen appelliert und einem die richtige moralische Auffassung suggerieren will.
Trotz der allgemeinen Affinität für das Rachemotiv im Film, muss zum Erhalt der christlichen Welt mit Ghandi geschlossen werden: "Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein."
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chiller21 2010/10/03 17:58:38
Kommentar löschenEin Film über die Gewalt der Straße, die sehr schnell auch in die eigenen 4-Wände gelangen kann.
Gute Besetzung, solide Story, viel "glaubwürdige Aktion" (keine Stunts á la Bruce Willis) gespikt mit sehr viel Gewalt. Nicht jedermanns Sache aber auf jeden Fall sehenswert.
Die Story des unglaublich brutalen Rachefeldzugs regt doch zum Nachdenken an.
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Mixed-John 2010/09/15 15:12:14
Kommentar löschenSelten gefiel mir ein so vorhersehbarer Film so gut!
Schauspielerisch einfach grandios!
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