Deckname Cor - Das dramatische Leben des Max Windmüller
Deckname Cor - Das dramatische Leben des Max Windmüller (2010), DE Laufzeit 93 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Kinostart 24.11.2011
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von Eike Besuden, mit Marcus Seuß und Pegah Kazemi
Deckname Cor – Das dramatische Leben des Max Windmüller führt uns nach Deutschland, ins Jahr 1933. Max Windmüller ist 13 Jahre alt. Dem Vater wird von den Nazis die Gewerbeerlaubnis entzogen und die Emder Familie, Eltern und vier Kinder, geht ins Exil nach Holland. Dort bereitet sich Max in den nächsten Jahren auf ein Leben in Palästina vor. 1939 hat er tatsächlich eine Schiffspassage, lässt sich aber von einem seiner Ausbilder überreden, doch in Holland zu bleiben. Die Situation dort ist nach der Kristallnacht ähnlich schwierig geworden wie in Deutschland. Er lässt sich überzeugen, in Holland weiter zu arbeiten und geht in den Widerstand. Max arbeitet jetzt mit den Leuten zusammen, die sich später die “Westerweelgruppe” nennt. Für Tausende von Juden werden in dieser Zeit Adressen besorgt, um sie vor den Deutschen zu verstecken. Sie alle erleben zwischen 1942 und 1945 als “Onderduikers” das gleiche Schicksal, wie Anne Frank. Später schleust die Gruppe jüdische Flüchtlinge von Holland durch Frankreich nach Spanien, damit sie von dort nach Palästina gebracht werden können. Max Windmüller ist ständig unterwegs. Frankreich, Holland, Belgien. Gefälschte Papiere verteilen, Personen schmuggeln, Kontakte mit anderen Widerstandsorganisationen suchen. Er selbst ist in der Tarnung eines SD-Mannes unterwegs. Die Gruppe rettet auf diese Weise mehr als 500 Personen das Leben. Im Sommer 1944 wird er, zusammen mit anderen, in Paris verraten, gefangen genommen und kurz vor dem Einmarsch der Alliierten nach Deutschland gebracht. Als Buchenwaldhäftling wird er wenige Tage vor Kriegsende auf einen Todesmarsch Richtung Dachau getrieben. Max Windmüller ist jetzt 25 Jahre alt. Bei dem Versuch, Wasser aus einer Pfütze zu trinken, wird er von einem Wachmann erschossen.
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Cast & Crew
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Eike Besuden
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Marcus Seuß
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Sven Fricke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frans Gerritsen
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Pegah Kazemi
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Sonja Dengler
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Laura Leschinski
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Christoph Jacobi
Regie
Schauspieler
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Lena Klinder
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Eike Besuden
- Genre
- Inszenierter Dokumentarfilm, Dokumentarfilm, Doku-Drama
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Palästina
- Handlung
- Antisemitismus, Gefälschte Papiere, Judenverfolgung, Konzentrationslager, Schmuggel, Tod durch Erschießen, Versteck, Widerstand, Widerstandsbewegung
- Stimmung
- Traurig
- Mitmachen
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Kritiken (2) — Film: Deckname Cor - Das dramatische Leben des Max Windmüller
Reinhard Lüke: Film-Dienst.de Reinhard Lüke: Film-Dienst.de
Kommentar löschenAuch wenn in den von sparsam eingesetztem Off-Kommentar begleiteten Berichten vorübergehend Weggefährten in den Fokus des Interesses geraten, bietet der Film ein durchweg sehenswertes Porträt des unbekannten Widerstandskämpfers.
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Silke Kettelhake: fluter Silke Kettelhake: fluter
Kommentar löschenRegisseur Eike Besuden setzt [...] ein filmisches, manchmal etwas zu pathetisch geratenes Denkmal und führt von Emden aus über Holland, Belgien, Frankreich bis zu den Fluchtwegen nach Spanien und Palästina. Zahlreiche Zeitzeugen konnte er noch vor die Kamera holen, [...]. Besuden unterstützt seine Nacherzählung zudem mit Footage-Material, das die Zeitreise erleichtert – was wiederum die zugefügten dramatisierenden Spielszenen eher nicht ermöglichen.
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