Deep Throat

Deep Throat (1972), US Laufzeit 61 Minuten, Erotikfilm, Exploitation Film


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von Gerard Damiano, mit Linda Lovelace und Harry Reems

Der Pornofilm Deep Throat mit Linda Lovelace wurde in seinem Erscheinungsjahr 1972 die Kino-Sensation.

Linda (Linda Lovelace), Anfang 20, hatte noch nie einen Orgasmus. Ihre Freundin Helen (Dolly Sharp) versucht ihr weiter zu helfen und enmpfielt ihr schließlich zu Dr. Love (Harry Reems) zu gehen. Der enorm bestückte Arzt entdeckt, dass ihre Klitoris sich in ihrem Mund befindet. Dank Oralsex kann Linda schließlich doch einen Orgasmus bekommen. Der Titel Deep Throat (übersetzt: Tiefer Rachen) leitet sich folglich von dieser Sexualpraktik ab.

Hintergrund & Infos zu Deep Throat
Deep Throat gilt als der Klassiker unter den Pornofilmen, der das Genre aus seiner Randexistenz rausholte und eine breite Debatte in der Öffentlichkeit auslöste. Es handelt sich außerdem um einen Low-Budget-Film, der die höchsten Einspielergebnisse der Filmgeschichte erzielte. Deep Throat wurde in sechs Tagen mit einem Budget von 22.500 US-Dollar gedreht. Die Einspielsumme wird auf 100 bis 600 Millionen US-Dollar geschätzt. Die Produktionskosten wurden vom Produzenten Louis Peraino mit Geldern der amerikanischen Mafia-Familie Colombo bestritten. Auch die Einspielerlöse gingen zum Großteil zurück an die Mafia.

2005 erschien ein Dokumentarfilm namens ‘Inside Deep Throat’, der die Hintergründe des Porno-Klassikers offenlegt. Acht Jahre später kommt Lovelace in die Kinos. Amanda Seyfried spielt in dem Biopic die Rolle der Linda Lovelace. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Deep Throat
Genre
Sex-Film, Sexploitation-Film, Erotikfilm, Pornofilm
Handlung
Arzt, Gruppensex, Krankenschwester, Kultfilm, Oralsex, Orgasmus, Sexuelle Frustration, Sexuelle Revolution
Zielgruppe
Männerfilm, Über 18 (Sex)
Tag
Kultfilm
Produktionsfirma
Gerard Damiano Film Productions

Kommentare (5) — Film: Deep Throat


Sortierung

uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

irgendwie ist das doch mehr als lustig....

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VierteWand

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich schließe mich völlig der Meinung von adamma an.
Wie kann man einen Film verherrlichen - selbst wenn er noch so revolutionäre Auswirkungen nach sich gezogen hat - Wenn es eigentlich um eine einzige Ansammlung von filmisch festgehaltener Vergewaltigung handelt?
Die Hauptdarstellerin wurde von ihrem Mann zu diesen Szenen gezwungen, auf dem Set verprügelt und zu Sex mit Hunden gezwungen etc etc...!
Kultstatus hin oder her, Das diese Tatsache irgendwie von Niemandem so richtig zur Kenntnis genommen wird, finde ich erschrecken.

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SteveZissou

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Es ist nicht gesichert, dass sie dazu gezwungen wurde. Es gibt widersprüchliche Angaben dazu. Außerdem machte sie sich selbst unglaubwürdig, als sie sich zunächst gegen die Pornoindustrie aussprach, ihre Behauptungen aber später wieder zurücknahm.


Mr. Pink

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Bewertung6.0Ganz gut

All puns intended.

"l mean, there should be more to sex than a lot of little tingles. There should be bells ringing, dams bursting, bombs going off, something."

Ich bin großer Filmfan und als solcher an jedem Genre interessiert. An jedem. Und so war, nachdem Lars von Trier und James Franco mich ja schon sanft in die Thematik eingeführt haben, nun endlich mal ein richtiger Pornofilm fällig. Da ich das Biopic über Linda Lovelace schon gesehen hatte (und natürlich erst jetzt erkenne, wie sehr auf den Punkt Amanda Seyfrieds Performance darin ist!), war "Deep Throat" wohl ein guter Einstieg, um nicht vollkommen ohne Vorspiel in dieses Genre zu rutschen.

Nun ja, es handelt sich um einen recht einseitigen, inszenatorisch nicht weit über gutes Mittelmaß hinauskommenden Film, der dennoch einige Reize bietet. Und zwar nicht unbedingt den Sex. Davon gibt es hier nämlich viel zu viel (Aber gut, http://www.snarksquad.com/wp-content/uploads/2013/03/expected.gif, dieser Kritikpunkt wäre natürlich so unangebracht, wie beim Splatter über zu viel Blut zu meckern), so viel, dass es irgendwann fast langweilig wird. Es ist aber anzumerken, dass der Geschlechtsverkehr hier nicht nur selbstzweckhaft in Szene gesetzt wird, sondern auch als narratives Mittel Verwendung findet, was den Film neben dem gelungenen Soundtrack, der eine bunte Mischung von sphärischen Klängen über funky Gitarrenriffs bis zu flotter Blasmusik bietet, auch künstlerisch doch einigermaßen interessant macht. Und auch wegen seiner absurden Story ist das Ganze schon sehenswert.

Es geht nämlich um eine Frau, deren Klitoris sich in ihrer Kehle befindet. Allzu viel Tiefe darf man, jedenfalls handlungsmäßig, natürlich nicht erwarten, aber wenn es hier mal nicht zur Sache geht, überzeugt "Deep Throat" dabei doch schon durch seine komödiantischen Aspekte. Spritzige, pointierte Dialoge und aberwitzige Szenen, wie etwa Harry Reems als durchgeknallter Arzt mit Flaggen, Seifenblasen und fragwürdigen Untersuchungsmethoden, bieten gute Unterhaltung. Fun-Fact und unnützes Wissen für Partygespräche: Die Eltern von Schauspielerin Thora Birch (den meisten wohl aus dem oscarprämierten "American Beauty" bekannt), Jack Birch und Carol Connors, spielen auch in "Deep Throat" mit.

"You don't have one!"
"What? I'm a woman. I'm not supposed to have one."
"No, I don't mean one of those."

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adamma

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Dieser Film sollte meines Erachtens verboten werden, denn Linda Lovelace (oder besser: Linda Boreman) sagte selber, dass sie zu den Szenen gezwungen und vor der Kamera vergewaltigt worden ist. Interessiert das eigentlich niemanden???ß

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Framesurfer

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Schönste war die verquere Rechtslage, die es ermöglichte ein Pornokino zu betreiben. Offiziell war das Vorführen eines Pornofilms gegen Bargeld strafbar. Die Kinobesitzer behalfen sich, indem sie, ebenso offiziell eine Tüte Nüsse und eine Cola oder ähnliches verkauften und ganz zufällig einen Porno zeigten. Praktischerweise waren auch Sitzplätze vorhanden , wo man sich gemütlich zum Verzehr des Erworbenen niederlassen konnte.

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