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Defcon 2012 - Die verlorene Zivilisation
Defcon 2012 (2010), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film
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Moviemaster:Movie
von R. Christian Anderson, mit Brian Shotwell und Shy Pilgreen
Am 30. Oktober 2009 verschwindet ein Filmemacher mitsamt seiner Crew spurlos, nur einen Monat vor dem Erscheinen seines neuesten Films, der das Ende der Welt für Dezember 2012 voraussagt. Drei Monate vor der vorhergesagten Apokalypse entdeckt ein Agent das Filmmaterial und sichtet es. Was hat der Film mit dem mysteriösen Verschwinden der Filmcrew zu tun? Wird sich die Prophezeiung erfüllen? Was ist real – Was ist Fiktion? Wird die Menschheit tatsächlich vernichtet werden? Zur Klärung dieser Fragen bleibt im Zweifel nicht mehr allzu viel Zeit…
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Cast & Crew
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Kommentare
ShayaNova Tue, 12 Feb 2013 07:43:50 -0000
Kommentar löschendas ist ein witz, oder? oder..? o_O
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simvlacrvm Tue, 24 Apr 2012 07:01:34 -0000
Kommentar löschenWahahahahahahahaha...
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Rukus Sun, 01 Apr 2012 01:53:56 -0000
Kommentar löschenWenn man dafür bekannt ist, gern auch mal einen trashigen Streifen zu sehen und Low Budget nicht zu scheuen, dann werden einem gern mal "Filme" empfohlen. Ab und an kann man sich nach der Sichtung des Gefühls nicht erwehren, dass man ordentlich verarscht wurde ...
In jedem Fall ist der beschreibende Text hier mindestens genau so irreführend, wie die schicken Bildchen, die einem präsentiert werden. Der Streifen versucht sich offenbar als Film in Film zu verkaufen. Anderes macht das alles nämlich noch viel viel viel viel viel weniger Sinn, als es das ohnehin tut. Die Grundstory basiert auf einer Alieninvasion, die im Zusammenhang mit der allseits bekannten Mayaprophezeiung steht und gleich noch eine Regierungsverschwörung einbaut. Die Idee hat ihren Reiz und bietet nicht nur für einen Trashstreifen eine brauchbare Basis. Was einem dann allerdings geboten wird, lässt sich kaum beschreiben. Ich bin geneigt zu sagen, dass man sich das selber ansehen muss, was ich jedoch niemandem ernsthaft zumuten will.
Die Story ist ein wirres durcheinander, das zwar vermeintlich aufgelöst wird, aber dennoch permanent Unlogik durch Unlogik ersetzt und auf eben diese Art auch versucht, zu erklären. Selbst der Off-Erzähler hilft nicht, die permanenten Sprünge adäquat zu verarbeiten. Das ist, als würde man einen Sack voll Flummis in einen Flipper stopfen und das Tilt-Loch versiegeln. Es gibt kein Entkommen. Da werden wüst Storyelemente und Erklärungen in den Raum geworfen und wieder verworfen, aus heiterem Himmel kommen auf abstruse Weise Denkansätze zum Vorschein und wann wer wo rumrennt und wieso und überhaupt, erschliesst sich einem so wirklich zu keinem Zeitpunkt. Die Erklärung, dass Zeit und Raum irgendwie verrückt spielen, hilft da auch nicht. Man fragt sich, ob die Macher wissen, was wer wann wieso tut. "Hört mal, ich glaub, ich riech was!" wäre da noch eine logisch nachvollziehbare Aussage ...
Die Effekte sind für das Budget in Ordnung. Angeblich grad mal 35.000$. Sieht weitestgehend aus, wie in nem 90er Jahre Computerspiel. Von der Idee her gut gefällt mir der Helm/Kopf des Cyborg (das Teil mit dem blauen Licht). Erinnert ein wenig an M.A.S.K., finde ich. Allerdings sieht man in Nahaufnahmen regelmäßig, dass es nachträglich über den Kopf des "Schauspielers" gelegt wurde, da es sich oft nicht korrekt mit dem Kopf bewegt. Ist fast schon niedlich, aber halt eine gute Idee.
Sehr auffällig sind die Kamera- und die Bildtechnik. Es wird mit irgendwelchen Farbfiltern und überlagernden Effekten (man möge mir die mangelnden Fachtermini verzeihen) eine gewisse Fremdartigkeit der Szenerie erzeugt. Zudem wird ordentlich gewackelt und teilweise hat man eine regelrechte Egoshooter-Perspektive. Das wirkt häufig recht bizarr. Unterlegt ist das ganze mit einem dunklen Elektro-/Industrial-Sound, der recht gut zum Film passt.
Punkten kann hier eigentlich nur die definitiv vorhandene Kreativität, was sich u.a. in besagtem Cyborg zeigt. Und zu einem gewissen Grad die Tatsache, dass man sich in gewissem Maß mit Zeitthemen befasst hat, womit ich aktuelle Probleme und nicht die Prophezeiung meine. Der Soundtrack ist ordentlich und passt in die Szenerie. Der komplette Brainfuck, der hier als Story, Charaktere (Motivation, Entwicklung, Interaktion) und Dialoge bezeichnet wird, holt das Paket aber nicht nur auf den Boden der Tatsachen zurück, sondern versenkt es auch gleich noch tief unter die Erde. Ich hab den nur bis zum bitteren Ende geschaut, weil ich wissen wollte, ob da noch irgendwas Sinn ergibt. Nach dem bescheidenen Endkrampf muss ich leider sagen, dass dem nicht so ist. Tut euch das nicht an, Leute!
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