Defendor - Kritik

CA 2009
Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Komödie, Actionfilm

Kritiken (3) — Film: Defendor

Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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5.0Geht so

Dem mir bisher nie als Schauspieler aufgefallenen Regiedebütanten Peter Stebbins gelingt es in seiner energischen Superheldendekonstruktion nicht, dem trendigen Thema weitere Facetten abzuringen, die nicht zuvor in Filmen wie “Special”, “Kick-Ass” oder auch “Watchmen” ausreichend durchdekliniert wurden.

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LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

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7.0Sehenswert

Defendor ist ein Film, der frischen Wind ins Genre bringt und neben einigem absurden Humor endlich einmal offen die Frage nach der psychischen Konstitution und der Zurechnungsfähigkeit des Selbstjustiz übenden Helden ebenso stellt wie beantwortet.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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6.0Ganz gut

[...]Mit einer recht platten »Don’t do drugs«-Moral und einem in seiner Aussage etwas zweischneidigen, aber nicht misslungenem Ende, steckt in „Defendor“ unerwarteterweise mehr Ernst denn Witz, womit zumindest die Story einigermaßen überfordert ist. Teils sehr simpel und wenig konsequent aufgebaut hat der Film aber dennoch sowohl seine spaßigen, als auch seine bitteren Momente, in denen besonders die Darsteller überzeugen. Auch wenn bei vielem was Peter Stebbings in „Defendor“ versucht letztlich nur der Ansatz überzeugen kann, ist es vor allem Woody Harrelson, der dem in seiner ganzen Unheldenhaftigkeit heldenhaften Helden seinen Reiz verleiht und mit seiner tadellosen Leistung überall da einspringt, wo Stebbings‘ Inszenierung Schurkentaten verbricht. Eben so, wie man das von einem echten Superhelden erwarten kann.[...]

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Kommentare (58) — Film: Defendor

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eisbaerdios

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hätte ich die Geschichte das erste Mal gesehen, wär ich mit Sicherheit hingerissen gewesen. Aber die Idee um einen "realen" Superhelden gab es in letzter Zeit zu häufig.
Trotzdem ein schöner Film, bei dem man gut eintauchen kann und vor allem ein konsequentes Ende wie ich finde.

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Moe

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Bewertung6.5Ganz gut

Wer denkt, hier bekommt man einen Superhelden-Film wie Kick-Ass oder Iron Man zu sehen, der irrt. Dieser Film hat wenig mit einem klassischen Superhelden-Film zu tun, viel mehr ist es ein Drama, welches die allgegenwärtige Superheldenmasche als Gewand nimmt. Der Film war solide, konnte mich aber streckenweise nicht sehr unterhalten und musste mich durch gewisse Längen durchquälen. Nicht das beste Drama, aber bestimmt nicht auch das schlechteste. Woody Harrelson zeigt einmal mehr, was für Schauspielfähigkeiten (im positiven Sinne) hat.

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Anonymous1987

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Wenn Kick-Ass ein klassischer Superhelden-Film ist bin ich
Steve Mc Queen


Frank Farmer

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine kleine Indie-Perle mit einem hervorragenden Hauptdarsteller. Die Erwartungen einer Komödie oder gar eines Hollywood-Superhelden-Spektakels sollte man schnellstens herunterschrauben. Tatsächlich treffen wir auf ein kleines Drama mit Herz.

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seven

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Der wird ja immer wieder als kleinere und bessere Alternative zu "Kick Ass" gesehen.


Vincent_Vega

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Bewertung9.0Herausragend

"Defendor" nennt sich Arthur Poppington, der kein Superheld ist sondern im Straßenbau arbeitet, der jedoch des Nachts das Verbrechen mit selbstgebastelten Utensilien bekämpft.
Auch wenn "Defendor" in der Realität spielt und deswegen nicht mit einer Comicverfilmung oder einem Superheldencomic zu vergleichen ist, hat er dennoch alle Charaktere, die Fans von Comics und deren Verfilmungen so bewundern.
Da ist zum einen besagter Arthur Poppington, dessen Psyche von Kindheitsalter an angeschlagen ist und dessen Selbstwertgefühl erst dann ungeahnte Ausmaße annimmt, sobald er das selbstgebastelte Superheldenkostüm überzieht und auf Verbrecherjagd geht, der kein Superheld wie Batman oder Superman, jedoch ein menschlicher Held ist, wie er im Buche steht - eine Prostituierte, die sich mit ihm anfreundet, die zum ersten Mal in ihrem Leben zu erfahren scheint, dass es Männer gibt, die keine Bestien sind, die nicht nur das eine von ihr verlangen und ein loyaler Freund, der sich rührend sorgt - und zum andern ein korrupter Cop, der sich nur noch für die Geschäfte mit der Mafia zu interessieren scheint, um seine Drogenabhängigkeit zu stillen und ein Oberbösewicht und Gegenspieler in Form eines serbischen Mafiabosses, der von Arthur für Captain Industry gehalten wird, einer Einbildung, einem Hassobjekt, welches er sich in der Kindheit geschaffen hat, welcher seine Mutter auf dem Gewissen hat.
Die Geschichte wird genauso spannend, wie rührend und herzergreifend erzählt und wird zudem mit der klassichen Geschichte der Rache garniert, wobei sich dennoch die Zeit genommen wird, die Charaktere und deren Psyche bis ins kleinste Detail auszuleuchten.
Eine Komödie ist "Defondor" wohl kaum, auch kann man ihn nicht mit "Kick-Ass" oder "Super" vergleichen - hat er doch seinen ganz eigenen Charme und ist dabei eher ein psychologisches Drama, das von gefallenen Menschen und deren Selbstachtung und der Achtung des Einzelnen gegenüber anderen Menschen erzählt, aber auch davon, dass es nicht viel braucht, um ein Held zu sein und wie es warscheinlich aussehen würde, wenn ein Comicheld auf die grausame, kalte Realität trifft, wo Gangster Gangster sind und wo Kugeln auch nicht vor Superhelden halt machen.

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Flunsi

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Bewertung7.5Sehenswert

Weshalb steht in der Beschreibung es wär 1. eine Komödie und 2. ein Action-Film!? In meinen Augen ist es primär ein Drama!
Da ich aufgrund der falschen Beschreibung etwas ganz anderes erwartet habe, war ich zunächst natürlich enttäuscht. Aber dafür kann der Film ja nichts. ;)

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Sebastian Labis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz im Gegensatz zu Kick-Ass weiß dieser Film wirklich zu überzeugen. Dieser Film ist nicht, wie man anfangs vielleicht denkt, eine schlechte Action-Parodie ala Kevin James, auf Kinder zugeschnitten mit einem schlechten Helden-Ende - Nein! Dieser Film spricht ernste Themen an: Korruption, Menschenhandel, Drogen und Prostitution. Auch wenn Defendor in seinen Kampf Szenen auf der Suche nach Captain Industry etwas ungeschickt und kindlich wirkt, so machen gerade die restlichen Charaktere die Geschichte so lebendig und echt. Vor Allem deswegen kann Woody Harrelson in seiner Rolle des zurückgebliebenen Erwachsenen, der sich in die Superheldenrolle flüchtet wirklich glänzen. So ist der Film nicht nur lustig und unterhaltsam, sondern zeigt auch, dass man keine besonderen Kräfte braucht um ein Held zu sein. Dieser Film ist einfach von Anfang bis Ende durchdacht - Was will man mehr?

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Benchyl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Defendor", sowohl der Film als solches als auch die titelgebende Figur sind absolut liebenswert. Vergleiche mit "Kick-Ass" sind prinzipiell zu vernachlässigen, da "Defendor" sich durch gänzlich andersartige Herangehensweise und Pointensetzung auszeichnet. Wo in "Kick-Ass" der Pseudo-Versager direkt als Erzähler zum offensichtlichen Held als Unterhaltungsobjekt deklariert ist, sieht "Defendor" davon ab und setzt lieber auf Nüchternheit und seinen nicht heroisch in Szene gesetzten Protagonisten. Dessen Naivität und sein überraschend glaubhaft vermitteltes Alleinsein machen ihn zur liebenswürdigen, bemitleidenswerten Hauptfigur des Films. Woody Harrelson glänzt in seiner Rolle und schafft es schnell, ohne nervig kitschige Überzeichnung der debile Sympathieträger zu sein. Trotz dieser seiner Trübseligkeit und des eher düsteren Stimmungsbildes bleibt der Film durch seinen goldigen Humor irgendwie erfrischend, wo sicher auch die erwähnenswerte Kameraarbeit ihren Teil zu beiträgt. Einzig störend sind vielleicht die zwei oder drei Momente, in denen Arthur als Defendor doch leicht künstlich wirkende, heldenhafte Zitate ausspricht, die man hätte weglassen können. Doch auch das nimmt dem Film letztendlich nichts von seiner gelungenen Wirksamkeit, denn er maßt sich nie an, in irgendeiner Weise spektakulär oder bemerkenswert zu sein - und gerade deshalb ist er es wahrscheinlich. Obwohl auch "Defendor" in gewissem Sinne ein Puzzle aus verschiedenen Personifizierungen ist, wollen seine Charaktere jedoch nie über das hinausmutieren, was sie schließlich sind. Und auch am Ende bleibt er konsequent, ohne manipulative Dramatik zu entfachen.

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dos6510

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Bewertung5.0Geht so

"Du Depp, Du Depp, Du depperter Depp.... von 100m sieht ah jeder Depp - da kommt a Depp" (oder so).

Jeder .... sieht diesem "Superhelden" an, dass er nicht so richtig bei sich ist, leider hats aber für Rainman nicht gereicht, denn aus dieser Idotie wringt sich keine irgendwie interessante Handlung raus.

Kickass funktioniert da viel besser. Und ich sag auch gleich warum: in Kickass ist der "Superheld" anfangs ähnlich deppert, aber es ist alles richtig schön professionell über die Spitze getrieben. Ich erinnere nur an die Basuka Szene ;-)

Also entweder: Kickass oder Batman Begins angucken!

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Überaschend tragisch und von Harrelson toll gespielt, quetscht sich „Defendor“ in die Nische zwischen „Watchmen“ und „Kick-Ass“.

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pufaxx

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Ich hab auch erst eine Klamauk-Komödie erwartet - Aber was dann kam, war eine echte Überraschung.


Puni

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Bewertung9.0Herausragend

Die ernstere, "uncoolere" Variante von Kick-Ass, die mir sogar einen tacken Besser als die Comic-Verfilmung gefällt, ist ein richtig guter, einfühlsamer, nachdenklicher Film geworden. Der Film fasst das Thema Selbstjustiz genau richtig an und gibt einem am Ende etwas mit, was mich persönlich sehr berührt hat, bewegt sich dabei ständig zwischen Drama, Tragik und Komödie (eigentlich die untreffendste Bezeichnung), ohne sich komplett für eine Seite zu entscheiden. Von Harrelson brauchen wir hier gar nicht sprechen, der macht sein Ding gewohnt klasse, aber auch alle Nebenrollen sind, bis auf ein paar Klischees, glaubhaft besetzt. Toller Film, der leider ein wenig untergegangen ist.

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Brainkiller007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bei uns in der Videothek stand der Film im Science-Fiction Bereich, eigentlich zu Unrecht, ist es doch fast schon ein Drama. Auch das Cover (die deutsche Version des Covers sieht anders aus als das oben abgebildete) lässt nicht auf einen tiefergehenden Film schliessen. Für mich ein kleiner Überraschungshit.

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Movie-Man

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Bewertung7.0Sehenswert

+ bewegend, emotional
+ regt zum nachdenken über Menschen an, die psychisch nicht ganz o.k. sind
+ gute Filmmusik

- nicht lustig genug
- standard-story
- wenige Überraschungen

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Violent Fiffy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Defendor kann auch nach meiner Meinung nicht ohne weiteres als Komödie bezeichnet werden. Es schmeckt eher etwas nach Tragikomödie, mit dem Hang zur Komödie.

Gut gefallen hat mir Woody Harrelsons Rolle. Als Woody Boyd in "Cheers" hat er zwar schon bewiesen, daß ihm die Richtung liegt aber gerade in Defendor fand ich sein Spiel sehr ansprechend.

Der Kontrast zwischen geistig eingeschränkten Meschen und dem Rest der Welt ist nett in Szene gesetzt und sorgt gleichermaßen für Humor ohne abwertend zu sein so wie für eine kleine Ermahnung, solche Menschen nicht zu unterschätzen.

Die Botschaft kam gegen Ende etwas schmalzig daher, was ich aber aufgrund des positiven Gesamteindrucks gut verzeihen kann.

In meinen Augen ein toller Film. Etwas mehr als nur sehenswert.

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naufrago

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Bewertung9.0Herausragend

Toll gespielt, teilweise etwas überzogen aber auf jeden Fall sehenswert. Lustig, traurig, schön.
Es gibt sehr gut plaziert Situationskomik aber "Komödie" ist etwas zu viel gesagt. Eigentlich ein trauriges Heldenepos mit einigen sehr guten Lachern.
Unbedingt anschauen!

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kleinerNull

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"Es gibt sehr gut plaziert Situationskomik aber "Komödie" ist etwas zu viel gesagt." - Meine Meinung, überhauüt keine Komödie, eher eine bemerkenswert ehrliches Psychogramm eines alleingelassenen erwachsenen Kindes. Bemerkenswert ist auch der Soundtrack, der Outrosong "Help, I'am alive" von Metric, hat mir den Rest gegeben, hör ich immer noch gerne.
Außerdem mal wieder schön den guten alten Woody zu sehen.
PS: Die Idee mit Cpt. Industry war großartig. Wie schön das Kritik auch mal so einfach und offen von Statten gehen kann.


churchdogem

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Bewertung6.0Ganz gut

Nette Unterhaltung, viel mehr aber auch nicht. Schade, denn an sich ist die Idee super und einige gute Ansätze vorhanden.
Harrelson brilliert zwar schauspielerisch, doch die ständigen moralischen Floskeln, die Arthur zum Besten gibt, lassen den Film - auch wenn nicht in Hollywood gedreht - zu einem typischen Hollywoodstreifen verkommen, in dem einen die Sentenz des Films ins Gesicht springt. Nun mag man sagen, dass dies der psychologischen Struktur des Protagonisten geschuldet ist. Wenn der Film den Möchtegernhelden schließlich zum echten Helden stilisiert wird dies jedoch ein Stück weit konterkariert, da moralisches Handeln ja nun genau nicht in Ruhm messbar ist.

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Enver90

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film war echt wunderschön. Bei dem Film hat es mich nicht gesört, das es wenig Action hatte, oder nicht Witzig war! Es hat ...wie soll ich es ausdrücken...es hat mich berührt! Woody spielt seine Rolle echt super! Wär ich Schwul...! wer ER auf jedenfall als Arthur Poppington, der ehrliche & sypmatische echt mein Typ! Das musste ich so ausdrücken!

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Miike

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Bewertung6.5Ganz gut

Beim ersten Ansehen, muss ich gestehen, dass ich die fast durchwegs positiven kommentare in MP nicht wirklich komplett nachvollziehen kann. Comicverfilmungen aus dem Subgenre der Comics mit Superhelden, welche weder Superkräfte noch eine Superausrüstung, noch überhaupt irgendeine Fähigkeit besitzen, welche für einen typsichen Helden taugen würden, reizen mich schon, die Vergleiche mit Kick-Ass kann ich momentan nocht nicht bestätigen, da ich diesen noch nicht gesehen habe. Ich rechnete nicht mit einer Komödie, insofern konnte ich also nicht entäuscht werden, denn bei diesem Independent-Streifen aus Kanada, handelt es sich um ein streckenweise witziges Sozialdrama. Es geht um Moral, Integrität und den Kampf für seine Überzeugungen und ja an manchen Stellen konnte mich der Film und der Plot überzeugen. Was die darstellerische Leistung von Woody Harrelson alias Arthur (Denfendor) angeht kann ich mich den Kommentaren nur anschließen, die war wirklich hervorragend. Naja ich gebe dem Stück nochmal ne Chance und werde ihn mir ein zweites Mal zu Gemüte führen, vlt. kann ich dann Nuancen entdecken die eine bessere Wertung rechtfertigen.

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filmschauer

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Bewertung3.0Schwach

Angesteckt von dem neuerlichen Subgenre des 'Superhelden ohne Superkräfte' habe ich mich auch auf "Defendor" gefreut, nicht zuletzt weil "Kick-Ass" soviel Spaß verbreiten konnte. Allerdings hält sich in diesem Fall der Spaß in Grenzen. Denn anders als man durch die PR vermuten würde, handelt sich eher um eine Mischung von Tragikomödie und waschechtem Drama. Wenn diese Mischung jedoch nicht stimmig und wenig ausbalanciert wirkt, kann sie für jeden Film den Genickbruch bedeuten, den "Defendor" leider auch ereilt. Weder die platte Lovestory noch der in seinen müden Wendungen vorhersehbare Krimi- und Racheplot können einen aus der Lethargie befreien, die nach nichtmal einer halben Stunde eintritt, denn richtig lustig oder gar mitreißend ist hier nur wenig. Da hilft auch kein Woody Harrelson mehr, der zwar ordentlich seinen Part als geistig minderbemittelter Vigilant abgibt, anhand dessen Regisseur Peter Stebbings der durchaus interessante Frage, ob man quasi ein Idiot sein muss, um sich für seine Mitmenschen einzusetzen, nie Nachdruck verleihen kann. Zudem merkt man dem Film auch sein niedriges Budget deutlich an, dessen einziges nennenwertes 'Production Value' ein großer rostiger LKW zu sein scheint. Inhaltlich und visuell ein Reinfall, insofern durch die gesteckten Erwartungen eine alles im allem riesige Enttäuschung. Dennoch halte ich dem Subgenre weiterhin die Stange, vielleicht sagt mir der demnächst erscheinende "Super" ja mehr zu.

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Chris12zero

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Bewertung9.0Herausragend

"Defendooooooooooooooooooooooooooooor" ... mit O statt mit `nem E wohlgemerkt !!
Kurz zusammen gefasst könnte man über diesen kleinen, skurrilen Film sagen, das er in seiner Machart gewisse Ähnlichkeiten mit einem "Kick Ass" vorzuweisen hat und somit vergleichbar mit diesem Effektegeladenen, aber zuweilen etwas übertriebenen orgiastischen Heldenabenteuer und etwas gehypten Kino-Hit dieses Kinojahres hat !!
ABER:
... das käme "Defendor" nicht gerecht, wäre viel zu oberflächlich von mir und würde zuweilen als falsch interpretiert aufgefasst werden !!
Daher verdient ein "Defendooooooooooooor" sehr viel mehr meiner Worte über diese kleine aber feine kanadische Film-Perle !!
Zumal ein genialer Schauspieler eben diesen so menschlichen und doch in seiner eigenen kleinen Welt lebenden Titelhelden "DEFENDOOOOOOOOR" mit einer so großartigen und mitfühlenden, herzerwärmenden Performance spielt, wie ich ihn mit so einer Hingabe für diese Rolle, so genial wie er auch in der Vergangenheit war und immer noch ist, noch nie so extrem grandios hab schauspielern sehen, wie als Titelheld in "Defendor" !!
Gäbe es hierfür einen Zusatz-Oscar für Superhelden-Zivilcourage .... "Defendoooooooooor" würd ich den sofort ohne zu zögern niedergekniet voller Stolz und ehrenhaft überreichen, denn so überzeugend wird "Defendoooooooor" von keinem geringeren als dem guten alten WOODY HARRELSON in einer schauspielerischen Glanzleistung verkörpert !!
Und allein schon deswegen verdient dieser kleine Film eine ausführliche Rezension, denn er ist sehr viel mehr, als heldenhaftes dümmliches Rumgekloppe ohne irgend einer Story, sondern "Defendor" ist sehr viel tiefsinniger als man anfangs mit einigen Vorurteilen diesem, von Superman bis Spiderman bis hin zu Batman und wie sie alle heißen, etwas verkindlichten und naivnervenden Superhelden-Genre abgewinnt !!
"Defendor" ist so menschlich wie du und ich, sogar geistlich etwas langsamer als jeder andere und doch hat er soviel mehr Menschlichkeit in sich, wie kaum ein anderer sogenannter "Super-Held", wie wir ihn kennen in diesem Genre !!
Warmherzig und schmunzelnd kommt "Defendor" in all seiner Naivität daher, tief in seinem Glauben bestärkt, er könnte als heldenhafte, fast übermenschliche Nachtgestalt aus seiner (gefangen als geistlich zurück Gebliebener) eigenen Welt entfliehen um die echten bösen Buben dieser Welt zu verhauen und so für Gerechtigkeit, Recht und Ordnung auf den düsteren Straßen zu sorgen ...
... und (ACHTUNG LEICHTES GESPOILERE !!!!!!!!!!) ...
... das gelingt ihm, und das ist die geniale Message dieses Films, NICHT als eben oft besagter "DEFENDOR", sondern als der bürgerliche Mensch, der er als geistlich zurück Gebliebener Loser nunmal ist !!
Soll heißen ein Jeder ist ein Held oder kann ein Held sein, wenn du nur an dich und deine Stärken glaubst, kannst du ALLES schaffen !!
---> (GESPOILERE ENDE)
"Defendor" ... das ist tragikomisches, leises, tiefsinniges und zutiefst warmherziges Helden-Kino ohne jegliches Bombast-CGI-völlig-überdrehtes-Adrenalin-Action-Kino-ohne-Story !!
Es ist Helden-Kino mit glaubhaften Charakteren, einer der ungewöhnlichsten und besten Story-Lines in diesem Genre seit sehr langer Zeit, unglaublich ans Herz gehend und mit dem besten WOODY HARRELSON ever als Titelheld "DEFENDOR" grandios aufspielend besetzt !!
"DEFENDOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR" ... ich ziehe meinen Hut vor dir !!

Fazit: Helden-Kino mal anders - Grandios und ein echter Geheimtipp !! Bester WOODY aller Zeiten !! Chapeau !!

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Oenreg

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Bewertung9.0Herausragend

Defendor ist der Beste Superheld!!!

Wie kann man den film beschreiben also ich würde sagen erstmal denkt man was ist den des für ein langsamer typ der sich verkleidet und inerhalb von einer halben stunde mag man diesen kerl einfach da er den Gleichen "Forest Gump" Charm versprüht.

Dann kommt noch dazu das er nicht einfach ein Held sein will weil es keine Helden gibt wie zum beispiel bei "Kick Ass"! Das finde ich schonmal viel besser, Defendor seine Hintergrund geschichte geht dann auch noch einem anz Herz.

Fazit,,Wer Kick Ass zu Bunt war würd Defendor Lieben"

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