Dellamorte Dellamore
Dellamorte Dellamore (1994), DE/FR/IT Laufzeit 105 Minuten, FSK 18, Drama, Komödie, Horrorfilm
3 Bewertungen
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187 Bewertungen
24 Kommentare
Keine ?
von Michele Soavi, mit François Hadji-Lazaro und Anna Falchi
Der Friedhofswärter Francesco Dellamorte hat alle Hände voll zu tun. Denn die Toten vom Friedhof in Buffalora geben keine Ruhe. Sieben Tage nach ihrem Tod kehren sie zurück und streifen über den nächtlichen Friedhof. Dort werden sie von Francesco und seinem sonderbaren Gehilfen Gnaghi abgefangen und fachmännisch beseitigt. Diese Routine wird unterbrochen, als sich Francesco unsterblich in eine geheimnisvolle Fremde verliebt, die gerade ihren Ehemann beerdigt hat. Zunächst gibt sich die schöne Witwe unnahbar. Erst als Francesco ihr das Gebeinhaus des Friedhofes zeigt, bricht ihr Wille und er kann sie für sich gewinnen. Doch die Affäre der beiden ist nicht von Dauer. Ihre leidenschaftliche Vereinigung auf dem Grab des verstorbenen Ehemannes wird jäh unterbrochen, als dieser von den Toten zurückkehrt und seine untreue Witwe tödlich verletzt. Der Verlust der Geliebten stürzt Francesco in eine tiefe Depression, die Arbeit auf dem Friedhof wird zu einer unerträglichen Last. Immer häufiger verschwimmen für ihn die Grenzen zwischen Leben und Tod und zwischen Diesseits und Jenseits. Francesco scheint gefangen in einem Alptraum, aus dem es kein Entkommen gibt.
Cast & Crew
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Michele Soavi
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François Hadji-Lazaro
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Anna Falchi
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Mickey Knox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marshall Straniero
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Fabiana Formica
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Valentina Scanarotti
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Clive Riche
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Verseci
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Alessandro Zamattio
Regie
Schauspieler
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Katja Anton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Claudios Freundin
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Barbara Cupisti
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Pietro Genuardi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bürgermeister Civardi
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Patrizia Punzo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Claudios Mutter
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Stefano Masciarelli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bürgermeister Scanarotti
-
Gianni Romoli
- Genre
- Romanze, Komödie, Horrorfilm
Drehbuch
Filmdetails Dellamorte Dellamore
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Trailer zum Film Dellamorte Dellamore










Kritiken (1) — Film: Dellamorte Dellamore
SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschenDer wandelnde Pfad der Untoten unterzieht sich einer weiteren Beschreitung, wohl gemerkt in ursprünglichster Auffassung als (hier philosophische) Auseinandersetzung mit dem Leben nach bzw. vor dem Tod, in Abgrenzung zur existenten Infiziertenausschlachtung. Außerdem bemerkenswert: Trotz Zombies bekommen wir nach heutigem, konventionellen Verständnis keinen Horrorfilm serviert - und das trotz Schieß- und Beißattacken. Es gibt keine beklemmende Atmosphäre innerhalb einer die Menschheit ausrottenden Epidemie, ebenso keine Spannung im Sinne von Suspense.
[...]
Was bleibt ist irgendwie ein unverdientes Dahinplätschern - als Resultat all dieser Überlegungen zur sinnvollen Bewertung (weshalb auch eine Empfehlung für Fans bestehen bleibt). Derlei Produktionen sind lobenswert, natürlich; dennoch gibt es andere Vertreter, die es verstehen, das eigene Herz ein Stück weit mehr in Aufruhr zu versetzen und eben nicht nur holzhammertechnisch mir den Tunnel mit bekanntem Licht am Ende vorzusetzen, dessen Symbol so wirkt, als ob es gezwungenermaßen dort erscheinen müsste. Schade, denn dieser Italiener hätte besser schmecken können.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Le Samourai 2011/06/28 13:00:39
Antwort löschenHui, ich find den außerordentlich lecker. ;)
Und für mich hat er von all dem, was du aufgezählt hat, ein bißchen. Was ihn so besonders und einzigartig macht. Der letzte große Horrorfilm aus Italien.
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SiameseAlex 2011/06/28 16:38:08
Antwort löschenIch habe deinen Kommentar natürlich auch gelesen, wollte jedoch eine bewusste Abgrenzung den Lesern zwischen beiden ermöglichen. Ich kann deine Auslegung absolut nachvollziehen, wollte aber dagegen bewusst analytischer drangehen. Womöglich entstand meine Rezeptionshaltung dem Film gegenüber auch aus der Auseinandersetzung mit deinem Kommentar, der mich schließlich maßgeblich auf den Film aufmerksam gemacht hat. Also alles in Butter und ich wünsche allen anderen Personen, die sich den Film noch anschauen wollen (und auch sollen) natürlich guten Appetit! =)
Le Samourai 2011/06/28 17:25:03
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Kann deine Meinung auch absolut nachvollziehen!!!
Kommentare (23) — Film: Dellamorte Dellamore
Kommentar schreibenDon.Bizarre 2012/01/13 19:42:12
Kommentar löschenGrandioser Film, auch nach über 17 Jahren ist die Mischung aus Zombiefilm, (eher schwarzer) Romanze und Komödie wahnsinnig unterhaltsam.
Absoluter Kult und tausend mal besser wie Filme die meinen auf den Spuren dieser Werke herumtrammpeln zu müssen.
Einer meiner Absoluten Lieblingsfilme :)
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Mimuschka 2011/11/09 14:31:05
Kommentar löschendieses berührende portrait eines gesellschaftlichen außenseiters, der im dorf wegen seiner vermeintlichen impotenz gemobbt wird (italiens macho-kultur at its best), ist künstlerisch auf höchstem niveau und technisch perfekt gestaltet. dazu gibt es einen schuß andersartigkeit und individualität. man merkt dass alle beteiligten von kamera, komponist, licht bis set-designer etwas von ihrem handwerk verstehen. die atmosphäre ist extrem dicht und voller romantischer melancholie. an jeder ecke warten mehr und mehr skurrilitäten und absonderliche einfälle und sorgen dafür dass die handlung komplett unvorhersehbar bleibt. und zwar nicht im sinne von twists oder ähnlichem, man weiß einfach nicht was der film von einem will und worauf es hinausläuft und gerade dies macht das zusehen so spannend.
der absurde humor und der 90s-score mögen teilweise befremdlich wirken, waren für mich aber weitere pluspunkte um die einzigartigkeit des films zu zementieren.
das label "zombie-horror" greift hier eindeutig zu kurz, ist dieses meisterwerk doch zugleich liebesdrama, komödie, gesellschaftsportrait und kunstfilm.
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BadGuardian 2011/11/03 18:27:28
Kommentar löschenWirklich "Sehenswert" ist "Dellamorte Dellamore". :) Der Film ist bis zum Schluss spannend und sogar drüber hinweg und regt zum Nachdenken an . Er passt auch in die Kategorie Horrorfilm da im Film zahlreiche Tode passieren ... Ganz verstanden hab ich es aber nicht, wieso Francescos Geliebte am Ende wieder gesund lebt die war doch eigentlich schon tod ???
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Mimuschka 2011/11/09 14:35:31
Antwort löschendas waren lediglich doppelgängerinnen in denen er, im wahn, seine verflossenen liebe wiedergesehen hat. nicht dieselbe person.
BadGuardian 2011/12/04 01:50:00
Antwort löschenvielen dank dann ist mir alles klar;)
moviee 2011/11/01 01:57:46
Kommentar löschenHerrlich skurril. Erfrischend anders. Außergewöhnlich extravagant. Grotesk befremdlich. Bizarr paradox. Eindrucksvoll sonderbar. Beachtlich absonderlich.
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Anoirja 2011/10/31 11:30:21
Kommentar löschen"The living dead and the dying living are all the same. Cut from the same cloth." Zombie-Poesie - der außergewöhnlichste, beste Untotenfilm der 90er und auch danach gibt es für mich keinen Genrebeitrag mehr, der da noch heranreichen kann. Ein atmosphärisch dichtes Vergnügen voller morbider, betörender Schönheit und melancholischer Poesie.
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Le Samourai 2011/10/31 12:45:52
Antwort löschenOh ja! :)
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Mimuschka 2011/11/09 13:01:57
Antwort löschennach der gestrigen sichtung muss ich dir zustimmen. tatsächlich einer der top-zombiefilme. schön surreal.
Anoirja 2011/11/09 13:30:09
Antwort löschen:)
Tachitalili 2011/10/19 11:36:27
Kommentar löschenEin Film, den ich mir angesehen habe, nachdem ich so gute Kritiken darüber gelesen habe. Was soll ich sagen, ich war wirklich schockiert.
0,5 Punkte für eine nicht ganz so schlechte Story.
Der Rest ist grauenhaft.
Schlimme Musik. Unsympatische bis eklige Charaktäre. Fürchterliche platte Dialoge. Genervte Schauspieler + overactende Schauspieler.
Horroranteil: ?
Komödieanteil: -
Der Film ist ein furchtbarer Trash, der sein Schlechtsein offenbar als eine Art Kunstform verkaufen möchte, von mir gibts dafür keinen Beifall.
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Mr. Pink 2011/10/18 16:04:33
Kommentar löschenDeath, death, death comes sweeping down,
Filthy death the leering clown.
Death on Wings, death by surprise,
Failing evil from worldly eyes.
Death that spawns as life succumbs,
While death and love, two kindred drums,
Beat the time till judgement day,
An actor in a passion play.
Without beginning, without an end.
Evermore, amen.
"Dellamorte Dellamore" ist nicht nur ein hervorragender Zombiefilm, sondern außerdem einer der letzten großen italienischen Horrorfilme. Und einer der besten. Und einer meiner liebsten. Der Film stammt von Regisseur Michele Soavi, der bei seiner früheren Arbeit als Assistent Dario Argentos offensichtlich gut aufgepasst und eine Menge gelernt hat.
Aber halt! Zombiefilm? Es tauchen zwar Zombies auf, aber von einem klassischem Zombiefilm ist "Dellamorte Dellamore" dann doch weit entfernt. Zombiekomödie? Normale Komödie? Drama? Thriller? Alles irgendwie richtig! "Dellamorte Dellamore" ist ein avantgardistischer Genremix, der sich nicht so einfach in irgendeine Schublade stecken lässt. Und genau das macht den Film so besonders.
Dabei beginnt "Dellamorte Dellamore" jedoch tatsächlich wie ein waschechter Zombiefilm. Wenn auch nicht wie ein gewöhnlicher. Es ist keine tödliche Epidemie ausgebrochen, es herrscht keine Weltuntergangsstimmung, die Menschheit wurde nicht weitestgehend ausgerottet und die Untoten schlurfen auch nicht durch die Städte. Vielmehr scheint die Situation eigentlich überall ganz normal zu sein, auf der Welt, als auch in dem kleinen Örtchen Buffalora. Mit einer Ausnahme. Die auf dem Friedhof des kleinen Örtchens, dessen Torbogen passenderweise mit der lateinischen Inschrift "RESVRRECTVRIS" versehen ist, begrabenen Toten haben die Angewohnheit, sieben Tage nach ihrem Ableben wiederaufzuerstehen.
Der Totengräber des Friedhofs, Francesco Dellamorte, muss deshalb nicht nur Beerdigungen organisieren und den Friedhof pflegen, sondern hat zudem die Aufgabe, mögliche Wiederkehrer durch einen Schuss in den Kopf, oder die andersweitige Zerstörung des Gehirns, endgültig ins Reich der Toten zu befördern. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von seinem geistig zurückgebliebenen, aber gutmütigen und treuen Assistenten Gnaghi, von François Hadji-Lazaro, sicher keine leichte Aufgabe, genial dargestellt.
Francesco Dellamorte, Francesco of the Dead, Francesco der Toten, sein Name passt ironischerweise mehr als perfekt zu seinem Job und seinem Leben. Er arbeitet nämlich nicht nur auf dem Friedhof, sondern lebt auch dort. Er beschäftigt sich lieber mit den Toten, als mit den Lebenden. Und "Dellamorte Dellamore" ist seine Geschichte. Es ist weniger ein klassischer Zombiefilm, denn die tragische Geschichte eines einsamen Mannes in einer Identitäts-, Glaubens- und Schaffenskrise. Nachdem Francesco sich nämlich Hals über Kopf in eine junge Frau verliebt hat, muss er nicht nur mit ansehen, wie sie stirbt, sondern auch, wie sie wiederaufersteht, woraufhin er sie noch einmal töten muss.
Von diesem Augenblick an gerät sein Leben völlig außer Kontrolle. Er kann seine Geliebte einfach nicht vergessen. Er kann keinen klaren Kopf mehr bewahren und fängt aufgrund der Ereignisse langsam, aber sicher, an durchzudrehen. Er sieht Sie überall, fremde Frauen sehen Ihr ähnlich und er fühlt sich ihnen verbunden. "Dellamorte Dellamore" arbeitet sehr viel mit möglichen alternativen Realitäten und surrealen Fantasien. Die lebenden Toten und die toten Lebenden beginnen, sich zu ähneln, zu gleichen, die Grenzen zwischen dem was ist und dem, was sein könnte, werden unscharf. Da, wo "American Psycho" aufhört, fängt "Dellamorte Dellamore" erst an. Alles verschwimmt, alles ist verwirrend. Und am Ende weiß man nicht genau, ob überhaupt etwas, und wenn ja, was von dem Gesehenen nun real war und was sich möglicherweise nur im Kopf des Protagonisten abgespielt hat.
Dass die Handlung hierbei natürlich auch sehr konfus und verwirrend abläuft, ist ganz klar. Nicht immer erscheint alles auf den ersten Blick gleich logisch zu sein, nicht alles ergibt sofort einen Sinn. Dennoch ist die spannende und fesselnde Story sehr überraschend und wendungsreich, kein bisschen vorhersehbar und zudem so geschrieben, dass man den Streifen auch einfach genießen kann, ohne näher nachzudenken. Was man aber nicht zwangsläufig tun muss, und meiner Meinung nach auch nicht tun sollte, bietet "Dellamorte Dellamore" doch viel zu viele Interpretationsansätze, die viel zu schade sind, um sie einfach links liegen zu lassen, und handelt es sich bei dem Film doch um ein intelligentes und tiefgründiges, philosophisches Meisterwerk über das Leben, die Liebe und den Tod.
"Dellamorte Dellamore" ist der tiefe Blick in die Psyche eines einfachen Mannes, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Ein Mann, der von Rupert Everett grandios verkörpert wird. Er passt nicht nur optisch perfekt in die Rolle, kein Wunder, schließlich basiert das Aussehen des Comiccharakters, auf dem der Film basiert sogar auf ihm, nein auch schauspielerisch liefert er eine Glanzleistung ab. Er schafft es, jede einzelne Facette seines vielseitigen Charakters perfekt rüberzubringen. Glaubwürdig spielt er den anfangs noch souveränen, smarten Zombiekiller, allzeit bereit und immer mit einem lockeren Spruch auf den Lippen. Aber auch wenn Francesco später dem Wahnsinn verfällt, wenn er vom Weg abgekommen und verloren ist, nicht mehr weiß, was richtig und was falsch, was Wirklichkeit, was Einbildung ist, ist Everett absolut in seiner Rolle und meistert auch diesen Part ohne Probleme, äußerst authentisch und ohne dabei zu irgendeinem Zeitpunkt seine britische Eleganz zu verlieren.
Aber nicht nur auf darstellerischer und inhaltlicher Ebene kann der Film überzeugen, auch inszenatorisch ist er einfach grandios. Untermalt von einem stimmungsvollen Soundtrack erschafft die herausragende, extrem künstlerische Kameraführung beeindruckende Bilder, die teilweise schon mehr an klassische Malerei, denn an einen einfachen Film erinnern. Kräftig, stark und wunderschön. Kunst in Perfektion. Ein Hochgenuss für die Augen.
Die Atmosphäre ist hierbei absolut einnehmend, da das Setting sehr ansprechend gestaltet wurde. Die durchweg handgemachten Effekte sind ausgezeichnet und können weit mehr überzeugen, als so manch moderne CGI-Spielerei. Der kleine Friedhof erstrahlt in einem idyllischen Licht mysteriöser Düsterromantik. Die vermoderten Gräber erwecken einen finsteren, schauerlichen Eindruck, und doch wirkt zur gleichen Zeit alles sehr vertraut, sehr ruhig und angenehm. Und genau dieser augenscheinliche Gegensatz ist das, was den Film ausmacht.
Dieser Gegensatz, der sich schon im poesievollen Titel des Streifens offenbart. "Dellamorte Dellamore" erzählt vom Tod und von der Liebe. Ohne den Tod gibt es auch kein Leben. Und ohne Leben gibt es keine Liebe. Ohne Licht gibt es eben auch keine Dunkelheit. Und im Morbiden steckt immer etwas Schönes. Ich liebe den Film dafür, dass er dies erkennt und sehr gelungen umsetzt. "Dellamorte Dellamore" ist nicht nur dramatisch, sondern lebt auch von einem herrlichen, zynischen, bösen, rabenschwarzen Humor, der Film ist nicht nur düster, sondern kommt ebenso farbenfroh daher, ist nicht nur traurig, sondern macht auch Spaß. Der Film ist romantisch, extrem faszinierend, absolut einzigartig, einfach außergewöhnlich und steckt weiterhin voller Lebensweisheiten, was ihn letzten Endes eindeutig zu einem meiner liebsten und meist geschätzten Genrefilme werden lässt.
"I'd give my life to be dead."
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Mr. White 2011/07/29 17:09:50
Kommentar löschenDer besondere Flair von "Dellarmorte Dellamore" ist die Atmosphäre und die gelungene Stimmung zwischen Spannung, Ernsthaftigkeit und Humor. Die düstere Friedhofsstimmung kommt mit grandiosen Bildern und sehr guter Kulisse gut rüber und sorgt für viel Spannung im Film. Ebenso sind die Effekte von Gore und den Toten sehr gut gelungen. Und auch der Tod selber ist sehr schön gestaltet worden. Zwischen ernsten Passagen und philosophischen Sprüchen über Leben und Tod, gibt es dann noch eine Menge Humor. Tote, die mit ihren Motorrädern über den Friedhof fahren und viele nette Wortspiele.
Leider lässt das leicht verwirrende Ende den Zuschauer fragend und unaufgeklärt zurück. Ein Abschluss, der aber dennoch in den Film passt.
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Thanatos1 2011/07/11 11:39:36
Kommentar löschenUm mich kurz zu halten: einer der Besten Zombiefilme die es gibt.
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Le Samourai 2011/06/19 23:50:48
Kommentar löschenDer vielleicht letzte große italienische Horrorfilm beginnt als ultraschwarze Zombiekomödie, entwickelt sich aber immer mehr zur philosophisch-absurden Auseinandersetzung mit Leben und Tod und endet wunderbar surreal am (im wahrsten Sinne des Wortes) Ende der Welt, ohne Aussicht auf Rückkehr.
DELLAMORTE DELLAMORE ist ein Fest für die Augen, Kameramann Mauro Marchetti (u.a. Kameraassistenz bei "Apocalypse Now", "Novecento" und "Ultimo tango a Parigi") zaubert wunderbar kunstvoll-groteske Bilder auf die Leinwand und der kraftvollen Inszenierung Michele Soavis merkt man an, dass er von Dario Argento einiges gelernt hat (Regieassistenz bei dessen Klassikern "Opera", "Tenebre" und "Phenomena").
Für Freunde des morbid-grotesken Kinos und des italienischen Horrorfilms im Allgemeinen absolutes Pflichtprogramm.
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ElMagico 2011/06/19 23:57:51
Antwort löschen...und auch für jeden der Zombiefilme an sich mag: Ein Muss!
ruegenwalder1986 2011/06/18 08:05:02
Kommentar löschenDeath, death, death comes sweeping down, filthy death the leering clown, death on wings, death by surprise, failing evil from worldly eyes, death that spawns as life succumbs, while death and love, two kindred drums, beat the time till judgement day, an actor in a passion play, without beginning, without end, evermore.
Amen
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Finnigan 2011/06/18 10:26:26
Antwort löschenVon der Kotz-Szene abgesehen ist "Dellamorte Dellamore" ein großartiger Film. Beweist, dass man auch Horror durchaus künstlerisch inszenieren kann.
Ich_mache_Seife 2011/05/28 14:35:17
Kommentar löschenEin wirklich interessanter italienischer Beitrage des Zombiefilms, der sich vollkommen von anderen Vertretern seiner Zunft abhebt.
Beginnend als schwarzhumorige Horrorkomödie wird man doch im weiteren Verlauf mit einer grotesken Meditation über Tod, Leben und die Liebe konfrontiert. Die sehr stimmungsvollen, liebevoll gestalteten Kulissen und die überaus kurios gezeichneten Figuren geleiten durch eine Geschichte die viel Platz für eigene Gedanken und Interpretationsansätze lässt. Eine ganz eigene, fast morbid erscheinende Atmosphäre in Verbindung mit den malerischen Bildern tun ihr Übriges und haben es mir neben der gänzlich andersartigen Verarbeitung der Thematik durchaus angetan. Sehr gelungene Verbinden des neuen mit dem klassischen Horrors mit philosophischem Einschlag und einer Prise italienischen Charms. Mir hat's gefallen.
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Isolation 2011/05/28 15:55:28
Antwort löschenHört sich interessant an...
Falkenfluegel 2011/02/27 02:46:55
Kommentar löschenSo schlecht das er schon wieder gut ist (für Genrefans).
Selten einen Film gesehen wo so sinnlos und stumpf Szenen aneinandergereiht wurden die so überhaupt nix miteinander zu tun haben. Entweder man hatte nie ein Drehbuch, oder man war beim verfassen besoffen, oder man war bekifft, oder beides ... oder alles drei. Egal, wir haben gelacht.
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ElWray 2011/01/30 11:25:17
Kommentar löschendieser film is ein meisterwerk
er hat einfach alles
humor,zombies,gore,romantik
einen hauptdarsteller der cooler als die arktis ist
perfekt umgesetzt
immer wieder überraschend
hell yeah
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CrashOberbreit 2010/10/04 02:31:32
Kommentar löschenEin herausragendes Meisterwerk. Ganz egal, ob es um die Geschichte geht, welche mit spannenden und überraschenden Wendungen aufwartet oder aber die fantastischen schauspielerischen Leistungen: Die Macher haben einfach ein unglaublich aufregendes Zombiedrama geschaffen, welches begeistern kann. Nur eine Szene lässt mich verwundert zurück. Nämlich der Umstand, dass hier ein Pferd gezeigt wird, obwohl ein Busunfall zu sehen sein sollte.
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Homunculus 2010/09/19 20:00:34
Kommentar löschenDer wie auch immer geartete"Humor" des Films verpufft auf ganzer Strecke, die Darsteller transportieren erschreckend wenig, das Script ist einfach nur dämlich und stümperhaft.Ein Streifen, der nicht lange auf der Festplatte verweilt.Kultfilm? Nada..
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derblonde 2010/08/15 18:35:08
Kommentar löschenDer Trailer verspricht einmal mehr, als der Film halten kann. Aber ganz ordentlich.
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Rambo300 2010/05/08 18:02:21
Kommentar löschenIch hatte mir den Film schlimmer vorgestellt. Teilweise war er zwar scheiße und sinnlos (Zitat Dellamorte "Ich hab keine Angst vor der Angst"), allerdings gab es auch lustige Szenen (waren die gewollt?). Und wieso konnte der Kopf von Bürgermeisters Tochter leben, reden und sogar fliegen??? Ich hab leider das Ende auch nicht ganz verstanden, aber sonst war der Film ganz ok...
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suzee 2009/11/26 02:15:36
Kommentar löschenmuss ich unbedingt nochmal schaun...glaub aber, der anfang alleine war schon 7 punkte wert...
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AltH85 2009/11/26 01:35:42
Kommentar löschenMir geht es so ähnlich wie Miike...
Der Film ist kein Braindead, kein Tanz der Teufel, kein Garden of Love aber der Vergleich mit jenen Genreklassikern ist trotzdem gerechtfertigt.
Zu Beginn fällt die recht kunstvolle Inszenierung des Films auf, was man ja nicht unbedingt erwartet. Der derb schwarze Humor ist ebenfalls köstlich und übertrifft meiner Meinung nach Bad Taste und oben genannte Filme. Die Zombies sehen dank 90er Technik/Makeup ebenfalls herrlich aus. Die schauspielerrische Leistung zumindest von Herrn Everett ist gut und die restlichen Charaktere teilweise auch schön schräg.
Aber...
Die Story ist mir dann doch etwas zu lahm und ausgereift. Was zu Beginn noch lustig ist wird auf Dauer (und zunehmender Ernsthaftigkeit) wirr und dadurch langweilig. Auch wartet man vergebens auf "den großen Knall" wie etwa Lionels Haussäuberung oder den Angriff der neuseeländischen Ghostbuster.
Zweiter Minuspunkt ist für mich die musikalische Untermalung, die dauerhaft zwischen nervig und nicht vorhanden hin und her schwankt.
Schade, insgesamt hatte ich mir mehr erwartet nach den ersten 30 min.
@Miike: Keine Ahnung!!!
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AltH85 2009/11/26 01:36:36
Antwort löschenuups, wollte "unausgereift" schreiben