Delta Force

The Delta Force (1986), US/IL
Laufzeit 129 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Kinostart 20.03.1986

- Kritiker
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5.2 Community
130 Bewertungen
13 Kommentare
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von Menahem Golan, mit Chuck Norris und Lee Marvin

Ein Flugzeug wird auf dem Weg von Athen nach Rom von palästinensischen Terroristen entführt. Sie drohen damit, einen Passagier nach dem anderen zu töten, wenn ihre Forderungen nichtr erfüllt werden. Eine Spezialeinheit, angeführt von Major McCoy und Colonel Alexander wird angeheuert, um die Situation möglichst glimpflich zu beenden.

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Kommentare (13) — Film: Delta Force

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marty-f

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der folgende Text könnte SPOILER enthalten
Einer dieser typischen Filme, die man nur guckt weil nichts anderes im Fernsehn läuft und man die ganze Zeit hofft, dass man sich nicht zu sehr langweilen wird, aber letztenendes kam es ganz anders, denn der Film war weder langweilig, nein ich fand ihn sogar richtig gut. Aber jetzt erstmal der Reihe nach.
Die erste Hälfte des Films ist eindeutig die bessere, das liegt wahrscheinlich aber auch dadran das die Spezialeinheit hier nur eine Nebenrolle einnimmt und es eher um die Entführung selber geht, so kommt der Film anfangs eher wie ein spannender Thriller daher statt eines Actionfilms. Hier konzentriert sich der Film auch eher auf die Charaktare, was den meisten Actionfilmen auch gut tut. Die Geiselnehmer werden schön bösartig und völlig unsympathisch dargestellt, es wird aber wenigstens auch versucht durch ein paar szenen in denen sie sich von ihrer mitfühlenden Seite zeigen nicht zu dämonisieren. Was aber viel interessanter ist sind die Schicksale der Geiseln, mit denen man wirklich mitfiebert und die Einen bewegen, sei es bei der emotionalen Szene wenn alle Männer mit jüdisch-klingendem Namen selektiert und von ihren Familien getrennt werden, der Verweigerung der deutschen Stewardess dabei zu helfen oder wenn einer der Marine-Offiziere grausam gefoltert wird. In der zweiten Hälfte verliert sich der Film dann leider aber doch viel zu sehr in einem Effekte-Meer, wo scheinbar nur noch sinnlos irgendwelche Objekte in die Luft gejagt werden und haufenweise unwichtige (böse) Nebencharaktere niedergeballert werden. Das man sich hier letztenendes nicht langweilt, ist wohl der unfreiwilligen Komik geschuldet wenn Chuck Norris mit seinem coolen Motorrad durch die Gegend fährt und scheinbar zig tausend Raketen abfeuern kann, immer mit einem coolen Spruch auf den Lippen wenn er den Bösewichtern zeigt wo der Hammer hängt und am Ende sogar sich vom Motorrad ins Flugzeug hangelt. Wie immer gewinnt am Ende immer das Gute und alle singen ihre Lobeshymne auf die USA, alle bösen Menschen (die im Film sowieso nur Araber waren) sind tot, während die Verluste auf Seiten der Guten (der Amerikaner) nur gering sind und die Familien können sich glücklich in die Arme schließen und die Delta Force macht sich auf den Weg in neue Abenteuer.
Eigentlich hätte es schnell in einen billigen Trashfilm ausarten können, aber Dank der guten Nebendarsteller und des wirklich genialen Soundtracks von Alan Silvestri ist ein wirklich guter Actionfilm entstanden, man muss aber auch wirklich auf sowas stehen.

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lowco

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Anfang des Films wurde gut gemacht, dann verlor der Film leider an Spannung und Handlung, aber dann kams gegen ende wieder zurück. Der Highlight im ganzen Film ist the mayn Man Chuck Norris und sein lieblings Spielzeug, das "High Tech" Motorrad. Dieser hat Chuck Norris gekonnt und lässig eingesetzt, als er den Anführer der Terroristen im weißen Mercedes auser gefecht setzte. Dabei saß Norris auf seinen super coolen Motorrad, mit den rücken zum Terroristen gerichtet, der im weißen Mercedes halb K.O saß/lag und schoß aus seinem Motorrad Auspuff eine Rakete ab, die wie ein wunder, den weißen Mercedes traf und somit den Anführer auser gefecht setzte...dabei machte Norris wie immer sein coolen Blick, yeah. Hätte es Chuck Norris am ende des Films, irgendwie mit seiner Norris Coolness gepackt, mit seinen Motorrad in den schmalen Haupteingang des Flugzeugs zu landen, als der Flugzeug von der Landebahn abhob, dann hätte der Film von mir volle Punktzahl bekommen. Nicht weil der Film super ist, sondern ganz allein wegen Chucks Coolness.

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freakualizer

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Fans dieses Films gefiel auch ist bei mir mal richtig zutreffend. Ich kann mich erinnern, den Film als Kind cool gefunden zu haben, genau so wie Michael Dudikoff Filme und Eis am Stiel sowieso. Endlich halbnackte Mädels, außerhalb der Otto, bzw. Neckermann Kataloge. Eigentlich möchte ich hierzu, ein Vierteljahrhundert später, keine Bewertung abgeben. Die kratzt nur am Mythos von damals. :p

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lieber_tee

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Bewertung5.0Geht so

Inspiriert durch die Ereignisse um den TWA-Flug 847 haut Menahem Golan 1986 den, neben „Missing In Action“, wohl bekanntesten und umstrittensten Hurra-patriotischen Actionfilm der Cannon-Schmiede heraus und setzt Chuck („Ich verhandle nicht!“) Norris ein (weiteres) Hau-Drauf-Denkmal. „Delta Force“ ist anfänglich der ernsthafte Versuch ein prominent besetzter (wasserstoff-blondierte Hanna „Ingrid“ Schygulla, Lee Marvins letzter Film), einigermaßen glaubwürdiger Flugzeug-Entführungs-Thriller im Stil des 70er Jahre Kinos zu. Schon da scheitert er aber an seiner flachen Figurenzeichnungen, schwachen schauspielerischen Leistungen und dösigen Dialogen. Spätestens ab der Befreiungsaktion verabschiedet sich der Streifen von seinen glaubwürdigen Ansätzen und wird zu einer Orgie aus selbstgefälligen, übertrieben-lächerlichen Kriegskrawall und bleibt im Tonfall eines Billig-Actioners hängen. Bei den schrecklichen Zur-Schau-Stellungen von überheblichen Patriotismus, politischen Verzerrungen, fliegende Raketenwerfer-Motorrädern und Beichtstuhl-Funkgeräten kann man (wahlweise) ratlos oder lachend den Kopf schütteln. Auf Grund der sicheren Inszenierung, dem hohem Tempo und den ausufernden Actionsequenzen möchte ich diesem Film-Unding einen Unterhaltungswert, für schlichte Gemüter, aber nicht absprechen.

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lieber_tee

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Ach ja, die herrlich billige 80er-Synthie-Mucke möchte ich auch noch kurz erwähnen...


mikkean

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Bewertung5.0Geht so

Yeah, Chuck Norris und Lee Marvin retten die Flugzeug-Geißeln aus den Händen libanesischer Terroristen. Ein satter Action-Kracher voller heroischer Sprüche und der Über-Portion Norris. Im Gegensatz zur niederballernden Völker-Verständigung seiner sonstigen Filme, kann ich "The Delta Force" irgendwie sogar richtig genießen. Zweifellos der beste Film der nachgereichten Reihe.

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T-I3ag

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hab den Film damals als Kind gesehen und fand den richtig gut. Deswegen hab ich mich mehrere Tage auf die Suche im Internet begeben und hab dann tatsächlich einen Shop gefunden der dieses Filmchen im Angebot hat. Also gleich bestellt.

Jetzt als Erwachsener muss ich sagen, dass es dann ein doch nicht so guter Film ist.
Die Geschichte, arabische Terroristen entführen ein Flugzeug, ist noch ganz ok. Nicht schon wieder möchte man jetzt sagen aber das war für damals noch relativ neu.

Für was es aber unbedingt Abzug gibt, sind die miserablen Kostüme.
Eine militärische Spezialeinheit (übrigens in Platoon-Stärke - da fängts ja schon an) bei der jeder ein Seil (???????) umgehängt bekommt und ne Uzi in die Hand gedrückt kriegt. Lächerlicher gehts echt nicht.

Dafür sind aber die Motorräder cool.

Auch Alan Silvestri hat mit dem Score gute Arbeit geleistet.

Meine Rechnung:
4 Punkte für den Film
- 2 für Kostüme
- 1 für triefenden Pathos (wir holen unsere Jungs da raus, egal ob dabei nochmal 60 mann draufgehen)
+ 2 für den Silvestri Score
+ 4 für Chucky (sonst kommt der noch und haut mir eins auf die Mappe)
= 7 Punkte

PS: Lasst unbedingt auch das DVD-Cover auf Euch wirken. Köstlich.

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Tesafilm

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Chuck Norris in seinem besten Film.

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T-I3ag

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Der beste Film von Chucky ist mMn Hero.


Tesafilm

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oder missing in action oder mc quade oder cusack oder alle texas ranger staffeln oder oder oder ;)


Nemsis

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Drehbuch ist erstaunlich gut. Auch einige Szenen, aber die Umsetzung gefällt mir hier überhaupt nicht. Es wirkt auf mich, als hätte sich jemand einen guten Film ausgedacht und jamand anders hat dann die Umsetzung vermasselt.

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Cityritter

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Bewertung1.0Ärgerlich

Da hätte auch George W. Bush Regie führen können. Schwarz-Weiss-Malerei der simpelsten Sorte. Den einen Punkt gabs von mir nur weil Hollywood-Urgestein Lee Marvin mit von der Partie war.

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T-I3ag

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Du erwartest von einem Chuck Norris Film aber nicht wirklich Tiefgang, Philosophische Ansätze, Gesellschaftskritik oder sonst dergleichen??

Hirn auf den Dachboden zum Lüften hängen und Spaß haben. Um mehr gehts hier nicht.


Punk

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der besseren Chuck Norris Filme. Teil 2 kann man hingegen vergessen...

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FordFairlane

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Bewertung9.0Herausragend

Mehr als nur die typische Cannon Produktion, einer von Chucks besten!!

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Trevedas

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Bewertung9.0Herausragend

Joa, ein 80s Actioner und Chuck Norris Film halt. Da gibt es feste Regeln.
- Die heroischen Amis sind grundsätzlich immer die Guten, gewinnen immer am Ende und es sterben, egal wie groß die feindliche Übermacht auch sein sollte, nur ganz ganz wenige aus den eigenen Reihen (hier: genau einer).
- Menschen aus dem (Nahen)Osten (hier: Palästinenser) sind grundsätzlich immer die Bösen, töten immer grundlos die Guten und Unschuldigen, laufen bei kämpfen immer unkoordiniert durch die Gegend und lassen sich bereitwillig abknallen.
- Logiklöcher gehören einfach dazu.
- Bei den Opfern sind immer total unschuldige, sympathische Leute dabei. Und natürlich auch mindestens ein Amerikaner, denn sonst wäre es den Ami-Spezialeinheiten egal, wer da wo entführt, gefoltert, getötet wird.
Als Bonus, da es sich um palästinensische Terroriten handelt, werden dem Zuschauer hier natürlich und im Speziellen jüdische Entführte serviert und als Beilage gibt es die Klischee-Deutsche, die das alles wegen der deutschen Vergangenheit natürlich extrem schrecklich findet.

Also eigentlich ein üblicher, schlechter Chuck Norris Film.
Aber der Film macht trotzdem (oder gerade deswegen?) verdammt viel Spaß.
Die Actionszenen sind erstaunlich gut gelungen. Hier und Da kracht es wie für Cannon Filme üblich gewaltig alles unterlegt mit einem ohrwurmartigen, grandiosen Score. Den bösen Buben wird selbstverständlich reihenweise der Hintern versohlt und am Ende gibt es den obligatorischen Roundhouse Kick, der den Oberbösen ins Reich der Toten schickt. Wie bereits erwähnt machen die sauber und krachenden Actionszenen Spaß (wenn man auf sowas steht). Aber auch die durchaus authentisch gedrehte Entführung kann punkten, auch weil ein Robert Forster als Terroristenanführer seine Sache ziemlich gut macht. Von Chuck Norris gibt es die übliche Gesichtsakrobatik zu bestaunen während Lee Marvin keine Miene verzieht aber dafür reihenweise Sprüche raushaut (nur im englischen Original und in der spanischen und italienischen Synchro ist das spaßig).
Alles in allem ein ziemlich grenzdebiler 80s Actioner, der aber dennoch verdammt viel Spaß macht - immer und immer wieder.

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dAShEIKO

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Bewertung4.0Uninteressant

Was soll man zu Chuck Norris schon sagen. Für Leute, die nicht (mehr) drauf stehen sind die Filme unter Mittelmaß.

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