Dem Himmel so fern
Far from Heaven (2002), FR/US Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 13.03.2003
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18 Kommentare
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von Todd Haynes, mit Dennis Quaid und Julianne Moore
In der heilen Welt der 50er Jahre verkörpern die Whitakers den amerikanischen Traum. Als Cathy aber eines Tages ihren Mann beim fremdgehen erwischt, steht plötzlich die Familie auf dem Spiel. Der einzige Mensch, dem sie vertraut, ist ihr Gärtner. Da der aber ein Farbiger ist, wird sie von der Nachbarschaft gemieden, nachdem sie mit ihm zusammen vor einem Restaurant gesehen wurde.
Cast & Crew
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Todd Haynes
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Dennis Quaid
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Whitaker
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Julianne Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cathy Whitaker
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James Rebhorn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Bowman
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Patricia Clarkson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eleonor Fine
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Dennis Haysbert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Raymond Deagan
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Celia Weston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mona Lauder
Regie
Schauspieler
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Olivia Birkelund
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Barbara Garrick
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Michael Gaston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stan Fine
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Viola Davis
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Bette Henritze
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Leacock
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Ryan Ward
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Whitaker
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Lindsay Andretta
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janice Whitaker
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Jordan Puryear
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Deagan
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Kyle Timothy Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Hutchinson
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Todd Haynes
- Genre
- Sozialdrama, Melodram, Ehedrama
- Handlung
- Afroamerikaner, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Familie, Gärtner, Homosexualität, In Flagranti, Moral
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Dem Himmel so fern
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Kritiken (3) — Film: Dem Himmel so fern
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschenJulianne Moore spielt die selbstbewusste Hausfrau sehr überzeugend, die oberflächlich alles im Griff hat, der in Wahrheit jedoch alles zu entgleiten droht, wofür sich bereits zu Beginn viele Symbole im Film finden lassen. Hier verraten Gesten und Mimiken einzelner Personen alles über die Gefühle und Gedanken eines anderen, so etwa die denkwürdige Szene, in der Freundinnen Cathys über ich Sexualleben reden und Cathy als Gastgeberin nur leicht errötend klar wird, dass der Zustand des Sexuallebens von ihr und Frank kein normales ist. Die Regiearbeit von Haynes ist dabei hervorragend, wenn man Julianne Moore vor dem Vorbau des Hauses stehen sieht, wie sie in Tränen aufgelöst lange zögert, ob sie ihrer hinfort schreitenden Freundin folgen und ihr alles anvertrauen soll. Dies sind Szenen mit großer emotionaler Wirkung, die der Regisseur und die Hauptdarstellerin dem Zuschauer servieren. Dabei sollte man nie denken, dieser Film sei eine böse Satire auf die Bilderbuchdarstellung Hollywoods in den 50er Jahren, denn dafür nimmt Todd Haynes seine Charaktere und ihre Probleme viel zu ernst, kleidet seine stilvollen Bilder in märchenhafte Herbstidylle, die eine überzeugende Stimmung hervorzurufen vermögen.
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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenEgal, in welcher Rolle man Julianne Moore am liebsten mag: Man kommt nicht umhin, von ihr begeistert zu sein. Denn mit ihrem intensiven Spiel und ihrem charakteristischen Äußeren, ihrer Wachshaut, den Sommersprossen und dem roten Haar, bohrt sie sich ins Gedächtnis - auch ohne so spektakuläre Auftritte wie in Robert Altmans "Short Cuts", wo sie sich in einer legendären Szene minutenlang das Schamhaar föhnte.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenNachdem sich François Ozon mit seiner Komödie 8 Femmes bereits tief vor Douglas Sirk verneigte, stellt nun Todd Haynes einen Film vor, den der Meister des Melodrams in den 50er Jahren wohl gern gemacht hätte, aber aufgrund strenger Zensur in den USA nie drehen durfte: eine Sinfonie aus herbstlichen Farben, prächtigen Kostümen und Dekors, die Harmonie signalisieren und doch nur goldener Käfig sind in einer Welt, in der jeder Anflug von Individualismus gnadenlos bestraft wird.
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Kommentare (15) — Film: Dem Himmel so fern
Kommentar schreibenheikschn 2011/01/18 21:42:51
Kommentar löschenPositiv: Ich mag Julianne Moore und ich mag sie in dieser Rolle. Eine ähnliche Rolle hat sie ja auch in The Hours gespielt. Toll auch die Thematisierung der Tabuthemen der 50er Jahre. Interessant, dass "Rassenvermischung" als größeres Übel angsehen wurde als Homosexualität.
Negativ: Die Geschichte wurde ohne richtigen Tiefgang erzählt. Alles wurde an der Oberfläche abgehandelt. So kamen, zumindest bei mir, keine emotionale Bindung zu den Charakteren zustande.
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Kate Portman 2011/01/16 22:06:14
Kommentar löschenDennis Haysbert ist ja so süß in dem Film :)
Manchmal ist der Film so romantisch, dass mir die Tränen kamen.
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Puni 2011/01/10 22:56:53
Kommentar löschenGanz großes kleines Drama mit der tollen Julianne Moore und Dennis Quaid. Es wird eine wunderbare, charmante und bewegende Geschichte mit einfachsten Mitteln erzählt, die einem wirklich ans Herz geht - wunderbar kurzweilig und bewegend.Würde mich nicht wundern, wenn Todd Fields "Little Children" sich hier ein bisschen hat inspirieren lassen.
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Crumpler 2011/01/09 15:02:25
Kommentar löschenEs ist ein sehr dramatischer und schmerzhafter Film, der aber noch viel besser sein hätten können, z.B. wenn die Geschichte sich begrenzt hätte auf den schwulen Ehemann und die hassvolle Gesellschaft. Der Konflikt mit den Hautfarben schien wie gezwungen, als ob er nur den Zweck hätte, den Film im prüden Amerika doch noch einen Verleiher finden zu lassen.
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Filmkenner77 2010/08/20 16:09:56
Kommentar löschenGroßartiges Drama im Stil der Douglas Sirk-Filme. Absolut sehenswert!
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patcharisma 2010/07/03 04:28:19
Kommentar löschenNach "The Hours" hat Julianne Moore geahnt, dass ihr die schnittige rote 50's-Frisur gut steht und dachte wohl: "Die behalte ich mir gleich für den nächsten Film grad drauf."
Was äusserst gefühlvoll daher kommen zu scheint und tief berühren will, funktioniert - Douglas Sirk-Hommage hin oder her - hier nur bedingt. Die eindimensionale und völlig überaschungsarme Story begräbt sich selbst im Gefühlsreigen, um nicht Kitsch sagen zu müssen und das Bild der Verbitterung ist durchgehend krampfhaft forciert.
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Joe Gillis 2010/06/01 00:18:54
Kommentar löschenNatürlich darf man sich zu den Füßen eines Meisters niederlassen – aber man sollte auch wieder aufstehen. Todd Haynes’ eisgekühlte Melo-Stilübung basiert auf Rezepten, die Douglas Sirk, der genialste Tränenzieher Hollywoods, vor gut einem halben Jahrhundert entwickelte und vollendet zuzubereiten wußte. »Far from Heaven« malt dieses Vorbild (mit gewissen inhaltlichen Forcierungen) so krampfhaft (und verkrampft) nach, daß kaum noch Raum bleibt für das, worum es eigentlich geht: die großen Gefühle. Andere Sirk-Adepten wie Fassbinder, Almodóvar oder Ozon haben mit ihren freien Interpretationen des großen Erbes ungleich originellere und weniger berechenbare Werke geschaffen.
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Miss Sophie 2009/12/27 14:13:48
Kommentar löschenHach, so schöne Kleider, so schöne Farben und die wunderschöne Julianne Moore. Etwas wirklich Häßliches sehen wir nie auf dem Bildschirm, sogar die "drastischeren Szenen" sind vergleichsweise harmlos inszeniert. Aber irgendwie macht gerade das die bodenlose Traurigkeit des Geschehens deutlich. Besonders beeindruckt war ich von Julianne Moore, die eine Gratwanderung zwischen Naivität und Stärke in der Darstellung der Kathy hinlegt. Eigentlich schade, daß solche Filme heuzutage eben nur noch mal in Ausnahmefällen gedreht werden...
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Kubrick_obscura 2009/03/26 21:09:55
Kommentar löschenDie beste Sirk-Hommage, weil sie es schafft die klassische Struktur des Melodrams in die Moderne zu übertragen.
Außerdem ist es eine One-Woman-Show für die Königin Julianne Moore.
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alanger 2009/03/26 18:57:24
Kommentar löschenwunderbare douglas sirk homage.
der film den fassbinder immer drehen wollte und es dann leider doch nicht so ganz auf die reihe bekommen hat.
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Bauglir 2009/03/26 17:01:02
Kommentar löschenDie seltsame verkitschte Kulisse scheint das Thema zu verhöhnen, das mit einer verstörenden Mischung aus Pathos und Empfindsamkeit präsentiert wird. In der Aufmachung an sechziger Jahre sentimental-comedies angelehnt, entscheidet sich der Film bis zum Schluß nicht, ob er eine Travestie oder ein Problemstück sein will. Und das Frauenbild der übermenschlichen Erdulderin, die auf ein selbstbestimmtes Dasein verzichtet, bleibt erneut ungebrochen - das mag gut zum damaligen Zeitgeist passen, wirft aber die Frage auf, ob ein beruflich gutgestellter Ehemann seinerseits wirklich so hurtig zugunsten einer homosexuellen Beziehung aus seinem gewohnten Leben ausbrechen würde - hier wieder hat "Dem Himmel so fern" einen modernen Touch, der den Gesamteindruck noch verwirrender macht.
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herr.moebius 2008/06/26 13:24:58
Kommentar löschenTodd Haynes Hommage an den unglaublichen Douglas Sirk, was auch ohne Begleittext sehr schnell klar wird. Allein die Einführungssequenz läßt einen sofort an "All that heaven allows" denken; und nicht nur diese erinnert an Sirks großartiges Melodram. Allen voran sind es hier natürlich diese Farben: sie versprechen eine lebensfrohe, schöne und leichte Welt, die aber höchstens nur kurz in einem Moment als Möglichkeit besteht, bevor die Protagonisten wieder mit der harten Realität konfrontiert werden.
Die amerikanische Durchschnittshausfrau (Julianne Moore) verheiratet mit dem charmanten, reizenden und erfolgreichen amerikanischen Ehemann (Dennis Quaid). Alles gut soweit. Doch schnell bricht der "Horror" in diese Welt herein. Der Ehemann schwul, die liebenswerten Freunde und Nachbarn dichten ihr eine Affaire mit ihrem farbigen Gärtner an. Ganz schnell offenbart sich die andere, weniger schöne Seite ihrer bunten Vorstadtwelt. Julianne Moore wandert wie eine Träumerin durch diese Welt, sie begreift nicht was um sie herum passiert. Sicherlich, sie redet mit Schwarzen, versucht sie als ähnliche oder vielleicht gar gleiche Menschen anzusehen, aber vor Freunden muss man das dann doch nicht so raushängen lassen. Und gewundert wird sich dann doch, dass der Neger auf einmal in einer Kunstausstellung auftaucht und sogar was über Miro weiß. Aber Vorurteile, nein nein, das natürlich nicht.
Ihre Welt bricht über ihr zusammen. Der Mann will sich scheiden lassen, die Gärtner aus der Stadt wegziehen, denn der wird nicht mehr nur von weißen sondern auch von schwarzen Mitbürgern immer mehr tyrannisiert. Tja, gleiches Problem auf beiden Seiten. Es ist der doppelte Verlierer auf beiden Seiten.
Am Ende bleibt ein großes Fragezeichen übrig; im Gegensatz zu den Sirk Filmen gibt es hier nämlich kein aufgesetztes Happy-End, oder wie Sirk es nannte: den "Deus ex machina". Am Ende bleiben nur die prächtigen Farben und die, ja, Blumen.
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suzee 2008/02/15 12:54:55
Kommentar löschendie geschichte wirkt leider tatsächlich ziemlich instrumentalisiert - julianne moores verkörperung der "perfekten", aber einsamen ehefrau und die farbenpracht dieser liebevollen hommage an das melodram der 50-er jahre können aber immerhin ganz gut dagegen halten.
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denise 2007/11/30 18:30:34
Kommentar löschenDer Film geht mit dem spannenden Thema leider sehr lapidar um und benutzt es nur als Rahmenhandlung für eine schwülstige Liebesgeschichte - zumindest lässt die furchtbar getragene Filmmusik diese Zielsetzung befürchten. Hätte man deutlich mehr draus machen können! Allein Dennis Haysbert konnte mich mit seinem schicken Präsidentenlächeln ein wenig positiver stimmen.
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loewenzahn 2007/11/28 00:26:22
Kommentar löschenAn der Optik, den Kostümen und vor allem den Schauspielern lässt sich wohl nicht viel kritisieren in diesem Film. Bloß der Story fehlt es ein wenig an Energie.
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