Di Caprio wird immer besser und Jack Nicholson ist sowieso großartig, was im direkten Vergleich zu Matt Damon und Mark Wahlberg deutlich wird. Departed ist als Film des Genres "korrupter Cop" großartig und endet "klassisch" nicht mit einem Happy End - Muß man mögen, sonst schwere Kost.
[...] Aber es wäre kein Scorsese-Film, wenn es nicht auch etwas zu meckern gäbe: Der Schnitt ist katastrophal. Das ganze wirkt, als habe jemand blind die Filmrolle zerschnitten und die Teile dann hastig wieder zusammengeklebt. [...] Unglaublich, dass es dafür den Oscar gegeben hat, hier galt vermutlich die Maxime “Hauptsache unkonventionell”. [...]
Nach seinen geschichtlichen Ausflügen findet Scorsese wieder zu seinen Wurzeln des Mafiafilms zurück und hat sichtlich Spaß daran. Dazu findet das Darsteller Ensemble zur Höchstform und füllt den facettenreichen Film mit seinen interessanten Wendungen und überraschendem Ende ganz und gar aus, so dass es einen fesselt und die 2 Stunden wie im Fluge vergehen. Insbesondere die gut durchdachten Dialoge sind ein Ohrenschmaus und haben ihren vorläufigen Höhepunkt in einem Zwiegespräch zwischen DiCaprio und Nicholson.
Die Handlung von «The Departed» entstammt dem Hongkong-Thriller «Infernal Affairs», in dem den Untertiteln nach zu schliessen bedeutend weniger geflucht wird und der auch sonst sehr steril wirkt. Die besten Elemente aus dem Drehbuch von William Monahan («Body of Lies») zu «The Departed» entstammen aber dennoch ziemlich exakt aus der Hongkonger Vorlage. Im Remake von Martin Scorsese ist dafür der Kamera- und Schnittstil um einiges hektischer, dem düsteren Thema angepasst, und intensiviert dadurch das Erlebnis.
Martin Scorsese zählt bei Filmprofis nicht umsonst zu den besten Regisseuren der letzten 30 Jahre, hat er doch solche Klassiker wie „Taxi Driver“, „Wie ein wilder Stier“, „Goodfellas“ oder „Casino“ inszeniert. In den letzten Jahren stach vor allem die Zusammenarbeit mit Leonardo DiCaprio hervor, mit dem er die Projekte „Gangs of New York“ und „Aviator“ als Hauptdarsteller umsetzte. Nun folgt mit „Departed“ das Remake des erfolgreichen Hongkong-Thrillers „Infernal Affairs I“ von 2002.
Frank Costello (Jack Nicholson) regiert mit eiserner Hand die irische Mafia im Großraum Boston. Nicht unerheblich an seinem Erfolg ist die Tatsache, dass er durch Unterwanderung der Polizei wichtige Informationen erhält und so der Polizei immer wieder entwischen kann. Der schon als Kind mit ihm in Kontakt gekommene Colin Sullivan (Matt Damon) hat jüngst die Polizeiakademie abgeschlossen und wird wegen seiner bestechenden Leistungen in die Sonderermittlungseinheit…
Martin Scorsese zählt bei Filmprofis nicht umsonst zu den besten Regisseuren der letzten 30 Jahre, hat er doch solche Klassiker wie „Taxi Driver“, „Wie ein wilder Stier“, „Goodfellas“ oder „Casino“ inszeniert. In den letzten Jahren stach vor allem die Zusammenarbeit mit Leonardo DiCaprio hervor, mit dem er die Projekte „Gangs of New York“ und „Aviator“ als Hauptdarsteller umsetzte. Nun folgt mit „Departed“ das Remake des erfolgreichen Hongkong-Thrillers „Infernal Affairs I“ von 2002.
Frank Costello (Jack Nicholson) regiert mit eiserner Hand die irische Mafia im Großraum Boston. Nicht unerheblich an seinem Erfolg ist die Tatsache, dass er durch Unterwanderung der Polizei wichtige Informationen erhält und so der Polizei immer wieder entwischen kann. Der schon als Kind mit ihm in Kontakt gekommene Colin Sullivan (Matt Damon) hat jüngst die Polizeiakademie abgeschlossen und wird wegen seiner bestechenden Leistungen in die Sonderermittlungseinheit (gegen Costello) aufgenommen. Fast zeitgleich schleust die Abteilung verdeckte Ermittlungen aufgrund seiner zum Milieu passenden Herkunft den jungen Polizeikadetten Billy Costigan (Leonardo DiCaprio) als Spitzel bei Costello ein. Nur der Leiter der Abteilung, Queenan (Martin Sheen) und dessen Stellvertreter Dignam (Mark Wahlberg) kennen seine Identität. Beide Spitzel machen ihren Job gut und steigen schnell in der Hierarchie auf. Doch schon bald kommt sowohl bei der Polizei als auch bei Costello der Verdacht auf, dass eine „Ratte“ eingeschleust“ wurde. Gegenseitig versuchen sowohl Costigan als auch Sullivan, die Identität des anderen aufzudecken, ohne dabei selbst enttarnt zu werden. Als schliesslich Queenan umgebracht wird und Dignam abtaucht, scheint das Schicksal von Costigan besiegelt. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt steht ein großes Geschäft mit der chinesischen Mafia an. Doch auch Sullivan steht unter Druck und muss befürchten, dass ihm unangenehme Fragen gestellt werden...
Was soll man über einen solchen Film sagen? Alleine die Namen sind schon ein Gedicht, ganz abgesehen davon, dass auch für Kamera und Musik absolute Stars verpflichtet wurden. Scorsese ist wieder bei seinem Lieblingsthema angekommen, dem des gesellschaftliche relevanten Thrillers mit Tiefgang. Alleine seine Interpretation der chinesischen Vorlage macht vergessen, dass dies ein Remake sein könnte, wüsste man es nicht. Der Einstieg in die Geschichte ist wirklich toll gemacht und die Kamera von Michael Ballhaus gewohnt brillant. Diverse Kameraeinstellungen, zum Beispiel die ersten Einstellungen von Costello im Halbschatten machen wirklich Appetit auf mehr. Nicholson spielt den fiesen Hund so glaubhaft, wie man es von ihm erwartet und auch die anderen Darsteller machen einen tollen Job, so zum Beispiel auch die Sheen und Wahlberg, die Costigan Zuckerbrot und Peitsche geben. Doch Leonardo DiCaprio dürfte mit seiner Darstellung des Billy Costigan endgültig die Titanic-Kuschel-Ära hinter sich gelassen haben. Es ist grandios, wie er die tragisch-isolierte Rolle des Undercover-Agenten spielt, dessen Isolation aufgrund seiner Herkunft sich später in seiner Abhängigkeit zu Queenan und Dignam wiederholt. Die Angst, die er hat, aufzufliegen, der Druck durch die Gewalt, mit der er sich immer mehr zum Mittäter macht, die Beziehung zu Sullivans Freundin, einer Polizeipsychologin, in der seine sensible Seite zum Tragen kommt. DiCaprio spielt seine Rolle so facettenreich, dass man davon ausgehen kann, das sie im zumindest eine Oscar-Nominierung, vielleicht sogar die Trophäe einbringen könnte. Zuletzt sei gesagt, dass ich mich nicht mehr an einen Film dieser Länge (155 Minuten) erinnern kann, der über die gesamte Spieldauer so spannend war. Und das Ende fand ich grandios unerwartet. Wer Filme wie „Goodfellas“ und Konsorten mag, muss diesen Film einfach sehen. Allerdings gibt es etliche blutige Gewaltmomente.
Wie schon bei CAPE FEAR lädt Scorsese einen Genre-, ja fast schon klassischen B-Film mit seinem Leumund und einer vermeintlichen Essenz auf. Und wie CAPE FEAR ächzt und keucht THE DEPARTED unter dieser Last. Und genau wie bei CAPE FEAR ist es überaus faszinierend, ihm dabei zuzusehen.
"The Departed" sollte man nicht nur als Scorsese-Fan gesehen haben Auch wenn es sich um ein Remake eines Klassikers des Hong-Kong-Kino handelt kann diese amerikanische Version mehr als überzeugen.
Der Film lebt von der Art und Weise, wie Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg aber allen voran Jack Nicholson ihre Charaktere verkörpern und ihre Rollen interpretieren. So begeistert DiCaprio als Undercover-Cop Costigan, der unter dem Druck zu zerbrechen droht ebenso, wie Matt Damon als Maulwurf innerhalb der Polizeieinheit, der auf der Suche nach einem besseren Leben über Leichen geht. Unübertroffen ist jedoch Jack Nicholson als der Pate und Oberbösewicht des Films Frank Costello. "Departed: Unter Feinden" ist der wohl beste Mafia-Thriller, den ich seit Jahren gesehen habe.
[...] Zwar braucht Scorsese merkwürdigerweise gleich zwei volle und eine halbe Stunde obendrein, um die ehemals 90minütige Geschichte nachzuerzählen, viel Neues kommt dabei allerdings nicht herum. Im Gegenteil: Der Film hält sich nahezu akribisch an die Vorlage und kopiert ganze Szenenabläufe daraus, um an anderen Stellen Dehnungen vorzunehmen, die nicht wirklich etwas Sinnvolles zu bezwecken haben. Das alles kommt einem also mächtig bekannt vor, mehr sogar als man sich wünschte. Denn der vorbelastete Zuschauer, Gourmet oder Connaisseur, der dürfte sich bei "The Departed" trotz jeglicher technischer Brillanz ganz vorzüglich langweilen respektive ärgern: Hier wurde sich nicht einmal die Mühe gemacht, die pessimistisch-philosophische Essenz des Originals neu zu interpretieren, sondern stilistisches Austoben über die Notwendigkeit eigener Ansätze gestellt. [...]
Da bin ich wohl mit zu großen Erwartungen reingegangen. Auch wenn ein "nett" in diesem Fall eher böswillig klingen mag, eine Offenbarung war's leider nicht. Sicher: die Ausnahme-Besetzung spielt in diesem Thriller durchweg auf hohem Niveau und die Story wurde perfekt auf Marty maßgeschneidert, aber ausgerechnet Scorseses sonst so ausgefallene Kameraarbeit war höchstens zweckmäßig. Dabei haben Nicholsons erste Auftritte einiges versprochen.
Es wäre auch von Vorteil das asiatische Original "Infernal Affairs" nicht zu kennen, dann zeckt der ein oder andere Twist natürlich besser, die gerade zum Finale in der Ami-Variante reichlich überdreht erscheinen. Da werden die Plottwists wie Kamelle vom Karnevalswagen geschmissen. Aber da Scorsese keinen schlechten Film drehen kann, ist auch "Departed" ein Kinobesuch wert, aber ein Klassiker vom Schlag eines "Goodfellas" sollte man nicht erwarten.
... in die Jahre gekommenes Neurosenkino [...] ohne Maß [...] Prestigeästhetik [...] muss Authentizität und Krassheit simulieren [...] wird gejammert, monologisiert, traumatisiert [...] kennt nur Gut und Böse [...] ist katholisch.
[Aus der "The Departed"-Seite eines Vergleichs mit "Infernal Affairs", den ich gezogen habe.]
Scorsese reichert das Epos lediglich um noch mehr Sex und noch mehr Crime an. Und er öffnet die stringente Spannungsdramaturgie, reichert sie um weitere Figuren an und lässt seinem stargespickten Ensemble reichlich Raum, um nach Herzen zu improvisieren. Nur das Grundmotiv der Vorlage lässt Scorsese überraschend aus: die Spiegelung der beiden ungleichen Kämpfer.
Ein grandioser Mainstream-Mafiafilm, auch für Leute die keine Genre-Fans sind. Scorcese liefert ein würdiges Remake des HongKong-Originals ab! http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/12/07/the-departed/
Der Wagen. Was für eine geniale Idee. Ja, an einem guten alten Wagen gibt es einfach nichts zu bemängeln. So ein Wagen... auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Die Umestzung ist auch nicht schlecht. Da braucht es nur ein paar Zugtiere und schon kommt man bequem von einem Ort an den nächsten. Einfach genial!
Und doch fahre ich heute lieber, gut gekühlt und einigermaßen unfallsicher, mit 200 Sachen über die Autobahn. Und dafür danke ich dir, Herr Benz.
Anders ausgedrückt: Danke, Scorsese. Danke dafür, dass du aus so einer guten Vorlage so ein Meisterwerk geschaffen hast.
Schade, dass manche dein perfektes Werk nicht annerkennen, nur weil der Wagen schon vorher da war. Aber ich schweife wieder ab...
auch wenn das remake von internal(infernal?) affairs den plott des originals verunglimpft ist der film trotzalledem mehr als erhaben.
nicholson ist genial bösartig , dicaprio ist wie immer überzeugend, und matt damon gibt hervoragend den dopplten spiel treibenden fiesling. klasse film :)
"Verunglimpft" trifft es wirklich perfekt! Trotzdem sind beide Versionen sehr gelungen, wobei das Remake vor allem vom grandiosen Cast lebt (vor dem sich die Chinesen allerdings nicht verstecken brauchen).
Im Titel des Originals steht schon das Wort Infernal mit f, ich zitiere dazu mal Wikipedia: "Der chinesische Originaltitel spielt auf die niedrigste Hölle im Buddhismus an, der deutsche Fernsehtitel lautet daher Infernal Affairs – Die achte Hölle. Der englische Titel ist eine Anlehnung an Dantes Inferno und die Abteilung für Interne Ermittlungen bei der Polizei."
Eigentlich würde ich hier gerne nur ein Wort schreiben --> Meisterwerk!
Aber ein bischen ausführlicher kann man ja schon werden.
Martin Scorsese haut mit Departet ein Ding hin, was im modernen Thriller-Genre nicht zu übertreffen ist. Allein die Besetzung muss man sich mal vor Augen führen. Der Film ist durch viele verzwickte Bindungen der Darsteller ein spannendes und intelligentes Spektakel. In keinem anderen mir bekannten Film gibt es ein derart hohes Spannungs-Niveau, das durch Überraschungen verfeinert wird.
Alle Schauspieler präsentieren sich in bestechlicher Verfassung. Vorallem DiCapri und Nichelson sind hier zu nennen.
Zur Handlung möchte ich nichts weiter Verraten. Höchstens einen Tipp aussprechen: Schaut euch keinen Trailer an und lest euch keine Zusammenfassung durch. Am besten ihr geht völlig Ahnungslos in den Film. So erziehlt ihr den größtmöglichen Spannungsfaktor.
Für mich gibt es in diesem Genre keinen besseren Film und deshalb gibt es 20 von 10 möglichen Punkten!
Im Gegensatz zu vielen anderen amerikanisiert Scorsese das nicht einfach. Er hat sich in die Geschichte wunderbar reinversetzt und das Drehbuch wunderbar nach Boston verlegt und besetzt. Er hat auch nicht 1:1 den Stil eingesetzt. Er macht sein eigenes gutes(!) Ding und der Soundtrack ist auch klasse!
Dieser Film ist ein Meisterwerk! Die Handlung und die Schauspieler sind Genial! Spannung gibt es ab der ersten Minute, bis zum Ende des Films. Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio liefern bei diesem Actionthriller eine perfekte Leistung ab, aber man darf auch die anderen Stars nicht vergessen. Mark Wahlberg setzt diesen Film am Ende noch die Krone auf!!!
Ein schöner, spannender Gangsterthriller. Scorsese fordert vom Zuschauer Aufmerksamkeit, um die verzwickten Charaktere und ihr Handeln verstehen zu können.
Das Ende beeindruckt nochmal.
Mit DEPARTED hat Scorsese nicht nur eines der besten Remakes und einen erstklassigen Thriller geschaffen. Er konstruierte wohl eine der für den Film bedeutendsten Figurenkonstellationen, die es bisher gegeben hat. Wahrlich jede Figur hegt eine geheime Beziehung zu einer anderen, die nahezu über die gesamte Laufzeit am seidenen Faden hängt. Man kann sich schon fast förmlich Gummibänder vorstellen, die sich immer weiter auseinander ziehen und zu zerreißen drohen. Auf diesem konsequenten Schema baut sich der ganze Film auf. Das lässt die Spannung bis ins schier Unermessliche steigen, sorgt für clevere Momente und Überraschungen und fordert den Schauspielern ein äußerst zwielichtiges Spiel ab, was sie mit Bravour meistern. Wenn Scorsese dann am oft kritisierten Ende die Beziehungen nicht einfach auflöst, sondern gnadenlos zerfetzt, dann zeugt das lediglich von absoluter Konsequenz.
Es ist doch schließlich so: Umso länger man Aggressionen aufstaut, desto heftiger kommt es, wenn man sie raus lässt.
Diese inszenatorische Entschlossenheit und Genialität, gut aufgelegt Darsteller und ein irrer Soundtrack tragen ihren Teil dazu bei, dass man DEPARTED so schnell nicht wieder vergisst. Ein Remake-Meisterwerk, das weiterhin seinesgleichen sucht!
Spannend ist er, keine Frage. Die Story ist gut, aber das war sie im Original ja auch schon. Hier wurde Infernal Affairs auf Hollywood zugeschnitten, etwas Komik hier, alles n büschn platter da, keine Japaner mehr damit der durchschnittliche europäische Zuschauer die Schauspieler auch auseinanderhalten kann (?!)... irgendwie kommt mir Departed ziemlich überflüssig vor, es war imho nicht notwendig einen ohnehin schon guten Film nochmal zu drehen. Die Musik fand ich etwas nervig, sonst aber durchaus unterhaltsame Abendunterhaltung.
Endlich mal wieder ein Thriller, der wirklich spannend ist. (SPOILER) Man hat natürlich eine Ahnung, dass Costigan und Sullivan nicht die einzigen Spione sind, aber bis zum Schluss ist unklar, wer für welche Seite kämpft. Dass der unsympatische Dignam am Ende die Nase vorn hat find ich extrem cool (SPOILER ENDE). Außerdem sind Damon, Nicholson und Di Caprio als Hauptbesetzung ist ein Traum. Sehr empfehlenswert!
Brilliant inszinierter Thriller mit einer atemberaubenden Starbesetzung.
Es ist spannend mit an zu sehen wie die Charaktere langsam und immer schneller herausfinden, wer welche Rolle spielt.
Unglaublich spannender und intensiver Thriller über Undercovercops und Gangster bei der Polizei. Besonders Leonardo DiCaprio als vom Verfolgungswahn und Angstzuständen getriebener Undercover-Polizist zeigt einmal mehr das die Zeiten des Titanic-Schönlings lange vorbei sind. Auch der Rest des Cast spielt in allen Belangen überdurchschnittlich.
Die Musik passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Vom harten Sound der Dropkick Murphys über die Rolling Stones bis hin zu den instrumentalen Teilen passt hier einfach alles.
Besonders hat mich die Verknüpfung aller Charaktere fasziniert. Nie ist man sich 100%-ig sicher wer auf welcher Seite steht. In vielen Filmen bei denen beide Kontrahenten die gleiche Frau lieben, wirkt der Handlungsstrang oft deplaziert und arg konstruiert. Bei "Departed" ist das nicht der Fall. Hier verleiht die konkurrierende der Liebe der Rivalität noch eine zusätzliche Ebene. Beide scheinen fast von ihr abhängig zu sein, um mit ihren jeweiligen Doppelleben klar zu kommen.
Ein wenig habe ich aber auch zu meckern. Zugegebenermaßen auf hohem Niveau, aber es gab 2 Dinge die meinen Filmgenuss etwas geschmälert haben. Da ist zum einen die eigenartige Schnitttechnik mit der ich einfach nicht warm geworden bin. Scorcese setzt sie als stilistisches Mittel ein, doch für mich wirkte es oft einfach nur wie Anschlussfehler.
*Spoiler*
Zum anderen finde ich das Ende etwas übertrieben. Wenn man sich ein oder zweimal denkt: "Whoa, hat der ihn jetzt grad wirklich erschossen?", ist das großartig. Aber für meinen Geschmack wird hier einfach einer zu viel draufgesetzt.
*Spoiler ENDE*
Insgesamt ist "Departed" ein absolut sehenswerter Thriller der besonders durch eine geschickt gestrickte und erzählte Story glänzen kann.
Es gibt zwei Arten von großartigen Filmen: solche, über die man so viel in so ein Kommentar schreiben könnte, dass es keiner lesen würde und man vom roten Faden abkommt, und solche, die einen so sprachlos zurücklassen, dass einem schlicht die Worte fehlen.
Departed gehört zu Letzteren.
Man müsste den Film ja gar nicht gesehen haben, um zu wissen, dass Matt Damon, Leonardo DiCaprio und Jack Nicholson vor allem zusammen wunderbar sind und sein müssen; hinzu die Regieleistung von Martin Scorsese, dem die Lust am Filme-Machen wohl nie vergehen wird.
Zum Schluss noch das krasseste Enden, das ich je gesehen habe und wohl je sehen werde.
Ich liebe Damon, ich liebe DiCaprio, ich liebe Nicholson und ich liebe Wahlberg. Das alles noch garniert mit Scorsese! Ich könnte denen 2 Stunden lang beim wortlosen rumsitzen zusehen und fände es spannend und genial. Dann wird das Können all dieser Schauspieler in einen Film gepackt. Und herraus kommt ein hervorragender Departed! In dem Film wird ein Charakter besser gespielt, wie der nächste. Man merkt absolut die Lust der Schauspieler sich gegenseitig zu Höchstleistungen zu puschen! Jeder der spannende Filme mag und die vorrangegangenen Schauspieler nur ein bisschen mag, muss sich den Streifen reinziehen!
Einer meiner Lieblings Scorseses.Vorallem Wahlberg überzeugt mich sehr.
Story is jetzt nicht so aussergewöhnlich aber das sollte hier wirklich niemanden jucken.
Unterhaltung auf höchstem Niveau ist auf jeden Fall garantiert.
Neuen Lieblingsfilm gefunden! Steht lange auf meiner Top100-liste aber hab mich noch nicht überwinden können, nun aber bin ich froh ihn gesehn zu haben.
In einer Überlänge von ca. 2,5h präsentiert Departed ein in scharfhumoristischen und mindestens doppelt so durchgewaschenen Ganstersyl gehaltes Katz-und-Maus-und-Katz-und-Maus-Spiel(ja, das ist Absicht), welches unter Scorseses Dirigat durch exzelente Einstellungen, einen Knallharten Score, und eine Besetzung á la first class zeigt, wie sich zwei Ratten im unwissenden Kampf gegeneinander durch des jeweils anderen Nest fressen.
****SPOILERGEFAHR****
Ich denke, jeder ist zu beginn unvoreingenommen und betrachtet beide "Ratten" mit erwarten. Jedoch glaube ich, dass jeder spätestens ab Mitte des Films eine der beiden Seiten als Favorit im Rennen um Recht und Unrecht auserwählt. Ich selber entschied mich für Billys Seite und muss sagen, dass ich den vermeitlichen Showdown in der Lagerhalle fast schon als zufriedenstellend empfand was im Finale auf dem Dach leider zerstört wurde, doch die Gerechtigkeit zum Schluss brachte mir das breiteste Grinsen seit Langem.
„Die Kirche will das Du gehorchst: Niederknien, aufstehen, niederknien, aufstehen. Wenn dir das gefällt, weiß ich nicht wie ich dir helfen kann. Ein Mann geht immer seinen eigenen Weg. Niemand schenkt dir was...Du musst es dir nehmen! Non serviean!“
Martin Scorsese ist eine der lebenden Legenden der Filmgeschichte. Nach Meisterwerken wie 'Taxi Driver', 'GoodFellas' und 'Wie ein wilder Stier' fehlte ihm nur noch die Oscar-Trophäe auf dem Kaminsims. Nach 5 Nominierungen für die beste Regie fand Scorsese endlich den Weg zum goldenen Jungen und gewann mit seiner sechsten Nominierungen für 'Departed' 2006 endlich die mehr als verdiente Auszeichnung. Auch den Oscar für den besten Schnitt, das beste adoptierte Drehbuch und dem wohl wichtigsten Oscar für den besten Film konnte der harte Gangster-Thriller 'Departed' einstecken und das völlig zu recht.
Der junge Polizist Billy Costigan wuchs in einem kriminellen Umfeld auf - er bringt also die besten Voraussetzungen mit, um sich als Maulwurf in das Syndikat des Mafiapaten Frank Costello einzuschleusen: Sobald er Costellos Vertrauen gewonnen hat, soll er zusammen mit seinem Einsatzleitern den Paten hinter Gitter bringen. Gleichzeitig hat sich Colin Sullivan in die Ermittlungsspezialeinheit bestens bewährt - niemand vermutet, dass er Costellos Maulwurf ist.
'Departed' ist in hervorragenden Bildern eingefangen. Der mehrfach Oscar Nominierte Kameramann Michael Ballhaus leistet wieder einmal grandiose Arbeit und fängt den rauen Alltag des organisierten Verbrechens ein. Dazu der ausgezeichnete und rasante Schnitt von Thelma Schoonmaker und der geniale Score von Howard Shore der jede Szene exzellent kommentiert. Dazu auch die abwechselnde Liederwahl von brachialen Nummer wie "I'm Shipping Up To Boston" von den Dropkick Murphys oder gefühlvollen Balladen wie "Comfortably Numb" von Van Morrison.
Früher war Scorsese's Muse Robert De Niro, heute ist es 'Leonardo DiCaprio'. Vergleichen sollte man beide nicht, fest steht allerdings das beide grandiose Schauspieler sind. Leonardo DiCaprio der sein Sunnyboy-Image endgültig ablegen konnte, überzeugt vollends unter Scorsese Anleitung und spielt ganz groß auf, wie auch der restliche namenhafte Cast. Matt Damon, Alec Baldwin, Vera Farmiga, Ray Winstone, Martin Sheen, der einmalige Jack Nicholson und Mark Wahlberg der mit seinen geschliffenen Sprüchen nicht nur für einen Lacher sorgt. Allesamt sind sie ein wahres Besetzungs-Highlight und spielen fantastisch.
Nach Gangster-Filmen wie 'Hexenkessel', 'GoodFellas' und auch 'Casino' findet Scorsese den Weg ins Gangster-Genre 2006 wieder. Scorsese inszeniert mit 'Departed' einen Thriller voller Lügen und Brutalität. William Costigan (DiCaprio) will der schlechten Vergangenheit entfliehen, wird aber genau wegen dieser als Spitzel in die Mafia eingeschleust. William wird immer verzweifelter und droht an dem Auftrag zu zerreißen. Mafiapate Costello (Nicholson) ist ein alter Hase, aber sicher nicht vom alten Eisen. Er verschafft sich den nötigen Respekt und geht dafür natürlich ohne Probleme über Leichen. Colin Sullivan (Damon) arbeitet mit Costello zusammen, hat sich aber bereits bei der Polizei bis zum Staff Sergeant hochgearbeitet. Niemand schöpft Verdacht, bis auf Bryce Dignam (Wahlberg) der in seiner Arbeit mit Sicherheit nicht auf den Mund gefallen ist und einen grandiosen Spruch nach dem anderen rausfeuert. Für seine Leistung erhielt Wahlberg eine Oscar Nominierung. Dignam's Partner Captain Oliver Queenam (Sheen) ist nicht ganz so aufbrausend, aber dennoch zielgerichtet und leitet Costigan durch seinen Lebensgefährlichen Job. Dazu auch noch die schwere Beziehung zwischen Costigan, Sullivan's Freundin die Polizei-Psychologin ist und Sullivan selber. Scorsese nimmt es mit vielen verschiedenen Charakteren auf, schafft es aber allesamt genug auszubauen und das dazu noch in einer fesselnden Art und Weise wie man sie sich nur wünschen kann. Knapp 2 1/2 Stunden Zeit nimmt sich 'Departed' für seine Geschichte und wirkt nicht im Ansatz auch nur Langweilig, denn die Laufzeit benötigt der Film auch. Die Spannung lieben aber eben auch an den genialen Schauspielern, die jede Emotion genial rüber bringen. Die Anspannungen ihres Berufs, der Identitätsverlust, die Kompromisslosigkeit und die Tragik, die vor allem Costigan mitbringt, wird herausragend dargestellt. Die letzten 10 Minuten des Films zählen dann wohl noch ganz besonders zu den besten des Gangster-Film-Genres überhaupt. Mit einmaliger kompromisslosigkeit geht Scorsese vor und lässt den Zuschauer mit großen Augen zurück.
Fazit: Martin Scorsese schafft wieder einmal ein einmaliges und extrem fesselndes Filmerlebnis der Extraklasse, der ihm endlich zur längst Überfälligen Auszeichnung verhalf. 'Departed' ist geniales Crime-Kino mit fantastischen Schauspielern, stark Fotografiert dazu die stimmig gewählte Musik und die Temporeiche Inszenierung machen ihn zu einem der besten und spannendsten Filme aller Zeiten, der auch nach dem zehnten Sehen nicht langweilig wird.
„Wir haben eine Frage: Wollen Sie Polizist sein oder wollen Sie so tun als wären Sie einer?“
Für mich die zwei genialsten Momente in diesem ebenso genialen Thriller: Castello, der mit dem schwarzen Gummipenis mit irrem Blick von seinem Kinosessel aufspringt, und die Ratte, die am Ende auf den Fensterstreben klettert. Ein wirklich nervenaufreibender Film mit 1A Schauspielleistung aller Charaktere, wobei mich Mark Wahlberg und Jack Nickolson am meisten beeindruckt haben.
Großartiger Film, wobei weder Damon noch Wahlberg wirklich mithalten können mit der Leistung von DiCaprio. Nichsolson spielt hat die gleiche Rolle wie immer, sehr gut, aber auch n bisschen vorhersehbar.
Departed: Unter Feinden - Kritik
US 2006 Laufzeit 155 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 07.12.2006
Kritiken (13) — Film: Departed: Unter Feinden
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDi Caprio wird immer besser und Jack Nicholson ist sowieso großartig, was im direkten Vergleich zu Matt Damon und Mark Wahlberg deutlich wird. Departed ist als Film des Genres "korrupter Cop" großartig und endet "klassisch" nicht mit einem Happy End - Muß man mögen, sonst schwere Kost.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
DerDude_ 2011/06/14 14:58:26
Antwort löschenDer Film hat ein Happy End
Skywalker_ 2011/06/16 16:45:27
Antwort löschenIm Vergleich mit dem Original auf jeden Fall ein Happy End
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Aber es wäre kein Scorsese-Film, wenn es nicht auch etwas zu meckern gäbe: Der Schnitt ist katastrophal. Das ganze wirkt, als habe jemand blind die Filmrolle zerschnitten und die Teile dann hastig wieder zusammengeklebt. [...] Unglaublich, dass es dafür den Oscar gegeben hat, hier galt vermutlich die Maxime “Hauptsache unkonventionell”. [...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenNach seinen geschichtlichen Ausflügen findet Scorsese wieder zu seinen Wurzeln des Mafiafilms zurück und hat sichtlich Spaß daran. Dazu findet das Darsteller Ensemble zur Höchstform und füllt den facettenreichen Film mit seinen interessanten Wendungen und überraschendem Ende ganz und gar aus, so dass es einen fesselt und die 2 Stunden wie im Fluge vergehen. Insbesondere die gut durchdachten Dialoge sind ein Ohrenschmaus und haben ihren vorläufigen Höhepunkt in einem Zwiegespräch zwischen DiCaprio und Nicholson.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie Handlung von «The Departed» entstammt dem Hongkong-Thriller «Infernal Affairs», in dem den Untertiteln nach zu schliessen bedeutend weniger geflucht wird und der auch sonst sehr steril wirkt. Die besten Elemente aus dem Drehbuch von William Monahan («Body of Lies») zu «The Departed» entstammen aber dennoch ziemlich exakt aus der Hongkonger Vorlage. Im Remake von Martin Scorsese ist dafür der Kamera- und Schnittstil um einiges hektischer, dem düsteren Thema angepasst, und intensiviert dadurch das Erlebnis.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenMartin Scorsese zählt bei Filmprofis nicht umsonst zu den besten Regisseuren der letzten 30 Jahre, hat er doch solche Klassiker wie „Taxi Driver“, „Wie ein wilder Stier“, „Goodfellas“ oder „Casino“ inszeniert. In den letzten Jahren stach vor allem die Zusammenarbeit mit Leonardo DiCaprio hervor, mit dem er die Projekte „Gangs of New York“ und „Aviator“ als Hauptdarsteller umsetzte. Nun folgt mit „Departed“ das Remake des erfolgreichen Hongkong-Thrillers „Infernal Affairs I“ von 2002.
Frank Costello (Jack Nicholson) regiert mit eiserner Hand die irische Mafia im Großraum Boston. Nicht unerheblich an seinem Erfolg ist die Tatsache, dass er durch Unterwanderung der Polizei wichtige Informationen erhält und so der Polizei immer wieder entwischen kann. Der schon als Kind mit ihm in Kontakt gekommene Colin Sullivan (Matt Damon) hat jüngst die Polizeiakademie abgeschlossen und wird wegen seiner bestechenden Leistungen in die Sonderermittlungseinheit…
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenWie schon bei CAPE FEAR lädt Scorsese einen Genre-, ja fast schon klassischen B-Film mit seinem Leumund und einer vermeintlichen Essenz auf. Und wie CAPE FEAR ächzt und keucht THE DEPARTED unter dieser Last. Und genau wie bei CAPE FEAR ist es überaus faszinierend, ihm dabei zuzusehen.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"The Departed" sollte man nicht nur als Scorsese-Fan gesehen haben Auch wenn es sich um ein Remake eines Klassikers des Hong-Kong-Kino handelt kann diese amerikanische Version mehr als überzeugen.
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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenDer Film lebt von der Art und Weise, wie Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg aber allen voran Jack Nicholson ihre Charaktere verkörpern und ihre Rollen interpretieren. So begeistert DiCaprio als Undercover-Cop Costigan, der unter dem Druck zu zerbrechen droht ebenso, wie Matt Damon als Maulwurf innerhalb der Polizeieinheit, der auf der Suche nach einem besseren Leben über Leichen geht. Unübertroffen ist jedoch Jack Nicholson als der Pate und Oberbösewicht des Films Frank Costello. "Departed: Unter Feinden" ist der wohl beste Mafia-Thriller, den ich seit Jahren gesehen habe.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Zwar braucht Scorsese merkwürdigerweise gleich zwei volle und eine halbe Stunde obendrein, um die ehemals 90minütige Geschichte nachzuerzählen, viel Neues kommt dabei allerdings nicht herum. Im Gegenteil: Der Film hält sich nahezu akribisch an die Vorlage und kopiert ganze Szenenabläufe daraus, um an anderen Stellen Dehnungen vorzunehmen, die nicht wirklich etwas Sinnvolles zu bezwecken haben. Das alles kommt einem also mächtig bekannt vor, mehr sogar als man sich wünschte. Denn der vorbelastete Zuschauer, Gourmet oder Connaisseur, der dürfte sich bei "The Departed" trotz jeglicher technischer Brillanz ganz vorzüglich langweilen respektive ärgern: Hier wurde sich nicht einmal die Mühe gemacht, die pessimistisch-philosophische Essenz des Originals neu zu interpretieren, sondern stilistisches Austoben über die Notwendigkeit eigener Ansätze gestellt. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
alanger 2010/06/02 12:53:04
Antwort löschendem connaisseur ist nix zu schwör. gääähn...
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenDa bin ich wohl mit zu großen Erwartungen reingegangen. Auch wenn ein "nett" in diesem Fall eher böswillig klingen mag, eine Offenbarung war's leider nicht. Sicher: die Ausnahme-Besetzung spielt in diesem Thriller durchweg auf hohem Niveau und die Story wurde perfekt auf Marty maßgeschneidert, aber ausgerechnet Scorseses sonst so ausgefallene Kameraarbeit war höchstens zweckmäßig. Dabei haben Nicholsons erste Auftritte einiges versprochen.
Es wäre auch von Vorteil das asiatische Original "Infernal Affairs" nicht zu kennen, dann zeckt der ein oder andere Twist natürlich besser, die gerade zum Finale in der Ami-Variante reichlich überdreht erscheinen. Da werden die Plottwists wie Kamelle vom Karnevalswagen geschmissen. Aber da Scorsese keinen schlechten Film drehen kann, ist auch "Departed" ein Kinobesuch wert, aber ein Klassiker vom Schlag eines "Goodfellas" sollte man nicht erwarten.
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plomlompom: Filmblogs
Kommentar löschen... in die Jahre gekommenes Neurosenkino [...] ohne Maß [...] Prestigeästhetik [...] muss Authentizität und Krassheit simulieren [...] wird gejammert, monologisiert, traumatisiert [...] kennt nur Gut und Böse [...] ist katholisch.
[Aus der "The Departed"-Seite eines Vergleichs mit "Infernal Affairs", den ich gezogen habe.]
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenScorsese reichert das Epos lediglich um noch mehr Sex und noch mehr Crime an. Und er öffnet die stringente Spannungsdramaturgie, reichert sie um weitere Figuren an und lässt seinem stargespickten Ensemble reichlich Raum, um nach Herzen zu improvisieren. Nur das Grundmotiv der Vorlage lässt Scorsese überraschend aus: die Spiegelung der beiden ungleichen Kämpfer.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin grandioser Mainstream-Mafiafilm, auch für Leute die keine Genre-Fans sind. Scorcese liefert ein würdiges Remake des HongKong-Originals ab! http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/12/07/the-departed/
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
TheCorey 2011/05/01 23:47:43
Antwort löschenNee, Martin und William hätten besser daran getan, Wayne und Garth nachzuahmen. Auf die Knie und: "Wir sind unwürdig!"
Kommentare (209) — Film: Departed: Unter Feinden
Kommentar schreibenskinflowers 2012/02/05 03:56:36
Kommentar löschenSehr spannend aber das Ende kam zu kurz.
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Roolfer 2012/01/31 19:00:42
Kommentar löschenDer Wagen. Was für eine geniale Idee. Ja, an einem guten alten Wagen gibt es einfach nichts zu bemängeln. So ein Wagen... auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Die Umestzung ist auch nicht schlecht. Da braucht es nur ein paar Zugtiere und schon kommt man bequem von einem Ort an den nächsten. Einfach genial!
Und doch fahre ich heute lieber, gut gekühlt und einigermaßen unfallsicher, mit 200 Sachen über die Autobahn. Und dafür danke ich dir, Herr Benz.
Anders ausgedrückt: Danke, Scorsese. Danke dafür, dass du aus so einer guten Vorlage so ein Meisterwerk geschaffen hast.
Schade, dass manche dein perfektes Werk nicht annerkennen, nur weil der Wagen schon vorher da war. Aber ich schweife wieder ab...
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HulktopF 2012/01/21 01:01:33
Kommentar löschenauch wenn das remake von internal(infernal?) affairs den plott des originals verunglimpft ist der film trotzalledem mehr als erhaben.
nicholson ist genial bösartig , dicaprio ist wie immer überzeugend, und matt damon gibt hervoragend den dopplten spiel treibenden fiesling. klasse film :)
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Drogba11 2012/01/21 02:40:01
Antwort löschen"Verunglimpft" trifft es wirklich perfekt! Trotzdem sind beide Versionen sehr gelungen, wobei das Remake vor allem vom grandiosen Cast lebt (vor dem sich die Chinesen allerdings nicht verstecken brauchen).
Im Titel des Originals steht schon das Wort Infernal mit f, ich zitiere dazu mal Wikipedia: "Der chinesische Originaltitel spielt auf die niedrigste Hölle im Buddhismus an, der deutsche Fernsehtitel lautet daher Infernal Affairs – Die achte Hölle. Der englische Titel ist eine Anlehnung an Dantes Inferno und die Abteilung für Interne Ermittlungen bei der Polizei."
HulktopF 2012/02/02 07:36:56
Antwort löschenvielen dank fürs richtig stellen :)
Cleves 2012/01/17 00:26:40
Kommentar löschenEigentlich würde ich hier gerne nur ein Wort schreiben --> Meisterwerk!
Aber ein bischen ausführlicher kann man ja schon werden.
Martin Scorsese haut mit Departet ein Ding hin, was im modernen Thriller-Genre nicht zu übertreffen ist. Allein die Besetzung muss man sich mal vor Augen führen. Der Film ist durch viele verzwickte Bindungen der Darsteller ein spannendes und intelligentes Spektakel. In keinem anderen mir bekannten Film gibt es ein derart hohes Spannungs-Niveau, das durch Überraschungen verfeinert wird.
Alle Schauspieler präsentieren sich in bestechlicher Verfassung. Vorallem DiCapri und Nichelson sind hier zu nennen.
Zur Handlung möchte ich nichts weiter Verraten. Höchstens einen Tipp aussprechen: Schaut euch keinen Trailer an und lest euch keine Zusammenfassung durch. Am besten ihr geht völlig Ahnungslos in den Film. So erziehlt ihr den größtmöglichen Spannungsfaktor.
Für mich gibt es in diesem Genre keinen besseren Film und deshalb gibt es 20 von 10 möglichen Punkten!
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Toblerone 2012/01/14 00:57:33
Kommentar löschenIm Gegensatz zu vielen anderen amerikanisiert Scorsese das nicht einfach. Er hat sich in die Geschichte wunderbar reinversetzt und das Drehbuch wunderbar nach Boston verlegt und besetzt. Er hat auch nicht 1:1 den Stil eingesetzt. Er macht sein eigenes gutes(!) Ding und der Soundtrack ist auch klasse!
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MUFC 2012/01/10 19:07:06
Kommentar löschenDieser Film ist ein Meisterwerk! Die Handlung und die Schauspieler sind Genial! Spannung gibt es ab der ersten Minute, bis zum Ende des Films. Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio liefern bei diesem Actionthriller eine perfekte Leistung ab, aber man darf auch die anderen Stars nicht vergessen. Mark Wahlberg setzt diesen Film am Ende noch die Krone auf!!!
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herrbenson 2011/12/28 00:49:04
Kommentar löschenEin schöner, spannender Gangsterthriller. Scorsese fordert vom Zuschauer Aufmerksamkeit, um die verzwickten Charaktere und ihr Handeln verstehen zu können.
Das Ende beeindruckt nochmal.
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Punsha 2011/12/10 19:46:28
Kommentar löschenMit DEPARTED hat Scorsese nicht nur eines der besten Remakes und einen erstklassigen Thriller geschaffen. Er konstruierte wohl eine der für den Film bedeutendsten Figurenkonstellationen, die es bisher gegeben hat. Wahrlich jede Figur hegt eine geheime Beziehung zu einer anderen, die nahezu über die gesamte Laufzeit am seidenen Faden hängt. Man kann sich schon fast förmlich Gummibänder vorstellen, die sich immer weiter auseinander ziehen und zu zerreißen drohen. Auf diesem konsequenten Schema baut sich der ganze Film auf. Das lässt die Spannung bis ins schier Unermessliche steigen, sorgt für clevere Momente und Überraschungen und fordert den Schauspielern ein äußerst zwielichtiges Spiel ab, was sie mit Bravour meistern. Wenn Scorsese dann am oft kritisierten Ende die Beziehungen nicht einfach auflöst, sondern gnadenlos zerfetzt, dann zeugt das lediglich von absoluter Konsequenz.
Es ist doch schließlich so: Umso länger man Aggressionen aufstaut, desto heftiger kommt es, wenn man sie raus lässt.
Diese inszenatorische Entschlossenheit und Genialität, gut aufgelegt Darsteller und ein irrer Soundtrack tragen ihren Teil dazu bei, dass man DEPARTED so schnell nicht wieder vergisst. Ein Remake-Meisterwerk, das weiterhin seinesgleichen sucht!
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northernwinds 2011/12/09 22:54:53
Kommentar löschenSpannend ist er, keine Frage. Die Story ist gut, aber das war sie im Original ja auch schon. Hier wurde Infernal Affairs auf Hollywood zugeschnitten, etwas Komik hier, alles n büschn platter da, keine Japaner mehr damit der durchschnittliche europäische Zuschauer die Schauspieler auch auseinanderhalten kann (?!)... irgendwie kommt mir Departed ziemlich überflüssig vor, es war imho nicht notwendig einen ohnehin schon guten Film nochmal zu drehen. Die Musik fand ich etwas nervig, sonst aber durchaus unterhaltsame Abendunterhaltung.
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M4x1k1ng 2011/11/27 00:19:48
Kommentar löschenWirklich clevere Charakterkonstellation! Unglaublich guter Film.
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Flominator 2011/11/29 19:24:19
Antwort löschenKann ich mich nur anschließen: BOAH!
änna_banana 2011/11/23 15:00:46
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein Thriller, der wirklich spannend ist. (SPOILER) Man hat natürlich eine Ahnung, dass Costigan und Sullivan nicht die einzigen Spione sind, aber bis zum Schluss ist unklar, wer für welche Seite kämpft. Dass der unsympatische Dignam am Ende die Nase vorn hat find ich extrem cool (SPOILER ENDE). Außerdem sind Damon, Nicholson und Di Caprio als Hauptbesetzung ist ein Traum. Sehr empfehlenswert!
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Tyler Durden 80 2011/11/22 21:25:54
Kommentar löschenBrilliant inszinierter Thriller mit einer atemberaubenden Starbesetzung.
Es ist spannend mit an zu sehen wie die Charaktere langsam und immer schneller herausfinden, wer welche Rolle spielt.
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cpt. chaos 2011/11/23 08:18:00
Antwort löschenAh, der Urlauber ist wieder zurück... ;o)
Tyler Durden 80 2011/11/25 16:17:16
Antwort löschenNaja net ganz hatte mal kurz Zeit und wollte darüber noch Bericht erstatten :)
tobiasschoeler 2011/11/22 13:16:32
Kommentar löschenUnglaublich spannender und intensiver Thriller über Undercovercops und Gangster bei der Polizei. Besonders Leonardo DiCaprio als vom Verfolgungswahn und Angstzuständen getriebener Undercover-Polizist zeigt einmal mehr das die Zeiten des Titanic-Schönlings lange vorbei sind. Auch der Rest des Cast spielt in allen Belangen überdurchschnittlich.
Die Musik passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Vom harten Sound der Dropkick Murphys über die Rolling Stones bis hin zu den instrumentalen Teilen passt hier einfach alles.
Besonders hat mich die Verknüpfung aller Charaktere fasziniert. Nie ist man sich 100%-ig sicher wer auf welcher Seite steht. In vielen Filmen bei denen beide Kontrahenten die gleiche Frau lieben, wirkt der Handlungsstrang oft deplaziert und arg konstruiert. Bei "Departed" ist das nicht der Fall. Hier verleiht die konkurrierende der Liebe der Rivalität noch eine zusätzliche Ebene. Beide scheinen fast von ihr abhängig zu sein, um mit ihren jeweiligen Doppelleben klar zu kommen.
Ein wenig habe ich aber auch zu meckern. Zugegebenermaßen auf hohem Niveau, aber es gab 2 Dinge die meinen Filmgenuss etwas geschmälert haben. Da ist zum einen die eigenartige Schnitttechnik mit der ich einfach nicht warm geworden bin. Scorcese setzt sie als stilistisches Mittel ein, doch für mich wirkte es oft einfach nur wie Anschlussfehler.
*Spoiler*
Zum anderen finde ich das Ende etwas übertrieben. Wenn man sich ein oder zweimal denkt: "Whoa, hat der ihn jetzt grad wirklich erschossen?", ist das großartig. Aber für meinen Geschmack wird hier einfach einer zu viel draufgesetzt.
*Spoiler ENDE*
Insgesamt ist "Departed" ein absolut sehenswerter Thriller der besonders durch eine geschickt gestrickte und erzählte Story glänzen kann.
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Roolfer 2011/11/22 13:44:40
Antwort löschenGerade das Ende hat den Film für mich zum Lieblingsfilm gemacht.
Trotzdem, toller Kommentar :)
FumerTue 2011/11/22 00:40:08
Kommentar löschenEs gibt zwei Arten von großartigen Filmen: solche, über die man so viel in so ein Kommentar schreiben könnte, dass es keiner lesen würde und man vom roten Faden abkommt, und solche, die einen so sprachlos zurücklassen, dass einem schlicht die Worte fehlen.
Departed gehört zu Letzteren.
Man müsste den Film ja gar nicht gesehen haben, um zu wissen, dass Matt Damon, Leonardo DiCaprio und Jack Nicholson vor allem zusammen wunderbar sind und sein müssen; hinzu die Regieleistung von Martin Scorsese, dem die Lust am Filme-Machen wohl nie vergehen wird.
Zum Schluss noch das krasseste Enden, das ich je gesehen habe und wohl je sehen werde.
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Wuci 2011/11/21 14:11:43
Kommentar löschenIch liebe Damon, ich liebe DiCaprio, ich liebe Nicholson und ich liebe Wahlberg. Das alles noch garniert mit Scorsese! Ich könnte denen 2 Stunden lang beim wortlosen rumsitzen zusehen und fände es spannend und genial. Dann wird das Können all dieser Schauspieler in einen Film gepackt. Und herraus kommt ein hervorragender Departed! In dem Film wird ein Charakter besser gespielt, wie der nächste. Man merkt absolut die Lust der Schauspieler sich gegenseitig zu Höchstleistungen zu puschen! Jeder der spannende Filme mag und die vorrangegangenen Schauspieler nur ein bisschen mag, muss sich den Streifen reinziehen!
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Kloppo09 2011/11/21 15:17:43
Antwort löschenEines der wenigen halbwegs gelungenen Hollywood Remakes!
Pressley 2011/11/13 12:44:03
Kommentar löschenEiner meiner Lieblings Scorseses.Vorallem Wahlberg überzeugt mich sehr.
Story is jetzt nicht so aussergewöhnlich aber das sollte hier wirklich niemanden jucken.
Unterhaltung auf höchstem Niveau ist auf jeden Fall garantiert.
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gnipmac14 2011/11/03 22:52:38
Kommentar löschenNeuen Lieblingsfilm gefunden! Steht lange auf meiner Top100-liste aber hab mich noch nicht überwinden können, nun aber bin ich froh ihn gesehn zu haben.
In einer Überlänge von ca. 2,5h präsentiert Departed ein in scharfhumoristischen und mindestens doppelt so durchgewaschenen Ganstersyl gehaltes Katz-und-Maus-und-Katz-und-Maus-Spiel(ja, das ist Absicht), welches unter Scorseses Dirigat durch exzelente Einstellungen, einen Knallharten Score, und eine Besetzung á la first class zeigt, wie sich zwei Ratten im unwissenden Kampf gegeneinander durch des jeweils anderen Nest fressen.
****SPOILERGEFAHR****
Ich denke, jeder ist zu beginn unvoreingenommen und betrachtet beide "Ratten" mit erwarten. Jedoch glaube ich, dass jeder spätestens ab Mitte des Films eine der beiden Seiten als Favorit im Rennen um Recht und Unrecht auserwählt. Ich selber entschied mich für Billys Seite und muss sagen, dass ich den vermeitlichen Showdown in der Lagerhalle fast schon als zufriedenstellend empfand was im Finale auf dem Dach leider zerstört wurde, doch die Gerechtigkeit zum Schluss brachte mir das breiteste Grinsen seit Langem.
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MOVIE...FAN 2011/11/03 23:02:20
Antwort löschenDas Ende war wirklich TOP! Genial
SoulReaver 2011/10/22 15:52:41
Kommentar löschen„Die Kirche will das Du gehorchst: Niederknien, aufstehen, niederknien, aufstehen. Wenn dir das gefällt, weiß ich nicht wie ich dir helfen kann. Ein Mann geht immer seinen eigenen Weg. Niemand schenkt dir was...Du musst es dir nehmen! Non serviean!“
Martin Scorsese ist eine der lebenden Legenden der Filmgeschichte. Nach Meisterwerken wie 'Taxi Driver', 'GoodFellas' und 'Wie ein wilder Stier' fehlte ihm nur noch die Oscar-Trophäe auf dem Kaminsims. Nach 5 Nominierungen für die beste Regie fand Scorsese endlich den Weg zum goldenen Jungen und gewann mit seiner sechsten Nominierungen für 'Departed' 2006 endlich die mehr als verdiente Auszeichnung. Auch den Oscar für den besten Schnitt, das beste adoptierte Drehbuch und dem wohl wichtigsten Oscar für den besten Film konnte der harte Gangster-Thriller 'Departed' einstecken und das völlig zu recht.
Der junge Polizist Billy Costigan wuchs in einem kriminellen Umfeld auf - er bringt also die besten Voraussetzungen mit, um sich als Maulwurf in das Syndikat des Mafiapaten Frank Costello einzuschleusen: Sobald er Costellos Vertrauen gewonnen hat, soll er zusammen mit seinem Einsatzleitern den Paten hinter Gitter bringen. Gleichzeitig hat sich Colin Sullivan in die Ermittlungsspezialeinheit bestens bewährt - niemand vermutet, dass er Costellos Maulwurf ist.
'Departed' ist in hervorragenden Bildern eingefangen. Der mehrfach Oscar Nominierte Kameramann Michael Ballhaus leistet wieder einmal grandiose Arbeit und fängt den rauen Alltag des organisierten Verbrechens ein. Dazu der ausgezeichnete und rasante Schnitt von Thelma Schoonmaker und der geniale Score von Howard Shore der jede Szene exzellent kommentiert. Dazu auch die abwechselnde Liederwahl von brachialen Nummer wie "I'm Shipping Up To Boston" von den Dropkick Murphys oder gefühlvollen Balladen wie "Comfortably Numb" von Van Morrison.
Früher war Scorsese's Muse Robert De Niro, heute ist es 'Leonardo DiCaprio'. Vergleichen sollte man beide nicht, fest steht allerdings das beide grandiose Schauspieler sind. Leonardo DiCaprio der sein Sunnyboy-Image endgültig ablegen konnte, überzeugt vollends unter Scorsese Anleitung und spielt ganz groß auf, wie auch der restliche namenhafte Cast. Matt Damon, Alec Baldwin, Vera Farmiga, Ray Winstone, Martin Sheen, der einmalige Jack Nicholson und Mark Wahlberg der mit seinen geschliffenen Sprüchen nicht nur für einen Lacher sorgt. Allesamt sind sie ein wahres Besetzungs-Highlight und spielen fantastisch.
Nach Gangster-Filmen wie 'Hexenkessel', 'GoodFellas' und auch 'Casino' findet Scorsese den Weg ins Gangster-Genre 2006 wieder. Scorsese inszeniert mit 'Departed' einen Thriller voller Lügen und Brutalität. William Costigan (DiCaprio) will der schlechten Vergangenheit entfliehen, wird aber genau wegen dieser als Spitzel in die Mafia eingeschleust. William wird immer verzweifelter und droht an dem Auftrag zu zerreißen. Mafiapate Costello (Nicholson) ist ein alter Hase, aber sicher nicht vom alten Eisen. Er verschafft sich den nötigen Respekt und geht dafür natürlich ohne Probleme über Leichen. Colin Sullivan (Damon) arbeitet mit Costello zusammen, hat sich aber bereits bei der Polizei bis zum Staff Sergeant hochgearbeitet. Niemand schöpft Verdacht, bis auf Bryce Dignam (Wahlberg) der in seiner Arbeit mit Sicherheit nicht auf den Mund gefallen ist und einen grandiosen Spruch nach dem anderen rausfeuert. Für seine Leistung erhielt Wahlberg eine Oscar Nominierung. Dignam's Partner Captain Oliver Queenam (Sheen) ist nicht ganz so aufbrausend, aber dennoch zielgerichtet und leitet Costigan durch seinen Lebensgefährlichen Job. Dazu auch noch die schwere Beziehung zwischen Costigan, Sullivan's Freundin die Polizei-Psychologin ist und Sullivan selber. Scorsese nimmt es mit vielen verschiedenen Charakteren auf, schafft es aber allesamt genug auszubauen und das dazu noch in einer fesselnden Art und Weise wie man sie sich nur wünschen kann. Knapp 2 1/2 Stunden Zeit nimmt sich 'Departed' für seine Geschichte und wirkt nicht im Ansatz auch nur Langweilig, denn die Laufzeit benötigt der Film auch. Die Spannung lieben aber eben auch an den genialen Schauspielern, die jede Emotion genial rüber bringen. Die Anspannungen ihres Berufs, der Identitätsverlust, die Kompromisslosigkeit und die Tragik, die vor allem Costigan mitbringt, wird herausragend dargestellt. Die letzten 10 Minuten des Films zählen dann wohl noch ganz besonders zu den besten des Gangster-Film-Genres überhaupt. Mit einmaliger kompromisslosigkeit geht Scorsese vor und lässt den Zuschauer mit großen Augen zurück.
Fazit: Martin Scorsese schafft wieder einmal ein einmaliges und extrem fesselndes Filmerlebnis der Extraklasse, der ihm endlich zur längst Überfälligen Auszeichnung verhalf. 'Departed' ist geniales Crime-Kino mit fantastischen Schauspielern, stark Fotografiert dazu die stimmig gewählte Musik und die Temporeiche Inszenierung machen ihn zu einem der besten und spannendsten Filme aller Zeiten, der auch nach dem zehnten Sehen nicht langweilig wird.
„Wir haben eine Frage: Wollen Sie Polizist sein oder wollen Sie so tun als wären Sie einer?“
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seven 2011/10/22 16:01:02
Antwort löschenIch bin derjenige, der was von seinem Job versteht. Sie müssen der Andere sein!
SoulReaver 2011/10/22 16:04:42
Antwort löschenFicken Sie sich doch selbst.
seven 2011/10/22 16:05:14
Antwort löschenHab grad erst ihre Frau gefickt.
SoulReaver 2011/10/22 16:05:47
Antwort löschenWie gehts Ihrer Mutter?
seven 2011/10/22 16:06:10
Antwort löschenHat grad meinen Vater gefickt.
JohnnyKee 2011/10/22 18:51:39
Antwort löschenSCHÄMET EUCH! WAS SEID IHR NUR FÜR EIN BEISPIEL FÜR DIE JUUUUGEND!!! ^^
SoulReaver 2011/10/23 01:35:21
Antwort löschen@Johnny Das sagt der, der das gleiche Zitat in seiner Kritik hat nur im OT :D
regiseurin 2011/10/23 11:15:59
Antwort löschenAlso das du dir hier die Finger wundgeschrieben hast wundert mich ja ned =).
Kreaexo 2011/10/23 15:43:58
Antwort löschenHervorragender Kommentar zu einem der besten Filme der letzten Dekade.
SoulReaver 2011/10/23 15:58:31
Antwort löschenDanke :)
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Coach T 2011/10/23 18:47:38
Antwort löschenBravo!
SoulReaver 2011/10/24 20:39:06
Antwort löschenHab dank lieber Coach! :)
KonTaicho 2011/10/06 21:18:49
Kommentar löschenFür mich die zwei genialsten Momente in diesem ebenso genialen Thriller: Castello, der mit dem schwarzen Gummipenis mit irrem Blick von seinem Kinosessel aufspringt, und die Ratte, die am Ende auf den Fensterstreben klettert. Ein wirklich nervenaufreibender Film mit 1A Schauspielleistung aller Charaktere, wobei mich Mark Wahlberg und Jack Nickolson am meisten beeindruckt haben.
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May Kennedy 2011/09/17 14:26:29
Kommentar löschenGroßartiger Film, wobei weder Damon noch Wahlberg wirklich mithalten können mit der Leistung von DiCaprio. Nichsolson spielt hat die gleiche Rolle wie immer, sehr gut, aber auch n bisschen vorhersehbar.
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