Departed - Unter Feinden - Kritik

US 2006 Laufzeit 155 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 07.12.2006

Kommentare zu Departed - Unter Feinden

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    lok 09.11.2014, 14:59

    Wow!

    • 7
      MartinS. 20.10.2014, 23:15

      Sehenswert...ich habe aber mehr erwartet. ..

      • 8
        deevaudee 15.10.2014, 23:41 Geändert 15.10.2014, 23:57

        Departed hatte mich vor einiger Zeit im TV übelst erwischt, kurze Zeit später hab ich den für 2€ bei Woolworth in ner Kramkiste gefunden und sofort mitgenommen. Nun ist etwas Zeit wieder ins Land gegangen und was soll ich sagen, ich muss die Euphorie wieder runter schrauben. Klar Scorsese mit seinen Ziehsohn hat hier ein riesen Männerensemble versammelt um eine Gangstermafia Story zu erzählen. Mit peanuts sollte man eh nicht abgespeist werden, doch die Frage die ich mich jetzt nach 2. mal sehen stelle, was will mir dieser Film eigentlich sagen?
        Wenn ich aus einer kaputten Familie aus dem Ghetto komme, mich als Ordnungsdienstlicher Mensch bewerbe, krieg ich erst recht den Stiefel in die Fresse und werde wieder dahin geschickt, wo ich eigentlich raus wollte? Und leb ein Leben mit ziemlich fragwürdigen Hintergrund und bekomme nur Mist in die Hände, oder ich bin aus einen Wohlständischen Kriminellen Umfeld, begebe mich auch auch auf den Ordnungsdienstlichen Weg, habe von Gott aber so viel Grips mitbekommen um auch noch Klassenbester zu werden, und arbeite weiter für das Syndikat um dann mit meinen neuen Fähigkeiten den Ordnungsdienst zu manipulieren und dank meiner Fähigkeiten auch noch die geile Psychoschnitte ins Bett zu kriegen???
        Oder wie dezent leger der böse Verbrecher sein kann, während der eigentliche gute Cop mit unflätigen und Wutausbrüchigen ähnlichen Zuständen sein Lebensunterhalt bestreitet?

        Ich bin ehrlich gesagt Ratlos, für wen ich mich denn nun entscheiden soll. Und das raubt mir den Vernunftsblick, die Story ernster zu nehmen als sie es vielleicht verdient hätte. Denn von der Inszenierung gibt es fast kaum Beanstandungen. Eigentlich wieder eine Menge Respekt um ehrlich zu sein. Was aber mit diesen Grandiosen Ensemble an Filmgesichter fast schier unmöglich scheint.
        Skrupellos, blutig und auch gut spannend ist die ganze Geschichte. Und hat das alte Katz und Maus Spiel ganz nett verpackt. Auch wenn es hier in diesem Fall mehr Ratte als Maus ist.
        Mark Wahlberg war für mich noch am erfrischesten in der ganzen Story, und immerhin war Vera Farmiga ausserordentlich gut positioniert und zeigte viele sensible Züge die diesen Film sehr sehr gut getan haben. Das ich mit der Note zwar runter gegangen bin trügt trotzdem nicht darüber hinweg das dieser Film dennoch eine Wucht ist. Und da kann man sich wirklich nicht beschweren den nur für 2 Taler bei Woolworth mitgenommen zu haben. Auch wenn ich DiCaprisonne wenig mag, oder auch nicht gerade ausgesprochener Matt Damon Fan bin. Interessant auch, das Brad Pitt hier als Co-Produzent mit beteiligt war. Departed kann jeder fast bedenkenlos schauen, ausser man kommt auf diese Genre im allgemein nicht klar, dann natürlich ist ein Bogen drumherum schlagen nicht das verkerteste.

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        • 6 .5
          HerrGurlitt 07.10.2014, 13:34

          Gegen das original "Infernal Affairs" wirkt und ist, die hier gebotene neuverfilmung eine "dümmliche" frechheit, welche die erzählte geschichte auf den kleinsten gemeinsamen hollywood-standard-nenner runterbricht und das was übrig ist vom original, ist dann wieder nur so ein fan-hype um mädchenschwärme (caprio und wahlberg) und gestandene, routiniert gelangweilt auf- und überspielende stars wie Nicholson - find ich seiner im grunde unwürdig.
          bedeutet: man sollte sich das original ansehen, dann bleiben auch keine fragen offen - wie ich meine! ;)

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            Jomo 04.10.2014, 23:11

            Überlanges, reichlich konventionelles Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die Logik oberflächlichen Effekten geopfert wird, garniert mit einer hanebüchenen Dreiecksgeschichte.

            • 10
              Titan30 02.10.2014, 12:01

              Einfach nur Hammer Film. Spitzen Darsteller, Spitzen Story, Spitzen Spannung. Und dann noch so ein Spitzen Ende. Ich weiß nicht wie man so einen Film schlecht bewerten kann. Ich muss Sagen Scorsese und DiCaprio sind fast schon so etwas wie ein Qualitätssiegel. Ich kann den Film nur empfehlen. Leider gibt's viel zu wenig Filme die so nahezu perfekt sind.
              Auch Mark Wahlberg weiß hier zu überzeugen, von dem ich jetzt schauspielerisch nicht so viel halte. Aber hier ist er perfekt besetzt.

              • 10
                John3101 30.09.2014, 20:44

                "Wenn ich dir sage du sollst eine Leiche im Sumpf versenken, dann heißt das, du schmeißt sie in den Scheiß Smpf. Und nicht mitten auf den Weg wo sich nachmittags irgendwelche Versicherungsheinis treffen um sich einen blasen zu lassen"! Ein Satz aus einem Gangsterfilm der mich mit einem Lachkrampf auf den Boden verfrachted hat und hiermit geht es um "Departed-Unter Feinden"...
                Hab den Film innerhalb einer Woche gleich dreimal gesehen. Was für ein grandioser Streifen! Jack Nicholson liefert hier eine saugeile Performance ab, die seinesgleichen sucht. Als irischer Mafiapate Frank Costello ist es einfach ur ein Augenschmauß ihm dabei zuzusehen wie er diesen verkörpert. Leonardo Di Caprio zählt ja offiziell zu einem der größten Method Actors seiner Zeit und liefert hier auch zweifellos eine sehr gute Show ab. Nach den 3 Bourne Filmen, mochte ich Matt Damon nicht besonders, weil er mir wie ein Hoolywood-Milchbubi vorkam. Mit Departed hat sich das aber geändert, er hat zwar keine großartigen Auftritte, spielt dafür aber sehr solide. Das Mark Wahlberg ne Oscar Nominierung für sich verbuchen konnte, war für mich leider unverständlich, da er eigentlich nur die Aufgabe hatte, rumzufluchen und zu beldeidigen. Last but not Least wäre da noch Alec Baldwin, der meines Erachtens nach, mit seiner Darstellung nur ein weiteres mal unter Beweis stellt (obwohl er nicht besonders viel Screen Time hat) das er einer der ganz großen Darsteller ist. Jetzt aber zum Film. Martin Scorseses Bemühungen um den Oscar wurden gleich 4 mal belohnt. Die Geschichte um die zwei Maulwürfe Billy Costigan und Collin Sullivan ist richtig gut erzählt, macht Spaß und hält zudem wieder einmal ein paar erfrischende Scorsesee-tüpische Rohheiten parrat. Für mich war er schon nach erstmaligem sehen ein absoluter Lieblingsfilm. Der Stil, der Witz und vor allem der Soundtrack gefallen mir unheimlich gut in Kombination. Hut ab, (wenn ich einen hätte ;D) vor Martin Scorseses "Departed".

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                • 8 .5
                  huababuar 02.09.2014, 02:00

                  Scorsese und DiCaprio. Das passt einfach wie die Faust aufs Auge.

                  Wer den Erfolgsregisseur kennt, weiß, dass es bei seinen Filmen mit zwei Stunden auf die Couch setzen und sich berieseln lassen nicht getan ist. Bei (den meisten von) Scorseses Werken muss man über die gesamte Lauflänge seine volle Konzentration aufbringen und auf jede Kleinigkeit achten. Bestes Beispiel: "Shutter Island".

                  Aber auch mit "Departed" hat man einen im Vergleich zum Mainstream-Kino eher anspruchsvolleren Film, was an der verzwickten Personenkonstellation an sich liegt. Mafiaboss Frank Costello (Jack Nicholson) hat vor langer Zeit einen Spitzel in das Bostoner Police Department eingeschleust (Matt Damon). Eben jene, die Costello schon lange dingfest machen wollen, setzen auf die gleiche Taktik und bringen ihrerseits einen Maulwurf ins Spiel (Leonardo DiCaprio). Beide unterhalten eine Beziehung zur Psychologin Madolyn Madden (Vera Farmiga), was die ohnehin schon zugespitzte Lage noch brisanter macht. In "Departed" ist keiner das, was er vorgibt zu sein. Keiner ist vor Korruption gefeit.
                  Scorsese weiß dieses Katz-und-Maus-Spiel - die Suche beider Seiten nach dem Verräter - gut in Szene zu setzen. Knackige, teils auch Tarantino-lange Dialoge, etwaige Zeitsprünge und Rückblenden, sowie gut weil spärlich eingesetzte irische Rockmusik. Schauspielerisch muss man vor allem Nicholson hervorheben. Seine Interpretation eines fiesen Mafioso im Drogen- und Cybermilieu Bostons ist erschreckend grausam und charmant zugleich. Meiner Meinung nach stiehlt er seinen hochkarätigen Kollegen rund um DiCaprio (der das aber auch wirklich klasse macht), Damon, Wahlberg, Baldwin und Farmiga sogar ein wenig die Show.

                  Insgesamt ist "Departed" vielleicht 10 Minuten zu lang geworden. Im Mittelteil ist die ein oder andere Länge spürbar und die Luft ein wenig raus. Abgesehen von diesem Schönheitsfehler bekommt man allerdings einen genial-verzwickten Mafiathriller der Marke Scorsese geliefert.

                  Was ich bei der zweiten Sichtung bemerkte: Die großen Überraschungsmomente bleiben zwar logischerweise aus, allerdings kommt die Liebe zum Detail und der Hang zur Perfektion viel besser zum Tragen: Wenn beide Spitzel telefonieren ohne einander ein Wort zu sagen. Das hat schon was. Oder die Ratte - ein Wort, das während des Streifens immer wieder benutzt wurde - , die in der letzten Sequenz über das Fensterbrett huscht. Großes Kino und absolutes Muss!

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                    Frankie Dunn 24.08.2014, 11:27

                    The Departed trifft meinen (Jugend-)Geschmack sehr gut, doch halte ich den Film für bedeutungslos und maßlos überschätzt. Es ist ein netter Unterhaltungsfilm mit humorvollen Szenen und gut aufgelegten Stars, ohne echte Spannung, Dramatik oder anderweitige Gefühle. Dafür sind die Figurenzeichnungen nicht tief genug, das Schauspiel ausschließlich auf Coolness ausgerichtet und die Inszenierung zu sehr auf Kurzweil gebürstet. Das gefällt der Masse - auch mir. Tiefe und Langlebigkeit gehen dabei verloren, sodass man sich nach dem (gut gelungenen und konsequenten) Ende des Films dann doch fragt, wofür das Ganze nun gut war. Sehenswerte Unterhaltung.

                    Beim Hongkong-Original erwarte ich mehr psychologische Tiefe, Tragik, Gefühle, die die Story grundsätzlich absolut hergeben würde. Ein genereller Mangel in Scorsese's Filmen. Die halbgare Beziehungs-Storyline von Departed verdeutlicht das umso mehr.

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                    • 9 .5
                      Oehli 20.08.2014, 16:58

                      Eine irrwitzige Verfolgungsjagd zweier Undercovers, die 155 Minuten Spannung und Spaß verspricht. Eine atemberaubende Besetzung! Nickolson, Damon, Di Caprio, und auch Wahlberg liefern hier eine hervorragende Leistung ab. Der Film hat mich keine Minute gelangweilt und hat ein sehr gelungenes Ende. Ich werde hier nichts über die Story verraten, denn es besteht eine sehr hohe Spoilergefahr!
                      Absolut empfehlenswert!!

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                      • 10
                        chrissley 19.08.2014, 10:00

                        Was für ein durchtrieben genialer Film, voller Ironie und Spannung. Einfach top. Schauspielerische Leistung auch vom allerfeinsten, wirklich ein hochkomplexer, sauguter Film !!!

                        • 8 .5
                          Brettvordemkopf 08.08.2014, 02:23

                          Genialität, die das Hirn zum Glühen bringt!

                          • 9

                            Die ganze Welt kotzt sich über Remakes aus und dann kommt der gute Marty daher und rockt so ein Ding raus. Ok, „Departed“ gehört nicht zu seinen A B S O L U T E N Sternstunden, ein verdammtes Meisterwerk ist ihm hier dennoch gelungen. Und zwar ist „Departed“ so gut, dass er es überhaupt nicht nötig hat, ständig in den Schatten der „Infernal Affairs“-Reihe gerückt zu werden, auch wenn es nur logisch ist. Mit visuellen Referenzen gespickt und im gesprochenen Wort von Zitaten verziert, zieht Cineast Scorsese nach langer Zeit mal wieder richtig derbe vom Leder und lässt seine Stars im fühlbar porträtierten irisch-katholischen Milieu von Boston als waschechte Kodderschnauzen (vor allem darf sich damit der sonst so unausstehliche Mark Wahlberg angesprochen fühlen) auftreten. Leonardo DiCaprio knüpft an seine Ehrfurcht erregende Darstellung des Howard Hughes in „Aviator“ an und bumst seinen direkten Gegenspieler Matt Damon mal so richtig weg, während Jack Nicholson in seiner gewohnt süffisanten Art und Weise charmant veranschaulicht, wer der Boss im Ring ist. Überdies ist „Departed“ enorm zynisch veranlagt, hochgradig spannend, psychologisch extremst geladen und von einer physischen Explosivität angeheizt, die im Finale, nachdem man gut 140 Minuten richtig ausgiebig über die Bedeutung von individueller Identität und dessen Verlust sinniert hat, keinen Stein auf dem anderen lässt. Rattenscharf.

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                            • 9
                              JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak 23.07.2014, 03:06

                              [...] Mit der Sprengkraft einer scharfen Handgranate lässt er den Plot bis zur finalen Detonation überkochen und letztlich explodieren, baut auf die ihm in die Wiege gelegte Mischung aus rasanter, gleichzeitig epische-ausführlich angelegter Erzählweise, die niemals an Tempo einbüßt, selbst wenn 2 ½ bis 3 Stunden ins Land gehen. Kein Wort zu viel, keine verschenkte Szene, alles – selbst die im ersten Moment vielleicht als überflüssig anzusehende Romanze – ist Baustein und nicht Bremsklotz. Wie sich jedes Detail so brutal, dynamisch und unglaublich druckvoll am Ende zu einem kompakten Packet schnürt, das verstehen nur wenige. Scorsese spielend. Hinter dem hochspannenden Plot verpackt er zudem fast beiläufig eine sehr deutliche Kritik am durch Korruption hervorgerufenen Unsinn – oder eher Missstand – des Polizeisystems. Niemand vertraut niemanden, jeder kocht sein eigenes Süppchen, Spitzel bespitzeln Spitzel, Informationsfluss gleich null, am Ende steigt keiner mehr durch. Freund und Feind sind nicht mehr trennbar, weil jeder Angst vor der unsichtbaren Lücke hat, das nicht mal unberechtigt. Eine Ratte beißt der anderen nicht den Schwanz ab, mag man denken, eigentlich fressen sie sich gegenseitig auf. Die Frage ist nur, wer hat den längeren Schwanz. [...]

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                              • 6 .5
                                der-eugster 17.07.2014, 18:13

                                Ein guter, aber etwas überbewerteter Film mit übermäßig verschachtelter Handlung, hektischen Schnitten und einem sehr generischen post-2000er Hollywood-Look. Die Darsteller machen ihre Sache sehr gut, im Gegensatz zu "Goodfellas" bemerkt man hier jedoch sehr wenig Passion und Herzblut seitens Scorsese. Charakterzeichnung und Tiefgang gehen zwischen den hastigen Sequenzen leider verloren.
                                Zusatzinfo: In Anlehnung an Hitchcock ist jeder Charakter in "Departed", der später das Zeitliche segnen wird, in mindestens einer Szene durch die Umgebung mit einem großen X markiert (z.B. durch Schatten oder überkreuzte Pfeiler).

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                                  keskushermoston.pesakekovettumatauti 10.07.2014, 19:20

                                  Jahrelang wird Scorsese übergangen, also "schüttet" man ihn bei der Oscarverleihung 2007 konzessionsentscheidungsweise mit gleich zwei Oscars für den besten Film und die beste Regie zu. Genau das hätte man bei GoodFellas oder spätestens Casino tun sollen. Aber so sind sie halt, die Oscars. Viel Brimborium, viel Glanz, wenig Aussagekraft. Departed ist schließlich im Vergleich zu eben GF und Casino ein fast schon laues Lüftchen, und das trotz Starbesetzung. Hat aber scorsesetypisch seine guten Momente.

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                                    Lydia Huxley 01.07.2014, 17:55

                                    Auf der Karte des Hafenviertels von Boston fällst South Boston nicht besonders auf. Es ist nur eine Halbinsel, die in den Hafen ragt. Doch der geografische Anschein trügt, denn dieser Ort ist etwas ganz Besonderes, ehr eine Insel als eine Halbinsel, fast seit der ersten Besiedelung erfüllt von stolzem Separatismus, von einem überwältigendem Selbstgefühl. Vielleicht liegt es daran, dass es so lange wenig angesehen war. Vielleicht auch daran, dass diejenigen, die hierherkamen, sonst nichts hatten, dass diese Menschen hier zum ersten Mal Sicherheit, Besitz und ein Heim fanden.
                                    [...]
                                    In South Boston gehörte die irische Herkunft wesentlich zur Identität und sorgte für ein gewisses Ansehen im Stadtviertel. Sie waren zum Teil auch Grund für die Überzeugung, dass Southie außergewöhnlich war: Die Iren waren etwas Besonderes, und dieser Stadtteil gehörte ihnen. Es gab dort zwar reichlich Italiener, Litauer und Polen, aber die Iren hatten das Sagen. Sie hatten alle Positionen inne, für die man nominiert oder gewählt werden musste. Die meisten Polizisten und Feuerwehrleute waren Iren. Das inoffizielle Maskottchen von Southie war ein irischer Kobold, der die geballten Fäuste kampfbereit nach oben streckte. Irische Lieder und Geschichten waren ein fester Bestandteil des schulischen Lehrplans. Irische Feste wurden meist mit größter Begeisterung gefeiert, wo, wie auch in vielen Kneipen, irische Rebellenlieder wie "The Rising Of The Moon" oder "A Nation Once Again" gespielt wurden. (Kevin Cullen)

                                    Geschichten aus South Boston begeistern mich immer wieder. Als filmische Schauplätze verleihen sie den Sets einen unbeschreiblichen Flair, eine Atmosphäre, die Gangsterfilmen und Thrillern wie auch "The Town", "Mystic River" und "Gone Baby Gone" eine düstere Seele einhaucht. Denn das harte Gesetz der Straße regiert in South Boston. Diebstahl, Raubüberfälle, Drogenhandel, Schutzgelderpressung sind der Alltag, in denen viele von Kindheit an hineinwachsen.
                                    In "The Departed" gehören auch die zwei Jungs Colin (Matt Damon) und Billy (Leonardo DiCaprio) dazu. Ihre beiden Leben sind sich eigentlich recht ähnlich, aber schließlich Welten voneinander entfernt. In Southie trennen sich ihre Wege so oft, wie sie sich kreuzen, bis sie in einem nervenzerreißenden Finale aufeinanderprallen.

                                    Martin Scorsese hat das Remake von "Infernal Affairs" mit dem Leben von James J. Bulger gekreuzt und damit einen erstklassigen Hybriden erschaffen, im blutroten und rabenschwarzen Thriller-Gewand, mit Film Noir-Schleifchen. Sobald „I’m Shipping Up to Boston“ von den Dropkick Murphys ertönt, ist man auch schon mittendrin in der Welt der irischen Mafiosi, der Intrigen, der Korruptionen und des Verrats. Während der Film auf der einen Seite eine sozialkritische Milieustudie mit psychoanalytischen Ambitionen darstellt, ist er auf der anderen Seite einfach nur ein verdammt unterhaltsamer Thriller mit einer namenhaften Darstellerriege, tollen Kamerafahrten und einer sogartigen Story, die von Identitätskrisen bis zur kollektiven Machtlosigkeit einiges zu bieten hat.
                                    Herzrasen in der schönsten Art und Weise!

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                                    • 9 .5
                                      AvonBarksdale 18.05.2014, 14:07

                                      Ganz starker Film
                                      Typisch für Scorsese Film, sind immer sehr lang aber werden nie langweilig.
                                      Super Schauspielensemble, ist ja nicht immer so das gute Schauspieler ein guten Film ausmachen, bei Departed ist das aber so.
                                      Kann nicht sagen, ob Departed besser ist als das Original Internal Affairs, da ich den nicht gesehen habe, kann es mir aber beim besten Willen nicht vorstellen.
                                      Fazit: Umbedingt anschauen!

                                      • 9 .5
                                        rainewardo 15.05.2014, 21:10

                                        US-Remakes von ausländischen Filmen gibt es genügend. Einige sind gut, andere passabel, andere wiederum völlig misslungen bis desaströs. Und dann gibt es da "Departed" von Martin Scorsese. Scorsese, der mit "Departed" seinen ersten, langerhofften Regie-Oscar gewann, passt zur Vita des Regisseurs wie die Faust aufs Auge und man würde meinen, es handele sich gar nicht um ein Remake, sondern um einen Scorsese-Film. Dieser Film ist durch und durch Scorsese - und vielleicht das beste Remake, das je das Licht der Welt erblickt hat!

                                        Die Geschichte von Undercover-Cop und Spitzel, die sich gegenseitig suchen und nicht auffallen dürfen, ist wahrlich nichts Neues, jedoch ist es gerade zu meisterhaft, was Scorsese daraus macht. Immer wieder glaubt man, die Geschehnisse zu kennen, bis plötzlich etwas Neues kommt, die Spannung befindet sich konstant auf sehr hohem Niveau und es wird nie langweilig. Grund daran trägt auch das brilliante, oscarprämierte Drehbuch und die vielen, trocknen und einprägsamen One-Liner, die die Darsteller in den Mund gelegt bekommen haben.

                                        Darstellerisch bewegt sich der Film konstant auf absolut hohem Niveau, jede Darstellung ist für sich genommen brilliant und ausgezeichnet. Sei es DiCaprio, Damon, Nicholson, Baldwin - alle erstklassig. Und Sheen und Wahlberg als Duo hätten es sogar verdient, ihren eigenen Film zu bekommen. Wahlberg erlebte mit "Departed" sein einzigartiges Comeback. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass sich die Schauspieler stets selbst übertreffen können und absolute Glanzleistungen abliefern können, solange nur ein durchaus fähiger Regisseur auf dem Regiestuhl sitzt und weiß, wie man sein Personal anleitet - top!

                                        Fazit: Dreckig, düster, kompromisslos - ein brilliantes Thriller-Drama mit einer erstklassigen Besetzung und fesselnden Geschichte. Absolut zu Recht den Oscar für den "Besten Film" erhalten! Ein absolutes Must-See!

                                        • 10
                                          J-Ross 10.05.2014, 14:57

                                          Departed ist wohl eines der prominentesten Hollywood-Remakes, die es gibt. Die Meinungen darüber, ob das Original Infernal Affairs oder das Remake von Regie-Legende Martin Scorsese besser ist, gehen stark auseinander. Wenn man sich Kommentare zu beiden Filmen durchliest , ist das ein großes Hin- und Her zwischen: "Ganz eindeutig Infernal Affairs!" und "Ganz eindeutig Departed!" Interessant dabei ist, dass die Gründe dafür ziemlich verschieden sind. Denn die Story ist im Prinzip zwar die selbe in Departed, sie wird aber ganz anders erzählt. Departed liefert eine intensivere Einführung der Charaktere und der Situation, sowie ein definitiveres Ende.
                                          Ich lasse die Fortsetzungen von Infernal Affairs mal außen vor und vergleiche Departed mal nur mit Teil 1 der Reihe, welcher nämlich auch ohne das Prequel und das Sequel wunderbar funktioniert. (Irgendwie ist es normal, dass ein Remake, den Vergleich mit dem Original standhalten muss, denn es ist ja interessant zu wissen, was das Remake Neues bietet).
                                          Bei Departed begleiten wir unsere Kontrahenten William Costigan Jr. und Colin Sullivan von Anfang an ihrer Karriere, wobei auch ihr familiäres Umfeld präsentiert wird, besonders bei Costigan. Es gibt jede Menge Hintergründe bevor es zur eigentlichen Geschichte kommt.
                                          Auch Setting und Atmosphäre sind bei Infernal Affairs und Departed zwei ganz verschieden dargebrachte Aspekte. Hier heißt es: South Boston oder lieber Hong Kong?
                                          Drehbuchautor William Monahan hat die Infernal Affairs-Story authentisch, in seine Heimat, nach South Boston verlegt, wo die irische Mafiaunter der Leitung von Frank Costello das Sagen hat.
                                          Dementsprechend anders ist auch die musikalische Untermalung. Bei Departed begleiten fetzige Rock- und Folksongs, sowie Howard Shores cleverer Tango die Handlung und die Charaktere. Was die Atmosphäre anbelangt so ist das alles Geschmackssache. In dieser Hinsicht bin ich persönlich 100%ig auf Scorseses Seite. Boston, der Bostoner-Slang in der englischen Version, Howard Shore, die Dropkick Murphys und Co. Ich liebe es.
                                          Scorsese verleiht dem Film ganz klar seinen eigenen Stempel, was man bei der Kameraführung, den Schnitten, dem Schauspiel und dem Erzähltempo wieder erkennt.
                                          Natürlich sind die Filme sich handlungstechnisch sehr ähnlich, aber von der Aufmachung und vom Style her sind da riesige Unterschiede. Und dieser Style ist unter anderem ausschlaggebend dafür, dass ich Departed eine ganze Ecke mehr bevorzuge. Objektiv gesehen kommt es darauf an, welche Inszenierung man bevorzugt, denn keine ist in irgendeiner Weise schlechter, sondern einfach anders.
                                          Departed büßt natürlich an Originalität in der Geschichte ein, aber das machen viele Dinge wieder wett. Nehmen wir allein die göttlichen Dialoge. Die sind in Departed extrem abgefahren, sprühen vor lauter Coolness und prägen die Charaktere auf einzigartig geniale Weise. Der Bostoner-Slang trifft genau meinen Geschmack. Die Dialoge gehören meiner Meinung nach zu einem der stärksten Argumente für Departed. Wenn dann auch noch Schauspielschwergewichte wie Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson und Mark Wahlberg so groß aufspielen wie sie es hier tun, ist das für mich die pure Offenbarung.
                                          Zudem ist Departed so genial geschnitten, dass die 2,5 Stunden wie im Flug vergehen. Allein die erste halbe Stunde springt so clever und sauber zwischen den Zeiten und den beiden Protagonisten hin- und her, da ziehe ich immer wieder meinen - eigentlich nicht vorhandenen - Hut vor.
                                          Neu in Scorseses Version ist außerdem die Dreiecksbeziehung mit Madolyn, der Polizeipsychologin und den beiden Protagonisten, die gesamte erste Stunde, die wie gesagt mehr Hintergründe gibt und die Charaktere somit auch interessanter macht als bei Infernal Affairs, die Beziehungen, die die Hauptrollen zu Frank Costello hegen, die Rolle von Mark Wahlberg und das rattige und abgefuckte Ende. Originalität findet man in Departed somit mehr als genug.
                                          Diese schon bekannte, geniale Story erzählt Scorsese dabei nicht weniger fesselnd als seine asiatischen Vorgänger. Die Story ist nach wie vor ein enorm packendes Katz- und Maus-Spiel voller Überraschungen.
                                          Die Schauspieler wollen wir nicht vergessen. Wirklich jede wichtige Rolle wird vom jeweiligen Darsteller auf aller höchstem Niveau gespielt. Auch in den Nebenrollen ist Departed hochkarätig besetzt. Vor allem Martin Sheen, Alec Baldwin und Ray Winstone sind absolut erinnerungswürdig. Mein Liebling hier ist Jack Nicholson als Frank Costello. Costello haut einen genialen Spruch nach dem anderen raus. Er ist ein wahres Energiebündel, clever, sadistisch, hinterhältig, schwarzhumorig, ein wenig irre und höchst lebensfreudig. Er sieht das Alter auf sich zu kommen und macht seine Geschäft eigentlich nur noch, um aktiv zu bleiben. Er liebt es und würde sich ohne dem Geschäft langweilen. Ein Gangsterboss wie man ihn noch nie gesehen hat. Herrlich! Nicholsons Mimik ist hierbei ungeheuer vielseitig. Es macht unendlich viel Spaß, ihm zuzusehen. Jede Szene mit ihm ist Platin wert.
                                          Besondere Spannung erhält Departed noch durch die Beziehung zwischen Costello und Costigan (DiCaprio), der sich als Undercover-Cop das Vertrauen vom Gangsterboss erarbeitet. Man weiß eine lange Zeit nicht, ob Costello Costigan vertraut. Leonardo DiCaprio geht dabei auf keinen Fall neben Nicholson unter. Er verkörpert seine Rolle genauso überragend. Man erkennt wie sehr ihn das Undercover-Leben zusetzt. Der psychische Druck, die Angst, der Stress. Das meistert er hervorragend. Obendrein ist Costigan ein sehr impulsiver und schlauer Typ, der seiner harten Vergangenheit entkommen will. Auch Matt Damon überzeugt total als ehrgeiziger, fieser Gentleman, der zu glauben scheint, er komme mit allem durch. Und auch Mark Wahlbergs Leistung hat große Klasse. Wenige können so kreativ beleidigen. Dies ist ein weiterer Vorteil von Departed: Der originelle (schwarze)Humor in den Dialogen. Departed ist verflucht spannend, charakterstark, hat sogar einiges an Action zu bieten und ist extrem spaßig. Intelligent und höchst unterhaltsam. Besser geht's nicht.
                                          Die Oscar-Auszeichnungen für den besten Film, die beste Regie, das bestes Drehbuch und den besten Schnitt sind mehr als verdient. Ein Meisterwerk von Martin Scorsese! Für mich bisher DAS Meisterwerk von Scorsese.

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                                            Kohax 06.04.2014, 14:14

                                            Ein wunderbares Who's Who mit einem Knaller-Cast: Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Alec Baldwin, Martin Sheen, Mark Wahlberg und zu guter letzt Filmgigant Jack Nicholson.
                                            Kern der Geschichte ist, dass in zwei Organisationen jeweils Spitzel infiltriert werden, die zudem beide Verbindungen in die jeweils andere Organisation haben. Dadurch entsteht eine extrem komplexe Geschichte, die zeitens sehr verwirrend scheint. Deswegen muss man doch recht gut aufpassen um alles wichtige aufzuschnappen.
                                            Zudem sind ein paar Menschen zu viel gestorben und die Gossensprache hätte man doch um ein paar Beleidigungen kürzen können.
                                            Ansonsten kann man sich auf einen gerissenen und spannenden Blockbuster gefasst machen, der mit einer brillanten Besetzung und einer einzigartigen Story punktet.

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                                              natedb 22.03.2014, 22:42

                                              "Wer hat diesen IRA-Hühnerfi**er in meine Bar gelassen?"
                                              Seltsamerweise gefiel mir Scorseses Version weitaus besser als das Original.
                                              "Ich will kein Produkt meiner Umwelt sein. Ich will, dass meine Umwelt ein Produkt von mir ist." läutet Nicholson in seiner wohl fiesesten Rolle des Frank Costello den Film ein, begleitet von den Stones´ und einer meisterhaften, weil so beiläufig erscheinenden Montagesequenz, in welcher mal eben die gesamte Backstory erzählt wird und Hauptcharaktere wie nebenbei etabliert und fabelhaft charakterisiert werden. Der Ton, die Grundstimmung, ist von der ersten Sekunde an da: Wir befinden uns in Boston und es ist dreckig, blutig, vulgär, korrupt und brutal.
                                              Alles Darauffolgende, die Einschleusung des guten Cops in den Gangsterkreis, der falsche Cop, die gegenseitige Hetzjagd auf die Maulwürfe beider Seiten, ist rasant und unfassbar spannend inszeniert. Zudem bemerkenswert, wie Scorsese neben dem Thrill nie das Drama zu kurz kommen lässt und seinem neuesten Mafia-Epos durch die geschickt eingesponnene Liebesgeschichte eine sehr sensible Note verpasst.
                                              Leonardo Di Caprio, Matt Damon, Vera Farmiga, Mark Wahlberg, Martin Sheen und insbesondere Jack Nicholson sind eine absolute Wucht in diesem Film! Die gewitzten Wortgefechte überfüllten mein persönliches Beleidigungsrepertoire, hier wird keine Hand vor den Mund gehalten, nichts wird beschönigt. "Departed" ist ein kompromissloses, drastisches und absolut unterhaltsames Meisterwerk und rangiert für mich sogar noch vor (bitte haut mich nicht dafür) "Goodfellas".

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                                                cpt. chaos 20.03.2014, 08:07

                                                Zunächst einmal muss man wohl diesen endlos geilen Cast in den Vordergrund rücken und dreimal laut mit der Zunge schnalzen: Jack Nicholson (wenn auch seine Rolle mächtig überzeichnet ist), Leonardo DiCaprio (der von allen Beteiligten die beste schauspielerische Leistung abliefert), Matt Damon (gewohnt überdurchschnittliche Performance), Mark Wahlberg (ungewohnt überdurchschnittliche Performance) und zu guter Letzt Martin Sheen (spielt seinen Part routiniert runter).

                                                Martin Scorseese erhielt, für mich ein wenig unverständlich, ausgerechnet für "Departed" seinen einzigen Oscar. Nicht dass dieser Mafiosi-Streifen schlecht ist, aber der alte Sack hat für meinen Geschmack bessere Filme gemacht. Die von mir vergebenen acht Punkte stehen daher auch eher auf etwas wackligen Beinen; ich hab echt nichts gegen Gossensprache, aber mitunter wirken die zahlreichen Sprüche und vor kraftstrotzenden Ausdrücke leicht überzogen. Zudem finde ich, dass Nicholson ziemlich überdreht, was bei mir zeitweise für leichtes Stirnrunzeln sorgt. Des Weiteren nimmt für meinen Geschmack die Psychotante zu viel Screentime ein. Na gut, ist natürlich Klagen auf hohem Niveau, aber sind nun einmal Dinge, die mich ein wenig stören. Ansonsten gibt es eine in sich stimmige Story, die in der letzten Stunde kontinuierlich an der Spannungsschraube dreht und ein fulminantes Finish präsentiert, bei dem ein Twist den nächsten jagt.

                                                Das Sahnehäubchen dieses Highspeed-Finales bildet schließlich die Ratte, welche in der letzten Einstellung geradezu freundlich von der Balkonbrüstung grüßt!

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                                                  jurassicnerd 19.03.2014, 02:37

                                                  Super Film! Ich mag Gangster-Filme! Er bleibt spannend und die Leistung der Schauspieler ist gut. Aber ich glaube, der Grund, warum der Film ab 16 ist, ist nicht, weil er zu brutal ist, sondern weil der Gebrauch bestimmter Wörter für Kinder nicht geeignet ist!

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                                                    Jan Terzky 12.03.2014, 10:22

                                                    Kein schlechter Film, auch viel Spannung. Die Schauspielkunst von DiCaprio, Damon, Nicholson und Co. macht ebenfalls recht oft Freude. Trotzdem störte mich doch einiges: Ein paar Leichen weniger wäre vielleicht mehr gewesen, und das Dauerfeuer der Fäkalsprache wirkt schon manchmal übertrieben. Scorsese kann es eigentlich besser.
                                                    Fazit: Ich fühle mich nach dem Anschauen ganz zufrieden, aber Verlangen nach Wiederholung habe ich sicher nicht.

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