Der Adler ist gelandet

The Eagle Has Landed (1976), GB/US
Laufzeit 125 Minuten, FSK 16, Thriller, Historienfilm, Kinostart 24.02.1977

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5.0 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2 Community
131 Bewertungen
7 Kommentare
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von John Sturges, mit Michael Caine und Donald Sutherland

Nach der Schlacht um Stalingrad im Jahr 1943 sieht es nicht gut aus für die Nationalsozialisten. Daher fassen sie den Plan, den englischen Premierminister Winston Churchill zu entführen, um so eine bessere Verhandlungsposition zu haben. Als polnisched Fallschirmjäger verkleidet landen Oberst Kurt Steiner, der IRA-Mann Liam Devlin, und eine Engländerin, die für Deutschland in ihrer Heimat spioniert, im Süden Englands. Ihre Tarnung hält nicht lange, doch Steiner will seinen Auftrag um jeden Preis ausführen.

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Kommentare (7) — Film: Der Adler ist gelandet

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Marti DiBergi

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Bewertung7.5Sehenswert

Harter Kriegsfilm mit toller Besetzung, der zur Abwechslung mal einen deutschen Trupp als Fokus nimmt. Der Film macht kaum kompromisse und geht mutig auf moralische Grauzonen ein, ohne dass de Spannungsbogen negativ beeinflusst wird oder es an Action mangelt.

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Hendrik

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein lustiger Zufall: Mein 1943ster bewerteter Film, und er spielt wann? Genau, 1943!

THE EAGLE HAS LANDED ist einer dieser WWII-Kriegsthriller vor historischem Hintergrund ohne historische Grundlage aus den 70ern. Im Gegensatz zu dem grandiosen WHERE EAGLES DARE z.B. wird hier allerdings die meiste Zeit die Perspektive der Deutschen die Churchill entführen wollen (u.a. Michael Caine mit der Synchronstimme von Clint Eastwood) eingenommen, was schon ziemlich seltsam rüberkommt. Ich fand ihn zwar nicht durchgehend spannend, und gerade die Darsteller der Briten mit Ausnahme von Sutherland waren mir zu farblos, trotzdem eine solide Arbeit von John Sturges.

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Alo

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aber die süße Agutter is auch dabei: Blue Moooon. Das gibt 7,5.


Filmkenner77

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Im Vergleich fand ich den zu lang geratenen "Agenten sterben einsam" schwächer und vor allem sehr viel klischeehafter. Einfältiger wie dort wurden selten deutsche Soldaten in einem WWII-Film präsentiert.


Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Natürlich ist die fiktive Story im Grunde lächerlich, aber wenn man sich darauf einlässt, wird man knapp 2 Stunden bestens unterhalten. John Sturges ( Stadt in Angst, Eisstation Zebra, Die glorreichen Sieben etc. ) als Spezialist für Action- und Abenteuerfilme versteht einfach sein Handwerk und bringt die vielen Stars in seinem letzten Film gekonnt zur Geltung. Ein etwas anderer Kriegsfilm und einer der wenigen britischen Filme dieser Art, die die deutsche Seite betrachten. Leider ist das Werk gegenüber der ausländischen Fassung um knapp 20 Minuten gekürzt.

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Oskar Gleit

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Bewertung7.0Sehenswert

Fiktives Szenario mit einem hervorragendem Cast. Selbst Larry Hagman weiß stellenweise zu überzeugen. Spannung vom Anfang bis zum Ende.

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doctorgonzo

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Bewertung6.5Ganz gut

Interessante Idee, ein guter Spannungsbogen und ein beeindruckender Cast sind hier die Pluspunkte des Films. All das ändert wenig daran, dass das ganze Konstrukt aus heutiger Sicht ein wenig trashig wirkt und Caine trotz aller Klasse ebenso deutsch wirkt wie Arnold Schwarzenegger als Thai durchginge.
Nett anzusehen und ordentlich spannend. Nicht mehr und nicht weniger.

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Brennegan

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Bewertung7.5Sehenswert

John Sturges Adler ist wirklich sicher gelandet, wenn auch nicht perfekt, aber eben sicher. Die Idee, den Deutschen in den Vordergrund zu stellen, ist wirklich interssant und der Film macht Spaß.
Und er zeigt vor allem eines: Auch der beste Schauspieler kann kein Deutscher sein, wenn er nicht eben deutsch ist. Michael Caine, der ewig-edle Brite, ist das beste Beispiel dafür!

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Gustav

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Handwerklich guter und angemessen spannender Film über einen Spezialkommande-Einsatz im Zweiten Weltkrieg, bei dem Churchill entführt oder getötet werden soll. Für das Genre ungewöhnlich die Verteilung der Sympathien auf alle Seiten: Deutsche und irische Angreifer, amerikanische Verteidiger, britische Zivilisten. Gleichfalls ungewöhnlich die Wendung, durch die die lange geheimgehaltene Aktion auffliegt, weil einer der Deutschen einem kleinen englischen Jungen das Leben rettet, und dabei seiner Tarnung auffliegt. Ein ordentliches Feuergefecht gegen Ende ist angenehm anzusehen und wirft dabei für den Zuschauer - wie auch für den Kommandanten der amerikanischen Eingreiftruppe - die Frage auf, warum die Deutschen in dieser hoffnungslosen Situation nicht einfach aufgeben: Grund zum selbsrverleugnenden Patriotismus haben sie, wie man seit Anfang des Films weiß, jedenfalls kaum. Ein Kriegsfilm über dem Durchschnitt und dabei ganz ohne zeitgeistige Wattebäuschchen-statt-Waffen-Botschaft.

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