Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn

Proof (2005), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 04.05.2006

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von John Madden, mit Gwyneth Paltrow und Anthony Hopkins

Die junge und hochbegabte Catherine (Gwyneth Paltrow) durchforscht nach dem Tod ihres Vaters (Anthony Hopkins), eines brillanten Mathematikprofessors, dessen Aufzeichnungen, um auf Spuren seiner früheren Genialität zu stoßen. Denn mit zunehmendem Alter ihres Vaters wurde sein Genie immer mehr von geistiger Umnachtung beeinträchtigt. Ein ehemaliger Student ihres Vaters (Jake Gyllenhaal) verliebt sich in sie und unterstützt sie bei der Reise in ihre Vergangenheit. Im Verlauf der Suche muss sich die junge Frau mehr und mehr ihren eigenen Ängsten stellen: Hat sie womöglich nicht nur die Genialität ihres Vaters geerbt, sondern auch seine Krankheit?

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Kritiken (4) — Film: Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

«Proof» ist ein Mathematik-Thriller ganz im Stil von «A Beautiful Mind». David Auburn hat sein mit dem Pulitzer ausgezeichnete Theaterstück intelligent für die Leinwand umgeschrieben.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"Der Beweis – Liebe zwischen Genie und Wahnsinn" ist einer dieser Filme, die man gesehen haben sollte. Voraussetzung für einen gelungenen Filmabend ist, dass man sich auf den Film einlässt, denn die Story verfolgt man nicht einfach so mal nebenher. Drei Topstars garantieren zudem schauspielerische Glanzleistungen.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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5.5Geht so

Dichtung und Wahrheit, sie gehen hier wirklich einmal eine enge Bindung ein. Ein Film als Therapie, als Trauerarbeit. Das schenkt ihm ein paar besonders innige darstellerische Momente, lähmt ihn aber auch.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.5Sehenswert

Das Theaterstück "Proof" für die Leinwand zu adaptieren war kein großes Problem für John Madden, er inszenierte das Drama im Donmar-Theater in London bereits mit Gwyneth Paltrow. Seine Adaption des Pulitzer-Preis-prämierten Stücks von David Auburn bietet den blendend aufgelegten Stars viel Gelegenheit zu glänzen...

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Kommentare (5) — Film: Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn


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dmtjdc

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gedacht und umgesetzt, besonders angesichts des trockenen Themas. Ähnlich wie bei "A Beautiful Mind" bleibt der numerische Aspekt allerdings weit im Hintergrund, man braucht keinen Mathe-LK besucht zu haben, um der Handlung folgen zu können. Gwyneth Paltrow und Anthony Hopkins haben eine gute Chemie, auch der Rest stimmt. Das starke Stück stammt aus der Feder von David Auburn, der schon mit "Girl in the Park" eine derartig berührende Story erdachte, dass ich ihm inwischen auch das "Haus am See" vergeben habe.

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craax

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Bewertung7.0Sehenswert

Verdammt, der Film ist gut!
Einmal ein Film, in der das Genie kein Klischee ist, sondern ein Mensch – ein echter Mensch – und trotzdem ein Genie.

Nicht das Genie in seinem Glorienschein – die dunkle, die Schattenseite des‘. Bis zum Schluß enthält uns der Film die Lösung vor: blicken wir hier nur auf ein besonders schwieriges und problematisches Stück Mensch? Gibt es hier überhaupt irgendetwas Besonderes, „Geniales“, das alle Menschen ständig in diesem Film beschwören, von dem Glorienschein vergangener Zeiten, als der Professor „jung“ (jünger als „dreiundzwanzig“ war, seitdem es bergab ging) und immerhin ist er ja nun schon Mitte sechzig,- also schon etwas verblaßt, das Genialische.

Ist in dieser verqueren Umgebung – außer dem Problem- noch etwas anderes zu entdecken? Das ist hier die Frage. Man sind die ganze Zeit nur die Nachtseite – und das ist die Stärke des Films, und hier trifft es uns : er zeigt uns das Genie dort, wo auch wir in unserem Leben – sicher – immer mal wieder Kontakt mit einem solchen haben (haben Sie nicht? –sicher haben Sie). Nämlich: nicht auf einer Pressekonferenz, von unten im Publikum. Nein, sicher hatten Sie schon hin und wieder mal enorme Schwierigkeiten mit einem Stück Quermensch – nicht völlig unwahrscheinlich ausgeschlossen, daß dort ihre verborgene Talentprobe des Kontaktes mit dem Vielberufenen stattgefunden hat. Denn die meisten Genies – wissen nicht einmal, das sie eines sind. Irgendwann dann mal schon, sicher – aber ab dann wird es in der Regel rasch langweilig. Die Zeit davor ist interessant – und in der Regel völlig unerkannt (auch in den Büchern).

Erfreulich, das ein filmisches Erzeugnis – Klischeetransformator-Konserve per se & in nuce - das Wagnis unternimmt, die besonders schwierige Nagel- und Talentprobe zu riskieren. Steckt in diesem Heuhaufen ein Negie? –Stochern wir doch mal. Zum Vorschein kommt jede Menge dreckiger Unterwäsche, leere Blechbüchsen, zerknüllte Fahrkarten, - Strohhalme natürlich – Bindfaden benutzte Kaugummis und Kondome,- unbrauchbares Zeug und Schund und Kitsch und Müll – und ein problematisches Stück Mensch, eine junge kratzbürstige Professorentochter allemal, die Angst hat – von ihrem Ausnahme-Vater die Gene – die Anlage zur Verrücktheit (Mastermind „- Beautiful“ läßt grüßen!) geerbt zu haben – denn wie nah liegt das doch zusammen, Wahnsinn & CoKG! Ach wie erfrischend – wo dieser andere Film kein Fettnäpfchen des : “Und schauen Sie hier links bitte, genius profanis, bitte: kein Buchstabensalat, NICHT füttern!“ – ausläßt, läßt uns dieses Stück Film dagegen erfreulicherweise längst, lange, im Ungewissen & in der Schwebe: gibt es hier überhaupt etwas zu gucken – und zu entdecken? Man sieht nur Schwierigkeiten, Plagen, Übel- und Mißstände – es geht, wenn es wäre, nicht besonders gut damit, ein Genie – oder im Dunstkreis eines solchen – involviert zu sein. DAS ist das Gute an diesem Film: er zeigt das Genie, bevor es eins ist – denn was danach kommt, geht uns (Normalos) sowieso nichts mehr an.

Das Genie ist nur solange (interessanter) (oder beziehungsreicher) Teil von uns, so lange es zu uns gehört – unserer Sphäre angehört. Danach ansonsten :(siehe oben – „bitte das Ausstellungsstück nicht berühren!“) – Dieses hier ist noch kein Ausstellungsstück – und man darf es berühren. Kaum zu glauben, das in all dem – auch noch ein gutes Stück Mensch steckt. Und zwar eines, dem es nicht besonders gut geht damit, das es „anders“ ist . Sehen Sie, lauter Klischees: man weiß doch, das es „für Genies“ nicht leicht ist. Und für das Umfeld, zumeist, auch nicht. Angenehm also: hier wird durchexerziert, das es „nicht leicht“ ist – und es wird dadurch, und erst seitdem und bis dahin,- so lange wir nicht wissen & sicher sind: sind das nun stinknormale Schwierigkeiten, so wie sie jedermann mal hat („der eine schwierige Phase /Zwei Jahre hinter sich hat“) – oder sind das etwa ganz unerheblich in diesem Sinne „besondere unübliche Schwierigkeiten“? – Dies ist das ergreifend Angenehme an diesem Film: hier wird ein echtes Genie gezeigt, wie es leibt und lebt – aber das Sockel-Postament fehlt so derart, das wir fast nicht erkennen können – bis zum Schluß, - ob und das es sich um das Berühmte- **GENIE** handelt. Denn geben wir es zu: ohne seinen Sockel sind wir der Aufgabe, ein Genie zu deduzieren, fast maßlos überhoben : wir checken es einfach nicht.

Die Filmleute hier haben es aber: und deswegen : schaut’s euch ruhig an. Für mich: zählts zum Besten zum Thema, was ich je gesehen hab. Vielleicht, wenn ich so im Geiste nachzähle, sogar das Einzige – seit Frankenstein.

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vaan_F.F.

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Bewertung3.5Schwach

Naja Anthony Hopkins ist gerade noch das Beste am Film. Ansonsten eher mager und nervend.

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LordConstantine

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Bewertung5.5Geht so

Ein Durchschnittsfilm,
der keine grossen stärken aber auch keine grossen schwächen hat.
Die Story is interessant, aber irgendwie trotzdem langweilig.
Es passiert nicht viel, und die Thematik macht mich eigentlich nicht wirklich an.
Einige witzige Stellen und Dialoge.

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lockodox

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Bewertung4.5Uninteressant

wer kann schon liebe beweisen? mathematik?

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