Der Club der Teufelinnen

The First Wives Club (1996), US
Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 12.12.1996

5.1 Kritiker
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6.0 Community
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13 Kommentare
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von Hugh Wilson, mit Bette Midler und Goldie Hawn

Ein altes Rezept: man wirft drei erfolgreiche (Komödien-)schauspielerinnen in einen Topf (bzw. Film) und bekommt… nun ja, nicht unbedingt sofort einen Hit. Hugh Wilson, der auch schon bei Police Academy Regie führte, arbeitete in “Der Club Der Teufelinnen” mit Bette Midler, Goldie Hawn und Diane Keaton zusammen.

Auf dem College waren Brenda (Bette Midler), Elise (Goldie Hawn), Annie (Diane Keaton) und Cynthia (Stockard Channing) die besten Freundinnen. Im Laufe der Jahre haben sie sich aus den Augen verloren und treffen sich erst 25 Jahre später wieder – bei der Beerdigung von Cynthia, die nach ihrer Scheidung von einem Finanztycoon in New York Selbstmord begangen hat.

Als sie sich erzählen, wie ihr Leben seit dem College verlaufen ist, stellen sie fest, dass sie eines gemeinsam haben: Sie wurden alle von ihren Männern, die dank ihrer Hilfe Karriere gemacht haben, gegen jüngere Frauen ausgetauscht und mit diesen betrogen.

Brendas Ehemann Morty konnte dank der Unterstützung seiner Frau eine Kette von gutgehenden Elektrofachgeschäften aufbauen und wurde so zum Millionär. Neben der aufopfernden Arbeit in den Betrieben ihres Mannes zog Brenda auch noch den gemeinsamen Sohn Jason auf – doch Morty ließ sie nach rund 20 Jahren Ehe einfach fallen und wandte sich einer jüngeren und schlankeren Frau, der Kassiererin Shelley (S. J. Parker), zu. Während Brenda zusehends mit Geldproblemen zu kämpfen hat, wirft Morty das Geld für Shelley mit beiden Händen zum Fenster hinaus.

Elises Mann Bill profitierte von ihrem guten Ruf als Schauspielerin und wurde ein bekannter Hollywood-Produzent. Als es um die Besetzung seines neuesten Filmes geht, stellt sich heraus, dass er eine viel jüngere Freundin hat, die auch noch die Hauptrolle spielen soll, während sich Elise mit der Rolle ihrer Mutter abfinden soll. Dazu kommt, dass sich ihr Mann von ihr scheiden lassen will und hohe Unterhaltsforderungen über seine Anwältin geltend machen will. So soll Elise z. B. sämtliche Geschenke an ihren Mann verkaufen und den Erlös zur Hälfte an Bill abtreten.

Aaron (S. Collins) hat eine Werbeagentur aufgebaut, während Annie die gemeinsame Tochter Chris aufzog, die nach eigenem Bekunden lesbisch ist. Seit einiger Zeit unterhält Aaron zudem ein Verhältnis zu der Therapeutin Leslie Rosen, die er lange zusammen mit Annie konsultiert hat und verlangt deshalb die Scheidung. Mit diesem Schritt zerstört er Annies Wunschdenken von der einzig funktionierenden Beziehung aller vier Freundinnen restlos.

Nach dem Motto „Rache ist süß“ planen die drei Frauen ihre Männer gesellschaftlich und finanziell zu ruinieren, was nicht allzu schwer ist, weil jeder der Männer Dreck am Stecken hat. Unterstützt werden sie von einer Grand Dame der High Society, einem durchgeknallten Innenarchitekten, Annies Mutter und Tochter sowie Brendas Onkel Carmine, der Verbindungen zur Mafia hat. Letztlich müssen alle drei Ehemänner kräftig zahlen, um das Projekt einer Beratungsstelle für Frauen zu finanzieren, welche die Freundinnen im Gedenken an Cynthia ins Leben gerufen haben. Brenda und Morty wagen einen Neuanfang, während Elise und Annie ihre untreuen Ehemänner in die Wüste schicken.

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Kommentare (13) — Film: Der Club der Teufelinnen

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Shawnee

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Bewertung7.0Sehenswert

Kann ich mir wieder und wieder (und wieder...) antun!
Diese drei Damen bleiben einfach umwerfend, zauberhaft und liebenswert.

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Framesurfer

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Bewertung5.5Geht so

Ein Punkt Abzug für den unmöglichen deutschen Titel.

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Tina Scheidt

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

4 beste Freundinnen haben sich auf dem College kennengelernt und sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen, haben sich zum Zeichen der Freundschaft Perlenketten gekauft und beim gemeinsamen Gruppenfoto versprochen, auch wenn die Collegzeit vorbei ist, immer für einander da zu sein.
25 Jahre später ist das Leben ist weitergegangen und hat die Freundinnen von einander getrennt. Die Millonärsgattin Cynthia ist in ihrer Ehe nicht glücklich geworden, sie bedauert den Verlust der besten Freundinnen und schreibt jeder von ihnen einen Brief und mahnt sie, für einander da zu sein.
Der Brief erreicht Brenda (Bette Middler), Elise (Goldie Hawn) und Annie (Diane Keaton) zeitgleich mit der traurigen Nachricht, dass Cynthia Selbstmord begangen hat.
Die Freundinnen treffen sich, die alte Freundschaft wird neu belebt.
Alle Frauen haben Pech in der Liebe, werden betrogen, für jüngere verlassen, der Mann hat eine Affaire mit der gemeinsamen (!) Therapeutin! Und sie haben auf der Trauerfeier mitansehen müssen, dass die neue Lebensgefährtin von Cynthias Mann (Heather Locklear in einem Winzigauftritt) bereits an seiner Seite ist.
Die Freundinnen gründen den "Club der Teufelinnen" und rächen sich an den Exmännern und deren Geliebten (rührend Sarah Jessica Parker als naive, junge Geliebte von Brendas Mann, die mit Hilfe von Maggie Smith als eine wunderbar versnobte Gunilla Garson Goldberg den Mann von Brenda finanziell kräfig ruiniert, um ihm für seine Untreue an ihrer Freundin Brenda Schaden zuzufügen), machen dabei die Erfahrung, dass bloße Rache ihnen nicht genügt, die untreuen Ehemänner sollen "immer wieder bluten", werden dabei zu Unterstützern der neu ins Leben gerufenen Stiftung zu Ehren von Cynthia. Diese Vereinigung hilft verlassenen, betrogenen Ehefrauen, die nicht wissen, an wen sie sich wenden können.
Ein wunderbare Komödie über den Wert von Freundschaft, der Schadenfreude bei der Rache zuzusehen und zu erkennen, dass es nicht dabei bleiben kann. Die Frauen gehen einen Schritt weiter und erleben, wie sie daran wachsen, dass man auch verzeihen muss. So wird angedeutet, dass Brenda und ihr Mann wieder zusammen kommen werden.
Freundschaft ist wichtig und kostbar, man soll sie erhalten, für einander da sein und nicht zuzulassen, dass man sich aus den Augen verliert.
3 Powerfrauen in einer wunderbaren Komödie, die auch leisere Töne anschlägt und teilweise einen Hauch von Drama mit sich bringt und schlussendlich zeigt, dass zu einer guten Beziehung zwei gehören, an der Beziehung gearbeitet werden muss und die Männer nicht nur die treulosen, egoisten Schufte sind, als die der Zuschauer sie zunächst durch die von Eifersucht geblendete Sicht der Ehefrauen erlebt.
Immer wieder erfrischend neu, weil die Problematik zwischen Mann und Frau zeitlos ist. Ein Vergüngen nicht nur für Frauen!

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Strikerth

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Bewertung6.0Ganz gut

"Die Hölle kennt nicht so viel Zorn wie ein verschmähtes Weib."

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FordFairlane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Frauen Rechnen AB!!!

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Filmmaus007

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Bewertung7.0Sehenswert

Die 3 Darstellerinnen spielen wirklich hervorragend.Es ist wirklich herrlich den 3 Dame zu zusehen.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Beganda

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ziemlich unerträglich, vor allem das dauernde Gekreische. Kein bißchen lustig. Schade um einige der Darsteller.

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doctorgonzo

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Bewertung7.0Sehenswert

Der hat einige tolle Lacher...macht allerdings in Englisch deutlich mehr Spaß!

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Tupaja

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Bewertung3.0Schwach

In Erinnerung bleiben die Worte: "Ich habe 20 Jahre lang seine Unterhosen gewaschen, gebügelt UND gestärkt..."
sowie der schöne Spruch: "Teile von ihr werden 50..."
ansonsten eher mäßig lustig.

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BUW_544_HA

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine witzige, unterhaltsame Komödie.

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Fatzenbolt

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Bewertung5.5Geht so

Hällt genau was der Text verspricht. Witzig allemal :D

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LB_FAN86

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Bewertung5.5Geht so

Einfach witzig mit 3 Powerfrauen in den Hauptrollen, die zeigen wo es langgeht.

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

So müssen Komödien sein: witzig, intelligent und gut gespielt.

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