Trügerisch ist die Erinnerung. Denn als der Film herauskam war ich von ihm beeindruckt und hielt ihn für treffend, tiefsinnig und sehr poetisch und anspruchsvoll. Nunja, ich war jung und Fan von Robin Williams, dem ich viel zu viele schlechte Filme verziehen habe. Dead Poets Society ist, ähnlich wie Donnie Darko, ein Film der schamlos an den selbstgerechten Teenager appeliert, dessen Weltsicht schwarz-weiß und oft genug noch sehr eingeschränkt ist. Und man muß wohl Teenager sein, um sich mit ganzem Herzen für die trivialen Lehren dieses Filmes begeistern zu können. Sieht man ihn nach 20 Jahren wieder und schiebt die nostalgischen Gefühle von damals beiseite, fällt es schwer nachzuvollziehen, was einen einstmals so begeisterte. Im Direktvergleich mit witzigen und geistreichen Filmen wie "History Boys" erscheint Weirs Film erstaunlich trivial und in seinem Zugang zu Lyrik und Literatur effekthascherisch und verlogen. Nicht der Zauber gesprochenen Wortes wird hier zelebriert…
Trügerisch ist die Erinnerung. Denn als der Film herauskam war ich von ihm beeindruckt und hielt ihn für treffend, tiefsinnig und sehr poetisch und anspruchsvoll. Nunja, ich war jung und Fan von Robin Williams, dem ich viel zu viele schlechte Filme verziehen habe. Dead Poets Society ist, ähnlich wie Donnie Darko, ein Film der schamlos an den selbstgerechten Teenager appeliert, dessen Weltsicht schwarz-weiß und oft genug noch sehr eingeschränkt ist. Und man muß wohl Teenager sein, um sich mit ganzem Herzen für die trivialen Lehren dieses Filmes begeistern zu können. Sieht man ihn nach 20 Jahren wieder und schiebt die nostalgischen Gefühle von damals beiseite, fällt es schwer nachzuvollziehen, was einen einstmals so begeisterte. Im Direktvergleich mit witzigen und geistreichen Filmen wie "History Boys" erscheint Weirs Film erstaunlich trivial und in seinem Zugang zu Lyrik und Literatur effekthascherisch und verlogen. Nicht der Zauber gesprochenen Wortes wird hier zelebriert sondern der fragwürdige Budenzauber den Williams als Lehrer abfackelt. Poesie wird mehr behauptet als spürbar gemacht und findet sich wenn nur in wenigen stummen Bildern, die untermalt von Maurice Jarres eingängiger Musik grade noch knapp am Kitsch vorbeischrammen. Die Edelkinder mit ihren Luxusproblemen sind bei heutiger Betrachtung nur zu leicht als peinliche Pappkameraden zu entlarven, die wenig echtes Eigenleben besitzen. Emotionen werden nicht gespielt sondern ausgesprochen das eigenständige Denken, daß angeblich gelehrt werden soll gerinnt zur pubertären Revoluzzerpose ohne tiefere bedeutung. Gut und Böse sind so klar getrennt, daß selbst Star Wars dagegen wie ein differenziertes Familiendrama wirkt. Wenn man Ende sieht, was Sean Patrick Leonard mit der Puckrolle im Sommernachtstraum anstellt, dann gewinnt der böse Vater plötzlich unerwartete Sympathien, denn was dort geboten wird ist tatsächlich Schülertheater. Während andere Klassiker der 80er sich auch heute noch gut behaupten können, sei es Stand by me, Die Goonies, Explorers oder Good Morning Vietnam, bleibt bei Dead Poet Society ein schaler Nachgeschmack zurück und die Erkenntnis, daß man sich nach der Pubertät tatsächlich noch weiterentwickelt, auch wenn man in jener Zeit glaub schon alles zu wissen. Und die Erkenntnis, daß Peter Weir nach diesem Streifen wenig erwähnenswertes abgeliefert hat. Der Club der kleinen Lichter. Der Letzte pustet die Kerze aus.
Naja, ich bin ganz froh, dass auch ich mich "nach der Pubertät tatsächlich noch weiterentwickelt" habe... ohne dabei heute die Erinnerung an das, was mich damals bewegt hat, zu verleugnen!
Nur weil man jetzt ein Erwachsener, aber nicht unbedingt ein Erleuchteter ist, die Gefühle der eigenen Jugend als "trivial" zu bezeichnen, zeugt weder von besonders neuer, noch von besonders tiefgreifender Erkenntnis.
Oft werden aus jugendliche Revoluzzern im Alter einfache Spießer, die dann aber gerne und oft, möglichst wortgewaltig, die eigene Selbstherrlichkeit zelebrieren.
Da sage ich nur: CARPE DIEM!
Meiner Meinung nach die uneingeschränkt positive Aussage, dieses schönen Films, der allerdings noch nie ein Film für selbsternannte Film- oder Literaturkritiker war.
Oh mein Gott, ich werde mir diesen Film nie wieder ansehen :o) Was dieser Film jedoch bei mir ausgelöst hat ist die Tatsache, dass ich jedes mal kurz davor bin Rot zu sehen, wenn jemand mit dem Spruch „carpe diem“ ankommt.
So eine unpassende Kritik wie diese habe ich noch nie in meinem Leben gelesen! Geschmäcker sind verschieden - das verstehe ich ja - aber beim lesen dieser Kritik kam ich unweigerlich zu dem Schluss, dass der werte Herr Batzman über die Jahre sehr verbittert geworden sein muss. Hätte ich meinen jugendlichen Geißt verloren würde ich auch so frustrierte Kritiken schreiben...
"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont." (Konrad Adenauer)
es ist einfach nur traurig, dass bei manchen Menschen der Horizont Jahr für Jahr kleiner wird, bis ihn die Dunkelheit der Nacht schlussendlich vollkommen aufgefressen hat :-(
solche Kommentare machen mich traurig. wenig Eigenleben? der Film spielt zur Zeit des Konservatismus, Menschen wurden in vorgefertigte Rollen gezwängt, falls du das noch nicht gewusst hast (achte mal auf die Anfangsszene mit dem Vortrag und den 4 Richtlinien!) Auch verstehe ich weder wie du Robin Williams als Budenzauberer darstellen kannst (er spielt seine Rolle fantastisch und keineswegs überzogen) noch wie du von Kitsch zu reden dich traust. Findest du die Liebe überzogen? Den Wunsch nach einem Leben, das man sich selbst aussucht? Den Wunsch, den Tag zu nutzen und sich nicht in Schubladen stecken, in Formen pressen zu lassen? Wie Rode schon anmerkte: wir haben nicht alle den selben Horizont. Falls deiner sich auf neumodische, reißerische Hollywoodschinken beschränkt, in der die Handlung, die meist lediglich erheiternd aber nicht im geringsten Wahrheitsnah ist, zwischen Schießereien, Mord, Weltzerstörenden Kometen, Ausserirdischen oder den endlos auseinanderklamüsterten Beziehungsproblemen untergeht hast du mein Mitleid. Vielleicht liege ich auch falsch mit dem, was ich dir unterstelle. Fest steht aber: wer diesen Film nicht mag hat ihn nicht verstanden oder enfach keinen Bezug zur Lyrik, zur Philosophie, zum Freidenken.
Lass deinen "erwachsen gewordenen" Geist mal baumeln. Ein wenig Carpe Diem könnte sicherlich auch dir gut tun, Batzman.
„Der Club der toten Dichter“, ein Zusammenschluss Jugendlicher die sich mit Gedichten befassen, nicht mit Texten Bushidos, die sich mit dem Motto „Carpe Diem“ vertraut machen, nicht damit irgendwie ihr Leben rum zu kriegen. Über hundertdreißig Minuten wird einem zugerufen: „Du da! Ja, du! Werde ein Freidenker, tu was du willst und lass dir nicht von anderen sagen das es schlecht ist was du willst.“ Diese Botschaft wird so herzlich verpackt, von Darstellern die allesamt sympathisch sind. Allen voran Robin Williams, der neue Lehrer an der Welton Academy. Auf dieses Internat werden die Schüler eigentlich geschickt um von schlechten Einflüssen geschützt zu werden, damit sie ohne Hindernisse ihren Karrieren als Anwälten, Bankern oder sonst was entgegen laufen können. Doch ausgerechnet dort, in Gestalt des Lehrers John Keating , werden die Schüler dazu animiert das in Frage zu stellen was ihre Eltern stellvertretend für sie entschieden haben. Zwar wird hier auch gerne viel und oft übertrieben, auch mit Klischees, dennoch tut es dem Film nur einen kleinen Abbruch, man hat Spaß, man lernt was dabei, das macht „Der Club der toten Dichter“ aus, das macht es zu etwas Besonderem. Die Poesie vermittelt die Botschaft eindrucksvoll, Gedichte und Zitate aus denen werden immer zu den richtigen Zeitpunkten eingesetzt. Eine der schönsten Inszenierungen gibt es auch, es wird gezeigt wie leicht man seine Sichtweise erweitern bzw. verändern kann, in Form dessen das Keating seine Schüler auffordert auf einen Tisch zu steigen, damit man das Leben aus einer anderen Perspektive sieht. Hört sich banal an, ist es aber nicht. Auch wenn man wohl nie so ein Internat und solche Schüler zu sehen bekommt, vor allem nicht in der heutigen Zeit wo man sich niemals in einer Gruppe treffen würde um Gedichte vorzulesen. Würde ich auch nicht. Doch dafür hab ich ja den Film. Realitätsfern, fast den ganzen Film über, doch eines ist es nicht. Die Aussage. Carpe Diem. Lebe den Tag, denn irgendwann liegst du unter der Erde und wirst von Würmern gefressen. Erkenne diese Botschaft nicht nur, nimm sie dir auch zu Herzen.
"Mir boten sich zwei Wege da, ich nahm den der weniger betreten war."
Ziemlich belangloser Film, den auch die teils gute schauspielerische Leistung nicht aus dem unteren Mittelmaß herausheben kann. Ein Junge, der nicht werden darf, was er will - wie tragisch! Mädchen passiert das andauernd und kaum jemand schert sich darum. Wenn man die Jungen durch Mädchen und den Lehrer durch eine Lehrerin ersetzt hätte, wäre der Film wohl bei den meisten Kritikern durchgefallen. Neil Perry hätte ja auch warten können, bis er volljährig ist, um Schauspieler zu werden - aber dann hätte er natürlich vermutlich dem väterlichen Reichtum entsagen müssen. Insgesamt gesehen ein Film, der mich nicht gerade vom Hocker reißt und leider viel zu viele Klischees bedient. Viel besser ist meiner Meinung nach der Film "Club der Cäsaren".
musste heut wieder an den Film denken, als wir im Deutschunterricht Gedichtanalyse betrieben haben.
Ein wunderschöner poetischer Film auf das Leben, und dass man damit etwas anfangen soll, was man selbst will.
Großartige Schauspieler, großartige Bilder. Großartiger Film
"Der Club der toten Dichter" hat allen Beteiligten die Möglichkeit gegeben zu zeigen was in ihnen steckt, und alle haben sie es genutzt.
Robin Williams nutzte den Film um zu zeigen was für ein genialer Schauspieler er ist, Ethan Hawke nutzte den Film um eine Weltkarriere zu starten und Peter Weir nutzte die Chance einen Film zu schaffen der berührt und zum nachdenken anregt, und genau das hat er auch getan !
Ein wunderbarer Film, der so viele wichtige Botschaften auf einmal vermittelt, dass es wohl mein winziges Kästchen, welches ich hier zur Verfügung habe, sprengen würde. ( man hat doch nur den kleinen Ausschnitt hier oder? ;)).
Somit verbleibe ich mit einem herzallerliebsten CARPE DIEM und verziehe mich wieder in meine Indianerhöhle jenseits des Flusses. Gehabe er sich wohl ;)
„Der Club der toten Dichter“, gesehen zur richtigen Zeit, kann eine gehörige Wirkung im Zuschauer auslösen.
Etwa wenn auch er inmitten des Prozesses der Selbstfindung steckt.
Was möchte ich tun? Welchen Beruf werde ich später einmal ausüben? Bin ich glücklich mit meiner Entscheidung? Ist es wirklich das, was ich will? Oder doch nur ein mir schon vorbereiteter Pfad?
All das sind Fragen, die der Film anspricht und eine gänzlich einfache, aber umso wichtigere Antwort liefert:
Mache das, was du schon immer wolltest und lasse dich nicht von anderen Menschen dazu verleiten, etwas zu tun, das du sowieso nicht willst.
Wenn diese Botschaft dann auch noch charismatisch durch Robin Williams vermittelt wird und er in Zeiten des Konservatismus seine Schüler auf Tische steigen lässt, dann hat ein Film schon gewonnen.
So animiert er seine Schüler selbst zu denken, ihren eigenen Weg zu finden und sich gegen vorherbestimmte Schicksale aufzulehnen.
Regisseur Peter Weir verpackt dies in eine ruhige, aber sehr wirksame Inszenierung.
Hoffnung und Rückschläge, Angst und Triumph werden dank hervorragender Darsteller unmittelbar. Besonders Robert Sean Leonard (einigen bestimmt bekannt als Wilson aus „Dr. House“) und Ethan Hawke brillieren.
Zu Recht hat „Der Club der toten Dichter“ also seinen Status als kleines Meisterwerk und sei jedem ans Herz gelegt, der sich in Sachen Beruf und Leben nach der Schullaufbahn entscheiden muss.
Ein Film für Leute, die gern Philosophen wären und doch keine sind... total belanglos, mindestens aus heutiger Sicht, der Film hängt seiner Zeit (mindestens) zwanzig Jahre hinterher... auch die Charaktere sind wenig glaubhaft - Williams steht m.E. auf verlorenem Posten, kann nichts retten in einem Film, in dem es nichts zu retten gibt!
Der "Club der toten Dichter" ist einer der Filme, gegen die man sich in der Öffentlichkeit keinesfalls aussprechen darf, weil man sonst auf einen Schlag als Querulant und unnützer Störenfried abgestempelt werden würde.
Ich sags gleich: Ich mochte "Inception", ebenso wie "Black Swan", "Pulp Fiction" und "Fight Club". Aber irgendwo hört das ewige Schwimmen mit dem geringsten Widerstand auch mal auf.
"Der Club der toten Dichter" und Robin Wiliams als dessen Aushängeschild ist so über die Maßen scheinheilig und aufdringlich poetisch, dass es weh tut. Die Themen die der Film behandelt waren alle schon tausendmal davor da und werden wohl in den meisten TV-Dramen besser abgehandelt. Vater-Sohn-Zwist (sowas gabs davor echt noch nie), Freigeistlehrer (zugegeben hat Wiliams sich hier was nerviges Schauspiel angeht mal wieder selbst übertroffen, aber trotzdem ist ein Lehrer nicht deswegen bewundernswert und einzigartig weil er seine Schüler auf die Tische stehen lässt oder Seiten aus Büchern ausreißt, solche Kandidaten (zeitweise Spinner genannt) gibt es tatsächlich in wohl jedem Kollegium, ca. 1 Jahr vor der obligatorischen Zwangsversetzung) und Schülersuizid waren auch damals wohl schon deutlich eingestaubt, was die Vorhersehbarkeit des Films unerträglich macht.
Was jedoch am meisten stört, ist diese regelkonforme Schülerschaft, die zu keiner Zeit die traditionelle Führung im Internat kritisiert, sondern sich lieber mit Gedichten in die Ecke verkriecht. An Irrealismus nicht zu übertreffen. Eine größere Gruppe Schüler die sich nachts hinauszuschleichen um was zu machen? Rauchen? Trinken? Mädels treffen? - Nein, sie lesen sich gegenseitig Gedichte vor. Was käme Jugendlichen auch anderes in den Sinn.
"Der Club der toten Dichter" baut sich erst sein ganz eigenes Wunschbild eines Jungeninternats auf, um es dann nach dem Motto "Die Armen Jungs" wieder einzureißen.
Realitätsverzerrend und fast schon körperlich schmerzhaft für alle die ein Internat jemals von innen gesehen haben.
Also ich hab ein Internat länger von innen gesehen als mir lieb war... und wir haben uns auch wirklich nie Gedichte vorgelesen.
Allerdings spielt der Film auch in den 50ern und in US of A, insofern hatte ich niemals irgendwelche Probleme damit, die Geschichte zu glauben. Oder kurz gesagt: Ich mag den Film, trotz Internatskarriere.
Ich habe übrigens nie eins besucht, hoffentlich kam das nicht so rüber aber ich habe ein Paar Freunde und deren Berichte zeigen eher weniger regelkonforme Mitschüler als das bei den Leuten auf den öffentlichen Schulen so der Fall ist.
Mensch, du haust ja ganz schön auf die Kacke, aber für meinen Geschmack ist der auch ein wenig überbewertet. ;o)
Ich fand den zwar nun nicht gerade schlecht, ist aber dennoch nicht so ganz mein Ding.
Der Film ist in jeder Hinsicht belanglos, Robin Williams ist überflüssig - das ist in "Zeit des Erwachens" anders... beides typische Hollywood-Schinken, aber der hier ist voll daneben, sowas hätte mich vielleicht angesprochen, wenn ich mein Abi 1964 gemacht hätte, jetzt ist das einfach nur noch Langeweile und wenig nachvollziehbare (Un-)Dramatik...
ob ich den film mag oder nicht.. die kritik daran, dass die jugendlichen in dem film etwas anderes als alkohol, drogen und sex im sinn haben, ist doch eher schlecht bis ziemlich schlecht begründet. erstens gab es ja auch mal zeiten, in denen man anders für aufruhr sorgen konnte als sich bei chatroulette an den geschlechtsteilen zu spielen oder öffentlichen sex auf einer pferderennbahn zu haben. zweitens wird das thema liebe und frauen ja sehr wohl thematisiert und geraucht wird auch..soweit ich mich erinnern kann.
was gabs noch?
vielleicht reißt du dich mal aus deinem gegenwärtigen denken raus und versetzt dich in zeiten, in denen auch gedichte welten verändern konnten, bücher für ihre inhalten verbrannt wurden und autoren ins exil mussten. naja, in vielen gegenden ist das ja auch heute noch so.
jetzt fällt mir nichts mehr ein.
und ich les auch nicht noch mal nach.
das muss dir nicht leidtun. so ein missverständnis kann ja immer mal passieren. mein kommentar war nicht unbedingt auf die internatsschüler bezogen. man las sich ja nicht nur eigene gedichte vor.
Ums mal zu blöken und nicht zu grunzen: Auch wenn alle sagen würden "Is das blöd!", halte ich den Club für herausragend. Nicht weil ich Thoreaus oder Whitmans Ansichten nachvollziehen kann, nicht weil ich es toll finde, reiche Teens beim strebern zu erleben und auch nicht, weil ich Robin Williams oder die Sixties toll finde. Ich hab den Film über zwanzig Jahre hinweg immer wieder gesehen und halte des Captains Botschaft für so genial einfach wie selten wirklich beherzigt: Lebe! Denn irgendwann sind wir ein Fest der Würmer, obwohl wir uns und unser Tun für unsterblich halten! Aber wir sollten uns bei allem nicht gewöhnen... gewöhnlich zu sein, wie die Katze auf der Matratze! Sonst verschenken auch wir bald jährlich ein Schreibset und glauben, für unsere Kinder nur "das Beste" zu wollen! Wer kennt nicht die Blender mit Doktortitel Alkoholproblemen und SUV? Wer kennt nicht die Intellektuellen, die wie die Eunuchen, alles wissen, aber es selbst nicht können und sich möglichst selbst zu nichts bekennen wollen, weil sie sonst ihre zerbrechlichen, tönernen Füßchen offenbaren würden! Der Captain ist ein angepasster Querkopf, aber er denkt noch... quer! Vielleicht töricht! Na und? Er geht an die Grenze und hat eine Botschaft an die, die ihm zuhören wollen. Konformismus, Gruppenzwang und Obrigkeitshörigkeit sind ein notwendiges Übel und werden letztlich nur von denen überwunden, die bereit sind, wie Charlie "Nuwanda" aufs Ganze zu gehen! Mit Lyrik? Mit was auch immer! Hauptsach ist doch... selbst zu erkennen, zu verstehen, aber es dann auch zu beherzigen! Freude schöner Götterfunke. Wer berechtigt am Ende singen möchte "I did it my way!", der braucht Courage, Hirn und vor allem Herz! Doch Achtung, das ist sehr verletzlich. Überall lauern die, die glauben auf der sicheren Seite zu sein, weil sie es angeblich besser wissen. Wie jedes Gute, wird auch der Club die Geister, die freien und die unfreien entzweien! Nunja, jeder hat eben auch nur... seinen Standpunkt. Grunz!
"Carpe Diem" - wer kennt es nicht...
Komischerweise habe ich aber nie jemanden kennen gelernt, auf den dieses Motiv und damit zusammenhängende Aspekte so einen Einfluss hatten, wie auf die Kerle in "Der Club der toten Dichter".
Vielleicht gibts in Wirklichkeit keine Lehrer wie Keating, vielleicht ist die heutige Jugend auch einfach schon zu kaputt, um solche Botschaften zu verstehen, vielleicht hatten mein Freundeskreis und ich nur Glück und wir mussten keine solch rigide Lehreinrichtung samt verbohrter Eltern erleben, die dieses Motiv erstrebenswert erscheinen lassen...
Egal was es ist - einem jungen Menschen kann man eigentlich keinen besseren Rat mit auf den Weg geben, als ihm zu sagen, dass er in seinem Leben entschlossen und selbstbewusst eigene Ziele und Träume verfolgen soll.
Aber irgendwie geht das in meinen Augen immer mehr unter - oder dieser Rat wird von den jungen Leuten zunehmend in den Wind geschlagen.
Eigentlich schade - glücklicherweise gibt es dann doch Filme wie diesen, die dieses Thema mit seinen Vor- und Nachteilen in den Mittelpunkt stellen.
Aber - fast schon ironischer Weise - ist der Film dann wieder zu alt und zu ruhig, um einen Großteil der heutigen Jugend überhaupt zu erreichen.
Na gut, was solls, ich hab ihn gesehen, das zählt :-)
Ein meisterhaftes, fantastisches Drama mit brillanten Darstellern, vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen an manchen Stellen, doch das ist angesichts des Gesamtbildes, das dieser fantastische Film abgibt, verschmerzbar. Ein sehr bewegender, poetischer und nachdenklich stimmender Film, der auch die Zeit, in der die Handlung angesiedelt ist, auf ansprechende Weise begreiflich macht. Nicht auf den Batzman hören. Der Club der toten Dichter ist zeitlos und überragend!
Der Film ist tatsächlich nicht schlecht, aber spätestens seit seiner "Titanic" Kritik hat Batzman ein zutiefst moralisches Recht, angehört zu werden...
"No matter what anybody tells you, words and ideas can change the world. "
Robin Williams, für mich ein ähnlicher Fall wie Jim Carrey. Rundum überzeugen kann er nur in seinen ernsten Rollen (One Hour Photo, Insomnia und vor allem The Fisher King), während ihn die notorisch lustigen Darstellungen (Flubber, Night at the Museum) eher ins negative Licht rücken lassen.
In "Dead Poets Society" kommt seine Figur John Keating etwas zu kurz, das trübt aber nicht den grundsätzlich überragenden Gesamteindruck des Films. Ein Appell ans Freidenken, gegen rigide Strukturen jeglicher Form, klug gesponnene, dramaturgische Parallelen zu Literarmotiven (Wie die Selbstmordabsicht, verschuldet aus unterdrückter Freiheit) und ein sympathischer Cast bringen Peter Weirs vermutlich bestes Werk in unerreichbare Höhen.
Ich finde diesen Film kein Stück zu philosophisch.. er ist einfach stimmig in allem, ein runder, rundum perfekter Film. Robin Williams spielt seine Rolle gut, ebenso wie die Jungdarsteller.. die Handlungen wirken nicht überzogen, ich kann mir gut vorstellen, dieser Film hätte auch genau so passieren können, dank der authentischen Charaktere. Das Ende - ich weine jedes Mal - eine so tiefrührende Szene, wie sie im Buche steht und doch keineswegs kitschig. Die Geschichte ein paar Jungen, die den Tag nutzen lernen und somit ihr Leben, die wachgerüttelt werden und beginnen nachzudenken, in einer Zeit des strikten Konvertatismus, in der des Vaters Wort Gesetz und Freidenkertum mehr als ungern gesehen war. Mein Deutschlehrer brachte diesen Film mit in den Unterricht und obwohl ich ihn vorher schon kannte - und ich muss sagen, ich kenne immernoch keinen besseren - war ich wieder hellauf begeistert. Ein absolut bemerkenswerter Film, der gänzlich ohne Specialeffekts auskommt. Sicher ist dies nur möglich weil solche Handlungen wie auch Wertvorstellungen in unserer Zeit mehr als veraltet sind und somit eine solche Story für heutige Verhältnisse schwieriger umsetzbar sind (welcher gute Film kommt denn schon ohne Spezialeffekte aus? kein James Bond, kein Stirb langsam, vielleicht Forrest Gump, doch auch der ist schon etwas älter) aber da er in damaliger Zeit spielt und man selbst zum mitfühlen, zum Dortsein angeleitet wird, mein "Daumen hoch" für Dead Poets Society und all jene, die ihn so lieben gelernt haben wie ich.
Auch wenn in diesem Lehrer/Schülerdrama nicht viel passiert und manchmal etwas zu lang wirkt find ich ihn nach wie vor sehr gut und sehr unterhaltsam.
Robin Williams zeigt sich hier mal wieder von der Emotionalen Seite.
Das geht bei ihm mal mehr mal weniger gut.
Hier klappt es genauso gut wie später auch bei Good will Hunting.
Und auch die ganzen Jungdarsteller machen ihre Sache soweit gut.
Klar drückt das Ende ganz schön auf die Tränendrüse,
aber das ist ja normal bei solchen Filmen.
Ist mir mitunter eine Spur zu poetisch, aber dennoch gut gespielt, mit lebensbejahenden Botschaften versehen und einem sowohl tragischen, als auch stark beeindruckendem Ende.
Der Club der Toten Dichter - Kritik
US 1989 Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 25.01.1990
Kritiken (1) — Film: Der Club der Toten Dichter
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTrügerisch ist die Erinnerung. Denn als der Film herauskam war ich von ihm beeindruckt und hielt ihn für treffend, tiefsinnig und sehr poetisch und anspruchsvoll. Nunja, ich war jung und Fan von Robin Williams, dem ich viel zu viele schlechte Filme verziehen habe. Dead Poets Society ist, ähnlich wie Donnie Darko, ein Film der schamlos an den selbstgerechten Teenager appeliert, dessen Weltsicht schwarz-weiß und oft genug noch sehr eingeschränkt ist. Und man muß wohl Teenager sein, um sich mit ganzem Herzen für die trivialen Lehren dieses Filmes begeistern zu können. Sieht man ihn nach 20 Jahren wieder und schiebt die nostalgischen Gefühle von damals beiseite, fällt es schwer nachzuvollziehen, was einen einstmals so begeisterte. Im Direktvergleich mit witzigen und geistreichen Filmen wie "History Boys" erscheint Weirs Film erstaunlich trivial und in seinem Zugang zu Lyrik und Literatur effekthascherisch und verlogen. Nicht der Zauber gesprochenen Wortes wird hier zelebriert…
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
mistral36 2009/07/06 11:51:17
Antwort löschenAls ich die ersten Zeilen des obigen Kommentars las, fiel mir spontan folgender Ausdruck vom werthen Herrn Picasso ein:
„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“
:-)
pixtur 2009/07/06 15:11:09
Antwort löschenAuch wenn ich wieder mal anderer Meinung bin, diese Kritik gefällt mir trotzdem.
Sonse 2009/07/06 16:32:05
Antwort löschenJetzt habe ich Angst den Film jemals wieder zu sehen...
GOgo6969 2009/12/22 22:59:53
Antwort löschenNaja, ich bin ganz froh, dass auch ich mich "nach der Pubertät tatsächlich noch weiterentwickelt" habe... ohne dabei heute die Erinnerung an das, was mich damals bewegt hat, zu verleugnen!
Nur weil man jetzt ein Erwachsener, aber nicht unbedingt ein Erleuchteter ist, die Gefühle der eigenen Jugend als "trivial" zu bezeichnen, zeugt weder von besonders neuer, noch von besonders tiefgreifender Erkenntnis.
Oft werden aus jugendliche Revoluzzern im Alter einfache Spießer, die dann aber gerne und oft, möglichst wortgewaltig, die eigene Selbstherrlichkeit zelebrieren.
Da sage ich nur: CARPE DIEM!
Meiner Meinung nach die uneingeschränkt positive Aussage, dieses schönen Films, der allerdings noch nie ein Film für selbsternannte Film- oder Literaturkritiker war.
LeGrip 2010/12/01 10:31:06
Antwort löschenOh mein Gott, ich werde mir diesen Film nie wieder ansehen :o) Was dieser Film jedoch bei mir ausgelöst hat ist die Tatsache, dass ich jedes mal kurz davor bin Rot zu sehen, wenn jemand mit dem Spruch „carpe diem“ ankommt.
Rode 2011/01/20 16:42:42
Antwort löschenSo eine unpassende Kritik wie diese habe ich noch nie in meinem Leben gelesen! Geschmäcker sind verschieden - das verstehe ich ja - aber beim lesen dieser Kritik kam ich unweigerlich zu dem Schluss, dass der werte Herr Batzman über die Jahre sehr verbittert geworden sein muss. Hätte ich meinen jugendlichen Geißt verloren würde ich auch so frustrierte Kritiken schreiben...
"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont." (Konrad Adenauer)
es ist einfach nur traurig, dass bei manchen Menschen der Horizont Jahr für Jahr kleiner wird, bis ihn die Dunkelheit der Nacht schlussendlich vollkommen aufgefressen hat :-(
Alle 8 Antworten zeigen
Stubsi 2011/02/13 15:50:29
Antwort löschensolche Kommentare machen mich traurig. wenig Eigenleben? der Film spielt zur Zeit des Konservatismus, Menschen wurden in vorgefertigte Rollen gezwängt, falls du das noch nicht gewusst hast (achte mal auf die Anfangsszene mit dem Vortrag und den 4 Richtlinien!) Auch verstehe ich weder wie du Robin Williams als Budenzauberer darstellen kannst (er spielt seine Rolle fantastisch und keineswegs überzogen) noch wie du von Kitsch zu reden dich traust. Findest du die Liebe überzogen? Den Wunsch nach einem Leben, das man sich selbst aussucht? Den Wunsch, den Tag zu nutzen und sich nicht in Schubladen stecken, in Formen pressen zu lassen? Wie Rode schon anmerkte: wir haben nicht alle den selben Horizont. Falls deiner sich auf neumodische, reißerische Hollywoodschinken beschränkt, in der die Handlung, die meist lediglich erheiternd aber nicht im geringsten Wahrheitsnah ist, zwischen Schießereien, Mord, Weltzerstörenden Kometen, Ausserirdischen oder den endlos auseinanderklamüsterten Beziehungsproblemen untergeht hast du mein Mitleid. Vielleicht liege ich auch falsch mit dem, was ich dir unterstelle. Fest steht aber: wer diesen Film nicht mag hat ihn nicht verstanden oder enfach keinen Bezug zur Lyrik, zur Philosophie, zum Freidenken.
Lass deinen "erwachsen gewordenen" Geist mal baumeln. Ein wenig Carpe Diem könnte sicherlich auch dir gut tun, Batzman.
teusus 2011/09/16 20:47:37
Antwort löschen@ Stubsi: Danke für Deinen "Kommentar zum Kommentar" zu dem Film "Der Club der toten Dichter". Da sprichst Du mir aus der Seele.
Kommentare (66) — Film: Der Club der Toten Dichter
Kommentar schreibenMr.Film 2012/02/05 16:09:06
Kommentar löschen„Der Club der toten Dichter“, ein Zusammenschluss Jugendlicher die sich mit Gedichten befassen, nicht mit Texten Bushidos, die sich mit dem Motto „Carpe Diem“ vertraut machen, nicht damit irgendwie ihr Leben rum zu kriegen. Über hundertdreißig Minuten wird einem zugerufen: „Du da! Ja, du! Werde ein Freidenker, tu was du willst und lass dir nicht von anderen sagen das es schlecht ist was du willst.“ Diese Botschaft wird so herzlich verpackt, von Darstellern die allesamt sympathisch sind. Allen voran Robin Williams, der neue Lehrer an der Welton Academy. Auf dieses Internat werden die Schüler eigentlich geschickt um von schlechten Einflüssen geschützt zu werden, damit sie ohne Hindernisse ihren Karrieren als Anwälten, Bankern oder sonst was entgegen laufen können. Doch ausgerechnet dort, in Gestalt des Lehrers John Keating , werden die Schüler dazu animiert das in Frage zu stellen was ihre Eltern stellvertretend für sie entschieden haben. Zwar wird hier auch gerne viel und oft übertrieben, auch mit Klischees, dennoch tut es dem Film nur einen kleinen Abbruch, man hat Spaß, man lernt was dabei, das macht „Der Club der toten Dichter“ aus, das macht es zu etwas Besonderem. Die Poesie vermittelt die Botschaft eindrucksvoll, Gedichte und Zitate aus denen werden immer zu den richtigen Zeitpunkten eingesetzt. Eine der schönsten Inszenierungen gibt es auch, es wird gezeigt wie leicht man seine Sichtweise erweitern bzw. verändern kann, in Form dessen das Keating seine Schüler auffordert auf einen Tisch zu steigen, damit man das Leben aus einer anderen Perspektive sieht. Hört sich banal an, ist es aber nicht. Auch wenn man wohl nie so ein Internat und solche Schüler zu sehen bekommt, vor allem nicht in der heutigen Zeit wo man sich niemals in einer Gruppe treffen würde um Gedichte vorzulesen. Würde ich auch nicht. Doch dafür hab ich ja den Film. Realitätsfern, fast den ganzen Film über, doch eines ist es nicht. Die Aussage. Carpe Diem. Lebe den Tag, denn irgendwann liegst du unter der Erde und wirst von Würmern gefressen. Erkenne diese Botschaft nicht nur, nimm sie dir auch zu Herzen.
"Mir boten sich zwei Wege da, ich nahm den der weniger betreten war."
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
jazzcrab 2012/02/05 08:10:23
Kommentar löschenZiemlich belangloser Film, den auch die teils gute schauspielerische Leistung nicht aus dem unteren Mittelmaß herausheben kann. Ein Junge, der nicht werden darf, was er will - wie tragisch! Mädchen passiert das andauernd und kaum jemand schert sich darum. Wenn man die Jungen durch Mädchen und den Lehrer durch eine Lehrerin ersetzt hätte, wäre der Film wohl bei den meisten Kritikern durchgefallen. Neil Perry hätte ja auch warten können, bis er volljährig ist, um Schauspieler zu werden - aber dann hätte er natürlich vermutlich dem väterlichen Reichtum entsagen müssen. Insgesamt gesehen ein Film, der mich nicht gerade vom Hocker reißt und leider viel zu viele Klischees bedient. Viel besser ist meiner Meinung nach der Film "Club der Cäsaren".
Kommentar gefällt mir Antworten
Florian Albrecht 2012/01/13 14:10:47
Kommentar löschenmusste heut wieder an den Film denken, als wir im Deutschunterricht Gedichtanalyse betrieben haben.
Ein wunderschöner poetischer Film auf das Leben, und dass man damit etwas anfangen soll, was man selbst will.
Großartige Schauspieler, großartige Bilder. Großartiger Film
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Louis B 2012/01/13 13:54:54
Kommentar löschenRobin Williams Sternstunde !
"Der Club der toten Dichter" hat allen Beteiligten die Möglichkeit gegeben zu zeigen was in ihnen steckt, und alle haben sie es genutzt.
Robin Williams nutzte den Film um zu zeigen was für ein genialer Schauspieler er ist, Ethan Hawke nutzte den Film um eine Weltkarriere zu starten und Peter Weir nutzte die Chance einen Film zu schaffen der berührt und zum nachdenken anregt, und genau das hat er auch getan !
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
KonTaicho 2011/11/15 23:17:39
Kommentar löschenEin wunderbarer Film, der so viele wichtige Botschaften auf einmal vermittelt, dass es wohl mein winziges Kästchen, welches ich hier zur Verfügung habe, sprengen würde. ( man hat doch nur den kleinen Ausschnitt hier oder? ;)).
Somit verbleibe ich mit einem herzallerliebsten CARPE DIEM und verziehe mich wieder in meine Indianerhöhle jenseits des Flusses. Gehabe er sich wohl ;)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Bandrix 2011/10/18 17:31:59
Kommentar löschen„Der Club der toten Dichter“, gesehen zur richtigen Zeit, kann eine gehörige Wirkung im Zuschauer auslösen.
Etwa wenn auch er inmitten des Prozesses der Selbstfindung steckt.
Was möchte ich tun? Welchen Beruf werde ich später einmal ausüben? Bin ich glücklich mit meiner Entscheidung? Ist es wirklich das, was ich will? Oder doch nur ein mir schon vorbereiteter Pfad?
All das sind Fragen, die der Film anspricht und eine gänzlich einfache, aber umso wichtigere Antwort liefert:
Mache das, was du schon immer wolltest und lasse dich nicht von anderen Menschen dazu verleiten, etwas zu tun, das du sowieso nicht willst.
Wenn diese Botschaft dann auch noch charismatisch durch Robin Williams vermittelt wird und er in Zeiten des Konservatismus seine Schüler auf Tische steigen lässt, dann hat ein Film schon gewonnen.
So animiert er seine Schüler selbst zu denken, ihren eigenen Weg zu finden und sich gegen vorherbestimmte Schicksale aufzulehnen.
Regisseur Peter Weir verpackt dies in eine ruhige, aber sehr wirksame Inszenierung.
Hoffnung und Rückschläge, Angst und Triumph werden dank hervorragender Darsteller unmittelbar. Besonders Robert Sean Leonard (einigen bestimmt bekannt als Wilson aus „Dr. House“) und Ethan Hawke brillieren.
Zu Recht hat „Der Club der toten Dichter“ also seinen Status als kleines Meisterwerk und sei jedem ans Herz gelegt, der sich in Sachen Beruf und Leben nach der Schullaufbahn entscheiden muss.
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
AASFRESSER 2011/09/21 13:32:56
Kommentar löschenEin Film für Leute, die gern Philosophen wären und doch keine sind... total belanglos, mindestens aus heutiger Sicht, der Film hängt seiner Zeit (mindestens) zwanzig Jahre hinterher... auch die Charaktere sind wenig glaubhaft - Williams steht m.E. auf verlorenem Posten, kann nichts retten in einem Film, in dem es nichts zu retten gibt!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Nico Gecko 2011/07/30 12:17:32
Kommentar löschenOh Käpt'n, mein Käpt'n.
Schöner Film, so einen Lehrer hätte ich mir mal gewünscht ;)
Kommentar gefällt mir Antworten
G.a.G Spencer 2011/07/29 18:03:06
Kommentar löschenRobin Williams Zeigt hier, was er kann!
Kommentar gefällt mir Antworten
Discostu 2011/07/20 19:43:25
Kommentar löschenSolides Drama mit guten Schauspielern, das leider in zu vielen Momenten kitschigen Hollywood-Klischees erliegt, um völlig überzeugen zu können.
Kommentar gefällt mir Antworten
philopee 2011/04/28 02:20:00
Kommentar löschenDer "Club der toten Dichter" ist einer der Filme, gegen die man sich in der Öffentlichkeit keinesfalls aussprechen darf, weil man sonst auf einen Schlag als Querulant und unnützer Störenfried abgestempelt werden würde.
Ich sags gleich: Ich mochte "Inception", ebenso wie "Black Swan", "Pulp Fiction" und "Fight Club". Aber irgendwo hört das ewige Schwimmen mit dem geringsten Widerstand auch mal auf.
"Der Club der toten Dichter" und Robin Wiliams als dessen Aushängeschild ist so über die Maßen scheinheilig und aufdringlich poetisch, dass es weh tut. Die Themen die der Film behandelt waren alle schon tausendmal davor da und werden wohl in den meisten TV-Dramen besser abgehandelt. Vater-Sohn-Zwist (sowas gabs davor echt noch nie), Freigeistlehrer (zugegeben hat Wiliams sich hier was nerviges Schauspiel angeht mal wieder selbst übertroffen, aber trotzdem ist ein Lehrer nicht deswegen bewundernswert und einzigartig weil er seine Schüler auf die Tische stehen lässt oder Seiten aus Büchern ausreißt, solche Kandidaten (zeitweise Spinner genannt) gibt es tatsächlich in wohl jedem Kollegium, ca. 1 Jahr vor der obligatorischen Zwangsversetzung) und Schülersuizid waren auch damals wohl schon deutlich eingestaubt, was die Vorhersehbarkeit des Films unerträglich macht.
Was jedoch am meisten stört, ist diese regelkonforme Schülerschaft, die zu keiner Zeit die traditionelle Führung im Internat kritisiert, sondern sich lieber mit Gedichten in die Ecke verkriecht. An Irrealismus nicht zu übertreffen. Eine größere Gruppe Schüler die sich nachts hinauszuschleichen um was zu machen? Rauchen? Trinken? Mädels treffen? - Nein, sie lesen sich gegenseitig Gedichte vor. Was käme Jugendlichen auch anderes in den Sinn.
"Der Club der toten Dichter" baut sich erst sein ganz eigenes Wunschbild eines Jungeninternats auf, um es dann nach dem Motto "Die Armen Jungs" wieder einzureißen.
Realitätsverzerrend und fast schon körperlich schmerzhaft für alle die ein Internat jemals von innen gesehen haben.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 11 Antworten
janissl 2011/04/28 02:37:29
Antwort löschenAlso ich hab ein Internat länger von innen gesehen als mir lieb war... und wir haben uns auch wirklich nie Gedichte vorgelesen.
Allerdings spielt der Film auch in den 50ern und in US of A, insofern hatte ich niemals irgendwelche Probleme damit, die Geschichte zu glauben. Oder kurz gesagt: Ich mag den Film, trotz Internatskarriere.
philopee 2011/04/28 03:18:05
Antwort löschenAber ich schätze auch du musst zu geben dass das an Realitätsfremde tatsächlich schwer zu überbieten ist.
philopee 2011/04/28 03:19:12
Antwort löschenIch habe übrigens nie eins besucht, hoffentlich kam das nicht so rüber aber ich habe ein Paar Freunde und deren Berichte zeigen eher weniger regelkonforme Mitschüler als das bei den Leuten auf den öffentlichen Schulen so der Fall ist.
cpt. chaos 2011/04/28 08:03:52
Antwort löschenMensch, du haust ja ganz schön auf die Kacke, aber für meinen Geschmack ist der auch ein wenig überbewertet. ;o)
Ich fand den zwar nun nicht gerade schlecht, ist aber dennoch nicht so ganz mein Ding.
Hitmanski 2011/04/28 10:56:37
Antwort löschenFieser Film, wird nur noch vom noch schlimmeren GOOD WILL HUNTING unterboten.
philopee 2011/04/28 11:10:44
Antwort löschen@cpt. chaos: stimmt, es gibt tatsächlich auch schlimmeres aber selten wurde ein Film so zu unrecht hochgelobt.
@hitmanski: Biste wohl auch nicht so ein Fan von der Grinsebacke Wiliams?
AASFRESSER 2011/09/21 13:28:27
Antwort löschenDer Film ist in jeder Hinsicht belanglos, Robin Williams ist überflüssig - das ist in "Zeit des Erwachens" anders... beides typische Hollywood-Schinken, aber der hier ist voll daneben, sowas hätte mich vielleicht angesprochen, wenn ich mein Abi 1964 gemacht hätte, jetzt ist das einfach nur noch Langeweile und wenig nachvollziehbare (Un-)Dramatik...
LowRidah 2012/01/22 21:21:29
Antwort löschendito zu philopee und AASFRESSER!!!
fremd 2012/02/05 21:24:46
Antwort löschenob ich den film mag oder nicht.. die kritik daran, dass die jugendlichen in dem film etwas anderes als alkohol, drogen und sex im sinn haben, ist doch eher schlecht bis ziemlich schlecht begründet. erstens gab es ja auch mal zeiten, in denen man anders für aufruhr sorgen konnte als sich bei chatroulette an den geschlechtsteilen zu spielen oder öffentlichen sex auf einer pferderennbahn zu haben. zweitens wird das thema liebe und frauen ja sehr wohl thematisiert und geraucht wird auch..soweit ich mich erinnern kann.
was gabs noch?
vielleicht reißt du dich mal aus deinem gegenwärtigen denken raus und versetzt dich in zeiten, in denen auch gedichte welten verändern konnten, bücher für ihre inhalten verbrannt wurden und autoren ins exil mussten. naja, in vielen gegenden ist das ja auch heute noch so.
jetzt fällt mir nichts mehr ein.
und ich les auch nicht noch mal nach.
Alle 11 Antworten zeigen
AASFRESSER 2012/02/05 21:40:39
Antwort löschentut mir leid, aber das kann ich gar nicht nachvollziehen, unter diesen Internatsschülern war wahrlich kein Hölderlin, höchstens ein Frank Wedekind...
fremd 2012/02/06 00:11:17
Antwort löschendas muss dir nicht leidtun. so ein missverständnis kann ja immer mal passieren. mein kommentar war nicht unbedingt auf die internatsschüler bezogen. man las sich ja nicht nur eigene gedichte vor.
pellekraut007 2011/04/23 19:34:05
Kommentar löschenUms mal zu blöken und nicht zu grunzen: Auch wenn alle sagen würden "Is das blöd!", halte ich den Club für herausragend. Nicht weil ich Thoreaus oder Whitmans Ansichten nachvollziehen kann, nicht weil ich es toll finde, reiche Teens beim strebern zu erleben und auch nicht, weil ich Robin Williams oder die Sixties toll finde. Ich hab den Film über zwanzig Jahre hinweg immer wieder gesehen und halte des Captains Botschaft für so genial einfach wie selten wirklich beherzigt: Lebe! Denn irgendwann sind wir ein Fest der Würmer, obwohl wir uns und unser Tun für unsterblich halten! Aber wir sollten uns bei allem nicht gewöhnen... gewöhnlich zu sein, wie die Katze auf der Matratze! Sonst verschenken auch wir bald jährlich ein Schreibset und glauben, für unsere Kinder nur "das Beste" zu wollen! Wer kennt nicht die Blender mit Doktortitel Alkoholproblemen und SUV? Wer kennt nicht die Intellektuellen, die wie die Eunuchen, alles wissen, aber es selbst nicht können und sich möglichst selbst zu nichts bekennen wollen, weil sie sonst ihre zerbrechlichen, tönernen Füßchen offenbaren würden! Der Captain ist ein angepasster Querkopf, aber er denkt noch... quer! Vielleicht töricht! Na und? Er geht an die Grenze und hat eine Botschaft an die, die ihm zuhören wollen. Konformismus, Gruppenzwang und Obrigkeitshörigkeit sind ein notwendiges Übel und werden letztlich nur von denen überwunden, die bereit sind, wie Charlie "Nuwanda" aufs Ganze zu gehen! Mit Lyrik? Mit was auch immer! Hauptsach ist doch... selbst zu erkennen, zu verstehen, aber es dann auch zu beherzigen! Freude schöner Götterfunke. Wer berechtigt am Ende singen möchte "I did it my way!", der braucht Courage, Hirn und vor allem Herz! Doch Achtung, das ist sehr verletzlich. Überall lauern die, die glauben auf der sicheren Seite zu sein, weil sie es angeblich besser wissen. Wie jedes Gute, wird auch der Club die Geister, die freien und die unfreien entzweien! Nunja, jeder hat eben auch nur... seinen Standpunkt. Grunz!
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hellbilly 2011/04/02 11:17:32
Kommentar löschen"Carpe Diem" - wer kennt es nicht...
Komischerweise habe ich aber nie jemanden kennen gelernt, auf den dieses Motiv und damit zusammenhängende Aspekte so einen Einfluss hatten, wie auf die Kerle in "Der Club der toten Dichter".
Vielleicht gibts in Wirklichkeit keine Lehrer wie Keating, vielleicht ist die heutige Jugend auch einfach schon zu kaputt, um solche Botschaften zu verstehen, vielleicht hatten mein Freundeskreis und ich nur Glück und wir mussten keine solch rigide Lehreinrichtung samt verbohrter Eltern erleben, die dieses Motiv erstrebenswert erscheinen lassen...
Egal was es ist - einem jungen Menschen kann man eigentlich keinen besseren Rat mit auf den Weg geben, als ihm zu sagen, dass er in seinem Leben entschlossen und selbstbewusst eigene Ziele und Träume verfolgen soll.
Aber irgendwie geht das in meinen Augen immer mehr unter - oder dieser Rat wird von den jungen Leuten zunehmend in den Wind geschlagen.
Eigentlich schade - glücklicherweise gibt es dann doch Filme wie diesen, die dieses Thema mit seinen Vor- und Nachteilen in den Mittelpunkt stellen.
Aber - fast schon ironischer Weise - ist der Film dann wieder zu alt und zu ruhig, um einen Großteil der heutigen Jugend überhaupt zu erreichen.
Na gut, was solls, ich hab ihn gesehen, das zählt :-)
Kommentar gefällt mir Antworten
cruzha 2011/03/30 16:11:11
Kommentar löschenEin meisterhaftes, fantastisches Drama mit brillanten Darstellern, vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen an manchen Stellen, doch das ist angesichts des Gesamtbildes, das dieser fantastische Film abgibt, verschmerzbar. Ein sehr bewegender, poetischer und nachdenklich stimmender Film, der auch die Zeit, in der die Handlung angesiedelt ist, auf ansprechende Weise begreiflich macht. Nicht auf den Batzman hören. Der Club der toten Dichter ist zeitlos und überragend!
Kommentar gefällt mir 2 Antworten
doctorgonzo 2011/03/30 17:07:15
Antwort löschenDer Film ist tatsächlich nicht schlecht, aber spätestens seit seiner "Titanic" Kritik hat Batzman ein zutiefst moralisches Recht, angehört zu werden...
cruzha 2011/03/31 16:08:43
Antwort löschenWas wir ihm auch generell in keinster Weise absprechen wollen. ;-)
DeDavid 2011/03/06 14:05:45
Kommentar löschen"No matter what anybody tells you, words and ideas can change the world. "
Robin Williams, für mich ein ähnlicher Fall wie Jim Carrey. Rundum überzeugen kann er nur in seinen ernsten Rollen (One Hour Photo, Insomnia und vor allem The Fisher King), während ihn die notorisch lustigen Darstellungen (Flubber, Night at the Museum) eher ins negative Licht rücken lassen.
In "Dead Poets Society" kommt seine Figur John Keating etwas zu kurz, das trübt aber nicht den grundsätzlich überragenden Gesamteindruck des Films. Ein Appell ans Freidenken, gegen rigide Strukturen jeglicher Form, klug gesponnene, dramaturgische Parallelen zu Literarmotiven (Wie die Selbstmordabsicht, verschuldet aus unterdrückter Freiheit) und ein sympathischer Cast bringen Peter Weirs vermutlich bestes Werk in unerreichbare Höhen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
schokoeis87 2011/02/16 19:03:25
Kommentar löschenJa Frei und- Querdenker find ich super. Der Film hat eine ruhige aber dennoch durchdringende Story. Für mich ein absolutes Muss.
Wie schwer es doch ist als Selberdenker auf dieser Welt zu überleben...
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Ripley1 2011/02/16 19:52:46
Antwort löschenDer Lehrer ist aber auch ein ganz schöner Rattenfänger...
Stubsi 2011/02/13 15:52:42
Kommentar löschenIch finde diesen Film kein Stück zu philosophisch.. er ist einfach stimmig in allem, ein runder, rundum perfekter Film. Robin Williams spielt seine Rolle gut, ebenso wie die Jungdarsteller.. die Handlungen wirken nicht überzogen, ich kann mir gut vorstellen, dieser Film hätte auch genau so passieren können, dank der authentischen Charaktere. Das Ende - ich weine jedes Mal - eine so tiefrührende Szene, wie sie im Buche steht und doch keineswegs kitschig. Die Geschichte ein paar Jungen, die den Tag nutzen lernen und somit ihr Leben, die wachgerüttelt werden und beginnen nachzudenken, in einer Zeit des strikten Konvertatismus, in der des Vaters Wort Gesetz und Freidenkertum mehr als ungern gesehen war. Mein Deutschlehrer brachte diesen Film mit in den Unterricht und obwohl ich ihn vorher schon kannte - und ich muss sagen, ich kenne immernoch keinen besseren - war ich wieder hellauf begeistert. Ein absolut bemerkenswerter Film, der gänzlich ohne Specialeffekts auskommt. Sicher ist dies nur möglich weil solche Handlungen wie auch Wertvorstellungen in unserer Zeit mehr als veraltet sind und somit eine solche Story für heutige Verhältnisse schwieriger umsetzbar sind (welcher gute Film kommt denn schon ohne Spezialeffekte aus? kein James Bond, kein Stirb langsam, vielleicht Forrest Gump, doch auch der ist schon etwas älter) aber da er in damaliger Zeit spielt und man selbst zum mitfühlen, zum Dortsein angeleitet wird, mein "Daumen hoch" für Dead Poets Society und all jene, die ihn so lieben gelernt haben wie ich.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
DeDavid 2011/03/06 13:50:35
Antwort löschenSehr schön!
Alle 3 Antworten zeigen
Stubsi 2011/03/29 13:19:46
Antwort löschenherzlichen Dank :)
Stubsi 2012/02/01 18:45:50
Antwort löschendas fällt mir grad erst auf, es heißt natürlich strikter Konservatismus !
Mr. Pink 2011/02/09 19:16:44
Kommentar löschenOh, Captain, my Captain...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dr.Hasenbein 2011/02/01 02:35:08
Kommentar löschenAuch wenn in diesem Lehrer/Schülerdrama nicht viel passiert und manchmal etwas zu lang wirkt find ich ihn nach wie vor sehr gut und sehr unterhaltsam.
Robin Williams zeigt sich hier mal wieder von der Emotionalen Seite.
Das geht bei ihm mal mehr mal weniger gut.
Hier klappt es genauso gut wie später auch bei Good will Hunting.
Und auch die ganzen Jungdarsteller machen ihre Sache soweit gut.
Klar drückt das Ende ganz schön auf die Tränendrüse,
aber das ist ja normal bei solchen Filmen.
Kommentar gefällt mir Antworten
cpt. chaos 2011/01/30 18:52:21
Kommentar löschenIst mir mitunter eine Spur zu poetisch, aber dennoch gut gespielt, mit lebensbejahenden Botschaften versehen und einem sowohl tragischen, als auch stark beeindruckendem Ende.
Kommentar gefällt mir Antworten
Bitte logge dich ein Der Club der Toten Dichter
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film Der Club der Toten Dichter