Auf der Habenseite: Baldwin in Top-Form, sein bester Autritt seit den "Eiern aus Messing" in GLENGARRY GLEN ROSS, und Bello, die beweist, daß sie kein Babe ist und in dieser Rolle stolz und schön ist wie nie. Minuspunkt ist ausgerechnet Macy, dem nichts einfällt und der stoisch seine (offenbar doch sehr begrenzten) Hebel zieht.
Kann man sich angucken, kann man aber auch gut bleiben lassen.
Gute darstellerische Leistungen ohne Ausnahmen. Macy spielt den Loser wie aus dem Bilderbuch und über Baldwin muss man kein Wort verlieren, grandios. Die großen Überraschungsmomente bleiben aus, dennoch wird man durchgehend gut Unterhalten. Der Weg vom Pechvogel zu Mr. Ladyluck und zurück ist ein wenig drastisch ausgefallen, aber nun gut. Alles in allem ein gelungener Film den man ohne Einschränkungen weiterempfehlen kann, jedoch sollte das Genre "Komödie" aus der Beschreibung gestrichen werden.
Angeregt von den vielen Kommentaren war ich am Ende doch sehr enttäuscht. Erwartet hatte ich eine wundeschöne Liebesgeschichte, das habe ich aber nicht bekommen. Stattdessen großen Kitsch, aber ohne die herzergreifenden Kitschmomente, über Las Vegas und die Liebe.
Warum habe ich diesen tollen Film erst jetzt gesehen? Keine Ahnung-anschauen und das grenzenlose Glück der Liebe geniessen!!!! Tolle Schauspieler, tolles Set.
Lovestorys mag ich gar nicht. Das hier ist die wohl besste, die ich jemals gesehen habe. Was für eine Perle, so eine sympathische und liebenswerte Loosergeschichte hab ich selten gesehen. William H. Macy als das personifizierte Pech auf zwei Beinen, ausgerechnet im Mecka des schnellen Glücks. Man möchte diesen armen Tropf einfach in den Arm nehmen, so ein gottverdammt bemitleidenswertes Würstchen. Dann findet er endlich eine Frau, die dieses dreibeinige Hündchen lieb hat, und schon scheint ihm das Glück aus dem Arsch. Dadurch wird er natürlich total unbrauchbar als "Cooler", und landet auf der Abschussliste seines Bosses. Tragisch, komisch, skurril, einfach wunderbar. Grandios gespielt, dass Alec Baldwin nach all den Jahren der belanglosigkeit mal so überzeugen kann, unglaublich. Seit dem läufts bei ihm ja auch richtig, der richtige Film zur richtigen Zeit.
Zudem beinhaltet der Film die wohl unerotischste, und genau deshalb charmanteste Sexszene der Filmgeschichte.
Klassefilm, so was eine gelungene Genremischung gibt es nicht oft.
"Sympathisch" das ist so ziemlich das erste, was mir zu THE COOLER einfällt.
Hier ist ein Film der völlig entschleunigt daherkommt, ganz seine liebevollen, verschrobenen Figuren widmet, und seinen Witz nicht in One-Linern und Splastick, sondern in kleine, oft auch melancholische Momenten einbindet.
Nichts an THE COOLER ist groß, großartig oder spektakulär, aber alles irgendwie gemütlich, einladend, vor sich hinsummend, sich selbst genug.
Und wer, wie ich, eine Schwäche für William H. Macys perfektionierte Verliererpose hat, der findet in THE COOLER nicht nur ein Schaulaufen dessen, sondern durchaus auch eine handvoll von Momenten die dem diametral entgegen stehen.
Und dem Film damit noch die nötige Dosis Abwechslung und Überraschung mit auf den Weg geben.
Tschja, und vielmehr gibt es über THE COOLER nicht zu sagen.
Er geht so unangemeldet wie er beginnt, und erinnert an unangemeldeten Besuch, der entgegen jeder ERwartung tatsächlich angenehm wird.
Ein unspektakulärer aber entspannter, gelungener Abend an den man sich später gerne erinnert.
Sympathisch eben.
Doch, doch gibt mehr zu sagen. Zumindest Maria Bello muss erwähnt werden. Die finde ich hier nämlich extraklasse. Neben "A History of Violence" ihr bester Auftritt und Grund warum ich sie so gern sehe.
THE COOLER ist eine durchwachsene Angelegenheit. Cast und schauspielerische Leistungen sind durch die Bank großartig: Wenn sich William H. Macy mit traurigem, von lebenslangem Unglück gezeichneten Gesicht an die Spieltische begibt an denen es gerade gefährlich siegreich zugeht, um seine Aura des Pechs an die Spielenden zu übertragen, dann ist das nicht nur wundervoll anzusehen, es erfüllt auch das Macy-Fan-Herz mit Verzückung. Was der Hauptdarsteller hier allein mit Gestik und Mimik an Ausdruck bringt, was er dem Film allein damit an Seele gibt, sowas kann sich ein Regisseur nur wünschen. Dazu harmonsiert er auch noch hervorragend mit einer selten so offensiv lasziv-verführerischen Maria Bello, die nicht nur von der Rolle an Patrica Arquetts Alabama Whitman aus TRUE ROMANCE erinnert. Wer sich als Zuschauer nicht in ihre Natalie verliebt, ist selbst schuld. Alec Baldwin gibt den brutalen Casino-Chef, ruchlos und finster, aber irgendwie doch ehrlich und mit dem Willen, Gutes zu tun - bloß, dass seine Vorstellung von Moral dermaßen verquer ist, dass er selbst vor "Mord aus gutem Willen" nicht zurückschreckt. So weit, so gut.
Kränkeln tut das Ganze leider an zwei nicht weniger wichtigen Pfeilern, die so einen Film tragen müssen: Story und Inszenierung. Letztere ist übertrieben wild, vollgestopft mit unnötigen Spielereien und Effekten, die den Film überladen und gewollt cool wirken lassen. Die Anfangssequenz ist eine eindeutig computeranimierte Fahrt über die bunten Leuchttafeln des Casino-Mekkas Las Vegas. "Warum?", fragt sich der Zuschauer, wenn doch Kamera und Soundtrack wiederum mit kantiger, an den Film-Noir anmutender Geradlinigkeit arbeiten. Dazu fehlt es der Geschichte an Glaubwürdigkeit. Wendungen sind teilweise arg konstruiert und vorhersehbar und lassen die Charakterarbeit der Schauspieler ins Leere laufen. Dazu scheint das ständige Hin und Her von Macys Charakter, der vom Liebesglück ins Unglück und zurück schlittert, zu aufegesetzt und unentschieden, um mitzureißen.
So hat THE COOLER so seine Momente, die vor allem der hervorragenden Schauspielarbeit geschuldet sind. Durch die verkopfte, sehr unentschiedene Regie und die ein oder andere Logiklücke bleibt er jedoch eine mittelmäßige Angelegenheit, der man das mögliche "Mehr" zu jederzeit anmerkt. Schade, irgendwie.
Völlig zu unrecht unterschätztes Meisterwerk vom "Running Scared" Regisseur Wayne Kramer.
Bester Film mit "Jerry Lundegaard" William H. Macy in einer sehr seltenen Hauptrolle. Alec Baldwin liefert zusammen mit "Glengarry Glenn Ross" hier seine beste Leistung ab und wurde zurecht Oscar-Nominiert. Maria Bello zeigt, dass sie zu den besten Characterdarstellerinnen Hollywoods gehört. In einer Nebenrolle überzeugt der Scorsese-erfahrene Paul Sorvino.
Insgesamt sogar noch ein bischen besser als "Running Scared. Hoffentlich ist mit Wayne Kramer weiterhin zu rechnen!
Ein erstaunlich spannendes Drama über einen Mann, der in einem Casino als Cooler arbeitet und dabei selber eine Achterbahnfahrt zwischen Glück und Elend durchlebt. Sämtliche Rollen sind vorzüglich besetzt, weswegen eine Hervorhebung einer bestimmten Rolle ziemlich schwer fällt. William H. Macy spielt die Hauptfigur mehr als exzellent. Mal wieder zeigt jener, dass er zu den besten im Filmbusiness gehört. Überbieten kann das aber noch Alec Baldwin, der den Bad-Guy, welcher auch innerlich mit seiner eigenen Einstellung zu kämpfen hat, großartig darstellt und zurecht für den Oscar nominiert wurde. Die größte aller Überraschungen ist jedoch Maria Bello, die jede einzelne Emotion vielseitig übermittelt und sich auch nicht davor scheut sich zu entblößen. Trotz all seiner märchenhaften Anstriche versteht der Film, einen vollwertigen Bezug zur Realität zu finden. Ein wirklich, wirklich großer Wurf des Wayne Kramer. Ein beeindruckendes Werk über Triumph und Scheitern, welches ich ohne jeglichen Zweifel als Filmjuwel bezeichnen kann.
Eigentlich ein ganz lustiger Film, wenn auch ein bisschen sehr an den Haaren herbeigezogen. Ich mag nur einfach W. H. Macy nich.
Nich nur das ich ihn dauernd mit dem Vater aus "Malcom mittendirn" verwechsel, ich bin auch der Meinung der Mann kann mache was er will und wirkt trotzdem noch wie ein Weichei.
Alec Baldwin hat mir gut gefallen, weil er mal wieder das Arschloch perfekt spielt.
Also, mal ein anderer "Casino" - Film mit wirklich lustiger (tragischer) Handlung.
Kleiner feiner Film über einen Pechvogel in Las Vegas, der dann doch das ganz große Glück zum greifen nah hat ... oder doch nicht ?? ^^
Die Rolle des Losers ist William H. Macy natürlich wie auf dem Leib geschrieben. Desweiteren überzeugen hier Maria Bello, die hier sehr sexy ihre verruchte Ausstrahlung zum Ausdruck bringt und natürlich Alec Baldwin, der hier schön fies den Casinobesitzer spielt.
Fazit: Überaus sehenswerte Tragikomödie mit tollen Darstellern.
Chronischer Pechvogel trifft seine Herzdame und kehrt seinem bisherigen Leben trotz aller damit verbundenen Schwierigkeiten den Rücken zu. Ein gelungener Film, der Wärme zurücklässt. Großartig auch das Intro mit dem Nachtanflug auf Vegas, sowie der herrlich zurückhaltend jazzige Soundtrack! Geheimtipp!
Pechvogel von Beruf hat Ladyluck. Ein sympathisches kleines Filmchen mit William H. Macy endlich in einer Hauptrolle und der stets großartigen Maria Bello.
Der Cooler - Alles auf Liebe - Kritik
US 2003 Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 04.03.2004
Kritiken (1) — Film: Der Cooler - Alles auf Liebe
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenAuf der Habenseite: Baldwin in Top-Form, sein bester Autritt seit den "Eiern aus Messing" in GLENGARRY GLEN ROSS, und Bello, die beweist, daß sie kein Babe ist und in dieser Rolle stolz und schön ist wie nie. Minuspunkt ist ausgerechnet Macy, dem nichts einfällt und der stoisch seine (offenbar doch sehr begrenzten) Hebel zieht.
Kann man sich angucken, kann man aber auch gut bleiben lassen.
Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (18) — Film: Der Cooler - Alles auf Liebe
Kommentar schreibenhorstkevin 2011/07/22 14:11:22
Kommentar löschenGute darstellerische Leistungen ohne Ausnahmen. Macy spielt den Loser wie aus dem Bilderbuch und über Baldwin muss man kein Wort verlieren, grandios. Die großen Überraschungsmomente bleiben aus, dennoch wird man durchgehend gut Unterhalten. Der Weg vom Pechvogel zu Mr. Ladyluck und zurück ist ein wenig drastisch ausgefallen, aber nun gut. Alles in allem ein gelungener Film den man ohne Einschränkungen weiterempfehlen kann, jedoch sollte das Genre "Komödie" aus der Beschreibung gestrichen werden.
Kommentar gefällt mir Antworten
Dridge 2011/03/06 16:18:06
Kommentar löschenAngeregt von den vielen Kommentaren war ich am Ende doch sehr enttäuscht. Erwartet hatte ich eine wundeschöne Liebesgeschichte, das habe ich aber nicht bekommen. Stattdessen großen Kitsch, aber ohne die herzergreifenden Kitschmomente, über Las Vegas und die Liebe.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
wolf260366 2010/10/08 00:07:44
Kommentar löschenWarum habe ich diesen tollen Film erst jetzt gesehen? Keine Ahnung-anschauen und das grenzenlose Glück der Liebe geniessen!!!! Tolle Schauspieler, tolles Set.
Kommentar gefällt mir Antworten
Ryuss 2010/10/04 17:00:27
Kommentar löschenDer Streifen ist einfach nur derb cool ohne unsympathisch zu sein... sondern genau das Gegenteil, irgendwie wächst er einem ans Herz...
P.S: Maria Bello ist einfach nur scharf :>
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
JackoXL 2010/09/26 00:35:25
Kommentar löschenLovestorys mag ich gar nicht. Das hier ist die wohl besste, die ich jemals gesehen habe. Was für eine Perle, so eine sympathische und liebenswerte Loosergeschichte hab ich selten gesehen. William H. Macy als das personifizierte Pech auf zwei Beinen, ausgerechnet im Mecka des schnellen Glücks. Man möchte diesen armen Tropf einfach in den Arm nehmen, so ein gottverdammt bemitleidenswertes Würstchen. Dann findet er endlich eine Frau, die dieses dreibeinige Hündchen lieb hat, und schon scheint ihm das Glück aus dem Arsch. Dadurch wird er natürlich total unbrauchbar als "Cooler", und landet auf der Abschussliste seines Bosses. Tragisch, komisch, skurril, einfach wunderbar. Grandios gespielt, dass Alec Baldwin nach all den Jahren der belanglosigkeit mal so überzeugen kann, unglaublich. Seit dem läufts bei ihm ja auch richtig, der richtige Film zur richtigen Zeit.
Zudem beinhaltet der Film die wohl unerotischste, und genau deshalb charmanteste Sexszene der Filmgeschichte.
Klassefilm, so was eine gelungene Genremischung gibt es nicht oft.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
KlapTrap 2010/07/11 23:10:40
Kommentar löschen"Sympathisch" das ist so ziemlich das erste, was mir zu THE COOLER einfällt.
Hier ist ein Film der völlig entschleunigt daherkommt, ganz seine liebevollen, verschrobenen Figuren widmet, und seinen Witz nicht in One-Linern und Splastick, sondern in kleine, oft auch melancholische Momenten einbindet.
Nichts an THE COOLER ist groß, großartig oder spektakulär, aber alles irgendwie gemütlich, einladend, vor sich hinsummend, sich selbst genug.
Und wer, wie ich, eine Schwäche für William H. Macys perfektionierte Verliererpose hat, der findet in THE COOLER nicht nur ein Schaulaufen dessen, sondern durchaus auch eine handvoll von Momenten die dem diametral entgegen stehen.
Und dem Film damit noch die nötige Dosis Abwechslung und Überraschung mit auf den Weg geben.
Tschja, und vielmehr gibt es über THE COOLER nicht zu sagen.
Er geht so unangemeldet wie er beginnt, und erinnert an unangemeldeten Besuch, der entgegen jeder ERwartung tatsächlich angenehm wird.
Ein unspektakulärer aber entspannter, gelungener Abend an den man sich später gerne erinnert.
Sympathisch eben.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
phoenix409 2010/07/11 23:38:17
Antwort löschenDein Kommentar übrigens auch!
Sonse 2010/07/12 00:42:25
Antwort löschenDoch, doch gibt mehr zu sagen. Zumindest Maria Bello muss erwähnt werden. Die finde ich hier nämlich extraklasse. Neben "A History of Violence" ihr bester Auftritt und Grund warum ich sie so gern sehe.
KlapTrap 2010/07/12 00:48:40
Antwort löschenSchande über mich !
Alle 5 Antworten zeigen
Sonse 2010/07/12 01:03:14
Antwort löschen:)
Magic2713 2010/08/01 03:37:11
Antwort löschen"Spürst du dieses u. Mantra? - Es sagt Schmerz, Schmerz " )
Der Baldwin, ich hab mich totgelacht und kann diese Szene nicht vergessen. Cooler Film.
dae-su 2010/07/03 11:50:14
Kommentar löschenTHE COOLER ist eine durchwachsene Angelegenheit. Cast und schauspielerische Leistungen sind durch die Bank großartig: Wenn sich William H. Macy mit traurigem, von lebenslangem Unglück gezeichneten Gesicht an die Spieltische begibt an denen es gerade gefährlich siegreich zugeht, um seine Aura des Pechs an die Spielenden zu übertragen, dann ist das nicht nur wundervoll anzusehen, es erfüllt auch das Macy-Fan-Herz mit Verzückung. Was der Hauptdarsteller hier allein mit Gestik und Mimik an Ausdruck bringt, was er dem Film allein damit an Seele gibt, sowas kann sich ein Regisseur nur wünschen. Dazu harmonsiert er auch noch hervorragend mit einer selten so offensiv lasziv-verführerischen Maria Bello, die nicht nur von der Rolle an Patrica Arquetts Alabama Whitman aus TRUE ROMANCE erinnert. Wer sich als Zuschauer nicht in ihre Natalie verliebt, ist selbst schuld. Alec Baldwin gibt den brutalen Casino-Chef, ruchlos und finster, aber irgendwie doch ehrlich und mit dem Willen, Gutes zu tun - bloß, dass seine Vorstellung von Moral dermaßen verquer ist, dass er selbst vor "Mord aus gutem Willen" nicht zurückschreckt. So weit, so gut.
Kränkeln tut das Ganze leider an zwei nicht weniger wichtigen Pfeilern, die so einen Film tragen müssen: Story und Inszenierung. Letztere ist übertrieben wild, vollgestopft mit unnötigen Spielereien und Effekten, die den Film überladen und gewollt cool wirken lassen. Die Anfangssequenz ist eine eindeutig computeranimierte Fahrt über die bunten Leuchttafeln des Casino-Mekkas Las Vegas. "Warum?", fragt sich der Zuschauer, wenn doch Kamera und Soundtrack wiederum mit kantiger, an den Film-Noir anmutender Geradlinigkeit arbeiten. Dazu fehlt es der Geschichte an Glaubwürdigkeit. Wendungen sind teilweise arg konstruiert und vorhersehbar und lassen die Charakterarbeit der Schauspieler ins Leere laufen. Dazu scheint das ständige Hin und Her von Macys Charakter, der vom Liebesglück ins Unglück und zurück schlittert, zu aufegesetzt und unentschieden, um mitzureißen.
So hat THE COOLER so seine Momente, die vor allem der hervorragenden Schauspielarbeit geschuldet sind. Durch die verkopfte, sehr unentschiedene Regie und die ein oder andere Logiklücke bleibt er jedoch eine mittelmäßige Angelegenheit, der man das mögliche "Mehr" zu jederzeit anmerkt. Schade, irgendwie.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
derZornGottes 2010/03/21 14:17:23
Kommentar löschenCasino meets Lost in Translation.
Völlig zu unrecht unterschätztes Meisterwerk vom "Running Scared" Regisseur Wayne Kramer.
Bester Film mit "Jerry Lundegaard" William H. Macy in einer sehr seltenen Hauptrolle. Alec Baldwin liefert zusammen mit "Glengarry Glenn Ross" hier seine beste Leistung ab und wurde zurecht Oscar-Nominiert. Maria Bello zeigt, dass sie zu den besten Characterdarstellerinnen Hollywoods gehört. In einer Nebenrolle überzeugt der Scorsese-erfahrene Paul Sorvino.
Insgesamt sogar noch ein bischen besser als "Running Scared. Hoffentlich ist mit Wayne Kramer weiterhin zu rechnen!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
zoidberg85 2010/02/07 22:56:04
Kommentar löschenTrotz des furchtbaren deutschen Untertietels ein ziemlich cooler Film.
Kommentar gefällt mir Antworten
PaJeRo 2010/02/06 00:20:53
Kommentar löschenEin erstaunlich spannendes Drama über einen Mann, der in einem Casino als Cooler arbeitet und dabei selber eine Achterbahnfahrt zwischen Glück und Elend durchlebt. Sämtliche Rollen sind vorzüglich besetzt, weswegen eine Hervorhebung einer bestimmten Rolle ziemlich schwer fällt. William H. Macy spielt die Hauptfigur mehr als exzellent. Mal wieder zeigt jener, dass er zu den besten im Filmbusiness gehört. Überbieten kann das aber noch Alec Baldwin, der den Bad-Guy, welcher auch innerlich mit seiner eigenen Einstellung zu kämpfen hat, großartig darstellt und zurecht für den Oscar nominiert wurde. Die größte aller Überraschungen ist jedoch Maria Bello, die jede einzelne Emotion vielseitig übermittelt und sich auch nicht davor scheut sich zu entblößen. Trotz all seiner märchenhaften Anstriche versteht der Film, einen vollwertigen Bezug zur Realität zu finden. Ein wirklich, wirklich großer Wurf des Wayne Kramer. Ein beeindruckendes Werk über Triumph und Scheitern, welches ich ohne jeglichen Zweifel als Filmjuwel bezeichnen kann.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
AltH85 2009/12/24 21:15:33
Kommentar löschenEigentlich ein ganz lustiger Film, wenn auch ein bisschen sehr an den Haaren herbeigezogen. Ich mag nur einfach W. H. Macy nich.
Nich nur das ich ihn dauernd mit dem Vater aus "Malcom mittendirn" verwechsel, ich bin auch der Meinung der Mann kann mache was er will und wirkt trotzdem noch wie ein Weichei.
Alec Baldwin hat mir gut gefallen, weil er mal wieder das Arschloch perfekt spielt.
Also, mal ein anderer "Casino" - Film mit wirklich lustiger (tragischer) Handlung.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Chris12zero 2009/12/07 23:54:05
Kommentar löschenKleiner feiner Film über einen Pechvogel in Las Vegas, der dann doch das ganz große Glück zum greifen nah hat ... oder doch nicht ?? ^^
Die Rolle des Losers ist William H. Macy natürlich wie auf dem Leib geschrieben. Desweiteren überzeugen hier Maria Bello, die hier sehr sexy ihre verruchte Ausstrahlung zum Ausdruck bringt und natürlich Alec Baldwin, der hier schön fies den Casinobesitzer spielt.
Fazit: Überaus sehenswerte Tragikomödie mit tollen Darstellern.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Weltensegler 2009/11/27 02:30:52
Kommentar löschenNetter Casino-Thriller, William H. Macy und Maria Bello fand ich ganz gut, der Film war mir zu einseitig, passable Unterhaltung für Zwischendurch.
Kommentar gefällt mir Antworten
willy50 2009/11/06 07:15:04
Kommentar löschenDieser Cooler ist heiss, Leute. Und Alec Baldwin als Sahnehäubchen.Roll the dice !
Kommentar gefällt mir Antworten
playwool 2008/03/29 23:34:26
Kommentar löschenChronischer Pechvogel trifft seine Herzdame und kehrt seinem bisherigen Leben trotz aller damit verbundenen Schwierigkeiten den Rücken zu. Ein gelungener Film, der Wärme zurücklässt. Großartig auch das Intro mit dem Nachtanflug auf Vegas, sowie der herrlich zurückhaltend jazzige Soundtrack! Geheimtipp!
Kommentar gefällt mir Antworten
Matty 2008/01/29 19:20:29
Kommentar löschenKommt nicht ohne ein paar Längen aus, aber die Darsteller wissen alle sehr zu überzeugen.
Kommentar gefällt mir Antworten
FutureInstitute 2007/10/29 13:46:27
Kommentar löschen"Brilliante Idee & Konzept", wenn auch Ausführung langatmig und mit wenig Wendungen.
Kommentar gefällt mir Antworten
Sonse 2007/03/09 15:23:07
Kommentar löschenPechvogel von Beruf hat Ladyluck. Ein sympathisches kleines Filmchen mit William H. Macy endlich in einer Hauptrolle und der stets großartigen Maria Bello.
Kommentar gefällt mir 2 Antworten
KlapTrap 2009/10/31 16:04:58
Antwort löschenWhat ? Macy in Hauptrolle ?!
Ich könnte nicht interessierter sein !
Sonse 2009/11/02 00:47:10
Antwort löschenJa, schau ihn dir an, der könnte dir gefallen. Muss ich mir demnächst auch mal wieder geben.
Bitte logge dich ein Der Cooler - Alles auf Liebe
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film Der Cooler - Alles auf Liebe