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Der Diktator

The Dictator (2012), US Laufzeit 84 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 17.05.2012


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6.3
Kritiker
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6.2
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234 Kommentare
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von Larry Charles, mit Sacha Baron Cohen und Anna Faris

In Der Diktator schlüpft Sacha Baron Cohen (Borat) in die Rolle eines Tyrannen, der vor der UNO in New York die Vorzüge seines Unterdrückungs-Regimes anpreisen will.

Die Zeiten der Tyrannenherrschaften sind vorbei. Von wegen! Der Diktator schickt sich an, diese Herrschaftsform salonfähig zu machen. Der Diktator – das ist General Aladeen (Sacha Baron Cohen). Und in seinem Selbstverständnis von Gewaltmonopolisierung setzt er alles daran, die ungeliebte Herrschaftsform namens Demokratie von seinem Land, dass er so gern unterdrückt, fernzuhalten. Also begibt sich der Diktator auf die Reise in die USA, seine geliebte ‘Republik’ von Wadiya hinter sich lassend, begleitet von einem Tross seiner engsten Vertrauten (einer dieser gespielt von Sir Ben Kingsley) sowie seiner weiblichen Sicherheitskräfte. In den USA, wo er die westliche Lebenswelt kennen lernen will, macht der Diktator so manch befremdende Erfahrung und hat u.a. Sex mit Megan Fox.

Hintergrund & Infos zu Der Diktator
Ob man Der Diktator als ge- oder misslungene Satire auf Diktaturen ansehen kann, dass bleibt dem Betrachter und der Rezeptionsgeschichte überlassen. Aber eines kann man Regisseur Larry Charles (Borat) und Hauptdarsteller Sacha Baron Cohen nicht absprechen: einen guten Sinn fürs Timing. In Ägypten hatten die ersten freien Wahlen stattgefunden, während in Syrien das Assad-Regime die Widerstände weiterhin mit ungehinderter Brutalität unterdrückte. Beabsichtigt war dieses Timing hingegen nicht: Als Paramount im April 2010 die Option auf Der Diktator erwarb, lag der Arabische Frühling noch in schier unerreichbarer Ferne.

Der Diktator ist natürlich nicht mit Der große Diktator von Charlie Chaplin zu verwechseln, auch wenn Titel und Genre darauf hindeuten könnten. Vielmehr sollen als Inspiration die Diktatoren Saddam Hussein und Muammar Gaddafi gedient haben (die Ähnlichkeit im Erscheinungsbild zum Diktator legt dies nahe) sowie die Liebesgeschichte Zabibah und der König, welche von Saddam Hussein selbst geschrieben worden sein soll (die CIA ist da anderer Meinung).
Unterstützung erhielt Sacha Baron Cohen fürs Drehbuch von Alec Berg, David Mandel und Jeff Schaffer, die zusammen unter anderem für Lass es, Larry! verantwortlich sind. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (35) — Film: Der Diktator

kobbi88: Die Drei Muscheln

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6.5Ganz gut

Teilweise total verblödet, teilweise makaber, teilweise tatsächlich witzig und wahr! Auf Geschmack gibt Sacha Baron Cohen keine Rücksicht. Er nimmt eigentlich auf überhaupt nichts Rücksicht, jeder kriegt auf die Fresse. Egal ob Politik, Entertainment oder fiktive Sachen. Nichts ist vor den mal derben, mal idiotischen Sprüchen sicher. Aber oftmals ist er dabei nicht konsequent genug, lässt tatsächlich viele Chancen liegen, hier noch mehr und öfter den Finger in viele Wunden zu legen. Stattdessen haut er eben verdammt oft einfach blind drauf.

Außerdem bleibt wie ich finde dem Zuschauer nicht genug Zeit, sich von einem Gag zu erholen. Es wird versucht, mit jedem Satz, mit jedem Wort einen Witz zu bringen – und das ist zu viel und immer wieder macht sich eine Übersättigung breit. Die besten Komödien, die, die auch beim hundertsten Mal noch richtig Spaß machen, die machen dies. Die warten, bis sich der Zuschauer erholt hat und wieder aufmerksam ist und bringt dann den nächsten Witz. Das beherzigt Cohen leider nicht. Er mischt hunderttausend kleine Elemente zu einem viel zu überladenen Wirrwarr zusammen. Satire, Blödsinn, Ekelzeugs, Anspielungen und noch vieles mehr – weniger wäre mehr gewesen.

Zusammengefasst könnte man sagen: zu viel (erzwungener) Witz = zu wenig (echtes) Lachen.

Naja, aber egal, ob es nun Satire, Blödelkomödie oder Schwachsinn ist und obwohl viele Gründe gibt, den Film total scheiße zu finden (was auch einige sicher zurecht tun), so fand ich den Film dennoch unterhaltsam. Und letztlich kommts darauf an.

27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 61 Antworten

kobbi88

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:D Ja. Ich schick ihm den Vertrag.


Alex.de.Large

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Mission accomplished ;D


Arthur A.: www.filmfutter.com

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8.0Ausgezeichnet

Ultraböse, schamlos und grenzwertig - Sacha Baron Cohens neue Komödie präsentiert sich wie vom Schauspieler und Autor gewohnt und kann wieder mit humorvollen Einfällen punkten

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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8.0Ausgezeichnet

Die himmelschreiende Scheinheiligkeit militaristischer, menschenverachtender Diktaturen kriegt ebenso ihr Fett weg wie der diplomatische Mummenschanz „zivilisierter“ Sozietäten, hirnverbrannte Xenophobie genauso wie falsche Toleranz. Dabei reiht sich General Aladeen in all seiner Widersprüchlichkeit nahtlos ein in Cohens Riege liebenswerter Widerlinge: Ein verwöhntes, launisches und überempfindliches Mannskind mit teils recht abgründigen Schattierungen, das seinen privilegierten Status für eine Selbstverständlichkeit hält und deshalb seiner Umwelt entfremdet ist.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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5.5Geht so

[...] Beginnt Der Diktator noch extrem vielversprechend im fernen wie fiktiven Wadiya, das wirklich herrlich überzeichnet und von dem ebenso überzeichnet dargestellten Diktator regiert wird, so weicht dieser durchweg positive Ersteindruck spätestens beim Eintreffen in New York, denn so sehr hier der Culture-Clash hätte forciert werden können oder sollen, so sehr ist es auch schon Essig damit, wenn Aladeen alsbald entführt wird und sich als arabischer Nobody in der großen Stadt wiederfindet, wenngleich er seine despotischen Ansichten durchaus nicht zu verleugnen sucht und immer wieder mit seiner Umwelt aneinander gerät. Doch es ist eben etwas völlig anderes, ob ein Borat ahnungslose Touristen schockiert oder wie hier ein General Aladeen einer Anna Faris als gnadenlos klischeebehafteter Öko-Aktivistin und Hippie-Braut mit Haaren unter den Achseln vor den Kopf stößt. Zwar hält auch diese Figurenkonstellation einige Lacher bereit, doch ist es in weiten Teilen eben auch eine Liebesgeschichte nach Schema F, die sich dem filmischen Duktus zu beugen hat und die Plattheit von Der Diktator noch untermauert. [...]

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.0Sehenswert

Mochte man Cohens bisherige Werke, wird man auch diesen Film mögen. Alle die nichts mit seinem fragwürdigen und durchaus bissigen Humor anfangen können, sollten um “Der Diktator” einen großen Bogen machen.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

[...] Admiral General Aladeen, seines Zeichens Diktator, ist wieder deutlich näher an Borat. Da ersterer nicht mit echten Menschen, sondern ausschließlich mit anderen gespielten Rollen agiert, sieht das Ganze deutlich eleganter aus, lässt aber auch den Reiz vermissen, der Cohens größte Erfolge überhaupt erst ausmachte. „Der Diktator“ hat keine andere Wahl, als in seiner in sich geschlossenen Welt zu witzeln und driftet dabei völlig in Zoten ab. Dabei gehen die bissige Satire und die Aussage an sich verloren. Wenn es dann doch mal einen Moment gibt, der sich nach Gesellschaftskritik anfühlt, ist die Ironie darin dünn verpackt und hat im Grunde genommen nichts zu sagen, was Charlie Chaplin nicht schon schöner gesagt hat. [...]

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Martin Beck: Giga Martin Beck: Giga

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6.0Ganz gut

Doch statt kontroverser Realsatire hat sich der Krawallkomiker dieses Mal für die falschen Kulissen einer Durchschnittskomödie entschieden.

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Xander8112: Xanders Blog

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5.0Geht so

“Borat” war anders. Eine respektlose Komödie, in der den Amerikanern der Spiegel vorgehalten wurde und die so einige Klagen nach sich zog, weil manche unfreiwilligen Darsteller gar nicht damit einverstanden waren, dass ihre Aussagen im Kino einem Millionenpublikum präsentiert wurden. Zu “Brüno” kann ich leider nichts sagen, da ich ihn nicht gesehen habe, aber “Der Diktator” klang dann wieder vielversprechend: Ein Film über einen afrikanischen Diktator, der sein Volk unterdrückt und dem der Besitz von waffenfähigem Plutonium nachgesagt wird – reale aktuelle politische Ereignisse lassen grüßen und man konnte eine bissige Satire erwarten. Aber Sacha B. Cohen zeigt nur selten, was der Film hätte werden können und drehte stattdessen eine Hommage an Adam Sandler mit zahlreichen Sex-Witzchen und einer unnötigen (aber zu erwartenden) Liebesgeschichte. Selig die, die den Trailer im Vorfeld nicht kannten: Selten hat die Werbung für einen Film die wenigen lustigen Szenen überhaupt schon komplett im Vorfeld gezeigt, so dass im Grunde nur noch ein komplett spannungs- und humorbefreites Filmchen übrig bleibt. Die gesamte virale Kampagne im Vorfeld des Kinostarts war lustiger als das Ergebnis im Kino.

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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

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4.5Uninteressant

Sacha Baron Cohens neuer Film „Der Diktator“, den wie schon bei „Borat“ und „Brüno“ der Regisseur Larry Charles in Szene gesetzt hat, soll eine beißende Satire auf die Weltpolitik, das Demokratieverständnis des Westens und eine Parodie auf Diktatoren wie Gaddafi, Mubarak oder Kim Jong-il sein. Doch leider bleibt der Film zahnlos. Bei „Brüno“ konnten wir bereits erleben, wie der Guerilla-Komiker so langsam im Mainstream vor Anker geht. Nun ist „Der Diktator“ ein klassischer Hollywood-Film mit Handlung geworden, der bis auf ein paar Geschmacklosigkeiten für die breite Masse taugt. Wie konnte das passieren? Die Themen, die Cohen in seinem neuen Film anfaßt, sind im Grunde hochpolitisch und werden doch nur als bunte Revue präsentiert. Es zeigt sich, daß gerade die Ironie und das Karnevaleske für eine Polit-Satire leerlaufen können. Florian Illies schreibt in seinem ironischen Buch „Generation Golf“ selbstkritisch: „Und bevor die Empörung kommen könnte, haben wir immer noch die weiten Arme der Ironie. Wenn man alles in Gänsefüßchen denkt, ist alles akzeptabel.“ Das ist die Krux an diesem Film, es stellt sich beim Zuschauer keine Empörung mehr ein und damit auch keine Komik. Abgesehen von den paar Gags aus dem Trailer langweilt dieser gerade mal 80minütige, nur mit Mühe zusammengeschusterte Streifen fürchterlich. Daß Stars wie Sir Ben Kingsley, Megan Fox und Anna Faris hier mitspielen, zeigt auch, wie sehr Hollywood das Enfant terrible Sacha Baron Cohen schon vereinnahmt hat. Mehr dazu im Video

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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7.5Sehenswert

Der Diktator ist mit nur 83 Minuten Laufzeit ein dramaturgisch zugespitztes Gagfeuerwerk, das allerdings weniger mit Borat als mit der Nackten Kanone gemein hat. Baron Cohen und Charles verlassen die unberechenbaren Pfade der Mockumentary und liefern lediglich einen inszenierten Spielfilm, der mit Schauspielern wie Ben Kingsley, Megan Fox und John C. Reilly prominent besetzt ist. Der anarchische Charme des Guerilla-Filmemachens versickert im derben, aber harmlosen Fäkalhumor. Höchstens die echten Diktatoren dieser Welt könnten sich vielleicht von der viel zu liebenswerten Witzfigur Aladeen auf den Schlips getreten fühlen und nicht über ihn lachen können und wollen.

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Affenpranke

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Ich hab ihn nach 15min ausschalten müssen. Gags waren viel zu platt und irgendwo auch peinlich schlecht.


F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Um die zentralen Stärken seiner Quasi-Vorgänger beraubt, ist "Der Diktator" damit 'nur' ein durchaus amüsanter Kino-Klamauk, dem es aber an wirklich zündender Originalität mangelt.

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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6.0Ganz gut

Der Brachialkomiker Sascha Baron Cohen schießt bei "Der Diktator" wie erwartet oft weit neben die Grenzen des guten Geschmacks und ist sich auch für extrem niveaulose Lacher nicht zu schade. Seinen Film nur darauf zu beschränken wäre aber zu einfach.

Tatsächlich gelingen auch einige satirische Seitenhiebe auf politisches und zeitgeschichtliches Geschehen, die gar nicht mal so platt sind und fast schon als intelligent bezeichnet werden können. Das Ganze wird natürlich vermengt mit politisch total unkorrekten Jokes, Kindereien und, leider, auch einigen deutlichen Rohrkrepierern. Besonders in der ersten Hälfte fand sind mehrer Gags eher verschenkt. Allerdings reißt der Film hintenraus doch das Ruder noch in die richtige Richtung. Auch hier versandet schon mal der ein oder andere Gag, die Quote der Brüller steigt dafür deutlich. Wie bereits erwähnt, das ist zum Teil schon echt grenzwertig (diese "Geburtshilfe"), aber da darf man ruhig ehrlich sein: Es ist erstaunlich lustig. Schöner Cameoauftritt übrigens von Edward Norton.

"Der Diktator" ist ganz klar nicht ohne Fehl und Tadel und wäre daran auch fast gescheitert. Aber unterm Strich hat der doch viel Spaß gemacht. Empfehlenswert, wenn man mit Cohens Humor(entgleisungen) etwas anfangen kann.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.5Ganz gut

Während sich Cohen dabei den (Größen-)Wahnsinn, die billige Propaganda und Exzentrik bekannt berüchtigter Schreckensherrscher vornimmt, feuert er erwartungsgemäß schmerzlos über sämtliche Grenzen hinweg.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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7.0Sehenswert

Der britische Komiker sprengt dabei zwar immer wieder die Grenzen des guten Geschmacks und verfällt in pubertär-platten Humor. Damit ist er aber nicht weit entfernt von den Pythons oder »Little Britain« und steht damit durchaus in guter Tradition.

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Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln

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6.5Ganz gut

Das kontrollierbaren Umfeld eines Spielfilms nimmt der Figur zwar die Spontaneität, sorgt jedoch dafür, dass die Gags das passende Timing haben und zünden - auch, wenn der Brite auf Teufel komm raus nicht darauf verzichten will, unter die Gürtellinie zu gehen.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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6.5Ganz gut

Mit Der Diktator gelingt es Cohen insgesamt nicht, an den brachial-provokativen Charakter der Vorgänger anzuschließen. Der Film legt es dafür zu sehr darauf an, (platt) zu unterhalten, sodass viel von der transportierten Kritik im Grunde verpuffen muss.

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CINEMAN.ch

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4.0Uninteressant

Admiral General Aladeen (Sacha Baron Cohen) ist der Herrscher über das arabische Land Wadiya. Er lässt an der Atombombe basteln, weswegen ihm ein Militärschlag ausländischer Mächte angedroht wird. Darum soll er vor der UNO-Vollversammlung sprechen, doch dann wird er Opfer eines Komplotts, seines Barts beraubt und durch einen Doppelgänger ersetzt. Plötzlich muss sich Aladeen als ganz normaler Mann in New York zurechtfinden - und möchte doch wieder der Despot werden, den sein Volk so liebt. Weit von der entlarvenden Komik von Sacha Baron Cohens Vorgängerfilmen (Borat, Brüno) entfernt, ist The Dictator vor allem eine platte Komödie mit viel Brachialhumor.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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3.0Schwach

Viele Gags zielen eindeutig unter die Gürtellinie. Sonderlich erhellend ist das für die Zuschauer diesmal nicht. Dieser "Diktator" ist eher pubertär als politisch.

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DBW

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Oh mein Gott, was für ne verfehlte Beurteilung...


Kritik2punkt0

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aber wirklich!


Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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9.0Herausragend

Sacha Baron Cohen bringt uns nicht nur zum Lachen, sondern er hat auch etwas zu sagen: Sein Filmheld ist ein wandelnder Anachronismus, einer, der nichts mehr zu suchen hat in einer auf Menschenrechten basierenden Welt. So aktuell kann Komik sein.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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7.0Sehenswert

Die gute Nachricht ist, dass Der Diktator eine lockere, alberne und teilweise erheiternde politische Farce in Tradition von (unübersehbar) Chaplins "Der Große Diktator", als auch vom Antikriegsmeisterwerk "Duck Soup" der Marx Brothers ist. Das sieht man alles in flotten 83 Minuten - genau richtig!

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Alle Kritiken (35)


Kommentare (199) — Film: Der Diktator


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Troublemaker69

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine etwas überschätzte Komödie, die trotzdem gut unterhält. Der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute unterhaltsam, auch wenn der ein oder anderen Gag nicht wirklich zündet.
Kann man sich durchaus mal ansehen, ist aber kein Muss.

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Codercrush

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Bewertung7.5Sehenswert

Schon ein ziemlich derber Humor der da geboten wird... genau mein Ding!
Von der Handlung natürlich nich der Brenner, aber die Sprüche reißen viel raus.

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Martin Oberndorf

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Bewertung7.5Sehenswert

Sacha Baron Cohen.
Man mag ihn oder eben nicht.
Seinen Humor, der nicht selten... naja, eigentlich immer die Grenzen des guten Geschmacks und der politischen Korrektheit sprengt und doch eigentlich immer was dahinter hat, kann nicht jeder leiden.
Ich für meinen Teil kann über Werke wie Borat oder Brüno immer wieder lachen.
Aber dennoch hat es vergleichsweise lange gedauert, bis ich mir seine vierte Komödie angesehen habe, und die trägt den Titel "Der Diktator".
...
Auch wenn er bei den Werken nie Regie führt, sind es doch seine Filme, schreibt er doch am Drehbuch und trägt diese durch die Darstellungen seiner extremen Figuren.
Anders als Borat und Brüno und ähnlich wie Ali G Indahouse ist "Der Diktator" ein echter Spielfilm ohne Szenen mit versteckter Kamera.

In "Der Diktator" benutzt Sacha Baron Cohen erstmals keine seiner zuvor erschaffenen Alter Egos, sondern verwendet eine eigens für den Film erschaffene Figur, den faschistischen Diktator Aladeen.

Der Humor des Films ist von der ersten bis zur letzten Sekunde geprägt von vulgären, rassistischen oder sexistischen Gags. Das ist aber wenn man es genau nimmt, nicht der Charakter des Films, denn eigenich parodiert der Film ein solches Verhalten.
Wenn Aladeen einer Feministin als Belohnung Sex mit ihm anbietet, ist es nicht witzig, dass er es tut, sondern wie und in welcher Situation er es tut.
Dass er immer so etwas unpassendes tut.

Es gibt echt herrliche Szenen und Dialogen, z.B. die Folterszene, in denen Aladeen bemängelt, wie lächerlich harmlos seine Folter eigentlich ist, wie ein Kind, dass mit einem anderen darum streitet, wer die besseren Spielsachen hat.
Die beste Stelle gibt es im Flieger, als Aladeen und sein Gehilfe einen komplett harmloses Gespräch auf arabisch (?) führen, und es aussieht, als würden sie ein Attentat planen. Da jagt ein Lacher den Nächsten. Hier ist wirklich sehr viel für meinen Humor dabei.
Auch die Eröffnungsszene, in denen der Charakter von Aladeen in allen Facetten gezeigt wird - wir kennen solche Eröffnungsszenen aus allen seinen früheren Filmen - ist unheimlich witzig.

In der ersten Hälfte des Films hätte der Film noch locker 8.5 Punkte von mir gekriegt.
Dann aber gibt es in der zweiten Hälfte für eine kurze Zeit eine Anzahl von Gags, die weder politisch inkorrekt noch satirisch sondern einfach nur grenzwertig sind: eine Geburtsszene aus der Scheide hinaus gefilmt - mit Handy in selbiger.
Hantieren mit einem abgetrennten Kopf.
Das Bedrohen zweier Kinder für ein besseres Inspektionsergebnis des Vaters.
Das hätte nicht sein müssen.
Aber dann, nach einigen Szenen, die schon arg an der Grenze waren, geht's auch schon wieder lustig weiter.

"Der Diktator" hat, wie man es aus Baron Cohens früheren Werken kennt - hinter einer Tonne an vulgärem, rüpelhaftem und zu 100% politisch inkorrektem Humor doch irgendwo auch einen Hintergrund und eine Aussage, ob man sie nun sieht oder nicht.
In den letzten Minuten merkt man das deutlich.
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KLITZEKLITZEKLITZEKLEINER SPOILER
Und damit meine ich nicht das vorhersehbare Hollywoodende sondern den Vergleich der USA zu einem diktatorischen Land, der gar nicht so falsch ist.
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Ich finde, dass "Der Diktator" für Fans von Sacha Baron Cohen sehr gut geeignet ist, wenngleich gesagt sei, dass er in jedwedet Hinsicht sein mit Abstand extremster Film ist.
Er ist nicht so gut wie Borat oder Brüno, geschweigedenn der Da Ali G Show, allerdings ist er eine Steigerung zu seinem anderen "richtigen" Spielfilm Ali G Indahouse.
Alles in Allem fällt meine Kritik zu "Der Diktator" eher aladeen aus.

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malte.fischer.9404

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Bewertung6.0Ganz gut

"Man muss sich anfangs an den Humor gewöhnen, aber dann ist es ganz lustig!"

Der Diktator satirisiert diverse Diktatoren und deren Verhalten. Die Krone des Films ist deswegen der sogenannte Diktator Aladeen (gespielt von Sacha Baron Cohen). Diese Person ist auch die beste des Films und gibt allerlei Gags ab! Über die Person kann man einfach nur lachen. Die Handlung ist in Ordnung, zumindest für eine Komödie, nur leider nicht sehr überraschend! Der Humor ist nicht extrem rassistisch oder sexistisch, aber nah dran. Man muss sich erst einmal an diesen Humor von Baron Cohen gewöhnen, denn bestimmt ist nicht jeder ein Freund davon. Die FSK12 hätte auch eine FSK16 sein können, also sagen wir doch einfach mal, der eignet sich am besten für 14-jährige+! Die Idee mit dem Doppelgänger war nicht schlecht; ich konnte lachen!

DVDCheck:
Es sind einige Verlängerungen bei den Extras enthalten. Ich denke, dass dies die Szenen zu dem Unrated-Cut gehören, der allerdings nur im OmU erhalten ist. Eine Synchronisation hat man sich sparen lassen. Auch das Interview ist nur im OmU erhalten. Der Trailer ist nur Werbung und zählt nicht als Plus!

Übersicht:
-spezieller Humor
+lustig +genregerechte Story

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gebsch

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich fand den Film unterhaltsam und lustig. Teilweise etwas geschmacklos, aber dass ist man sich gewohnt von Sasha Baron Cohen!;)

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deevaudee

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Bewertung5.0Geht so

Sasha Baron Cohen ist ein seeeehr spezieller Britischer Vertreter der den Amis gern mal auf den Geist geht. Angefangen als Ali G verkörperte er noch Borat, Brüno und nun General Sergeant Aladeen. Alles Figuren, die in ihren machen und tun, in ihrer Darstellung extrem überspitzt sind. Maximal Irre sozusagen. Doch alle diese Figuren haben Methode und ihren Zweck. Eine Eigenschaft die Cohen ganz gezielt einsetzt um gewissen Leuten irgendwie auf den Geist zu gehen und um diese auch permanent zu penetrieren.

Borat erfüllte den Zweck, den Zurückgebliebenen Osteuropäer in all seiner Haarigen Pracht den Ami auf den Keks zu gehen. Kulturschock der rapiden Art.
Brüno der exzentrische Ösi der den Homo Part übertrieben anspielt um wem auf den Zeiger zu gehen? Na klar, den Amis.
Ali G war diese naive kindliche Figur aus einem Vorort von London, dass erstmal nur über den Gartenzaun gedacht hat, aber dennoch, an den amerikanischen Traum denkt, und zuweilen in der Serie der Ali G Show, gern öfter mal pseudo dumme Interviews in Amerika führte.
Im Prinzip erkennt man, der Brite sucht nicht nur in Europa den Durchbruch, sondern weiss genau, die Vermarktung boomt in Amerika, wenn du dort was wirst, hast du es im Grunde geschafft. Cleverer Schachzug.

Allerdings ist mir abhanden gekommen, wann seine wirkliche Intelligenz (die der Mann wirklich besitzt), sein Gewöhnungsbedürftiger Humor und seine auf den Punkt getriebene Art Sponsoren und auch Gönner in den Staaten gefunden hat, um in seinen neuesten Werk, grosse Namen miteinbinden zu können, um an seinen Filmen mitzuwirken. Der Diktator geht dieses mal den oft erwähnten politisch inkorrekten Weg. Und partizipiell konnte auch nur er das wagen, was er sich mit diesen Film getraut hat. Gewisse Urängste der Amerikaner, dazu das Weltoffende Bild gepaart, mit Militärisch Diktatorischen Ländern die denen ein Dorn im Auge sind, es so zu kombinieren, das schwarzer Humor, mit billigen Gags aber auch mit der offenkundigen Herzpranke wo ein Rundumschlag auf diese Rückständigen Völker abgezielt wurde zu vereinen, damit ein halbwegs Taugbarer Film enstehen konnte, mit den ungewohnt typischen Cohen. Aber er ist etwas brav geworden. Doch bleibt er weiterhin explizit mit manchen Dingen.

Aber nun zum essentiellen, der Beurteilung.
Filmisch ist der Film auch okay, die Ideen soweit auch ganz funktionierend. Die Breitseite auf Regierungsformen hat auch gesessen (egal ob Demokratie oder Diktatur), aber die Fragmenthafte dümmlich aufgesetzte Story macht einfach nichts her. So viele Stellen zum Lachen gab es jetzt auch nicht wirklich. Im Grunde ein Film der als Parodie auf Diktatorische Regierungsregime etwas taugt, aber sonst noch unter Scary Movie Niveau sich bewegt. Und ich rede vom 3. und 4. Teil... SBC als der Diktator, Idee gut, Umsetzung eher Mangelhaft. Ist jetzt keine wirkliche Empfehlung. Lediglich der Soundtrack hat mal speziell gewisse Züge. Aber das reicht eben auch nicht im Gesamtbild.

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heiko.buschhaus

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe damals "Borat" gesehen, der von allen so hoch gelobt wurde... und fand ihn grauenhaft! Daher wußte ich nicht, ob ich mir "The Dictator" antun sollte. Man sagte mir jedoch, dass der ein Spielfilm und keine Mocumentary wäre. Also habe ich es gewagt... es gewagt, mich schief zu lachen! Dieser Film spritzt einem die Witze so heftig wie eine Ejakulation ins Gesicht, ist stantepede politisch-inkorrekt und schafft es tatsächlich, einen Film über den unterschied von Ditatur und Demokratie zu machen, ohne eines von beidem als das Bessere darzustellen oder eine politische Meinung zu vertreten! Und spätestens als Edward Norton aus der Toilette kam, konnte ich echt nicht mehr!

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tomek.castello

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehenswert!

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PommesPapst

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein paar Mal musste ich wirklich lachen, daher rechtfertigt sich schon zumindest das Sehen von Der Diktator. Ein Borat ist es aber bei weitem nicht.

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HHGold

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

alleine die letzte rede wo sasha baron cohen erzählt wie toll eine diktatur wäre und was man alles machen und damit den leuten eiskalt den spiegel vorhält und knallhart fakten präsentiert die in amerika längst der fall sind..nur leider checken es die leute nicht und lachen an dieser stelle noch, was nur mal wieder das unwissen der meisten menschen zeigt.

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sascha.teller

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mit Four Lions die beste Satire seit langer Zeit. Was Sacha Baron Cohen hier an Gags raushaut, ist von genial bis sehr Grenzwertig. Aber ich habe mich sehr sehr gut amüsiert. Und das bei der 3. Sichtung. Der Hubschrauberflug und die USA Verarsche kurz vor dem Ende (Steuern senken für die Reichen, Lügen um einen Krieg zu beginnen) ist mit das Beste, was ich je an politisch inkorrekter Comedy geniessen durfte.
Es ist echt schön zu sehen, das es doch noch Leute gibt, die sich nicht fesseln lassen von dieser verlogenen und scheinheiligen politisch korrekten Bevormundung.

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denratten

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Bewertung6.5Ganz gut

Anfangs sind viele Gags richtig blöde, komischerweise habe ich bis jetzt trotzdem nicht abgeschaltet. Später kommen einige nette Anspielungen hinzu.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung5.0Geht so

In der letzten Schulwoche habe ich mich mit einem Freund über den großen Chaplinklassiker ,,Der große Diktator" unterhalten.
Irgendwann hat sich dann auch eine Mitschülerin in die Unterhaltung eingemischt(eine von diesen Personen die zwar nett sind aber so unglaublich nervig, dass man sie nicht ausstehen kann, Problem: Wegen der Nettigkeit kann man diesen Leuten nicht sagen, dass sie einen nur nerven)
Das Gespräch kam ab diesem Punkt dann zur großen Abschlussrede von Chaplin, die mir jedes Mal wieder Gänsehaut bereitet. Doch ab diesem Punkt stellte sich dann auch heraus, dass unsere Mitschülerin gar nicht Chaplins großen Diktator meinte, sondern dachte das Gespräch beziehe sich auf Sacha Baron Cohens ,,Klassiker" Der Diktator und seine ach so kritische, wie geniale Abschlussrede als Satire auf Amerika.
Ich hätte heulen können, von Chaplins Film hatte sie noch nichts gehört(WIESO AUCH DER FILM IST JA SCHON ÄLTER ALS 10 JAHRE!!!!) und dann fing sie auch noch an uns zu erklären wie genial ,,Der Diktator" doch sei!

Das hat mich dann dazu bewegt meine Bewertung zu diesem Cohen Film abzugeben.
Es gibt zwischendurch lustige Szenen, wie die im Flugzeug mit den 9/11 Anspielungen und immer wieder richtig lustige Sprüche

,,Die Polizei ist total faschistisch!"
,,Oh ja! Und das nicht im positiven Sinne!"

Aber was leider überwiegt, sind geschmacklose Witze, wenn der Diktator zum Beispiel von seinem Hochhaus auf die Straßen kacken muss, um Gewicht zu verlieren.
Ich bin alles andere als ein Spießer und mag auch guten, zynischen, schwarzen Humor aber Cohens Humor ist mir oft einfach zu flach und dämlich, wie abartig.

Ich hatte wegen vieler guter Gags und ner netten Grundidee des Streifens, trotzdem eine Zeit lang mit 5,5 Punkten geliebäugelt aber was mir vom ,,Diktator" in Erinnerung bleibt, sind doch eher unlustige Gags, die Gewissheit das ein toller Charakterdarsteller wie Ben Kingsley wohl keinen Bock mehr auf gute Rollen hat und dass Angehörige meiner Generation einem Film einen tieferen Sinn mit politischer Botschaft nachsagen, wenn ein Streifen sich zu 90% mit niveaulosen Witzen aufhält und am Ende ein 3 Minütiges politisches Statement abgibt, wer braucht da schon Charlie Chaplin?

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kobbi88

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Hugo Cabret.


The Freewheelin Fonda

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Bei dem hab ich etwas Angst dass er meinen hohen Erwartungen nicht gerecht wird, da einige dem zu viel kitsch vorwerfen aber der wird dieses jahr sicherlich auch noch gesehen


Gabuyasha

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Bewertung4.0Uninteressant

Na ja, Komödie eben. Wie die meisten anderen Komödien, handelt es sich eher um die Witze, die Charaktere sowie die Story in den Abgrund stellt. Am Ende bleibt ein Produkt zurück , welches hinter den Erwartungen liegt.

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Chucky89

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film hat ein paar ganz nette Lacher aber insgesamt ist der Film weder besonders einfallsreich noch besonders lustig. Für zwischendurch völlig in Ordnung, hätte ich den Kino gesehen hätte ich mich jedoch ziemlich aufgeregt.

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filmverliebt

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Bewertung5.0Geht so

Nach den Erfolgen mit "Ali G", "Borat" und "Brüno", sollte nun eine neue Figur von Sacha Baron Cohen auf der Kinoleinwand erscheinen. Mit "Der Diktator" und seiner Figur "Aladeen", trifft Cohen den Nerv der Zeit. Denn selten waren so viele Diktatoren in den Medien und gleichzeitig vom Verlust ihrer Macht bedroht.

"Aladeen" (Sacha Baron Cohen) ist Herrscher eines kleinen Landes. Selbstverständlich wird der größte Teil des Staatsbudgets für Militär, Luxus und Frauen ausgegeben. Korruption, eine hungerleidende Bevölkerung und willkürliche Erschießungen sind ebenfalls mit von der Partie. "Aladeen" muss nun allerdings in die USA, um an einer Konferenz teilzunehmen. Wie es der Zufall so will, wird er dort von seiner Delegation (nicht ganz freiwillig) getrennt und das Unheil nimmt seinen Lauf...

Wer bei "der Dikator" nun allerdings scharfsinnige Satire und Humor auf hohen Niveau erwartet, wird leider enttäuscht werden. Es gibt zwar eine Vielzahl von Anspielungen, aber werden diese stets durch Gags auf dem Niveau von Furzkissen torpediert. Der Film versucht krampfhaft witzig zu sein und punktet dabei lediglich mit "Pipi-Kaka-Humor". Das muss nicht unbedingt schlecht sein, jedoch ist man nachdem durchaus kritischen "Borat"-Filme sehr viel mehr gewohnt! Die Erwartung konnten bei mir daher nicht erfüllt werden und bei den meisten Gags wollte der "Lach-Funke" nicht überspringen.

Hinzu kommt, dass "der Dikator" als Spielfim konzipiert ist und damit der pseudo-dokumenatische Charakter fehlt, der "Borat" unter anderem zu dem großen Erfolg werden lies. Keine Begegnungen mit "realen Personen" - alles Schauspieler. Wenige Lichtblicke sind unter anderem die Szene in dem Helikopter und die Rede von "Aladeen" am Ende (genau aufpassen! ;)....

Fazit: Alles in allem eine mittelmäßige Komödie, die zuwenig wirklich gute Gags bietet und mit "Aladeen" die schwächste Figur von Cohen zeigt. Die Gags sind zu sehr gewollt und beziehen ihre Komik meistens von Themen unterhalb der Gürtellinie. Hier wurde viel Potential verschenkt und Satire findet sich hier nur am Rande... "Der große Dikator" von Chaplin aus dem Jahre 1940 ist daher immer noch um längen besser!

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BjoernS

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lange Zeit habe ich mich davor gedrückt, diesen Film zu schauen, habe mich aber letzten Endes doch dazu überwunden und... bin tatsächlich begeistert. Nach "Borat" und "Brüno" erwartete ich Schlimmes. Doch der Film hat mich irgendwie gepackt und über seine ganze Länge sehr gut unterhalten. Ich habe ziemlich oft laut gelacht. Punktabzug gibt es mal wieder für diverse Geschmacklosigkeiten.

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Stefan33

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Bewertung3.5Schwach

So schwachsinnig, dass es schon wieder lustig ist.
Trotzdem nicht mein Fall.

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salvatore.mastroianni.98

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Bewertung9.0Herausragend

Wer keinen schwarzen humor mag sollte ihn garnet erst ansehen !! Der Darsteller hat die figur so geil dargestellt dass man nur lachen musste auch wenn man nicht wollte !!! ein Film für einen lustigen Filmabend mit freunden !!!

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mediumdry

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Bewertung6.5Ganz gut

das politisch korrekte statement mach leider viel kaputt, trotzdem ein lustiger film, neben viel slapstick und blödelei werden islamisten und bauchlinke schön auf den arm genommen!

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mediumdry

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gemeint ist das das politisch korrekte, versöhnende und auf die unvollkommenheit der demokratie abzielende gute-laune-statement kurz vor schluss, das seinen gesellschaftskritischen ansatz etwas untergräbt.



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