Der Duft der Frauen - Kritik

US 1992 Laufzeit 157 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 04.03.1993

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Kritiken (3) — Film: Der Duft der Frauen

kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

[...]

„Der Duft der Frauen“ ist auf Al Pacino zugeschnitten. Er allein ist es, der den Film trägt und der ihn zu einem Erlebnis macht. Wie er den blinden Colonel Slade zum Leben erweckt ist groß. Knallhart, ehrlich, aber innerlich zerrissen lässt er tief unter Franks harte Schale blicken.

[...]

Mit „Hundstage“ und „Serpico“ Pacinos größte Darbietung seiner Karriere. Lediglich die Vorhersehbarkeit, der übertriebene Pathos und die um etwa 25 Minuten zu lang geratene Spieldauer trüben das Sehvergnügen dieser One-Man-Show.

[...]

Kritik im Original 36 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 16 Antworten

vanilla

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"Aber nichts... Gar nichts ist trostloser, als der Blick eines amputierten Geistes. Der kann durch keine Prothese ersetzt werden."


kobbi88

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*zustimm und mit dem Kopf anerkennend nick*


Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Eine zunächst potenziell nicht uninteressante, dann zunehmend fürchterbare Klischeeschnulze, in der wirklich alles zu lang ist; nicht nur der Film an sich, sondern auch jede Szene und jeder Dialog, ja jeder Satz zieht sich gnadenlos. Pacino gelingt es bemerkenswerterweise tatsächlich, hinter seiner Rolle zu verschwinden, dennoch ist ausgerechnet seine einzige oscarprämierte Performance auch seine uninteressanteste. In der letzten halben Stunde leistet dieser behäbige Quatsch dann den totalen Offenbarungseid und gruselt mit einem unfaßbar hohlen Happy Ending aus der Retorte. Entsetzlich.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.0Ausgezeichnet

[...] "Der Duft der Frauen", das ist in der Summe ein wunderbarer, ein eindringlicher Film, der den Zuschauer auf eine emotionale Tour de Force mitnimmt, dabei Stil beweist und stimmig bleibt, der zwar keine Sentimentalitäten scheut, der aber auch humorvoll wie nachdenklich zwei ungleiche Helden auf ihrem steinigen Weg zu völliger Freundschaft begleitet, und aufzeigt, welchen Preis es schlussendlich wert ist, für diese zu kämpfen. Souverän im Einsatz seiner Mittel sowie im Verhältnis zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, zwischen Bitterkeit und Freude, ist es vor allem ein Al Pacino in einem Glanzauftritt, der seinesgleichen sucht."

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

dominjen

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Ist Tour de France nicht geklaut?.;)


KlausTrophobie2011

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Von Tour de France steht nichts in der Kritik. Und auf Gedankengänge gibt es kein Patent. Jeder entwickelt irgendwann einmal unabhängig von anderen Menschen einen Gedanken, den schon jemand vor ihm hatte.



Kommentare (74) — Film: Der Duft der Frauen


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Melzer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Auf der Liste von Al Pacinos Filmen bin ich mittlerweile schon recht weit, "Der Duft der Frauen" sah ich heute jedoch zum ersten Mal. Al Pacino hat mich seit ich ihn das erste mal sah, auch wenn ich gar nicht mehr sagen kann welcher Film das war, begeistert. Ob als Gangster in "Scarface", "Der Pate", "Donnie Brasco" oder "Hundstage", aber zum Beispiel auch als der Teufel höchst persönlich in "Im Auftrag des Teufels", Al Pacino war für mich bisher immer ein Garant für einen guten Film. Das gilt für diesen Film ganz besonders, denn der Film selber hat auch ein paar Dinge die mir objektiv betrachtet nicht so gut gefallen, wie zum Beispiel , dass das Ende für meinen Geschmack etwas zu kitschig war. Aber was Pacino hier schauspielerisch abliefert ist genial. Er nimmt einen mit auf eine Berg- und Talfahrt der Emotionen die, spätestens ab den ersten Szenen in New York, wahnsinnig fesselnd ist.
Freude, Trauer und Witz liegen in diesem Film unheimlich nah bei einander, weswegen ich sagen muss, dass mich dieser Film wirklich berührt hat. Pacinos Darbietung, irgendwo zwischen riesen Ar*** und dem Charmantesten Mann der Welt, zwischen Selbstmord und neu entdeckter Lebensfreude war phasenweise auch anstrengend, jedoch auf eine gute, ergreifende Art und Weise. Auch Chris O'Donnell spielt ebenfalls eine super Rolle, tritt jedoch nie so richtig in den Vordergrund, was wohl allerdings auch so gewollt ist.

Das einzige das mich tatsächlich störte an diesem Film war, wie oben schon erwähnt, das Ende. Als Pacinos ergreifende Rede in der Schule zu Ende geht und die Schüler mit musikalischer Untermalung anfingen zu Klatschen, kam ich mir auf einmal vor wie in einem Happy End aus einem Harry Potter- oder einem Disneyfilm. Da sitze ich in der einen Sekunde noch wie gebannt auf dem Sofa, tief in diesem Film versunken, und im nächsten Moment bringt mich diese Szene abrupt wieder auf den Boden. Dass ihm dann auch noch die Lehrerin hinter her gelaufen kam war einfach zu viel Kitsch für einen sonst so starken Film, auch wenn der Dialog es durch Pacinos Charme schafft nicht völlig abgedroschen zu wirken.

Am Ende überwiegt jedoch auf jeden Fall klar das Positive und ich bin mir sicher diesen Film nicht das letzte mal gesehen zu haben.

"Aber nichts, gar nichts ist trostloser, als der Blick eines amputierten Geistes. Der kann durch keine Prothese ersetzt werden."

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TheEighthHorcrux

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr guter und solider Film über einen Mann, der sich vor dem Selbstmor noch mal was gönnen will,und dann von dem jungen Mann, der auf ihn aufpassen soll, vom Freitod abgehalten wird und doch noch den Sinn des Lebens findet.
Sehr guter und nachdenklicher Film über den Sinn des Lebens mit AlPacino als brilliantem Schauspieler, nur stellenweise etwas zu lang und nicht ganz mein ding.

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brucelee76

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Bewertung9.5Herausragend

Hallo zusammen,

hier einige geniale Zitate:

- "Frauen, wer hat sie erschaffen? Diese herrlichen Wesen... Gott muss ein verdammtes Genie sein... Ihre Haare, die Haare sind das Wichtigste weißt du. Hast du jemals deine Nase in ein Meer von Locken getaucht? Das ist als würdest du ewig darin schlafen wollen...oder ihre Lippen... wenn du sie das erste mal auf deinen fühlst ist das so wie der erste Schluck Wein nach einem langen Gang durch die Wüste...Titten...Huhaa...Manche sind groß andere klein...Brustwarzen die dich unentwegt anstarren als wären sie kleine Scheinwerfer...Und die Beine... mir ist es egal ob sie so schön sind wie bei einer griechischen Statue oder dicke Kartoffelstampfer, denn dazwischen... liegt der Weg ins Paradies... Ich brauch nen Drink"

- "Aber nichts... Gar nichts ist trostloser, als der Blick eines amputierten Geistes. Der kann durch keine Prothese ersetzt werden."

- "Ruf den Zimmerservice und sag, dass ich nur noch John Daniels vorzufinden wünsche! Ähh, tja... sie meinen doch sicher, Jack Daniels? Du magst ihn vielleicht Jack nennen, aber wenn du ihn solange kennst wie ich ... das war ein Witz!"

- "Und lass dir gesagt sein, wenn du einmal gesungen hast, dann hast du deinen Platz in dieser langen, grauen Reihe-amerikanischer Erfolgsmenschen. Und dann bist du für alle Zeiten fertig."

- "Es gibt nur zwei Silben auf dieser ganzen großen Welt, die es wert sind ausgesprochen zu werden ... Muschi!"

- "Und denk immer daran: Wenn Dir langweilig ist, geh ficken!"

Mein Fazit: Ein großartiger blinder Al Pacino, der einem Jungspund (Zuschauer) die wichtigsten Dinge des Lebens beibringt. Courage, Rückgrat, Charakter, Loyalität, Mut und eine Einführung/Verständnis für das weibliche Geschlecht. Herrlich.

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vanilla

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da hast aber paar klasse Zitate rausgefischt, mein Favorit:
"Aber nichts... Gar nichts ist trostloser, als der Blick eines amputierten Geistes. Der kann durch keine Prothese ersetzt werden."
Toller Film mit einem unglaublichen Al Pacino.


brucelee76

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Ja der gefällt mir auch außerordentlich gut :) ... Al Pacino hat es voll drauf :) ... ein super Typ!


corinna.freiburg

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film ist sehr gut, nur dieses kitschige, pathetische, komplett an der Realität vorbei gemachte Happy End in der Schule nervte sowas von, daß es kaum zu ertragen war. Massiver Punkteverlust für diesen totalen Kitsch.
Al Pacino ist hier definitiv in Höchstform und drückt sie alle an die Wand mit seiner Ausstrahlung. Die Szene, in welcher er Suizid begehen will ist definitiv Gänsehautwürdig. Der Oscar für Al war aber sowas von fällig nach diesem Film, hätte er ihn nicht bekommen, könnte man nur von Schiebung sprechen. Ganz großes Kino und fantastische Leistung! Chapeau *verbeug*

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seltmansa1991

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Soll ich dich adoptieren, oder erschießen?"
Al auf Höchstleistung :)

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heilerich

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Aye, sir!


Lillie1919

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich würde diesen Film als absolut sehenswertes Hollywood/Popkorn-Kino bezeichnen, mit allem was daran positiv sein kann (und nur kleinen Schwächen). Ohne Al Pacino wäre der Film ganz sicher um einiges reizloser und auch der junge Philip Seymour Hoffman blieb mir schon damals, als ich den Film mit 12 zum ersten Mal gesehen habe, in Erinnerung.

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hans maulwurf

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Bewertung10.0Herausragend

Wer Al Pacino mag, wird diesen Film lieben. Der ganze Film wird von Pacinos überwältigendem Charisma getragen. Obwohl ausnahmslos alle Darsteller hervoragend spielen, ist man einzig und allein von Al Pacinos wunderbarem Schauspiel beeindruckt.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Chris O Donnell hat es in seiner ersten größeren Hollywood Rolle nicht gerade leicht, muß er doch gegen den großen und hier wirklich mehr als stark spielenden Al Pacino bestehen.
Aber im Grunde ist das nicht weiter so wild, denn die Rolle des Begleiters (und Schüler) des blinden (Ex) Lieutenant Colonel " Frank Slade" ist hier eigendlich nur Nebensache und könnte (um es streng zu nehmen) von fast jedem halbwegs talentierten
Schauspiel-Jüngling gemeistert werden.
Was man O Donnell aber anrechnen kann ist dass er garnicht erst versucht gegen Windmühlen zu kämpfen, ganz genau weiß wo hier sein Platz ist und als netter Sidekick und Begleiter dem tollen Al Pacino (der hier zu Recht mit dem Oscar ausgezeichnet wurde) nie versucht die Show zu stehlen.
Die Geschichte ist im Grunde nicht weiter spektakulär,
wird aber dank Pacinos unglaublicher Sogkraft zu etwas ganz besonderen.
Es macht einfach Spaß dieses ungleichen Duo auf ihrer Odysse zu begleiten,
und auch die ernsteren Töne die der Film immer wieder anschneidet verpuffen nicht.
Wenn man dem Film etwas vorwerfen kann dann dass es eine reine "Al Pacino" Solovorstellung ist und er mit seiner einnehmenden Art den kompletten Film für sich in Anspruch nimmt und keinen Raum für andere Dinge läßt.
Aber, bei einer solch gelungenen Vorstellung ist das mehr als berechtigt und legitim.
Ich jedenfalls sehe den Film immer wieder gern und freue mich auf den alten griesgrämigen Knochen und seine kleine Spritztour!

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Chucky89

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Bewertung9.0Herausragend

Die wahrscheinlich beste Rolle von Pacino, einfach beeindruckend. Aber auch die Nebendarsteller spielen allesamt gut. Die Geschichte um den Ex Armeeoffizier der seinen Leben in New York ein Ende machen möchte ist wirklich mitreißend. Am besten hat mir die Szene am Thanksgivingessen gefallen.

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keko24

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Bewertung9.5Herausragend

Ohhh Al Pacino, du hast es mal wieder gezeigt... du bist ein Könner!

Ein Film über den Sinn des Lebens, das Genießen, Freundschaft und über Ehre.
Die Story ist originell und überzeugt von Anfang bis Ende. Die Tangoszene bleibt natürlich hängen! Wunderbar einfach. Es sind die kleinen Details die diesen Film für mich zu einem meiner Lieblingsfilme macht: Jack Daniels einfach Johnny nennen. Dazu die wunderbaren Charaktere und die pure Lust vom Col. beim Autofahren bei der man sich mitreissen lassen kann, die einen in seinen Bann schlägt. Und die Dialoga von Charme erfüllt und Gentlemanhaftem Bennehmen. Der Soundtrack ist dezent und passend. Ein Film der mir im Gedächtnis bleiben wird!

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als ich gestern meinen Kommentar zu ,,Rain Man" schrieb musste ich unweigerlich auch an ,,Scent of a Woman" denken.
Beides für mich Paradebeispiele eines Streifens, der grundsätzlich nichts besonderes ist und sich dann durch seinen herausragenden Hauptdarsteller hervorhebt.

Bei diesem Film hat man ein eigentlich recht oberflächliches und klischeelastiges Drama mit einem durchschnittlichen Chris O Donnel welcher auf einen verbitterten alten Kriegsveteranen aufpassen muss und ihn im Laufe des Films zu einem besseren Menschen macht, nachdem sich beide auf einer New York Reise besser kennen lernen.
Mit einem stinknormalen austauschbaren Hollywoodstar als verbittertem Colonel wäre mir der Film wohl so 6 Punkte wert, doch die 8 gebe ich absolut gerechtfertigt,
denn die Rolle von Col. Slade wird von niemandem anderen gespielt, ausgefüllt, GELEBT
als von Schauspielgott

AL PACINO!

Ich LIEBE diesen Kerl und seine Art den erblindeten, stolzen, einst so selbstständigen Soldaten zu spielen einfach.
Keiner hätte das so wie Pacino hinbekommen, der hier jede andere Figur, die sich seinem Colonel nur nähert so dermaßen in Grund und Boden spielt!

Da bleiben Szenen wie der Tango oder die Ferrari Fahrt für mich lange im Gedächtnis, DAS sind herausragende Kinomomente.

Manchmal zieht sich der Streifen ein wenig, man merkt ihm seine Klischeehaftigkeit an aber Al Pacino rockt hier einfach und der Film ist die 8 schon alleine wegen dem Ende wert, wenn Pacino das miese privilegierte Bonzenpack hier öffentlich fertig macht!

"Out of order? I show you out of order.
You don't know what out of order is Mr.Trask.
I'd show you, but I'm too old, I'm too tired, Im too fuckin' blind.
If I were the man I was five years ago, I'd take a FLAMETHROWER to this place!
And Harry, Jimmy, Trent, wherever you are out there, FUCK YOU TOO!"

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Big T.

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Ohne Pacino wäre der Film in der Tat nicht dasselbe.


The Freewheelin Fonda

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Der Typ ist einfach zu geil! (Ohne den wär der Striefen wohl echt nichts) hab grad noch was zu dem geschrieben! Mit Nicholson mein absoluter Lieblingsschauspieler!


Filmpilotin1959

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Bewertung7.5Sehenswert

Warnung: Kleine Spoiler enthalten, aber ich habe mich bemüht, so wenig wie möglich von der Handlung des Films zu verraten. :-)
Zu aller erst möchte ich den (mal wieder) total blöden Titel ansprechen: er ist sehr irreführend, und wer, wie ich zuerst, denkt, dass der Film von einem alten blinden Mann der die Liebe seine Lebens sucht, der sollte sich auf einen riesen Schock gefasst machen.
Aber nun zum Film selbst: Chris O'Donnels Performance und dessen Qualität mag ja umstritten sein; ich persönlich fand ihn super in seiner Rolle des High School Jungen der über den Verlauf des Films lernt, auf eigenen Füßen zu stehen, und sich für das richtige einzusetzen.
Was natürlich nicht umstritten ist, ist die Leistung Pacinos, der dem alten, verbitterten Soldaten eine unglaubliche emotionale Tiefe verliehen hat. Er war ohne Zweifel das Beste an dem Film, aber, mal im Ernst, wer hätte es anders erwartet?
Der Film an sich hört sich vielversprechend an, ist am Ende aber mehr oder weniger ein typisch Amerikanischer Film der mit erhobenem Zeigefinger und aufgesetzter Stimme sagt, "Tue immer das richtige! Sei nicht käuflich!"
Manchmal scheint der Film wirklich in die Tiefe zu gehen, wie zum Beispiel in der Szene, in der Pacino kurz davor steht, Selbstmord zu begehen. Jedoch kommt es nicht wirklich zu Potte, und die scheinbare Tiefe schießt wieder an die Oberfläche zurück und blickt in den sonnig blauen Himmel und strahlt. Manche Szenen wirkten wie misslungene Improvisationen, wo alles in eine Richtung zu gehen scheint, aber sich dann doch um entscheidet und lieber stehen bleibt, was nicht unbedingt an den doch guten Schauspielern lag, sondern vielmaher an den relativ einfallslosen Drehbuchautoren.
Gut, nun habe ich vielleicht den Eindruck gemacht, das mir der Film nicht gefallen hätte, wahrscheinlich , weil ich Aufgrund der vielen Nominierungen und den gewonnen Academy Award mehr erwartet hatte. Ganz so ist es nicht, denn trotz den sich ewig hinstreckenden und den manchmal sehr gekünstelten Szenen gab es viele wunderschöne und emotionale Momente, und das Ende fand ich wirklich Applaus würdig (und Applaus gab es schließlich auch), und unheimlich berührend, auch wenn ein es vielleichtwenig Kitschig war. Sehr schön fand ich die Tango Szene und die (sehr gegensätzliche) Szene nach dem Ferrari- Drama.
Alles in Allem ein Sehenswerter, wenn auch kitschiger, Film. Aufgrund von der Schauspielerischen Leistung allein gebe ich diesem Film eine 7.5. Mir hat er einigermaßen gut gefallen, und ich würde ihn auf jeden Fall mehrmals gucken, aber zu meinen Top 10 gehört er leider nicht.

~Filmpilotin1995 :-)

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Selbstverständlich liefert Al Pacino in der Rolle des verbitterten Zynikers mal wieder eine gewohnt starke Vorstellung ab, für die er 1993 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Gleiches gilt im Übrigen auch für den jungen Philip Seymour Hoffman, der sich hier in einer Nebenrolle als arroganter Schnösel austoben darf.

"Ja, Mr. Simms, es gibt nur zwei Silben auf dieser ganzen, großen Welt, die es wert sind ausgesprochen zu werden: Muschi! Charlie, gib mir die Hand! Das ist erst der Anfang deiner Ausbildung, mein Sohn!"

Die allseits beliebte Tango-Szene, die Ferrari-Spritztour und selbst das Plädoyer mit dem nachfolgend kitschigen Ende, fand ich nicht besonders überragend. Dafür haben mir andere Szenen ziemlich gut gefallen, wie das Bewerbungsgespräch um den nicht sonderlich attraktiv anmutenden Wochenendjob, der misslungene Familienbesuch zu Thanksgiving und der Suizidversuch – letztendlich natürlich wie immer, eine reine Geschmacksfrage.

Insgesamt hübsch anzusehen, zumal das Geschehen von der Kamera gut eingefangen wird, ein schöner Score alles passend unterlegt und die staubtrockenen Dialoge mitunter richtig Spaß machen, ohne dass mich jedoch "Der Duft der Frauen" überwältigt zurückgelassen hat.

"Huaaa!"

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vanilla

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"Aber nichts... Gar nichts ist trostloser, als der Blick eines amputierten Geistes. Der kann durch keine Prothese ersetzt werden."


cpt. chaos

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Da hast du aber man echt ein schönes Zitat rausgepickt!


ToastradamusX

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Seit ich die DVD dieses Films vor einigen Jahren im Schrank meines Vaters gefunden habe, gehört "Der Duft der Frauen" zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
Meiner Meinung nach sieht man Al Pacino hier in einer seiner besten Rollen.

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katharina.knauer.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was soll ich sagen?
Ich habe mich nach den ersten paar Minuten in diesen Film verliebt.
Der Grund dafür?
Schwierig zu sagen... Ist es die unglaubliche schauspielerische Leistung von Al Pacino?
Die Geschichte an sich?
Die gefühlvolle, lockere Atmosphäre?
Pacinos mitreißende Rede während der Anhörung, oder der Tango im Restaurant?
Die berauschende Fahrt im roten Ferrari, oder doch der emotionale Kampf um seine Waffe?
Wahrscheinlich trägt alles gleichzeitig dazu bei.
Ich habe den Film jedenfalls ziemlich schnell in mein Herz geschlossen, und dagegen macht der leichte Kitsch am Ende auch nichts.

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amblin1971

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gigantische und erfurchteinflößende Darstellung von Al Pacino. Das er hierfür den Oscar bekam, war mehr als verdient.

Der in der Tangoszene verwendete Titel "Por Una Cabeza" stammt von Carlos Gardel und ist auf dem O.S.T. von Thomas Newman zu finden.

Muss ich erwähnen, dass Martin Brest mit der Neuverfilmung des italienischen Originals einen meiner absoluten Lieblingsfilme geschaffen hat?

Bedarf es wirklich einer ausführlichen Begründung, warum "Scent Of Woman" von mir die Topbewertung 10.0 bekommen hat?

Gäbe es nicht eine wirklich mitreißende Story, gäbe es nicht einen hervorragend aufspielenden Nebencast, gäbe es nicht diesen wunderbaren Soundtrack von Thomas Newman, so gäbe es immer noch A L P A C I N O; und der ist mir alleine schon 10 Punkte wert.

"Wäre ich der Mann, der ich vor fünf Jahren einmal war, würde ich diesen Laden mit einem Flammenwerfer ausräuchern" (frei zitiert)

Als ich noch ein Teenager war, fragte mein Klassenlehrer mich einmal, was ich denn später einmal werden möchte. Ich antwortete ihm:

"A L P A C I N O!"

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Irenicus

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Bewertung6.5Ganz gut

One-Man Show, mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen... Pacino ist einfach Wahnsinn, mit so ziemlich jedem anderen Schauspieler wäre der Film lediglich Durchschnitt.

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EvertonHirsch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die ersten 2/3 des Films sind eine außergewöhnliche One-Man-Show von Pacino, der für mich hier noch über seinem sonstigen hohen Niveau spielt. Die Szene, als Pacino und O'Donnell beim Thanksgiving-Essen auftauchen, gehört für mich zu den besten schauspielerischen Leistungen aller Zeiten.

Das letzte Drittel allerdings war dafür doch sehr klischeebeladen und vor allem die Anhörung am Ende ist typischer Hollywood-Einheitsbrei, so dass letztenendes die Handlung nichts neues oder einzigartiges hervorbringt.

Der Film steigt und fällt mit Pacino, der hier wohl jeden anderen an die Wand gespielt hätte. Er (fast) allein sorgt für eine Wertung von 8,0.

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Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit dem Film hat sich Al Pacino ein Denkmal geschaffen. Den seine Leistung als alter blinder verbitterter Lieutenant Colonel Slade ist grandios. In vielen Szenen kann man gar nicht glauben das der alte Grießgram blind sein soll. Aber ich darf auch nicht Chris O´Donnell vergessen der eine große Darbietung abliefert und nie besser war.
Der Film ist auf einer Seite sehr traurig und bewegend aber auch recht amüsant. Weshalb dieses Werk auch richtig gut unterhält wohl gerade weil es nicht nur ein Drama ist!!

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schoenchenfremder

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Bewertung5.0Geht so

Ohne zweifel ist Al Pacino einer der größten schauspieler unserer zeit und gerade deswegen fällt es mir nicht leicht seine leistung in diesem Film zu bewerten. Ich finde seine darstellung sehr anstrengend und nicht besonders glaubwürdig... Zugutehalten muss ich ihm das er die Mimiken und Gestiken eines Blinden, vor allem den Leeren Blick, wirklich glaubwürdig darstellt... Allerdings finde ich die Figur die er spielt, davon mal abgesehen das sie blind ist ziemlich inkonsequent und Überzogen... Für mich fühlt sich der Film so an als ob eine dünne hintergrundgeschichte um einen Charismatischen Hauptcharakter gesponnen wird. Der Hauptdarsteller finde ich nimmt sich in dieser darstellung ernster als er sein müsste. Auch Chris O´Donnel kann mich nicht überzeugen wobei ich ihn nie für einen guten schauspieler gehalten hab! Leider hab ich die Romanvorlage nie gelesen so das ich nicht sagen kann inwieweit sich der Film an diese hält aber objektiv betrachtet fand ich ihn eher langweilig und viel zu lang. Ein paar gute ansätze hatte er denoch nur für mich leider zu wenig um ihm noch eine 6 oder 7 zu geben. trotzdem um nicht alles mies zu machen muss ich die Tango szene und die mit dem Ferrari dann doch noch loben, die hatten echt charme....

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