Der Duft der Frauen - Kritik

Scent of a Woman

US · 1992 · Laufzeit 157 Minuten · FSK 12 · Drama, Komödie · Kinostart
  • 8 .5

    Ein Student braucht dringend Geld und nimmt einen Ferien Job an. Er soll sich um einen alten blinden Mann kümmern, während seine Tochter ein paar Tage weg geht. So kann man die Geschichte am besten und in kürze zusammenfassen. Der blinde Mann spielt niemand geringerer als Al Pacino. Bekam sogar einen Oscar dafür. Es ist ein wunderschöner Film, der uns auf eine Reise von zwei völlig unterschiedlichen Menschen mitnimmt. Eine Charakterstudie der ganz besonderen Art. Sehr schön erzählt. Mir ging richtig das Herz auf. Als Al Pacino Fan bekommt man hier einer seiner besten Leistungen zu sehen.

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    • 7 .5

      Der arme Chris O'Donnell kann einem leid tun, wenn er neben einem so genialen Pacino einfach mal in Grund und Boden gespielt wird. Frank Slade wurde dem Meister wie auf den Leib geschrieben, und es wäre noch spannend wer sich alles ans Vorsprechen für die Rolle begeben hat, wenn überhaupt.

      Die Geschichte um den armen weinerlichen Uni-Typen mit Problemen, welcher dank einem blinden Ex-Offizier einen Ersatzvater findet der ihm zur Seite steht, und dabei selbigem auch noch gleich eine Freude bereitet, fand ich an mancher Stelle arg konstruiert und nicht völlig überzeugend. Pacino trägt den Film aber ohne Probleme bis zum - wenig spektakulären - Finale und hat völlig zurecht seinen lang verdienten Oscar erhalten! Huaaaa....

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      • 9

        Extrem feinfühliger und herzerwärmender Film, der vor allem mit einem großartigen Al Pacino aufwartet, der mich mit seiner Stimme und seinem bloßen Auftreten sehr begeistert hat!

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        • 1 .5
          JimiAntiloop 23.06.2016, 12:07 Geändert 26.06.2016, 13:11

          Suggestiver Quatschkram, mit schön viel anbiedender Konsumbotschaft. Finds ziemlich traurig wie geblendet/blind, den viele abfeiern.
          Selbst wenn bei Al Pacinos Schlussrede ein, zwei Dinge stimmig sind, ist diese als Gesamtpackt völlig hanebüchen pseudoidealistisch.

          1
          • 9

            Nach langer Zeit endlich mal wieder gesehen. Al Pacino ist ja schon ziemlich krass. Unglaublich wie sympathisch er das blinde Arschloch spielt.

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            • 9
              Amarawish 25.04.2016, 07:54 Geändert 25.04.2016, 07:55

              Im Rahmen der Kommentargeschenkaktion "Textgeschenke zum Geburtstag - Al Pacino" entstanden (siehe auch Blogartikel mit 5 weiteren Kommentaren):

              „Ihre Lippen..., wenn du sie das erste Mal auf deinen fühlst ist das so, wie der erste Schluck Wein nach einem langen Gang durch die Wüste,..“

              Dezente Süße von zarter Eleganz, geheimnisvolle, leicht spürbare Melancholie mit einer frisch frechen Note, - das ist derzeit mein liebster Duft, - Moment de Bonheur.

              Sind sie sportlich, extravagant, mädchenhaft, oder bodenständig,- die Wahl des Parfums einer Frau verrät es. Auch wenn der Duft für uns meist nur die Persönlichkeit unterstreicht, so ist er für einen Blinden umso wichtiger, gar ein zentraler Beweggrund für aufkeimendes Interesse. Al Pacinos Figur Frank Slade ist zwar nach einem Vorfall im Dienst erblindet, doch den Duft der Frauen errät er dafür aufs genaueste. Der Frauen wird er zwar niemals müde, gegen die Lebensmüdigkeit des alten Kriegsveteranen hilft allerdings weder die Gesellschaft des Alkohols noch der häufige Telefonsex. Sein misanthropisches Verhalten äußert sich im gleichem Maße gegenüber seiner Nichte als auch bei seinem Aufpasser für Thanksgiving.
              Leicht ist es nicht gerade zum zynischen, Jack Daniels liebenden Colonel vorzudringen, - dafür aber umso amüsanter für den Zuschauer.

              Einen letzten Höhenflug in Form eines New York-Wochenendes möchte er sich noch gönnen, bevor er seinen Qualen selbst ein Ende bereitet. In einem teuren Hotel wird im Beisein seines Freundes Jack Daniels gewohnt, im maßgeschneiderten Anzug in einem noblen Restaurant genüsslich gespeist und die Intimität mit einer Frau ein letztes Mal genossen. Die flotte Spritztour im blitzroten Ferrari durch Manhattan mit ihm am Steuer und der feurige Tango mit einer wildfremden, jugendlichen Schönheit, deren Duft er maßlos verfiel, sind nur zwei der intensiv gespielten und wunderbaren Momente des Films, die uns ganz und gar in Beschlag nehmen und wieder etwas in ihm wachrufen. Ein Gefühl, das er schon verloren glaubte: Lebendig zu sein und die Lust am Leben zu spüren.

              Schüler Charlie, der vom Aufpasser zum Gefährten wird, schafft es durch seine ehrliche, naive Art die Lebenslust des Griesgrams neu zu entfachen. Optimismus ist dabei seine stärkste Waffe gegen die Schwermut des Colonels. Frank dankt es ihm, in dem er für ihn in einer misslichen Lage Partei ergreift. Während Charlie lernt, dass man im Leben öfter mal den steinigen Weg wählen sollte, entdeckt der alte Militär wieder einen Sinn in seinem Leben.

              ....

              Pacino porträtiert eindrucksvoll und gewohnt ausdrucksstark einen zerrissenen, alternden Mann, den er mit vielen Facetten versieht. Er ist ein Getriebener, ein Sklave seiner von Verlust gequälten Seele, nur noch ein Schatten seiner selbst. Seine Fassade besteht aus Ironie und Tragik, welche zusammen seinen Schutzschild vor der Außenwelt ergeben. Doch die selbst gebaute Mauer hält nicht nur sein Innerstes verschlossen, sondern lässt auch keine helfende Einwirkung von außen zu.

              Al Pacino schafft es ausnahmslos jede Szene zu einem lebendigen, zartbitteren Genuss zu machen, indem er nicht mehr bloß spielt, sondern selbst zur Figur wird. Dies ist für mich zweifellos eine seiner großen Stärken.

              ....

              Alles Gute, Herr Pacino! Ich hoffe Sie beehren uns noch einmal mit einem grandios, ausgefeilten Schauspiel, bevor Sie sich den Ruhestand begeben.

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              • 9

                Grossartiger Film. Wie Al Pacino die Szenen beherscht, da gibt es nicht viele aufdieser Welt, die es so gut können. Der Tango-Tanz im Restaurant ist einfach ein Meisterwerk

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                • 9

                  Mein Fazit:

                  Dieser Film ist unheimlich berührend und spannend. Anfangs dachte ich erst, das es irgendwo ein Portrait ist. Aber es ist mehr als das!

                  Al Pacino hat für diese Rolle zurecht einen Oscar bekommen. Eine Rolle, die höchste Ansprüche stellt, denn er mußte ja einen blinden alten Mann darstellen, der im Grunde nichts mehr zu erwarten hat vom Leben. Und da kommt ein junger idealistischer Mann daher und krempelt sein Leben um. Toll gespielt, von beiden. Absolut überzeugend und glaubhaft!!! Und das ist nicht klischeehaft, sondern einfach nur berührend und unter die Haut gehend. Die meiste Zeit des Films sind diese zwei so unterschiedliche Charaktere allein miteinander. Was mich aber auch unheimlich berührt hat, war der Tango-Tanz mit der jungen Frau namens Donna (Gabrielle Anwar). Ein Mann -ganz der Charmeur- aber doch eben blind, hat mit dieser Frau getanzt und damit eine einzige Liebeserklärung gemacht! Wenn ich jetzt noch daran denke, wird mir ganz schwummerig.

                  Ein absolut empfehlenswerter Film und ich werde ihn ganz sicher nicht vergessen!

                  Anmerkung: Die Rezension stammt aus September 2009.

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                  • 7 .5

                    Ein Zyniker, ein Selbstmitleidiger, ein Lebemann, der noch einmal auflebt bei der Möglichkeit sich zu präsentieren und sich in einem Drama verabschieden zu können.

                    Rücksicht nimmt er dabei nicht. er ist sich immer selbst Mittelpunkt.

                    Ich fand es sehenswert. Besonders die Ferrari fahrt war spektakulär und sein Umgang mit Frauen hat seinen Charme....sein hochgelobtes Plädoyer gegen den Verrat hat mich nicht überzeugt und einen Punkt gekostet. Aber selbst ein Urteil bilden.

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                    • 4 .5

                      Was ist an diesem Film so gut??
                      Natürlich Al Pacino und was noch?
                      Sehr langweilliger Film keine Spannung und nichts herzerwärmendes.

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                      • 10
                        FrankSlade 28.08.2015, 14:34 Geändert 28.08.2015, 14:37

                        Habe diesen Film lange gemieden,da ich aufgrund des Titels immer dachte,dass es sich hierbei um einen kitschigen Quatsch handelt,dessen Zielgruppe vor allem das weibliche Geschlecht ist!Dann Anfang 2000 per Zufall diesen Film im Fernsehen gesehen,seitdem habe ich ihn bestimmt 10-15 mal gesehen und er ist bis heute mein Lieblingsfilm!Pacino spielt grandios,was vor allem im englischen Original deutlich wird!So viele legendäre Szenen,so viele Gänsehaut Moment!

                        • 7

                          guter film

                          • 8

                            Der Film lebt mit nur einer einzigen Figur, nämlich Al Pacino. Es ist eine fesselnde Charakterstudie über einen zerrissenen Mann, welcher gegen aussen ein sarkastisches Arschloch ist. Er gibt sich selber die Schuld für sein psychisches Dilemma, was auch teilweise stimmt, aber er will nur eines nicht, Mitleid. Kurz vor dem Suizid kann ihn sein Begleiter nur mit einem retten, böse Worte über seine Behinderung, er füllt sich wieder wie ein Mensch, er wird wie alle anderen behandelt. Der Soundtrack nimmt meiner Meinung nach, sehr viel von der Atmosphäre weg, er versucht mit voller Übertriebenheit eine Szene als dramatisch oder als Glück darzustellen, aber dies tönt so kitschig und unreal, dass es die Szenen, welche menschliche Tiefen darstellt fast zerstört. Aber der grösster Pluspunkt sind die Dialoge, oder besser gesagt die Monologe von Pacino, welche tief unter die Haut gehen.

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                            • 8 .5

                              Ein wirklich guter Film, der von einem großartigen Al Pacino getragen wird. Der Charakter des verbitterten Colonel Slade, der sich im Verlaufe der Geschichte stets öffnet und mehr und mehr Seiten seiner Person offenbart, ist nicht nur stark geschrieben, nein, durch die starke Spielweise Pacinos wirkt er stets greifbar und berührend. Das Ende ist leider etwas sehr glatt geraten, wobei ich nicht die Rede, die Slade in der Schule hält, meine, denn diese ist herausragend. Nur danach schafft es der Film nicht sich selbst glaubhaft und angemessen abzuschließen. Unmittelbar nach der Rede, gibt es diesen mit pompöser Musik untermalten Applaus, der Colonel baggert noch eine Lehrerin an, wo auch eine Chance besteht, dass sich Slades Traum von einer duerhaften Frau so plötzlich erfüllt und dann noch die plötzliche Versöhnung mit seiner Familie. An sich ja nicht verkehrt, aber viel zu schnell und zu "glatt" dargestellt meiner Meinung nach.
                              Aber trotzdem, dieser Film ist sehr gut, die Figuren des Colonel und des jungen Charlie, dessen Probleme an seiner Schule auch interessant dargestellt wurden, ergänzen sich prima und alleine schon, dass dieser Film derjenige ist, für den Al Pacino seinen lange verdienten Oscar endlich bekommen hat, macht ihn sehenswert.

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                              • 7

                                Irgendwie gut, irgendwie schon sehr amerikanisch. Ohne Pacino könnte man den Film knicken.

                                • 7
                                  der cineast 22.01.2015, 06:06 Geändert 22.01.2015, 06:12

                                  Manipulativstes Kitschkuhkino. Ein konzpierter Tränensprudler. Aber bei Al Pacino strecke ich die Waffen, da hat mein zartes, naives Herz absolut keine Chance...

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                                  • 9 .5

                                    Hi Leute,

                                    damals mussten sich noch Schauspieler regelrecht die begehrte Oscar-Trophäe hart erkämpfen. Geduld und Ausdauer waren damals gefragt! Al Pacino der Michael Corleone und Tony Montana gespielt hat oder auch in Hundstage! Und sage und schreibe erst 1993 für Der Duft der Frauen den Oscar bekommen hat. Zeigt wie lächerlich heutzutage die Oscar-Vergaben sind!

                                    Seis drum, hier einige geniale Zitate:

                                    - "Frauen, wer hat sie erschaffen? Diese herrlichen Wesen... Gott muss ein verdammtes Genie sein... Ihre Haare, die Haare sind das Wichtigste weißt du. Hast du jemals deine Nase in ein Meer von Locken getaucht? Das ist als würdest du ewig darin schlafen wollen...oder ihre Lippen... wenn du sie das erste mal auf deinen fühlst ist das so wie der erste Schluck Wein nach einem langen Gang durch die Wüste...Titten...Huhaa...Manche sind groß andere klein...Brustwarzen die dich unentwegt anstarren als wären sie kleine Scheinwerfer...Und die Beine... mir ist es egal ob sie so schön sind wie bei einer griechischen Statue oder dicke Kartoffelstampfer, denn dazwischen... liegt der Weg ins Paradies... Ich brauch nen Drink"

                                    - "Aber nichts... Gar nichts ist trostloser, als der Blick eines amputierten Geistes. Der kann durch keine Prothese ersetzt werden."

                                    - "Ruf den Zimmerservice und sag, dass ich nur noch John Daniels vorzufinden wünsche! Ähh, tja... sie meinen doch sicher, Jack Daniels? Du magst ihn vielleicht Jack nennen, aber wenn du ihn solange kennst wie ich ... das war ein Witz!"

                                    - "Und lass dir gesagt sein, wenn du einmal gesungen hast, dann hast du deinen Platz in dieser langen, grauen Reihe-amerikanischer Erfolgsmenschen. Und dann bist du für alle Zeiten fertig."

                                    - "Es gibt nur zwei Silben auf dieser ganzen großen Welt, die es wert sind ausgesprochen zu werden ... Muschi!"

                                    - "Und denk immer daran: Wenn Dir langweilig ist, geh ficken!"

                                    Mein Fazit: Ein großartiger blinder Al Pacino, der einem Jung-Spund (Zuschauer) die wichtigsten Dinge des Lebens beibringt. Courage, Rückgrat, Charakter, Loyalität, Mut und eine Einführung/Verständnis für das weibliche Geschlecht. Herrlich.

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                                    • 9 .5

                                      Al Pacino du bist und bleibst eine Ausnahme erscheinung,es gibt fantastische Schauspieler und dann gibt es Al Pacino,die Schauspielkunst in Perfektion.
                                      Ein wunderbarer Film voller Kraft und Power mit unglaublich guten Schauspielern die bis in die kleinste Rolle fantastisch sind.
                                      Dazu bekommt man noch nebenbei viele Weisheiten von Al Pacino zum weiblichen Geschlecht um die Ohren gedonnert ,das es Stunden nach dem Film noch Blitz.
                                      GENIAL!

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                                      • 9 .5

                                        Ein sehr guter Film. Al Pacino zeigt in diesem Film wieder einmal seine Schauspielkunst.
                                        Ein sehr ruhiger Film, ein schöner Film.
                                        "Soll ich dich erschiessen oder adoptieren?"

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                                        • 10
                                          Marlon M. 28.09.2014, 00:38 Geändert 21.01.2016, 11:02

                                          Der Duft der Frauen, 1992 - Martin Brest

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                                          Auf der Liste von Al Pacinos Filmen bin ich mittlerweile schon recht weit, "Der Duft der Frauen" sah ich heute jedoch zum ersten Mal. Al Pacino hat mich seit ich ihn das erste mal sah, auch wenn ich gar nicht mehr sagen kann welcher Film das war, begeistert. Ob als Gangster in "Scarface", "Der Pate", "Donnie Brasco" oder "Hundstage", aber zum Beispiel auch als der Teufel höchst persönlich in "Im Auftrag des Teufels", Al Pacino war für mich bisher immer ein Garant für einen guten Film. Das gilt für diesen Film ganz besonders, denn der Film selber hat auch ein paar Dinge die mir objektiv betrachtet nicht so gut gefallen, wie zum Beispiel , dass das Ende für meinen Geschmack etwas zu kitschig war. Aber was Pacino hier schauspielerisch abliefert ist genial. Er nimmt einen mit auf eine Berg- und Talfahrt der Emotionen die, spätestens ab den ersten Szenen in New York, wahnsinnig fesselnd ist.
                                          Freude, Trauer und Witz liegen in diesem Film unheimlich nah bei einander, weswegen ich sagen muss, dass mich dieser Film wirklich berührt hat. Pacinos Darbietung, irgendwo zwischen riesen Ar*** und dem Charmantesten Mann der Welt, zwischen Selbstmord und neu entdeckter Lebensfreude war phasenweise auch anstrengend, jedoch auf eine gute, ergreifende Art und Weise. Auch Chris O'Donnell spielt ebenfalls eine super Rolle, tritt jedoch nie so richtig in den Vordergrund, was wohl allerdings auch so gewollt ist.

                                          Das einzige das mich tatsächlich störte an diesem Film war, wie oben schon erwähnt, das Ende. Als Pacinos ergreifende Rede in der Schule zu Ende geht und die Schüler mit musikalischer Untermalung anfingen zu Klatschen, kam ich mir auf einmal vor wie in einem Happy End aus einem Harry Potter- oder einem Disneyfilm. Da sitze ich in der einen Sekunde noch wie gebannt auf dem Sofa, tief in diesem Film versunken, und im nächsten Moment bringt mich diese Szene abrupt wieder auf den Boden. Dass ihm dann auch noch die Lehrerin hinter her gelaufen kam war einfach zu viel Kitsch für einen sonst so starken Film, auch wenn der Dialog es durch Pacinos Charme schafft nicht völlig abgedroschen zu wirken.

                                          Am Ende überwiegt jedoch auf jeden Fall klar das Positive und ich bin mir sicher diesen Film nicht das letzte mal gesehen zu haben.

                                          "Aber nichts, gar nichts ist trostloser, als der Blick eines amputierten Geistes. Der kann durch keine Prothese ersetzt werden."

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                                            Sehr guter und solider Film über einen Mann, der sich vor dem Selbstmor noch mal was gönnen will,und dann von dem jungen Mann, der auf ihn aufpassen soll, vom Freitod abgehalten wird und doch noch den Sinn des Lebens findet.
                                            Sehr guter und nachdenklicher Film über den Sinn des Lebens mit AlPacino als brilliantem Schauspieler, nur stellenweise etwas zu lang und nicht ganz mein ding.

                                            • 8 .5

                                              Der Film ist sehr gut, nur dieses kitschige, pathetische, komplett an der Realität vorbei gemachte Happy End in der Schule nervte sowas von, daß es kaum zu ertragen war. Massiver Punkteverlust für diesen totalen Kitsch.
                                              Al Pacino ist hier definitiv in Höchstform und drückt sie alle an die Wand mit seiner Ausstrahlung. Die Szene, in welcher er Suizid begehen will ist definitiv Gänsehautwürdig. Der Oscar für Al war aber sowas von fällig nach diesem Film, hätte er ihn nicht bekommen, könnte man nur von Schiebung sprechen. Ganz großes Kino und fantastische Leistung! Chapeau *verbeug*

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                                              • 8 .5

                                                "Soll ich dich adoptieren, oder erschießen?"
                                                Al auf Höchstleistung :)

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                                                  Ich würde diesen Film als absolut sehenswertes Hollywood/Popkorn-Kino bezeichnen, mit allem was daran positiv sein kann (und nur kleinen Schwächen). Ohne Al Pacino wäre der Film ganz sicher um einiges reizloser und auch der junge Philip Seymour Hoffman blieb mir schon damals, als ich den Film mit 12 zum ersten Mal gesehen habe, in Erinnerung.

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                                                    Wer Al Pacino mag, wird diesen Film lieben. Der ganze Film wird von Pacinos überwältigendem Charisma getragen. Obwohl ausnahmslos alle Darsteller hervoragend spielen, ist man einzig und allein von Al Pacinos wunderbarem Schauspiel beeindruckt.