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Der Duft der Frauen - Kritik
US 1992 Laufzeit 157 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 04.03.1993
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Kritiken (2) — Film: Der Duft der Frauen
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEine zunächst potenziell nicht uninteressante, dann zunehmend fürchterbare Klischeeschnulze, in der wirklich alles zu lang ist; nicht nur der Film an sich, sondern auch jede Szene und jeder Dialog, ja jeder Satz zieht sich gnadenlos. Pacino gelingt es bemerkenswerterweise tatsächlich, hinter seiner Rolle zu verschwinden, dennoch ist ausgerechnet seine einzige oscarprämierte Performance auch seine uninteressanteste. In der letzten halben Stunde leistet dieser behäbige Quatsch dann den totalen Offenbarungseid und gruselt mit einem unfaßbar hohlen Happy Ending aus der Retorte. Entsetzlich.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] "Der Duft der Frauen", das ist in der Summe ein wunderbarer, ein eindringlicher Film, der den Zuschauer auf eine emotionale Tour de Force mitnimmt, dabei Stil beweist und stimmig bleibt, der zwar keine Sentimentalitäten scheut, der aber auch humorvoll wie nachdenklich zwei ungleiche Helden auf ihrem steinigen Weg zu völliger Freundschaft begleitet, und aufzeigt, welchen Preis es schlussendlich wert ist, für diese zu kämpfen. Souverän im Einsatz seiner Mittel sowie im Verhältnis zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, zwischen Bitterkeit und Freude, ist es vor allem ein Al Pacino in einem Glanzauftritt, der seinesgleichen sucht."
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
dominjen Mon, 25 Apr 2011 19:58:00 -0000
Antwort löschenIst Tour de France nicht geklaut?.;)
KlausTrophobie2011 Wed, 05 Dec 2012 21:08:31 -0000
Antwort löschenVon Tour de France steht nichts in der Kritik. Und auf Gedankengänge gibt es kein Patent. Jeder entwickelt irgendwann einmal unabhängig von anderen Menschen einen Gedanken, den schon jemand vor ihm hatte.
Kommentare (59) — Film: Der Duft der Frauen
EvertonHirsch Wed, 22 May 2013 06:45:14 -0000
Kommentar löschenDie ersten 2/3 des Films sind eine außergewöhnliche One-Man-Show von Pacino, der für mich hier noch über seinem sonstigen hohen Niveau spielt. Die Szene, als Pacino und O'Donnell beim Thanksgiving-Essen auftauchen, gehört für mich zu den besten schauspielerischen Leistungen aller Zeiten.
Das letzte Drittel allerdings war dafür doch sehr klischeebeladen und vor allem die Anhörung am Ende ist typischer Hollywood-Einheitsbrei, so dass letztenendes die Handlung nichts neues oder einzigartiges hervorbringt.
Der Film steigt und fällt mit Pacino, der hier wohl jeden anderen an die Wand gespielt hätte. Er (fast) allein sorgt für eine Wertung von 8,0.
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ProfessorDauti Tue, 30 Apr 2013 02:09:43 -0000
Kommentar löschenAl Pacino... simple as that.
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Dady Fri, 19 Apr 2013 18:14:56 -0000
Kommentar löschenMit dem Film hat sich Al Pacino ein Denkmal geschaffen. Den seine Leistung als alter blinder verbitterter Lieutenant Colonel Slade ist grandios. In vielen Szenen kann man gar nicht glauben das der alte Grießgram blind sein soll. Aber ich darf auch nicht Chris O´Donnell vergessen der eine große Darbietung abliefert und nie besser war.
Der Film ist auf einer Seite sehr traurig und bewegend aber auch recht amüsant. Weshalb dieses Werk auch richtig gut unterhält wohl gerade weil es nicht nur ein Drama ist!!
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schoenchenfremder Sun, 31 Mar 2013 22:24:18 -0000
Kommentar löschenOhne zweifel ist Al Pacino einer der größten schauspieler unserer zeit und gerade deswegen fällt es mir nicht leicht seine leistung in diesem Film zu bewerten. Ich finde seine darstellung sehr anstrengend und nicht besonders glaubwürdig... Zugutehalten muss ich ihm das er die Mimiken und Gestiken eines Blinden, vor allem den Leeren Blick, wirklich glaubwürdig darstellt... Allerdings finde ich die Figur die er spielt, davon mal abgesehen das sie blind ist ziemlich inkonsequent und Überzogen... Für mich fühlt sich der Film so an als ob eine dünne hintergrundgeschichte um einen Charismatischen Hauptcharakter gesponnen wird. Der Hauptdarsteller finde ich nimmt sich in dieser darstellung ernster als er sein müsste. Auch Chris O´Donnel kann mich nicht überzeugen wobei ich ihn nie für einen guten schauspieler gehalten hab! Leider hab ich die Romanvorlage nie gelesen so das ich nicht sagen kann inwieweit sich der Film an diese hält aber objektiv betrachtet fand ich ihn eher langweilig und viel zu lang. Ein paar gute ansätze hatte er denoch nur für mich leider zu wenig um ihm noch eine 6 oder 7 zu geben. trotzdem um nicht alles mies zu machen muss ich die Tango szene und die mit dem Ferrari dann doch noch loben, die hatten echt charme....
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uncut123 Sun, 31 Mar 2013 22:12:14 -0000
Kommentar löschendas war nun also al sein oscar-film...zurecht oscar weil er seine rolle frech witzig und mit köpfchen mehr als unterhaltend rüberbringt...bei der story häzze auch man was anderes wählen konnen aber war ok
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Burning Brain Mon, 01 Apr 2013 11:04:48 -0000
Antwort löschenWhoo-ah!
uncut123 Mon, 01 Apr 2013 11:41:23 -0000
Antwort löschen:D kannte ich vorher nur aus der einen king of queens folge
nils.johannson.1 Tue, 19 Mar 2013 13:21:30 -0000
Kommentar löschenSchade, dass Pacino den Oscar hierfür bekommen hat. Natürlich ist seine Leistung gigantisch (kann mich an ein Interview erinnern, wo rauskam, dass er selbst 3 Wochen nach Drehende noch niemandem in die Augen sehen konnte) aber seine Leistungen in den 70er Jahren waren beeindruckender (Pate, Dog Day Afternoon, Justice for all etc.).
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Fedkek2 Thu, 07 Feb 2013 09:17:27 -0000
Kommentar löschenAl Pacino will vorm abkratzen nochmal so richtig die Sau rauslassen und das tut er auf sehr unterhaltsame Weise. Die Dialoge sind ein Traum! ein wahrer Ohrenschmaus, wie eine Massage fürs Gehirn.
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Hfonda15 Fri, 25 Jan 2013 21:05:04 -0000
Kommentar löschenIch fange bei Der Duft der Frauen als erstes mit den negativen Punkten an. Die Story um Chris O Donnel ist nicht sonderlich spannend und die Szenen in denen es nur um ihn geht sind die längsten im Film(was wohl auch daran liegt, dass ich den Mann nicht für einen besonders guten Schauspieler halte)
Auch beim Drehbuch hätte man noch ein bisschen feilen können und noch ein paar mehr Actionen mit Al Pacino einbauen können. So hat der Film teilweise seine Länge doch das macht er durch einige Punkte wieder weg. Der Streifen hat einen richtig guten, ruhigen Stil weshalb man von vielen Szenen( Tanzszene mit Pacino) erstaunt wird und diese beim Ansehen bewundert! Darüber hinaus ist das Schauspiel von Al Pacino grandios und jede Szene mit ihm ist ein Genuss, da der Mann(wie so oft) sein ganzes beeindruckendes Können zeigt wobei man merkt das diese Schauspieler einer der wirklich ganz Großen ist!
Der Streifen bekommt darüber hinaus noch ein fantastisches Ende was ich wirklich genial fand, was dafür sorgt, dass man Den Duft der Frauen in Erinnerung behält!
Top Film der sicher viele dazu bringen wird Al Pacino zu lieben!
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florian.fiele Wed, 19 Dec 2012 21:12:49 -0000
Kommentar löschenScent of a Woman
Al Pacino ist Gott! Nicht mehr und nicht weniger. Jedes weitere Wort ist eines zu viel. Der Rest ist allerdings bestenfalls durchschnittlich, die Story um O'Donnell hat mich nicht großartig interessiert. Al Pacinos grandiosen Sprüchen und seinem fesselnden Spiel ist es zu verdanken, dass der Film gut unterhält. Den Mann kannst du auch 90 Minuten auf einen Stuhl fesseln, ihm jemanden mit Kamera und Mikro zur Seite stellen, und der serviert dir eine Wahnsinnsshow. Hätte man die 157 Minuten auf <90 runtergeschnitten, wäre etwas passendes bei raus gekommen. So gibt es unzählige Längen und schwache Momente, aber eben auch diese großartigen HA! Momente. Mich kann man mit sowas spielend leicht ködern. Werde mir wohl selbst das Ganze noch mal zusammenschneiden. 20 Minuten lang nur HUUUAAAA! Momente. 7.0 - "Du rührst mich zu Tränen." "Glory, glory, hallelujah...." :D Und noch einmal : HUUUAAAA!
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mary84 Tue, 21 May 2013 21:29:10 -0000
Antwort löschenWas oder wer kann "mehr" als Gott sein?! :)
florian.fiele Wed, 22 May 2013 13:11:23 -0000
Antwort löschen^^ Das ist in der Tat eine gute Frage!
machtschonspass Thu, 13 Sep 2012 17:23:01 -0000
Kommentar löschenHat mich total mitgerissen!
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willem Mon, 01 Apr 2013 13:36:47 -0000
Antwort löschenRichtig. Total mitgerissen!
Ich habe während des laufenden Films Freunde angerufen um schon nach 20 Filmminuten zu sagen "Best movie. Ever." Mindestens einer der besten Filme, die ich in den letzten 30 Jahren sah.
Heraus ragend! 9,5
Beavis Fri, 07 Sep 2012 17:54:54 -0000
Kommentar löschenEcht guter Film, aber Komödie? Naja bin ich nicht der Meinung
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Oliver0403 Tue, 28 Aug 2012 01:51:20 -0000
Kommentar löschenAl Pacino's Leistung ist schlichtweg beeindruckend und sehr überzeugend. Speziell die Rede, die er gegen Ende hält ist genial.
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mary84 Tue, 21 May 2013 21:31:01 -0000
Antwort löschenSehe ich genauso. War vielleicht irgendwo voraussehbar aber das schmälert die rede nicht.
Andy Dufresne Sat, 14 Apr 2012 03:16:35 -0000
Kommentar löschenOut of order, I show you out of order.
You don't know what out of order is, Mr. Trask.
I'd show you, but I'm too old, I'm too tired, I'm too fuckin' blind.
If I were the man I was five years ago, I'd take a FLAMETHROWER to this place!
Out of order?
Who the hell do you think you're talkin' to?
I've been around, you know?
There was a time I could see.
And I have seen.
Boys like these, younger than these, their arms torn out, their legs ripped off.
But there isn't nothin' like the sight of an amputated spirit.
There is no prosthetic for that.
You think you're merely sending this splendid foot soldier back home to Oregon with his tail between his legs, but I say you are... executin' his soul!
And why?
Because he's not a Bairdman.
Bairdmen.
You hurt this boy, you're gonna be Baird bums, the lot of ya.
And Harry, Jimmy, Trent, wherever you are out there, FUCK YOU TOO!
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David "Noodles" Aaronson Sat, 14 Apr 2012 05:26:15 -0000
Antwort löschenNice. Finde aber: der Film macht um Pacinos Figur herum, zu sehr Wirbel fürs militärische (oder deren Grundideale). Irgendwo drinnen ist der Streifen doch dezent reaktionär... Aber wie so oft bei solchen Filmen auch recht unterhaltsam ;)
Andy Dufresne Sat, 14 Apr 2012 05:31:37 -0000
Antwort löschenKann was dran sein,ja.Find den Film trotzdem sehr gelungen und der Oscar ging ebenfalls in Ordnung.
Und die Rede ist einfach stark, deshalb hab ich sie gepostet.
Mir gefällt aber auch Heartbreak Ridge mit Eastwood, der kann das militärische auch nicht verhehlen...Müssen die Filme ja auch nicht, ich bin eher Pazifist als Kriegstreiber aber Militär=schlecht find ich ist zu einfach...
David "Noodles" Aaronson Sat, 14 Apr 2012 05:49:54 -0000
Antwort löschenJoar die Leistung stimmt. Dieser Grundton ist hier aber unpassend peinlich, besonders wenn man bedenkt dass hier (doch recht allgemein) gegen die BWL gewettert wird und was dafür als Ausgleich angeboten wird. Hab ihn aber doch recht hoch bewertet... O’Donell’s Figur wäre so aber auch nicht nötig gewesen.
Militär ist prinzipiell immer schlecht, auch wenn der Sinn fürs Militärische vlt. seine Ursachen woanders haben möge.
Andy Dufresne Sat, 14 Apr 2012 05:59:36 -0000
Antwort löschenWettern tut er gegen Feigheit und reiche Arschlöcher die sich hinter ihren Privilegien und ihren Vätern verstecken.
Was ich prinzipiell schon mal gut finde.
Und er wettert gegen Doppelmoral und das ist immer gut.
Seine Figur ist halt die eines Colonels, klar das er Vergleiche zu militärischem zieht.
Ich seh das nicht so eng wie du, für mich passt das hier.
O´Donnel ist jetzt eh nicht grad ein Schauspieler Brandoschen Formates, für den Film reicht es allerdings, ist "Duft der Frauen" doch eine der größten One-Manshows aller Zeiten...
Wie gesagt, mir ist Militär=immer schlecht zu einfach.
Bin grundsätzlich gegen Gewalt, aber manchmal MUSS man kämpfen, manchmal muss man sich wehren.
Ich seh es wie Ghandi es sah :
"Wenn man zwischen Feigheit und Gewalt wählen muss, würde ich immer zur Gewalt raten..."
David "Noodles" Aaronson Sat, 14 Apr 2012 06:33:48 -0000
Antwort löschenDas mit der One-Manshow ist wohl richtig. In "Hundstage" war er aber vieeeeel besser….
Es geht mir gerade auch darum das seine eigene Vergangenheit sogar zur Diskussion gestellt wird, aber nur knapp aus reinen dramaturgischen Gründen damit er das große Schwein raushängen kann. Am Ende hat er sich aber keinen Deut gewandelt, er präsentiert seine, sehr fein eingesponnen aber deutlich spürbaren, reinen militärischen Werte (und damit auch reinen Leistungsethos inkl. Sonstiger Armee Blödheiten;) ). Der Film feiert nun dies endlos ab und stellt dem jungen Burchen eine quasi völlig irrationale Autorität an die Seite (deren Status er auch längerfristig nie erreichen kann!).
Das ist im Film spürbar, irgendwie aber auch ein bissel im Unterton verdeckt, und im Angesicht der Vergangenheit des Oberst (inkl. Der beschriebenen vorherigen Szenen) IMO recht unverschämt. Beinah schwarze Pädagogik :)
Mit der BWL meinte ich das auch wirklich die größten Schweine als Gegner ausgesucht wurden (also die Vetternwirtschaft), was irgendwie auch billig wirkt. Mag aber dramaturgisch OK sein.
Das militärische sind bei mir ganz allgemein die alten patriarchalischen Verhaltensweisen, die männliche Subkultur, die immer noch stark hochgehalten wird (mitlerweile bei uns auch von Frauen übernommen)! Der Übergang in die Verhaltensmuster der Armee (oder auch Politik, Wirtschaft etc.) ist da sehr fließend. Das sollte immer verurteilt werden. Und das muss es auch. Muss sich nebenbei auch niemand wundern warum andere aufrüsten (z.t. kräftig mit unseren Exportprodukten) wenn man selbst das gleiche tut.
Egal, das führt zu weit. Ist aber eines meiner Steckenpferde (also das männliche Verhalten).
In nächster Zeit schaue ich "Apocalypse Now", werde das dort wieder aufgreifen ;)
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Andy Dufresne Sat, 14 Apr 2012 06:38:50 -0000
Antwort löschenKann dir nicht widersprechen un d will auch garnicht:)
Im Endeffekt ein guter Film über den man sich doch streiten kann...
Lass uns dann bei Apocalypse Now weitermachen ;D
David "Noodles" Aaronson Sat, 14 Apr 2012 06:53:21 -0000
Antwort löschenXD Genau
MartinNolan Wed, 11 Apr 2012 10:13:51 -0000
Kommentar löschenDer Stipendiat Charlie Simms (Chris O´Donnell) besucht eine renommierte Schule. Um über Weihnachten nach Hause fahren zu können, nimmt er einen Job als Aufpasser für den erblindeten Lieutenant Colonel Frank Slade (Al Pacino), da dessen Familie über Thanksgiving verreist. Frank ist verbittert und hat mit seinem Leben abgeschlossen und will noch ein letztes Mal glücklich sein. Er verreist mit Charlie kurzerhand nach New York, um seinen "Plänen" nachzukommen. Im Verlauf des Films verändert sich die am Anfang eher kühle Beziehung der beiden zueinander und die beiden kommen sich näher.
Dieser Film wird auf spektakuläre Weise von dem Schauspiel von Al Pacino getragen. Die Nebendarsteller so auch Chris O´Donnell spielen wunderbar zu dieser Ein-Mann-Show bei. Die Musik , komponiert von Thomas Newman, ist wie gewohnt stimmig und unterstützt den Film angenehm. Gegen Ende des Films lassen sich einige Elemente von Kitsch entdecken, was den Film ein wenig schwächer werden lässt, aber die mitreißende Darstellung eines erblindeten "Kriegshelden" von Al Pacino lässt dies ohne Zweifel verschmerzen.
Es ist vielleicht einer der besten Rollen von Al Pacino und schon alleine aus diesem Grund ist dieser Film sehenswert. Was die Handlung an sich betrifft ist sie solide, aber nicht mehr und nicht weniger. In Erinnerung wird daher nur ein großartiger Pacino bleiben, der mit einer weiteren Rollen bewiesen hat, dass er zu den herausragendsten Schauspielern Hollywoods gehört.
"Der Duft der Frauen" ist ein stimmiger Film, den man auch, wenn man kein großer Pacino-Fan ist, sich ohne Bedenken anschauen kann. Denn nach diesem Film wird wohl jeder Pacino und sein Schauspiel schätzen.
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KlausTrophobie2011 Sun, 09 Dec 2012 01:27:43 -0000
Antwort löschenDamit das einzig Pacino in positiver Erinnerung verliebt kann ich vollkommen konform gehen.
moviee Wed, 15 Feb 2012 09:51:40 -0000
Kommentar löschenSpätestens seit "Das Parfum" wissen wir, dass "der Duft der Frauen" für einige Menschen irgendetwas ganz besonderes an sich haben muss. In diesem Melodram aber, spielt dieser trotz des Titels nur eine untergeordnete Rolle und stellt obschon des außergewöhnlichen Geruchssinns Al Pacino's nur eine Randnotiz dar. "Der Duft der Frauen" erzählt die Geschichte zweier Männer, deren Verhältnis man nur sehr schwer beschreiben kann. Für Geschäftpartner ist die Beziehung fraglos viel zu eng, für echte Freundschaft fehlt da aber schon noch ein gutes Stück. Es geht um den verbitterten ehemaligen Lieutenant Colonel Frank Slade, bei dem der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Internatsschüler Charlie Simms einen Job als Aufpasser annimmt, denn seitdem der Ex-Lieutenant Colonel vor einigen Jahren erblindete hat dieser jede Art von Spaß am Leben verloren. Als Frank Slade den Jungen jedoch von jetzt auf gleich mit zu einem Ausflug nach New York City nimmt um mit diesem dort das Thanksgiving-Wochenende zu verbringen fangen beide an sich auf unterschiedliche Art und Weisen zu verändern.
Ich denke wenn ich erwähne, dass dieser Film acht Mal für den Oscar nominiert wurde und diesen auch noch viermal gewann, sagt das alles über diese Tragikomödie aus. "Der Duft der Frauen" ist ein zutiefst berührendes Filmdrama, dass ohne einen Al Pacino in Höchstform längst nicht das wäre, was es ist. Er schafft es den zu Beginn übellaunigen und unzufriedenen ehemaligen Colonel, der jeden Lebensmut verloren hat weltklasse darzustellen und gibt mit einer Menge zynischen Humor stets eine grandiose Figur ab. Ein zweites Lob gebührt Chris O’Donnell, dem in seiner Rolle als Internatsschüler der Ausflug nach New York nicht gerade nahe kommt, da er obendrein vor einer sehr wichtigen Entscheidung steht. O’Donnell ist irgendwas zwischen einem zweiten etwas minder wichtigen Hauptdarsteller und einem jederzeit präsenten Nebendarsteller, aber auch er gab zu jeder Zeit ein solides und gutes Bild ab. Während andere zum Schluss das viele Pathos bemängeln, empfand ich das Finale als einen perfektes Ende, das einer wunderbaren Tragikomödie nach 150 Minuten Laufzeit einen perfekten Abschluss verleiht. Eine überaus sehenswerte Literaturverfilmung und ein vollkommen gelungenes Remake.
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Joeyjoejoe17 Wed, 15 Feb 2012 10:16:18 -0000
Antwort löschenRemake welchen Films?
guggenheim Wed, 15 Feb 2012 10:33:35 -0000
Antwort löschenGibt ein italienisches Original: http://www.moviepilot.de/movies/der-duft-der-frauen-2
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BrittaLeuchner Wed, 13 Feb 2013 12:27:50 -0000
Antwort löschen@guggenheim: Endlich. Einer der das Original kennt. :) Dafür gibts ne Freundschaftsanfrage ;) PS: Was nicht als Dizz gemeint ist, find beide Filme bemerkenswert auf ihre Weise.
guggenheim Wed, 13 Feb 2013 20:31:19 -0000
Antwort löschenUmfassende Informationen sind mein Job :)
kobbold Wed, 25 Jan 2012 21:02:50 -0000
Kommentar löschenal pacino at its best, eine unglaubbliche sache.
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ash-williams Sun, 27 Nov 2011 22:19:25 -0000
Kommentar löschenDer Duft der Frauen bietet nicht unbedingt eine besonders einfallsreiche Story, dafür aber viel Herz. Die Geschichte ist liebevoll erzählt und bietet tolle Charaktere. Al Pacino legt eine ganz große Leistung hin und es macht einfach nur Spaß ihm zuzusehen. Der Film ist trotz seiner 150 Minuten nie langweilig. Lediglich das vor Pathos triefende Ende enttäuscht etwas, da es wirklich Kitsch pur ist. Ansonsten ein Drama das ich immer gerne sehe.
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Prechtl Sat, 17 Sep 2011 19:29:22 -0000
Kommentar löschenEin wunderschöner Film, der das Leben zweier unterschiedlicher Männer näher beleuchtet. Der eine ist ein sensibler und aufrichtiger junger Mann, dem es aber an Selbstbewusstsein fehlt. Der andere ist ein blinder alter Kriegsveteran, dessen Leben ihn hart und grausam gemacht hat. Nie hätte ich gedacht, dass das Zusammenspiel der beiden so schön harmonisch sein kann. Im Laufe des Filmes stellt sich heraus, dass sich unter der harten Schale von Lt. Col. Frank Slate im Grunde ein weicher Kern verbirgt und sich Charlie gegenüber mehr und mehr öffnet.
Die Hauptdarsteller machen ihre Sache sehr gut und hauchen ihren Figuren Leben ein.
Al Pacino hat den Oscar als bester Hauptdarsteller erhalten, aber auch Chris O'Donnell hat eine beachtliche Leistung erbracht.
Und die Tangoszene gehört meiner Meinung nach wohl zu einer der besten Filmszenen aller Zeiten!
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La Bardot Sun, 21 Aug 2011 14:50:11 -0000
Kommentar löschenDie Geschichte selbst ist nicht besonders neu. Allein Al Pacinos oscarprämierte One-Man-Show verleiht dem Film seine Attraktivität. Er spielt seine Rolle so authentisch, dass man ihn tatsächlich für einen Blinden halten könnte. Auch der subtile Wandel des Seelenlebens von Colonel Slade stellt er ganz und gar großartig dar. Persönlich halte ich dies zwar nicht für seine beste Leistung, allerdings verdient dieser Mann seinen Oscar wie fast kein anderer. Der übrige Cast verblasst neben Pacinos Schauspielkunst und auch die pathetische Rede am Schluss lies mich ein wenig die Nase rümpfen, sowie ich die komplette Nebenhandlung als unsinnig erachte. Die 8.0 allein für das liebenswürdige Ekelpaket und seinen Darsteller.
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BlueSquirrel Sat, 06 Aug 2011 20:28:08 -0000
Kommentar löschenAuch wenn gewisse, für die Thematik überzogene Texte, wie "there is nothing like a sight of an amputated spirit" (auwaia) den Film etwas verwursten, ist er dennoch 1A gewesen. Die Weigerung korrumpierte Autoritäten anzuerkennen, ohne dabei ältere Zeitgenossen zu verachten, der Aufruf selbständig zu denken und die (echte) Liebe zum weiblichen Geschlecht, sind Ansätze, die sich sehen lassen können. Eingeschüchtert und falsch beraten wird man überall. Nicht hier bei SCENT OF A WOMAN. Das lass ich doch alles glatt durchgehen. Gerade jetzt wo sich alle Blödbacken aus Angst vor den Chinesen gegenseitig fertig machen werden. "Die Jagd ist eröffnet und ihr seid die Beute" ist irgend so ein Quatsch, den Leute gern hören, die sich selbst gerne mit dummen Tieren wie mit Haifischen und Tigern vergleichen. Mal was Neues: "Ich bin ein stinkender Ameisenlöwe!" Dann haben diese Topfpflanzen auch noch den Nerv sich selbst "Realist" zu nennen. Immer weiter so. Leicht(schwer) überzogenes Ausnahme-Kino.
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