Der Duft der grünen Papaya

Mùi du du xanh - L'odeur de la papaye verte (1993), VN/FR
Laufzeit 104 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 18.11.1993

- Kritiker
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6.4 Community
52 Bewertungen
3 Kommentare
Der Duft der grünen Papaya - Bild 5777461
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von Anh Hung Tran, mit Tran Nu Yên-Khê und Man San Lu

Vietnam in den 1950er Jahren: Mùi, ein junges Mädchen vom Land, kommt als Dienerin zu einer Familie, wo sie in das traditionelle Küchen- und Wohnzimmerzeremoniell eingeführt wird. Nach einer arbeitsreichen Jugend folgt die schönste Zeit in ihrem Leben: Dienerschaft und Liebe vermischen sich unmerklich, und der Märchenprinz lässt nicht auf sich warten… Ein herrlicher Film über Küche, Gerüche, Geräusche und die sublimen Arten der Verführung.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Der Duft der grünen Papaya

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goatsheadsoup

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Bewertung5.0Geht so

Um Authentizität bemühte Darstellung vietnamesischer familiärer Sozialkultur meets 50er Lifestyle. Eigenartige Mischung. Wenn es dem Film v.a. um das in Szene setzen von Geräuschen, das Umschreiben von Gerüchen und den Einsatz sorgfältig komponierter Bilder geht, ist er so lala ok.

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8martin

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Bewertung9.0Herausragend

Ein ganz leiser, preisgekrönter Film, der über weite Strecken ohne Worte auskommt. Die wunderschönen oft etwas dunklen Bilder sprechen für sich. Es gibt einen Einblick in den Alltag einer vietnamesischen Familie. Ein drei Generationenhaus bekommt ein kleines Mädchen als Dienerin, das am Ende auch noch den Prinz küsst. Es ist ein optischer Genuss, ganz zu schweigen von den kulinarischen Köstlichkeiten, die man sieht. In fast dokumentarischer Distanz werden Machtverhältnisse von Herrschaft und Bediensteten schon im zarten Alter dargestellt und erheitern fast nebenbei durch lustige Situationskomik. Aber auch Großaufnahmen aus dem Reich der Winzlinge verdeutlichen Macht und Ohnmacht. Die Ruhe, die der Film ausstrahlt, kann manchen Hektiker zum Wahnsinn treiben.

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Nevenka

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Bewertung5.5Geht so

Die Kamera fängt sehr ästhetische Bilder ein. Die Geschichte wird am Anfang, an dem wir dem Mädchen Mùi durch seinen ersten Arbeitstag folgen, feinfühlig und interessant erzählt. Danach aber verlieren sich gleich mehrere Erzählstränge im Nichts und die Handlung wirkt plump. Die erwachsene Mùi kommt zunächst beinahe retardiert rüber, was definitiv übertrieben ist. Das Klavierspiel des jungen Manns ist ein flacher Trick der Filmemacher, mit dem Emotionen ausgelöst werden. Insgesamt scheint mittendrin der Faden verloren gegangen zu sein, um dann irgendwie weitergesponnen zu werden.

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