Der Duft von Lavendel

Ladies in Lavender (2004), GB
Laufzeit 104 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 10.05.2006

4.7 Kritiker
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Skala 0 bis 10
6.0 Community
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von Charles Dance, mit Judi Dench und Maggie Smith

Ursula und Janet Widdington (Judi Dench und Maggie Smith), zwei in die Jahre gekommene Schwestern, führen ein einfaches Leben an der wildromantischen Küste Cornwalls. Tägliche Spaziergänge an den zerklüfteten Stränden gehören ebenso dazu wie die Arbeit im stilvollen Garten. Nichts scheint die kornische Atmosphäre der späten 30er Jahre sören zu können. Eines Tages wird der Schiffsbrüchige Andrea (Daniel Brühl) an jene Küste angespült. Der junge Pole versteht kein Englisch, mühsam verständigt sich Janet mit ihm auf Deutsch. Während er das Krankenbett hütet, beginnt Ursula, ihm die wichtigsten englischen Wörter beizubringen. Über das Zugestoßene weiß Andrea nichts zu berichten. Dennoch wird er liebevoll umsorgt, und Ursula findet mehr als nur Gefallen an ihm…

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Kommentare (4) — Film: Der Duft von Lavendel

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8martin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein zauberhafter Film, zum Niederknien schön. Eingebettet in die malerische Landschaft von Cornwall gibt es nicht viel Handlung, dafür aber viel Gefühl und Witz. Von dem hochkarätig besetzten Ensemble möchte ich nur Judy Dench hervorheben, die in umwerfend ergreifender Weise die alte Dame gibt, die sich im hohen Alter in den jungen Polen verliebt. Sie spielt das mit so viel Schamhaftigkeit und inneren Tumulten, wie der aufgewühlte Atlantik. Man sieht wie sie mit allem, was eigentlich gegen eine solche unerfüllbare Liebe spricht, kämpft und doch Haltung bewahrt. Es sind fein dosierte, echte, tiefe menschliche Emotionen, die sie auf die Leinwand bringt. Dabei ist es nie kitschig. Charles Dance, der bis dato nur vor der Kamera stand, ist ein Jahrhundertwerk gelungen.
Der lyrische Titel weist auf den bevorzugten Duft vornehmer, älterer Damen hin, die eigentlich jenseits der feurigen Liebe leben. Und dann noch die virtuose Musik von Joshua Bell, die einem beim Abschlusskonzert zum Taschentuch greifen lässt.

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Schlegel

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Bewertung6.0Ganz gut

Löchrige Schmonzette mit zwei wirklich anrührenden Darstellerinnen. Daniel Brühl tut auch nicht weh.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

8martin

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Dann schau halt Hanni und Nanni .


Schlegel

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Ist das Drehbuch dort besser?


Weltensegler

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Bewertung7.0Sehenswert

Daniel Brühl spielt hier den Polen Andrzej. Dadurch ergibt sich aber ein folgenschweres Problem: Ursula (gesprochen: Örsjula) fragt Andrezej „sprichst du Deutsch“, er antwortet: „ein bisschen“. Deshalb ist die synchronisierte Fassung einfach grauenhaft, weil dann wie bei Hiro aus Heroes so getan wird, als würde er kein Deutsch verstehen, obwohl alle Darsteller eben dieses sprechen. Wirkt richtig lächerlich.

Der Drehort hingegen ist sehr schön, genau wie die schöne Geschichte, abseits des Mainstreams. Judi Dench spielt wiedermal toll, aber auch Daniel Brühl (sehr sympathisch) überzeugt mich als schüchterner Pole, war mein erster Film mit ihm – aber nicht der letzte! (Ich schau für normal keine deutschen Filme!).

Die Geschichte ist ansich sehr einfach gehalten, überzeugt aber eben durch diese Schlichtheit und Natürlichkeit. Der Schluss ist etwas traurig. Genau wie die Tatsache, dass der Film in den 30ern spielt, also bald der 2. Weltkrieg ausbricht und Andrzej als Pole in London zum Glück in Sicherheit ist. Schade allerdings, dass nie geklärt wird was mit Andrzej passiert ist, bevor er am Strand gefunden wurde.

Deutsche Fassung: -/10 (Nicht anschauen, nicht brauchbar)
Englische Fassung: wahrscheinlich 8/10

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tom²

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein herrlicher Film über die Liebe die im alter nicht aufhört.

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