War ich zunächst Skeptisch ob ich mir "Der ewige Gärtner" überhaupt ansehen will, habe ich meine Entscheidung nicht bereut. Wer einmal Lust auf einen ernsten Film hat, der nichts mit Arthouse-Kino im herkömmlichen Sinne zu tun hat, sollte sich diesen Film einmal ansehen.
Krieg, Hunger, Diktaturen: Die afrikanische Misere ist vielen ein Rätsel. Den Tausch günstiger Rohstoffe gegen teure (Rüstungs-)Technologie als Teil des Wohlstands reflektieren sie dabei nicht. Doch mit steigendem Flüchtlingsdruck mehren sich die unangenehmen Informationen. Im Kino tauchte Afrika 2005 in mehreren intelligent gemachten Filmen auf: "Die Dolmetscherin" (Verschwörung), "Hotel Ruanda" (Bürgerkrieg), "Darwin"s Nightmare" (Elend am Viktoriasee) und "Lost Children" (Kindersoldaten). Nun kommt quasi als Krönung "Der ewige Gärtner" ins Kino.
Nachdem Meirelles 2002 seinen viel beachteten Erstling vorstellte, für den er eine Regie-Oscarnominierung erhielt, bleibt er dem Genre der Literaturverfilmung treu. Diesmal handelt es sich um die erstklassige Umsetzung des Bestsellers „Der ewige Gärtner“ von John Le Carré. Wie im Roman handelt auch der Film von einem Medikamentenskandal. Dieser Film ist nicht reißerisch inszeniert, aber er reißt trotzdem mit durch seine bewegende Geschichte, dies meint sowohl die tragisch endende Liebe zwischen Tessa und Justin als auch die Aufdeckung der unglaublichen Machenschaften von global agierenden Pharmagroßkonzernen...
Zwischen Drama und Polit-Thriller bewegt sich "Der ewige Gärtner" und thematisiert die Machenschaften der Pharma-Industrie. Und das tut er sehr solide, indem er nicht nur in gekonnten Zeitsprüngen die Geschichte der Protagonisten erzählt, sondern auch die spannende Story vorantreibt, ohne das Erzähltempo jemals auf Action-Film-Niveau anzuheben. Sicherlich erfindet der Film das Rad nicht neu und glänzt auch nicht mit Erkenntnissen, die man nicht auch vorher schon hatte. Aber die beklemmende Atmosphäre und der gekonnt in Szene gesetzte Plot tun ihr bestes, um den Streifen zu einem soliden Thriller zu machen. Ralph Fiennes fand ich recht überzeugend, nur Rachel Weisz' Darstellung der penetranten Weltverbesserin wirkte im Großen und Ganzen etwas zu gewollt und Klischee beladen. Ob das nun vom Drehbuch so beabsichtigt war und ob eine andere Schauspielerin mehr aus der Rolle geholt hätte, sei mal dahingestellt. Aber um sich ein Mal gut unterhalten zu lassen, ist dieser Mix aus Thriller und Drama bestens geeignet.
Interessante Dramaturgie per Zeitschlaufe. Trotz schöner Bilder und guten Darsteller, kränkelt der Film an der Glaubwürdigkeit der Figuren und der Logik der Story. Die Liebe zum Garten erscheint mir viel zu vordergründig. Das leidenschaftliche Engagement der Ehefrau für die Unterdrückten total am Ehemann vorbei unglaubwürdig. Das ideologisch Trennende zwischen beiden wird nur am Anfang touchiert. Die Aufhebung bzw. das sich daraus ergebende Arrangement in einer Partnerschaft nicht hinreichend verdeutlicht.
Alles das lässt den Verdacht aufkommen, dass hier ein durchaus ernstes und beklemmendes Politthema nur ein effektheischendes Filmmittel, nicht aber die versteckte Botschaft des Filmes ist. Schade und ärgerlich. Somit ist er eigentlich nur sehenswert aufgrund seiner ungewöhnlichen Dramaturgie ....
Verstörend, beklemmend,deprimierend,aufrüttelnd,traurig,schön. Ein Film der mich wie kaum ein anderer berührt und nachhaltigen Eindruck auf mich gemacht hat.Vermutlich ist die Realität dem Film noch um einiges voraus an brutalen, über Leichen gehende Machenschaften von Pharmagroßkonzernen samt diverser sogenannter --------"Hilfsorganisationen
John Le Carré hat es gewagt, dieses heikle Thema auf den Punkt zu bringen und Fernando Meirelles machte einen großartigen Film daraus. Klasse besetzt und hervoragend insziniert, erzählt "Der ewige Gärtner" auf schockierendste Weise, von dem Komplott, in das nicht nur die mächtige Pharmaindustrie, sondern auch britische Regierungskreise verwickelt zu sein scheinen. Muss man gesehen haben!
Ein spannender Politthriller, die Geschichte eines kleinen Mannes, der es seiner Frau schuldig ist, einen Kampf David gegen Goliath zu führen, den er nicht gewinnen kann, und eine bewegende, traurige Liebesgeschichte, das ist "The Constant Gardener" für mich.
Ein sicherlich ernster Film über Themen die wichtig sind.
Er zeigt die harte aber wahre Seite Africas.
Man muss ihm leider vorwerfen,dass er teils schon zu ernst ist,sodass er einwenig langweilig wirkt.
Ein harter Film, der länger erschüttern kann, als einem vielleicht lieb ist, wenn man nachts ruhig schlafen möchte. Und doch ist dieser Film sehr sehenswert. Ein Doppelleben aufzudecken ist oft heftig bis ent-täuschend. Hier führt die Ent-täuschung zum Entsetzen über globale Wirtschaftsstrukturen, die über Leichen gehen.
Normalerweise sind Politthriller nicht mein Ding..aber hier agierte ein absolut überzeugender Ralph Fieness!
Ich hab mir den Film mal auf Empfehlung angesehen, kann ihn auch nur weiterempfehlen...
Extrem beklemmender, wichtiger Politthriller, der anfangs aus seinem ruhigen Tempo lebt und gegen Ende unglaubhaft wird, wenn er aus dem ewigen Gärtner einen Jason Bourne macht. Hätte der Regisseur weniger aus Verfolgungsjadgen und pathetische Bilder von afrikanischen Kindern mit dicken Bäuchen gesetzt, hätte mir Der ewige Gärtner bedeutend besser gefallen.
Es ist einer jener Filme, die man mehrmals anschauen muss, weil man das Gefühl hat, noch nicht alles mitbekommen zu haben oder wie hier auch die Erzählweise nicht ganz einfach nachzuvollziehen ist.
Ein spannender Polit-Thriller, in den eine ungewöhnliche Love-Story eingebunden ist und außerdem noch von einem brisanten Thema handelt, dass uns alle angeht.
Die Aktivistin Tessa ist den Mauscheleien eines großen Pharmakonzerns auf der Spur, an deren Aufklärung auch die Regierung ihrer Majestät kein Interesse hat. Sie ist mit einem britischen Diplomaten verheiratet, der von den Recherchen seiner Frau nichts ahnt und erst durch ihren mysteriösen Tod stutzig wird und eigenen Nachforschungen anstellt.
Obwohl es kein echtes Happyend gibt, hat man am Ende doch das Gefühl, die Bösen in der Welt erkannt zu haben, die skrupellos und geldgierig nur auf ihren eigenen Vorteil aussind und dabei über Leichen gehen. Mit diesem Wissen kann man sich irgendwie in die Front ihrer Gegner einreihen, weil einem gerade das alles vorgeführt wurde, was man ja eigentlich schon immer gewusst hat.
Der Regisseur hat die Romanvorlage von John LeCarré sehr dicht am Original in beeindruckende Bilder recht spannend umgesetzt.
Ein zurückhaltender Diplomat lernt eine attraktive, politisch aktive, Frau kennen und nimmt sie mit nach Afrika. Dort gehen beide ihren Aufgaben nach und in der Ehe wird bald fast nicht mehr gesprochen, bis die Frau stirbt.
Unser Diplomat beginnt nun mit Nachforschungen zum Tod seiner Frau und kommt einem riesigem Komplott auf die Spur.
Rachel Weisz und Ralph Fiennes zeigen in diesem Film von Fernando Meirelles ihr ganzes Darstellerisches können vor schönen afrikanischen Landschaften und der Regisseur fängt in einem leicht dokumentarisch anmutenden Stil das Leben in den Slums von Afrika sehr schön ein.
Die große Überraschung zum Schluß sollte man bei diesem Film mit Sicherheit nicht erwarten, aber durch eine klare Erzählweise weiß der Film trotzdem zu fesseln.
Ein ehrenwertes Thema, das ich vielleicht als Roman hätte lesen sollen, um es gut zu finden.
Filmisch hat "Der ewige Gärtner" jedoch leider nichts zu bieten außer gelegentlich schönen Landschaftsbildern.
Derjenige für den die Aufzeigung solcher Machenschaften etwas Besonderes bzw. Unerwartetes darstellt, glaubt wohl ansonsten auch noch an den Weihnachtsmann und die gute Fee.
Ein Film der wohl näher an der Wahrheit ist als vermutet. Gut verpackt und in schönen Bildern aufbereitet.
Kann mir jemand sagen von und mit wem die Musik ist, die im Abspann lief?
Das ist immer so ein Problem, wenn die politische Brisanz des Grundthemas in den schönen Bildern und einer Liebesgeschichte etwas untergeht. Trotzdem kommt man etwas nachdenklicher aus dem Kino wieder raus.
Habe den Rummel um diesen Film nicht verstanden. Eine belanglose Geschichte, dürftig erzählt mit absehbarem Ende. Zitat aus der New York Post: "Das schleichende Tempo wird viele Zuschauer langweilen, aber er wird mehr als ein paar Menschen zu einem Marsch auf die Straßen inspirieren." Na dann gute Nacht Ihr Gutmenschen, geht auf die Strasse und demonstriert für besseres Kino!
Kritiker — Sehenswert 7.8
Der Film Der Ewige Gärtner wurde von 20 Kritikern bewertet.
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
War ich zunächst Skeptisch ob ich mir "Der ewige Gärtner" überhaupt ansehen will, habe ich meine Entscheidung nicht bereut. Wer einmal Lust auf einen ernsten Film hat, der nichts mit Arthouse-Kino im herkömmlichen Sinne zu tun hat, sollte sich diesen Film einmal ansehen.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Krieg, Hunger, Diktaturen: Die afrikanische Misere ist vielen ein Rätsel. Den Tausch günstiger Rohstoffe gegen teure (Rüstungs-)Technologie als Teil des Wohlstands reflektieren sie dabei nicht. Doch mit steigendem Flüchtlingsdruck mehren sich die unangenehmen Informationen. Im Kino tauchte Afrika 2005 in mehreren intelligent gemachten Filmen auf: "Die Dolmetscherin" (Verschwörung), "Hotel Ruanda" (Bürgerkrieg), "Darwin"s Nightmare" (Elend am Viktoriasee) und "Lost Children" (Kindersoldaten). Nun kommt quasi als Krönung "Der ewige Gärtner" ins Kino.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Nachdem Meirelles 2002 seinen viel beachteten Erstling vorstellte, für den er eine Regie-Oscarnominierung erhielt, bleibt er dem Genre der Literaturverfilmung treu. Diesmal handelt es sich um die erstklassige Umsetzung des Bestsellers „Der ewige Gärtner“ von John Le Carré. Wie im Roman handelt auch der Film von einem Medikamentenskandal. Dieser Film ist nicht reißerisch inszeniert, aber er reißt trotzdem mit durch seine bewegende Geschichte, dies meint sowohl die tragisch endende Liebe zwischen Tessa und Justin als auch die Aufdeckung der unglaublichen Machenschaften von global agierenden Pharmagroßkonzernen...
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Kommentare — Sehenswert 7.4
Der Film Der Ewige Gärtner wurde von 1268 Mitgliedern bewertet.
Diggsagg 2009/12/10 16:13:12
Zwischen Drama und Polit-Thriller bewegt sich "Der ewige Gärtner" und thematisiert die Machenschaften der Pharma-Industrie. Und das tut er sehr solide, indem er nicht nur in gekonnten Zeitsprüngen die Geschichte der Protagonisten erzählt, sondern auch die spannende Story vorantreibt, ohne das Erzähltempo jemals auf Action-Film-Niveau anzuheben. Sicherlich erfindet der Film das Rad nicht neu und glänzt auch nicht mit Erkenntnissen, die man nicht auch vorher schon hatte. Aber die beklemmende Atmosphäre und der gekonnt in Szene gesetzte Plot tun ihr bestes, um den Streifen zu einem soliden Thriller zu machen. Ralph Fiennes fand ich recht überzeugend, nur Rachel Weisz' Darstellung der penetranten Weltverbesserin wirkte im Großen und Ganzen etwas zu gewollt und Klischee beladen. Ob das nun vom Drehbuch so beabsichtigt war und ob eine andere Schauspielerin mehr aus der Rolle geholt hätte, sei mal dahingestellt. Aber um sich ein Mal gut unterhalten zu lassen, ist dieser Mix aus Thriller und Drama bestens geeignet.
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jlorenz1 2009/11/15 15:27:41
Interessante Dramaturgie per Zeitschlaufe. Trotz schöner Bilder und guten Darsteller, kränkelt der Film an der Glaubwürdigkeit der Figuren und der Logik der Story. Die Liebe zum Garten erscheint mir viel zu vordergründig. Das leidenschaftliche Engagement der Ehefrau für die Unterdrückten total am Ehemann vorbei unglaubwürdig. Das ideologisch Trennende zwischen beiden wird nur am Anfang touchiert. Die Aufhebung bzw. das sich daraus ergebende Arrangement in einer Partnerschaft nicht hinreichend verdeutlicht.
Alles das lässt den Verdacht aufkommen, dass hier ein durchaus ernstes und beklemmendes Politthema nur ein effektheischendes Filmmittel, nicht aber die versteckte Botschaft des Filmes ist. Schade und ärgerlich. Somit ist er eigentlich nur sehenswert aufgrund seiner ungewöhnlichen Dramaturgie ....
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Jerry50 2009/11/01 21:09:04
Verstörend, beklemmend,deprimierend,aufrüttelnd,traurig,schön. Ein Film der mich wie kaum ein anderer berührt und nachhaltigen Eindruck auf mich gemacht hat.Vermutlich ist die Realität dem Film noch um einiges voraus an brutalen, über Leichen gehende Machenschaften von Pharmagroßkonzernen samt diverser sogenannter --------"Hilfsorganisationen
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*frenzy_punk<3 2009/09/13 15:02:45
John Le Carré hat es gewagt, dieses heikle Thema auf den Punkt zu bringen und Fernando Meirelles machte einen großartigen Film daraus. Klasse besetzt und hervoragend insziniert, erzählt "Der ewige Gärtner" auf schockierendste Weise, von dem Komplott, in das nicht nur die mächtige Pharmaindustrie, sondern auch britische Regierungskreise verwickelt zu sein scheinen. Muss man gesehen haben!
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Muffin Man 2009/08/05 01:42:20
Ein spannender Politthriller, die Geschichte eines kleinen Mannes, der es seiner Frau schuldig ist, einen Kampf David gegen Goliath zu führen, den er nicht gewinnen kann, und eine bewegende, traurige Liebesgeschichte, das ist "The Constant Gardener" für mich.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
mcköstje 2009/04/19 21:33:45
Ein sicherlich ernster Film über Themen die wichtig sind.
Er zeigt die harte aber wahre Seite Africas.
Man muss ihm leider vorwerfen,dass er teils schon zu ernst ist,sodass er einwenig langweilig wirkt.
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patcharisma 2009/04/16 12:05:02
Ewige Gärtnereien machen die Wiese auch nicht grüner!
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alanger 2009/04/15 23:35:37
naives schwarz/weiss kino in bunt mit ranziger moral, verzerrter realität und vielen klischees.
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2bGrisu 2009/03/22 07:51:36
Ein harter Film, der länger erschüttern kann, als einem vielleicht lieb ist, wenn man nachts ruhig schlafen möchte. Und doch ist dieser Film sehr sehenswert. Ein Doppelleben aufzudecken ist oft heftig bis ent-täuschend. Hier führt die Ent-täuschung zum Entsetzen über globale Wirtschaftsstrukturen, die über Leichen gehen.
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alexissorbas 2009/02/12 12:31:53
Dieser Film ist absolut weiterzuempfehlen. Ein Muss für jeden Kinoliebhaber!
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fennek 2008/12/14 16:41:24
Und so ist es denn Geld, das unsere Welt im Innersten zusammenhält.
Man kann garnicht so viel fressen, ...
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Filmmaus007 2008/12/10 16:34:43
Ein sehr schöner Film mit einem wichtigen Kontext, dem leider etwas dramarturgische Zugeständnisse zur absoluten Filmspitze fehlen.
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BlancheNeige 2008/11/14 17:19:12
Normalerweise sind Politthriller nicht mein Ding..aber hier agierte ein absolut überzeugender Ralph Fieness!
Ich hab mir den Film mal auf Empfehlung angesehen, kann ihn auch nur weiterempfehlen...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
annaberlin 2008/10/30 12:24:35
Extrem beklemmender, wichtiger Politthriller, der anfangs aus seinem ruhigen Tempo lebt und gegen Ende unglaubhaft wird, wenn er aus dem ewigen Gärtner einen Jason Bourne macht. Hätte der Regisseur weniger aus Verfolgungsjadgen und pathetische Bilder von afrikanischen Kindern mit dicken Bäuchen gesetzt, hätte mir Der ewige Gärtner bedeutend besser gefallen.
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8martin 2008/10/12 15:55:33
Es ist einer jener Filme, die man mehrmals anschauen muss, weil man das Gefühl hat, noch nicht alles mitbekommen zu haben oder wie hier auch die Erzählweise nicht ganz einfach nachzuvollziehen ist.
Ein spannender Polit-Thriller, in den eine ungewöhnliche Love-Story eingebunden ist und außerdem noch von einem brisanten Thema handelt, dass uns alle angeht.
Die Aktivistin Tessa ist den Mauscheleien eines großen Pharmakonzerns auf der Spur, an deren Aufklärung auch die Regierung ihrer Majestät kein Interesse hat. Sie ist mit einem britischen Diplomaten verheiratet, der von den Recherchen seiner Frau nichts ahnt und erst durch ihren mysteriösen Tod stutzig wird und eigenen Nachforschungen anstellt.
Obwohl es kein echtes Happyend gibt, hat man am Ende doch das Gefühl, die Bösen in der Welt erkannt zu haben, die skrupellos und geldgierig nur auf ihren eigenen Vorteil aussind und dabei über Leichen gehen. Mit diesem Wissen kann man sich irgendwie in die Front ihrer Gegner einreihen, weil einem gerade das alles vorgeführt wurde, was man ja eigentlich schon immer gewusst hat.
Der Regisseur hat die Romanvorlage von John LeCarré sehr dicht am Original in beeindruckende Bilder recht spannend umgesetzt.
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Kraizee 2008/07/28 00:41:43
Ein zurückhaltender Diplomat lernt eine attraktive, politisch aktive, Frau kennen und nimmt sie mit nach Afrika. Dort gehen beide ihren Aufgaben nach und in der Ehe wird bald fast nicht mehr gesprochen, bis die Frau stirbt.
Unser Diplomat beginnt nun mit Nachforschungen zum Tod seiner Frau und kommt einem riesigem Komplott auf die Spur.
Rachel Weisz und Ralph Fiennes zeigen in diesem Film von Fernando Meirelles ihr ganzes Darstellerisches können vor schönen afrikanischen Landschaften und der Regisseur fängt in einem leicht dokumentarisch anmutenden Stil das Leben in den Slums von Afrika sehr schön ein.
Die große Überraschung zum Schluß sollte man bei diesem Film mit Sicherheit nicht erwarten, aber durch eine klare Erzählweise weiß der Film trotzdem zu fesseln.
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Iwan Goratschin 2008/05/06 21:25:56
Ein ehrenwertes Thema, das ich vielleicht als Roman hätte lesen sollen, um es gut zu finden.
Filmisch hat "Der ewige Gärtner" jedoch leider nichts zu bieten außer gelegentlich schönen Landschaftsbildern.
Derjenige für den die Aufzeigung solcher Machenschaften etwas Besonderes bzw. Unerwartetes darstellt, glaubt wohl ansonsten auch noch an den Weihnachtsmann und die gute Fee.
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jackii93 2008/03/25 22:10:23
Teilweise schwacher langweiliger Film,hatte mir mehr erwartet!
Ich verstehe auch nicht wie rachel Weisz dafür den oscar bekommen konnte ?!
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Mr.FlovonPo 2008/02/27 21:31:17
Hat mich absolut umgehauen ! Grandios
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Chester 2008/02/23 11:59:35
Ein sehr langweiliger Film.
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lucie 2008/01/13 18:03:59
Ein Film der wohl näher an der Wahrheit ist als vermutet. Gut verpackt und in schönen Bildern aufbereitet.
Kann mir jemand sagen von und mit wem die Musik ist, die im Abspann lief?
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alter.native 2008/01/07 13:16:27
Das ist immer so ein Problem, wenn die politische Brisanz des Grundthemas in den schönen Bildern und einer Liebesgeschichte etwas untergeht. Trotzdem kommt man etwas nachdenklicher aus dem Kino wieder raus.
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aWu 2007/12/13 07:50:57
Gefällt mir super der Film.
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ovgucker 2007/12/12 17:11:54
Spannendes Thema, das leider unter einer Portion Tränendrüse zuviel leidet.
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Enjulio 2007/10/19 13:07:17
sehr beklemmend, aber absolut sehenswert. Charakterstudie vor dem Hintergrund der Ausbeutung der 3. Welt. Sehr schöne und beeindruckende Kameraarbeit.
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Yannikus 2007/06/08 13:55:57
an ein brisantes Thema gewagt , endlich mal - bravo.
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Alecprime 2007/02/13 11:20:05
Habe den Rummel um diesen Film nicht verstanden. Eine belanglose Geschichte, dürftig erzählt mit absehbarem Ende. Zitat aus der New York Post: "Das schleichende Tempo wird viele Zuschauer langweilen, aber er wird mehr als ein paar Menschen zu einem Marsch auf die Straßen inspirieren." Na dann gute Nacht Ihr Gutmenschen, geht auf die Strasse und demonstriert für besseres Kino!
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