Der fantastische Mr. Fox - Kritik

GB/US 2009 Laufzeit 87 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Komödie, Animationsfilm, Kinostart 13.05.2010

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Kritiken (18) — Film: Der fantastische Mr. Fox

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Kurios, grandios oder einfach… fantastisch.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] „Der fantastische Mr. Fox“ bietet rein optisch – auch durch viele kleine Details – eine wirklich nette Abwechslung im Vergleich zu den sonstigen zeitgenössischen Animationsfilmen, und die prominenten Stimmen sorgen für flotte, freche Dialoge mit einer guten Portion trockenen Humors. Dennoch ist es kein Wunder, dass der Film nahezu sämtliche Preise, für die er nominiert war, an Pixars „Oben“ abgeben musste. Wo Optik und Sound punkten, bleibt die Story relativ flach und tut sich schwer damit, ein prägnantes Ende zu finden. Eine tolle Verpackung für etwas im Kern gar nicht mal so Sehenswertes.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Flibbo

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Warum?
Verurteilt mich, ich achte bei Filmen auf die Handlung.


hnnng

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Nunja, ich auch meistens. Aber in diesem Film ist sie imho wirkich kein Kriterium.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.0Sehenswert

Nach unzähligen perfekt animierten Abenteuergeschichten wirkt „Fantastic Mr. Fox“ wie eine gelungene Abwechslung zu Dreamworks, Pixar und Konsorten. Die Handlung nach Roald Dahl, wurde von Regisseur Wes Anderson in seinem gewohnten, filmischen Grundton gehalten: Schräg, melancholisch und in gewissen Maße auch elegant. Das Ergebnis ist zwar recht langatmig ausgefallen, besitzt aber genügend Charisma und Einfallsreichtum um es mit diversen computeranimierten Werken aufzunehmen. Ein schwungvoller, gerissener Spaß.

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ChandlerC

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Dann muss er bei Gelegenheit doch mal gesehen werden..


Weltensegler

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Schön geschrieben, sehe ich sehr ähnlich. Ist einfach mal was Anderes, und alleine dafür gibt es die Punkte. Hätte Wes Anderson einen herkömlichen Animationsfilm mit der selben Geschichte gemacht wäre ich sicher nicht so angetan gewesen, ich kann ihm auch die Längen die es zweifelsohne gibt verzeihen, immer schön wenn Filmemacher den anderen Weg wählen. :)


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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9.0Herausragend

[...] Das Märchen mit besten Dialogen ist witzig, oftmals sarkastisch und bietet Spannung am laufenden Band. Es ist ein fantastisches Stück. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Bei all dem ganzen 3D-Gedöns und computeranimierten Kinderfilmchen, mit CGI vollgepackten Popcornfilmen und Remakes und RomComs, ist es geradezu eine Wohltat, mal wieder etwas „Handgemachtes“ zusehen. Stop-Motion, bei der man eben dieses auch sieht, ohne Brillenzwang, ohne HD-Wahn. Der fantastische Mr. Fox und seine Kumpels sind Puppen, und das sieht man. Sie bewegen sich nicht flüssig, haben ein „X“ in den Augen, wenn sie k.o. sind und sehen in manchen Szenen nicht mal ansatzweise realistisch aus. Aber das ist alles vollkommen ok. Das ist gewollt und funktioniert, und all die Leute, die die ganzen Animes so toll finden, tuen das ja sicherlich nicht aufgrund der realistischen Darstellungsweise oder den schönen Zeichnungen. Es kommt schließlich immer darauf an, was man daraus macht. Und Wes Anderson machte daraus einen sehr witzigen, vor allem aber unterhaltsamen Film. Und nicht nur weil Mr. Fox von George Clooney gesprochen wird: Auch vom Inhalte her könnte der Film genausogut „Fox’ Eleven“ heißen, hat er doch auch ein wenig eines Heist Movies. [...]

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Wes Anderson ist mit Der fantastische Mr. Fox ein kleiner Glücksgriff gelungen. Er schafft es seinen Stil mühelos ins Stop-Motion-Animationsfach zu transformieren und sein Oeuvre gleichzeitig geschickt zu erweitern. Ein Highlight dabei natürlich die großartigen Synchronsprecher und die bewusst simple aber verspielte Retrooptik. Auch die Story gibt sich wunderbar kreativ und versteht es symbolische Aspekte genau wie schrägen Humor zu integrieren. Der fantastische Mr. Fox ist somit für alle Freunde von kreativen und intelligenten Animationsfilmen eine klare Empfehlung.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

DER FANTASTISCHE MR. FOX, der erste Animationsfilm des visionären Regisseurs Wes Anderson ("Darjeeling Limited", "Die Tiefseetaucher", "Die Royal Tenenbaums"), beruht auf dem beliebten Weltbestseller von Roald Dahl ("Charlie und die Schokoladenfabrik"), wurde jedoch von Anderson und seinem Drehbuch-Co-Autor Noah Baumbach ("Die Tiefseetaucher") für die Kinoadaption mit zusätzlichen Szenen und Charakteren...

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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7.0Sehenswert

Der mit stimmungsvollem 60er-Jahre Soundtrack-Hits begleitete kleine feine Streifen ist voller Witz, Anspielungen und gesellschaftspolitischer Pointen. Motto: Wir haben zwar keine Chance, aber wir sind viele und nutzen die, also die Nicht-Chance, voll aus.

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Drehmumdiebolzen

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Und Herrn Pönack gefällt sein eigenes Geschreibsel...


Jan Distelmeyer: epd Film Jan Distelmeyer: epd Film

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7.5Sehenswert

Hier, wo für den Trickfilm alles erfunden, gebaut, angemalt und bewegt werden muss, beweist die Detailliebe der Anderson-Familie noch einmal ihre Idee: das haargenaue Auskleiden noch der kleinsten Winkel für eine Welt, die so in sich geschlossen ist wie auch gerade deswegen offen für Projektionen meiner eigenen Geschichte. Dass die­se Offenheit selbst dort Platz hat, wo Gags um preisreduzierte Banditenhüte, Schmetter-Krachen-Spielregeln, vergiftete Blaubeeren und Wach-Beagles (»Denk daran, sie sind überhaupt nicht schlau, aber dafür unglaublich paranoid!«) den in sich schon beglückenden Rhythmus einer aberwitzigen Familien-Capermovie-Komödie bilden, ist das Geheimnis. So kommt auch eine Kinderbuchwelt wie diese zu einer Vertracktheit, die dem Erwachsenwerden die irren Züge, das Schöne und auch das Ungerechte lässt. (...)

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Der besondere Charme von „Der fantastische Mr. Fox“ besteht nicht so sehr in der ohnehin vorhersehbaren Handlung als vielmehr in den vielen kleinen Episoden am Rande, etwa mit einer Ratte als Lagerhauswächterin oder auch im sogenannten „Whackbat“-Spiel, einer Mischung aus Baseball und Cricket, in dem Mr. Fox ein großer Meister war und nun von Sohn Ash und Neffen Kristofferson nachgeahmt wird. Darüber hinaus überzeugen insbesondere die mit viel Empathie gezeichneten Figuren und das bis in die Details liebevoll gestaltete Produktionsdesign. Beste Beispiele dafür liefern die eleganten Kostüme, etwa der Cordanzug Mr. Fox’, oder auch die detailreiche und stilvolle Ausstattung der Anwaltskanzlei „Dachs, Bieber und Bieber“. Dazu kommt die inszenatorische Pfiffigkeit, die sich in den bereits angesprochenen eigentümlichen Bewegungen, aber etwa auch im „Markenzeichen“ des Mr. Fox – „Pfiff Pfiff, Zungenschnalz!“ ausdrückt. Das eigentliche Sujet des Filmes ist jedoch die Familie. Denn der eigentliche Konflikt, der die Handlung vorantreibt, liegt im Zwiespalt zwischen dem abenteuerlustigen, ungebunden-wilden Leben, zu dem sich Mr. Fox zurücksehnt, und der gesetzten und geborgenen Existenz in der Familie.

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Maurice Lahde: critic.de

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Mit dem kaum subtilen „klassenkämpferischen“ Subtext des Plots öffnet sich Anderson auch Themen, die in seinem Kosmos bislang eher unbekannt waren. Am Ende ist es der materielle Überlebenskampf, der die Foxens und die anderen Tiere, bei allen gegenseitigen Animositäten, zur Solidargemeinschaft zusammenschweißt, ein wortwörtlich in den Untergrund verbannter Guerillatrupp, der bei Nacht seine Schläge gegen die Supermärkte der reichen Unterdrücker ausführt. Vielleicht kann man sagen, dass Wes Anderson in Der fantastische Mr. Fox den familiären Kampfschauplatz erstmals auf den sozialen Raum ausdehnt. Sein technisch betrachtet bislang artifiziellster Film wäre dann zugleich sein am wenigsten innerlicher.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.0Uninteressant

Wes Anderson liefert einen bewusst hässlich-animierten Film ab, bei dem sich gut nachvollziehen lässt, warum ihn seine Animatoren die er per E-Mail aus Paris dirigierte gehasst haben. Im Stil alter TV-Kinder-Stop-Motion-Serien, deren Charme schon damals überschätzt wurde, erzählt er eine extrem amerikanisierte Version von Roald Dahls klassischer Kindergeschichte, die von einer prominenten Voice-Cast relativ lustlos eingesprochen wurde und durch den trockenen, ebenfalls TV-mässig schlechten Tonmix und Schnitt nochmal ordentlich Drive verliert.

Natürlich wäre das kein Anderson-Film, wenn er nicht seinen typischen Dysfunctional Family-Krempel auch in diese Geschichte tragen würde, doch im Gegensatz zu Spike Jonze, der es in Wo die wilden Kerle wohnen geschafft hat Herz und Hirn zu vereinen und einen echten, erwachsenen Blick in kindliche Sichtweisen zu erschaffen, ergeht sich Anderson in seinen immer wiederkehrenden Skizzen pubertärer Problemchen, die doch immer das eigentliche Herz vermissen lassen.

So bleibt Mr. Fox und seine Familie -mit all den starren Gesichtszügen und gebleckten Reißzähnen und Krallen - eine sehr uninvolvierende, unsympathische Truppe die man sich - wie auch in Darjeeling Limited - eher distanziert, denn mit echter Anteilnahme ansieht. Dazu kommt die konzeptionelle Unstimmigkeit, die die Figuren einerseits bis zur Schmerzgrenze als typische Amerikaner darstellt (nur die bösen Farmer sprechen mit englischem Akzent), andererseits versucht als normale Füchse zu zeigen. In Dahls Story können die Tiere sprechen, sind aber immer noch Tiere, so wie die Hühner in Chicken Run trotz allem immer noch Hühner sind (oder die Viecher aus Over-the-hedge immer noch Wildtiere, Die Ameisen im ANTZ immer noch Ameisen). Indem Anderson die Tiere aber als Wesen mit menschengleicher Lebensweise darstellt und gleichzeitig versucht sie als Wildtiere gegen die Farmer zu stellen, entsteht ein Konstrukt das vorne und hinten nicht passt. Tiere mit eigener Tageszeitung und Maklerbüro, Stromversorgung und Mildlife-Crisis-Issues sind als Gegenspieler menschlicher Bauern als Hühnerdiebe nicht wirklich glaubhaft. Anderson beraubt die Story ihres kindlichen Appeals, ohne ihnen wirklich erwachsene Emotionen oder Erkenntnisse mitzugeben. Aus einer simplen, mit Witz und Dahls üblichem Schuss Ironie gewürzten Story, wird ein in jeder Szene schrabbelig aussehende Farce, die beständig ein "schau wie smart und brainy und retro-cool ich bin" vor sich herträgt, ohne wirklich das entspannte Level an Souveränität zu erreichen, die all diese Äußerlichkeiten vergessen ließe und sie rückhaltlos in den Dienst der Geschichte stellt. Das alle Sprecher monoton auf einem Level vor sich hinbruddeln scheint Anderson für "coolness" zu halten, führt aber nur dazu die Figuren noch weiter von ihren Sprechern zu distanzieren. Die Fox-Puppe und Clooneys Stimme verschmelzen nie zu einem neuen Wesen, wie dies bei guten Animationsfilmen der Fall ist. Hier sitzen die Sprecher wie Aufkleber auf den Puppen und vermitteln bisweilen den Eindruck kurz vorm Eindösen gewesen zu sein, als sie ihre Rollen aufnahmen. Das Jason Schwarzman, der in seinem Leben bislang auch nur eine Rolle gespielt hat, den mauligen Sohn spricht, erhöht den Spaßfaktor jetzt auch nicht unbedingt.

Bisher war Hollywood gut zu Dahl. Ob Matilda oder Hexen hexen und selbst Tim Burtons "Charlie und die Schokoladenfabrik" bewahrte sich eine gewisse "britishness" und ließen sowohl den bösartigen Witz, als auch das warme Herz des genialen Schreibers erkennen. Anderson ist zu zerebral um Emotionen wirklich außerhalb der Psychiatercouch zu thematisieren und liefert einen gnadenlos, selbstgenügsamen, ziemlich kalten Film ab, der selbst die neurotischsten Momente von Woody Allen noch als gefühlsduseligen Fluff erscheinen lässt.

Und wirklich witzig ist er auch nicht.

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Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net

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4.0Uninteressant

Der Film ist wenigstens etwas kohärenter als Andersons letzte Werke, und vermutlich gibt es genug Bewegung um kleine Zuschauer bei der Stange zu halten. Dennoch erreicht Anderson nie ganz das, was er wollte... was auch immer das sein mag. Am Ende ist es so wie mit Spike Jonzes „Wo die Wilden Kerle wohnen“: hier versucht ein Filmemacher, den Geist seiner eigenen Kindheit wiederzubeleben, ohne die leiseste Ahnung zu haben, was jüngere Zuschauer für ihre Unterhaltung brauchen.

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Oskarius

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Ist es etwa der primäre Sinn und Zweck eines Films, die Zuschauer zu unterhalten? Also wirklich! Durch derartiges Gedankengut entsteht platter, zurechtgeschnittener, am Fließband produzierter, nichtsaussagender Unterhaltungsbrei a la Hollywood!


David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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7.5Sehenswert

Roald Dahls viel geliebte Kinder-Geschichte über einen Fuchs, der nicht von den Hühnern lassen kann, wird beeindruckend zum Leben erweckt in diesem Stop-Motion-Meisterwerk, welches Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern wird. Ja, Wes Anderson liefert endlich mal einen massentauglichen Film ab. Und die Fans können beruhigt sein, er kommt mit all den Tics, die sein Markenzeichen sind. Dahl selbst wäre vermutlich zufrieden gewesen.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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7.0Sehenswert

Andersons Manierismen waren früher manchmalr echt nervig, aber ein Arbeiten für Kinder als Zielgruppe hat dem Film einen gewissen gutgelaunten Charme gegeben. Dies ist hip, aber mit Herz.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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2.5Ärgerlich

Während Dahl seine Füchse relativ nah an ihren wilden Originalen hält, vermenschlicht und amerikanisiert Anderson die Tiere, ohne ein durchgehendes Regelwerk für sein viel zu irrwitziges Universum zu schaffen.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Wes Anderson benutzt Stop Motion in seiner endlos magischen Roald Dahl Adaption, und die menschlichen und tierischen Charaktere haben eine leichte Ruckeligkeit; Statt also übermäßig glatte und unpersönliche Computeranimation zu sehen, können die Zuschauer die Präsenz des Künstlers hinter den Bilder spüren.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Dieser film über einen sprechenden Fuchs kann sich mit der schönsten herbstlichen Farbpalette außerhalb von Mutter Natur rühmen, mit echtem Pelz bedeckten Tier-Puppen und einer Empfindsamkeit, die mehr Indie ist als Mainstream. Der Stil des Films, paradoxerweise gleichzeitig kunstvoll und rauh, positioniert diesen Streifen als den Anti-Computeranimations-Film dieser Saison. Sein Retro-Charme wird vermutlich eher Erwachsene ansprechen.

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Kommentare (99) — Film: Der fantastische Mr. Fox


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Codebreaker

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Bewertung7.0Sehenswert

Weiter geht es auf meiner Reise durch die Filmographie von Wes Anderson.
Nachdem ich nun endlich "Darjeeling Limited" sah, folgte also auch direkt im Anschluss "Der fantastische Mr. Fox", der im Gegensatz zu Darjeeling Limited ja sehr gute Wertung unter meinen Freunden und auch so allgemein genießt, was meine Erwartungen doch recht ansteigen ließ.

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Man erkennt sofort, dass es sich hierbei um einen Wes Anderson Film handelt.
Der ganz eigene Humor, die Optik, die Charaktere, die Einstellungen, einfach alles ist hier so einzigartig, wie ich es eben von ihm gewohnt bin und wofür ich ihn mag. Diese ganz eigene, unverwechselbare Handschrift.

Wes ist wirklich einer der Regisseure, die man wahrscheinlich immer erkennen wird, auch, wenn man vorher nicht weiß, von wem der Film den man gerade sieht nun wirklich ist.

So richtig umgehauen hat mich "Der fantastische Mr. Fox" nun, leider, nicht, was aber nicht bedeuten soll, der Film sei schlecht. Das ist er nämlich nicht.
Wir bekommen eine Geschichte über eben besagten Mr. Fox, der einst ein Profi darin war sein Futter zu stehlen, als dann aber seine Frau schwanger wurde, beendete er seine Karriere. Irgendwann jedoch will er noch ein letztes Ding drehen, will es sich noch einmal beweisen. Ein letzter Coup. Das klingt alles eigentlich gar nicht so wie eine Geschichte rund um Füchse und andere Waldbewohner, sondern eher wie irgendeine Gangstergeschichte. Und gerade diese Verpackung einer bekannten Geschichte in das Leben im Wald, in eine Fuchsfamilie, hat mir irgendwie gefallen. Dazu kommen dann noch diverse andere "bekannte" Strukturen oder Klischees, wie ein Vater - Sohn Konflikt, der "Neue" der einen Altbekannten aussticht, solche Dinge eben, die durch ihre Verpackung aber eben nicht 0815 wirken.

Trotzdem ist das alles irgendwie besonders.

Dazu kommen viele Figuren, die eben alle etwas ganz eigenes haben.
Sei es Mr. Fox, der "Gangster", der Familienvater, mit seiner Angst vor Wölfen und seiner ganz eigenen Art.
Sei es seine Familie, Mrs. Fox die zu ihrem Mann hält oder Ash der seinem Vater gefallen will.
Sei es die Ratte, die ich irgenwie echt cool fand, fast schon mystisch, wenn man mich versteht.
Alle waren sie cool, alle waren sie mehr als "nur eine Ratte" oder "nur ein Fuchs".

"Der fantastische Mr. Fox" ist eben ein richtig schöner Film. Er ist kurzweilig, hat einen richtig tollen Soundtrack, Witz, Drama und ist in seiner StopMotion Machart natürlich auch wahnsinnig liebevoll gemacht. Ob er nun so passend für Kinder geeignet ist, kann ich nicht beurteilen, doch ich kann mir das schon vorstellen. Vor allem ist es eben auch schön, dass der eben nicht strikt darauf abzielt den Kinder zu gefallen, nein, da sieht man auch mal wie Hühner sterben und sowas eben.

___

Wie gesagt, mich hat der Film jetzt nicht so dermaßen umgehauen, wie ich es vielleicht gewollt habe. Aber trotzdem handelt es sich hierbei um einen richtig schönen Film, mit tollen Figuren und einer netten Geschichte, die wunderbar verpackt ist. Wir haben einen tollen Soundtrack und wahnsinnig schöne Bilder und eben den typischen Anderson - Stil.
Eben ein wirklich schöner Film!
Potential nach oben ist für künftige Sichtungen, die sicherlich kommen werden, vorhanden.

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Codebreaker

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Ganz genau, habe da noch so einiges vor mir, freue mich schon drauf! :)
Jop, wie gesagt, bei dem was ich so an Kommentaren gelesen habe, hatte ich bei Darjeeling Limited auch wirklich eher gehemmte Erwartungen, aber irgendwie hat der mir dann doch ziemlich gut gefallen, eben besser als erwartet.
Und zu dem hier, wie gesagt, ich fand ihn schon gut, nur so dermaßen gepackt hat er mich dann eben nicht. :D


Murphante

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Kenn ich nur als "Nintendo" Game ... hatte ich damals bei Karstadt den Highscore versucht zu knacken ;)


Lorion42

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein typischer Anderson. Er legt wie immer sehr viel Wert auf Skurrilität und weniger auf eine ausgereifte Story. Da der Film auf einem Kinderbuch basiert, hätte ich erwartet, dass der Film auch versucht Kindern zu gefallen, doch ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Kinder Spaß daran haben. Die Probleme der Charaktere wirken zu sehr wie typische Zivilisationskrankheiten. Da es Tiere sind, soll es wohl skurril wirken, aber das trifft leider nicht mein Humorverständnis. Gegen Optik und Inszenierung kann man nichts sagen, aber ich hätte gerne auch eine Geschichte, die den Wunsch hat etwas zu erzählen. Den Eindruck hatte ich leider nicht.
Bisher gab es noch keinen schlechten Film von Wes Anderson, aber wirklich begeistert hat mich bisher leider auch keiner. Weiter angucken werde ich sie mir trotzdem. Bin gespannt auf Grand Budapest Hotel.

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Drax

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Bewertung6.5Ganz gut

Auch bei diesem Film erkennt an sofort die typische Handschrift von Wes Anderson, so gibt es viel Liebe zum Detail, Skurrilität und eine gewisse Melancholie.
Nichtsdestotrotz kann mich dieser Anderson leider nicht ganz so begeistern, was vor allem an der doch recht braven und etwas kindlichen Story liegt.
Dennoch wirkt die Stop-Motion-Technik recht erfrischend und auch die Gags sind ganz ordentlich, so das auch dieser Film von Wes Anderson letzendlich ganz unterhaltsam ist.

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Solveig

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Ich habe mir den Film aufgenommen und kann mir vorstellen, dass er bei mir ähnlich abschneiden wird. Mal sehen. ;)


dannydiaz

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ich muss sagen die englische Fassung mit George Clooneys Stimme ist tausend Mal lustiger und macht den Großteil des Charms aus.


uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

richtig cool gemacht und witzig ohne ende...

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megaterminator

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Bewertung5.0Geht so

Hab den Film nie gesehn Schein aber nettt

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MrMo

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du bewertest filme die du nicht gesehen hast? herzlichen glückwunsch


Martin.Eyxtra

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die bewertung interessiert uns eher weniger ;)


BenniArt

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Bewertung5.5Geht so

Für mich bleibt die Liebe mancher Menschen zu diesem Regisseur leider immer noch ein Rätsel - für mich, der ich sehr viele Stop Motions gesehen (und selber gemacht) habe und somit das hier ja eigentlich mein Gebiet sein müsste, leider ein aussageloses, kurzweiliges und nicht wirklich spannendes Werk, welches keiner weiteren Beachtung würdig ist. Schade, Wes, wir werden wohl nie Freunde :/

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Hetzer86

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Fail...


BenniArt

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Wieso denn Fail? Eine Erklärung würde mich wohl eher überzeugen als eine dahingestellte Aussage ;)


JimiAntiloop

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Bewertung9.0Herausragend

***Dieser Kommentar ist ein Geschenk an "Hfonda15" im Rahmen der Userwichtelkommentaraktion 2013.***

FABELHAFT kann nur das einzige Wort sein, denn nichts anderes ist dieses grandios liebevoll detailierte StopMotionWerk, eine moderne Fabel. Fabeln sind Geschichten in denen die Tiere im Mittelpunkt stehen, als wäre es vollkommen normal können diese sprechen und der Mensch spielt eben nur maximal die 2te Geige. Natürlich stimmt diese Versinnbildlichung nicht nur zufälligerweise mit in der Wirklichkeit anzutreffenden Charakteren überein, sondern die Personifizierung und zivilisierte vermenschlichte Darstellung der Tiere rückt ganz gezielt uns Menschen und das doch so vielmehr Trieb gesteuerte Tier, ganz nah zusammen. Sie hieft Trieb und Intelligenz sozusagen auf eine Bedeutungsebene.
Was wissen wir aus unserer Kindheit über den Fuchs? Genau, der ist der Schlauberger unter den Tieren, aber er ist eben auch hinterlistig und bedingt dadurch eigensinnig. Der Fuchs hat ein großes Ego und wahrscheinlich ist dies auch der Grund warum sein Fell so anziehend purpur rot im Licht erscheint.
"Der Fantastische Mister Fox" schickt den Zuschauer omit auf eine Reise in die von diesen Eigenschaften bestimmte Psyche des Fuches und man wird Zeuge in welche prekäre Situationen nach und nach alle durch seine Eigensinnigkeit mit hineingezogen werden. Kann man daraus etwas für das hier und jetzt und größere Zusammenhänge lernen?!?
Naklar, denn das zeichnet fabelhafte Fabeln schließlich aus.
Bleibt mir noch zu erwähnen, das man durchgängig witzige Dialoge und Situationen geboten bekommt und dieser Film deshalb nicht nur spannend ist, sondern auch sehr unterhaltsam.
Es gibt da auch diesen Song von "Käpt'n Peng" welcher seine Inspiration aus diesem Film gezogen hat und in fabelhafter Bildsprache ebenfalls von einem Fuchspaar zu erzählen weiß, welches sich auf Transformationspfaden bewegt.
Wer interessiert ist, der suche nach dem Song "Sie lieben sich". Ein Titel der perfekt zum Fantastischen Mister Fox passt, den irgendwie scheint es, sind alle Verkettungen durch Liebe ausgelöst wurden. Die Entscheidung darüber, ob dies schließlich gut oder schlecht ist, obliegt wie immer dem Betrachter.

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Lydia Huxley

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Im wahrsten Sinne fabelhaft :) Toll gemacht, Jimi!


The Freewheelin Fonda

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Vielen Dank für diesen Kommentar Jimi :)
An alle die den noch nicht kennen: Unbedingt angucken mit "Die Tiefseetaucher" und "Moonrise Kingdom" der beste von Wes Anderson, absolut genial!


LivingDead

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als wäre es ein Befreiungsschlag, inszeniert Anderson hier einen Animationsfilm, der vor Ideen und aberwitzigen Szenen nur so sprießt. Ganz deutlich ist seine visuelle Sparache zu erkennen. Ganz deutlich stellt sich hier jenes Gefühl ein, bei dem man sich in die Vorstellungskraft eines Kindes zurück versetzt sieht, welches sich bildhaft jene Gute-Nacht-Geschichte vorstellt, welche ihm gerade erzählt wird. Und dennoch streift Anderson hier bissige gesellschaftskritische Tendenzen, welche in solch deutlicher Form zuletzt abhanden gekommen schien.

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razzo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mit diesem Film hat mich der gute Wes endgültig verzaubert. Ganz, ganz großes Kino mit welcher Leichtigkeit und Detailliebe er dieses wunderbare Abenteuer inszeniert, wie er seinen liebenswerten Figuren diese angenehme Skurilität verleiht, die aus einem Film ein Wes Anderson Erlebnis macht. Wer sonst hat schon so ein feines Händchen für Ästhetik und Originalität?! So ist der ''Der fantastische Mr. Fox'' nicht nur ein eigenwilliges Märchen, sondern auch gefühlvolles Wohlfühlkino mit Herz und Humor, das einen für 90 Minuten in seine bunte Welt entführt. Dauerlächeln inklusive. Was bleibt da noch zu sagen. Dieser Film ist einfach...fantastisch.

Das nächste Mal tanze ich am Ende mit.

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Copacabanasun

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach nur fantastisch Mr. Fox. :)

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Martin Oberndorf

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Verfuchst noch eins!


Copacabanasun

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So kann man den Film auch beschreiben Martin :D


MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss gestehen, dass ich nicht allzu viel mit Andersons Arbeiten anfangen kann. Es wirkte meist alles zu sehr konstruiert, zu sehr darauf bedacht exzentrisch zu sein, um der Exzentrik Willen. So sind die Filme, wie z. B. „Rushmore“, „Die Royal Tenenbaums“ oder „Darjeeling Limited“ nicht wirklich schlecht, aber eben auch nur gerade unterhaltsam. Ich war und bin also, was Wes Anderson betrifft, sagen wir mal vorbelastet.
Doch glücklicherweise fällt „Der fantastische Mr. Fox“ hier etwas aus der Reihe und mag es nur an seiner Machart liegen. Denn mit viel, viel Liebe zum Detail hat das Team von Wes Anderson aus dem Nichts eine kunterbunte, ja surreale Puppenwelt erschaffen, weshalb es sich allein schon der visuellen Präsenz wegen her lohnt, „Der fantastische Mr. Fox“ anzuschauen. Man erkennt zwar unmerklich, an den Veränderungen der Originalgeschichte von Roald Dahl, die Handschrift von Wes Anderson, doch tut dies in diesem Fall dem Spaß und der Unterhaltung keinen Abbruch, auch wenn das übliche Thema Anerkennung in der Familie und Gesellschaft durchaus präsent ist und mit der Exzentrik nicht gespart wird. Doch in diesem Puppenuniversum geht Andersons Drang zum Skurrilen auf. Unterlegt mit einem lockeren Soundtrack für den sich Alexandre Desplat verantwortlich zeigt, ist „Der fantastische Mr. Fox“ ein wunderbares Abenteuer, das nicht nur auf intelligente Weise unterhält, sonder ebenso schlicht und ergreifend auf visueller Ebene punktet.
Pflicht für Anderson-Fans und definitiv mal eine Sichtung Wert, auch wenn man, so wie ich, Filmen von Wes Anderson eher skeptisch gegenüber steht.

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strangelet

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein echter Anderson ist das inhaltlich nicht, dazu ist der Film nicht verrückt genug. Aber Roald Dahl hat ja auch eine blühende Fantasie, und zusammen mit Wes Andersons doch unverkennbarem ästhetischen Stil kommt dafür am Ende ein um so charmanteres Juwel heraus, das auch Leuten gefallen dürfte, denen sowas wie die "Tiefseetaucher" eine Nummer zu abgefahren ist.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung9.5Herausragend

VERFUCHST NOCH EINS!!!
Wes Anderson ist, Gott!!!!!!!!

Nein, die Anzeige stimmt und die Bewertung, die ich hier gebe habe ich ach langem Überlegen äußerst gerne verteilt.
9,5 Punkte für dieses Werk, womit der fantastische Mr. Fox bei mir auf einer Ebene mit Meisterwerken wie ,,Die 12 Geschworenen" ,,Uhrwerk Orange" oder ,,Einer flog über das Kuckucksnest" steht!
Zu viele Punkte für einen so kleinen Film, von einem Regisseur der für viele Leute immer noch so eine Art Geheimtipp ist?
NEIN! Ich liebe diesen Film hier jetzt schon, seine Charaktere, seine Optik, die Musik, das Tempo, die Erzählweise der Geschichte und eigentlich alles am ,,Fantastischen Mr. Fox"

WO holt sich Wes Anderson sooo viel Kreativität her?
Eine KINDERgeschichte über einen Exgauner, einen Fuchs, der einst ein berüchtigter Hühnerdieb war und seinen Job wegen seiner Familie an den Nagel gehängt hat!
Doch nach ein paar Jahren wird er rückfällig und fängt wieder an Hühner zu stehlen, doch dieses Mal hat er ein paar mächtige Bauern auf den Plan gerufen, die Mr. Fox ans Fell wollen!
Diese simple Story, die einem Kinderbuch entsprungen ist, von Wes Anderson SO GENIAL umgesetzt!
Charaktere, die so toll ausgearbeitet wurden und ständig mit den Klischees ihrer tierischen Eigenschaften spielen, ein lockerer Soundtrack, Hunderte von liebevoll gestalteten Details und ein einzigartiger Humor, wie die tollen familiären Beziehungen, die Anderson wie immer einbaut.

Ja ich gebe zu ich wiederhole mich in diesem Kommentar des öfteren und kann auf Grund meiner guten Laune und der schlichten Perfektion des Streifens nicht die richtigen Worte finden aber wenn ich ehrlich bin wüsste ich auch gar nicht was ich noch machen kann, außer die ganze Community aufzurufen diesen Film anzusehen!

SCHAUT IHN EUCH AN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Denn beschreiben kann man dieses Werk nicht, man muss es einfach sehen!
Für sowas wurden Filme erfunden, für solche filmischen Experimente, wo man auch mal irgendwelche Handpuppen zum Leben erweckt und sie realistischer und sympatischer wirken als irgendwelche technisch erschaffenen Viechers aus Avatar, hier wird eine so tolle humorvolle Erzählung erschaffen, die alle Eigenschaften vom Medium Film nutzt und sich jeder in perfekter Weise bedient, die bei mir schon fast Lieblingsfilmpotential hat!

DANKE Wes Anderson, dass es solche Ausnahmegestalten, solche Querdenker und kreativen Genies wie Sie, noch in aktuellen Filmen gibt!

Die bisherigen Werke von ihm waren fast alle genial!
The Darjeeling Limited: 7 Punkte
Rushmore: 8 Punkte
The Royal tennenbaums: 8 Punkte
Moonrise Kingdom: 8,5 Punkte
Die Tiefseetaucher: 9,5 Punkte
und jetzt der Fantastische Mr. Fox
Mein neuster Lieblingsfilm von ihm!

bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 11 Antworten

Copacabanasun

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sehr schöner Kommi. :)


The Freewheelin Fonda

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@Simon die Kinderdarsteller waren überragend aber Murray fand ich wie immer absolut genial!
@Copacabanasun Danke dir ;)


CJ1203

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Bewertung3.0Schwach

Wie Wes Anderson mit "Der fantastische Mr. Fox" dem Publikum seine Hipster-Ideologie schamlos vor Augen führt und dafür von allen Seiten noch Beifall erntet, ist schon beeindruckend. Dabei ist, zweifelsohne, die Stop-Motion-Technik eindrucksvoll und die Geschichte über alle Maßen gewitzt - aber die Botschaft des Films wirkt doch arg irreführend. Freilich kann und muss man Andersons Werk als eine Parabel über den schlauen Fuchs sehen und im Rahmen dieser Möglichkeiten funktioniert der Film auch, aber dass das Anders-Sein als zentrale Message nur im Sinne eines Stärker, Schneller, Besser verstanden wird, ist schon ziemlich bedauerlich, um nicht zu sagen gefährlich. Die Sympathie, die der Streifen durch die ausgereifte Ausarbeitung der Figuren gewinnt, zerstört er in dem Moment, in dem das fuchsige Schnippchen-Schlagen zur Maxime jedweden Handelns verkommt und alles Weitere nur am Erfolg oder Misserfolg, am Können oder Nicht-Können gemessen wird. Der Sohn gewinnt den Respekt des Vaters erst, als er schafft, was bisher keiner konnte. Zwischen Sein und Nicht-Sein verläuft das Wes Anderson'sche Universum. Anders ist nur die Herangehensweise, den Rest schlägt er mit Ideologie.

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CJ1203

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Ja, ich hab das mit dem Anders-Sein so ganz anders aufgefasst als du. Soll nicht heißen, dass ich nicht versucht hätte, den Film zu mögen, aber gerade was die Figur des Ash betrifft, hab ich so meine liebe Not... Wenn sein Motiv bis zum Ende durchgehalten worden wäre - er also zu keiner Zeit den Ansprüchen des Vaters genügen hätte können, wäre der Film in meinen Augen um eine Komponente bereichert. Aber so ist es schließlich doch so, dass Besser-Machen und Besser-Wissen (was ja den schlauen Fuchs durchaus auszeichnen darf, aber hier einfach übertrieben dargestellt wird) mich zutiefst unbefriedigt zurückgelassen haben.


Martin Oberndorf

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Also ich glaube bei dem Film hängt viel davon ab, ob man mit den Charakteren und deren Eigenarten sympathisiert oder nicht.


Secunda

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der fantastische Mr. Fox? Auf jeden Fall!
Ein kleiner Fuchs in großer Szene gesetzt, vermittelt dieser Stop-Motion-Film deffenitiv den Eindruck mitten in der Welt von Roald Dahl zu stecken.
Eine liebevolle Umsetzung mittels atmosphärisch dichten Bildern und die Liebe noch zum aller kleinsten Detail machen diesen Film zu einem kleinen Meisterwerk. Jedes Szenenbild lädt zur genaueren Betrachtung ein, auch die Dialoge sind intelligent und zugleich auf eine humorvolle Weise sehr tiefgründig.

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Hagen Hagen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach wunderbar. Hab ich schon mal einen Film gesehen, der mit so viel Liebe und Hingabe gemacht wurde? Ich weiß es nicht. Und die Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle. Wahnsinn.

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hin und wieder gibt es die Filme, die uns überraschen.
Die nach wenig aussehen und inhaltlich doch so viel zu bieten haben.
Und das vielleicht auch noch auf eine Weise, die wir so noch nie gesehen haben.
Bei mir was das "Der fantastische Mr. Fox".

Dies war mein erster Kontakt mit Wes Anderson.
Der zweite war dann "Moonrise Kingdom".
Einen dritten gab es zum Zeitpunkt dieses Kommentares noch nicht, aber ich kann versichern, es wird einen geben (eventuell ist er ja schon eingetreten, wenn du das liest).
Auf jeden Fall muss ich sagen, dass es für mich selten eine positivere Überraschung gegeben hat, als bei diesem Film.
Moviepilot hat ihn mir in meine Top100 gesetzt, die Kritiken waren alle gut, auf iMDb hat er 7.8 und der Regisseur Wes Anderson wurde mir wärmstens empfohlen.
Dennoch waren meine Erwartungen jetzt nicht unbedingt so groß. Denn irgendwie konnten mich weder Handlung noch Trailer beeindrucken.
Das liegt weder daran, dass ich etwas gegen Animationsfilme habe, noch etwas gegen den Stil. Aber... naja.
"Hörst halt auf die guten Stimmen. Jeder liebt den Streifen." sagte ich mir.

Ich bin froh, dass ich auf die guten Stimmen gehört hab.
Der Film ist sowas von grandios, ich... wow.
Als der Abspann lief musste ich mich erst einmal sammeln.
Aber ich war mir sicher, dass ich den Streifen mit meiner Höchstnote auszeichnen würde. Ich musste es. Ich hätte nicht mehr in den Spiegel blicken können, wenn nicht.
Doch was macht den Film zu einem 10.0-Punkte-Film?
1. Der Film ist viel tiefgründiger als der normale Animationsfilm.
2. Der Film ist derart "ausgefuchst" und originell, dass ich schon etwas enttäuscht bin, dass der Film bei den Oscars "nur" für Animation und Musik nominiert war, und nicht auch für den Drehbuchoscar (adaptiert).
Die Dialoge muss man sich mal ausdenken.

Vorsichtig würde ich den Film als animierten "Little Miss Sunshine" mit anthropomorphen Tieren bezeichnen.
Ja. Das trifft's denk ich. Das sind bereits drei positive Faktoren.

Der Film ist so viel, da er sehr viele wunderbare Charaktere hat.
Als Erstes ist eine wunderschöne Geschichte über das Anderssein.
Durch Ash (der auch mein Lieblingscharakter ist) sehen wir, dass es sehr schwer ist, nicht der Norm zu entsprechen. Dass es nicht leicht ist, sich einzufinden, sich zu wehren, und dass es eben so schwer sein kann, sein näheres Umfeld zu beeindrucken. Dabei übersieht er voll und ganz, dass sein eigentlich bester Freund der ist, den er am Meisten hasst.
Dann aber ist der Film eine Geschichte um Verpflichtungen, und dem Drang, trotzdem frei sein zu wollen.
Mr. "Foxy" Fox ist ein wildes Tier, er ist ein Hühnerdieb. Und wegen seiner Familie ist er ein ruhigeres Leben eingegangen. Und dieser Konflikt, auf einer Seite die Liebe zu seiner Familie, auf der anderen Seite seiner innersten Bedürfnisse, steht im zentralen Mittelpunkt.
Und als Drittes, vielleicht am Wenigsten offensíchtlich, ist dieser Film auch eine Abrechnung mit den sozialen Ständen.
Die Tiere leben unter der Erde, und müssen von den Reichen, den Bauern auf der Oberseite stehlen, um überleben zu können.

Aber auch humor- und einfallstechnisch hat der Film äußerst viel zu bieten.
Seien es das Markenzeichen von Mr. Fox (pfeif pfeif klick klack), die Liebe der Hunde zu Blaubeeren, oder allgemein, dass sich unter der Erde ein richtiges soziales Gefüge befindet. Mit Tieren. I like it. No, I love it!

Und dann diese Charaktere.
Mr. Fox. Mrs. Fox. Ash. Kristofferson. Dachs. Kylie.
Genial!
Und ich bleibe dabei, dass das Highlight hierbei immer noch Ash und Kristofferson.
Letzterer hat übrigens im Deutschen die Synchronstimme von Michael Cera, weswegen ich oft an denselben denken musste, was für mich als leidenschaftlicher "Juno"-Fan ja ein Pluspunkt ist.

Nur bei den Angaben in Fuchsjahren hat ich einen Wermutstropfen. Die Zeit vergeht für unsere Protagonisten zu schnell. Und dabei mag ich sie doch so.

Aber dennoch: "Der fantastische Mr. Fox" macht seinem Titel alle Ehre.
"Wir sind einfach anders. Wir alle. [...] Aber irgendwie ist das auch fantastisch, nicht wahr?"
Allerdings. Also ich für meinen Teil bin anders.
Der Film auch. Und ich würd mal sagen, das ist fantastisch!
*pfeif pfeif klick klack*

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The Freewheelin Fonda

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Tiefseetaucher von dem ist noch ziemlich genial(da hab ich sogar unglaubliche9,5 Punkte vergeben und du weißt wie ich streng ich ja teilweise bin) der ist wirklich ein Meisterwerk des skurilen Humors, bin gespannt wie deine Kritiken von Anderson Filmen in der Zukunft ausfallen :)


Martin Oberndorf

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Hoffentlich gut.
...
Ein Moonrise Kingdom-Kommentar von mir wird definitiv kommen.
Muss mich nur noch sammeln.


ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Er macht es schon wieder, nur macht er es diesmal mit Puppen! Viel verrückter als dieser Ansatz ist aber, das Wes Andersons ganz eigene Welt auch auf diese Weise hervorragend funktioniert. Mehr als das: Ich für meinen Teil empfinde "Fantastic Mr. Fox" tatsäch als sein bis dahin ausgereiftestes Werk. Denn neben all den Wirren des Lebens, den Neurosen und Zweifeln am Dasein, welche auch die menschlichen Pendants schon hatten, schafft es diese Getier bei mir richtige Empathie zu wecken, vermitteln sie eine Herzlichkeite, die Andersons Filmen vorher etwas abging.
Zugute kommt dem Film dabei aber auch, dass Anderson hier reichlich neue Einflüsse inhaltlicher Art in sein Werk einfliessen lässt. Die Familie, es ist halt diesmal eine Fuchsfamilie, stellt zwar wieder einmal den Ausgangspunkt des Films dar, aber "Fantastic Mr. Fox" konzentriert sich nicht so sehr allein auf diese. "Fantastic Mr. Fox" ist genauso putziger Heist-Movie, eine süße gesellschaftliche Parabel, knuffige Komödie und vorallem ein fulminantes Schelmenstück. Erstaunlicherweise nimmt man diese liebenswerten Bewohner des Waldes aber immer völlig Ernst. Zumindest so Ernst, wie man Figuren in einem Wes Anderson Film eben nehmen kann.
Für mich wurden hier wirklich alle Qualitäten dieses Filmemachers in ein völlig anderes Erscheinungsbild übertragen und hinzu wurden die dadurch entstandenen neuen Möglichkeiten hervorragend genutzt. Der Humor von "Fantastic Mr. Fox" greift um einiges besser als bei seinen Vorgängern und er schafft es sogar seine leise Gesellschaftskritik zielgerichteter als diese abzufeuern. Sogar ein klein bißchen Philosophie finden den Weg in diesen Film.
Kurzum: Intelligente Unterhaltung die tatsächlich genauso Spaß macht, wie sich auch zum Nachdenken anregt. Toll!

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Memduman

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Kylie war glaub ich ein Opossum, oder? Auf jeden fall: Find ich gut! Er war auch der coolste ;) VIP Mitglieder erhalten eine Titatium Card, hehe!


ElMagico

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Stimmt...da hab ich mich verwirren lassen!
Bekommen sie aber nur, wenn sie ihre Rechnungen auch immer verlässlich zahlen ;)


jacker

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Bewertung9.0Herausragend

Kurz und knapp: Was für ein genialer Film?!

Wes Anderson, der Meister des Schrägen begibt sich hier, skurril und liebenswert wie immer, auf (fast) völliges Neuland und schießt bereits im ersten Stop-Motion-Schuss den Vogel ab!
Oder dem Fuchs den Schwanz?
Alles im kleinen Kosmos des 'fantastischen Mr. Fox' trägt so klar Anderson's sofort erkennbare, liebenswerte Handschrift, dass es einen förmlich anspringt:
Die Charakterzeichnung der Figuren, die 'Kulisse', die humorvollen Dialoge, das Regelwerk des leicht verständlichen Ballspiels, die verspielte und detailverliebte Optik..
Alles halt.
Von der ersten Sekunde an wird man in eine gemütliche, orangefarbene Welt gesogen die man nicht mehr verlassen möchte. Zum einen weil sie einfach unfassbar schön aussieht, was hier als Stop-Motion-/Animationshybrid geschaffen wird ist absolut einzigartig, zum anderen weil ihre (tierischen) Bewohner allesamt so putzig und charmant daher kommen, dass man am liebsten direkt mit will auf die Diebestouren durch Hühnerställe. Bis auf ein paar kleine, alkoholisierte Ausnahmen..

Das schöne bei diesem Film, wie eigentlich bei allen neueren Anderson-Filmen, ist außerdem der verborgene Kern. Auf Anhieb ist zwar alles erst mal ein großer und sehr, sehr lustiger Spaß, aber wenn man etwas unter die Schale schaut steckt so viel wahres über das menschliche Miteinander darin, dass man sich vor Denkanstößen kaum retten kann.

Ein absolutes Meisterwerk, das ich mir noch sehr oft ansehen werde!

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Prechtl

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Ein Film, den man sich auch öfter ansehen kann, was nicht jeder Film von sich behaupten kann :D


jacker

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Das stimmt, der Film kommt auf jeden Fall in die Sammlung, ist ja einer der (leider) wenigen Andersons die es schon auf blauer Scheibe gibt!


Joone44

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Boggis, Bunce, and Bean
One Short, one fat, one lean
Those horrible crooks
So different in looks
Are nonetheless equally mean“

Ständig ist da dieses stockende Bild. Das Fell von den Tieren hat dann auch noch so ein seltsames Eigenleben. Und was soll dieser aggressiv orange Farbschleier? Eins ist sicher: Besonders leidenschaftliche Pixar-Anhänger werden bei „Fantastic Mr. Fox“ schnell unter Augenschmerzen leiden. Stop-Motion-Freaks wie ich fallen dagegen in Ohnmacht. So viel Nostalgie auf einmal habe ich schon lange nicht mehr in einem Film erlebt. Hier passt einfach alles. Der charmante Humor, die knuffigen und eleganten Charaktere, der Country-Soundtrack, die Trickanimationen. Dieser Film ist halt…nun ja…fantastisch!

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ProsperDune

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Miau ist der erste Schritt. Guter Anfang, kann nur besser werden. :)


Joone44

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;-)



Deine Meinung zum Film Der fantastische Mr. Fox