[...] „Der fantastische Mr. Fox“ bietet rein optisch – auch durch viele kleine Details – eine wirklich nette Abwechslung im Vergleich zu den sonstigen zeitgenössischen Animationsfilmen, und die prominenten Stimmen sorgen für flotte, freche Dialoge mit einer guten Portion trockenen Humors. Dennoch ist es kein Wunder, dass der Film nahezu sämtliche Preise, für die er nominiert war, an Pixars „Oben“ abgeben musste. Wo Optik und Sound punkten, bleibt die Story relativ flach und tut sich schwer damit, ein prägnantes Ende zu finden. Eine tolle Verpackung für etwas im Kern gar nicht mal so Sehenswertes.
Bei all dem ganzen 3D-Gedöns und computeranimierten Kinderfilmchen, mit CGI vollgepackten Popcornfilmen und Remakes und RomComs, ist es geradezu eine Wohltat, mal wieder etwas „Handgemachtes“ zusehen. Stop-Motion, bei der man eben dieses auch sieht, ohne Brillenzwang, ohne HD-Wahn. Der fantastische Mr. Fox und seine Kumpels sind Puppen, und das sieht man. Sie bewegen sich nicht flüssig, haben ein „X“ in den Augen, wenn sie k.o. sind und sehen in manchen Szenen nicht mal ansatzweise realistisch aus. Aber das ist alles vollkommen ok. Das ist gewollt und funktioniert, und all die Leute, die die ganzen Animes so toll finden, tuen das ja sicherlich nicht aufgrund der realistischen Darstellungsweise oder den schönen Zeichnungen. Es kommt schließlich immer darauf an, was man daraus macht. Und Wes Anderson machte daraus einen sehr witzigen, vor allem aber unterhaltsamen Film. Und nicht nur weil Mr. Fox von George Clooney gesprochen wird: Auch vom Inhalte her könnte der Film genausogut „Fox’ Eleven“ heißen, hat er doch auch ein wenig eines Heist Movies. [...]
Wes Anderson ist mit Der fantastische Mr. Fox ein kleiner Glücksgriff gelungen. Er schafft es seinen Stil mühelos ins Stop-Motion-Animationsfach zu transformieren und sein Oeuvre gleichzeitig geschickt zu erweitern. Ein Highlight dabei natürlich die großartigen Synchronsprecher und die bewusst simple aber verspielte Retrooptik. Auch die Story gibt sich wunderbar kreativ und versteht es symbolische Aspekte genau wie schrägen Humor zu integrieren. Der fantastische Mr. Fox ist somit für alle Freunde von kreativen und intelligenten Animationsfilmen eine klare Empfehlung.
DER FANTASTISCHE MR. FOX, der erste Animationsfilm des visionären Regisseurs Wes Anderson ("Darjeeling Limited", "Die Tiefseetaucher", "Die Royal Tenenbaums"), beruht auf dem beliebten Weltbestseller von Roald Dahl ("Charlie und die Schokoladenfabrik"), wurde jedoch von Anderson und seinem Drehbuch-Co-Autor Noah Baumbach ("Die Tiefseetaucher") für die Kinoadaption mit zusätzlichen Szenen und Charakteren...
Der mit stimmungsvollem 60er-Jahre Soundtrack-Hits begleitete kleine feine Streifen ist voller Witz, Anspielungen und gesellschaftspolitischer Pointen. Motto: Wir haben zwar keine Chance, aber wir sind viele und nutzen die, also die Nicht-Chance, voll aus.
Hier, wo für den Trickfilm alles erfunden, gebaut, angemalt und bewegt werden muss, beweist die Detailliebe der Anderson-Familie noch einmal ihre Idee: das haargenaue Auskleiden noch der kleinsten Winkel für eine Welt, die so in sich geschlossen ist wie auch gerade deswegen offen für Projektionen meiner eigenen Geschichte. Dass diese Offenheit selbst dort Platz hat, wo Gags um preisreduzierte Banditenhüte, Schmetter-Krachen-Spielregeln, vergiftete Blaubeeren und Wach-Beagles (»Denk daran, sie sind überhaupt nicht schlau, aber dafür unglaublich paranoid!«) den in sich schon beglückenden Rhythmus einer aberwitzigen Familien-Capermovie-Komödie bilden, ist das Geheimnis. So kommt auch eine Kinderbuchwelt wie diese zu einer Vertracktheit, die dem Erwachsenwerden die irren Züge, das Schöne und auch das Ungerechte lässt. (...)
Wes Anderson hat sich hier zwar eine bekannte Geschichte zur Vorlage genommen, eine werkgetreue Verfilmung wollte er allerdings nicht abliefern. Stattdessen erzählt er erneut eine dysfunctional family-Geschichte, dreht einen klassischen Wes Anderson-Film – und was für einen. Tatsächlich war der Filmemacher seit seinem Meisterwerk Rushmore nicht mehr so gut. Das Selbstmitleid aus Darjeeling Limited, seinem bis dato vielleicht schwächsten Film, ist einer großen Portion Selbstironie gewichen, der Humor ist zwar noch immer sehr skurril und sehr eigen, aber er wirkt lockerer, natürlicher, weniger verkrampft als noch in Darjeeling. Zum ersten Mal scheint sich Wes Anderson hier bewusst, dass er keine neue Geschichte erzählt und mal wieder denselben Film dreht wie viele Male zuvor und nimmt sich daher ein kleines Bisschen selbst aufs Korn. Auf diese Weise macht Fantastic Mr. Fox nicht nur mehr Spaß, sondern kommt auch überzeugender, da weniger krampfhaft, weniger mit der Brechstange konzipiert rüber, sodass die Familien-Konflikte auch mal wieder ein Bisschen berühren können.
Der besondere Charme von „Der fantastische Mr. Fox“ besteht nicht so sehr in der ohnehin vorhersehbaren Handlung als vielmehr in den vielen kleinen Episoden am Rande, etwa mit einer Ratte als Lagerhauswächterin oder auch im sogenannten „Whackbat“-Spiel, einer Mischung aus Baseball und Cricket, in dem Mr. Fox ein großer Meister war und nun von Sohn Ash und Neffen Kristofferson nachgeahmt wird. Darüber hinaus überzeugen insbesondere die mit viel Empathie gezeichneten Figuren und das bis in die Details liebevoll gestaltete Produktionsdesign. Beste Beispiele dafür liefern die eleganten Kostüme, etwa der Cordanzug Mr. Fox’, oder auch die detailreiche und stilvolle Ausstattung der Anwaltskanzlei „Dachs, Bieber und Bieber“. Dazu kommt die inszenatorische Pfiffigkeit, die sich in den bereits angesprochenen eigentümlichen Bewegungen, aber etwa auch im „Markenzeichen“ des Mr. Fox – „Pfiff Pfiff, Zungenschnalz!“ ausdrückt. Das eigentliche Sujet des Filmes ist jedoch die Familie. Denn der eigentliche Konflikt, der die Handlung vorantreibt, liegt im Zwiespalt zwischen dem abenteuerlustigen, ungebunden-wilden Leben, zu dem sich Mr. Fox zurücksehnt, und der gesetzten und geborgenen Existenz in der Familie.
Mit dem kaum subtilen „klassenkämpferischen“ Subtext des Plots öffnet sich Anderson auch Themen, die in seinem Kosmos bislang eher unbekannt waren. Am Ende ist es der materielle Überlebenskampf, der die Foxens und die anderen Tiere, bei allen gegenseitigen Animositäten, zur Solidargemeinschaft zusammenschweißt, ein wortwörtlich in den Untergrund verbannter Guerillatrupp, der bei Nacht seine Schläge gegen die Supermärkte der reichen Unterdrücker ausführt. Vielleicht kann man sagen, dass Wes Anderson in Der fantastische Mr. Fox den familiären Kampfschauplatz erstmals auf den sozialen Raum ausdehnt. Sein technisch betrachtet bislang artifiziellster Film wäre dann zugleich sein am wenigsten innerlicher.
Wes Anderson liefert einen bewusst hässlich-animierten Film ab, bei dem sich gut nachvollziehen lässt, warum ihn seine Animatoren die er per E-Mail aus Paris dirigierte gehasst haben. Im Stil alter TV-Kinder-Stop-Motion-Serien, deren Charme schon damals überschätzt wurde, erzählt er eine extrem amerikanisierte Version von Roald Dahls klassischer Kindergeschichte, die von einer prominenten Voice-Cast relativ lustlos eingesprochen wurde und durch den trockenen, ebenfalls TV-mässig schlechten Tonmix und Schnitt nochmal ordentlich Drive verliert.
Natürlich wäre das kein Anderson-Film, wenn er nicht seinen typischen Dysfunctional Family-Krempel auch in diese Geschichte tragen würde, doch im Gegensatz zu Spike Jonze, der es in Wo die wilden Kerle wohnen geschafft hat Herz und Hirn zu vereinen und einen echten, erwachsenen Blick in kindliche Sichtweisen zu erschaffen, ergeht sich Anderson in seinen immer wiederkehrenden Skizzen pubertärer Problemchen, die doch immer das eigentliche…
Wes Anderson liefert einen bewusst hässlich-animierten Film ab, bei dem sich gut nachvollziehen lässt, warum ihn seine Animatoren die er per E-Mail aus Paris dirigierte gehasst haben. Im Stil alter TV-Kinder-Stop-Motion-Serien, deren Charme schon damals überschätzt wurde, erzählt er eine extrem amerikanisierte Version von Roald Dahls klassischer Kindergeschichte, die von einer prominenten Voice-Cast relativ lustlos eingesprochen wurde und durch den trockenen, ebenfalls TV-mässig schlechten Tonmix und Schnitt nochmal ordentlich Drive verliert.
Natürlich wäre das kein Anderson-Film, wenn er nicht seinen typischen Dysfunctional Family-Krempel auch in diese Geschichte tragen würde, doch im Gegensatz zu Spike Jonze, der es in Wo die wilden Kerle wohnen geschafft hat Herz und Hirn zu vereinen und einen echten, erwachsenen Blick in kindliche Sichtweisen zu erschaffen, ergeht sich Anderson in seinen immer wiederkehrenden Skizzen pubertärer Problemchen, die doch immer das eigentliche Herz vermissen lassen.
So bleibt Mr. Fox und seine Familie -mit all den starren Gesichtszügen und gebleckten Reißzähnen und Krallen - eine sehr uninvolvierende, unsympathische Truppe die man sich - wie auch in Darjeeling Limited - eher distanziert, denn mit echter Anteilnahme ansieht. Dazu kommt die konzeptionelle Unstimmigkeit, die die Figuren einerseits bis zur Schmerzgrenze als typische Amerikaner darstellt (nur die bösen Farmer sprechen mit englischem Akzent), andererseits versucht als normale Füchse zu zeigen. In Dahls Story können die Tiere sprechen, sind aber immer noch Tiere, so wie die Hühner in Chicken Run trotz allem immer noch Hühner sind (oder die Viecher aus Over-the-hedge immer noch Wildtiere, Die Ameisen im ANTZ immer noch Ameisen). Indem Anderson die Tiere aber als Wesen mit menschengleicher Lebensweise darstellt und gleichzeitig versucht sie als Wildtiere gegen die Farmer zu stellen, entsteht ein Konstrukt das vorne und hinten nicht passt. Tiere mit eigener Tageszeitung und Maklerbüro, Stromversorgung und Mildlife-Crisis-Issues sind als Gegenspieler menschlicher Bauern als Hühnerdiebe nicht wirklich glaubhaft. Anderson beraubt die Story ihres kindlichen Appeals, ohne ihnen wirklich erwachsene Emotionen oder Erkenntnisse mitzugeben. Aus einer simplen, mit Witz und Dahls üblichem Schuss Ironie gewürzten Story, wird ein in jeder Szene schrabbelig aussehende Farce, die beständig ein "schau wie smart und brainy und retro-cool ich bin" vor sich herträgt, ohne wirklich das entspannte Level an Souveränität zu erreichen, die all diese Äußerlichkeiten vergessen ließe und sie rückhaltlos in den Dienst der Geschichte stellt. Das alle Sprecher monoton auf einem Level vor sich hinbruddeln scheint Anderson für "coolness" zu halten, führt aber nur dazu die Figuren noch weiter von ihren Sprechern zu distanzieren. Die Fox-Puppe und Clooneys Stimme verschmelzen nie zu einem neuen Wesen, wie dies bei guten Animationsfilmen der Fall ist. Hier sitzen die Sprecher wie Aufkleber auf den Puppen und vermitteln bisweilen den Eindruck kurz vorm Eindösen gewesen zu sein, als sie ihre Rollen aufnahmen. Das Jason Schwarzman, der in seinem Leben bislang auch nur eine Rolle gespielt hat, den mauligen Sohn spricht, erhöht den Spaßfaktor jetzt auch nicht unbedingt.
Bisher war Hollywood gut zu Dahl. Ob Matilda oder Hexen hexen und selbst Tim Burtons "Charlie und die Schokoladenfabrik" bewahrte sich eine gewisse "britishness" und ließen sowohl den bösartigen Witz, als auch das warme Herz des genialen Schreibers erkennen. Anderson ist zu zerebral um Emotionen wirklich außerhalb der Psychiatercouch zu thematisieren und liefert einen gnadenlos, selbstgenügsamen, ziemlich kalten Film ab, der selbst die neurotischsten Momente von Woody Allen noch als gefühlsduseligen Fluff erscheinen lässt.
Der Film ist wenigstens etwas kohärenter als Andersons letzte Werke, und vermutlich gibt es genug Bewegung um kleine Zuschauer bei der Stange zu halten. Dennoch erreicht Anderson nie ganz das, was er wollte... was auch immer das sein mag. Am Ende ist es so wie mit Spike Jonzes „Wo die Wilden Kerle wohnen“: hier versucht ein Filmemacher, den Geist seiner eigenen Kindheit wiederzubeleben, ohne die leiseste Ahnung zu haben, was jüngere Zuschauer für ihre Unterhaltung brauchen.
Ist es etwa der primäre Sinn und Zweck eines Films, die Zuschauer zu unterhalten? Also wirklich! Durch derartiges Gedankengut entsteht platter, zurechtgeschnittener, am Fließband produzierter, nichtsaussagender Unterhaltungsbrei a la Hollywood!
Roald Dahls viel geliebte Kinder-Geschichte über einen Fuchs, der nicht von den Hühnern lassen kann, wird beeindruckend zum Leben erweckt in diesem Stop-Motion-Meisterwerk, welches Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern wird. Ja, Wes Anderson liefert endlich mal einen massentauglichen Film ab. Und die Fans können beruhigt sein, er kommt mit all den Tics, die sein Markenzeichen sind. Dahl selbst wäre vermutlich zufrieden gewesen.
Andersons Manierismen waren früher manchmalr echt nervig, aber ein Arbeiten für Kinder als Zielgruppe hat dem Film einen gewissen gutgelaunten Charme gegeben. Dies ist hip, aber mit Herz.
Während Dahl seine Füchse relativ nah an ihren wilden Originalen hält, vermenschlicht und amerikanisiert Anderson die Tiere, ohne ein durchgehendes Regelwerk für sein viel zu irrwitziges Universum zu schaffen.
Wes Anderson benutzt Stop Motion in seiner endlos magischen Roald Dahl Adaption, und die menschlichen und tierischen Charaktere haben eine leichte Ruckeligkeit; Statt also übermäßig glatte und unpersönliche Computeranimation zu sehen, können die Zuschauer die Präsenz des Künstlers hinter den Bilder spüren.
Dieser film über einen sprechenden Fuchs kann sich mit der schönsten herbstlichen Farbpalette außerhalb von Mutter Natur rühmen, mit echtem Pelz bedeckten Tier-Puppen und einer Empfindsamkeit, die mehr Indie ist als Mainstream. Der Stil des Films, paradoxerweise gleichzeitig kunstvoll und rauh, positioniert diesen Streifen als den Anti-Computeranimations-Film dieser Saison. Sein Retro-Charme wird vermutlich eher Erwachsene ansprechen.
Gewohnt detailverliebt, liebevoll, herzlich und skurril, weiß auch das neueste Werk von Wunderkind Anderson auf ganzer Linie zu überzeugen. Statt plumper 3D-Animation setzt er auf handgemachte, unglaublich aufwendige Stop Motion-Technik und kreiert einmal mehr einen wunderbar anzusehenden Mikrokosmos aus skurrilen Figuren und Außenseitertypen, wenngleich auch dieses Mal im Tierreich. Hinzu kommen ein fantastischer Soundtrack von Alexandre Desplat und eine Sprecher-Riege, die - mit George Clooney, Meryl Streep, Jason Schwartzman, Bill Murray, Michael Gambon, Willem Dafoe, Owen Wilson - ihresgleichen sucht.
Wes Andersons Fuchs (Fox) bleibt großartig versponnen, zeigt wie schön es ist, wenn noch alles handgemacht erarbeitet ist und mit welcher Liebe und Detailfreude, man zu Werke gehen kann! Da wo andere den Computer wählen, da kommt er mit veralteter, aber doch eben schönster Stop-Motion-Technik und verzaubert den Zuschauer. Das ganz besondere an Mr. Fox ist aber sein unglaubliches Gespür für Tempo; Anderson dirigiert ein Ballet aus Sprüngen, Kamerafahrten und Stunts. Das ist ist so einzigartig schnell und verspielt, liebenswert und einmalig, dass man dem Füchschen ein Kuss auf die Stirn drücken möchte. Die Sprecherliste kann sich sehen lassen, sowohl auf deutscher, als auch amerikanischer Seite: George Clooney, Owen Wilson und Meryl Streep oder Christian Berkel (stark), Andrea Sawatzki und Rainer Schöne. Aber all das wäre auch nur halb so himmlisch ohne Desplats feinen Score, der akzentuiert alles begleitet. Ein Segen das dieser Mann noch nicht dem Hammersoundtrack verfallen ist.
Verzeiht mir die Floskel, aber DER FANTASTISCHE MR. FOX ist eines auf jeden Fall: Fantastisch.
Mäßig charmant, brutal vorhersehbar. Vielleicht liegt's auch an der deutschen Übersetzung, dass der phantastische Mr. Fox gar nicht mal so phantastische Sprüche klopft und eher nach Mr. Neunteraufguss schmeckt - wie der Rest des Filmchens.
Das Schlechteste, was Wes Anderson bisher abgeliefert hat, "innovatives" Puppentheater hin oder her.
Dass man mal Puppen statt ständige Animation nimmt, ist mal was Neues. Und abgesehen von der etwas schwachen Handlung bietet der Film viele gelungene gags, guten Humor und ein tolles Finale. Dieser Film ist nicht nur was für 6-jährige.
Ich mag Wes Andersons Sachen eigentlich nicht so, aber Mr. Fox hat mich überzeugt: Ist ein wundervoller Film geworden, voll gepackt mit herrlich absurdem Humor und schrägen und dennoch liebevoll präsentierten Figuren. Großes Lob für die Stop-Motion-Animation, die nach kurzer Gewöhnungsphase mit ideenreichen, liebevoll gestalteten Bildern und viel Slapstick mein Herz gewonnen hat. Die namhaften Stimmen hinter den Figuren (u.a. George Clooney, Meryl Streep und Bill Murray) finden zudem einen wunderbar unaufgeregten Tonfall, der dem entspannten Grundton der Geschichte absolut gerecht wird.
Erst gestern ganz kurz im TV gesehen und sehr überrascht worden, dass der Film doch ganz anders ist, als ich immer dachte. Muss ich unbedingt demnächst in voller Länge sehen, denn die wenigen Minuten waren wirklich fantastisch!
Dieser Mr. Fox und seine fantastische Geschichte blieb mir irgendwie fremd! Naja, als Schwein... grunz?! Warum ich nicht mit eingrunzen kann in den überaus positiven Kanon der Moviepiloten? Ich habe keinen Zugang zu der "Artwork", dem Aussehen der Figuren gefunden. Dann haben mich etwas die arg abgenutzten Klischees genervt: Daddy Cool und Shoppermum, Teeniegetue und Rollenspiel! Hinzu kamen bestimmte Kameraeinstellungen, wie bei den Grabeszenen. Dem Autor sei Dank, waren die anderthalb Stunden dann aber doch nicht ganz für... den Fuchsschwanz. Ein Ringelschwanz... is übrigens auch ziemlich... cool! Schnauf!
Roald Dahl rotiert wahrscheinlich ordentlich im Grab angesichts der penetranten 'Anderson'ierung seines "Fantastic Mr Fox". Es ist schon ...naja.. bemerkenswert, wie der Regisseur Dahls Geschichte zu einem weiteren, typischen Wes Anderson Werk macht. Nerdige Coming-Of Age Geschichte trifft Selbstfindungs- bzw. Selbstbehauptungs-Trip trifft inneren Natur vs. Gesellschaft Konflikt in angemessen stranger Umgebung, angefüllt mit reichlich seltsamen Charakteren... da passt eigentlich alles.
Und die üblichen Verdächtigen, von Bill Murray über Jason Schwartzman bis zu Owen Wilson, sind auch alle wieder mit dabei. Die einen lieben es, die anderen hassen es, mich lässt es weitestgehend gleichgültig zurück, einige gute Gags stehen der teilweise ziemlich lieblosen Umsetzung gegenüber. Wer Dank "Wallace & Gromit" weiß, wo heutzutage stop-motion-technisch der Hammer hängt, der kann sich hier schon gelegentlich etwas ärgern.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Füchse offenbar in Lichtgeschwindigkeit Tunnel graben können, alles töten was Federn hat, mit Mäusen und Opossums aber best Buddys sind.
Kann man sich mal anschauen, muss man aber nicht.
Der Streifen ist einfach nur genial, sowohl Optik als auch Technik, Story und Humor. Der Soundtrack rockt ebenfalls! Gekauft, sofort in meiner persönlichen Top3 gelandet, innerhalb von 2 Wochen vielen Leuten gezeigt und diese ebenfalls mitbegeistern können und Mr Fox. wird einfach nicht langweilig. Nachdem der Abspann läuft, könnte ich glatt schnell was zu Essen fertig machen und direkt den Film erneut ansehen. Mein persönlicher Film 2010.
Typischer Wes Anderson Film. Sehr liebenswert dieser kleine ausgefuchste Spass.. und so wunderbar bebildert und ausgestattet.. Rauchwolken aus Watte.. Was will man mehr. Fantastisch.
Der Film ist wahrscheinlich sogar noch einen halben Punkt besser, als ich ihn hier bewerte. Gerade, was die Detailfreude von Anderson und seinem Team angeht, muss man einfach sagen, es ginge wahrscheinlich schwerlich besser.
Der Film ist wunderschön, umso tragischer ist dann eben, dass die Story leider nicht mithalten.
Die Probleme, die der Film behandelt sind allesamt hinreichend bekannt (der junge, wilde Fuchs, der Freiheiten aufgeben muss, zu Gunsten seiner Familie, als Beispiel) und wirklich neue Facetten gewinnt ihnen Anderson nicht ab.
Trotzdem, definitiv sehenswert, wenn dann auch ein bisschen enttäuschend.
Der fantastische Mr. Fox - Kritik
US/GB 2009 Laufzeit 87 Minuten, FSK 6, Animationsfilm, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 13.05.2010
Kritiken (18) — Film: Der fantastische Mr. Fox
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenKurios, grandios oder einfach… fantastisch.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Der fantastische Mr. Fox“ bietet rein optisch – auch durch viele kleine Details – eine wirklich nette Abwechslung im Vergleich zu den sonstigen zeitgenössischen Animationsfilmen, und die prominenten Stimmen sorgen für flotte, freche Dialoge mit einer guten Portion trockenen Humors. Dennoch ist es kein Wunder, dass der Film nahezu sämtliche Preise, für die er nominiert war, an Pixars „Oben“ abgeben musste. Wo Optik und Sound punkten, bleibt die Story relativ flach und tut sich schwer damit, ein prägnantes Ende zu finden. Eine tolle Verpackung für etwas im Kern gar nicht mal so Sehenswertes.
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hnnng 2011/01/19 14:46:29
Antwort löschenWohin noch, mit dieser ewigen Handlungsfixiertheit? Anfechtungen wie "flache Story" entzieht sich der Film vollends.
Alle 3 Antworten zeigen
Flibbo 2011/01/19 18:57:21
Antwort löschenWarum?
Verurteilt mich, ich achte bei Filmen auf die Handlung.
hnnng 2011/01/20 00:49:47
Antwort löschenNunja, ich auch meistens. Aber in diesem Film ist sie imho wirkich kein Kriterium.
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Das Märchen mit besten Dialogen ist witzig, oftmals sarkastisch und bietet Spannung am laufenden Band. Es ist ein fantastisches Stück. [...]
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenBei all dem ganzen 3D-Gedöns und computeranimierten Kinderfilmchen, mit CGI vollgepackten Popcornfilmen und Remakes und RomComs, ist es geradezu eine Wohltat, mal wieder etwas „Handgemachtes“ zusehen. Stop-Motion, bei der man eben dieses auch sieht, ohne Brillenzwang, ohne HD-Wahn. Der fantastische Mr. Fox und seine Kumpels sind Puppen, und das sieht man. Sie bewegen sich nicht flüssig, haben ein „X“ in den Augen, wenn sie k.o. sind und sehen in manchen Szenen nicht mal ansatzweise realistisch aus. Aber das ist alles vollkommen ok. Das ist gewollt und funktioniert, und all die Leute, die die ganzen Animes so toll finden, tuen das ja sicherlich nicht aufgrund der realistischen Darstellungsweise oder den schönen Zeichnungen. Es kommt schließlich immer darauf an, was man daraus macht. Und Wes Anderson machte daraus einen sehr witzigen, vor allem aber unterhaltsamen Film. Und nicht nur weil Mr. Fox von George Clooney gesprochen wird: Auch vom Inhalte her könnte der Film genausogut „Fox’ Eleven“ heißen, hat er doch auch ein wenig eines Heist Movies. [...]
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenWes Anderson ist mit Der fantastische Mr. Fox ein kleiner Glücksgriff gelungen. Er schafft es seinen Stil mühelos ins Stop-Motion-Animationsfach zu transformieren und sein Oeuvre gleichzeitig geschickt zu erweitern. Ein Highlight dabei natürlich die großartigen Synchronsprecher und die bewusst simple aber verspielte Retrooptik. Auch die Story gibt sich wunderbar kreativ und versteht es symbolische Aspekte genau wie schrägen Humor zu integrieren. Der fantastische Mr. Fox ist somit für alle Freunde von kreativen und intelligenten Animationsfilmen eine klare Empfehlung.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDER FANTASTISCHE MR. FOX, der erste Animationsfilm des visionären Regisseurs Wes Anderson ("Darjeeling Limited", "Die Tiefseetaucher", "Die Royal Tenenbaums"), beruht auf dem beliebten Weltbestseller von Roald Dahl ("Charlie und die Schokoladenfabrik"), wurde jedoch von Anderson und seinem Drehbuch-Co-Autor Noah Baumbach ("Die Tiefseetaucher") für die Kinoadaption mit zusätzlichen Szenen und Charakteren...
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenDer mit stimmungsvollem 60er-Jahre Soundtrack-Hits begleitete kleine feine Streifen ist voller Witz, Anspielungen und gesellschaftspolitischer Pointen. Motto: Wir haben zwar keine Chance, aber wir sind viele und nutzen die, also die Nicht-Chance, voll aus.
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Jan Distelmeyer: epd Film Jan Distelmeyer: epd Film
Kommentar löschenHier, wo für den Trickfilm alles erfunden, gebaut, angemalt und bewegt werden muss, beweist die Detailliebe der Anderson-Familie noch einmal ihre Idee: das haargenaue Auskleiden noch der kleinsten Winkel für eine Welt, die so in sich geschlossen ist wie auch gerade deswegen offen für Projektionen meiner eigenen Geschichte. Dass diese Offenheit selbst dort Platz hat, wo Gags um preisreduzierte Banditenhüte, Schmetter-Krachen-Spielregeln, vergiftete Blaubeeren und Wach-Beagles (»Denk daran, sie sind überhaupt nicht schlau, aber dafür unglaublich paranoid!«) den in sich schon beglückenden Rhythmus einer aberwitzigen Familien-Capermovie-Komödie bilden, ist das Geheimnis. So kommt auch eine Kinderbuchwelt wie diese zu einer Vertracktheit, die dem Erwachsenwerden die irren Züge, das Schöne und auch das Ungerechte lässt. (...)
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenWes Anderson hat sich hier zwar eine bekannte Geschichte zur Vorlage genommen, eine werkgetreue Verfilmung wollte er allerdings nicht abliefern. Stattdessen erzählt er erneut eine dysfunctional family-Geschichte, dreht einen klassischen Wes Anderson-Film – und was für einen. Tatsächlich war der Filmemacher seit seinem Meisterwerk Rushmore nicht mehr so gut. Das Selbstmitleid aus Darjeeling Limited, seinem bis dato vielleicht schwächsten Film, ist einer großen Portion Selbstironie gewichen, der Humor ist zwar noch immer sehr skurril und sehr eigen, aber er wirkt lockerer, natürlicher, weniger verkrampft als noch in Darjeeling. Zum ersten Mal scheint sich Wes Anderson hier bewusst, dass er keine neue Geschichte erzählt und mal wieder denselben Film dreht wie viele Male zuvor und nimmt sich daher ein kleines Bisschen selbst aufs Korn. Auf diese Weise macht Fantastic Mr. Fox nicht nur mehr Spaß, sondern kommt auch überzeugender, da weniger krampfhaft, weniger mit der Brechstange konzipiert rüber, sodass die Familien-Konflikte auch mal wieder ein Bisschen berühren können.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDer besondere Charme von „Der fantastische Mr. Fox“ besteht nicht so sehr in der ohnehin vorhersehbaren Handlung als vielmehr in den vielen kleinen Episoden am Rande, etwa mit einer Ratte als Lagerhauswächterin oder auch im sogenannten „Whackbat“-Spiel, einer Mischung aus Baseball und Cricket, in dem Mr. Fox ein großer Meister war und nun von Sohn Ash und Neffen Kristofferson nachgeahmt wird. Darüber hinaus überzeugen insbesondere die mit viel Empathie gezeichneten Figuren und das bis in die Details liebevoll gestaltete Produktionsdesign. Beste Beispiele dafür liefern die eleganten Kostüme, etwa der Cordanzug Mr. Fox’, oder auch die detailreiche und stilvolle Ausstattung der Anwaltskanzlei „Dachs, Bieber und Bieber“. Dazu kommt die inszenatorische Pfiffigkeit, die sich in den bereits angesprochenen eigentümlichen Bewegungen, aber etwa auch im „Markenzeichen“ des Mr. Fox – „Pfiff Pfiff, Zungenschnalz!“ ausdrückt. Das eigentliche Sujet des Filmes ist jedoch die Familie. Denn der eigentliche Konflikt, der die Handlung vorantreibt, liegt im Zwiespalt zwischen dem abenteuerlustigen, ungebunden-wilden Leben, zu dem sich Mr. Fox zurücksehnt, und der gesetzten und geborgenen Existenz in der Familie.
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Maurice Lahde: critic.de
Kommentar löschenMit dem kaum subtilen „klassenkämpferischen“ Subtext des Plots öffnet sich Anderson auch Themen, die in seinem Kosmos bislang eher unbekannt waren. Am Ende ist es der materielle Überlebenskampf, der die Foxens und die anderen Tiere, bei allen gegenseitigen Animositäten, zur Solidargemeinschaft zusammenschweißt, ein wortwörtlich in den Untergrund verbannter Guerillatrupp, der bei Nacht seine Schläge gegen die Supermärkte der reichen Unterdrücker ausführt. Vielleicht kann man sagen, dass Wes Anderson in Der fantastische Mr. Fox den familiären Kampfschauplatz erstmals auf den sozialen Raum ausdehnt. Sein technisch betrachtet bislang artifiziellster Film wäre dann zugleich sein am wenigsten innerlicher.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWes Anderson liefert einen bewusst hässlich-animierten Film ab, bei dem sich gut nachvollziehen lässt, warum ihn seine Animatoren die er per E-Mail aus Paris dirigierte gehasst haben. Im Stil alter TV-Kinder-Stop-Motion-Serien, deren Charme schon damals überschätzt wurde, erzählt er eine extrem amerikanisierte Version von Roald Dahls klassischer Kindergeschichte, die von einer prominenten Voice-Cast relativ lustlos eingesprochen wurde und durch den trockenen, ebenfalls TV-mässig schlechten Tonmix und Schnitt nochmal ordentlich Drive verliert.
Natürlich wäre das kein Anderson-Film, wenn er nicht seinen typischen Dysfunctional Family-Krempel auch in diese Geschichte tragen würde, doch im Gegensatz zu Spike Jonze, der es in Wo die wilden Kerle wohnen geschafft hat Herz und Hirn zu vereinen und einen echten, erwachsenen Blick in kindliche Sichtweisen zu erschaffen, ergeht sich Anderson in seinen immer wiederkehrenden Skizzen pubertärer Problemchen, die doch immer das eigentliche…
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Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenDer Film ist wenigstens etwas kohärenter als Andersons letzte Werke, und vermutlich gibt es genug Bewegung um kleine Zuschauer bei der Stange zu halten. Dennoch erreicht Anderson nie ganz das, was er wollte... was auch immer das sein mag. Am Ende ist es so wie mit Spike Jonzes „Wo die Wilden Kerle wohnen“: hier versucht ein Filmemacher, den Geist seiner eigenen Kindheit wiederzubeleben, ohne die leiseste Ahnung zu haben, was jüngere Zuschauer für ihre Unterhaltung brauchen.
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Oskarius 2010/05/30 13:45:20
Antwort löschenIst es etwa der primäre Sinn und Zweck eines Films, die Zuschauer zu unterhalten? Also wirklich! Durch derartiges Gedankengut entsteht platter, zurechtgeschnittener, am Fließband produzierter, nichtsaussagender Unterhaltungsbrei a la Hollywood!
David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenRoald Dahls viel geliebte Kinder-Geschichte über einen Fuchs, der nicht von den Hühnern lassen kann, wird beeindruckend zum Leben erweckt in diesem Stop-Motion-Meisterwerk, welches Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern wird. Ja, Wes Anderson liefert endlich mal einen massentauglichen Film ab. Und die Fans können beruhigt sein, er kommt mit all den Tics, die sein Markenzeichen sind. Dahl selbst wäre vermutlich zufrieden gewesen.
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Peter Bradshaw: Guardian
Kommentar löschenAndersons Manierismen waren früher manchmalr echt nervig, aber ein Arbeiten für Kinder als Zielgruppe hat dem Film einen gewissen gutgelaunten Charme gegeben. Dies ist hip, aber mit Herz.
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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenWährend Dahl seine Füchse relativ nah an ihren wilden Originalen hält, vermenschlicht und amerikanisiert Anderson die Tiere, ohne ein durchgehendes Regelwerk für sein viel zu irrwitziges Universum zu schaffen.
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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today
Kommentar löschenWes Anderson benutzt Stop Motion in seiner endlos magischen Roald Dahl Adaption, und die menschlichen und tierischen Charaktere haben eine leichte Ruckeligkeit; Statt also übermäßig glatte und unpersönliche Computeranimation zu sehen, können die Zuschauer die Präsenz des Künstlers hinter den Bilder spüren.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenDieser film über einen sprechenden Fuchs kann sich mit der schönsten herbstlichen Farbpalette außerhalb von Mutter Natur rühmen, mit echtem Pelz bedeckten Tier-Puppen und einer Empfindsamkeit, die mehr Indie ist als Mainstream. Der Stil des Films, paradoxerweise gleichzeitig kunstvoll und rauh, positioniert diesen Streifen als den Anti-Computeranimations-Film dieser Saison. Sein Retro-Charme wird vermutlich eher Erwachsene ansprechen.
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Kommentare (78) — Film: Der fantastische Mr. Fox
Kommentar schreibenNayuma 2012/02/10 16:40:43
Kommentar löschenGrossartige Aufmachung und dazu noch sehr witzig, also ein lohnenswerter Film!
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Training 2012/01/19 15:53:30
Kommentar löschenStop-Motion Traum aus purer Fantasie. Fantastisch Mr.Fox.
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Universalgirl 2012/01/03 08:34:02
Kommentar löschenIch mach es kurz: Rundum fantastisch Mr.Fox!
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Sheeeeep 2012/01/01 17:23:39
Kommentar löschenSei anders. Sei hungrig. Sei dreist. Sei sportlich. Sei Athlet. Sei entspannt. Sei gewitzt. Sei reuevoll. Sei fantastisch!
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
duffy 2012/01/01 17:34:06
Antwort löschenUnd vor allem: Lass das Fahrrad stehen!
Sheeeeep 2012/01/01 17:38:54
Antwort löschenHab die Minuten gezählt bis der Witz kommt :D
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duffy 2012/01/01 17:42:38
Antwort löschenDachte ich mir schon. :D
stuforcedyou 2012/01/02 13:19:37
Antwort löschenUnd vor allem: Lass deinn Fah... Verdammt duffy!!! ;)
Le Samourai 2011/11/20 12:21:15
Kommentar löschenGewohnt detailverliebt, liebevoll, herzlich und skurril, weiß auch das neueste Werk von Wunderkind Anderson auf ganzer Linie zu überzeugen. Statt plumper 3D-Animation setzt er auf handgemachte, unglaublich aufwendige Stop Motion-Technik und kreiert einmal mehr einen wunderbar anzusehenden Mikrokosmos aus skurrilen Figuren und Außenseitertypen, wenngleich auch dieses Mal im Tierreich. Hinzu kommen ein fantastischer Soundtrack von Alexandre Desplat und eine Sprecher-Riege, die - mit George Clooney, Meryl Streep, Jason Schwartzman, Bill Murray, Michael Gambon, Willem Dafoe, Owen Wilson - ihresgleichen sucht.
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der cineast 2011/12/01 23:03:54
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Le Samourai 2011/12/02 01:28:05
Antwort löschen;)
Mr. Pink 2011/11/04 14:11:43
Kommentar löschenAlles in allem nicht ganz so fantastisch, wie ich gehofft hatte, aber der Clooney-Fuchs hat es ganz eindeutig drauf.
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der cineast 2011/10/12 19:04:58
Kommentar löschenWes Andersons Fuchs (Fox) bleibt großartig versponnen, zeigt wie schön es ist, wenn noch alles handgemacht erarbeitet ist und mit welcher Liebe und Detailfreude, man zu Werke gehen kann! Da wo andere den Computer wählen, da kommt er mit veralteter, aber doch eben schönster Stop-Motion-Technik und verzaubert den Zuschauer. Das ganz besondere an Mr. Fox ist aber sein unglaubliches Gespür für Tempo; Anderson dirigiert ein Ballet aus Sprüngen, Kamerafahrten und Stunts. Das ist ist so einzigartig schnell und verspielt, liebenswert und einmalig, dass man dem Füchschen ein Kuss auf die Stirn drücken möchte. Die Sprecherliste kann sich sehen lassen, sowohl auf deutscher, als auch amerikanischer Seite: George Clooney, Owen Wilson und Meryl Streep oder Christian Berkel (stark), Andrea Sawatzki und Rainer Schöne. Aber all das wäre auch nur halb so himmlisch ohne Desplats feinen Score, der akzentuiert alles begleitet. Ein Segen das dieser Mann noch nicht dem Hammersoundtrack verfallen ist.
Verzeiht mir die Floskel, aber DER FANTASTISCHE MR. FOX ist eines auf jeden Fall: Fantastisch.
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Laura Eissenberger 2011/09/05 16:08:04
Kommentar löschenMäßig charmant, brutal vorhersehbar. Vielleicht liegt's auch an der deutschen Übersetzung, dass der phantastische Mr. Fox gar nicht mal so phantastische Sprüche klopft und eher nach Mr. Neunteraufguss schmeckt - wie der Rest des Filmchens.
Das Schlechteste, was Wes Anderson bisher abgeliefert hat, "innovatives" Puppentheater hin oder her.
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Amadeus Arkham 2011/09/01 22:50:27
Kommentar löschenDass man mal Puppen statt ständige Animation nimmt, ist mal was Neues. Und abgesehen von der etwas schwachen Handlung bietet der Film viele gelungene gags, guten Humor und ein tolles Finale. Dieser Film ist nicht nur was für 6-jährige.
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kinokumpel 2011/09/01 22:11:14
Kommentar löschenIch mag Wes Andersons Sachen eigentlich nicht so, aber Mr. Fox hat mich überzeugt: Ist ein wundervoller Film geworden, voll gepackt mit herrlich absurdem Humor und schrägen und dennoch liebevoll präsentierten Figuren. Großes Lob für die Stop-Motion-Animation, die nach kurzer Gewöhnungsphase mit ideenreichen, liebevoll gestalteten Bildern und viel Slapstick mein Herz gewonnen hat. Die namhaften Stimmen hinter den Figuren (u.a. George Clooney, Meryl Streep und Bill Murray) finden zudem einen wunderbar unaufgeregten Tonfall, der dem entspannten Grundton der Geschichte absolut gerecht wird.
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horro 2011/08/04 23:18:26
Kommentar löschenWahrlich und wahrhaftig fantastisch dieser Mr. Fox!
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eXonic 2011/08/04 23:53:42
Antwort löschenErst gestern ganz kurz im TV gesehen und sehr überrascht worden, dass der Film doch ganz anders ist, als ich immer dachte. Muss ich unbedingt demnächst in voller Länge sehen, denn die wenigen Minuten waren wirklich fantastisch!
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horro 2011/08/04 23:55:23
Antwort löschenWar auch wirklich angenehmstens überrascht ... O-Ton ist hier wohl empfehlenswert, Clooney kommt sehr gut rüber.
eXonic 2011/08/04 23:57:43
Antwort löschenUnd dann auch noch Dafoe und Murray. O-Ton muss wirklich sein. :)
pellekraut007 2011/07/22 16:56:23
Kommentar löschenDieser Mr. Fox und seine fantastische Geschichte blieb mir irgendwie fremd! Naja, als Schwein... grunz?! Warum ich nicht mit eingrunzen kann in den überaus positiven Kanon der Moviepiloten? Ich habe keinen Zugang zu der "Artwork", dem Aussehen der Figuren gefunden. Dann haben mich etwas die arg abgenutzten Klischees genervt: Daddy Cool und Shoppermum, Teeniegetue und Rollenspiel! Hinzu kamen bestimmte Kameraeinstellungen, wie bei den Grabeszenen. Dem Autor sei Dank, waren die anderthalb Stunden dann aber doch nicht ganz für... den Fuchsschwanz. Ein Ringelschwanz... is übrigens auch ziemlich... cool! Schnauf!
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Link36 2011/05/22 21:40:02
Kommentar löschenIrgendwie Komischer film
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Ezra 2011/03/26 18:06:30
Kommentar löschenEin sehr liebevoll gemachter Film mit vielen kleinen Details. Sehr charmant und unterhaltsam.
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cpt. chaos 2011/03/22 22:38:27
Kommentar löschenVerfuchst nochmal, weshalb hab ich mir diesen verfuchsten unfuchsigen Fuchsdreck angefuchst???
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janissl 2011/03/12 01:36:51
Kommentar löschenRoald Dahl rotiert wahrscheinlich ordentlich im Grab angesichts der penetranten 'Anderson'ierung seines "Fantastic Mr Fox". Es ist schon ...naja.. bemerkenswert, wie der Regisseur Dahls Geschichte zu einem weiteren, typischen Wes Anderson Werk macht. Nerdige Coming-Of Age Geschichte trifft Selbstfindungs- bzw. Selbstbehauptungs-Trip trifft inneren Natur vs. Gesellschaft Konflikt in angemessen stranger Umgebung, angefüllt mit reichlich seltsamen Charakteren... da passt eigentlich alles.
Und die üblichen Verdächtigen, von Bill Murray über Jason Schwartzman bis zu Owen Wilson, sind auch alle wieder mit dabei. Die einen lieben es, die anderen hassen es, mich lässt es weitestgehend gleichgültig zurück, einige gute Gags stehen der teilweise ziemlich lieblosen Umsetzung gegenüber. Wer Dank "Wallace & Gromit" weiß, wo heutzutage stop-motion-technisch der Hammer hängt, der kann sich hier schon gelegentlich etwas ärgern.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Füchse offenbar in Lichtgeschwindigkeit Tunnel graben können, alles töten was Federn hat, mit Mäusen und Opossums aber best Buddys sind.
Kann man sich mal anschauen, muss man aber nicht.
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AngelCaido 2011/03/01 19:58:32
Kommentar löschenDer Streifen ist einfach nur genial, sowohl Optik als auch Technik, Story und Humor. Der Soundtrack rockt ebenfalls! Gekauft, sofort in meiner persönlichen Top3 gelandet, innerhalb von 2 Wochen vielen Leuten gezeigt und diese ebenfalls mitbegeistern können und Mr Fox. wird einfach nicht langweilig. Nachdem der Abspann läuft, könnte ich glatt schnell was zu Essen fertig machen und direkt den Film erneut ansehen. Mein persönlicher Film 2010.
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Rosemary'sBaby 2011/02/07 20:15:20
Kommentar löschenTypischer Wes Anderson Film. Sehr liebenswert dieser kleine ausgefuchste Spass.. und so wunderbar bebildert und ausgestattet.. Rauchwolken aus Watte.. Was will man mehr. Fantastisch.
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Dachsman 2011/01/19 00:59:37
Kommentar löschenDer Film ist wahrscheinlich sogar noch einen halben Punkt besser, als ich ihn hier bewerte. Gerade, was die Detailfreude von Anderson und seinem Team angeht, muss man einfach sagen, es ginge wahrscheinlich schwerlich besser.
Der Film ist wunderschön, umso tragischer ist dann eben, dass die Story leider nicht mithalten.
Die Probleme, die der Film behandelt sind allesamt hinreichend bekannt (der junge, wilde Fuchs, der Freiheiten aufgeben muss, zu Gunsten seiner Familie, als Beispiel) und wirklich neue Facetten gewinnt ihnen Anderson nicht ab.
Trotzdem, definitiv sehenswert, wenn dann auch ein bisschen enttäuschend.
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Kill_Diether 2011/01/18 14:20:43
Kommentar löschenWunderbar, liebevoll, groß, cool und intelligent, witzig-smart. Yes, Mr. Fox, right on with the wilderness untill victory. Rise your fist, black wolf!
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