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Der Fluch der Goldenen Blume

Man cheng jin dai huang jin jia (2006), CN/HK Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Fantasyfilm, Eastern, Abenteuerfilm, Actionfilm, Kinostart 26.04.2007


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6.3
Kritiker
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6.5
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693 Bewertungen
26 Kommentare
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von Yimou Zhang, mit Yun-Fat Chow und Li Gong

China vor mehr als 1000 Jahren, zur Zeit der Tang-Dynastie. Als Prinz Jie nach langjährigen Kriegszügen unerwartet an den Hof zurückkehrt, merkt er sofort, dass im Palast so einiges faul ist. In seiner Abwesenheit wurden allerlei verbotene Begehrlichkeiten geweckt, heimliche Liebesbande geknüpft und unheilvolle Allianzen geschmiedet. Wahrend der Kaiser Vorkehrungen rifft, die eigene Gattin zu vergiften, treibt die Kaiserin hinter seinem Rücken ein ebenso intrigantes Komplott voran. Und auch Kronprinz Xiang und Prinz Cheng sind in das komplizierte Geflecht aus Liebe, Eifersucht, Machtgier und Hass verstrickt. Doch wer hält hier die Fäden in der Hand, und wer stolpert als nächstes über die geschickt ausgelegten Fallstricke?

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (7) — Film: Der Fluch der Goldenen Blume

sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

Verglichen mit anderen Produktionen des Genres bietet Fluch der Goldenen Blume wenig Neues, Sehenswertes. Die Kostüme sind, wie die Sets, gewohnt überschäumend, das Wire-Fu mittlerweile bekannt. Die Einblicke in das Leben am Kaiserhof nett, aber nicht wirklich als Story tragfähig. Die Intrigen sind für meinen Geschmack zu offensichtlich, um wirklich spannend zu sein. Dem Film fehlt die Finesse, um an die großen Titel des Genres heranzureichen.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

Das China der Tang Dynastie, im 10. Jahrhundert nach Christus. Am Vorabend des Chrysanthemenfestes kehrt Kaiser Ping (Chow Yun-Fat) unerwartet in den Palast zurück, um als amtierender Herrscher gemäss der Tradition das Fest mit seiner Familie zu zelebrieren. Auch sein zweiter Sohn, Prinz Jai (Jay Chou) kehrt zu diesem Anlass nach langen Jahren von seiner wichtigen Aufgabe als Kommandant eines Aussenpostens zurück in die Hauptstadt. Doch der Empfang für den beim Volk gefürchteten Herrscher in den Reihen seiner Familie ist kühl. Hinter den Fassaden sind Machtkämpfe, Misstrauen und Intrigen im Gange, die unvorstellbar scheinen...

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Die Darstellung despotischer Herrscher und manipulierbarer Massen indes kann in westlichen Augen faschistoid anmuten, wie schon in "Hero": Ständig predigt der Kaiser Zucht und Ordnung - allerdings mit der Fußnote, dass ausgerechnet er selbst es damit nicht immer so genau genommen hat.

Allein die Aufmachung ist den Kinobesuch wert, und bösere Verwerfungen hätte sich auch ein Shakepeare nicht ausdenken können.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

[...] Erst in einem fulminanten Finale brechen die Figuren aus ihrer formalen Etikette heraus. Das wird seinerseits mit allerlei Symbolen unterstrichen und durch eine parallel montierte, gigantische Schlachtsequenz veräußerlicht, droht aber im Meer dieser betörenden Farbenpracht unterzugehen. Zhang verlagert hier seinen Schwerpunkt: Nicht die Massenszenen besitzen eine epische Wucht – tatsächlich stören sie die eigentliche Handlung fast ein wenig –, sondern die familiäre Eskalation. Die beherrschte Strenge bei der Durchführung alltäglicher Zeremonien weicht zum Höhepunkt dann einer blutigen Radikalität. Jegliche Eleganz ist dahin, Teppiche und Blumen sind rot gefärbt. "Curse of the Golden Flower" hat vielleicht nicht mehr zu erzählen als eine gewöhnliche Folge "Denver Clan" – aber ein so edles Antlitz darf selbst die gröbste Trivialität schließlich nicht immer haben.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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9.0Herausragend

Angesichts Zhangs ungehemmter Hingabe an ästhetische Perfektion und Schönheit der Oberfläche konnte einen der Eindruck von wundersamen Wesen aus Fantasia beschleichen: blendend und kostbar und nicht von dieser Welt. Wären da nicht die bitteren Geschichten: Verrat und Rache, Liebe und Tod sorgten für Verankerung in der Welt rasender menschlicher Leidenschaften, machten die Filme doch wieder sehr real.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Hier glänzen nicht die Schwerter, sondern die Darsteller: Chow Yun Fat, der asiatische Popstar Jay Chou (der auch für den Popsong im Nachspann verantwortlich zeichent) und vor allem Gong Li, Zhangs einstige Entdeckung und Partnerin, mit der er nun erstmals seit zehn Jahren wieder zusammenarbeitet. "Fluch" ist damit eine Rückkehr zu Zhangs früheren, intimeren Filmen – und eine Fortentwicklung zugleich, hin zu einem schier Shakespeareschem Königsdrama.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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3.0Schwach

Der Fluch der Goldenen Blume verzichtet fast vollständig auf die aufwändigen, exaltierten Martial-Arts Sequenzen, die das Genre in den letzten Jahren prägten. Auch die bedingungslose Stilisierung, die gerade Zhang Yimous eigene Genrebeiträge auszeichnete, sucht man vergebens. Entkleidet des hyperkinetischen Spektakels der Vorgängerfilme, präsentiert Der Fluch der Goldenen Blume die materiellen und ideologischen Grundlagen des Wuxia-Films neuerer Prägung in Reinform. Zhang Yimous neues Werk ist zu allererst, und insbesondere in der zähen Anfangsphase des Films, obsessives Ausstattungskino der unangenehmeren Art.

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Kommentare (19) — Film: Der Fluch der Goldenen Blume


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8martin

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein äußerst bombastischer Kostümschinken mit der Leinwandikone aus Fernost Gong Li in der Titelrolle und vom profiliertesten Regiealtmeister Zhang Yimou aus dieser Gegend der Welt gemacht. Die Choreographie der Massenauftritte und die selbst für kleine Nebensächlichkeiten mit einem Heer von Bediensteten durchgeführten Alltagsarbeiten sind umwerfend. Natürlich spielt der Schwertkampf, der mit seiner balletthaften Ausführung auch in Slomo einem Tanz des Todes ähnelt, eine wichtige Rolle. So wird die eigentliche Handlung zur Nebensache: Umsturz, Intrigen um Macht und Einfluss werden thematisiert vor farbenprächtiger Kulisse, die von Gold und Brokat nur so strotzt. Und die Kamera schwebt über den irdischen Ereignissen und betrachtet das menschliche Treiben oft aus der Vogelperspektive.
Die schauspielerischen Akzente setzen Gong Li durch zitternde Gesten vom Gift gezeichnet und von Ehrgeiz zerfressen und Chow Yun-Fat als Kaiser, der hier bestens bekannt ist. Seine ganz persönliche Problematik ist die Liebe zu Sohn und Frau einerseits und die Staatsräson andererseits.
Man staunt über eine Welt, die uns so fremd und die mit ihrem steifen Hofzeremoniell jenseits unserer Vorstellungskraft anzusiedeln ist. Man sollte sich aber noch so viel genaue Beobachtungsgabe erhalten, um die letzte wortlose Reaktion der Kaiserin nicht zu verpassen. Nachdem der Kaiser seinem Sohn und Revoluzzer zuvor ein alternativloses Angebot unterbreitet hat.

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uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

zieht sich in die länge aber doch ist der echt gut gemacht!

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Laserdance

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Habe diesen Film auch gerade gesehen.

Ich weiß auch, warum ich den vorher nicht gesehen habe. Hero, House of Flying Daggers wird zwar überall hochgelobt. Ich fand die aber echt Schrott. Optisch ok, da wird was geboten. Aber sonst sind die Filme vollkommen sinnbefreit.

Der Fluch der goldenen Blume verbindet nun auch endlich mal das Optische mit einer Story.
Ok, man muss für so was auch was überhaben, also so Intrigen Sachen. Erinnert etwas an Blood and Flowers - Der Wächter des Königs von der Story.

Hat man für so was eine Antenne und erwartet keinen Blödsinn ala Hero, sieht man einen großartigen Film.

Mir jedenfalls der der Super gefallen.

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Sayuri Sama

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Der Fluch der goldenen Blume" mag ja erstmal kitschig klingen, aber dem ist nicht so. Die Handlung ist wunderbar rund, man wird von den tollen Bilder betört und Gong Li fasziniert in ihrer Rolle einfach. Ein wunderschönes Drama, dass mehr als sehenswert ist.

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Selcarnor

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

>Der Fluch der Goldenen Blume<. Es ist eine Weile her seitdem ich >Hero< und >House of the flying Daggers< gesehen habe, doch wenn ich meine abschließend Eindrücke von den beiden damals mit dem nach diesem Film vergleiche, dann ist dies wohl der bisher für mich Beste von >Yimou Zhang<, der wohl hier bisher am grandiosesten Drama, Historienepos, gemäldeartige Szenen, Material Arts und Tragik nach der Machart von Shakespeare verbunden hat.

1. Optik

Ein schöner Reigen an Farben, die durch die starken Kulissen und Kostüme entstehen. Ein verbotener Palast voller gelber Blumen, regenbogenartige Gänge, geschwungene Felsen in einer regendurchnässten Landschaft.
Der Regisseur schafft es wie in >Hero< eine einmalige Bildsprache zu verwenden, die das Auge gefangen nimmt und in eine andere, exotische Welt entführt.
Die Kleidung der Figuren ist ungeheuer detailreich und ich kann mir kaum vorstellen wie lange die aufwendigen Frisuren, Gewänder, Schmuckstücke und Rüstungen zur Fertigstellung gebraucht haben. Das man realistisch betrachtet in den Dingern unmöglich kämpfen konnte ist außer Acht gelassen, da der Film nicht zu 100% authentisch sein will. Der Eindruck zählt.
Neben der ganzen Ästhetik in den ruhigen Szenen gibt es dann natürlich auch die Kämpfe, die zwar auch wie in >Hero< teilweise hart an der Grenze des physisch Möglichen schrammen (bzw. auch schlicht darüber hinausgehen), aber diesmal nicht vollkommen absurd erscheinen und durchaus extrem gut choreografierte Highlights darstellen, die sogar am Ende mit eine größeren Schlachtsequenz aufwarten.
Man muss sowieso sagen, dass es hier eine sehr hohe Anzahl an Komparsen gibt, was den Massenszenen noch etwas Eindruck verschafft.

2. Musik

Bedrückende Chöre und Gesänge, die mit noch viel bedrückenderer instrumentaler Musik asiatischer Machart bestückt sind. Der Soundtrack ist wunderbar, träumerisch, edel und bitter zugleich. Ganz große Klasse.

3. Inhalt

Die verbotene Stadt. Die kaiserliche Familie. Absolute Perfektion in jeder Handlung, jeder Bewegung und jedem Wort. Genau festgelegte Tagesabläufe, Verpflichtungen und Handlungen eines jeden Einzelnen.
Ein mächtiger, unnachgiebiger Kaiser an der Spitze. Darunter eine Kaiserin im goldenen Käfig, die eine Last tragen muss an der sie langsam zerbricht. Und dann noch die drei Prinzen, die auch jeweils ihre eigenen Steine tragen und die im Laufe der Handlung immer schwerer werden.
Der Film ist kein Actionwerk oder ein Kung-Fu-Feuerwerk - das war bisher kein Film von >Yimou Zhang<, - sondern eine Geschichte über Intrigen, Lügen, Illusionen, Träume, Verrat, Liebe und unbändigem Hass. Die Themen also die die Welt bewegen- in mehr als nur einer Hinsicht.
Hinter den goldenen Masken hier lauert die Hölle und jeder der Anwesenden lädt Schuld auf sich und führt mit jeder seiner Taten sich selbst und auch andere tiefer ins Verderben.
Während ein großes Fest herannaht reißen alte Narben auf, ungeheuerliche Wahrheiten kommen hoch, Charaktere zerbrechen langsam und steigen dann am Ende ein letztes Mal empor um dann doch durch Klingen und Worte wieder zu Boden gestoßen zu werden.
Macht euch gefasst. >Der Fluch der Goldenen Blume< ist keine schöne Geschichte und sie ist so bitter wie manches Gift.
Die Schicksale hier berühren, widern an, bringen einem selbst zum Verzweifeln und man wird mit einem gesponnen Gewirr voller Fäden und unnachgiebiger Härte konfrontiert.
Doch egal wie gewaltig die Schlachten, die Niederschläge und die Verluste auch sind… die Maske der verbotenen Stadt muss aufrechterhalten werden und auch wenn Ströme von Blut fließen, tun die Diener weiter ihre Pflicht ohne zu zögern. Vergessen oder ignorieren was ihre Herren tun, halten sie sich an ihre Abläufe, räumen den Schutt beiseite und polieren die Maske.
Am Ende ist alles Verloren… doch der Alltag geht weiter. Muss weitergehen. Wird weitergehen.

4. Fazit

Fans von Shakespeare sollte definitiv einen Blick auf dieses emotional aufgeladene Epos werfen. Auch wenn einiges sicher überspitzt oder übertrieben dargestellt wird, kann man sich durchaus vorstellen, dass so das Leben in der verbotenen Stadt aussah und man froh sein konnte damals nicht in diesen tödlichen Luxus hineingeboren zu sein.
Die Kampfsequenzen sind gut, aber etwas rar gesät. Es geht vielmehr um die Politik und die Handlungen der Charaktere untereinander und nicht, dass sie sich gegenseitig zu Brei schlagen (auch wenn sie das teilweise auch tun).
Eine große Faszination geht von diesem Kunstwerk aus, das mich doch sehr berührt und gefangen hat mit seinen brillanten Schauspielern, komplexen Verknüpfungen und schlicht prachtvoller Monomentalität.

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totox

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein opulenter Kostümschinken mit zwar stil- und effektvollen Bildern aber relativ uninteressanten Charakteren und einer in ihrer Fremdartigkeit seltsam anmutenden, wenig nachvollziehbaren Handlung. Das orgiastisch-rauschhafte, dramatische Finale entschädigt aber für vieles.

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Schlegel

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Bewertung7.5Sehenswert

Don't mess with the Emperor. Das ist der Mehrwert, mehr ist nicht zu holen, trotz Drastik und Dramatik. Die schicke Oberfläche ist aber schön anzusehen, auch wenn Zhang Yimous Reichsparteitagsaufmärsche schon länger ein Beweis für "weniger ist mehr" sind.

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Brennegan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie ein wenig Kabale und Liebe, nur mit viel Prunk und Pracht. Wie eine Seifenoper, nur mit weit mitreißender. Inhaltlich ein absolutes Propaganda-Werk der chinesischen Ideologie, aber trotzdem einfach schön anzusehen. Dass alle Hauptfiguren Dreck am Stecken haben, macht es nicht einfach, sich für eine Seite zu entscheiden und lässt am Ende dieses viesuellen zuckerbonbons, dass einem (mit Freuden) die Karies pber die Augen in die Zähne treibt, nur einen Schluss: Man freut sich über die Niederlage des einen, gönnt dem anderen aber nicht den Sieg. Wäre es anders herum gekommen, man hätte die gleichen Empfindungen gehegt. Und so bleibt die Erkenntnis, dass es wohl immer die absolute Unreinheit ist, die siegt. Denn die Unschuld in Person bleibt im Feld ...

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Miike

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Bewertung9.0Herausragend

Außen Gold und Jade, innen nur Lumpen und Schutt. Dies ist sozusagen das Moto unter dem der Chinesische Ausnahme-Regiesseur Zhang Yimou, nach den wunderbaren "Hero" und "House of the flying Daggers" erneut ein episches Meisterwerk erschaffen hat. Diesmal erzählt er die Geschichte einer kaiserlichen Familie der Tang Dynastie, die gefangen in ihrem Goldenen Käfig, innerlich verfaulen und deren wahres Gesicht sich nach etlosen Manipulationen und Intrigen am Ende zeigt. Zhang Yimou erzählt über diese feudale Gesellschaft, im Hinblick auf die Patriarchalische Alleinherrrschaft des Mannes zu dieser Zeit. Die Frau ist nur dazu da um zu gehorchen. Als Stilmittel um dies zum Ausdruck zu bringen benutzt er so etwas simples wie Medizin. Nur um zu zeigen das er (der Kaiser) die alleinige Macht über seine Frau besitzt, lässt er sie seit 10 Jahren zu jeder zweiten Stunde Medizin zu sich nehmen, obwohl die Kaiserin nicht krank ist. Aufbauend um das einnehmen der Medizin werden Intrigen gesponnen die immer mehr Menschen mit in das Netz der lügen zieht. Um nicht zuviel zu verraten werd ich darauf nicht näher eingehen. Jeder in der Familie trägt ein Geheimnis in sich, dass im Gegensatz zu der pompösen Kleidung und der geradezu abartig dekadenten Ausstattung des Palastes, abgrundtief dunkel ist. Das Finale mündet in einer epochalen Schlacht und dem Ende alles Guten was noch in den Mitgliedern der Familie übrig war. Zur Inszenierung dieses mitreißenden Dramas muss man nicht viel sagen. Jemand der Filme so sehr liebt wie Zhang Yimou und gleichzeitig noch einen unglaublichen Hang zum Detail hat, ist handwerklich gesehen mit der Beste Director den es weltweit im Filmbusiness gibt. Zu den Schauspielern ist zu sagen, dass sich das kaiserliche Paar Gong Li und Chow Yun Fat geradezu gespenstisch gut ergänzt. Man kann die Spannungen die sich zwischen den zwei Hauptcharakteren des Film über die Jahre aufgebaut haben, fast schon spüren. (Gong Li hätte definitiv eine imposante Kaiserin in der Tang Dynastie sein können :-) Ohja nicht zuvergessen sind natürlich die wunderschönen und absolut detailgetreuen Kostüme und Kulissen des Films. (Die haben den gesamten Palastplatz nachgebaut, ein gigantisches Set)

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Jan Terzky

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicher nicht der stärkste Film von Zhang Yimou. Sehenswert aber schon allein wegen der Schauspielkunst von Gong Li, wobei auch manche Nebenrollen gut besetzt sind. Immer wieder interessant die Verbindung von chinesischer Kultur und Hollywood. Beispiel: Die Handlung spielt an einem Tag im Stil von "24", nur eben mit chinesischer Zeitrechnung.

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Tolle Schauspieler, prachtvolle Kostüme und Ausstattung. Dazu noch vor allem in der zweiten Hälfte des Films klasse choreographierte Kämpfe- Fans des Asiafilms werden den Film sicher mögen, obwohl er nicht an Hero oder Tiger and Dragons heranreicht

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Punk

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Bewertung7.5Sehenswert

Es ist kein House of flying Daggers oder Tiger and Dragon. Wer das erwartet, sollte die Finger von dem Film lassen.

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reem

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderschöne Bilder,...der Film ist aber nur für Asia-Fans empfehlenswert. Für alle anderen dürfte der Film langweilig werden...

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Asiatix

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Bewertung6.5Ganz gut

Vielleicht hatte ich etwas zu viel erwartet, aber ich war ein wenig enttäuscht, als ich den Film gesehen habe. Es ist natürlich wieder ein aufwändiges Meisterwerk mit extremem Farbenspiel und tausenden Komparsen. Trotzdem ist die Handlung nicht so dramatisch und gewaltig, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich den Film im Flugzeug auf einem Mini-Bildschirm gesehen habe, was sicher immer etwas schlechter wirkt.

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Cinefact

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Bewertung7.0Sehenswert

Eigentlich genau mein Typ von Film. Aber dennoch fand ich ihn langgezogen und teilweise auch langweilig. Das Ende wiederum ist bombastisch. Hero und House of Flying Daggers sind eindeutig besser.

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mnmlst

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der film lebt durch seine zauberhaften bilder, leider teilweise etwas langatmig und durch den aufbau eines tragischen dramas sehr transparente story, sonst aber top!

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TobiasSD

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach einem eher ruhigen und sehr langem "Intro" überrascht das Finale des Films mit beeindruckenden Kampfszenen, in der alle Intrigen und Geheimnisse gelüftet werden und die Fehden innerhalb der kaiserlichen Familie ihr blutiges Ende finden. Fans von "Tiger & Dragon", "Hero" & Co. sollten dieses bildgewaltige Meisterwerk nicht verpassen!

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Bigogk

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film ist schon rein visuell ganz gross !!!

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Tenzing

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hier hat Zhang Jimou eine spannende Geschichte um die meisterhaft intrigante Kaisersgattin (Gong Li) gesponnen. Farbe, Erzählweise, Musik, Kostüm... hier gibt es vieles, was mir gefällt!

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