„Der Flug des Phoenix“ ist summa summarum ein exzellentes Drama. Und wer nicht glauben kann, dass man aus den Resten eines Flugzeugs unter extrem schwierigen Bedingungen eine Art Hilfsflugzeug bauen kann, der wird durch diesen Streifen eines besseren belehrt.
„Der Flug des Phoenix“ aus dem Jahre 1965 ist einer jener Filme, der mich über die Jahre hinweg begleitet und nie ganz losgelassen hat. Erzählt wird die Geschichte eines dramatischen Flugzeugabsturzes in der nördlichen Sahara. Ohne Hoffnung auf Hilfe sind die Überlebenden gezwungen, einen anfänglich aussichtslos erscheinenden Plan in die Tat umzusetzen, um dem mörderischen Glutofen der Wüste zu entfliehen. Es stellt sich jedoch schon bald heraus, dass der Mensch des Menschen größter Feind ist.
Eigentlich neige ich nicht dazu, allzu euphorische Hymnen auf Filme zu schreiben. Aber es gibt Werke, bei denen nahezu alles passt und deren Faszination sich nur schwer in Worte fassen lässt. Solch ein Film ist „Der Flug des Phoenix“. Einerseits besticht dieses Meisterwerk durch ein herausragendes Schauspielensemble, gespickt mit mehreren Oscar- und Golden Globe-Preisträgern (James Stewart, Peter Finch, Richard Attenborough, Ernest Borgnine, George Kennedy), und andererseits durch die exzellente Regie des Altmeisters Robert Aldrich (Vera Cruz, Ein Zug für zwei Halunken etc.). In Aldrichs Œuvre tauchen auffallend oft Personen auf, die sich in existenziell bedrohlichen Situationen befinden. Aldrich seziert ihre Verhaltensmuster und entlarvt punktgenau die „Bestie Mensch“, die zunächst noch in einem geschützten Kokon steckt, langsam entblättert wird und schließlich ihr wahres Gesicht zeigt. Wer etwa denkt nicht an „Engelsgesicht“ Olivia de Havilland in „Wiegenlied für eine Leiche“, die eine perfide Intrige gegen die von Bette Davis gespielte Cousine spinnt oder aber an die Darstellung der ebenfalls von Bette Davis gespielten, titelgebenden Jane in „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“, die ihre an den Rollstuhl gefesselte Schwester langsam in den Tod zu treiben versucht?
„Der Flug des Phoenix“ ist nur vordergründig betrachtet ein herkömmlicher Mix aus Abenteuerfilm und frühem Katastrophenfilm. Man kann ihn durchaus auch als geradlinigen „Männerfilm“ bezeichnen. Ja, ich würde ihn in der Tat als solchen betiteln, denn de facto spielt tatsächlich keine einzige Frau in diesem Film mit. Wer jetzt jedoch vermutet, der Film sei lediglich ein Lobgesang auf die „Welt der starken Männer“, sieht sich getäuscht, denn es kommen alle Spielarten des menschlichen Daseins, Stärken wie Schwächen, zum Vorschein. So gibt es etwa den Besserwisser, den Selbstgerechten, den Ängstlichen, den Mutigen, den Schwächling, den Zweifelnden oder den Verschlagenen. Ein heterogenes Sammelsurium, ein Kaleidoskop der menschlichen Natur.
Der Film besitzt zweifellos eine tiefenpsychologische Ebene, die das Werk erst zu etwas ganz Besonderem werden lässt. James Stewart spielt den ebenso erfahrenen wie engstirnigen Piloten Frank Towns, der das Traditionelle und die Ratio verkörpert und zunächst allem gegenüber kritisch eingestellt ist, das seinem festgefahrenen Weltbild widerspricht. Towns behält nach dem Flugzeugabsturz die Nerven, übernimmt die Führungsposition, teilt sorgsam die Wasserrationen unter den Überlebenden auf und denkt akribisch über die nächsten Schritte nach.
Als Antagonist zu Towns fungiert Hardy Krüger in der Rolle des jungen, deutschen Flugzeugkonstrukteurs Heinrich Dorfmann, der die Vorgehensweise und das auf ihn antiquiert wirkende Verhalten von Towns in einem Anflug von jugendlicher Überheblichkeit belächelt, in Frage stellt und schließlich für obsolet erklärt. Den Lebenserfahrungen von Towns setzt er Technikaffinität und Wissen entgegen, mit denen er sich dem alternden Piloten überlegen fühlt. Insofern verkörpert Dorfmann den Fortschritt, der mit alten Traditionen bricht und zu unbekannten Ufern aufbricht. Dieses neue Ufer ist der „Phoenix“, den Dorfmann, der sich mittlerweile als Flugzeugkonstrukteur zu erkennen gegeben hat, aus den Trümmern der alten Maschine bauen will. Unter den Männern keimt Hoffnung auf und auch Towns lässt sich trotz seiner Zweifel auf das Wagnis ein, eine neue Flugzeugkonstruktion zu erschaffen. Nachdem Towns jedoch herausgefunden hat, dass Dorfmann lediglich Modellflugzeuge gebaut hat, stellt er diesen zur Rede und verunglimpft seine Konstruktionen als „Spielzeuge“. Tief gekränkt zieht sich Dorfmann zurück. Erst spät erkennen beide, dass sie aufeinander angewiesen sind und das Schicksal der Gruppe in ihrer beider Hände liegt. Zwischen diesen Charakteren steht der trunksüchtige Copilot Moran, gespielt von Sir Richard Attenborough, der als Vermittler in diesem Generationenkonflikt auftritt und sich schließlich als Schlüssel zur Rettung herauskristallisiert.
"Der Flug des Phoenix" ist ein bemerkenswerter Film. Er bezieht seine Spannung vor allem aus dem nuancierten Spiel seiner Darsteller. Eine zentrale Frage des Films lautet: Wie verhält sich die Spezies Mensch, wenn sie sich in einer lebensbedrohlichen Situation befindet? „Der Flug des Phoenix“ liefert mögliche Antworten auf diese existenzielle Frage und zeigt eine Ansammlung unterschiedlichster Menschen, die fernab der Zivilisation wieder auf seine Urinstinkte zurückgeworfen werden und den Kampf ums nackte Überleben nur dann erfolgreich bestreiten können, wenn sie als Schicksalsgemeinschaft zusammenhalten. Während dieser Film also im Prinzip auch eine Parabel auf die menschliche Existenz ist, macht das 2004 inszenierte Remake den Fehler, die Charaktere nicht genügend auszuloten und auf simple Actionszenen zu setzen. Man kann also getrost auf das Remake verzichten und sich lieber ein weiteres Mal an den Vorzügen des großartigen Originals erfreuen.
Ein Unglücksfilm ist "Der Flug des Phoenix" auf alle Fälle. Als Drama habe ich es eher weniger empfunden, vielmehr als Abenteuerfilm erster Güte. Die Rollen sind mit erstklassigen Schauspielern besetzt die wiederum Charaktere spielen, die im Flugzeugabsturz-Szenario auf jeden Fall genügend zwischenmenschlichen Stoff bieten. Borniertheit, Feigheit, Größenwahn und geistige Umnachtung prallen hier aufeinander und das alles wirkt zu keiner Zeit unpassend oder gar albern. Selbst Plan und Umsetzung, aus den Trümmern der alten Maschine einen neuen "Flugapparat" zu konstruieren, wirken völlig authentisch, sodass man zu keiner Zeit sagen würde "So ein Unsinn!". Nur zu empfehlen.
Flug des Phönix ist ein guter Katastrophenfilm der mit einem tollen Cast aufwartet und durchgehend die Spannung hält. Der Film hat schon einige Jahre auf dem Buckel ist aber immer wieder interessant und ergreifend. Wie diese Männer in einer aussichtslos scheinenden Situation versuchen nicht wahnsinnig zu werden und am Ende so etwas großes leisten, ist einfach ein Kinomärchen das man gerne sieht. Der tolle Richard Attenborough, Hardy Krüger, James Stewart, Ernest Borgnine und George Kennedy spielen allesamt gut. Heutzutage kann man sich solch ein Staraufgebot kaum noch vorstellen und trotzdem versucht keiner dem Anderen die Show zu stehlen. Jeder hat seine Auftritte in denen er super spielt, um dann aber wieder Platz für den nächsten zu machen. Der Film hat gegen Ende eine kleine Länge, die das Sehvergnügen jedoch kaum trübt.
Am Ende bleibt ein toller Film, mit tollem Cast und einer abenteuerlichen, spannenden Geschichte! Für jeden Freund von Klassikern einen Blick wert!
Bisschen geizig muss man sein, sonst wird man nicht mehr ernst genommen, wenn man nur hohe Punkte vergibt. Ich selbst bin seit 2 Wochen kritischer geworden, indem ich mir meinen eigenen Bewertungsspiegel erstellt habe. Siehe mein Profil!
Auch wenn ich dafür was auf die Mütze bekomme, aber wenngleich die zwischenmenschlichen Konflikte recht überzeugend ausgetragen werden, fehlt mir hier der Pepp in der Story, die auf mich doch eher so wirkt, als wäre da reichlich Sand im Getriebe.
Doch, doch. Aber die 10 habe ich nur einmal vergeben. Aber 9.5 glaube ich auch nur zwei- oder dreimal. Darin siehst du, dass ich mit hohen Bewertungen sehr sparsam bin. Auch bei 2500 Filmen, die ich schon bewertet habe.
ein Film den man gefühlte 20mal angeschaut hat (habs nicht wirklich gezählt) muss glaub' ganz gut sein. Borgnine ist brillant.
Überhaupt ist der ganze Cast eine unglaubliche Zusammenstellung. Fans dieses Films und solche die es werden wollen: Finger weg vom Remake!
Tolles Drama, dessen Plot wohl mittlerweile jedem bekannt sein sollte. Auch wenn das Remake wirklich nicht schlecht ist, reicht es darstellerisch doch nicht an das Original heran.
Ein richtig gutes Drama, das alles aus der Grundsituation rausholt was drin ist. Vielschichtige Figuren, spannend erzählt und am Ende gibt es noch eine ziemliche Überraschung. Kann mit anderen Klassikern aus den Sechzigern wie "Gesprengte Ketten" oder die David-Lean-Filme mühelos mithalten.
nicht immer ist das original besser als die neuverfilmung (siehe: the maltese falcon, der in der bogard/huston version deutlich besser ist als das original von 1931), hier isses so!
Und wieder (leider) ein Beweis mehr, daß das Original eben doch besser ist.
Ein Film welcher nicht zuletzt durch die herausragende schauspielerische Leistung der Darsteller überzeugt.
WOW. den auf der leinwand zu sehen muss ein ereignis sein. das ist filmkunst ! ein film braucht eine glaubhafte story und darsteller in die man sich hineinversetzen kann...kein aufwendiges set, keine actionszenen oder special-effects und keine abgetakelten weiber, die in jede aber auch wirklich jede story noch ne prise liebe, eifersucht und sonstige dramen hineinprojizieren...:-) ich schliesse mit den worten von dAShEIKO: hab das remake nie gesehen...aber warum sollte ich auch !!!!
Ein in Erinnerung bleibender Film mit starken Emotionen. Auf eine ruhig gemachte Weise, ohne aufwendiges Set erstellter Film, der grade deswegen zu überzeugen versteht. Spannend wie ein Thriller. Ich mag eigentlich Hardy Krüger als Schauspieler nicht besonders, aber hier ist er bemerkenswert gut. Irgendwie haben sich die Schauspieler in diesem Film alle gegenseitig zu Höchstleistungen angespornt, vermutlich liegt das auch an den bestimmt nicht prickelnden Drehbedingungen.
ein film der alleine aufgrund der schauspieler schon nur noch gewinnen kann. dazu die spannende geschichte und eine starke inszenierung. bei dem film stimmt einfach alles.
Der Flug des Phönix - Kritik
US 1965 Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Katastrophenfilm, Drama, Kinostart 18.03.1966
Kritiken (1) — Film: Der Flug des Phönix
Ulrich Behrens
Kommentar löschen„Der Flug des Phoenix“ ist summa summarum ein exzellentes Drama. Und wer nicht glauben kann, dass man aus den Resten eines Flugzeugs unter extrem schwierigen Bedingungen eine Art Hilfsflugzeug bauen kann, der wird durch diesen Streifen eines besseren belehrt.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (15) — Film: Der Flug des Phönix
Kommentar schreibenScipio 2011/09/19 20:11:43
Kommentar löschenEin echter Klassiker - ganz ganz grosses Kino!
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Filmkenner77 2011/09/13 18:57:33
Kommentar löschenAus der Aktion Lieblingsfilm:
„Der Flug des Phoenix“ aus dem Jahre 1965 ist einer jener Filme, der mich über die Jahre hinweg begleitet und nie ganz losgelassen hat. Erzählt wird die Geschichte eines dramatischen Flugzeugabsturzes in der nördlichen Sahara. Ohne Hoffnung auf Hilfe sind die Überlebenden gezwungen, einen anfänglich aussichtslos erscheinenden Plan in die Tat umzusetzen, um dem mörderischen Glutofen der Wüste zu entfliehen. Es stellt sich jedoch schon bald heraus, dass der Mensch des Menschen größter Feind ist.
Eigentlich neige ich nicht dazu, allzu euphorische Hymnen auf Filme zu schreiben. Aber es gibt Werke, bei denen nahezu alles passt und deren Faszination sich nur schwer in Worte fassen lässt. Solch ein Film ist „Der Flug des Phoenix“. Einerseits besticht dieses Meisterwerk durch ein herausragendes Schauspielensemble, gespickt mit mehreren Oscar- und Golden Globe-Preisträgern (James Stewart, Peter Finch, Richard Attenborough, Ernest Borgnine, George Kennedy), und andererseits durch die exzellente Regie des Altmeisters Robert Aldrich (Vera Cruz, Ein Zug für zwei Halunken etc.). In Aldrichs Œuvre tauchen auffallend oft Personen auf, die sich in existenziell bedrohlichen Situationen befinden. Aldrich seziert ihre Verhaltensmuster und entlarvt punktgenau die „Bestie Mensch“, die zunächst noch in einem geschützten Kokon steckt, langsam entblättert wird und schließlich ihr wahres Gesicht zeigt. Wer etwa denkt nicht an „Engelsgesicht“ Olivia de Havilland in „Wiegenlied für eine Leiche“, die eine perfide Intrige gegen die von Bette Davis gespielte Cousine spinnt oder aber an die Darstellung der ebenfalls von Bette Davis gespielten, titelgebenden Jane in „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“, die ihre an den Rollstuhl gefesselte Schwester langsam in den Tod zu treiben versucht?
„Der Flug des Phoenix“ ist nur vordergründig betrachtet ein herkömmlicher Mix aus Abenteuerfilm und frühem Katastrophenfilm. Man kann ihn durchaus auch als geradlinigen „Männerfilm“ bezeichnen. Ja, ich würde ihn in der Tat als solchen betiteln, denn de facto spielt tatsächlich keine einzige Frau in diesem Film mit. Wer jetzt jedoch vermutet, der Film sei lediglich ein Lobgesang auf die „Welt der starken Männer“, sieht sich getäuscht, denn es kommen alle Spielarten des menschlichen Daseins, Stärken wie Schwächen, zum Vorschein. So gibt es etwa den Besserwisser, den Selbstgerechten, den Ängstlichen, den Mutigen, den Schwächling, den Zweifelnden oder den Verschlagenen. Ein heterogenes Sammelsurium, ein Kaleidoskop der menschlichen Natur.
Der Film besitzt zweifellos eine tiefenpsychologische Ebene, die das Werk erst zu etwas ganz Besonderem werden lässt. James Stewart spielt den ebenso erfahrenen wie engstirnigen Piloten Frank Towns, der das Traditionelle und die Ratio verkörpert und zunächst allem gegenüber kritisch eingestellt ist, das seinem festgefahrenen Weltbild widerspricht. Towns behält nach dem Flugzeugabsturz die Nerven, übernimmt die Führungsposition, teilt sorgsam die Wasserrationen unter den Überlebenden auf und denkt akribisch über die nächsten Schritte nach.
Als Antagonist zu Towns fungiert Hardy Krüger in der Rolle des jungen, deutschen Flugzeugkonstrukteurs Heinrich Dorfmann, der die Vorgehensweise und das auf ihn antiquiert wirkende Verhalten von Towns in einem Anflug von jugendlicher Überheblichkeit belächelt, in Frage stellt und schließlich für obsolet erklärt. Den Lebenserfahrungen von Towns setzt er Technikaffinität und Wissen entgegen, mit denen er sich dem alternden Piloten überlegen fühlt. Insofern verkörpert Dorfmann den Fortschritt, der mit alten Traditionen bricht und zu unbekannten Ufern aufbricht. Dieses neue Ufer ist der „Phoenix“, den Dorfmann, der sich mittlerweile als Flugzeugkonstrukteur zu erkennen gegeben hat, aus den Trümmern der alten Maschine bauen will. Unter den Männern keimt Hoffnung auf und auch Towns lässt sich trotz seiner Zweifel auf das Wagnis ein, eine neue Flugzeugkonstruktion zu erschaffen. Nachdem Towns jedoch herausgefunden hat, dass Dorfmann lediglich Modellflugzeuge gebaut hat, stellt er diesen zur Rede und verunglimpft seine Konstruktionen als „Spielzeuge“. Tief gekränkt zieht sich Dorfmann zurück. Erst spät erkennen beide, dass sie aufeinander angewiesen sind und das Schicksal der Gruppe in ihrer beider Hände liegt. Zwischen diesen Charakteren steht der trunksüchtige Copilot Moran, gespielt von Sir Richard Attenborough, der als Vermittler in diesem Generationenkonflikt auftritt und sich schließlich als Schlüssel zur Rettung herauskristallisiert.
"Der Flug des Phoenix" ist ein bemerkenswerter Film. Er bezieht seine Spannung vor allem aus dem nuancierten Spiel seiner Darsteller. Eine zentrale Frage des Films lautet: Wie verhält sich die Spezies Mensch, wenn sie sich in einer lebensbedrohlichen Situation befindet? „Der Flug des Phoenix“ liefert mögliche Antworten auf diese existenzielle Frage und zeigt eine Ansammlung unterschiedlichster Menschen, die fernab der Zivilisation wieder auf seine Urinstinkte zurückgeworfen werden und den Kampf ums nackte Überleben nur dann erfolgreich bestreiten können, wenn sie als Schicksalsgemeinschaft zusammenhalten. Während dieser Film also im Prinzip auch eine Parabel auf die menschliche Existenz ist, macht das 2004 inszenierte Remake den Fehler, die Charaktere nicht genügend auszuloten und auf simple Actionszenen zu setzen. Man kann also getrost auf das Remake verzichten und sich lieber ein weiteres Mal an den Vorzügen des großartigen Originals erfreuen.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
horro 2011/09/13 21:12:57
Antwort löschenIst auch einer meiner Lieblingsfilme ... vom Remake wollen wir besser nicht sprechen.
THE_JUDGE 2011/06/02 09:49:59
Kommentar löschenEin Unglücksfilm ist "Der Flug des Phoenix" auf alle Fälle. Als Drama habe ich es eher weniger empfunden, vielmehr als Abenteuerfilm erster Güte. Die Rollen sind mit erstklassigen Schauspielern besetzt die wiederum Charaktere spielen, die im Flugzeugabsturz-Szenario auf jeden Fall genügend zwischenmenschlichen Stoff bieten. Borniertheit, Feigheit, Größenwahn und geistige Umnachtung prallen hier aufeinander und das alles wirkt zu keiner Zeit unpassend oder gar albern. Selbst Plan und Umsetzung, aus den Trümmern der alten Maschine einen neuen "Flugapparat" zu konstruieren, wirken völlig authentisch, sodass man zu keiner Zeit sagen würde "So ein Unsinn!". Nur zu empfehlen.
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ash-williams 2011/04/07 08:38:51
Kommentar löschenFlug des Phönix ist ein guter Katastrophenfilm der mit einem tollen Cast aufwartet und durchgehend die Spannung hält. Der Film hat schon einige Jahre auf dem Buckel ist aber immer wieder interessant und ergreifend. Wie diese Männer in einer aussichtslos scheinenden Situation versuchen nicht wahnsinnig zu werden und am Ende so etwas großes leisten, ist einfach ein Kinomärchen das man gerne sieht. Der tolle Richard Attenborough, Hardy Krüger, James Stewart, Ernest Borgnine und George Kennedy spielen allesamt gut. Heutzutage kann man sich solch ein Staraufgebot kaum noch vorstellen und trotzdem versucht keiner dem Anderen die Show zu stehlen. Jeder hat seine Auftritte in denen er super spielt, um dann aber wieder Platz für den nächsten zu machen. Der Film hat gegen Ende eine kleine Länge, die das Sehvergnügen jedoch kaum trübt.
Am Ende bleibt ein toller Film, mit tollem Cast und einer abenteuerlichen, spannenden Geschichte! Für jeden Freund von Klassikern einen Blick wert!
Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Oceanic6 2011/04/07 08:47:16
Antwort löschenWäre er nicht schon vorgemerkt, dann wäre er es spätestens jetzt! ;)
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ash-williams 2011/04/07 08:49:26
Antwort löschenDer Film ist wirklich sehr zu empfehlen. Bin vielleicht fast ein bisschen zu geizig mit den Punkten umgegangen! :P
Oceanic6 2011/04/07 08:58:28
Antwort löschenBisschen geizig muss man sein, sonst wird man nicht mehr ernst genommen, wenn man nur hohe Punkte vergibt. Ich selbst bin seit 2 Wochen kritischer geworden, indem ich mir meinen eigenen Bewertungsspiegel erstellt habe. Siehe mein Profil!
cpt. chaos 2011/02/28 13:14:56
Kommentar löschenAuch wenn ich dafür was auf die Mütze bekomme, aber wenngleich die zwischenmenschlichen Konflikte recht überzeugend ausgetragen werden, fehlt mir hier der Pepp in der Story, die auf mich doch eher so wirkt, als wäre da reichlich Sand im Getriebe.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten
Ripley1 2011/02/28 13:47:15
Antwort löschenIch hau dir was auf die Mütze.
cpt. chaos 2011/03/01 09:46:01
Antwort löschenIch bin halt unwürdig... ;o)
Filmkenner77 2011/03/07 18:42:56
Antwort löschenStimmt. 4.0 Punkte für einen meiner Lieblingsfilme. Dafür gibts auf die Mütze. ;-)
cpt. chaos 2011/03/08 18:49:24
Antwort löschenEigentlich neben "Ben Hur" DER Liebelingsfilm, oder hast du diverse noch nicht bewertet?
Filmkenner77 2011/03/08 18:52:52
Antwort löschenDoch, doch. Aber die 10 habe ich nur einmal vergeben. Aber 9.5 glaube ich auch nur zwei- oder dreimal. Darin siehst du, dass ich mit hohen Bewertungen sehr sparsam bin. Auch bei 2500 Filmen, die ich schon bewertet habe.
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cpt. chaos 2011/03/08 19:45:48
Antwort löschenUnd dann eine solch stümperhafte Bewertung meinerseits...
Ich sollte mich was schämen!!! ;o)))
Filmkenner77 2011/03/08 20:00:42
Antwort löschenNa, das wird schon. Meine Rezension findest du übrigens direkt unter deiner. ;-)
Fritz_Flieder 2010/08/06 15:24:59
Kommentar löschenein Film den man gefühlte 20mal angeschaut hat (habs nicht wirklich gezählt) muss glaub' ganz gut sein. Borgnine ist brillant.
Überhaupt ist der ganze Cast eine unglaubliche Zusammenstellung. Fans dieses Films und solche die es werden wollen: Finger weg vom Remake!
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doctorgonzo 2009/07/07 17:18:45
Kommentar löschenTolles Drama, dessen Plot wohl mittlerweile jedem bekannt sein sollte. Auch wenn das Remake wirklich nicht schlecht ist, reicht es darstellerisch doch nicht an das Original heran.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
maslobojew 2008/10/07 16:53:52
Kommentar löschenEin richtig gutes Drama, das alles aus der Grundsituation rausholt was drin ist. Vielschichtige Figuren, spannend erzählt und am Ende gibt es noch eine ziemliche Überraschung. Kann mit anderen Klassikern aus den Sechzigern wie "Gesprengte Ketten" oder die David-Lean-Filme mühelos mithalten.
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alanger 2008/07/17 00:13:53
Kommentar löschennicht immer ist das original besser als die neuverfilmung (siehe: the maltese falcon, der in der bogard/huston version deutlich besser ist als das original von 1931), hier isses so!
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Nihilist 2008/02/07 10:39:42
Kommentar löschenUnd wieder (leider) ein Beweis mehr, daß das Original eben doch besser ist.
Ein Film welcher nicht zuletzt durch die herausragende schauspielerische Leistung der Darsteller überzeugt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Pardus 2008/02/03 23:30:55
Kommentar löschenWOW. den auf der leinwand zu sehen muss ein ereignis sein. das ist filmkunst ! ein film braucht eine glaubhafte story und darsteller in die man sich hineinversetzen kann...kein aufwendiges set, keine actionszenen oder special-effects und keine abgetakelten weiber, die in jede aber auch wirklich jede story noch ne prise liebe, eifersucht und sonstige dramen hineinprojizieren...:-) ich schliesse mit den worten von dAShEIKO: hab das remake nie gesehen...aber warum sollte ich auch !!!!
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Griselda 2008/01/19 20:14:47
Kommentar löschenEin in Erinnerung bleibender Film mit starken Emotionen. Auf eine ruhig gemachte Weise, ohne aufwendiges Set erstellter Film, der grade deswegen zu überzeugen versteht. Spannend wie ein Thriller. Ich mag eigentlich Hardy Krüger als Schauspieler nicht besonders, aber hier ist er bemerkenswert gut. Irgendwie haben sich die Schauspieler in diesem Film alle gegenseitig zu Höchstleistungen angespornt, vermutlich liegt das auch an den bestimmt nicht prickelnden Drehbedingungen.
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Zuri 2008/01/19 20:03:14
Kommentar löschenEiner der besten Filme aller Zeiten. Die beste Regie, die besten Schauspieler und die besten Dialoge. Das Remake ist komplett überflüssig gewesen!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
xtheunknown 2007/10/30 15:29:56
Kommentar löschenein film der alleine aufgrund der schauspieler schon nur noch gewinnen kann. dazu die spannende geschichte und eine starke inszenierung. bei dem film stimmt einfach alles.
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dAShEIKO 2007/08/03 05:35:39
Kommentar löschenDas waren noch Filem für die große Leinwand. HAb das Remake nie gesehen.....aber warum sollte ich auch;)
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
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