Der Freund

Der Freund (2008), CH
Laufzeit 87 Minuten, Drama, Kinostart 13.01.2011

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7.5 Kritiker
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von Micha Lewinsky, mit Philippe Graber und Johanna Bantzer

Eigentlich gab es für Emil (Philippe Graber) immer nur eine Frau: Larissa (Sophie Hunger), eine von allen umschwärmte Sängerin. Emil ist allerdings das Sinnbild eines Außenseiters und zudem noch sehr schüchtern und so verbringt er seine Abende in einem Club und schmachtet seine Traumfrau aus der Ferne an. Er kann sein Glück kaum fassen, als Larissa ihn eines Tages anspricht und darum bittet, sich vor ihrer Familie als ihr Freund auszugeben. Ironischerweise erhält er die Chance dazu aber erst, als sie überraschend ums Leben kommt. Als Emil dann auf Larissas Schwester (Johanna Bantzer) trifft überschlagen sich die Dinge.

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Kritiken (3) — Film: Der Freund

Tina Hedwig Kaiser: fluter Tina Hedwig Kaiser: fluter

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8.0Ausgezeichnet

Der Schweizer Regisseur Micha Lewinsky überrascht mit einer Liebesgeschichte, bei der er gängige Erwartungshaltungen nie bestätigt. Statt von großen Emotionen erzählt er vielmehr vom Glück im Kleinen und liefert mit "Der Freund" einen Film, der die schöne und charmante Schweizer Verhaltenheit widerspiegelt. [...] Der Schweizer Filmpreis 2009 für den "Besten Spielfilm" ging völlig zurecht an diese kleine hintersinnige Geschichte um Tod, Liebe und Vertrauen – große Themen zwar, die aber hier ganz entspannt und unaufgeregt verhandelt werden.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Der einsame Student Emil wünscht sich nichts sehnlicher als die Sängerin Larissa kennen zu lernen. Kaum geht dieser Wunsch in Erfüllung, ist Larissa tot und Emil steht plötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Aus dieser Konstruktion entwickelt Debütregisseur Micha Lewinsky seinen sehenswerten Film, der auf subtile Weise schildert, wie verdrängte Emotionen eruptiv an die Oberfläche drängen. [...] Ein schöner, tiefsinniger Film.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

Trotz der Ausgangslage gibt es im tragikomischen Regiedebüt von Drehbuchautor Micha Lewinsky («Sternenberg») nicht wirklich viel zu lachen. Dennoch ist sanft verteilt auch stiller Humor eingestreut, wie etwa bei der Auswahl der Urne oder in einer Szene im Blumenladen. Das Augenmerk ist hingegen auf die Verarbeitung des Todesfalls gerichtet und vor allem auf die Entwicklung der Hauptfigur, die sich ganz langsam aus ihrer verklemmten Hülle löst.

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Kommentar — Film: Der Freund

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Noctis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gestern bei den Biberacher Filmfestspielen gesehen. Ein sehr schöner Film, sehr gut gespielt. Bewegend.

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Noctis

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Nein, Ich hab ihn in schweizer Mundart mit deutschem Untertitel gesehen. Jedoch ist der Untertitel meistens überflüssig.


Janus Winter

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Dem Trailer nach zu urteilen könnte ich aud ei Untertitelung nicht verzichten.
Komisch, dass niemand was dazu sagt, dass Sophie Hunger mitspielt.


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