Der Gejagte

Affliction (1997), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 12.02.1998


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6.3
Kritiker
3 Bewertungen
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6.4
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73 Bewertungen
7 Kommentare
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von Paul Schrader, mit Nick Nolte und Brigid Tierney

Ein mysteriöser Jagdunfall erschüttert das verschneite Provinznest Lawford. Der Lonesome-Cop Wade Whitehouse ist auf der Suche nach der Wahrheit. Er glaubt nicht an einen Unfall, sondern an ein Verbrechen. Doch alle haben sich gegen Wade verschworen. Er wird zur Zielscheibe – der Jäger wird zum Gejagten…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Gejagte
Genre
Drama, Thriller
Verleiher
Kinowelt
Produktionsfirma
Kingsgate Films

Kommentare (6) — Film: Der Gejagte


Sortierung

spanky

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Bewertung7.5Sehenswert

Unbequemes Generationendrama im White-Trash-Milieu mit viel Schnee und sympathischen Losern. Schrader hätte keine bessere Besetzung für seinen Vater-Sohn-Konflikt finden können: Coburn und Nolte sind einfach nur echt in ihre Rolle und das geht bis in die deutsche Raubein-Synchro hinein. Eigentlich hätten sie beide nen Goldjungen verdient gehabt. Dazu noch die blendende Spacek, die wie ein Sahnehäubchen auf diesem Traumduo thront. Schrader hat(te) es drauf!

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zmpfl

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Bewertung6.5Ganz gut

Schauspielerisch makellos und ein Arschlochvati, der im Gedächtnis bleibt. Irgendwie lässt mich diese Jammertalbesichtigung aber etwas ratlos zurück.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

zmpfl

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Ist ja meistens so.
Ist aber im Buch auch nicht unbedingt fröhlicher, oder ? ;)


russell

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nnnnö-hö... aber umfassender.
und auf jeden fall lesenswert. ich habe einige seiner (russell banks´) bücher, er schreibt gut.


lieber_tee

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Bewertung6.0Ganz gut

"Manchmal sind die Dinge einfacher als man denkt."
Ein Polizist, der bei seinem öden Job von niemandem ernst genommen wird, frustriert in der erkalteten Enge einer verschneiten Kleinstadt zunehmend und verwickelt sich in einem Strudel aus Verdächtigungen, Mutmaßungen und Verschwörungen.
Stimmungsvolles, unsentimentales Provinz-Drama, das ähnlich gemächlich wie das Lebenstempo der Einwohner vor sich hin treibt.
Der Krimi-Aspekt wird bewusst vernachlässigt, sein Blick liegt mehr auf das Portrait eines vereinsamten Mannes, der geprägt von der Tyrannei seine jähzornig-brutalen, reaktionären Vaters ist.
Überzeugend von allen, insbesondere Nick Nolte, gespielt, getragen von einer inneren Spannung/Dramatik aber leider auch nur bedingt fesselnd.
Die bittere Studie über einen alten Hund, der zu oft getreten wurde um dann (endlich) zu beißen ist überdeutlich-symbolisch bebildert und verzichtet leider auch nicht auf einen alles erklärenden Off-Kommentar. Die Spurensuche in die Vergangenheit einer Familientragödie versucht Männergewalt zu erklären, trägt aber dabei (besonders zum Ende hin) etwas dicke auf.
Trotzdem bleibt der Eindruck von einem sorgfältig inszenierten Drama übrig, das mich allerdings in seiner Intensität nicht völlig berührt hat.

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lieber_tee

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Dank dir, ja wir sind Vielschreiber...:)
Der Film ist ein sanfter Vertreter von Drama-Kost. Eigentlich wollte der mir mehr gefallen als 6 Punkte aber so recht hat es am Ende mit dem Film nicht geklappt.


JackoXL

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Schade, aber schön und treffend beschrieben.


Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

Unsentimentales Schauspielerkino im Schnee von Paul Schrader mit einem ausgezeichneten (ich seh den sonst nicht so gerne, aber hier ist er sehr gut) Nick Nolte, James Coburn (Oscar!), Willem Dafoe sowie Sissy Spacek, ist "Affliction". Wie der dauerbetrunkene Vater Coburn seine Familie terrorisiert und wie seine Kinder, insbesondere Noltes Hauptfigur, mit diesem familiären Defekt (= Affliction) umgehen und leben müssen, was es aus ihnen macht, das ist ganz unangenehm mit anzusehen. Die Krimihandlung um einen "Jagdunfall" ist hier nur Hintergrund um eine tragische Vater-Sohn-Geschichte zu erzählen.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Ein trostloses Kaff, weit ab von jeglichem hektischen Treiben. Während eines Jagdausflugs geschieht ein tödlicher Unfall, oder war es etwa Mord? Scheidungsangelegenheiten, Familientragödien, Korruptionen, Kungeleien, Alkoholprobleme, provinzielle Zwistigkeiten, Liebe und ein vermeintlicher Mordfall – alles Themen, die dieses Drama behandelt. Zum Ende fügt sich alles und mittendrin agieren Nick Nolte, Sissy Spacek, James Coburn und Willem Dafoe allesamt grundsolide bis überzeugend.

Vom Hocker hat´s mich zwar auch während des zweiten Anlaufs nicht gerissen, obwohl ich auf sozialkritische Filme stehe, aber Paul Schrader bewältigt den Themen-Spagat nur bedingt, sodass mich "Der Gejagte" (noch) nicht in seinen Bann ziehen konnte. Jedenfalls hat es der Film geschafft, dass er weiterhin Bestandteil meiner Filmsammlung bleibt, und das heißt doch auch schon was! Außerdem war es mir einen weiteren Punkt wert.
Also einfach mal abwarten - dreimal ist bekanntlich Bremer Recht... ;o)

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cpt. chaos

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Fing in der Tat ziemlich vielversprechend an, aber irgendwie war´s nicht mein Ding!
Ja, dann schau dir den mal nochmal an, bin gespannt auf deine Sichtweise... :o)


cpt. chaos

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Die ganz große Liebe verbindet mich mit diesem Film zwar nicht gerade, aber wir haben uns ein wenig angenähert...


Geistertexter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Herausragendes Familienportrait, verpackt als Thriller, ausgezeichnet mit einem Oscar für James Coburn. Die anderen Darsteller sind aber auch allesamt große Klasse.

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