Filmplakat von Der Goldene Kompass Der Goldene Kompass

His Dark Materials: The Golden Compass, US 2007 — Kritik

Kritiker — Geht so 5.6

Der Film Der Goldene Kompass wurde von 26 Kritikern bewertet.

Flibbo: [neue Website coming soon]

6.0Ganz gut

So etwas wie „Herr Der Ringe“ lässt sich natürlich nicht wiederholen. Doch New Line versuchte mit „Der Goldene Kompass“, die Verfilmung des ersten Buches aus der Trilogie „His Dark Materials“, an die legendären Fantasy-Epen anzuknüpfen. In Punkto Budget und daraus resultierende gigantische Aufmachung gelang das Vorhaben sogar, inhaltlich nicht.

Nach einem vielversprechenden Anfang stellt sich heraus, dass sich in „Der Goldene Kompass“ zu viele unausgegorene Komponenten versammeln, um eine stimmige Geschichte zu erzählen, sodass die grandiosen, oscarprämierten Effekte letztendlich das einzige wirklich sehenswerte an dem Film sind. Die damals erst 13jährige Dakota Richards erweist sich in ihrer Hauptrolle als großartige Debütantin und kann es durchaus mit ihrer noch bekannteren Namensfetterin aufnehmen. Die restliche, durchaus namenhafte Besetzung ist interessant, mehr aber auch nicht, zumal niemand zu Höchstleistungen angespornt wird.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

6.5Ganz gut

Fest steht, daß der Film von New Line unter Erfolgsdruck als neuer “Lord of the Rings” konzipiert, einen gewissen Biss vermissen lässt, den die Vorlage durchaus hat. Was nicht heißt, daß er für sich genommen ganz schick anzusehen ist und mit Frau Kidmann, Herrn Craig und vor allem der frech-forschen Dakota Blue Richards eine wirklich attraktive Besetzung aufweist, die auch über die Stellen hinweghilft, in denen dramaturgisch allzusehr gehudelt wird. Vieles überstürzt sich, viele episoden wirken, auch wenn man die Bücher nicht kennt, sehr eingedampft und insgesamt schleicht sich immer wieder eine etwas gehetzte Grundstimmung ein, der ein Mangel an Erklärung und emotionaler Tiefe gegenübersteht.

Andererseits überrascht der Film auch immer wieder positiv, durch einen Mut zur Härte, der in einem “Kinderfilm” als den das Ganze ja verkauft wird, ungewöhnlich erscheint. Der Bodyount ist nicht grade gering, der Kampf der Eisbären durchaus brutal und auch die Schlußschlacht weit entfernt vom zahmen Schwertgefuchtel aus Narnia. Schwierig bleibt jedoch, das recht Abstrakte Konzept des Staubs, des Dust das versucht wird mit einigen Einschüben und vielen Animationen zu erklären. Was sich im Buch langsam entfaltet, muß im Film sofort verstanden werden und da sich letztlich alles um den Staub dreht, is es essenziell, daß die Zuschauer verstehen warum überhaupt soviel Gewese darum gemacht wird. Zusammen mit der stark religiös geprägten Einstellung der Bösewichte, hat es der Film oft schwer die tatsächliche Tragweite des “Staubs” zu vermitteln und warum er so wichtig ist. Nicht zu seinem Nachteil bleibt am Ende ein Gefühl nur halb gesättigt zu sein und eigentlich nur ein Fragment einer vielschichtigeren Story bekommen zu haben, vor allem wenn man weiß, das es keinesfalls sicher ist ob die Fortsetzungen das Licht der Leinwand erblicken.

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ChristiansFoyer

Um eine Fortsetzung sieht's ja tatsächlich eher düster aus, wodurch dieses Gefühl der Unfertigkeit, was die Tragweite des Stoffes angeht, am Ende schon etwas bitter zu schlucken war. Davon abgesehen war mir das ganze Geschehen einfach "zu weit weg", als betrachte man den Film durch ein verkehrtrum gehaltenes Fernglas, dabei hätte es wohl eher ein Mikroskop gebraucht, um die Vorlage nachvollziehbarer und mitreißender zu erzählen. Ob 'ne Fortsetzung das überhaupt noch hätte gerade biegen können...?


fko: filmsprung.ch

7.0Sehenswert

Bei dieser Anhäufung von Stars ist es nicht weiter verwunderlich, dass die einzelnen Figuren in diesem knapp zweistündigen Epos nicht viel Raum auf der Leinwand erhalten, zumal die Figur des Mädchens im Zentrum steht. Die Jungschauspielerin Dakota Blue Richards ist ihrer Aufgabe als Identifikationsfigur zum Glück mehr als gewachsen.

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sushi25: movie-fan.de

3.0Schwach

Der Film ist leider eine bittere Enttäuschung. Der kommerzielle Erfolg resultierte nur aus der damaligen gigantischen Marketingkampagne. Die Schauspieler wirken unterfordert. Die Story wirkt lustlos runtergespult. Ein Eintauchen in diese Fantasywelt funktioniert nicht.

Da wo LotR den Zuschauer mit auf eine wahnsinnige Reise genommen hat, läßt der goldene Kompass den Zuschauer unberührt zurück.

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Xander8112: at the movies

8.0Ausgezeichnet

[...]

“Der Goldene Kompass” schafft es, aus einem Buch, das für Kinder meines Erachtens nach nur bedingt geeignet ist, einen relativ kindertauglichen Fantasy-Film zu machen, der die Grundstory behält, visuell atemberaubend aufarbeitet und die in der Vorlage vorhandenen “Grausamkeiten” dezent entschärft. Kenner des Buches fühlen sich sofort zu Hause und wissen ja eh, worums geht. Zuschauer, die das Buch nicht kennen, dürfen gerne einen Punkt abziehen - sie werden vielleicht einige Schwierigkeiten haben, das ein oder andere zu verstehen.

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TheCorey: Wicked Vision, Das Manifest...

3.5Schwach

Das Fantasygenre wurde für große Epen geboren. Hier kann man sich austoben, hier lassen sich neue Welten erschaffen. Eigene Strukturen, eigene Richtlinien und doch meist sehr viel Vertrautes. Durch die Kraft der Phantasie ermöglichen sich Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Michael Ende schickte Bastian Balthasar Bux und mit ihm die Leser auf eine unendliche Geschichte ins sprichwörtliche Fantasien. Ungeachtet der Tatsache, dass Ende ein Buch verfasste, welches in einer Kinotrilogie mündete, verfügen einige verfasste Epen über eine Trilogie. Die bekannteste und beliebteste unter ihnen ist sicherlich J.R.R. Tolkiens The Lord of the Rings. In seiner Trilogie – die ironischerweise nie als solche verfasst wurde – erschuf Tolkien nicht nur mit Mittelerde einen ganzen imaginären Kontinent, sondern auch individuelle Kulturen mit eigenen Sprachen. Wenige Jahre vor Tolkien hatte dessen Freund C.S. Lewis mit den Chronicles of Narnia bereits eine siebenteilige Saga verfasst – einer Saga von Parallelwelten und prophezeiten Konflikten. Erst in den letzten Jahren hatte J.K. Rowling mit ihren sieben Harry Potter-Bänden für einen neuerlichen Boom im Fantasygenre gesorgt, der in Arbeiten von Christopher Paolini (Eragorn) und Eoin Colfer (Artemis Fowl) seinen Ausdruck fand. Doch bereits vor Rowling hatte 1995 der britische Autor Philip Pullman mit seinem Roman Northern Lights seine His Dark Materials-Trilogie eingeleitet, die im letzten Jahr ihre erste Verfilmung fand. New Line Cinema unter ihrem Vorsitzenden Toby Emmerich sicherten sich die Rechte, nachdem ihre von Peter Jackson umgesetzte Lord of the Rings-Trilogie zu einem der erfolgreichsten Franchises aller Zeiten aufstieg. Mit His Dark Materials gelang es Pullman sich ebenso einen Namen zu machen, wie zuvor den Kollegen Lewis, Tolkien und Rowling.

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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...

3.0Schwach

New Lines Post-LOTR-Versuch ist eine ziemlich wüste Zusammensetzung aus altbekannten Fantasyzutaten. Größtes Problem des möchtegern-epischen Märchens ist seine Erklärungswut, mit der er die fremde Welt zugänglich machen will. Anstatt Magie und Lust zu versprühen, in das Reich und dessen Geschichte eintauchen zu wollen, macht sich eher Langeweile breit. Der Film kommt kaum voran, ist erschreckend ideenarm und austauschbar, gönnt seinen Stars fast nur Miniauftritte und rückt stattdessen ein nervtötendes rothaariges Mädchen in den Mittelpunkt, das nicht nur unsympathisch und hässlich ist, sondern auch noch eingebildet und dumm. Die ganze Geschichte ist letztlich weitaus überschaubarer als sie tut – es geht um Kinder, die Kinder retten – und ist zwar nicht mit christlicher Ideologie aufgeladen (wie etwa die Walden Media-Debakel), wartet dafür jedoch mit seltsamen russischen Pelzmützenmännern auf, die Kinder ans Ende der Welt entführen. Bekloppt.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

8.5Ausgezeichnet

Freiheitlich bis ins Mark und zum Platzen spannend erzählt, gefällt "Der Goldene Kompass" auch filmisch: Er ist voller Anspielungen auf die Film- und die Politische Geschichte [...] Das Ergebnis ist eine aufregende Reise in fremde Welten, mit überzeugenden Darstellern.

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Rochus Wolff: critic.de

9.0Herausragend

Sagen wir es kurz und knapp: The Golden Compass ist ein kleines, ach was: großes Meisterwerk des Fantasykinos. Locker so gut wie "Der Herr der Ringe", aber nicht ganz so monumental und pathetisch veranlagt, und mit den definitiv besseren Frauenrollen. Und natürlich sowieso um Längen besser als "Eragon" oder die "Chroniken von Narnia".

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Kommentare — Ganz gut 6.1

Der Film Der Goldene Kompass wurde von 2108 Mitgliedern bewertet.

Mafia1981

Bewertung2.0Ärgerlich

der film ist im gegensatz zum buch eine schande! herr der ringe ist eine gute buchverfilmung! diese eine der miesesten die ich gesehen habe!!!! nicht mal nicole kidman kann da was retten!

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jlorenz1

Bewertung7.0Sehenswert

In Unkenntnis des Buches und der anderen beiden habe ich mir "Der goldene Kompass" angeschaut. Die überaus kontroversen Ansichten, Kritiken in den Zeitungen und Bewertungen habe meine Erwartungen erst einmal herabsinken lassen. Nach dem Film kann ich das ganze Hickhack um den Film äußerst gut verstehen und zwar - was sonst selten der Fall ist - alle Lager.

Mir erging es wie Moviepilot Florian Kruse alias flokru. Manchmal ist es hinderlich im Vorfeld etwas über den Film zu lesen. In diesem Falle war es jedoch richtig gut. Ich wusste, dass es der erste Teil einer Trilogie ist und war darum nicht enttäuscht. Sogar als Erwachsener konnte ich mit dem rasanten Erzähltempo fast gar nicht Schritt halten. Der Anfang war symptomatisch: Wer war was? "Staub war schon lange vor den Hexen der Lüfte, den Gyptern des Wassers und der Bären des Eises hier" Schön wäre an dieser Stelle gewesen die "bösen" Gobblers einzuführen und ein Unterscheidungsmerkmal anzubieten. Ein paar Sätze zuvor wäre es in der Einleitung hilfreicher gewesen von zwei Erscheinungen Mensch und Tier zu reden, die e i n Wesen gemeinsam bilden. Bei Dæmon denke ich aber eher an Teufelsaustreibung und an einen "bösen Geist". Der "Kompass" ist für mich eher ein Marschinstrument zur geographischen Orientierung und weniger ein "Orakel" oder "Kristallkugel". Und während ich darüber noch sinniere welche Bedeutung "Staub" und die komische, aber originelle Zusammensetzung aus "Magister" und "Ministerium" - im Film "Magisterium" - hat, schreitet die Geschichte unaufhaltsam voran. (Für alle Späterzuschauende: "Magisterium" ist eine Mischung aus Gutmenschen und Bösewichtern, die als Gedankenpolizei "die Welt um uns schöner gestalten wollen" und die Probleme in anderen sehen).

Doch die Filmdampfwalze rollt unaufhaltsam weiter. Nächste Szene: Eine wunderschöne zauberhafte Schule wie in Harry Potter, denkt man. Der Onkel Asriel weist das Mädchen Lyra von der Reise in den eisigen Norden zurück, obwohl es ihn in der Schule kurz zuvor vor einem Giftanschlag gerettet hat. Die Stimmung des engen, langweiligen Schulalltages will sich gar nicht entfalten, als plötzlich Mrs. Coulter in der Schule bei Tische auftritt. Zwei, drei Sätze Kumpanei mit Lyra gemeinsam gegen die Schule, zwei, drei Sätze mit Rektor und schon darf sie mit ihr zur Reise in den gefährlichen, eisigen Norden. Ist man verdutzt dabei die Lage neu zu sondieren, so stellt sich gleich wieder heraus: Aha Mrs. Coulter war nur scheinfreundlich, schreibt Lyra vor, was sie tun & lassen hat, kurzum sie ist böse.

Und so geht es vor atemberaubender Kulisse weiter in dem Tempo. Es gibt phantasievolle Luftschiffe, ansatzweise Stimmungen, die sich im Tempo gar nicht entfalten können, die Handlungen und Wendungen in der Geschichte lassen auch kaum Charaktere hervortreten. Meist reicht es nur für ein paar programmatische Sätze und husch, husch sind wir beim nächsten Szenenbild.

Die Geschichte besitzt zweifellos Spannung, aber Hast, Hetze kennzeichnet den Film von Anfang bis Ende. Ich wage zu zweifeln, ob Kinder diesem manchmal als Familienfilm gepriesenen Werk ohne ein paar kurze prägnante Kommentare in den ersten 40 Minuten folgen können. Parallel zu dem rasanten Erzähltempo kommen auch die zahlreichen Phantasiewortschöpfungen wie "General-Oblations-Behörde", "Alethiometer" oder "Interzäsionsverfahren", die einerseits genüsslich zum Nachdenken anregen, für das andererseits keine Zeit vorhanden ist.

Die schauspielerische Darstellung ist im eng gegebenen Rahmen durchaus äußerst gut gelungen. Die Abweichungen zum Buch - sofern ich gelesen - haben weitgehend ihre Berechtigung. Die Gewaltszenen mögen für jüngere Kinder an die Grenze des Erträglichen gehen, aber ich meine, der Film überschreitet sie nicht( Offiziell: Dtl. FSK 12 Schweiz: 6/8). In Kenntnis der Trilogie bin ich am Ende nicht enttäuscht, nur g e p l ä t t e t - geplättet nicht vor Spannung, Ergriffenheit oder wegen der Monumentalität des Werkes. Nein - geplättet nur vom Erzähltempo. Spannung hat er mehr als "Harry Potter und der Feuerkelch", der 157 Minuten dauert. Dem "Goldenen Kompass" mit nur 113 Minuten würde man eine ähnliche Länge wünschen ...

Und ... wenn der Film trotz allem etwas für sich hat - um wie viel schöner muss erst recht das Buch und die anderen beiden sein !!!

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mary190999

Ja, ich war damals im Kino und wusste nicht, dass es ein Mehrteiler ist. Deshalb war ich etwas enttäuscht, als es irgendwie mittendrin aufhörte (wie weiß ich gar nicht mehr, aber es kam mir so vor). Die anderen Teile werden ja nicht gedreht (oder der Dreh steht noch zur Diskussion), was ich allerdings doof finde, denn vielleicht hätte die Trilogie dann zusammen genommen ein schöner Film ergeben. Dass es so schnell war, kann ich mich nicht mehr dran erinnern, ich glaube mich hat damals nur gestört, dass es keine Lösung in diesem Teil gab, dass die Handlung zwar voran kam, aber nicht geklärt wurde. Deshalb empfinde ich die anderen Teile für nötig!

Ich glaube, ich muss ihn mir noch einmal anschauen, um mir erneut ein Bild zu machen.


Venator89

Bewertung7.0Sehenswert

Nette fantasy Story. Guter Soundtrack, viele special effects und einige bekannte Schauspieler, wie Daniel Craig und Nicole Kidman. Jedoch bei der Umsetzung der Story hapert es meiner Meinung nach etwas. Hier hätten viele Details mehr ausgebaut werden können (Nachfolger?).

Fazit: Nette Unterhaltung für einen ruhigen Abend.

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Flo.Thrawn

Bewertung7.5Sehenswert

Super Schauspieler, Setting und Aussehen gefallen mir auch sehr gut.... aber irgendwie fehlt irgendwas... Vor allem hier und da ein paar kurze Erklärungen

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BigH

Bewertung3.5Schwach

Meine Leih-DVD hatte eine Macke und ließ sich nach 50 Minuten nicht mehr weiter abspielen, aber irgendwie habe ich nicht das Gefühl, daß ich was verpasst habe...
Die Besetzung ist gut, das Produktionsdesign auch, die Effekte sind okay, also woran liegt's, daß mich "Der Goldene Kompass" vollkommen kalt gelassen hat? Möglicherweise bin ich einfach nicht die Zielgruppe, denn alles in allem ist der Film ein schlichter Märchenfilm im Gewand eines aufwendigen Fantasy-Spektakels.
Ich habe die Romanvorlage nicht gelesen, aber "Der Goldene Kompass" ist vermutlich ein Fall von "Das Buch war besser als der Film".

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USA_Christoph

Bewertung0.0Hassfilm

Hoch gelobter Fantasyfilm?
Keine Ahnung, was man den Kritikern für einen Film gezeigt hat, aber ich wage zu bezweifeln, dass sie den selben Film gesehen haben wie ich.
Grandiose Effekte, zahlreiche Stars und eine Story, die ebenso langweilig wie belanglos ist. "Der Goldene Kompass" dient als Schlafmittel, jedoch nicht als gute Abendunterhaltung. - Finger weg!

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Jodo Kast

Bewertung3.0Schwach

"Was weißt du über Staub?" - "Nichts..." - "Und das ist auch gut so!" Allein für solche Schrottdialoge sollte man den Film im DVD-Regal stehen lassen.

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nurleben

Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich hab ich jetzt gar keine Lust auf einen Filmkommentar, aber was der Regisseur die letzen Monate so in Interviews zum Goldenen Kompass sagt, erklärt vieles:

http://boxoffice.com/featured_stories/2009/09/weitz-talks-new-moon.php
"I would love to have been allowed to do my own cut of The Golden Compass [...]. The cut was taken away from me and that was a devastating experience. [...] it is a great shame that the fear of the ideas in the book led the studio to do a version which I think caused its own downfall."

"[...] there are moments where it's precisely the way I wanted it to look or to feel. But it's been put through a blender so that the interesting ideas that it had in it and the real emotional heft of the story was lost. And that's a shame [...]. Failing Philip Pullman in that regard is a big sadness for me because he's one of the authors I most admire in the world."

"[...] Once you start monkeying around with the plot and characters and key concepts in the film, you really lose what made the book appeal to anyone in the first place."

New Line Cinema hat er versaut und Weitz selber war wohl einfach zu unerfahren, um sich gegen die durchsetzen zu können :(.

Und ein Director's Cut klingt auch sehr unwarscheinlich :(.

Da hat man mal einen leidenschaftlichen Fan als Regisseur, un das Studio verkackt es trotzdem. Und geht dabei gleich auch noch pleite. Schade, schade, schade. Hätten Sie die mutige Filmfassung rausgebracht, währen sie wenigstens ehrenvoll untergegangen ... Hätte Peter Jackson diesen Film nur auch mal produziert wie District 9 ...

Hier sind alle Interviewschnipsel zusammengetragen: http://www.bridgetothestars.net/forum/viewtopic.php?f=7&t=207849

Bei Bridge to the Stars haben Fans auch das rausgeschnittene Ende aus allen möglichen Clips so gut wie möglich rekonstruiert:
http://www.bridgetothestars.net/forum/viewtopic.php?f=7&t=206463
http://www.youtube.com/watch?v=Qi6javLIDqg

Möge es eines Tages eine würdige Verfilmung dieses Meisterwerkes und der ganzen Trilogie "His Dark Materials" geben!

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treebeard3rd

Ich fand den Film brauchbar, aber wo ich das lese werde ich mir demnächst mal die Bücher holen. Als Nichtleser des Buches war ich am Ende ein wenig verwirrt.


nurleben

ganz dicke empfehlung, die drei bände sind meine Lieblings-Fantasy-Bücher, einfach ein genuss für leute, die gerne lesen und vor allem fantasyfans :) :)


Brennegan

Bewertung2.0Ärgerlich

Viel Effekte, viele Stars in vielen Szenen! Es gibt viel in dem Film zu sehen, aber so zusammenhangslos aneinader gereiht, dass so richtig keine Grunstruktur erkennbar wird. Es mag vielleicht auch daran liegen, dass es der erste Teil einer Trilogie ist.
Trotzdem, es bleiben zu viele Fragen ungeklärt und wirkt viel zu hektisch (ich frage mich noch immer, was Christopher Lee eigentlich in diesem Film zu suchen hat).
Es hätte ganz großes Kino werden können, ist es aber nicht.

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Lunastein

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Klasse Film mit tollen Effekten. ;D
Nicole Kidman ist die schöne unberechenbare Böse, Eva Green ist eine nette Hexe und Dakota macht ihre Rolle auch klasse. xD

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Amalthea

Bewertung6.0Ganz gut

Irgendwie schade um eins meiner Lieblingsbücher...

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borgdrone

Bewertung4.5Uninteressant

Warum Ver-harrypottert und Verherrderringet nur alles. Muss ich mir jetzt noch mehr Mehrteiler im Kino reinziehen. Jahre warten zum nächsten Teil?

Wann kommt dann denn Lindenstrasse bald im Kino?

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Chewbacca

Bewertung4.5Uninteressant

Eine nette Geschichte für Kinder mit arg drastischen Stellen oder ein zu kindlich geratenes Abenteuer für Erwachsene? Diese Frage habe ich mir den ganzen Film lang gestellt und weiß immer noch keine Antwort. Denn obwohl top besetzt mit Leuten wie Nicole Kidman, Danial Craig, Eva Green, Sam Elliott und Ian McKellen fühlt sich doch alles unausgereift und unfertig an. Viele Fragen bleiben offen, was wohl als Cliffhanger dient, obwohl es wohl keinen zweiten Teil in nächster Zeit geben wird. Positiv fand ich nur die Eisbären, diese Szenen sind unterhaltsam, aber eben meist nichts für Kinder.

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Alecprime

Bewertung7.5Sehenswert

Sehr schönes Fantasykino, dass viel zu früh zuende geht! Und hier keine Fortsetzung?? Gibts doch nicht!

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Bandrix

Bewertung7.5Sehenswert

Um einiges mehr gelungen als Eragon oder Narnia!! Wie schon von meinem Vorvoter gesagt, ist der Film ziemlich nah am Buch angelegt, streckenweise aber etwas zu abgehackt. Das machen dann aber die exzellenten Darsteller und guten Effekte wieder wett. Vor allem in Dakota Blue Richard hat Regisseur Chris Weitz eine große Entdeckung gemacht. Normalerweise würde ich jetzt schreiben: Ich freue mich auf den zweiten Teil, aber wie ich gelesen habe, wird es diesen nicht geben...

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staat01

Bewertung6.0Ganz gut

Schön. Wirklich. Ein schöner Film. Große Bilder, viel Atmosphäre. Das Buch muss sehr, sehr gut sein. Der Film war auch sehr gut, allerdings oft etwas verwirrend. Es war sehr viel Handlung sehr komprimiert dargestellt, was einige Fragen offen ließ. Ich werde auf jeden Fall das Buch lesen, denn die Geschichte scheint sehr interessant zu sein. Frage am Rande: kann Nicole Kidman ihre Gesichtsmuskeln eigentlich noch bewegen oder ist sie gesamt-gebotoxt?

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Bauglir

Ich kann das Hörbuch enpfehlen; wird von Gandalfs Stimme gelesen (zumindest bei meiner Fassung)...


Tony G.

Bewertung7.5Sehenswert

Wo bleibt der 2. Teil??????

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Dalia

Soweit ich vor einiger Zeit gehört habe, soll der 2. Teil nur noch als DVD erhältlich sein und nicht auf der Leinwand landen. Kann mich auch täuschen, aber scheinbar spielte der Film nicht das ein, was man sich gewünscht hat...


Mawazh

Bewertung6.0Ganz gut

Guter Fantasyfilm, der sich zwar nicht mit Genregrößem messen kann, aber trotzdem sehr kurzweilig ist.

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felifee

Bewertung9.0Herausragend

auch wenn ich die bücher leider nicht kenne, war ich von der idee recht beeindruckt

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patcharisma

Bewertung2.0Ärgerlich

Typische Merkmale eines Post-Milleniums-Fantasy-Geschwurbel mit dem LOTR-Syndrom: Viele Effekte, aber keine Mystik oder Magie.

Nicole Kidman ist völlig gelangweilt & die kleine Göre nervt den ganzen Film hindurch wie blöd! Und die kommt noch zwei Fortsetzungen lang? Ohne mich.

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Bauglir

Bewertung7.5Sehenswert

Die Bücher sind im deutschsprachigen Raum ja wenig bekannt, und auch der Film wird - in Relation zu seinem Produktionsbudget - mit relativ zurückhaltendem Marketingaufwand angepriesen: Die "Herr der Ringe" Umsetzung war Jahre vor ihrem Debüt auf der Kinoleinwand bereits DIE Ankündigung, der Fantasy Liebhaber entgegenfieberten.

Die Odyssee, die das Projekt hinter sich gebracht hat (Mehrfacher Regisseur-Wechsel, Unstimmigkeiten bei der Drehbuchfassung) hat sich nunmehr bedingt ausgezahlt: Der Startschuß für "His Dark Materials" ist weniger belanglos ausgefallen als zu befürchten war, und präsentiert sich in einer Offenheit mit solchem Charme, dass ein vorsichtiger Prophet die Zeichen in Richtung Verbesserung deuten kann.
Neben der unsanften Beschneidung, was Kirchenkritik und Machtmißbrauch angeht, die Philip Pullmans Geschichte erdulden musste, überzeugt hingegen die Darstellung der Daemonen. Zwar sind sie wohl einen Hauch zu knudellig und naseweis, das irritierende Moment einer entäußerten Seele, die gestaltwandelnd mit der Pubertät zu einer endgültigen Form findet, bleibt dennoch deutlich erhalten.

Die Figuren sind gut besetzt; Dakota Blue Richards überzeugt mit ihrer trotzigen und gleichzeitig unsicheren Lyra-Darbietung und Nicole Kidman mimt ihre Mrs. Coulter, als sei sie ihr ebenbürtiger Daemon.

Das Problem, dem sich die Akteure zu stellen haben, ist vielmehr das atemlose Drehbuch, das durch die Geschichte hetzt und im unmöglichen Kraftakt einer Zweistunden-Performance alles erreichen will, was das Buch auf 400 Seiten entwickelt - ohne eine zügelnde Produktionsfirma im Nacken und ohne falscher Scheu vor Gruppierungen, die ihre Engstirnigkeit als "Verletzung religiöser Gefühle" verstanden haben wollen.

So bleibt die Handlung wenig gekürzt und verfremdet, was Abläufe und Szenarien betrifft, doch sie verwendet kaum Zeit darauf, Figuren zu profilieren, einzuführen und merk-würdig zu machen. Es entsteht ein Rummelplatz-Flair von Bunter, Höher, Weiter und Schneller; immer geht es voran, ein Event jagt das Nächste, die Tour de Force führt von elitären College Gefilden in die Adabei Schickeria der ränkeschmiedenden Mrs. Coulter, schickt uns ohne Verschnaufpause weiter zu den Alt-Hippie Kommunen der Gypter, wo postwendend der finale Trip nach Norden beginnt, in die digitalisierte Eisbären-Prunkhöhle bei Svalbard.

Wer den Roman kennt, wird (unter anderem) die Präzision und Besonnenheit der Erzählung vermissen, und der, dem der Hintergrund nicht vertraut ist, wird sich im Tempo und überbordenden Figuren-Portfolio allzu leicht verlieren. So bleibt eine gewisse Unzufriedenheit zurück, wenn der Abspann dem Cliffhanger und die Ernüchterung der Reizüberflutung folgt; die Lust auf mehr ist etwas gedämpft in Anbetracht der Tatsache, dass das Juwel zwar gewogen, geschliffen und poliert wurde, allein die stimmige Fassung ihm noch fehlt. Doch es stehen ja noch zwei weitere Büche zur Verfilmung an, und mit ihnen kann es auch keinen sterilen Gesinnungs-Grätschschlag mehr geben: es erwarten uns schwule Engel, der sterbende Allmächtige und, horribile dictu, am Ende, so New Line und Publikumsmassen es wollen, gar die "Republik des Himmels".

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MarkusVoll

Bewertung10.0Herausragend

Fantasy die wirklich überzeugen kann. Leider mit offenem Ende, das hoffentlich bald gelöst wird. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Die Besetzung des Filmes war auch erste Sahne. Unbedingt anschauen.

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Padder

Bewertung4.0Uninteressant

Tolles Buch - der Film hat eigentlich nur enttäuscht!

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Habakuk

Bewertung3.0Schwach

Ein sehr steriler Film. Er ist handwerklich gut gemacht aber man kann sich in kaum ein der Figuren einfühlen.

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wolf260366

Bewertung3.5Schwach

Gibt es ein Fortsetzung. Bitte nicht. Völlig absurde Story, Fantasie mit dem Vorschlaghammer. Alles gekünstelt incl. einer sehr merkwürdigen Nicole Kidman, einem quasi abwesenden Daniel Craig und einem "menschlichen" Eisbären, der wieder König wird. Dazwischen wilde Kerle und Zeppeline. Dafür sind die Tricks in einigen Szenen echt zu mies, dass man sich daran erfreuen könnte.

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Marie Krolock

Bewertung3.5Schwach

Der Film wird erst in der Sekunde gut, in der sich Daniel Craig endlich diesen grauenhaften Bart abrasiert - also in den letzten 4 Minuten ;-) Gott sei Dank habe ich die Kinokarten gewonnen, sonst wäre ich wirklich empört gewesen. Er war öde - sehr öde! Nicole Kidman war hübsch, mehr auch nicht. Außerdem fand ich das mangelnde Blut bei dem Eisbärenkampf sehr komisch! Ich meine, der untere Kiefer fliegt ab und es ist nicht ein Fitzelchen Blut zu sehen? Oder lag es daran, dass es im Eis spielte und das Blut eingefroren war? ;-)
Also nein danke, dieser Film ist kein Tipp!

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nurleben

Lies mal das Buch, das ist wesentlich blutiger (Ich sag nur Eisbär verspeist frisch besiegten Eisbär :D) und vor allem hochspannend und wunderbar geschrieben :).


Marie Krolock

:) danke für den Tipp!


kerstin10

Bewertung7.5Sehenswert

Gespannt erwarte ich den zweiten Teil.

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susanm

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also mir hat der Film sehr gut gefallen, ein richtig schöner Film für die ganze Familie.

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Kati184

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film war gut soweit, kommt aber nicht annähernd an die Bücher heran.
Und ja, Nicole Kidman war auch nicht so mein Fall in diesem Film ^^

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Nena.Angel

Bewertung9.0Herausragend

der war echt cool!!! freu mich schon voll auf den nächsten teil!!!

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