Der Greifer

L'Alpagueur (1976), FR
Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm, Kinostart 02.04.1976

6.7 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2 Community
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von Philippe Labro, mit Jean-Paul Belmondo und Bruno Cremer

Nachdem Roger Pilard, ein ehemaliger Großwildjäger mit dem Spitznamen “der Greifer”, im Auftrag der französischen Regierung, einen europäischen Rauschgiftring auffliegen lässt, sind die Hintermänner dieser Organisation stark beunruhigt. Sie setzen einen Preis auf den Kopf des Greifers aus. Der Jäger wird zum Gejagten. Gleichzeitig wird Frankreich von einer Serie von Überfällen geplagt, die alle von demselben Mann begangen werden: von der Polizei und der Presse wird dieser Mann nur “der Falke” genannt. Die Verbrechen des Falken sind so ungeheuerlich, dass dem “Greifer” von der Regierung ein ungewöhnlicher Vertrag zur Jagd auf diesen Mann angeboten wird. Der “Greifer” nimmt an. Auf der Suche nach dem “Falken” bietet Costa Valdez, ein junger Gelegenheitsgangster und Komplize beim letzten Überfall des “Falken”, den einzigen Anhaltspunkt. Der “Greifer” gewinnt sein Vertrauen und gemeinsam nehmen sie die Spur des Schurken auf. Doch die Jagd nach dem Falken endet in einem harten Gefecht mit einer Gangsterbande, der “Greifer” kommt scheinbar um. Costa Valdez will seinen Freund rächen und den Falken im Alleingang aufspüren.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Der Greifer

Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] "Der Greifer" ist im Grunde genommen ein klassischer Spät-Belmondo, nur zum Meisterwerk reicht es dieses Mal nicht. Trotz Bébels nuanciertem Schauspiel, der hier als Greifer viel überlegter handelt als in seinen anderen Actionfilmen wie "Der Profi", weiß der Film nicht durchgehend zu überzeugen. Als intelligenter Thriller geht das Katz- und Mausspiel zwar locker durch, was vor allem der düster-brutalen Inszenierung und den vielen Wendungen in der Handlung zu verdanken ist, welche ein hohes Tempo garantieren, allerdings bleibt das Ende zu unglaubwürdig und die Figuren sind zu klar in Gut und Böse getrennt. Das passt nicht wirklich in diese gefühllose Welt, die den Zuschauer förmlich an den Bildschirm bindet.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (5) — Film: Der Greifer

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Die ernsten Belmondos haben mir immer gut gefallen, wirken aber bei erneutem Anschauen etwas angestaubt und langsam. Allerdings sind die schauspielerischen Leistungen sehr gut.

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hoffman587

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Bewertung7.5Sehenswert

L´Apageur - Belmondo in Hochform

Es ist Belmondo Zeit...und was ist da besser als einer seiner "alten" Klassiker, wenn man mich fragt eigentlich nichts, aber erstmal um welchen Film vom werten Herrn gehts denn überhaupt? Na ganz einfach um "Der Greifer" von Philippe Labro aus dem Jahre 1976.

"Ich weiß ja wer da hintersteckt, ich weiß bloß nicht wie er aussieht, der Greifer."

"Sagen sie mal Doumeq sie kennen ihn doch gut könnte man sagen? Nur wegen des Geldes? Oder warum?"

"Wissen sie er hat Jahrzehnte lang die gefährlichsten Tiere der Erde gejagt und eines Tages sagt er beiläufig zu mir: Wissen sie Doumeq, das einzig, interessante Raubtier, was sich zu jagen lohnt ist der Mensch. Unberechenbar, bösartig und feige."

Die Story mag zwar relativ einfach gestrickt sein, dafür aber wirklich interessant ausgeklügelt, mit netten Wendungen und was es da nicht alles gibt, auch wenn manches teilweise schon etwas vorhersehbar ist, nicht unbedingt innovativ, aber doch schon recht hübsch: Der Ex-Großwildjäger Roger Pillard erledigt für die französische Regierung die "Drecksarbeit. Und auf der Suche nach einem Killer gerät er selbst zwischen die Fronten von Polizei und Gangstern.

Wie bereits erwähnt, am Anfang, am Ende, wo auch immer, Jean-Paul Belmondo spielt Pillard/oder besser gesagt den "Greifer", sehr gekonnt von ihm gespielt, er wieder in echter Höchstform, die Rolle perfekt auf ihn zugeschnitten, anders könnte es ja nicht gehen, und auch kann man ihn wohl als saucool bezeichnen. Aber auch sein Gegenspieler übernimmt seine Rolle famos, denn da hätten wir den grandiosen Bruno Crémer als sein wirklich exaktes Gegenteil als "Die Bestie", meiner Meinung nach hätte man keinen besseren finden können.

Nun gut, weiter im Text mit der sehr guten Regiearbeit, eigentlich teilweise schon präzise gehandhabt, wenn auch nicht perfekt, im Mitteteil wurde mir der Film dann doch zu gemächlich, doch sonst erstklassig erzählt, teilweise recht rasant, im üblichen Masse der reißerischen, französischen Actionfilm, brutal, teilweise recht, wie gesagt, präzise, auf jeden Fall spannend ist das Ganze, auch wenn zwischen durch kleine Längen auftauchen. Zudem liefert die Kamera eine ordentliche Leistung ab, trotz der Tatsache, dass man schon deutlich das Alter des Films, an Hand der Bilder bemerkt, doch das kann ja auch ganz charmant sein, obwohl das der Rest des Werkes eher nicht ist, eher in die Richtung knallhart und ohne Kompromisse.

Ein Schwachpunkt dieses Reißers wäre dann auch noch, als hätte man es sich gedacht, die recht eintönige und oberflächliche Charakterzeichnung, nun gut, Profil ist bei den Figuren vorhanden, aber eben Schwarz-Weiß beleuchtet, aber ich denke das kann man verkraften.
Außerdem wird der Film von einem ausgezeichneten Score untermalt, sehr passend komponiert und exzellent eingesetzt. Und auch das Finale kann man als perfekte Abrundung des Werkes sehen, schön ausgedacht und hervorragend inszeniert, besonders an der Stelle.

"Kein Mensch ist reich genug um seine Vergangenheit zurückzukaufen" - Oscar Wilde

Letztlich kann ich dann nur daraus schlussfolgern, dass "Der Greifer" ein düsterer und harter Belmondo-Klassiker ist, mit ihm in Bestform, einen brillanten Crémer, der nicht ohne arge Schwächen auskommt, aber sehenswerter Reißer ist er auf jeden Fall.

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doctorgonzo

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Bewertung7.0Sehenswert

Etwas stark schwarz-weiß gezeichneter Film, der aber mit einem ordentlichen Handlungsstrang glänzen kann und einen Jean Paul Belmondo in absoluter Bestform präsentiert.
Zudem ist der Score gut gemacht und die Actionszenen wirken zwar simpel, aber überzeugend.
Ein klassischer Belmondo mit einigen Schwächen.

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btk

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Film mit Belmondo. Ist sehenswert.

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Alecprime

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Belmondo in Hochform, auf dem Zenit seines Schaffens.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

schwarzeserie

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Mit Cremer hat er einen würdigen Gegenspieler.


Oskar Gleit

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Bruno Cremer ist definitiv einer der besten Bösewichte des Kino´s überhaupt


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