Der Greifer
L'Alpagueur (1976), FR Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 02.04.1976
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149 Bewertungen
9 Kommentare
Keine
von Philippe Labro, mit Jean-Paul Belmondo und Bruno Cremer
Nachdem Roger Pilard, ein ehemaliger Großwildjäger mit dem Spitznamen “der Greifer”, im Auftrag der französischen Regierung, einen europäischen Rauschgiftring auffliegen lässt, sind die Hintermänner dieser Organisation stark beunruhigt. Sie setzen einen Preis auf den Kopf des Greifers aus. Der Jäger wird zum Gejagten. Gleichzeitig wird Frankreich von einer Serie von Überfällen geplagt, die alle von demselben Mann begangen werden: von der Polizei und der Presse wird dieser Mann nur “der Falke” genannt. Die Verbrechen des Falken sind so ungeheuerlich, dass dem “Greifer” von der Regierung ein ungewöhnlicher Vertrag zur Jagd auf diesen Mann angeboten wird. Der “Greifer” nimmt an. Auf der Suche nach dem “Falken” bietet Costa Valdez, ein junger Gelegenheitsgangster und Komplize beim letzten Überfall des “Falken”, den einzigen Anhaltspunkt. Der “Greifer” gewinnt sein Vertrauen und gemeinsam nehmen sie die Spur des Schurken auf. Doch die Jagd nach dem Falken endet in einem harten Gefecht mit einer Gangsterbande, der “Greifer” kommt scheinbar um. Costa Valdez will seinen Freund rächen und den Falken im Alleingang aufspüren.
Cast & Crew
- Genre
- Actionfilm, Thriller
- Ort
- Frankreich
- Handlung
- Drogen, Kopfgeld, Regierung, Verfolgungsjagd
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Kritiken (1) — Film: Der Greifer
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] "Der Greifer" ist im Grunde genommen ein klassischer Spät-Belmondo, nur zum Meisterwerk reicht es dieses Mal nicht. Trotz Bébels nuanciertem Schauspiel, der hier als Greifer viel überlegter handelt als in seinen anderen Actionfilmen wie "Der Profi", weiß der Film nicht durchgehend zu überzeugen. Als intelligenter Thriller geht das Katz- und Mausspiel zwar locker durch, was vor allem der düster-brutalen Inszenierung und den vielen Wendungen in der Handlung zu verdanken ist, welche ein hohes Tempo garantieren, allerdings bleibt das Ende zu unglaubwürdig und die Figuren sind zu klar in Gut und Böse getrennt. Das passt nicht wirklich in diese gefühllose Welt, die den Zuschauer förmlich an den Bildschirm bindet.
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (8) — Film: Der Greifer
lieber_tee Thu, 04 Apr 2013 21:35:36 -0000
Kommentar löschen"Schießprügel sind nur für Erwachsene, du Hutständer!"
Ein selbstgefällig-nerviger Bellmondo als Großwild-Kopfgeld-Greifer vs. dem gefährlichsten Verbrecher Frankreichs, die Bestie.
An sich eine geradlinige Idee, zwei desillusioniert-zynische Typen aufeinander zu hetzten um einen erdigen Actionfilm mit mitleidlosem 70er Gesellschaftsbild und wirklich coolem Score zu schaffen. Nur macht dieser Streifen aus dieser Prämisse so rein gar nichts. Die Figuren erhalten nicht ansatzweise irgendeine Tiefe, die Story-Line vergiss zeitweise den oben genannten Konflikt vollständig und vertrödelt seine Zeit mit unnötigen Nebenhandlungen, die den Film mehr stoppen als voran bringen.
Als völlig unzumutbar empfand ich die lächerlich-flapsige Synchronisation: Was hat in einem zynisch-kaltem Szenario, das zeitweise durchaus stimmungsvoll generiert wird, diese Art von Blödel-Humor zu suchen ?
"Wer raucht ist schlecht und schuppst alte Frauen vom Nachttopf!"
Aha...
bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 23 Antworten
JackoXL Thu, 04 Apr 2013 23:04:54 -0000
Antwort löschenDem letzten Zitat stimme ich zu. Mache ich dauernd. :D
lieber_tee Thu, 04 Apr 2013 23:08:09 -0000
Antwort löschen...ich aus den Bett..*duck*
JackoXL Thu, 04 Apr 2013 23:11:11 -0000
Antwort löschenIgitt. Obwohl, in deinem Alter durchaus realistisch. *duck* :D
lieber_tee Thu, 04 Apr 2013 23:13:03 -0000
Antwort löschen...ich frag mich auch immer wieder wie die überhaupt so weit gekommen sind...*doppel-duck*
lieber_tee Thu, 04 Apr 2013 23:13:58 -0000
Antwort löschenah, ich weiß, das liegt am rauchen!
Simon Moon Sat, 06 Apr 2013 15:14:01 -0000
Antwort löschenLangweiliges rechtsextremes Franzmann-Kino. Ist ne Schande das aus dem charmanten, spitzbübischen Belmondo son "Ein Mann sieht rot"-Fascho wurde. Da schau ich mir lieber an wie Menschen am lebendigen Leib ausgeweidet werden, aber nicht wie solche Menschen die westliche Welt retten.
lieber_tee Sat, 06 Apr 2013 15:37:06 -0000
Antwort löschenDas sind harte Worte aber leider auch wahre. Ich schaue mir seine späteren "Actionfilme" zwar gerne an aber dieser Grundton, der sich durch diese Filme zieht, widert mich auch an.
Simon Moon Sat, 06 Apr 2013 17:28:39 -0000
Antwort löschenSo war das gemeint, ich hatte nur ne blumige Phase.
Simon Moon Sat, 06 Apr 2013 17:31:00 -0000
Antwort löschen"Angewidert" trifft es auf den Punkt.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 06:25:12 -0000
Antwort löschenOneliner wie „Ich verhandle nicht mit Psychopathen – ich räume sie aus dem Weg“ sind natürlich wesentlich tiefgründiger in dem bewussten Film, aus dem ich zitiere, kommen natürlich so gar keine coolen Machosprüche vor, die witzig sein sollen. Der himmelweite Unterschied ... du hast ja so recht
*das war Ironie!*
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 06:34:26 -0000
Antwort löschen@Simon Moon: Und aus Bebel wurde kein Fascho, sondern man machte aus ihm ein französisches Gegenstück zu den damals angesagten Bronson und Eastwood Actionkino. Da ließ sich Geld mit machen. Nicht nur in Frankreich. Das kam u.a. auch in Deutschland an. Der Mann war ein internationaler Star ...
lieber_tee Sun, 07 Apr 2013 11:50:29 -0000
Antwort löschenDer gewollte oder ungewollte Humor in den von dir angesprochenen 80er US-Sly- oder Arnold-Vehikeln empfinde ich comichaft-übezeichnender. Das machen sie erträglicher, distanzierbarer. In diesem Belmondo-Streifen ergibt die klamaukige Syn für mich keinen Sinn, da der Grundton des Films sehr ernsthaft-realistisch wirkt. Ich denke das "Der Greifer" im Original anders wirkt und mir dann auch etwas besser gefallen hätte. Ähnlich schwierig empfinde ich ebenfalls die Figuren in Alain Delon-Streifen aus der gleichen Zeit. Grundsätzlich ist Selbstjustiz in Filmen immer zwiespältig und für mich immer ein Kritikpunkt, auch wenn jeder zweite Actioner diese Thematik nur mehr oder weniger tiefgründig vertritt. Trotzdem haben sie für mich auch einen Unterhaltungswert. Hier hat es aus zusätzlichen, anderen Gründen (siehe oben) nur zum Mittelmaß gereicht.
Mit der Motivation US-Vorbilder zu kopieren um auf den Markt auf zuspringen hast du sicherlich recht.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 19:40:35 -0000
Antwort löschenNur weil du das so empfindest, war das in den diversen US-Actionreissern, gerade späte 70er und Anfang 80er, überhaupt nicht so gemeint. Vor allem "Cobra" ist im Original total witzlos. Ich bezweifle, das die überzogene Darstellung in "Die City-Cobra", tatsächlich so comichaft-klamaukig gemeint war, wie sie heute empfunden oder von Fans dargestellt wird.
Wer was über hat für Filme wie "Ein Mann räumt auf", "Der Mann ohne Gnade", "Phantom-Kommando", "Over the Top", "Der City Hai", "Die City-Cobra", "Lock Up" und ähnliches, der sollte nicht jeden Scheiss für bare Münze nehmen. Hier geht es um gefallen und nicht gefallen.
Wie ich selbst schon in meinem Kommentar bemerkt habe. Dieser Actionreisser ist relativ oberflächlich, voller schwarz-weiß Denken und simpel gehalten. Franko-Action als französische Antwort auf Charles Bronson. Mehr wollte es nicht sein.
Ich finde auch nciht alles von Belmondo toll, nicht falsch verstehen. Aber die Kritikpunkte kann ich nicht nachvollziehen. Einige der oben angesprochenen Filme hast du besser bewertet und da hat dir (lt. Kommentar) entsprechendes bei den US-Stars nichts ausgemacht. Und bei Belmondo geht dir das gleiche Verhalten gegen den Strich. Nur schiebst du das hier auf fehlende Tiefe oder das die Storyline die Konflikte ausser acht lässt. Dann schreib lieber gleich ganz schlicht, das du mit diesem Belmondo nicht viel anfangen konntest. Wobei ich noch ein gewisses Verständnis dafür habe, vorausgesetzt man schaut die alte Brandt-Synchro, das einem die Synchronisation auf den Zeiger gehen kann.
Und Selbstjustiz ist schon seit jeher in Actionfilmen ein Thema. Ob Abenteuerstreifen, Western, Ritterfilme, Gangstermovies oder was auch immer. Manchmal wird dann gern die "Ehre" als Begründung vorgeschoben. Das findet man nicht nur in Rachethriller wie "Ein Mann sieht rot". Für dieses Thema könnten wir ein neues Diskussionsthema im Forum eröffnen, weil sich eine Menge zu sagen lässt ...
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 19:43:53 -0000
Antwort löschenDaran merkst du mal, das ich deine Kommentare auch lese ;)
lieber_tee Sun, 07 Apr 2013 20:15:44 -0000
Antwort löschenDas will ich auch hoffen, das du sie ließt. Warum mache ich mir denn sonst die Mühe? :) Allerdings verstehe ich dann nicht so recht was dich bei meinem Text so stört. Gefallen, nicht gefallen ist ja immer das Ergebnis einer Sichtung. Im Text differenziere ich warum ich zu dem Ergebnis komme. Soll ja auch nicht generell heißen das ich Bellmondo nicht mag sondern hier (wie auch bei andern Vehikeln dieser Zeit) Kritik an der Syn, Storyline und den dargestellten Charakter habe. Deine obigen Beispiele sind ähnlich wie die 70er US-Selbstjustizfilme äußerst unterschiedlich und ich mag nicht alle über einen Kamm scheren. Ob sie damals nicht ernst gemeint waren, damals ernsthafter wirkte oder unfreiwillig komisch ist kommt auf die (heutige?!) Betrachtung an. Zumindest nenne ich Gründe warum einige Selbstjustiz-Streifen für mich (heute) goutierbar sind. Und ich glaube nicht das sich mit der Kritik an Selbstjustiz und -gerechtigkeit wirklich Foren füllen lassen, nicht einmal darüber wie sie dargestellt wird, denn das Thema bleibt, egal wie emotional oder sachlich dargestellt, grenzwertig. Die Frage ist eher wie weit bin ich bereit das in einem Film zu tolerieren. Je näher mir die persönliche Rache geht umso emotionaler kann ich mitgehen. Da ist hier beim Greifer so gar nix von zu spüren, gerade weil er -nach meiner Meinung- dieses Thema verschenkt, sich nicht auf den Konflikt der im Prinzip sehr ähnlichen Figuren konzentriert. Das kannst du gerne anders sehen aber meinen Text als persönliche Aversie gegenüber Bebel abzutun wir ihm nicht gerecht.
lieber_tee Sun, 07 Apr 2013 20:28:21 -0000
Antwort löschenAber natürlich ist das immer eine subjektive Wahrnehmung aber 1:1 lassen sich dieser und andere Belmondo oder Alain Delon-Selbstjustiz-Filme nicht mit Schwarzenegger oder Stallone-Streifen, trotz ähnlicher Thematik vergleichen.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 20:48:22 -0000
Antwort löschenIch habe das nichr als Abneigung bezgl Belmondo aufgefasst. Ich konnte nur die genannten Kritikpunkte in Bezug auf den Film nicht nachvollziehen. Jetzt greife ich mal das Stichwort Selbstjustiz heraus. In erster Linie geht es darum, das der Greifer eine Art Söldner ist. In diesem Falle ist er im Auftrag der Regierung unterwegs und soll sich, am Rande der Legalität befindend, die Bestie schnappen. Hinter ihm selbst sind auch Gauner her. Dann kommt noch der Handlungsstrang mit dem jungen Kriminellen, der als einziger die Bestie gesehen hat und noch lebt. Bla, bla, bla ... Gefängnisausbruch ... usw ... nun wird es interessant, der Kleinkriminelle wird von der Bestie nach der Flucht überraschend erschossen. Erst jetzt kommt dein angesprochenes Thema "Selbstjustiz" (soweit man das überhaupt dem Film ankreiden kann) ins Spiel. Der Greifer will jetzt auf biegen und brechen die Bestie bekommen. Der eigentliche Auftrag scheint ihm egal, allerdings (soweit ich mich erinnere) wurde er aber auch nicht von dem Auftrag befreit. Ist also immer noch für die machtlose Justiz unterwegs. Gleichzeitig will er sich an der Bestie rächen.
In meinen Augen ist das nicht der typische Selbstjustiz-Streifen. Nicht einmal ein richtiger Rachethriller, weil der Greifer ein Auftragskiller der Regierung ist. Oder wer halt gut zahlt, deshalb habe ich vorhin das Wort Söldner benutzt.
P.S.: Bring mir mal was bei :) Welche Bedeutung hat das Wort "goutierbar"?
lieber_tee Sun, 07 Apr 2013 21:02:39 -0000
Antwort löschenInteressant ist warum ich Bebel als selbstgefällig und nervig empfunden habe und Sly oder Arni nicht (allerdings gibt es da auch filme wo es weniger gut funktioniert). Daran das ich erstgenannte Schauspieler nicht mag kann es kaum liegen, da ich eine Menge Filme von ihnen schätze. Ist es die Rolle die nicht so recht zum charmanten, freundlichen Bebel passt? Mag sein, wobei es in dieser Rolle auch bessere Streifen von ihm gab. Eher die Kombination von unangemessenen Sprüchen (siehe Beispiele oben) die, wie schon angesprochen, nicht zum harten Stil des Films passen. Da sind die One-liner bei Sly oder Arni oder Charles oder Harry treffender, besser eingebettet, passender zur Figur geschrieben. Zumindest kommt mir das so vor.
lieber_tee Sun, 07 Apr 2013 21:23:11 -0000
Antwort löschenGoutierbar gleich schmackhaft für mich machend...
So wie du das beschreibst erscheinen alle Handlungsfäden einen Sinn zu ergeben und das illegale Morden wird von einer privat beauftragten Söldner-Ebene in eine private Rache gedoppelt. Kam bei mir nur leider nicht so über... Der Greifer töte ohne gesetzliche Legitimation, ob nun aus Rache oder als beauftragter Söldner gezielt Menschen und hobelt dabei herum das nur so die Späne fliegen. Für mich ist das Selbstjustiz, mal bezahlte ohne Hemmungen, mal als Rache-Macht-Phantasie. Sein Gegenspieler killt ohne große Begründung gefühllos Menschen. Beide aus Spaß an der Jagd. Schöne Thematik. Warum wird dann so doof herumgeblödelt und warum gibt es so viele Nebenhandlungen, statt den Konflikt, wie im Flugzeug, auf den Punkt bringen. Mir ist der Charakter von Bebel nie verständlich / spürbar geworden, trotz Sehnsucht nach einer einsamen Insel... Er ist aber die Figur die uns begleitet. Das die Bestie wenig vertieft wird, ist klar, sie soll ja auch das unfassbare "Böse" sein (zu das vielleicht der Greifer auch wird, werden kann). Der Film hat genügend Zeit sich dieser spannende, psychologische Thematik zu widmen. Die Actionszenen sind rar. Dafür gibt es so viele Szenen die den Film nicht voranbringen, sich in Wein-Tank-Lastern und Gefängnis-Klischees verlieren. Gerade die von dir beschworenen 80er Actioner sind da mehr auf den schlichten Punkt gebracht.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 21:35:25 -0000
Antwort löschenJa und nein. Manche gut, manche furchtbar. Wenn ich noch an "Die Glorreichen" denke. Boooah! Übelst schlechte Unterhaltung. "Der Profi 2" setzt dem noch die Krone auf. Die fand ich aber damals schon nicht besonders und kommen bei mir heut noch schlechte weg. Bebel hat schon so manchen Vogel abgeschossen (bei knapp 100 Filmen kommt das vor). Demnächst kommt auch "Das As der Asse". Hab ich zwar in nicht so guter Erinnerung, kann mich allerdings auch sehr schlecht daran erinnern. Ist echt lange her - ungefähr 10 bis 15 Jahre - das ich den gesehen hab. Ich schau ihn mir mal wieder an.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 21:44:32 -0000
Antwort löschenIch habe mit Action-Darstellern wie Sly, Arnie, auch manche Bronson oder Norris Filme, nicht so Probleme. Bin mit der Scheisse aufgewachsen. Du bist doch nur ein paar Jahre älter wie ich, du kennst das doch auch alles. Später kam van Damme und der blöde Nichtskönner Dudikoff. Auch einige Eastern haben wir uns reingezimmert. Kennst du "Der Kleine dicke mit dem Superschlag"? Naja und Bruce Lee sowieso. Jackie Chan konnte ich nie viel angewinnen. War mir immer zu hecktisch und unlustig. Die Hollywood-Streifen mit ihm finde ich aber okay.
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lieber_tee Sun, 07 Apr 2013 21:55:38 -0000
Antwort löschenAch, ich liebe diesen Scheiß doch auch...:) Helden der Kindheit...
Bei Eastern schwächel ich stark. Habe mich gerade gestern noch darüber unterhalten das ich kaum einen Bruce Lee-Film oder Jackie Chan-Fun kenne.
Meine Top Belmondo-Filme sind spontan: Der Profi, Außer Atem und Angst über der Stadt. Wobei, da gibt es noch genügend andere die mir gerade aber nicht einfallen.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 22:23:09 -0000
Antwort löschenHeute nacht gibts noch einen schöne Komödie mit ihm. Jedenfalls hab ich sie gut in Erinnerung. "Ein irrer Typ" mit Raquel Welch und ihm in einer Doppelrolle. Da spielt er so nen tuntigen Schauspieler und dessen Stuntman. Den hab ich damals bestimmt fünfmal gesehen. Muß ich mir nacher aufnehmen (der kommt so spät).
Meine Favs mit Bebel? Sponatn denke ich an "Cartouche, der Bandit", "Abenteuer in Rio", "Der Profi", "Der Unverbesserliche" und bestimmt noch ein paar mehr. Morgen gibt es "Dünkirchen, 2. Juni 1940" mit ihm. Der ist mir bis dato vollkommen unbekannt. Seh ich mir auch an.
RoosterCogburn Thu, 21 Feb 2013 13:17:48 -0000
Kommentar löschenFür den Greifer, einen ehemaligen Großwildjäger, ist das einzig interessante Raubtier, was sich zu jagen lohnt, der Mensch. Es hält es für unberechenbar, bösartig und feige.
In den Graustufen der Legalität bewegt sich der Greifer. Seine Auftraggeber sind mal auf der einen und mal auf der anderen Seite des Gesetzes. Während er wieder mal für die Polizei aktiv ist und in Rotterdam einen großen Drogendeal vereitelt, geht in Paris ein anderer brutaler Gangster um. Dieser sucht sich für seine Überfälle junge Männer als Komplizen und bringt sie als Belohnung um.
Während Belmondo bis in die frühen 70er Jahre eine Vielzahl unterschiedlichster Rollen übernommen hatte, machte er ab Mitte der 70er einen Schnitt. Um nun fast ausnahmslos auf sein Image als Komödiant und Actionheld zugeschnittene Rollen anzunehmen. Nach "Angst über der Stadt" (1975) war "Der Greifer" ('76) wieder ein kommerziell ausgelegter Belmondo, auf ihn als Actiondarsteller.
Natürlich ist der Streifen ziemlich oberflächlich, schwarz-weiß Denken, reißerisch und schlicht. Aber das ist ein französischer Actionfilm von '76 - da erwarte ich genauso wenig Tiefgang wie von einem Stallone aus den 80ern. Nur das ich eben Bebel mehr abgewinnen kann wie Sly.
Ein großartiger Bösewicht (gespielt von seinem ehemaligen Schauspielschulkameraden Bruno Crémer), ein starker Score von Michel Colombier, eine tolle Hauptfigur und Franko-Action wie ich sie mag, runden den Streifen ab.
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uncut123 Sun, 03 Feb 2013 23:52:25 -0000
Kommentar löschenBelmondo macht seine sache gut...unterhaltsamer film
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aberaber Mon, 02 Apr 2012 06:57:23 -0000
Kommentar löschenDie ernsten Belmondos haben mir immer gut gefallen, wirken aber bei erneutem Anschauen etwas angestaubt und langsam. Allerdings sind die schauspielerischen Leistungen sehr gut.
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hoffman587 Sun, 21 Aug 2011 13:10:28 -0000
Kommentar löschenL´Apageur - Belmondo in Hochform
Es ist Belmondo Zeit...und was ist da besser als einer seiner "alten" Klassiker, wenn man mich fragt eigentlich nichts, aber erstmal um welchen Film vom werten Herrn gehts denn überhaupt? Na ganz einfach um "Der Greifer" von Philippe Labro aus dem Jahre 1976.
"Ich weiß ja wer da hintersteckt, ich weiß bloß nicht wie er aussieht, der Greifer."
"Sagen sie mal Doumeq sie kennen ihn doch gut könnte man sagen? Nur wegen des Geldes? Oder warum?"
"Wissen sie er hat Jahrzehnte lang die gefährlichsten Tiere der Erde gejagt und eines Tages sagt er beiläufig zu mir: Wissen sie Doumeq, das einzig, interessante Raubtier, was sich zu jagen lohnt ist der Mensch. Unberechenbar, bösartig und feige."
Die Story mag zwar relativ einfach gestrickt sein, dafür aber wirklich interessant ausgeklügelt, mit netten Wendungen und was es da nicht alles gibt, auch wenn manches teilweise schon etwas vorhersehbar ist, nicht unbedingt innovativ, aber doch schon recht hübsch: Der Ex-Großwildjäger Roger Pillard erledigt für die französische Regierung die "Drecksarbeit. Und auf der Suche nach einem Killer gerät er selbst zwischen die Fronten von Polizei und Gangstern.
Wie bereits erwähnt, am Anfang, am Ende, wo auch immer, Jean-Paul Belmondo spielt Pillard/oder besser gesagt den "Greifer", sehr gekonnt von ihm gespielt, er wieder in echter Höchstform, die Rolle perfekt auf ihn zugeschnitten, anders könnte es ja nicht gehen, und auch kann man ihn wohl als saucool bezeichnen. Aber auch sein Gegenspieler übernimmt seine Rolle famos, denn da hätten wir den grandiosen Bruno Crémer als sein wirklich exaktes Gegenteil als "Die Bestie", meiner Meinung nach hätte man keinen besseren finden können.
Nun gut, weiter im Text mit der sehr guten Regiearbeit, eigentlich teilweise schon präzise gehandhabt, wenn auch nicht perfekt, im Mitteteil wurde mir der Film dann doch zu gemächlich, doch sonst erstklassig erzählt, teilweise recht rasant, im üblichen Masse der reißerischen, französischen Actionfilm, brutal, teilweise recht, wie gesagt, präzise, auf jeden Fall spannend ist das Ganze, auch wenn zwischen durch kleine Längen auftauchen. Zudem liefert die Kamera eine ordentliche Leistung ab, trotz der Tatsache, dass man schon deutlich das Alter des Films, an Hand der Bilder bemerkt, doch das kann ja auch ganz charmant sein, obwohl das der Rest des Werkes eher nicht ist, eher in die Richtung knallhart und ohne Kompromisse.
Ein Schwachpunkt dieses Reißers wäre dann auch noch, als hätte man es sich gedacht, die recht eintönige und oberflächliche Charakterzeichnung, nun gut, Profil ist bei den Figuren vorhanden, aber eben Schwarz-Weiß beleuchtet, aber ich denke das kann man verkraften.
Außerdem wird der Film von einem ausgezeichneten Score untermalt, sehr passend komponiert und exzellent eingesetzt. Und auch das Finale kann man als perfekte Abrundung des Werkes sehen, schön ausgedacht und hervorragend inszeniert, besonders an der Stelle.
"Kein Mensch ist reich genug um seine Vergangenheit zurückzukaufen" - Oscar Wilde
Letztlich kann ich dann nur daraus schlussfolgern, dass "Der Greifer" ein düsterer und harter Belmondo-Klassiker ist, mit ihm in Bestform, einen brillanten Crémer, der nicht ohne arge Schwächen auskommt, aber sehenswerter Reißer ist er auf jeden Fall.
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doctorgonzo Tue, 03 Aug 2010 10:11:56 -0000
Kommentar löschenEtwas stark schwarz-weiß gezeichneter Film, der aber mit einem ordentlichen Handlungsstrang glänzen kann und einen Jean Paul Belmondo in absoluter Bestform präsentiert.
Zudem ist der Score gut gemacht und die Actionszenen wirken zwar simpel, aber überzeugend.
Ein klassischer Belmondo mit einigen Schwächen.
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btk Thu, 08 Nov 2007 12:13:41 -0000
Kommentar löschenGuter Film mit Belmondo. Ist sehenswert.
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Alecprime Fri, 27 Jul 2007 16:14:14 -0000
Kommentar löschenBelmondo in Hochform, auf dem Zenit seines Schaffens.
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schwarzeserie Thu, 14 Apr 2011 02:42:10 -0000
Antwort löschenMit Cremer hat er einen würdigen Gegenspieler.
Oskar Gleit Sun, 21 Aug 2011 01:47:04 -0000
Antwort löschenBruno Cremer ist definitiv einer der besten Bösewichte des Kino´s überhaupt