Der Hauptmann von Köpenick

Der Hauptmann von Köpenick (1997), AT/CH/DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie

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von Frank Beyer, mit Harald Juhnke und Udo Samel

Der Schuster Wilhelm Voigt, der bereits sein halbes Leben im Gefängnis verbracht hat, wird nach fünfjähriger Haftstrafe entlassen und möchte nun ein ehrliches Dasein bestreiten. Doch als “Ex-Knacki” ohne Pass und gültige polizeiliche Anmeldung ist seine Arbeitsuche im preußischen Berlin schier aussichtslos. Schon bald gerät er in den Teufelskreis der Bürokratie, denn: Ohne Anmeldung gibt es keine Arbeit und ohne Arbeit keine Anmeldung. Seine redlichen Versuche ein anständiges Leben zu führen, enden schließlich wieder hinter Gittern. Doch auch nach seiner Entlassung geht der Spießrutenlauf wieder von vorne los. Wilhelm Voigt ersteht in einem Trödelladen eine Uniform und rekrutiert als “Hauptmann von Köpenick” kurzerhand einen Trupp Soldaten, mit denen er das Rathaus besetzt, um endlich einen gültigen Pass zu erhalten.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (2) — Film: Der Hauptmann von Köpenick


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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Entlarvung der Obrigkeitsgläubigkeit im Deutschen Reich und das karikieren des Bürokratismus, so wie es auch das Ziel des Bühnenstückes war, gelingt hier bis zur Vollendung. In den Nebenrollen sind durchaus bekannte Gesichter zu entdecken wie Rolf Hoppe, Hark Bohm oder die wunderbare Katharina Thalbach. Doch steht und fällt bei dieser Fernsehversion alles mit der Darstellung des Wilhelm Voigt. Harald Juhnke GLÄNZT in der Rolle des ehemaligen Sträflings, der auf Arbeitssuche ist. Nachdem er die Rolle schon auf der Bühne zum besten gab, folgte eine Verfilmung für das deutsche Fernsehen. Was für ein Charakterschauspieler in ihm steckt, konnte der damals 67jährige hier nochmal beweisen.
Inszenatorisch ist diese TV-Fassung solide und reicht nicht an die bekannte Kinofassung mit Heinz Rühmann heran. Doch schauspielerisch steht das Spiel von Juhnke dem von Rühmann in nichts nach. Einige Sequenzen hat Juhnke sogar besser dargestellt als Rühmann.

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mikkean

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Juhnke war halt nicht nur zum "Trinker" (ich meine den Film) geboren!


doctorgonzo

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht das Original mit Rühmann, aber Juhnkes letzte richtig gute Rolle wahrscheinlich überhaupt das beste,was er filmisch gemacht hat.Und generell toll besetzt. Und der Vorlage von Zuckmayer kann sowieso niemand was anhaben.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

RoosterCogburn

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Ob es nun wirklich DIE beste Rolle war von Juhnke ... hm ... wenn ich da an "Der Papagei" denke. Da war er auch toll. Und seine Leistung in "Der Trinker" steht dem hier in nichts nach.



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