Der Herr der Ringe: Die Gefährten - Kritik

US/NZ 2001
Laufzeit 178 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Historienfilm, Kinostart 19.12.2001

Kritiken (5) — Film: Der Herr der Ringe: Die Gefährten

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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8.0Ausgezeichnet

"It is a strange fate that we should suffer so much fear and doubt over so small a thing." -

Trotz des Nimbus des Unverfilmbaren, und den damit einhergehenden Unkenrufen im Vorfeld: Peter Jacksons mit eigener Kraft verwirklichter Kindheitstraum ist nicht nur auf dem besten Weg, sich tatsächlich zum modernen Klassiker zu mausern, sondern nebenbei auch noch ein außerordentlich gelungener Beitrag zur seit jeher kontrovers geführten Debatte um berühmte Vorlagen und ihre dazugehörige Leinwand-Verarbeitung.

Beeindruckend dabei vor allem, dass und wie es dem ansonsten eher durch schmutzige Genrefilme bekannt gewordenem Regisseur gelingt, Tolkiens Mammutwerk in jeglicher Hinsicht zu entschlacken, dabei aber doch nie Gefahr zu laufen, die Komplexität dieses sonderbaren, aber höchst faszinierenden Kosmos auszuklammern. Sei es die ausufernde Figuren-Exposition, oder die detailverliebte Wiedergabe und Dokumentation hobbit‘scher Schrulligkeiten und deren Welt: Inmitten…

Kritik im Original 48 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

Hitmanski

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Zweimal Danke!


-Johnny

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schöner Text, jedoch kein Kindheitstraum von Jackson, mehr Zufall als jahrelanger Wunsch.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Die Inszenierung ist vielleicht nicht in jeder Beziehung perfekt. Einige Zeitlupenaufnahmen sind vermutlich übertrieben, diverse Schlachten hätten auch ein wenig gekürzt werden können. Und dennoch begeistert «The Lord of the Rings» von Peter Jackson durch einen stimmungsvollen Gesamteindruck.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sushi25: movie-fan.de

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10.0Herausragend

Es gibt Filme, so wie in den Siebzigern Star Wars-A new hope, die Quantensprünge der Tricktechnik und der damit verbundenen Erzählmöglichkeiten sind.
LotR ist so ein Quantensprung. PJ hat alles richtig gemacht. Er hat viele Rollen mit relativ unbekannten Schauspielern besetzt. Tolle Filmmusik, was will der filmfan mehr.

Sowohl die Kinoversion, als auch der Directors Cut funktionieren beide.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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9.0Herausragend

Was die wahrlich fanatstische Stimmung angeht vielleicht der schönste der drei Filme, dessen Tricktechnik mit der Handlung verschmilzt anstatt sie zu dominieren.

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Celtos

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kann ich nur zustimmen!


Synopsis: zeitgeist Print & Online

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4.0Uninteressant

Dramatisches Fantasyspektakel, dessen Popularität und tieferer metaphorischer Sinngehalt sich mir bis heute nicht erschließen wollten. Als ob wir nicht schon genügend Probleme in unserer realen Welt zu lösen hätten ... (gilt für alle drei Teile)

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Der_Wissende

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Wenn es so umgesetzt werden würde, wie ihr das wollt, dann wäre Auenland NYC.
So ein dummes Geshwafel hab ich schon lange nirgends mehr lesen können. Es ist nicht umsonst ein >"Fantasy"< -Film!
Diese Art Filme dient in allererster Linie dazu, den Betrachter in eine ferne Welt, weit außerhalb unserer zu entführen und ihn von seinen Sorgen und Problemen für die Zeit, die der Film dauert zu befreien.
Und jeder, wirklich jeder, der diesem Film unter 7 Punkte gibt, hat weder dieses Prinzip noch den Film an sich verstanden.


CJ1203

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Und außerdem ... es gibt wohl kaum eine Fantasy-Trilogie, die so viel aktuelle Themen anspricht wie die Herr der Ringe-Reihe. Man muss nur die Augen und Ohren offen halten ;) Tolkiens philosophische Ansätze sind derart meisterhaft in die Saga eingewoben, dass man schlichtweg nur von einem grandiosen Meisterstück reden kann. Peter Jacksons Adaption davon mag zwar nicht jedes Detail beinhalten, schafft es aber mit Bravour die Stimmung der Reihe einzufangen, philosophisch-aktuelle Themen zu beinhalten und das Ganze höchst zufriedenstellend zu visualisieren. Eine bessere Fantasy-Reihe mag es wohl kaum geben.



Kommentare (255) — Film: Der Herr der Ringe: Die Gefährten

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diceman

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Alle Jahre wieder, um die kalte Jahreszeit herum, ist für mich und meine Freunde HERR DER RINGE-Zeit: da wird mit einem Beamer 12 Stunden lang auf einer großen Leinwand ein Portal nach Mittelerde geöffnet. Wer einmal alle drei Teile back-to-back in der erweiterten Fassung gesehen hat, empfindet auch den oft kritisierten 20 Minuten Epilog nicht länger als obsolet oder lang; eigentlich genau im richtigen Verhältnis, und wenn man soviel Zeit mit den Charakteren verbracht hat, will man ja irgendwie auch wissen, was jeder so tut, während der Abspann läuft. Nicht?
Warum funktioniert das hier so gut? Weil Peter Jackson sich Zeit gelassen hat, die Welt lebendig wirken zu lassen, weil Mittelerde als Ort in sich stimmig ist und trotz Trollen und "Orksen" nachvollziehbaren Gesetzen und Regeln folgt; Magie ist nicht einfach ein bequemes Deus ex Machina-Konzept, welches zu jeder Zeit jedweder sich aus dem Arsch zu ziehen vermag um der Story eine launige Wendung zu verschaffen. Mehr als einmal wächst gar die Verfilmung über die geschriebene Vorlage hinaus, wenn das Drehbuch Nebencharakteren weitaus mehr Profil verleiht und innere Zerrissenheit beschert, so gewissen Entscheidungen und Handlungen Einzelner größere Bedeutung im Gesamtbild zukommt. Der ganze Rest - Bilder, Musik, Emotionen, etc. - ist schlichtweg zu groß um das Erlebnis mit schnöden Worten festzuhalten. Ein Meisterwerk. Das authentischste und mitreißendste aller Fantasy-Epen.

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Glücksritter

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So, und nicht anders! 100% sign!


xXIzeXx

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine wunderbare und interesssante Welt in die uns Peter Jacksons hier einführt. Man lernt hier jeden Charakter langsam kennen der jeder einzeln interessant und etwas besonderes ist. Wer das Mittelalter Setting mag kommt hier voll auf seine kosten aber wenn man so wie ich eher auf der Seite des Sci-Fi´s ist sollte vielleicht die Finger davon lassen, denn lieber Star Wars und Co.

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bezieht sich auf die drei Filme in der "Special Extended Edition":

"The Lord of the Rings" ist für mich eine unterhaltsame und teils intelligente Geschichte über moralische und soziale Werte wie Freundschaft, Treue und die Wertschätzung des Lebens.

Außerdem inspirierte dieses Werk zahlreiche von mir sehr hoch geschätzte PC-Rollenspiele, wie z.B. "Baldur's Gate", die "The Elder Scrolls"-Reihe und weitere.

Wenn man mit dieser Art des Fantasy-Settings etwas anzufangen vermag und sich nicht von der etwas archaisch inszenierten Sprache, von der hier Gebrauch gemacht wird, abschrecken lässt und selbst wenn man die Bücher aus dem "The Lord of the Rings"-Universum gelesen und für gut befunden hat, braucht man sich von diesen drei Filmen in der "Special Extended Edition" nicht fern zu halten.

Die drei Streifen sind brillant inszeniert von Peter Jackson und seinem Team und eine absolute Augenweide auf der großen Leinwand des Kinos oder Heimkinos.

Natürlich gibt es auch Schwächen gegenüber der Romanvorlage, aber alleine sich daran zu machen und diesen Stoff zu verfilmen und dann zu diesem Resultat in Form der drei Blockbuster zu kommen, das alleine das ist eine Meisterleistung, gerade in der heutigen Zeit, wo doch sehr viele -milde ausgedrückt- teure Filme, die überwiegend dem Schwachsinn und der Effekthascherei verpflichtet scheinen, gezeigt werden.

Die drei "The Lord of the Rings"-Filme von Peter Jackson unterhalten fantastisch, bringen gute und sehr gute Schauspieler mit und werden J.R.R. Tolkiens Stoff so gerecht, wie man ihm eben als populärer Film gerecht werden kann, finde ich.

Auch den sehr famosen und durchaus passenden Soundrack von Howard Shore, der z.B. dem von John Williams' "Star Wars"-Score in nichts nachsteht, gilt es hier positiv zu würdigen, auch wenn Williams mit dem LSO meiner Meinung nach das etwas bessere Orchester hatte gegenüber dem LPO hier.

Zusammenfassend gibt es von mir für jeden Film die volle Punktzahl inkl. der Kennzeichnung "Lieblingsfilm".

Sehr gespannt bin auf die Verfilmung des "The Hobbit" und vielleicht wird es ja auch noch einmal möglich sein, die "The Lord of the Rings"-Saga in gutem 3D als S.E.E.-Version im Kino bestaunen zu dürfen...

...man darf ja mal hoffnungsvoll träumen...

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gdggg

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Bewertung3.5Schwach

ja 3.5 kriegt er noch von mir
1 für die landschaft
1 für gandalf
1 für peter jackson
und 0.5 weils tolkien ist...

als ich das buch anfing zu lesen da es damals ja in aller munde war, wurde ich auf den ersten seiten schonn müde. bis die langweile mich gnadenlos in die knie zwang und mir drohte meinen geist zu enthaupten falls ich es wagen würde weiter zu lesen. nicht das ihr jetzt meint ich hätte mit büchern oder hartem stoff nix zu tun, denn ich hab z.b.
die turm saga
platons höhlengleichniss
dantes göttliche komödie
hagakure
gilgamesch epos und so weiter gelesen...
aber dieses total überbewertete werk tolkiens.. oh jaa. für 43 jährige frauen durchaus lesenswert aber...
mit 12 habe ich meine erste eigenjs erfundene sprache entwickelt. weis der geier wie lange tolkien dafür brauchte.
aber nun zum film.
herr der ringe "die laufenden gefährten"
wenn man sie gerade nicht mal laufen sieht bekommt man überdruss der willow abklatsch hobbits und wird von schlecht choreographierten kriegsszenen beleidigt.
der extendet cut treibt das ganze noch auf die spitze... gottseidank nahmen sie vieles nicht vom buch.ja dieser herr der läufer kann man gut im heimkino auflegen wenn man grade ne party schach oder dame mit dem freunde spielt. macht sich gut im hintergrund. aber die schwulenbeziehung zwischen sam und dem anderen beutlin, die schwulenbeziehung zwischen elben und zwergen und nackte alte zauberer ist wirklich nix für mich. conan der barbar war 20 mal mystischer. man nehme atlantis und die illuminaten. tja es liegt wohl daran das dieser hype damals jedem ins gehirn geka**t hat und deshalb jeder denkt es wär der fantasystreifen schlecht hin weils der nachbar auch brüllt. lemminge....

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chkeller7

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Ich glaub nicht, dass es jemanden interessiert, was für Bücher Du schon gelesen hast.
Übrigens, links und rechts auf einer normalen PC-Tastatur hat es eine Taste mit einem Pfeil, der nach oben zeigt. Wenn man den und einen Buchstaben gemeinsam drückt, entsteht ein grosser Buchstaben. Versuch es mal aus. Deine nächsten Kommentare sind dann vielleicht nicht mehr soooo anspruchsvoll zum lesen.


Cellmorbasg

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vor neun Jahren erhaschte ich den ersten Blick auf Mittelerde. Der Film lief im Hintergrund und so war die Handlung nicht allzu verständlich, doch etwas an dem Ganzen hatte mich fasziniert und so las ich ein halbes Jahr später die Bücher, wurde mit der Handlung vertraut und konnte immerhin den letzten Teil der Trilogie im Kino sehen. Seitdem habe ich die Bücher drei weitere Male gelesen und die Filme ungezählte Male gesehen und Der Herr der Ringe ist egal ob als Buch oder Film die schönste Geschichte die mir je vor die Augen gekommen ist. Tolkien hat eine facettenreiche Welt kreiert, mit spannenden Geschichten, geheimnisvollen Orten, rührenden Szenen und interessanten Figurenkonstellationen. Peter Jackson ist es wiederum gelungen ein Teil des Lichts der Bücher mit seinen Filmen einzufangen, insbesondere hier im ersten Teil ist ihm das hervorragend gelungen. Er hat die Geschichte so gekürzt und verändert, dass das Buch nicht verfälscht wurde und die Essenz der Geschichte auf der Leinwand präsentiert wird. Mit dem Auenland, Bruchtal und Lothlórien hat er eindrucksvoll malerische Orte tatsächlich geschaffen und transportiert die Magie, die auch die Buchseiten umweht, ebenso sind die Charaktere gelungen und bilden zusammen ein Filmensemble das seinesgleichen sucht. Die Handlung verläuft hier noch in einem Erzählstrang in dem einerseits immer wieder die Bedrohung vergegenwärtigt wird, andererseits auch Rückzugsräume geschaffen werden die den Charakteren und dem Zuschauer Verschnaufpausen und Phasen der Ruhe gönnen. Die Reise der Gemeinschaft des Rings wird bis zu ihrem Zerfall begleitet und bildet damit den Auftakt zur Geschichte der folgenden Teile in dem sich das ganze Ausmaß der möglichen Katastrophe zeigen wird.

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J!GS4W

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

#1..

“Nine companions. So be it. You shall be the fellowship of the ring.”

Es soll ja vorkommen, dass man nach seinem Lieblingsfilm gefragt wird. Ich bemerkte oftmals im nachhinein, dass ich den Herrn der Ringe meist gar nicht nenne. Das liegt im Grunde daran, dass ich es schon als selbstverständlich nehme die drei Werke von Peter Jackson als Lieblingsfilm zu haben. Nun ist es aber bei mir nicht einfach so, dass diese Filme einfach zu meinen Lieblingsfilmen gehören, sondern sie sind für mich die Essenz des Medium Filmes, gewissermaßen DER FILM MEINES LEBENS. Denn genau so sehe ich sie, als einen Film. Das macht es mir natürlich umso schwerer drei Kommentare zu verfassen, was auch Grund dafür ist, weshalb ich das schon seit geraumer Zeit vor mir hergeschoben habe, wenn ich auch sagen muss, dass ich das etwas schändlich von mir finde. Herr der Ringe. Das ist für mich nämlich nicht nur ein Film, sondern das ist für mich Leben, Liebe, Freundschaft, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Ambition. Ich könnte euch noch mehr Schlagworte um die Ohren hauen, aber dabei würdet ihr vielleicht immer noch nicht genau verstehen, was ich meine, vielleicht tut ihr es doch, falls ihr dieses Schicksal mit mir teilt, oder auch einen Film habt, der EUCH verändert hat. Im Bonusmaterial zu “The Two Towers” sagt Peter Jackson, dass er als Kind von King Kong und weiteren Filmen so fasziniert war, dass er selbst Filmschaffender werden wollte. Mit dem Herrn der Ringe ging sein Ziel dann sogar noch weiter, denn er wollte nicht nur etwas schaffen, sondern auch junge Leute dazu inspirieren selbst Filmemacher zu werden und was soll ich anderes sagen, als dass es bei mir funktioniert hat diesen Wunsch zu wecken. Ich war noch recht jung als die Filme rauskamen und kann im Grunde, ähnlich wie bei Harry Potter, sagen, dass ich mit den Filmen aufgewachsen bin. Sie waren mein erstes wirklich tiefes Erlebnis mit dem Medium, was mich wirklich berührt hat. Ich habe diese drei Filme so unendlich oft gesehen, dass ich das Zählen längst vergessen habe, die Texte mitsprechen kann und sogar bei jeder Gelegenheit im Alltag Zitate aus ihnen verwende. Peter Jackson hat es geschafft mich für Fantasy-Literatur wie die Tolkiens zu begeistern, meine beruflichen Zukunftswünsche von Grund auf zu überdenken und mich bis heute in einer fabelhaften Welt gefangen zu halten, aus der ich nie wieder heraus möchte, Mittelerde.
Mittelerde ist wie ein zweites zu Hause. Neuseeland ist Mittelerde und Mittelerde ist Neuseeland. Weta hat im wahrsten Sinne des Wortes eine Meisterleistung vollbracht. Egal ob durch Miniaturen oder Digitalisierungen, Mittelerde wurde zum Leben erweckt. Und doch ist es nicht nur die Atmosphäre, von der dieses Meisterwerk zehrt. Das unverfilmbare Buch wurde von Peter Jackson und tausenden anderen Beteiligten so fantastisch auf die Leinwand gebracht, dass ich nicht anders kann, als zu sagen, dass für mich nie ein besserer Film die Leinwand erblicken durfte und dies die beste Adaption in der Geschichte des Kinos ist. Natürlich gibt es Änderungen im Film, die sind ja unvermeidlich, doch muss ich ehrlich sagen, dass mich keine einzige Änderung oder Kürzung stört, im Gegenteil, für jede Veränderung im Vergleich zum Buch gibt es gute Gründe. Zum einen gibt es natürlich die erzählerischen Unterschiede zwischen den Medien Buch und Film und zum anderen die Tatsache, dass ein Film eine gewisse Laufzeit einhalten muss, die der Herr der Ringe ja ohnehin schon ausreizt. Und da sind wir schon beim nächsten Punkt. Es gibt Filme die gehen anderthalb oder zwei Stunden, die anstrengend sein können. Natürlich gibt es auch noch längere Vertreter, aber wenn man sich Herr der Ringe so ansieht, wie man ihn ansehen sollte, dann sieht man ihn am Stück in der Special Extended Fassung, wobei wir bei einer Laufzeit von etwa 11 Stunden und 20 Minuten wären. Das ist ein halber Tag, den man besser kaum verbringen könnte, denn für mich ist keine einzige Sekunde verschwendet oder langatmig. Das ist eine intensive Reise, die dabei aber den Zuschauer nicht bloß emotional packt. Ein Film fürs Herz kann zwar gut sein, doch bleibt “The Lord of the Rings” nicht bloß auf dieser Ebene. Die Themen Tolkiens sind so zahlreich und tiefgreifend, dass es ein schweres Unterfangen war alle im Film zu haben. Aber es ist gelungen. An dieser Stelle könnte ich wieder anfangen Stichpunkte zu nennen, aber ich lasse es, da jeder über die Themen bescheid weiß und ich nicht gegen Tolkiens Wille gehen möchte, den Herrn der Ringe als Allegorie zu verstehen. Sagen wir es so: Der Herr der Ringe, obgleich in Buch oder Filmform, bietet für jeden eine ganz eigene Erfahrung und für mich war es eine Art Hilfe erwachsen zu werden und zu lernen, worauf es im Leben ankommt. Nach “The Lord of the Rings” war für mich die Suche nach dem Sinn des Lebens beendet, wie kitschig das auch klingen mag.

“All we have to decide is what to do with the time that is given to us.”

Doch dies alles war, was ich zum Thema allgemein und nicht zum ersten Teil der Reise zu sagen habe, also möchte ich noch ein paar kurze Worte zu “The Fellowship of the Ring” verlieren.

“The Fellowship of the Ring” oder auch “Die Gefährten” :
Ich sehe mir den Herrn der Ringe als einigen der wenigen Filme auch liebend gerne in der synchronisierten Fassung an, da die deutsche Synchronisation den Originalstimmen in nichts nachsteht. Sie ist intensiv und trifft die Intention mit dem Nagel auf den Kopf. Beispiele sind natürlich der bereits verblichene Achim Höppner als Gandalf, den man sich auch in den Hörbüchern zu “Die Gefährten” und “Das Silmarillion” zu Ohren führen darf.

Ich glaube im Allgemeinen gilt der erste Teil der Reihe unter Kritikern zu dem besten Film der Reihe, da er in seiner Erzählung noch etwas ruhiger ist und dank ausbleibender Schlachten noch nicht zu sehr um Pathos bemüht ist. Das ist durchaus nachvollziehbar, wenn auch für mich als Fan jeder Film seine Reize hat. Fest steht: Die Reise ist hier noch sehr linear, die Gemeinschaft des Ringes noch nicht auseinander gerissen und das beschert dem Zuschauer keine Probleme beim Folgen der Handlung. Zudem findet man durch den Prolog, den gekürzten Auenlandaufenthalt und die Mühe beim Einführen der Figuren leicht in die Handlung. “The Fellowship of the Ring” ist ein Roadmovie, der uns vorbereitet auf einen Weg voller Gefahren und Abenteuer.

Man man man … Schon so viel Text, aber ich habe mich diesem Epos noch nicht im geringsten genähert. Weder bin ich auf die grandiosen Kulissen, noch auf die perfekt gecastete Schauspielerriege mit Legenden wie Christopher Lee und Sir Ian McKellen, Ian Holm, noch auf das Drehbuch von Philippa Boyens und Fran Walsh, noch auf die Verbundenheit und das Engagement der Beteiligten, noch auf die atemberaubende Musik von Howard Shore, noch auf die Kostüme, noch auf so unendlich viele andere Dinge wirklich eingegangen. Es ist fast nicht zu bewältigen, aber wie denn auch? Für mich ist dieser Film perfekt, vollkommen, genau wie “The Two Towers” und “The Return of the King”.
Ich werde versuchen mich bei den nächsten zwei Filmkommentaren kürzer zu fassen, aber versprechen kann ich es nicht ;)

♪ The Road goes ever on and on … ♪

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sachsenkrieger

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Super geschrieben (gefühlt). Mein Lieblingskommentar zu den Filmen. Im Kino und auch manchmal auch am TV muß ich heute noch heulen. Eine Welt, besser als jede andere erdachte. Eine Welt, vielleicht besser als die vermeintlich reale. Danke, Peter Jackson!


J!GS4W

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:)


In_Ex_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Habe mir mal die Special Extended Edition angesehen und muss sagen, dass trotz der stark verlängerten Spieldauer, die Längen der Kinoversion hier nicht auftreten.

Der Film wirkt durch die veränderte Einführung ins Auenland etwas durchdachter und offene Fragen (welche entstehen weil die zu grunde liegenden Szenen der Schere zum Opfer fielen) werden geklärt.

Auch im "hohen Alter" von über 10 Jahren Sehens- und Empfehlenswert.

P.S.:
Mir ist aufgefallen, das Elben, falls sie nicht kämpfen, echt ein gechilltes Völkchen sind...
Von der Sprache bis hin zum Schlendern durch den Wald: alles langsam und bedächtig. :-P

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geheimer333

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Bei mir sind 10 mehr als die Hälfte und mir bleiben teilweise auch 40 Jahre alte Filme hängen, ein Film ist für mich alt, wenn er aus der Zeit stammt in der es noch keine Farbfilme gab!


In_Ex_Fan

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wie gesagt die Erklärung für meine Wortwahl steht in meinem vorherigen post ;-)


KonTaicho

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Bewertung10.0Herausragend

DVD rein, Kopf aus, ich bin wieder zu Haus.
Und zu Hause ists wohl immernoch am schönsten.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Kinofassung bekommt 9.5 Punkte, doch erst die Extended-Fassung entfaltet den wahren Zauber Mittelerdes und bekommt 10+ Punkte.

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EnidanTheBrain

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ey fol der keile film ey vol so lange schaun und dan diezse zwergenleude so vfol wizig und so aper dieße leute mit dem bart undso voll scheizse ey wie so opaparadiez ey am beßten gefelt mir aber die stele mit dem feuerwerg da ey voll geil der drache so groß und so isch will auch so feuererk hapen und nisch nur diße azzi china böler und so scheize voll azzi ey

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Dopeter

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Bewertung1.0Ärgerlich

schlechtester film der jemals geschrieben wurde! im anime war wenigstens noch gut mit den hobbits jungen aber jetzt?? erst letztens im kino gesehen und hier meine ausführlich:

zu lange und deswegen 1,0

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Dopeter

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ich hab schon manchmal im comicbuch gelesen so von donald duck da ist auch manchmal herr der ringe mit dabei. ist voll kurz und im film machen die noch so voll sachen rein die dazu gehören und so ein zauberer -.- voll erfunden alles


kattjes93

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erfunden?? :O son mist und ich hab die ganzen jahre auf den streicher gewartet -.-
:D


HulktopF

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Bewertung9.0Herausragend

einer der besten filme aller zeiten, jedoch mit einigen längen, die einen schon an den nerven zerren.

sehenswert :D

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Snakeeater

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Arbeit die hier rein gesteckt wurde hat sich vollends gelohnt!
An dem Film ist einfach alles dran und dabei was ein guter Film braucht!
Humor, Action, Lovestory, Böse Jungs, etc..

Daher einfach alle 10 Punkte da ich mir den Film immer anschauen könnte!!!

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Sisko1982

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur Episch!

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kahaujiko

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Bewertung7.0Sehenswert

ich bin jetzt nicht sooo der fan von herr der ringe aber dafür fand ich ihn echt sehenswert. auch wenn mir der dramatisch-ausdruckslose blick von elijah wood nach einiger zeit gehörig auf die nüsse ging. wie schon gesagt, auch als nicht-fan sehe ich keinen grund, dem film eine schlechte bewertung zu geben. aber ich kann ihn auch nicht ständig ab, daher ist mehr als eine 7.0 nicht drin. die sind vor allem gollum geschuldet, den find ich nähmlich einfach genial und er ist auch meiner meinung nach der interessanteste charakter bei lotr

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WaaayneTrain

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Bewertung7.5Sehenswert

Fantasy ist ein fantastisches Genre, man kann und darf sich alles erlauben, was nur denkbar ist, die Möglichkeiten sind unendlich. Dies wird mit der ersten Romanverfilmung von "Der Herr der Ringe" auf alle Fälle voll ausgeschöpft. Ein wahnsinnig aufwendiges Mammutwerk, mit endlosen und wunderschönen Kulissen. Einfach bezaubernd. Ein hervorragender Cast ergänzt diese Aspekte und ich bin einfach ein riesiger Fan von Gimli.

Doch viele kleine Mängel lassen mich an der Vollkommenheit dieses Werkes zweifeln, für meinen Geschmack wurde ausserdem viel zu viel Filmmusik verwendet, welche sich nie zu verändern scheint. Ich fand dadurch die wirklichen Höhepunkte nicht und ich wurde nur selten emotional mitgerissen. Aber trotzdem: Schauspiel, Bilder, Kulissen und Atmosphäre: wow.

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ubetterluvdathoe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sowas könnte ich wirklich 10x hintereinander anschauen
Ich liebe solche Filme
Nur wenn man die Bücher gelesen hat, ist man etwas enttäuscht von der Umsetzung
Das ist aber bekanntlich meistens so

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ElWray

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Ring sie zu knechten,
Ein Ring sie zu finden,
Ein Ring sie ins Dunkel zu treiben
und ewig zu binden...

Das ich noch nichts hierzu geschrieben habe ist fast unverzeihlich.
Okay...einige werden jetzt rufen steinigt ihn,werft ihn in die Flammen des Schicksalsbergs,ich traue mich kaum es zu sagen aber die Gefährten fand ich doch etwas langweilig..im Vergleich zu den anderen 2 Teilen.
Man kann aber sonst nichts schlechtes über dieses Meisterwerk sagen..
Eine wirklich große Geschichte,wunderschöne Landschaftsaufnahmen, Charaktere die man lieben lernt und Orks,ohja ich liebe Orks..

Ich freue mich immer wieder auf einen kleinen Ausflug nach Mordor wo die Schatten drohen...

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Ichundso

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Bewertung6.0Ganz gut

Große Kämpfe der Kinogeschichte:
Edward Norton gegen sich selbst (Fight Club)
Bruce Lee gegen Chuck Norris (The Way of the Dragon)
Ich gegen den Drang, laut "laaaangweilig" zu rufen (Der Herr der Ringe-DVD-Abend)

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DerDude_

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Lars von Trier gegen die Menschheit fehlt


Ichundso

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Reicht Lars von Trier gegen das weibliche Geschlecht?


Hendrik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einen Drang sie zu verfilmen, sie alle auf Leinwand zu bannen - bezüglich Tolkiens LORD OF THE RINGS-Bücher hatte den Peter Jackson wohl schon noch bevor er als Splatter-Regisseur sein Unwesen trieb. Teil 1 seines Mammutwerks bietet gleich in der ersten Hälfte die meisten Längen in der Trilogie, da sie hauptsächlich aus Exposition besteht und erschwerend hinzukommt das ich die hier im Fokus stehenden Hobbits nicht gerade für die interessantesten Einwohner Mittelerdes halte. Die zweite Hälfte wiederum legt dann in Sachen Tempo und Spannung ein paar Zähne zu und reißt es damit wieder raus. Alles in allem ist THE FELLOWSHIP OF THE RING ein gelungener Einstieg in die Saga, aber the best is yet to come...

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Sigrun

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Der zweite Teil ist der beste!! Im ersten wird halt viel gewandert ;-)


Dachsman

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Achja, die Gretchenfrage. Meiner Meinung nach ist der erste Teil der beste der Trilogie. Hier hält stimmt die Mischung aus Abenteuerfilm und Schlachtenepos einfach mehr. Außerdem erliegt Jackson noch nicht so dem CGI-Overkill. Den zweiten finde ich hingegen am "schwächsten".


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