Der Herr der Ringe: Die Gefährten - Kritik

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

NZ/US · 2001 · Laufzeit 178 Minuten · FSK 12 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 10

    Die beste Fantasy-Reihe aller Zeiten! Einfach nur bombastischer erster Teil!

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    • 9 .5

      Da mein Vater immer meinte, Herr der Ringe sei nichts, habe ich mich lange um die Filme herumgedrückt und tatsächlich im Alter von 18 Jahren das erste Mal "Herr der Ringe" gesehen.
      Mir wurde schon schnell klar, dass mein Vater Unrecht hatte und ich mich hier einem fantastischen Fantasie-Epos gegenübergestellt sehe.

      Für mich ist der erste Teil der beste Teil der Trilogie, ich liebe es einfach, wenn sich ein Horde unterschiedlicher Charaktere auf eine Reise begibt, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen :D.

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      • 9

        Ich habe mir nach vielen, vielen Jahren endlich einmal wieder "The Fellowship of the Ring" angeschaut, dieses Mal in der Extended Edition und muss sagen, obwohl mir heutzutage sicher mehr Schwächen auffallen als damals, ist der Film immer noch magisch. Trotz der enormen Laufzeit, kommen zwar einige Nebenfiguren für mich zu kurz, was aber auch der Buchvorlage geschuldet ist, die für Fantasy-Literatur mit solch epischen Ausmaßen eher kurz geraten ist. Gimli und Legolas bleiben relativ blass und Boromir wird mir auch zu schnell abgefrühstückt. Dafür besticht die Geschichte um Frodo und Co. natürlich mit haufenweise abwechslungsreichen Orten und Hindernissen. Die Effekte sind inzwischen als solche doch deutlicher erkennbar als noch in meiner Erinnerung, aber das stört eigentlich überhaupt nicht, denn die Inszenierung ist großartig (wenn man mal von einigen unfreiwillig komischen Kamerazooms absieht) und die Spannung enorm. Über den überragenden Soundtrack muss vermutlich kaum noch etwas gesagt werden. Insgesamt hält dieser Auftakt zur LotR-Trilogie meiner heutigen, gewiss verwöhnteren Perspektive nach wie vor stand. Tolles Ding!

        (Übrigens: Der Abspann der Extended geht satte 26 Minuten. So kann man auch die Laufzeit strecken. :D)

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        • 10
          Smileysunn 18.04.2017, 17:14 Geändert 18.04.2017, 17:46

          Einer meiner Lieblingsfilme. Großartiges Kino und eine Revolution des Kinos. Mit dem 1. Teil einer grandiosen Trilogie, legt Peter Jackson den Grundstein für eine neue Art des Filmerlebnisses.
          Der Film ist spannend und hat auch die ein oder anderen witzigen und amüsanten Szenen.
          Was liebe ich mehr, als bei ungemütlichem Wetter vor dem Fernsehen zu sitzen und den Film zu schauen.
          Kurz gesagt "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ist episch und legendär. Außerdem gespickt voller wunderschöner Bilder und untermalt von unglaublicher Musik.

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          • 9 .5

            Legendär...
            Allerdings schwächster Teil der Trilogie. Zieht sich etwas in die Länge und
            langweilt teilweise.

            Dass der schwächste Teil einer Trilogie schon 9,5 Punkte hat heißt was...

            • 10

              Das Meisterwerk meiner Kindheit! Was für frühere Generationen vielleicht Star Wars, Der Pate oder E.T. sein mag, ist für mich diese Trilogie von Peter Jackson. Das Einzige Manko: Definitiv zu kurz!
              Ich könnte locker noch eine zusätzliche Stunde Filmmaterial mit Tom Bombadil, den Grabunholden, Gildor, der Grauen Schar usw vertragen.

              • 9

                Ein sehr guter Anfang, obwohl es eigentlich die Fortsetzung von "Der Hobbit" ist, aber diese Trilogie wurde ja später gedreht! Die Darstellung der Elfen (Elben) und auch der Orks sehr gut, überhaupt ist alles sehr stimmig, ein Genuss, zu schauen!

                • 10

                  Peter Jackson hat sich mit diesen Filmen verewigt.

                  Als No Name so ein Projekt in Angriff zu nehmen und dann am Ende 3 Meisterwerke back to back geschossen zu haben ist schon was ganz besonderes.

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                  • 10

                    Episch, legendär und wunderschön inszeniert.

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                    • 10
                      zaraKo 10.02.2017, 16:55 Geändert 01.03.2017, 15:24

                      LotR 1-2-3-kompakt
                      Frodo (Nackenspoiler-Alarm! - Aufnahme in die "New Kids Turbo/Nitro-Vokuhilas-Hall of Fame") Beutlin, seinem besten Buddy Samweis "Sam" Gamdschie (Frodo's MacGyver), Meriadoc Brandybock und Peregrin Tuk (= Jay and Silent Bob von Auenland) wurde eine große Bürde aufgetragen. Den 'einen Ring' (....sie zu knechten...),(Anm. Infos über die Ringgeschichte entnehmen sie bitte dem beigefügten Anhang: CV_Bilbo Beutlin) im Feuer des Schicksalberges von Mordor zu zerstören. Um den Masterplan zu erreichen, bekommen die vier Hobbits Unterstützung. Das Projekt: "Die Gefährten". Frauenversteher Aragorn II. (Isildurs Erbe), "Robin Hood 2.0 - Elf" Legolas (Was bedeutet Schwerkraft?), "Hulk-Zwerg" Gimli (heimlicher Star der HdR-Trilogie, mMn), "Ned Stark" (Träger des Horn von Gondor) und Gandalf "Flieht ihr Narren!" (Anführer der Truppe und Erzfeind von Professor X). Auf dem Trip durch Mittelerde müssen Frodo & Co. gefährliche Abenteuer bestehen und sich im Kampf gegen Saurons (Hauptverantwortlicher für das Ring-Schlamassel) und Sarumans (Turmbewohner, RIP Sir Christopher Frank Carandini Lee) Gestalten der Unterwelt (Nazgûl, Orks, Uruk-Hai, usw.) beweisen.
                      !!!SPOILERALARM-Light!!! Frodo vs Gollum (Schizo) - "Rumble in the Vulcano". - Peter Jackson ist mit der "The Lord of the Rings - Trilogy" ein High-Fantasy-Meisterwerk gelungen. Danke. "Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden." (J. R. R. Tolkien)

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                      • 9 .5

                        Ein Meisterwerk! Gute Geschichte. Sehr gute Inszenierung. Die Geschichte, die wir mögen. Sicher ein herausragender Film. Gute - sehr gute Charakteren. Sehr grosses Kino.

                        • 10

                          Fantastisch, episch, unvergleichlich. Wanderte damals noch als VHS in meine Sammlung, mittlerweile ist sie auf dem neuesten Stand. "Die Gefährten" ist für mich der beste Teil der Trilogie. Dennoch: Für nichts opfere ich lieber einen ganzen Tag, als mir die komplette Reihe (Extended Edition) reinzuhämmern. Faszination pur. Ich liebe es.

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                          • 8 .5

                            Selten gab es eine so gut Welt in einen Film.
                            Ebenfalls bin ich unsicher ob 8,5 Punkte nicht etwas zu wenig sein.
                            Egal, gefühlt alles in diesen Film ist Ikonisch.

                            Ok zuletzt will ich Fan`s testen:

                            „Sprich Freund und tritt ein!“ oder zu deutsch: „Passwort?“

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                            • 10
                              Realizator 18.01.2017, 19:14 Geändert 18.01.2017, 19:15

                              Alle drei Teilen sind hervorragend aber den ersten mag ich am besten

                              • 10
                                lovebua 11.01.2017, 23:44 Geändert 12.01.2017, 01:48

                                Top

                                • 10
                                  Schoki_lady 11.01.2017, 21:01 Geändert 11.01.2017, 21:07

                                  15 Jahre schon… 15 Jahre ist es her, dass Peter Jackson mit seiner Vision und seiner genialen Crew den Grundstein für meine Leidenschaft und Begeisterung für Filme gelegt hat.

                                  Dabei war ich zum Kinostart aller 3 Teile leider noch etwas zu jung und habe erst durch meinen großen Bruder von Mittelerde mit seinen Geschichten, seinen Wesen und seinen einzigartigen Charakteren erfahren - dank seiner Gnade mich beim EA-Computerspiel „Die Rückkehr des Königs“ (im besten Coop-Modus überhaupt) mitspielen zu lassen.
                                  Diese fantastische und so fein ausgeklügelte Welt Tolkiens zog mich in diesem Moment sofort in den Bann, so dass ich zunächst das literarische Original und anschließend die Filme (bis heute insgesamt mindestens 25x) verschlungen habe.

                                  Spätestens jedoch mit der ersten Sichtung der umfassenden Anhänge der Extended Edition, in der Peter Jackson auf wunderbare Art und Weise den gesamten Prozess des Filmemachens vom Skript und Drehbuch über das Casting der Schauspieler und die Dreharbeiten bis hin zur Postproduktion festgehalten hat, da war es um mich geschehen. Die Freude .... nein ach was, die buchstäbliche Begeisterung und das Herzblut, die Detailverliebtheit und die Perfektion mit der sämtliche Akteure an der gesamten Trilogie bei der Sache waren, faszinierten mich vom ersten Augenblick an. Man konnte bereits bei der Produktion die Magie spüren, die die Filme noch heute bei jeder erneuten Sichtung versprühen und mich immer wieder euphorisch bereits den nächsten Herr-der-Ringe-Abend planen lassen. Ein besonderes Highlight war für mich stets die unfassbar durchdachte und liebevolle Gestaltung der jeweiligen Settings und der Kostüme, die sich wunderbar in die atemberaubende Landschaft Neuseelands einfügten - man glaubt es kaum wie viele Gedanken hinter dem Kostüm eines Hobbits-Kindes stecken können. Diese Akribie und konsequente Authentizität spiegelte sich auch im außergewöhnlichen Score von Howard Shore wider, der das Gesamterlebnis „Herr der Ringe“ in einem besonderen Maße komplettiert hat, wie es nicht vielen Soundtracks vergönnt ist.

                                  Ich könnte noch ewig schwärmen, aber worauf ich eigentlich hinaus will: So war es tatsächlich meine Lieblings-Trilogie, die mich im Alter von 14 Jahren über Jahre hinweg zu einer Film-Liebhaberin gemacht und mir erstmals vor Augen geführt hat, welche Emotionen, welche Geschichten, welche Bilder und welche Wirkung ein Film in so zahllosen Variationen erzeugen kann.

                                  Danke dafür - Peter, Ian, Howard, Alan, Christopher und allen anderen!

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                                  • 10

                                    Absolute Klasse, ich liebe Herr der Ringe

                                    • 10
                                      sachsenkrieger 07.01.2017, 10:28 Geändert 07.01.2017, 22:15


                                      Mitte der 1980er Jahre, kam ein Kumpel auf die Idee, es mal mit Fantasy-Rollenspiel zu probieren. Nach und nach begeisterten wir uns, zusammen mit einigen Freunden, für "Das Schwarze Auge", ein deutsches Rollenspiel, und verbrachten unzählige Stunden in Aventurien, wo wir mit unseren wackeren, ausgewürfelten Avataren, mit viel Herzblut, Lachen und Fluchen, gegen Orks und Drachen fochten und wunderschöne Maiden erretteten. Daraus entstand die zarte Blume einer Leidenschaft für die Fantasy, die eine virtuelle Welt versprach, in der alle Ideale, die in der realen Welt einfach nicht funktionieren wollen, stellvertretend ausgelebt werden konnten. Unweigerlich folgte Literatur, da sie die Möglichkeit bot, individuell noch tiefer in diese virtuellen Welten abzutauchen. Ich las Terry Brooks "Shannara", Robert E. Howards "Conan", Stephen R. Donaldsons "Thomas Covenant" und viele weitere Bücher und Zyklen, die zu den Klassikern der Fantasy zählen. Es muss Ende der 1980er gewesen sein, als ich zum ersten, aber beileibe nicht zum letzten Mal, den "Trivial Book Shop" in Hannover besuchte, der damals einer der größten seiner Art in Europa gewesen sein soll. Dort erblickte ich in einem Regal, die vielgepriesene und mir schon oft nahegelegte "Bibel" der Fantasy, in ihrer Sonderedition als "Das Rote Buch der Westmark". Ach, die Kohle saß locker damals, als Hotel Mama noch All-Inclusive zum Nulltarif anbot ... eigentlich sogar gegen Bezahlung ohne Gegenleistung. Der Einstieg gestaltete sich allerdings etwas schwergängig, und es sollte etliche Anläufe in etlichen Jahren brauchen, bis ich es vollbrachte, den Point of no Return, beim Lesen des Herrn der Ringe, zu überschreiten. Dann wurde ich hineingesaugt in dieses Werk und kaufte mir noch das Silmarilion und alles weitere, das es damals zu Tolkiens Epos, zu seiner von ihm geschaffenen Welt, zu kaufen gab. Mitte der 1990er Jahre schließlich, brachte Queen Games, ein auf dem HdR basierendes, wunderschön handgemaltes Sammelkartenspiel heraus, in das ich im Laufe der nächsten Jahre, etliche müde Märker investierte. Anfangs wollte ich es mit dem Abendstern meines Lebens, an kalten Winterabenden spielen, aber es stellte sich bald heraus, das es zu komplex für einen Schnelleinstieg war, und so sammelte ich die Karten nur. Ich kaufte sie damals in einem kleinen Spieleladen um die Ecke, dessen Besitzer immer eine regenbogenfarbige Strickmütze trug, und der wundersamerweise sogar heute noch exitiert. Eines Tages Ende der 1990er, kauft ich mir wieder einige Booster dieser Sammelkarten und Meister Strickmütze erzählte mir, das es bald eine Verfilmung des Herrn der Ringe geben solle. Er hatte eine Kinozeitschrift, in der die ersten Details gezeigt wurden, unter anderem auch die Schauspieler, von denen ich bis auf Christopher Lee niemanden wirklich kannte. Wir "philosophierten" ein wenig und kamen zu dem Entschluss, das es mit dieser Verfilmung sei, wie es halt mit allen anderen Buchverfilmungen sei: Sie reichen niemals mehr als nur ansatzweise an die geschriebene Vorlage heran!

                                      Weihnachten 2001 in der Schauburg, dem letzten Raucherkino meiner Welt. Der Vorhang fährt zur Seite ... das Licht wird gedimmt ... die ersten Klänge schweben durch den Saal ... Elbischer Gesang ... Eine Stimme flüstert, das die Welt im Wandel sei ... Galadriel, die Herrin von Lothlorien, erzählt von den Ringen ... vom Letzten Bündnis der Menschen und Elben ... von ihrem Kampf gegen Sauron, der den Einen Ring geschmiedet hat ... eine epische Schlacht gegen einen übermächtigen Feind ... ein Zufall? ... Hochmut? ... Schicksal? ... der Ring fällt ... wird aufgenommen ... bemächtigt sich des Finders und führt ihn ins Verderben ... und fällt wieder ... diesmal für Äonen ... der Vergessenheit anheim. Zischend saugten viele Kinogänger das erste Mal gierig die langsam knapper werdende Atemluft ein. Ein alter Hobbit, der seine Memoiren schreibt und von den Hobbits berichtet ... ein Karren rumpelt auf einem schmalen Weg durch den Wald dahin ... darauf einer, den man für einen alten Zausel halten könnte ... eine gar nicht so alte Melodie murmelnd fährt der Alte so dahin, bis ein kecker Ruf ihn stoppt. Langer Rede kurzer Sinn: Kurz darauf liegen sich beide, junger Hobbit und einer der Istari, lachend in den Armen, und ein auf einmal gar nicht mehr so erwachsener Typ, sitzt mit seiner Freundin in einem Kino und heult Rotz und Wasser ... fast drei Stunden am Stück ... und geht am nächsten Tag gleich wieder in den Film, was er bei keinem anderen Film jemals wieder tat ... und heult ebenso viel ... und geht einige Tage später, sogar noch einmal, weil da der Eine Film ist ... sie alle zu knechten, alle zu finden, in den Kinosaal zu treiben und auf ewig zu binden!

                                      15 Jahre ist das her und in der Hinsicht bin ich kaum ein Stück weiser geworden. Die Tränen fließen nicht mehr dahin wie der Baranduin ... oder Brandywein, aber in mehr als ausreichendem Maße. Der erste Teil der sagenhaften Trilogie verströmt wie kein anderer der Filme, die ich einst als einen betrachtete, die Magie der Vorlage ... wenngleich das Fehlen von Tom Bombadil und Goldbeere, immer noch etwas schmerzt. Immer noch werde ich hineingesaugt und reise gerne mit der Gemeinschaft des Einen Ringes durch Mittelerde. Hier ist allen Beteiligten, ein filmisches Meisterwerk der Extraklasse gelungen. Wer sich durch die Anhänge kämpft, die ebenso lang wie die Filme selbst sind, bekommt einen Einblick in diese phantastische Arbeit. Wie aus einem Filmteam, zumindest temporär, selbst eine vielleicht beispiellose Gemeinschaft wurde. Wie ein Christopher Lee sich einbrachte, der mehr vom Herrn der Ringe weiß, als manch ein selbsternannter Experte, und der gerne den Gandalf gespielt hätte, aber glücklicherweise den Saruman gab. Wie ein Viggo Mortensen, der nur durch Zufall zum Team kam und von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte, den Aragorn nicht spielte, sondern zu Aragorn wurde ... und vieles mehr. Peter Jackson hat sein Meisterwerk erschaffen, keine Minute des Films fällt aus dem Rahmen. Tolkiens wunderbare Sprache wurde eins zu eins übertragen, die Dialoge sind allesamt perfekt, episch, aber nie kitschig. Die Kamerafahrten, die Bilder im Allgemeinen, sind allesamt wunderbar ... ich würde sagen ... Neuseeland ist definitiv Mittelerde! Der Soundtrack von Howard Shore ist der perfekteste Filmsoundtrack ever, jeder Ton ist zur rechten Zeit am rechten Ort. Stundenlang könnte ich schreiben über diesen Einen Film, der wohl immer mein Liebster sein wird, seit diesem Weihnachtstag im Jahr 2001. Das Ende, das keines ist ... weil weiße Strände auf uns warten, dahinter ein fernes grünes Land hinter einer rasch aufgehenden Sonne ... vielleicht einer Gründe, warum ich den Herrn der Ringe so liebe, soll von J.R.R. Tolkien kommen...

                                      „...und schießlich gibt es das älteste und tiefste Verlangen, die große Flucht: Dem Tod zu entrinnen.“

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                                      • 5 .5

                                        Keine fünf Meter kann man in Mittelerde gehen, ohne dabei auf 10 heilige Steine zu treten, jede noch so unbedeutende Säule, jede Wurzel, jedes Gewässer hat einen Namen und eine Jahrhunderte lange Lore. Die Elben schweben den ganzen Tag nur eingehüllt in magisches Licht durch ihre paradiesischen Baumkronen, flüstern einander erhaben ihre elbischen Worte entgegen in makellosen Gewändern und platzen beinahe vor strahlender Heiligkeit. Alles leuchtet und ist episch, jedem Sonnenaufgang wohnt eine tiefgründige Bedeutung inne und selbst im hinterletzten Hof Mittelerdes finden sich noch legendäre Artefakte, deren Namen nur in großer Ehrfurcht und mit weit aufgerissenen Augen ausgesprochen werden dürfen. Jedes kleinste Hindernis wird eingeleitet durch Gandalfs leere und ängstliche Blicke, wie er erstarrt vor Angst kaum dazu Imstande ist, die vorliegende Bösartigkeit in Worte zu fassen. Anfangs noch recht ermüdend und redundant, ist Jacksons pathetische Inszenierung der Filmwelt irgendwann einfach nur noch peinlich. Besonders, wenn später in stumpfsinniger "Villain of the Week"-Manier mal wieder für den Kampf geborene Bösewichte wie die Fliegen fallen im Kampf gegen Kraut rauchende Hobbits. Dass die Gefährten den groß angekündigten Vier-Tages-Marsch durch die labyrinthischen Minen Morias letztlich in 15 Minuten absolvieren oder dass die Ringgeister lieber den Fluss hinab vor der Pferde-Welle flüchten, anstatt die letzten zwei Meter zum anderen Ufer zu vollenden, sind dabei nur die kleinen und weniger wichtigen Steine, die im Atmosphären-Fundament des Herrn der Ringe bröckeln. Die Kämpfe sind an Stupidität und Unlogik nicht mehr zu übertreffen, die Fantasy-Elemente bis zur Lächerlichkeit verzerrt und die einzig wirklich interessante Figur, der ein bisschen Ambivalenz innewohnt in dem großen Spiel der Sakralen gegen die Profanen, nämlich Boromir, kommt zu spät und stirbt zu schnell.
                                        Allzu böse möchte man dem Film dafür nicht sein, denn ein paar Dinge - allen voran der Score - sind durchaus gelungen, in Summe überwiegt jedoch die inkompetente Action und das fragwürdige Worldbuilding.

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                                        • 10

                                          Auch, wenn einige Details der Bücher ausgelassen, bzw. abgeändert wurden ... die Herr der Ringe Trilogie ist für mich ein Musterbeispiel der modernen Filmkunst.

                                          Jeder Charakter ist richtig besetzt, die Filmmusik ist wunderbar und zu jeder Zeit atmosphärisch passend, sieht von vorne bis hinten fantastisch aus - man erkennt die Liebe zum Detail in jeder Szene, jede Location hat seinen eigenen Zauber. Ein ambitioniertes Megaprojekt, das voll und ganz aufgegangen ist.
                                          Schaue die Reihe bis heute mindestens einmal im Jahr komplett durch und so wird es auch bleiben. An dieser Stelle könnte ich noch stundenlang weiterschreiben - absolute Lieblingsfilme - belasse es aber mal dabei.

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                                          • 8

                                            Klasse Film!

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                                              Ich bin alleine mit meiner Meinung. Ich weiß das sehr gut. Bin auch der einzige Mensch auf der Welt der alle Filme langweilig fand. Ich bin ein absoluter Fantasy Fan. Herr der Ringe hat mich von Anfang an abgeturnt. Kann nicht mal sagen warum es so ist. Dünne Handlung mit 1000 Nebenkriegsschauplätzen und ich bekomme zu keinem Character wirklich eine enge Bindung hin.
                                              Sorry da gehe ich lieber Fremd.
                                              Aber eine Riesen Fan Gemeinde hat er auf jeden Fall und da denke ich stimmt was mit meinem Geschmack nicht. Oder doch?

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                                              • 9

                                                Äusserst starker Trilogieauftakt, einfach brillant

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                                                  beste film, cast, Lauflänge, spannend, und flacht nicht ab

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                                                    Copacabanasun 27.09.2016, 21:34 Geändert 27.09.2016, 21:54

                                                    *♡*Der Herr der Ringe: Die Gefährten*♡*
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                                                    Bilbo: "häm häm…Am zweiundzwanzigsten Tage des Septembers im Jahre vierzehnhundert, nach Auenlandzeitrechnung, Beutelsend, Beutelhalbenweg, Hobbingen, Westviertel, Auenland, Mittelerde. Das dritte Zeitalter dieser Welt. Hin und wieder Zurück, die Geschichte eines Hobbits von Bilbo Beutlin. Tja…wo fange ich an? Ach ja. Über Hobbits. Die Hobbits bewohnen und bewirtschaften die vier Viertel des Auenlandes seit vielen Jahrhunderten. Durchaus zufrieden damit die Welt des großen Volks zu meiden und von ihr gemieden zu werden. Und da es in Mittelerde von unzähligen seltsamen Geschöpfen wimmelt, erscheinen die Hobbits wohl sehr wenig wichtig, denn sie sind weder als große Krieger bekannt, noch zählen sie zu den besonders Weisen. Hahaha…Frodo da ist jemand an der Tür. Übrigens, einige sind der Meinung das die einzig wahre Leidenschaft der Hobbits dem Essen gilt. Eine ziemlich ungerechte Behauptung, da wir ebenfalls ein großes Interesse für das Bierbrauen entwickelt haben und gerne Pfeifenkraut rauchen, aber was uns wirklich am Herzen liegt ist Frieden und Stille und ein gut bestellter Boden, denn nichts lieben Hobbits mehr als Dinge die wachsen. Natürlich mag einigen unsere Lebensweise verschoben vorkommen, aber gerade am heutigen Tag wird mir bewusst, es ist nicht das Schlechteste sich am einfachen Leben zu erfreuen. Frodo die Tür! Herrjemine wo steckt der Junge? Frodo!!!"
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                                                    Als "HDR"-Fan, hätte man sich keinen schöneren Start dieser Reihe wünschen können.
                                                    Obwohl hier bei den Drehtagen nicht immer alles Rund lief, merkt man dies dem Film, und den folgenden Zwei, so gut wie garnicht an.
                                                    Und das ist der feine Unterschied zu "Der Hobbit"-Trilogie.
                                                    Da wurde eine fantastische Buch-Vorlage in ein monumentales Computer-Gewand gesteckt, ohne großen Sinn und Verstand dahinter.
                                                    Ausgenommen der erste Teil, der als einziger noch ein gewissen Charme hat.
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                                                    Umso mehr weiß ich die "HDR"-Trilogie nun zu schätzen.
                                                    Die zu meinen Favoriten gehört, und nicht nur einmal im Jahr in meinem Heimkino gefeiert wird, ganz im Hobbit-Party-Stil. :)
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