Der Herr der Ringe: Die Gefährten - Kritik

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

NZ/US · 2001 · Laufzeit 178 Minuten · FSK 12 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
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    Mein Cousin, großer Fan der Ringe Filme, hat mich mal überredet den Film gemeinsam zu sehen, obwohl er wusste das ich mit Fantasy Sachen nicht viel anfangen kann.

    Ich weis bis heute nicht wie ich die 3 Stunden überlebt habe :D. Dafür gibts aber den Gnadenpunkt ;).

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      Die Epik in 3 Teilen. :D ♥

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        lovebua 11.01.2017, 23:44 Geändert 12.01.2017, 01:48

        Top

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          Schoki_lady 11.01.2017, 21:01 Geändert 11.01.2017, 21:07

          15 Jahre schon… 15 Jahre ist es her, dass Peter Jackson mit seiner Vision und seiner genialen Crew den Grundstein für meine Leidenschaft und Begeisterung für Filme gelegt hat.

          Dabei war ich zum Kinostart aller 3 Teile leider noch etwas zu jung und habe erst durch meinen großen Bruder von Mittelerde mit seinen Geschichten, seinen Wesen und seinen einzigartigen Charakteren erfahren - dank seiner Gnade mich beim EA-Computerspiel „Die Rückkehr des Königs“ (im besten Coop-Modus überhaupt) mitspielen zu lassen.
          Diese fantastische und so fein ausgeklügelte Welt Tolkiens zog mich in diesem Moment sofort in den Bann, so dass ich zunächst das literarische Original und anschließend die Filme (bis heute insgesamt mindestens 25x) verschlungen habe.

          Spätestens jedoch mit der ersten Sichtung der umfassenden Anhänge der Extended Edition, in der Peter Jackson auf wunderbare Art und Weise den gesamten Prozess des Filmemachens vom Skript und Drehbuch über das Casting der Schauspieler und die Dreharbeiten bis hin zur Postproduktion festgehalten hat, da war es um mich geschehen. Die Freude .... nein ach was, die buchstäbliche Begeisterung und das Herzblut, die Detailverliebtheit und die Perfektion mit der sämtliche Akteure an der gesamten Trilogie bei der Sache waren, faszinierten mich vom ersten Augenblick an. Man konnte bereits bei der Produktion die Magie spüren, die die Filme noch heute bei jeder erneuten Sichtung versprühen und mich immer wieder euphorisch bereits den nächsten Herr-der-Ringe-Abend planen lassen. Ein besonderes Highlight war für mich stets die unfassbar durchdachte und liebevolle Gestaltung der jeweiligen Settings und der Kostüme, die sich wunderbar in die atemberaubende Landschaft Neuseelands einfügten - man glaubt es kaum wie viele Gedanken hinter dem Kostüm eines Hobbits-Kindes stecken können. Diese Akribie und konsequente Authentizität spiegelte sich auch im außergewöhnlichen Score von Howard Shore wider, der das Gesamterlebnis „Herr der Ringe“ in einem besonderen Maße komplettiert hat, wie es nicht vielen Soundtracks vergönnt ist.

          Ich könnte noch ewig schwärmen, aber worauf ich eigentlich hinaus will: So war es tatsächlich meine Lieblings-Trilogie, die mich im Alter von 14 Jahren über Jahre hinweg zu einer Film-Liebhaberin gemacht und mir erstmals vor Augen geführt hat, welche Emotionen, welche Geschichten, welche Bilder und welche Wirkung ein Film in so zahllosen Variationen erzeugen kann.

          Danke dafür - Peter, Ian, Howard, Alan, Christopher und allen anderen!

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            Absolute Klasse, ich liebe Herr der Ringe

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              sachsenkrieger 07.01.2017, 10:28 Geändert 07.01.2017, 22:15


              Mitte der 1980er Jahre, kam ein Kumpel auf die Idee, es mal mit Fantasy-Rollenspiel zu probieren. Nach und nach begeisterten wir uns, zusammen mit einigen Freunden, für "Das Schwarze Auge", ein deutsches Rollenspiel, und verbrachten unzählige Stunden in Aventurien, wo wir mit unseren wackeren, ausgewürfelten Avataren, mit viel Herzblut, Lachen und Fluchen, gegen Orks und Drachen fochten und wunderschöne Maiden erretteten. Daraus entstand die zarte Blume einer Leidenschaft für die Fantasy, die eine virtuelle Welt versprach, in der alle Ideale, die in der realen Welt einfach nicht funktionieren wollen, stellvertretend ausgelebt werden konnten. Unweigerlich folgte Literatur, da sie die Möglichkeit bot, individuell noch tiefer in diese virtuellen Welten abzutauchen. Ich las Terry Brooks "Shannara", Robert E. Howards "Conan", Stephen R. Donaldsons "Thomas Covenant" und viele weitere Bücher und Zyklen, die zu den Klassikern der Fantasy zählen. Es muss Ende der 1980er gewesen sein, als ich zum ersten, aber beileibe nicht zum letzten Mal, den "Trivial Book Shop" in Hannover besuchte, der damals einer der größten seiner Art in Europa gewesen sein soll. Dort erblickte ich in einem Regal, die vielgepriesene und mir schon oft nahegelegte "Bibel" der Fantasy, in ihrer Sonderedition als "Das Rote Buch der Westmark". Ach, die Kohle saß locker damals, als Hotel Mama noch All-Inclusive zum Nulltarif anbot ... eigentlich sogar gegen Bezahlung ohne Gegenleistung. Der Einstieg gestaltete sich allerdings etwas schwergängig, und es sollte etliche Anläufe in etlichen Jahren brauchen, bis ich es vollbrachte, den Point of no Return, beim Lesen des Herrn der Ringe, zu überschreiten. Dann wurde ich hineingesaugt in dieses Werk und kaufte mir noch das Silmarilion und alles weitere, das es damals zu Tolkiens Epos, zu seiner von ihm geschaffenen Welt, zu kaufen gab. Mitte der 1990er Jahre schließlich, brachte Queen Games, ein auf dem HdR basierendes, wunderschön handgemaltes Sammelkartenspiel heraus, in das ich im Laufe der nächsten Jahre, etliche müde Märker investierte. Anfangs wollte ich es mit dem Abendstern meines Lebens, an kalten Winterabenden spielen, aber es stellte sich bald heraus, das es zu komplex für einen Schnelleinstieg war, und so sammelte ich die Karten nur. Ich kaufte sie damals in einem kleinen Spieleladen um die Ecke, dessen Besitzer immer eine regenbogenfarbige Strickmütze trug, und der wundersamerweise sogar heute noch exitiert. Eines Tages Ende der 1990er, kauft ich mir wieder einige Booster dieser Sammelkarten und Meister Strickmütze erzählte mir, das es bald eine Verfilmung des Herrn der Ringe geben solle. Er hatte eine Kinozeitschrift, in der die ersten Details gezeigt wurden, unter anderem auch die Schauspieler, von denen ich bis auf Christopher Lee niemanden wirklich kannte. Wir "philosophierten" ein wenig und kamen zu dem Entschluss, das es mit dieser Verfilmung sei, wie es halt mit allen anderen Buchverfilmungen sei: Sie reichen niemals mehr als nur ansatzweise an die geschriebene Vorlage heran!

              Weihnachten 2001 in der Schauburg, dem letzten Raucherkino meiner Welt. Der Vorhang fährt zur Seite ... das Licht wird gedimmt ... die ersten Klänge schweben durch den Saal ... Elbischer Gesang ... Eine Stimme flüstert, das die Welt im Wandel sei ... Galadriel, die Herrin von Lothlorien, erzählt von den Ringen ... vom Letzten Bündnis der Menschen und Elben ... von ihrem Kampf gegen Sauron, der den Einen Ring geschmiedet hat ... eine epische Schlacht gegen einen übermächtigen Feind ... ein Zufall? ... Hochmut? ... Schicksal? ... der Ring fällt ... wird aufgenommen ... bemächtigt sich des Finders und führt ihn ins Verderben ... und fällt wieder ... diesmal für Äonen ... der Vergessenheit anheim. Zischend saugten viele Kinogänger das erste Mal gierig die langsam knapper werdende Atemluft ein. Ein alter Hobbit, der seine Memoiren schreibt und von den Hobbits berichtet ... ein Karren rumpelt auf einem schmalen Weg durch den Wald dahin ... darauf einer, den man für einen alten Zausel halten könnte ... eine gar nicht so alte Melodie murmelnd fährt der Alte so dahin, bis ein kecker Ruf ihn stoppt. Langer Rede kurzer Sinn: Kurz darauf liegen sich beide, junger Hobbit und einer der Istari, lachend in den Armen, und ein auf einmal gar nicht mehr so erwachsener Typ, sitzt mit seiner Freundin in einem Kino und heult Rotz und Wasser ... fast drei Stunden am Stück ... und geht am nächsten Tag gleich wieder in den Film, was er bei keinem anderen Film jemals wieder tat ... und heult ebenso viel ... und geht einige Tage später, sogar noch einmal, weil da der Eine Film ist ... sie alle zu knechten, alle zu finden, in den Kinosaal zu treiben und auf ewig zu binden!

              15 Jahre ist das her und in der Hinsicht bin ich kaum ein Stück weiser geworden. Die Tränen fließen nicht mehr dahin wie der Baranduin ... oder Brandywein, aber in mehr als ausreichendem Maße. Der erste Teil der sagenhaften Trilogie verströmt wie kein anderer der Filme, die ich einst als einen betrachtete, die Magie der Vorlage ... wenngleich das Fehlen von Tom Bombadil und Goldbeere, immer noch etwas schmerzt. Immer noch werde ich hineingesaugt und reise gerne mit der Gemeinschaft des Einen Ringes durch Mittelerde. Hier ist allen Beteiligten, ein filmisches Meisterwerk der Extraklasse gelungen. Wer sich durch die Anhänge kämpft, die ebenso lang wie die Filme selbst sind, bekommt einen Einblick in diese phantastische Arbeit. Wie aus einem Filmteam, zumindest temporär, selbst eine vielleicht beispiellose Gemeinschaft wurde. Wie ein Christopher Lee sich einbrachte, der mehr vom Herrn der Ringe weiß, als manch ein selbsternannter Experte, und der gerne den Gandalf gespielt hätte, aber glücklicherweise den Saruman gab. Wie ein Viggo Mortensen, der nur durch Zufall zum Team kam und von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte, den Aragorn nicht spielte, sondern zu Aragorn wurde ... und vieles mehr. Peter Jackson hat sein Meisterwerk erschaffen, keine Minute des Films fällt aus dem Rahmen. Tolkiens wunderbare Sprache wurde eins zu eins übertragen, die Dialoge sind allesamt perfekt, episch, aber nie kitschig. Die Kamerafahrten, die Bilder im Allgemeinen, sind allesamt wunderbar ... ich würde sagen ... Neuseeland ist definitiv Mittelerde! Der Soundtrack von Howard Shore ist der perfekteste Filmsoundtrack ever, jeder Ton ist zur rechten Zeit am rechten Ort. Stundenlang könnte ich schreiben über diesen Einen Film, der wohl immer mein Liebster sein wird, seit diesem Weihnachtstag im Jahr 2001. Das Ende, das keines ist ... weil weiße Strände auf uns warten, dahinter ein fernes grünes Land hinter einer rasch aufgehenden Sonne ... vielleicht einer Gründe, warum ich den Herrn der Ringe so liebe, soll von J.R.R. Tolkien kommen...

              „...und schießlich gibt es das älteste und tiefste Verlangen, die große Flucht: Dem Tod zu entrinnen.“

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              • 5 .5

                Keine fünf Meter kann man in Mittelerde gehen, ohne dabei auf 10 heilige Steine zu treten, jede noch so unbedeutende Säule, jede Wurzel, jedes Gewässer hat einen Namen und eine Jahrhunderte lange Lore. Die Elben schweben den ganzen Tag nur eingehüllt in magisches Licht durch ihre paradiesischen Baumkronen, flüstern einander erhaben ihre elbischen Worte entgegen in makellosen Gewändern und platzen beinahe vor strahlender Heiligkeit. Alles leuchtet und ist episch, jedem Sonnenaufgang wohnt eine tiefgründige Bedeutung inne und selbst im hinterletzten Hof Mittelerdes finden sich noch legendäre Artefakte, deren Namen nur in großer Ehrfurcht und mit weit aufgerissenen Augen ausgesprochen werden dürfen. Jedes kleinste Hindernis wird eingeleitet durch Gandalfs leere und ängstliche Blicke, wie er erstarrt vor Angst kaum dazu Imstande ist, die vorliegende Bösartigkeit in Worte zu fassen. Anfangs noch recht ermüdend und redundant, ist Jacksons pathetische Inszenierung der Filmwelt irgendwann einfach nur noch peinlich. Besonders, wenn später in stumpfsinniger "Villain of the Week"-Manier mal wieder für den Kampf geborene Bösewichte wie die Fliegen fallen im Kampf gegen Kraut rauchende Hobbits. Dass die Gefährten den groß angekündigten Vier-Tages-Marsch durch die labyrinthischen Minen Morias letztlich in 15 Minuten absolvieren oder dass die Ringgeister lieber den Fluss hinab vor der Pferde-Welle flüchten, anstatt die letzten zwei Meter zum anderen Ufer zu vollenden, sind dabei nur die kleinen und weniger wichtigen Steine, die im Atmosphären-Fundament des Herrn der Ringe bröckeln. Die Kämpfe sind an Stupidität und Unlogik nicht mehr zu übertreffen, die Fantasy-Elemente bis zur Lächerlichkeit verzerrt und die einzig wirklich interessante Figur, der ein bisschen Ambivalenz innewohnt in dem großen Spiel der Sakralen gegen die Profanen, nämlich Boromir, kommt zu spät und stirbt zu schnell.
                Allzu böse möchte man dem Film dafür nicht sein, denn ein paar Dinge - allen voran der Score - sind durchaus gelungen, in Summe überwiegt jedoch die inkompetente Action und das fragwürdige Worldbuilding.

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                • 10

                  Auch, wenn einige Details der Bücher ausgelassen, bzw. abgeändert wurden ... die Herr der Ringe Trilogie ist für mich ein Musterbeispiel der modernen Filmkunst.

                  Jeder Charakter ist richtig besetzt, die Filmmusik ist wunderbar und zu jeder Zeit atmosphärisch passend, sieht von vorne bis hinten fantastisch aus - man erkennt die Liebe zum Detail in jeder Szene, jede Location hat seinen eigenen Zauber. Ein ambitioniertes Megaprojekt, das voll und ganz aufgegangen ist.
                  Schaue die Reihe bis heute mindestens einmal im Jahr komplett durch und so wird es auch bleiben. An dieser Stelle könnte ich noch stundenlang weiterschreiben - absolute Lieblingsfilme - belasse es aber mal dabei.

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                  • 8

                    Klasse Film!

                    • 2

                      Ich bin alleine mit meiner Meinung. Ich weiß das sehr gut. Bin auch der einzige Mensch auf der Welt der alle Filme langweilig fand. Ich bin ein absoluter Fantasy Fan. Herr der Ringe hat mich von Anfang an abgeturnt. Kann nicht mal sagen warum es so ist. Dünne Handlung mit 1000 Nebenkriegsschauplätzen und ich bekomme zu keinem Character wirklich eine enge Bindung hin.
                      Sorry da gehe ich lieber Fremd.
                      Aber eine Riesen Fan Gemeinde hat er auf jeden Fall und da denke ich stimmt was mit meinem Geschmack nicht. Oder doch?

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                      • 9

                        Äusserst starker Trilogieauftakt, einfach brillant

                        • 10

                          beste film, cast, Lauflänge, spannend, und flacht nicht ab

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                          • 10
                            Copacabanasun 27.09.2016, 21:34 Geändert 27.09.2016, 21:54

                            *♡*Der Herr der Ringe: Die Gefährten*♡*
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                            Als "HDR"-Fan, hätte man sich keinen schöneren Start dieser Reihe wünschen können.
                            Obwohl hier bei den Drehtagen nicht immer alles Rund lief, merkt man dies dem Film, und den folgenden Zwei, so gut wie garnicht an.
                            Und das ist der feine Unterschied zu "Der Hobbit"-Trilogie.
                            Da wurde eine fantastische Buch-Vorlage in ein monumentales Computer-Gewand gesteckt, ohne großen Sinn und Verstand dahinter.
                            Ausgenommen der erste Teil, der als einziger noch ein gewissen Charme hat.
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                            Umso mehr weiß ich die "HDR"-Trilogie nun zu schätzen.
                            Die zu meinen Favoriten gehört, und nicht nur einmal im Jahr in meinem Heimkino gefeiert wird, ganz im Hobbit-Party-Stil. :)
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                            • 9

                              Nach wie vor mein Lieblingsteil der Reihe. Hier passt so gut wie alles und Peter Jackson hat damals noch sein Handwerk verstanden (was er dann beim "Hobbit" gegen die Wand gefahren hat)

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                              • 7 .5

                                Sooo nun habe ich mich endlich mal dazu entschlossen mit dem ersten Teil der Trilogie anzufangen (jaaa ich habe noch KEINEN der Filme gesehen :D).
                                Ich muss sagen das ich Ihn gut fand, jedoch nicht so mega von Ihm begeistert bin wie viele Andere die ich kenne.
                                Die Story war ganz interessant und relativ abwechslungsreich aber wenig spannend wie ich finde.
                                Ich habe mir die Trilogie in der extra langen Extended Edition gekauft und war dann massiv schockiert wie lang schon allein der erste Teil hier geht... 228 Minuten... das sind fast satte 4 Stunden... ich schaue schon jahre lang leidenschaftlich gern Filme aber SOWAS hatte ich in der Art noch NIE denn ich musste ab der Hälfte des Filmes eine zweite Blu-ray einlegen, da anscheinend der ganze Film nicht auf eine passen wollte ;-)
                                Soll heißen das mir das echt zu langatmig war... habe Ihn mir auch nicht am Stück angeschaut, sondern auf 2 Tage verteilt ;-)
                                Nun ja, nichts desto trotz werde ich mir die anderen Teile inklusive der Hobbit Trilogie auch noch reinpfeifen.
                                Für mich gibt es mit allem drum und dran dennoch eine gute 7.5!

                                • 10

                                  Höchst wertung für alle teile ganz klar

                                  • 10

                                    Die herr der Ringe Trilogie gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, weil Jackson einfach sein Handwerk verstanden hat. Wir begleiten die Reise eines kleinen Hobbits namens Frodo Beutlin, wie er versucht, den einen Ring in den Schicksalsberg zu schmeißen, ob das klappt verraten uns die drei Meisterwerke in Filmform von einem nerdigen, dicken Regisseur namens Peter Jackson, der eine Vision hatte und diese umsetzen wollte...und das hat natürlich funktioniert. Mehr muss ich dazu nicht sagen.. einfach anschauen, sonst hat man was verpasst...

                                    • 8 .5

                                      Mein Fazit:

                                      Sich so einen Film an Sylvester anzusehen ist schon irre. Das es an Mammutwerk ist, wußte ich ja sowieso schon, aber 219 Minuten? Sie wollten einfach nicht enden.

                                      Bis ich aber den Wunsch hatte, das dieser Film enden möge, war ich gefangen in der Auenwelt voller Elben, Hobbits, Krieger, Zauberer und Orks (was für häßliche Kreaturen!!!). Ein Epos voller Magie und Zauber. Wobei mir am besten Viggo Mortensen gefallen hat als Krieger und Erbe eines Königreiches, das er im Grunde gar nicht halben will. Einzig seine Liebe zur Gerechtigkeit und dem Guten scheint ihn aufrecht zu erhalten, und die Liebe zur Halbebe Arwen (Liv Tyler).

                                      Die Specialeffect sind unglaublich, der Zuschauer hat nicht eine einzige Sekunde das Gefühl, das irgendetwas am Computer oder mit Tricks gemacht wurde. Und das ist der Sinn dieser Effekte.

                                      Trotz meines kleinen Fernsehers (für das Verhältnis meines großen Wohnzimmers) hat mich das Epos um den Ring mit gerissen. Ich habe mich ganz auf die Geschichte eingelassen, so wie ich es bei „Eragon“ tat. Wer für Fantasie nichts übrig hat und zudem einfach kein Sitzfleisch besitzt, dem rate ich von diesem Film ab, er verlangt vom Zuschauer unbedingte Aufmerksamkeit und Liebe zur Magie und Fantasy.

                                      Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, diesen habe ich bereits auch auf DVD hier!

                                      Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.03.2008.

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                                      • 10

                                        Immer wieder sehenswert! Und seit dem Wochenende endlich die Extended Edition mein eigen!

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                                        • 8 .5

                                          Heute werden zwei meiner Weisheitszähne entfernt. Und kurz danach werde ich mir endlich die Extended-Cuts von „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ geben.
                                          Wünscht mir bitte Glück ;-)

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                                          • 6 .5

                                            Viel Fantasy, wenig Story, Viele Namen und komplizierte Zusammenhänge, viele Gemetzel. Die Schauspielerischen Leistungen sind etwas lahm ...... Und eindeutig ZU LANG!

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                                            • 7 .5
                                              Stormtrooper 06.04.2016, 00:58 Geändert 06.04.2016, 01:07

                                              Ich bewerte ihn mit "sehenswert", da er für mich persönlich nicht "ausgezeichnet" ist. Das erste Drittel kann man meiner Ansicht nach komplett streichen oder in 5-15 Minuten zusammenfassen. Die Hobbitfreunde (außer Frodo) haben mich zudem zu oft gestört. Ständig dumme Aktionen, dumme Kommentare und ständig verschulden sie Umstände. Natürlich ist dies so gewollt und die Szenen sollten ihre Charakter besser beschreiben, aber zum Teil finde ich es übertrieben. Weniger wäre aussagekräftig genug gewesen um sie zu beschreiben. Was ich noch geringfügig bemängeln würde, sind die schwarzen Reiter. Zuerst als ultimativ böse Macht dargestellt, werden sie an anderer Stelle allesamt mit einer Fackel in der Hand einer Person "verscheucht".

                                              Auf der anderen Seite kann der Film durch Bildgewalt und Atmosphäre kräftig punkten. An der Stelle, wo sich die gut gespielten Helden treffen und zu Gefährten werden, geht der Film für mich los. Leider wird auch nach dieser grandiosen Szene die Atmosphäre durch ein mehr als unpassendes "Wo müssen wir jetzt hin?" zerstört. Eine Stunde weniger mit entsprechend höherer Dichte und ich hätte gerne 9 Punkte gegeben.

                                              Bild: ++
                                              Ton: ++
                                              Story: o
                                              Darsteller: ++
                                              Atmosphäre: ++

                                              "Was willst du denn nun tun?" - "Mit deinem Kopf die Tür einschlagen, Peregrin Tuk"

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                                                Marcy123 04.04.2016, 01:56 Geändert 04.04.2016, 01:56

                                                Absolut grandioser Film , den habe ich glaube ich so oft wie keinen zweiten Film gesehen. Super Start der Reihe , macht auch das meiner Meinung nach etwas misslungene Ende vom Rückkehr des Königs wieder gut.

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                                                  Adrian.Cinemacritics 02.04.2016, 18:24 Geändert 02.04.2016, 21:38

                                                  "Die Welt ist im Wandel. Ich spüre es im Wasser. Ich spüre es in der Erde. Ich rieche es in der Luft. Vieles was einst war ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert."

                                                  Elben, Zwerge, Trolle, Goblins, Orks, kleine Männchen mit beachtlicher Fußbehaarung und ein Schmuckstück, das zerstört werden soll.
                                                  Wenn das nicht nach einem schönen Märchen klingt.
                                                  Eine Gute Nacht-Geschichte für unsere träumenden Kinder.
                                                  Doch nichts da. Tolkiens "unverfilmbare" Buchtrilogie erschuf nicht nur das Portal für eine der besten Fantasy-Geschichten der Literatur, sondern gab all diesen Figuren den nötigen Respekt zurück, den sie verdient haben.
                                                  Statt dass Elben putzige, geflügelte Wesen sind, die an den Blumen schnuppern, sind sie weise Kämpfer, die gut mit dem Bogen umgehen können und ihre eigene Religionen und Götter haben.
                                                  Statt dass Zwerge die liebenswürdigen, bärtigen Wesen sind, die in unseren Gärten buddeln, sind sie gepanzerte Dickköpfe, die einem in Null Komma Nix den Schädel mit ihren Äxten spalten können.
                                                  Orks sind keine fiesen, grünen Tollpatsche, sondern blutdürstige Bestien, die Menschenfleisch verzehren und aus toten Körpern gezüchtet werden.
                                                  Und auch wenn die Hobbits liebe Kerlchen sind, so trinken sie viel Bier und rauchen Gras.
                                                  Ich glaube schon allein für das letzte Beispiel weiß man schon, dass es keine Kindergeschichte ist :)

                                                  Peter Jacksons Einstieg einer meiner Meinung nach besten Filmtrilogien überhaupt kann man nicht anders beschreiben als mit dem Wort: Episch!
                                                  Das liegt nicht nur an der beachtlichen Länge dieses Epos, sondern die Art wie er es schafft Tolkiens Universum, seine Mythologie, zum Leben zu erwecken.
                                                  Man nehme hervorragende Schauspieler, die für ihre Rolle geboren schienen,
                                                  beeindruckende Kulissen und Kostüme, deren Detailreichtum ihresgleichen sucht,
                                                  atemberaubende Aufnahmen von Neuseeland,
                                                  vermischt all das mit erstaunlicher visueller Pracht, die trotz ihres langsam höheren Alters immer noch nicht veraltet ist und weiterhin beeindruckt
                                                  und verrührt das alles mit einer großen Prise Herzblut
                                                  = Der Stoff, aus denen Legenden erschaffen werden!

                                                  Das erste Abenteuer in Mittelerdes Welt gibt mir immer wieder das Gefühl, als ob mich die Magie der Elben ergriffen hätte.
                                                  Es ist wie als hätte mich der Fernseher hypnotisiert.
                                                  Als würde ein böser Zauber mich an die Couch fesseln.
                                                  Wie ich immer herzhaft lachen muss, wenn ich die Hobbits im Auenland feiern sehe.
                                                  Wie ich immer berührt bin, wenn die unsterbliche Elbenfrau Arwen dem sterblichen Waldläufer Aragorn auf der Brücke im Mondschein ihre Liebe gesteht.
                                                  Wie ich immer in Angstschweiß bade, wenn ich die unheimlichen, gesichtslosen Ringgeister auf ihren schwarzen Pferden sehe.
                                                  Wie ich immer mitfiebere, wenn ich die Gemeinschaft des Ringes gegen die Mächte des Bösen kämpfen sehe.
                                                  Wie mich immer die Gänsehaut packt, wenn Gandalf auf der Brücke gegen den Balrog antritt mit den Worten "Du kannst nicht vorbei!".
                                                  Wie mir die Schmerztränen kommen, wenn der einst vom Bösen besessene Mensch Boromir beweist, dass Gutes in ihm steckt.
                                                  Wie mir die Freudentränen kommen, wenn Frodo seinen Freund Sam aus dem tiefen Wasser rauszieht.

                                                  FAZIT: DER HERR DER RINGE: DIE GEFÄHRTEN war die Rettung des Fantasy-Kinos.
                                                  Der Quantensprung des Genres.
                                                  Der Urknall, der die Geschichte des Kinos zum Beben brachte.
                                                  Und der Beweis, dass selbst das Unmögliche möglich sein kann und dass selbst zu Anfang des 21. Jahrhunderts es immer noch möglich ist, wahre Kinomagie zu erschaffen!
                                                  Peter Jackson ist ein wahrer Zauberer, denn das was er erschuf, ist zeitlos!
                                                  Herr der Ringe wird immer ein Teil von uns sein wie ein Zauberbann!
                                                  Es ist dramatisch, episch, wunderschöner und makelloser als Frau Galadriel selbst, urgewaltig und beeindruckend wie die Minen Morias und macht so fröhlich wie ein Jahresurlaub im friedlichen Auenland!
                                                  Ich danke ihnen, Herr Jackson, Mellon!
                                                  Sie haben Magie geschaffen, die wahrscheinlich sogar Herr Tolkien selbst geliebt hätte!
                                                  Und darauf ein Zug alter Tobi!

                                                  "Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist."
                                                  ☺☺☺☺☺☺☺☺☺☺

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                                                    Zu dem Film brauch man nicht wirklich viel sagen. Auftakt des besten Fantasyepos aller Zeiten!

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