Der Herr der Ringe: Die Gefährten - Kritik

NZ/US 2001 Laufzeit 178 Minuten, FSK 16, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 19.12.2001

  • hab weder "hobbit" noch "HDR" gesehen, verpasse ich etwas ?

    ich liebe harry potter reihe ist HDR auch so gut ? oder nicht? :/

    • 7 .5

      Langatmiger Teil aber äusserst fesselnd. Man fühlt sich als Teil der Gefährten. Toller Auftakt der Trilogie

      • 5 .5

        Ich habe mir 2 mal diese Trilogie angeschaut. 2 mal bin ich nicht damit warm geworden. Habs echt ne Chance gegeben. Ich sehe schon ein dass diese Trilogie ein Meilenstein für die Filmgeschichte ist. Allein mit was für Ambitionen und Aufwand man so eine Filmwelt erschaffen hat. Und anscheinend ganz gut adaptiert aus den Büchern (denke ich jedenfalls bei soviel positiver Resonanz).

        Aber die Welt an sich und alles...das ist nicht meins. Magier, Zwerge etc. weiß ja nicht. Ich werd mit diesen Charakteren nicht warm. Fantasy wird wohl nicht mein Ding sein. Stellenweise fand ichs sogar ziemlich lächerlich. Schon der Fantasypart in den Star Wars Filmen geht mir auf den Sack.

        Das größte Problem ist die Länge. Wären die Filme kürzer würde ich diese Trilogie als kurzweiligen spaßigen Abenteuerfilm einstufen. Aber das würde dann wohl auch nicht der Vorlage gerecht werden.

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        • 10

          J.R.R. Tolkien dreht sich nicht im Grabe rum, sondern er könnte sich eher erstaunt die Augen reiben, wenn er Peter Jacksons Trilogie sehen würde.
          Für uns bringt es den Vorteil, dass er die etwas langatmige Handlung griffig zeitgemäß bündelt und doch so nah wie nötig am Roman dran bleibt. (u.a. z.B. Zeichnungen!) Klar, dass es da massive Kürzungen und auch aus dramaturgischen Gründen Änderungen geben muss. Die drei Geschichten um Frodo (Elija Wood), Gandalf (Ian McKellen), Bilbo (Ian Holm) und Aragorn (Viggo Mortensen) aber auch um Arwen (Lichtgestalt Liv Tyler) und Galadriel (Cate Blanchet nur vorübergehend die Böse) um nur einige zu nennen, bieten durchaus spannende Unterhaltung. Sie bewegen sich zwischen Märchen und Abenteuer, zwischen Mystery und Mittelalter.
          Das Verständnis wird erleichtert durch die Tatsache, dass die Guten meistens in Weiß daherkommen und die Bösen in tiefdunklem Schwarz. Dazu schleicht sich ein musikalischer Ohrwurm ins Gedächtnis, der als Entspannung gut zu der actionreichen Handlung passt.
          Tolkiens nachhaltigste Erfindung die ‘Hobbits‘ wurden vor einer atemberaubenden Kulisse in Szene gesetzt. Die Optik ist zum Zunge schnalzen, die Dramatik dem Genre angepasst. Jackson macht es sehr geschickt, wie er die putzigen Wesen kleiner als die ‘Großmenschen‘ erscheinen lässt.
          Der HERR DER RINGE ist neben AVATAR sicherlich eine der gelungensten filmischen Errungenschaften des frühen 21. Jahrhunderts.

          • 7 .5

            ...bin kein großer Fantasyfan..aber ist einer besseren Filme..allein vom Set, Musik und Ausstattung her.

            • 8 .5

              Ein im Grunde genommen sehr guter Film mit sehr viel Handlung.
              Insgesamt ein wirklich toller Film, den man aber hinsichtlich Spannung und Inhalt jedoch keinesfalls mit dem dritten Teil der Triologie vergleichen kann.

              • 10

                Was kann man dazu noch groß sagen... Man merkt das Herzblut von Peter Jackson in diesem Film. Er hat hier angefangen die Zuschauer in eine glaubhafte und phantastische wirkende Mittelerde einzuführen. Die Filmzeit, der nicht gerade kurz ist, verfliegt im nu und lässt einen nur positiv geschockt auf seinem Kinositz zurück. Man denkt gerne noch im nachhinein über diesen Film nach, und so oft man ihn auch sieht, erkennen kann man immer wieder etwas neues. Tolle Filmsets, überzeugende Darsteller, spitzen Musik. Hmm, was hab ich noch zu meckern... Ach ja: Nichts ;-)

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                • ?

                  Ich bin ein Herr der Ringe Fan-Habe sogar die 40minuten Verlängerung mit den 3 Teilen.

                  • 9
                    Alex.de.Large 29.03.2015, 10:00 Geändert 29.03.2015, 10:09

                    Wurde gerade auf Pro7 als: "Vom Regisseur von Der Hobbit " beworben.
                    Sauberer Schuss ins eigene Knie ;)

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                    • 10
                      Eradan2001 25.03.2015, 21:28 Geändert 25.03.2015, 21:30

                      Der Herr der Ringe: Die Gefährten ist pures Kino. Es verbindet Fantasy, Action, Drama, Romantik und Abenteuer zusammen und das ist es was einen Film ausmacht.
                      Der Anfang einer der besten Trilogien überhaupt und der Anfang einer wundervollen Reise.

                      • 10
                        huababuar 19.03.2015, 06:17 Geändert 19.03.2015, 06:51

                        Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen...

                        Und Frodo, Sam, Merry, Pippin, Gandalf, Aragorn, Boromir, Legolas und Gimli können viel erzählen. Von den hügeligen, wunderschönen Weiten des Auenlands zum Beispiel, oder von den endlosen Feldern, den dichten, nebeligen Wäldern, der pittoresken Elbenstadt Bruchtal, von ihrer Nacht im Wachturm von Amon Sûl, den Gefahren der Minen von Moria, den grässlichen Orks.

                        Mit seiner zauberhaften Fantasiewelt Mittelerde schuf J.R.R. Tolkien ein Universum, das einen ob seiner bloßen Schönheit, seiner mysteriösen Atmosphäre und seiner abwechslungsreichen Beschaffenheit von der ersten Minute an in seinen Bann zieht, einen eintauchen lässt und regelrecht vereinnahmt, als wäre Mittelerde der Ring Saurons persönlich, der die Begierde nach mehr in uns weckt. Denn du bist nicht du, wenn du "Herr der Ringe" siehst. Du bist ganz in einer Parallelwelt versunken.

                        Schon im ersten Teil einer der besten Trilogien aller Zeiten macht Regisseur Peter Jackson einem Fantasy-Muffel wie mir das Genre der Fabelwesen und Zauberwelten schmackhaft. Man merkt regelrecht wie viel Liebe, wie viel Hingabe er in dieses Projekt gesteckt hat, wie lange er daran bastelte, der Idee von Mittelerde, seinen verschiedenen Völkergruppen und der Geschichte unserer neun Gefährten Leben einzuhauchen. Und wie so oft im Leben machte sich harte Arbeit bezahlt (fünf Euro ins virtuelle Phrasenschwein).

                        Jacksons Detailverliebtheit ist bewundernswert. Das reicht von den größtenteils in Neuseeland abgedrehten Kulissen, über die rassenspezifische (ich denke in dem Zusammenhang darf das gesagt werden :D) Kostümierung, bis hin zu einzelnen Actionsequenzen. Er kreiert eine Bildgewalt ohne übermäßigen Einsatz von CGI, was in diesem Genre ja keine Selbstverständlichkeit ist, und zündet - nicht zuletzt auch durch weitflächige, epische Aufnahmen - ein visuelles Feuerwerk ab.

                        Nicht minder genial die Filmmusik von Howard Shore, der - nur um zwei herausragende Beispiele zu nennen - unter anderem schon für den Score von "Departed" und "Philadelphia" verantwortlich war. In "Herr der Ringe: die Gefährten" bleibt Shore bei klassischen, aber eingängigen und pathetischen Abenteuermelodien, die mit einer Hand voll Leitmotiven immer wieder im perfekten Moment eingesetzt werden und sich einem schon ab der ersten Sekunde direkt ins Herz brennen.

                        Dieser erste Teil der "Herr der Ringe"-Trilogie hat einfach alles, was ein ausgezeichneter Film dieser Art braucht: Einen sichtlich harmonierenden Cast, Spannung, Komik, Action, Tragik, Abenteuerlust - und: eine perfekte Erzähltechnik. Wie Jackson mittels Rückblenden aufklärt, Szenerien gekonnt wechselt und die grandios gezeichneten Figuren nacheinander und nicht alle gleichzeitig einführt, ist große Regiekunst.

                        Man muss sicherlich kein Fantasy-Fan sein, um dieses Werk zu lieben. Ich selbst bin das beste Beispiel dafür. Denn wenn unsere neun Gefährten den ersten Schritt ihrer dreiteiligen Reise getan haben, dann können nicht nur Frodo, Gandalf und Co. vieles erzählen. Nein. Dann kann auch jeder, der an ihrer Reise teilhaben durfte, einiges berichten. Vom zauberhaften Mittelerde, epischen Bildern, tollen Schauspielern, einem Regisseur, der weiß, wie er die Massen begeistert. Schlichtweg vom Anfang einer Geschichte, die das Kino revolutionierte und auf ewig unerreicht sein wird.

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                        • 10

                          Auch wenn solche Statements als Mutmaßung gelten können, ich glaube, der Film gehört zu den besten Filmen "aller Zeiten". Er lebt gerade durch sein Handwerk, der Liebe zum Detail und dem "vorsichtigen" Einsatz der Computertechnik (Gegenüber dem Hobbit ganz besonders). Ein ausführlicher Kommentar findet sich im Kommentar von "ilarmadio".

                          • 10

                            Auch wenn ich ihn als den schwächsten Teil der HDR-Trilogie empfinde, ist der Film dennoch unfassbar gut. Bei den Herr der Ringe-Filmen hat Peter Jackson einfach alles richtig gemacht.

                            • 10

                              Mit "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" hat Peter Jackson einen Epos erschaffen. Wer das Buch (die drei Bücher - je nach Version) gelesen hat und weiß wieviel arbeit Tolkien in diese Welt gesteckt hat, der weiß zu schätzen was Peter Jackson geleistet hat. Es steckt viel liebe zum Detail in jedem der drei Filme, ob es hier um Gewänder, um Kulissen oder auch nur die feine einarbeitung der Sprache geht - ich fasse mich kurz : Es ist ein Meisterwerk !

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                              • 10

                                Ein fortwährender Orgasmus

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                                • 10

                                  Genialer Anfang für eine epische Trilogie. Peter Jackson, ein wahrer Künstler, epische Bilder, witzige und durchaus tiefsinnige Dialoge und mitreißende Handlung mit sehr guten Schauspielern zu verbinden, produziert mit "Die Gefährten" den meiner Meinung nach besten der Herr der Ringe - Filme.

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                                  • 7 .5

                                    Guter Einstieg in Herr der Ringe. Gute Story, am Anfang etwas schleppend.
                                    Die Filme danach finde ich etwas besser.

                                    • 0 .5

                                      Ne echt jetzt...Ich mach mir hier keine Freunde mit dem Kommentar aber egal.
                                      Ok, ich verstehe es wenn sich 10 Jährige sowas anschauen, aber erwachsene Leute?! Gibt es hier echt so viele Nerds? Ich stehe generell nicht auf diesen Fantasy Kram, aber ich kann mir nen Fantasyfilm anschauen solange er nicht übertreibt. Und hier? Drachen, Zauberer, Kobolde, Hobbits, Frodos, Bimbos und wie die alle heißen. Das komplette Programm. Und sowas wird dann noch von einigen als bester Film aller Zeiten oder ähnlich dargestellt :O Und jetzt Feuer frei :D

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                                      • 9

                                        Zweitsichtung etliche Jahre nach der Erstsichtung und quasi zeitgleich mit der Lektüre des Buches (bzw. der ersten zwei von sechs Büchern) Tolkiens. Gleich vorweg muss ich bemerken, dass ich bedaure, dass ausgerechnet Tom Bombardil nicht erwähnt wird. Diese Episode wäre ganz gewiss unterhaltsam gewesen. Wie dem auch sei, ich muss meinen Hut vor Peter Jackson ziehen. Dieser erste Film (die drei Hobbit-Teile habe ich nicht gesehen, an die andern beiden LotR-Filme erinnere ich mich nur noch schwach) trägt ganz klar die Handschrift eines Visionärs und Anhängers der Bücher Tolkiens! Bis ins kleinste Detail widerspiegelt der Film eine Ehrfurcht vor und Bewunderung für die Bücher. Wenn man den Text in guter Erinnerung hat, erkennt man wie Hunderte kleiner Passagen teils nur mit einem flüchtigen Blick, aber eben doch, erwähnt werden. So gesehen ist der Film eine Augenweide. Die Inszenierung kann auch heute noch mit «episch» umschrieben werden – und das im positivsten Sinne. Die Welt, die Tolkien in seiner Phantasie erschaffen hat, ist von Jackson so gut es ihm möglich war in gewaltigen Bildern dargestellt worden, die keine Wünsche offen lassen. Natürlich konnte nicht alles in den Film einfliessen, doch hat die Wahl, was weggelassen wird (ausser vielleicht Bombardil), kein Stirnrunzeln ausgelöst; mit der Auswahl Jacksons kann ich gut leben. Bei einigen Szenen habe ich mich gefragt, weshalb Jackson sie umgestellt hat, aber auch diese Veränderungen haben den Filmspass nicht getrübt. Mit oder ohne Kenntnis des Buches kann der Film jedem Fantasy-Fan wärmstens empfohlen werden.

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                                        • 4 .5
                                          Jan123 26.01.2015, 16:15 Geändert 26.01.2015, 16:21

                                          Ist ganz Okay aber viel zu langatmig!!! Wenn man den Film guckt kommt es einem nicht vor wie ca. 3 Stunden sondern wie 6! Man muss sich regelrecht durch diese Zeit durchkämpfen! Das gilt eigentlich für alle Filme aus dieser Reihe. Außer der letzte der hat noch was halbwegs actionreiches, episches und spannendes an sich. Das soll jetzt nicht heißen das ein Film episch oder besonders actionreich sein muss damit er gut ist aber wenn in so einem Fantasyfilm zu wenig davon drin ist , ist es ziemlich langweilig. Teilweise wirken die Schlachten auch noch ziemlich plump dahingeklatscht und dadurch und durch die Länge mit der Zeit ziemlich langweilig. Die Schauspielerische Leistung ist meist recht gut doch viele Visuelle Effekte lassen wiederum sehr zu wünschen übrig was in solchen Szenen sehr stört denn, die ganze Glaubwürdigkeit verschwindet. Mir persönlich sind obwohl ich die Filme nur einmal gesehen habe gleich mehrere Filmfehler aufgefallen! :( Schade soviel Potenzial und dann doch nicht richtig ausgenutzt. Ich finde persönlich in Sachen Fantasy-Filmreihen gibt es eigentlich nur zwei geniale und das sind Fluch der Karibik und Harry Potter! :) Durch das Makeup die Kostüme und die soliden Soundtracks dennoch 4,5 Punkte von 10.

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                                          • 10

                                            Erst nach dem Hobbit weiß man vielleicht wirklich zu schätzen,wie unfassbar gut Der Herr der Ringe ist.

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                                            • 9

                                              "Die Gefährten" ist der Auftakt der wahrscheinlich besten Filmtriologie aller Zeiten. Die Einführung in Mittelerde ist hübsch gemacht, doch für mich ist der Beginn, damit meine ich die Zeit im Auenland, etwas zu langatmig. Dies ist für mich der Grund, dem Film "nur" 9 Punkte zu geben. Danach nimmt "Die Gefährten" allerdings Fahrt auf. Sehr gut gefallen hat mir die Szenen in Moria. Die düsteren, verlassenen Gänge, das Gefühl in jeder Sekunde beobachtet zu werden und jeden Moment einen Angriff erwarten zu müssen erweckt eine unvergleichliche Atmosphäre. Dies gipfelt im Auftritt des furchterregenden Dämons Balrog. Dieses, ich nenne es mal "Moria-Gefühl", ist ein großer Pluspunkt des Films. Weitere grandiose Szenen folgen, etwa die Verwandlung von Isengart in die Bruststätte des Bösen oder die Endschlacht gegen die Uruk-Hai.
                                              Obwohl ich "Die Gefährten" schwächer als seine Nachfolger bewertet habe, bedeutet dies nicht, dass ich ihn als schwächsten Film der Reihe ansehe. Ich denke nur, jeder der drei Teile hat seinen eigenen Charme.

                                              • 10

                                                Der Herr der Ringe: Die Gefährten

                                                Der Beginn von Frodo Beutlins großer Reise und der wohl spektakuläresten Filmtriologie aller Zeiten weiß man spätestens dann richtig zu schätzen wenn man sieht was Jackson später mit der Hobbit angestellt hat.

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                                                • 9
                                                  HerrGurlitt 14.01.2015, 15:53 Geändert 14.01.2015, 15:57

                                                  Vorsicht: Satire!*

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                                                  *... und die darf ja bekanntlich alles. ;-)

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                                                  • 10

                                                    Was mich persönlich echt freut: es gibt keinen Film hier, der öfter bewertet wurde! Das zeugt von Qualität und Zeichensetzung!

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