Der Herr der Ringe: Die Gefährten - Kritik

NZ/US 2001 Laufzeit 178 Minuten, FSK 16, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 19.12.2001

Kommentare zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten

  • 10
    nikmax 21.11.2014, 22:25

    Als sehr großer Herr der Ringe Fan, der von den Büchern sehr fasziniert war, war es für mich ein Muss auch die Film-Triologie anzusehen.
    Nachdem ich die Filme gesehen hatte, war ich einfach nur begeistert. Es ist erstaunlich wie Peter Jackson es gelungen ist solch eine umfangreiche, detaillierte Fantasy-Triologie zu verfilmen. Auch die Schauspieler machen alle einen sehr guten Job. So begeisterte mich z.B. Ian McKellen, der die Gandalf-Rolle sehr gut gespiel hat, doch die anderen Schauspieler wie Elijah Wood und Sean Astin kamen ebenfalls überaus überzeugen "rüber".
    Deshalb bewerte ich "Der Herr der Ringe" mit 10 Punkten.

    • 10
      gandalf6666 20.11.2014, 23:27 Geändert 20.11.2014, 23:35

      Ich habe mich hier jetzt angemeldet damit ich endlich einmal sagen kann,der Film hat mein Leben ein bisschen verändert...ich habe in den knapp 50 Jahren schon viele Filme gesehen,aber das ist und wird immer einzigartig bleiben...da stimmt von Anfang bis Ende einfach alles,wenn man Fantasyfilme liebt ! Und weil ich gerade einen Kommentar über Harry Potter hier gelesen habe der viel besser sein soll,o.k. es hat jeder seine eigene Meinung,aber Harry Potter ist ja dann nun in den letzten Filmen wohl eher eine Teeny-Fantasy-Romanze,wobei die Szene im Zelt beim vorletzten Teil bei mir zu den langatmigsten Szenen der Filmgeschichte überhaupt zählt,sorry !

      • 10
        Duran666 17.11.2014, 13:58

        Sehr Sehr Sehr schöne Buchverfilmung. Einfach nur 10+.

        • 10
          Yul_Brenner 16.11.2014, 16:41

          Ich gebe vielen Filmen eine 10, weil ich es einfach Faszinierend finde, wie viel Herzblut und wie viel Engagement in vielen Filmen steckt. Herr der Ringe ist wohl mein absoluter Lieblingsfilm, weil ich damit aufgewachsen bin und all die Werke von J.R.R Tolkien gelesen habe.

          • 10
            sugacube 15.11.2014, 21:15 Geändert 15.11.2014, 21:19

            Habe bei dem Film vom Anfang bis zum Ende nen Dauerkloß im Hals. Hier stimmt einfach alles. Musik, Kamera, Atmosphäre...

            • 10
              BleedingSoul 15.11.2014, 14:30

              Sollte jeder mal gesehen haben. Sogar in der ungekürzten Fassung (228 Minuten mit Abspann) empfand ich den Film in keiner Sekunde als langatmig oder dergleichen. Die ganze Atmosphäre, die Schauspieler + Charaktere und das ganze drum herum machen diesen knapp 4-Stunden Streifen absolut sehenswert.

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              • 10
                Plissken 14.11.2014, 08:42

                Top Story,Top Kulisse,und Top Schauspieler....was soll man dazu noch sagen.

                • 10
                  Cheesyspace 09.11.2014, 03:13 Geändert 09.11.2014, 03:13

                  HDR einer meiner lieblingstrilogien

                  • 4 .5
                    Jan123 06.11.2014, 21:29

                    Ist ganz Okay aber viel zu langatmig!!! Wenn man den Film guckt kommt es einem nicht vor wie ca. 3 Stunden sondern wie 6! Man muss sich regelrecht durch diese Zeit durchkämpfen! Das gilt eigentlich für alle Filme aus dieser Reihe. Außer der letzte der hat noch was halbwegs actionreiches, episches, spannendes und brutales. Das soll jetzt nicht heißen das ein Film brutal oder besonders actionreich sein muss damit er gut ist aber wenn in so einem Fantasiefilm zu wenig davon drin ist , ist es ziemlich langweilig. Teilweise wirken die Schlachten auch noch ziemlich plump dahingeklatscht und dadurch und durch die Länge mit der Zeit ziemlich laaaaangweilig. Die Schauspielerische Leistung ist meist recht gut doch viele Visuelle Effekte lassen wiederum sehr zu wünschen übrig was in solchen Szenen sehr stört weil die ganze Glaubwürdigkeit verschwindet. Mir persönlich sind obwohl ich die Filme nur einmal gesehen habe gleich mehrere Filmfehler aufgefallen! :( Schade soviel Potenzial und dann doch nicht richtig ausgenutzt. Ich finde persönlich in Sachen Fantasy-Filmreihen gibt es eigentlich nur zwei geniale und das sind Fluch der Karibik und Harry Potter! :) Durch das Makeup die Kostüme und die soliden Soundtracks dennoch 4,5 Punkte von 10.

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                    • 9 .5
                      Hugo_Stieglitz 27.10.2014, 15:09

                      Ein sehr guter Film. Die Darsteller sind toll, die Handlung ist es ebenfalls. Sie ist ernst, ohne den Witz komplett aus den Augen zu verlieren. Aber das wichtigste bei diesem Film ist, das man die Magie dieser Fantasiewelt spüren kann. Man glaubt wirklich, dass es Mittelerde mit all diesen vielen Gestalten gibt.
                      Dieser Film hat die 4 Oscars die er für die Filmmusik, die visuellen Effekte, das Make-up und Kamera erhalten hat, hat er absolut verdient.
                      Schlicht und einfach einer der bedten Filme, die ich je gesehen habe.

                      • 9
                        Nilla 26.10.2014, 13:47

                        Habe damals die Filme erstmals gesehen beim Tripple-Feature als der 3. Teil kam. Knappe 10 Stunden Kino! Dachte davor, das überstehe ich nie - jedoch weit gefehlt!

                        Hab die Trilogie seither noch 2 oder 3 mal gesehen, und bin bei dieser mehr als bei allen anderen Trilogien der Meinung, dass man sie als einen Film sehen sollte. Deshalb auch für alle 3 Teile die gleiche Bewertung.

                        - Spoiler -

                        Was verbinde ich mit HDR?

                        ...epische Schlachten
                        ...unvergessliche Zitate
                        ...eine tolle Mittelerde
                        ...eine spannende und mitreissende Geschichte
                        (...die Enttäuschung über den Hobbit^^)

                        Nahezu perfekte Trilogie wäre die Einleitung und das Ende nicht einen Ticken zu lange.

                        9/10 für alle 3 Teile.

                        • 10
                          Radagast07 12.10.2014, 08:44

                          Perfekt! Vor allem, weil eine grandiose Hinführung nach Mittelerde geboten wird.

                          • 8 .5
                            Amazing 08.10.2014, 23:16

                            Der erste Teil der Herr der Ringe Trilogie ist auch, wenn auch mit nur einem geringen Vorsprung, der beste. "Die Gefährten" ist mehr ein Abenteuerfilm als, wie z.B. "Die Rückkehr des Königs" ein "Kriegsfilm".

                            • 5 .5
                              Desmond42 08.10.2014, 16:00

                              Was die "Herr der Ringe"-Filme betrifft, bin ich hin- und hergerissen... Einerseits sind die im Gedächtnis bleibende Musik und schönen Landschaften unbestreitbare Highlights, und es gibt einige interessante Charaktere wie Gandalf, Gollum und Saruman. Aber andererseits konnte ich mit Fantasy noch nie allzuviel anfangen und das wird in "Herr der Ringe" wirklich zum Äußersten übertrieben: Zwerge, Drachen, Elben, Zauberer, Hobbits, Wandernde Bäume (wobei die allerdings wiederum ziemlich unterhaltsam sind), Orks... Es gibt einfach alles (ob wunderschön oder ekelhaft)! Somit ist mir diese Fantasy-Welt einfach etwas zu weit von der Realität entfernt, um sie wirklich ernst nehmen zu können. Dazu wirkt sie, abgesehen vom Auenland, auch noch ziemlich dystopisch, was die Stimmung etwas eindämpft, da es mir nicht so vorkommt, als würde auch nur einer der Charaktere gern in jener Welt leben. Das wird durch die ganzen Kämpfe nur noch mehr hervorgehoben, was die Filme wiederum unnötig in die Länge zieht, sodass er stellenweise recht langweilig wird. Einige Szenen sind zwar sehr gut, aber prozentuell gesehen ist das für die Länge nicht genug. Die Geschichten haben immerhin interessante Aspekte, kommen mir aber alles in allem doch etwas eintönig vor. Außerdem erstreckt sich eine Story über drei Filme, ohne Handlungsabschnitte auch nur anzudeuten. Ich finde filmübergreifende Handlungen grundsätzlich toll, aber die sollten meiner Meinung nach eher als ein Sub-Plot ablaufen, der Handlungen einzelner Filme miteinander verbindet (um dann im abschließenden Teil eine große Rolle zu spielen), während die Filme selbst schon noch eigene Handlungen und ein eigenes Finale haben, wovon ich bei "Herr der Ringe" nichts merke. Die Trilogie kommt mir daher beim Schauen eher so vor wie ein einziger 9-stündiger Film, nicht wie drei eigenständige. Abschließend halte ich die "Herr der Ringe"-Filme für Durchschnitt, weder wirklich schlecht noch wirklich gut...

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                              • 9 .5
                                Trutzu 05.10.2014, 00:29

                                Einer der ganz großen Filme, ohne Frage und meiner Meinung nach die beste Verfilmung eines Buches die mir bekannt ist (auch wenn ,wie mir jeder zustimmen wird der sie gelesen hat, die Bücher besser sind als der Film). Erstklassige Schauspielerische Leistung , wundervoll aussehende Welten und eine gut umgesetzte Story. Leider keine 10 Punkte da die Bücher besser sind.

                                • 10
                                  lukas.stracke 25.09.2014, 13:28

                                  Unglaublich, fantastisch, genialst! Wenn es einen Film gibt, den ich als Lieblingsfilm bezeichne, dann ist es dieser. Nach der vierten Sichtung habe ich nun erkannt, dass der erste Teil der Saga einfach perfekt ist, keine Szene ist überflüssig, jede Einstellung ist wunderschön und die Filmmusik ist über jeden Zweifel erhaben. Auch dieses Mal wurden meinen Augen an mehreren Stellen wieder feucht (Bruchtal, Moria und am Ende). Einziges Problem: Eigentlich mag ich ja auch die Hobbit-Filme sehr, aber gegen den "Herrn der Ringe" wirken sie so banal und die Effekte scheinen viel weniger greifbar, als bei LotR. Weniger ist manchmal doch mehr.
                                  In dem Sinne abschließend eines meiner Lieblingsfilmzitate überhaupt:
                                  "Wir müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."

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                                  • 10
                                    piedro 22.09.2014, 10:09

                                    Der Beste Film aus dem Tolkien-Universum.

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                                    • 8 .5
                                      Berlin42 19.09.2014, 10:59

                                      Zugegebenermaßen musste ich von einem Kollegen gezwungen werden, mir die gesamte Trilogie anzusehen. Normalerweise ist Fantasy so gar nicht mein Ding, weder in Form von Büchern noch im Film. Aber manchmal muss man seinen inneren Schweinehund einfach auch mal besiegen. Ein Tipp an Leidensgenossen: Man muss sich einfach mal drauf einlassen, dann ist diese von Herrn Tolkien erschaffene Welt wirklich atemberaubend schön und vor allem spannend. Die schauspielerischen Leistungen sind auf höchstem Niveau, auch optisch ist "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ein Leckerbissen.

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                                        mulledulle01 16.09.2014, 13:56

                                        Der Herr der Ringe war für mich ein Anfang in die große Filmewelt. Es hat für mich irgendwie alles gepasst. Sehr gute Story, Neuseeland als Drehort, sehr gute Schauspielkunst. Wer gerne Filme schaut kommt an diesem nicht vorbei.

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                                          shazad.khokhar 09.09.2014, 16:50

                                          Wer von euch die Serie How I Met Your Mother kennt, der wird sich vielleicht an die Folge erinnernt, in der Ted Stella dazu drängt Star Wars zu sehen, weil er es so sehr liebt und es guckt, wann immer er die Möglichkeit dazu hat. Nun ja, mein "Star Wars" in diesem Fall ist und bleibt die Herr der Ringe Reihe!
                                          Alles ist super inszeniert und macht auch beim 1000sten Mal Anschauen Spaß...

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                                          • 9 .5
                                            Schlopsi 05.09.2014, 16:48

                                            Schlopsi gibt der Herr der Ringe-Trilogie eine neue Chance: Teil 1 im Extended Cut

                                            Teil 2: http://www.moviepilot.de/movies/der-herr-der-ringe-die-zwei-tuerme/comments/1008034
                                            Teil 3: http://www.moviepilot.de/movies/der-herr-der-ringe-die-rueckkehr-des-koenigs/comments/1008637

                                            "Filme, die XYZ mir empfehlen würde"

                                            Immer und überall stehen sie da. Diese drei Filme. Egal auf welchem Profil ich auch unterwegs bin, ständig holt mich diese Trilogie ein.

                                            "Der Herr der Ringe" und ich. Vor ziemlich genau 10 Jahren habe ich sie das erste Mal gesehen. Damals, alle drei Teile hintereinander und nur wenige Pausen zwischendrin. Sozusagen die angenehmen Vorteile vom aufkommenden PayTV ausgekostet. Filmvergnügen ganz ohne Werbung. Und danach? Nie wieder. Zwar habe ich die Filme nie aus dem Auge verloren, aber der damals schier unbändige Hype konnte mich nie für sich gewinnen. Lag es an meiner ablehnenden Haltung gegenüber Fantasy im Allgemeinen? Oder daran, dass ich Frodo noch Jahre später immer nur als jämmerliche Nervensäge abgestempelt habe? Dass mir Ian Holm als Bilbo Beutlin nie so recht zu gefallen wusste? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls, seit Erscheinen des ersten Hobbitfilms (der mich nebenbei bemerkt vollkommen aus dem Nichts positiv zu überraschen vermochte), nagte der Wunsch, mir die „Der Herr der Ringe“-Trilogie noch einmal anzusehen. Als etwas erwachsener, etwas filmaffiner und diesmal auch bereit, mich auf diese Reise durch Mittelerde einzulassen und solch eine epochale Meisterleistung im Film gebührend zu würdigen.
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                                            Eine mächtige, tiefe weibliche Stimme, die durch und durch geht, nimmt uns an die Hand. Sie zeigt uns, weshalb Mittelerde so ist, wie es ist und auch das, was dieser Welt droht.

                                            "Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und Ewig zu binden!"

                                            Dunkelheit, Boshaftigkeit. Eine immerwährende Gefahr, die langsam aber sicher ins Rollen gerät. Doch ehe man sich versieht sehen wir saftig grüne Wiesen. Das Auenland und Beutelsend.
                                            Wenn Gandalf seinen alten Freund Bilbo besucht und das Abenteuer langsam, aber sicher, erste Züge annimmt. Die Bilder strahlen reinste Herzlichkeit aus, schon allein die Szene mit den kleinen Hobbits und dem Feuerwerk entzückt. Wir lernen Bilbo, Frodo und den Rest der Hobbit-Meute kennen und es dauert auch gar nicht lang, ehe das Abenteuer ruft. Und statt nur dem einen Hobbit Frodo, begeben sich nebst Gandalf gleich drei weitere Hobbits mit in das Abenteuer, um ihrem Freund treu zur Seite zu stehen.

                                            Sam: "Es ist soweit!"
                                            Frodo: "Was ist soweit?"
                                            Sam: "Noch ein Schritt und ich bin weiter von zu Hause entfernt als je zuvor."

                                            Und kaum ist dieser eine Schritt getan, bahnt sich bereits die erste von unzähligen Gefahren an, um die sich Frodo und seine Gefährten sorgen müssen… Die Düsternis und die Macht des Rings lockt. Nicht nur den Ringträger und seine Mitmenschen, sondern auch andere Kreaturen, böse Kreaturen.

                                            „Die Gefährten“ ist mit seinen knapp 3 ½ Stunden ordentlich vollgepackt, und doch stört es nicht. Die Geschichte stagniert nie, man bekommt immer neues zu sehen und alle Figuren üben ihre ganz eigenen Reize aus. Nebst dem sympathisch besetzten Cast rund um Ian McKellen, Viggo Mortensen und Co. sorgt die Optik des Films für wahren Genuss. Die Bilder, die unendlichen Weiten Neuseelands, haben mich schon damals begeistert in den Bann ziehen können. Die grünen Wiesen Auenlands, schneebedeckte Gipfel und die weiten Ebenen der Landschaft. Panoramen, die sich jeder Filmfreund wohl am liebsten an die Wand tackern würde. Doch auch wie das alles in Szene gesetzt wird, ist schier atemberaubend. Wenn Arwen vor den Ringgeistern flüchtet und zu Pferd durch den Wald prescht und man befürchtet das Pferd breche sich noch die Haxen, der beengte Kampf in Moria oder der Effekt wenn Frodo den Ring aufzieht. Das alles ist etwas, das mich später noch in der gesamten Filmreihe begeistern konnte: Das Hand in Handgehen der Special Effects und realer Kulissen, sowie der Masken und Requisiten. Anders als im knapp 10 Jahre später erschienenen „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ mitsamt Fortsetzung, dem ich unliebsames CGI-Geplänkel anlaste, ist hier alles Nötige noch in sorgfältiger Handarbeit entstanden. Und da merkt man schon wieder diesen Aspekt der Leidenschaft, den Peter Jackson in sein Opus magnum steckte. Mit ganz viel Herz und Geschick lässt er die fiesen Orks mittels furchterregender Masken auferstehen und zeigt unglaubliche Kreativität bei den Rüstungen der Nazghul oder der malerischen Kulisse Bruchtals. Natürlich kommt auch computergeneriertes zum Vorschein, was von Teil zu Teil auch leicht zunimmt, aber es fällt nicht so ins Gewicht wie beim Hobbit. Daher sind diese Filme optisch sanft und ein Schmaus.

                                            Doch nicht nur visuell sind die Filme ein Traum. Ich glaube das, was diese Filme außerdem noch so beliebt macht, ist die Ausgewogenheit von Humor, Dramatik und Tragik. Es steckt von allem so viel in dieser Geschichte und doch wird nie etwas überzogen, kommt zu kurz oder lässt gar Unglaubwürdigkeit aufkommen. Nichts drängt sich in den Vordergrund, alles befindet sich im Gleichgewicht und trägt die Geschichte weiter. Herzlichkeit (ich liebe dieses Wort) fällt mir dazu nur ein. Gerade eine der letzten Szenen macht das wieder deutlich, wenn Sam Frodo folgen will, als dieser mit dem Boot davon fahren will, um seine Freunde zu schützen. Obwohl er nicht schwimmen kann, steigt er in den Fluss. Engstirnig und doch loyal. Genau solche Szenen sind es, die andere Szenen ausgleichen, von denen ich am liebsten noch mehr gesehen hätte (Stichwort „Galadriel“).

                                            Es sind eben Filme die einen berühren, zum lachen und weinen bringen. Filme, an denen man sich nicht sattsehen kann/will und man bei jeder Sichtung etwas Neues entdeckt, aufgrund des nahezu versessenen Detailreichtums. Gerade bei „Die Gefährten“ wird das auf jeder Ebene deutlich.
                                            Und nach diesem Ende hätte ich bestimmt kein Jahr auf eine Fortsetzung warten können…

                                            „Flieht, ihr Narren!“

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                                              odie.holzmann 04.09.2014, 17:39

                                              Danke Mister Jackson, sie haben mich verdorben! Seit ich HdR die Gefährten gesehen habe bin ich Fantasy-Fan und finde leider keinen Film mehr, der mich so dermaßen flasht, wie dieser. J.R.R. Tolkien wäre stolz auf dieses Werk, auch wenn er sich genau wie ich fragen würde, wo denn Tom Bombadil geblieben ist. Ansonsten kann man dem Film höchstens vorwerfen, dass er detailverliebt und schön anzuschauen ist. Schöne Bilder, klasse Musik und tolle Rollen, all das und noch viel mehr ist Herr der Ringe-Die Gefährten.
                                              Fazit: Pflicht für jeden Freund von Fantasy und allen, die es noch werden wollen.

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                                                B.Snyder 04.09.2014, 00:18

                                                Beim ersten Teil der "Herr der Ringe" Reihe hat man meiner Meinung nach immer das Gefühl etwas "episches" zu sehen. Die Story mitsamt den tollen Charakteren und den Schauplätzen zieht einen einfach in seinen Bann. Dazu unterstreicht die Musik immer wieder die Handlung und macht deutlich, dass man etwas besonderes sieht. Mich stört nur etwas, dass es kein wirkliches Ende gibt (Natürlich durch die anderen Teile bedingt).

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                                                  JuLe.Oida 01.09.2014, 22:38

                                                  Alle 3 Teile sind einfach perfekt. Kann ich nicht mehr dazu sagen :D

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                                                    brucelee76 25.08.2014, 16:22 Geändert 17.11.2014, 11:41

                                                    Hi Leute,

                                                    ich kann leider mit Herr der Ringe: Die Gefährten und dem Rest der Gefolgschaft, überhaupt nichts anfangen. Das liegt zu einem daran, das dieser mit überladene Computer-Trick-Technik-Phantasiestreifen, nicht im geringsten meine Phantasie anregt und diese Namen Frodo, Bilbo, Gimli oder Gollum, die hören sich für mich an, wie drittklassige Zirkusclowns. Es ist eine Welt in der ich mir fremd vorkomme ...

                                                    Und dann dieser Ring nach dem alle scharf sind, glaubt mir Eheringe sind viel gefährlicher.

                                                    Ach übrigens Daniel-Day-Lewis hat sicherlich seine Gründe gehabt hier nicht mitzuspielen. Hier werden einem an Schizophrenie leidenden, Amphibien-Affen ähnlichem Wesen auf vier Beinen und einem Ring die volle Aufmerksamkeit geschenkt. Ich frage mich warum dieser Film, mit einer schräger Handlung/Sprache und langweiligen Fabelwesen mit sinnlosen Träumen und Ängsten, so viele Leute in den Bann zieht!? Auch schade, dass so klasse Schauspieler wie Cate Blanchett und Viggo Mortensen hier mitspielen. Aber okay sie waren jung und brauchten das Geld.

                                                    Wenn ich in eine Schein/Fabelwelt eintauchen möchte dann schaue ich mir Die unendliche Geschichte oder Shrek an!
                                                    Vier Punkte gibt es von mir für SAM GAMBSCHIE, er ist die einzigste Figur die sympathisch und in Ordnung ist und für Peter Jacksons (technischen) Aufwand/Verfilmung und optische Darstellung. Mich aber hat er mit dieser Darbietung Inhaltlich nicht überzeugt. Den Rest der Fabel Bande werde ich mir nicht anschauen.

                                                    Mein Fazit: Fehlt nur noch Bin Laden als Schlichter zwischen Sauron und Gandalf. Den Bart hat er schon. Nach meinem Geschmack etwas zu viel Hexerei, Zauberei, Fluch, Krach, Monster, Kobolde, Wichte, sprechende Bäume, Weltherrschaft, komische Namen, Bart, Ring und Gollum. So kann keine Magie/Phantasie entstehen.

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