Es ist vielleicht nicht das Schönste, was man über einen Film sagen kann, und doch trifft es in diesem Fall zu: Neben seiner natürlich vorhandenen Funktion als Bindeglied des Gesamtwerks, scheint THE TWO TOWERS vor allem darin aufzugehen, die Brillanz des Vorgängers und Nachfolgers auszustellen und abermals ins Gedächtnis zu rufen. Natürlich wäre es dem Film gegenüber nicht gerecht, würde man Peter Jacksons zweiten Ausflug nach Mittelerde schwerwiegende Fehler vorwerfen; gerade im Hinblick auf die ganz große Vision des Ringkrieges ist er in seiner tendenziell schwierigen Rolle als ordnender Mittelteil der Trilogie nicht zu unterschätzen, und doch: In Gesamtheit ist der Film einmal zu oft vom Bestreben geprägt, all jene Dinge einzulösen, die FELLOWSHIP seinerzeit (erfreulicherweise) aussparte.
Dass auf dessen gemächliche Exposition samt ihres Roadmovie-Charakters nicht nur der Vorlage, sondern auch…
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"The fate of the world will now be decided." -
Es ist vielleicht nicht das Schönste, was man über einen Film sagen kann, und doch trifft es in diesem Fall zu: Neben seiner natürlich vorhandenen Funktion als Bindeglied des Gesamtwerks, scheint THE TWO TOWERS vor allem darin aufzugehen, die Brillanz des Vorgängers und Nachfolgers auszustellen und abermals ins Gedächtnis zu rufen.
Natürlich wäre es dem Film gegenüber nicht gerecht, würde man Peter Jacksons zweiten Ausflug nach Mittelerde schwerwiegende Fehler vorwerfen; gerade im Hinblick auf die ganz große Vision des Ringkrieges ist er in seiner tendenziell schwierigen Rolle als ordnender Mittelteil der Trilogie nicht zu unterschätzen, und doch: In Gesamtheit ist der Film einmal zu oft vom Bestreben geprägt, all jene Dinge einzulösen, die FELLOWSHIP seinerzeit (erfreulicherweise) aussparte.
Dass auf dessen gemächliche Exposition samt ihres Roadmovie-Charakters nicht nur der Vorlage, sondern auch der Dramaturgie wegen ein Wechsel im Tempo in Teil zwei folgen musste, mag einleuchten; die damit einhergehende Flucht in Schauwerte, die ihren Höhepunkt in der zweifellos beeindruckenden, aber auch breitgetretenen Schlacht von Helm‘s Deep findet, kann sich jedoch nicht ganz von dem Makel des Zugeständnisses an die Sparte „Popcorn“ befreien. In diesen epischen Massenszenen fühlt sich Jackson -überraschend für einen Mann mit seiner Filmographie- sichtlich wohl; das Manko der unter dem dominanten Bombast der Inszenierung jenes Nebenstrangs leidenden, anderen Plotpfade ungeschehen zu machen, gelingt ihm dabei jedoch nicht immer vollumfänglich.
Vielleicht erzählt THE TWO TOWERS für seine ausladende Spielzeit, die in der Extended Version knapp an der vier-Stunden-Marke kratzt, auch tatsächlich ein bisschen zu wenig, setzt die Schwerpunkte ein bisschen verkehrt, und verlässt sich zu sehr auf die einlullende Magie seiner Welt und Bilder. Aber in diesem letzten Punkt, das kann man dem Film unmöglich absprechen, ist er wirklich gut.
Festplatten-Ausmistung, die Zweite (Originaldatum, sofern WORD nicht lügt: 08.03.2009...).
Tendenziell ein bisschen zu negativ angehaucht, da ich nach der letzten Sichtung gestern wider besseren Wissens eigentlich angenehm überrascht war; aber ansonsten passt das schon so einigermaßen. Inhaltlich zumindest.
@Joe
Einer muss es ja machen :P Übrigens muss man sich meinen Kommentar jetzt vor eure beiden denken; ihr wart zu schnell, bzw. ich zu langsam mit meiner Korrektur :/
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Die Inszenierung ist vielleicht nicht in jeder Beziehung perfekt. Einige Zeitlupenaufnahmen sind vermutlich übertrieben, diverse Schlachten hätten auch ein wenig gekürzt werden können. Und dennoch begeistert «The Lord of the Rings» von Peter Jackson durch einen stimmungsvollen Gesamteindruck.
PJ hat Tolkien's Auseinandersetzung mit den Erlebnissen im 1. Weltkrieg, die dieser mit Herr der Ringe verarbeitet hat insbesondere im 2. Teil der Triologie und Isengard eingearbeitet.
Obwohl ich das 2. Buch immer am wenigsten mochte, ist TT eigenlich mein Lieblingsteil der Triologie.
Tolkiens Roman ist nichts für zarte Seelen. Die Schlachten sind ausführlich beschrieben, und Jackson war bei deren Inszenierung alles andere als zimperlich. Bei der Schlacht um Helms Klamm rollen Köpfe, stapeln sich die Leichen. Ganz nah geht Jackson ans Gemetzel heran, verliert aber seine Protagonisten nie aus dem Blick
Dramatisches Fantasyspektakel, dessen Popularität und tieferer metaphorischer Sinngehalt sich mir bis heute nicht erschließen wollten. Als ob wir nicht schon genügend Probleme in unserer realen Welt zu lösen hätten ... (gilt für alle drei Teile)
Iiiiih, wie langweilig...
Du weißt auch nid, wie man abwechslungreiche Kritiken schreibt...
Das selbe dumme Gelaber, wie beim ersten Teil...tzä tzä tzä...
Was soll das denn für eine "Kritik" sein?
"Tieferer metaphorischer Sinngehalt"? Weißt du überhaupt was das bedeutet?
"Als wir nicht schon genügend Probleme ... " ... was läuft denn bei dir verkehrt?
ich glaub die person mag einfach keine realitätsnahn emotionen in solchen filmen, oder es erinnert ihn an was *achselzuck* anders kann ich mir das nicht erklären.
Kommentare (148)
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Film: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
Alle Jahre wieder, um die kalte Jahreszeit herum, ist für mich und meine Freunde HERR DER RINGE-Zeit: da wird mit einem Beamer 12 Stunden lang auf einer großen Leinwand ein Portal nach Mittelerde geöffnet. Wer einmal alle drei Teile back-to-back in der erweiterten Fassung gesehen hat, empfindet auch den oft kritisierten 20 Minuten Epilog nicht länger als obsolet oder lang; eigentlich genau im richtigen Verhältnis, und wenn man soviel Zeit mit den Charakteren verbracht hat, will man ja irgendwie auch wissen, was jeder so tut, während der Abspann läuft. Nicht?
Warum funktioniert das hier so gut? Weil Peter Jackson sich Zeit gelassen hat, die Welt lebendig wirken zu lassen, weil Mittelerde als Ort in sich stimmig ist und trotz Trollen und "Orksen" nachvollziehbaren Gesetzen und Regeln folgt; Magie ist nicht einfach ein bequemes Deus ex Machina-Konzept, welches zu jeder Zeit jedweder sich aus dem Arsch zu ziehen vermag um der Story eine launige Wendung zu verschaffen. Mehr als einmal wächst gar die Verfilmung über die geschriebene Vorlage hinaus, wenn das Drehbuch Nebencharakteren weitaus mehr Profil verleiht und innere Zerrissenheit beschert, so gewissen Entscheidungen und Handlungen Einzelner größere Bedeutung im Gesamtbild zukommt. Der ganze Rest - Bilder, Musik, Emotionen, etc. - ist schlichtweg zu groß um das Erlebnis mit schnöden Worten festzuhalten. Ein Meisterwerk. Das authentischste und mitreißendste aller Fantasy-Epen.
Bezieht sich auf die drei Filme in der "Special Extended Edition":
"The Lord of the Rings" ist für mich eine unterhaltsame und teils intelligente Geschichte über moralische und soziale Werte wie Freundschaft, Treue und die Wertschätzung des Lebens.
Außerdem inspirierte dieses Werk zahlreiche von mir sehr hoch geschätzte PC-Rollenspiele, wie z.B. "Baldur's Gate", die "The Elder Scrolls"-Reihe und weitere.
Wenn man mit dieser Art des Fantasy-Settings etwas anzufangen vermag und sich nicht von der etwas archaisch inszenierten Sprache, von der hier Gebrauch gemacht wird, abschrecken lässt und selbst wenn man die Bücher aus dem "The Lord of the Rings"-Universum gelesen und für gut befunden hat, braucht man sich von diesen drei Filmen in der "Special Extended Edition" nicht fern zu halten.
Die drei Streifen sind brillant inszeniert von Peter Jackson und seinem Team und eine absolute Augenweide auf der großen Leinwand des Kinos oder Heimkinos.
Natürlich gibt es auch Schwächen gegenüber der Romanvorlage, aber alleine sich daran zu machen und diesen Stoff zu verfilmen und dann zu diesem Resultat in Form der drei Blockbuster zu kommen, das alleine das ist eine Meisterleistung, gerade in der heutigen Zeit, wo doch sehr viele -milde ausgedrückt- teure Filme, die überwiegend dem Schwachsinn und der Effekthascherei verpflichtet scheinen, gezeigt werden.
Die drei "The Lord of the Rings"-Filme von Peter Jackson unterhalten fantastisch, bringen gute und sehr gute Schauspieler mit und werden J.R.R. Tolkiens Stoff so gerecht, wie man ihm eben als populärer Film gerecht werden kann, finde ich.
Auch den sehr famosen und durchaus passenden Soundrack von Howard Shore, der z.B. dem von John Williams' "Star Wars"-Score in nichts nachsteht, gilt es hier positiv zu würdigen, auch wenn Williams mit dem LSO meiner Meinung nach das etwas bessere Orchester hatte gegenüber dem LPO hier.
Zusammenfassend gibt es von mir für jeden Film die volle Punktzahl inkl. der Kennzeichnung "Lieblingsfilm".
Sehr gespannt bin auf die Verfilmung des "The Hobbit" und vielleicht wird es ja auch noch einmal möglich sein, die "The Lord of the Rings"-Saga in gutem 3D als S.E.E.-Version im Kino bestaunen zu dürfen...
Der Mittelteil von "Der Herr der Ringe" ist wohl der Teil, der die meisten Kontroversen auslöste, denn Peter Jackson nahm sich hier doch einige Freiheiten raus. Mal wirkt sich das verbessernd, mal verschlechternd aus, aber dazu später mehr.
Im zweiten Teil rücken vor allem drei Personen/Gruppen in den Blickpunkt. Es sind König und Volk von Rohan, Saruman, der zum Hauptgegner wird und Gollum.
Die Gemeinschaft der Gefährten ist aufgelöst und nur noch als kleinere versprengte Gruppen unterwegs zu unterschiedlichen Zielen. Zwei sind Gefangene der Uruk Hai, drei verfolgen sie und zwei verfolgen weiter die ursprüngliche Mission und ein alter Bekannter taucht wieder auf.
Wieder bekommen wir ausreichend Gelegenheit die atemberaubende Landschaft Neuseelands zu begutachten. War der erste Teil noch ein Abenteuerfilm in welchem die Gefährten auf der Wanderschaft sich dieser und jener Herausforderung stellen mussten, so setzt "Die zwei Türme" einen zweiten Schwerpunkt auf Vorbereitung und Austragung der ersten großen Schlacht. Die rustikalen Pferdeherren werden dabei auch soundtechnisch wunderbar von Howard Shore getragen. Obwohl das Finale sich im Rahmen einer großen Schlacht vollzieht, wird diese nie ermüdend. Stets haben wir einen guten Überblick und erfahren auch, was unsere Helden tun. Gleichzeitig wird der Ermüdung vorgebeugt, indem die Schlachtszenen durch solche um Frodo & Co. bzw. Baumbart & Co. unterbrochen wird. Eine gelungene und ausgewogene Mischung. Es besteht also nie die Gefahr, dass wir gefühlte zwei Stunden Krachen und Bersten zu erdulden haben.
Ein Extralob gebührt Andy Serkis für seine Verkörperung des Gollum. Nicht nur ist die Animation so gelungen, dass einfach alles echt wirkt, auch der Zwiespalt dieser gebrochenen Kreatur wird perfekt dargestellt.
Nun aber zu den häufig geäußerten Kritikpunkten. Einige Szenen weichen vom Buch ab. Aragorns Sturz über die Klippe kommt nicht vor und war schon etwas zuviel. Denn nachdem schon Frodo in Moria scheinbar getötet wurde und Gandalf ebenfalls, ist es irgendwann auch genug mit diesen zu gewollt überraschend-schockierenden Ereignissen, die sich als heiße Luft heraus stellen.
Die Unterstützung der Elben in der Schlacht von Helms Klamm ist zu vernachlässigen. Stärker kritisiert wurde die Darstellung Faramirs. Weder will er im Buch den Ring an sich nehmen noch zwingt er Frodo und Sam nach Osgiliath mitzukommen.
Für mich stellt das eine Verbesserung dar, weil es einmal Boromir aufwertet und ihn zum anderen menschlicher (d.h. mit Fehlern behaftet) macht. Boromir erschien neben den anderen Gefährten als der schwächste, der einzige, der dem Ring nicht widerstehen konnte. Wenn Faramir jetzt ähnlich anfällig ist, zeigt das, dass es sich eher um ein Problem der Menschen handelt. Das würde auch gut zur Hintergrundgeschichte passen, wo ja auch nur die Menschenkönige Saurons Ringen verfielen. Faramirs Beweggründe werden deutlich und sind nachvollziehbar: Er kann endlich aus dem Schatten seines Bruders treten, indem er etwas schafft, woran dieser gescheitert ist. Genauso ist aber der Sinneswandel nachvollziehbar, deutlich an der Rückblende in der Boromir, Faramir und ihr Vater aufeinandertreffen. Es wird deutlich, dass Faramir, egal was er tut, es seinem Vater nie wird recht machen können. Unter diesem Gesichtspunkt finde ich die Charakterzeichnung im Film sympathischer und besser.
Weniger überzeugend ist dagegen, dass Frodo einem Nazgul mit dem Ring gegenübersteht und unsinnigerweise nicht erwischt wird.
Der Film endet schließlich mit einer starken Szene, die Übles vorausahnen lässt: Der sich betrogen fühlende Gollum gerät wieder in einen inneren Konflikt, in dem sein korrumpierter Teil abermals die Oberhand gewinnt und kündigt eine Überraschung für die Hobbits an.
Toller Film, der seinen Erwartungen, die Vorlage und erster Teil aufbauten, in jedem Fall gerecht werden konnte.
Genau wie der erste, nur jetzt mit Drachen. Und Gandalf ändert die Farbe. Bin trotzdem zweimal eingeschlafen. "Sind wir schon in Mordor?" - "Nein." Eine Story, die man keinem 4jährigem zumuten könnte, mit hervorragenden Computereffekten.
Der zweite Teil der Trilogie knüpft mit seinen neuen Figuren und Handlungsorten bei den Ents und in Rohan an seinem Vorgänger an und schafft es wieder eindrucksvolle Bilder zu liefern. Peter Jackson zeigt für die Erzählung der parallelen Handlungsebenen ein sehr gutes Gespür und mit Andy Serkis schafft er mit dem gespaltenen Wesen Gollum/Sméagol die erbärmliche mitleiderregende Figur die er auch in den Büchern ist. Allerdings ist ihm auch ein Ausrutscher unterlaufen der nicht unerwähnt bleiben soll, die Verfälschung von Faramirs Charakter ist insbesondere deshalb schade, da sie unnötig ist. Ein Wort an dieser Stelle zu einem weiteren Punkt der diese Filme vervollständigt: die Musik. Howard Shore ist ein beeindruckender Score gelungen der mit vielen Themen, insbesondere sei jenes von Rohan in diesem Teil genannt, eingängige Melodien schafft.
Wie bei wohl vielen anderen ist Die zwei Türme mein Liebling der Triologie.
Schon beeindruckt von den Mächtigen Ents und dem doch irgendwie liebenswerten Gollum,schaue ich diesen Film immer wieder mit vergnügen.
und dann kommt auch noch die große Schlacht um Helmsklam mit einen witzigen wettstreit von Legolas und Gimli...
„Das ist keine Bande Hirnloser Orks, das sind URUK-HAI! Ihre Rüstungen sind Dick und ihre Schilder breit!“
Am Montag Morgen habe ich um 1 Uhr den Tv eingeschaltet und bis um 4.30 bin ich nicht mehr davon losgekommen. Obwohl ich alle Teile von Herr der Ringe zur Genüge gesehen habe, bin ich einfach in dieser wunderbaren Fantasiewelt hängengeblieben. Die Schlacht bei Helms Klamm ist hervorragend inszeniert. Die lange Laufzeit wird durch die spannenden Dialogen nie Langweilig.
Das einzige was mich gestört hat waren die Bäume, dieses Ganze Gerede über die Ents ging mir sehr auf die Nerven, da musste ich sogar kurz umschalten.
Trotzdem ist der Film sehr gelungen und kann das Hohe Niveau des Vorgängers halten.
Ps. Habe mir ein Tag nach anschauen des Filmes die Extended Version mit allen 3 Filmen auf Bluray geholt.
“The Two Towers” war der Film, der am schwersten zu verfilmen war. Das gibt Peter Jackson ganz offen zu. Das liegt an den multiplen Handlungssträngen, an den Entscheidungen, die man in Bezug auf den Klimax wählen muss, die Tatsache, dass Anfang und Ende laut Vorlage das filmerische Erzählverhalten behindern und an vielen weiteren Dingen. Dennoch ist es Peter Jackson erneut geglückt der Vorlage Tolkiens treu zu bleiben. Und vor allem wie: Eine ganze Stadt wie Edoras wird aus dem Boden gestampft, Helms Deep kurzerhand in Miniaturen und verschiedenen Kulissenebenen nachgebaut, der Cast um fantastische Akteure erweitert, die sich nahtlos einfügen, mit Gollum wird eine der beliebtesten Filmkreaturen zum Leben erweckt, ebenso Treebeard, und so weiter und so weiter und so weiter. Peter Jackson schafft den fast unmöglichen Spagat seine Figuren nicht aus den Augen zu verlieren und trotzdem ein Effektgewitter auf uns los zu lassen. Wieder haben die Weta Studios Meisterleistungen vollbracht und einzigartige Szenarien geschaffen. Das macht “The Two Towers” optisch selbstverständlich brilliant, und trotzdem dürfen sich Hirn und Herz wieder freuen mächtig angeregt zu werden. Peter Jacksons Herr der Ringe Filme übertrumpfen sich in diesem Sinne immer wieder untereinander. Die Art wie Themen und Figuren Leben eigehaucht wird ist nämlich kaum zu beschreiben. Wenn trotz Digitalisierung ein hässlicher Ex-Hobbit mit 6 Zähnen im Mund so viel Charaktertiefe erfährt, dass er mit Schauspielern wie Christopher Lee mithalten kann, dann muss man wohl kaum noch um die Kunst dieses Filmes diskutieren, aber wie ihr natürlich wisst, mache ich das trotzdem. Man merkt wie jeder Schauspieler alles gibt und ebenso wie sich das gesamte Team bemüht hat Mittelerde immer weiter als Realität zu verkaufen. War in “The Fellowship of the Ring” schon eine unvorstellbare Menge an Details, so wird diese in “The Two Towers” locker verdoppelt, inhaltlich kommen ja nun einmal ganze Kulturen hinzu und trotzdem fühlt sich nichts unpassend oder fremd an. Flugtiere der Nazgûl kommen uns dank perfekter Animation und Esels-Sound so real vor, wie der Nachbarshund und so hält uns Peter Jackson weiter am Haken. Wir fühlen weiter mit unseren geliebten Figuren, vergessen dabei aber zu keiner Zeit, was für Werte uns der Film ans Herz legt. So ist der Film trotz einer Fülle an Effekten und Handlungsfäden niemals überfüllt und verweist immer wieder dezent auf wichtige Punkte, seien es Emanzipation, Loyalität oder Hoffnung (usw,.. usw,..). Vor allem lächzt aber unser Geist nach diesem Film nach mehr, denn wir können diese Reise kaum unterbrechen, so wichtig werden Figuren und Schicksale für uns.
“I know. It's all wrong. By rights we shouldn't even be here. But we are. It's like in the great stories, Mr. Frodo. The ones that really mattered. Full of darkness and danger, they were. And sometimes you didn't want to know the end. Because how could the end be happy? How could the world go back to the way it was when so much bad had happened? But in the end, it's only a passing thing, this shadow. Even darkness must pass. A new day will come. And when the sun shines it will shine out the clearer. Those were the stories that stayed with you. That meant something, even if you were too small to understand why. But I think, Mr. Frodo, I do understand. I know now. Folk in those stories had lots of chances of turning back, only they didn't. They kept going. Because they were holding on to something.”
Nie war Pathos schöner, höchstens in “The Return of the King”...
Bombastisch, gewaltiger Mittelteil der sämtliche Erwartungen übertreffen sollte. Noch einmal wird einer oben drauf gesetzt und man beginnt sich langsam zu wundern wie Peter Jackson dass nur schaffen konnte. Noch mehr von allem, noch einmal wird man von purer, unbeschreiblicher Kinomagie überschüttet, so viel das man es gar nicht alles auf einmal vertragen könnte. Ein Mittelteil der das ausbaut was man mühsam aufgebaut hat, ein Meisterwerk für die Ewigkeit. Worte müssen erst noch erfunden werden um beschreiben zu können was man hier fast 4 Stunden lang erlebt. Schonmal in einem ewig erscheinenden Moor gewandert, schonmal eine umzingelte Festung verteidigt, schonmal mit den Bäumen gesprochen, schonmal von einem verbitterten Ex-Hobbit verfolgt wurden? Two Towers lässt einen das Geschehen erleben als sei man mittendrin, als wäre der Ring zum Greifen nah, als könne man die Luft einatmen, als würde man Angesicht zu Angesicht miteinander die leidenschaftlichen Gespräche führen. Zum Heulen schön und berührend, kräftig und stark sodass man am Liebsten ein Schwert packen möchte um zusammen mit allen anderen für das Richtige zu kämpfen, einvernehmend und fesselnd das man einfach nur gebannt zusehen möchte, einen Spaziergang durch die hohen Berge unternehmen, durch Tal und Gewölbe wandern. Ein Stück Mittelerde fühlen um wieder dort zu sein, wo man hingehört. Sachte dem herzzerreißenden Gesang lauschen, der gefühlvollen Musik zuhören die stark macht. Man ist dort, lebt dort für eine kurze Weile ehe man wieder in den, dann auf einmal völlig trist erscheinenden, Alltag gerissen wird. Ein Film der die Liebe und Hingabe zum Kino huldigt, der das erreicht was vielen anderen Filmen verwehrt bleibt. Die abgöttische Liebe zu einem Film. Man spart sie sich für dieses Epos. Gegen Ende ertappt man sich mit Tränen in den Augen, mit einem breiten Lachen im Gesicht. Man stottert und will beschreiben was man erlebt hat... aber man kann es nicht. Es gibt einfach keine Wörter die der Schönheit, der Lebensfreude, der Verbundenheit, der Perfektion, der unvorstellbaren Wirkung dieses Filmes gerecht werden. Mein persönlicher Lieblingssplitter des großen Ganzen. Mit dem besten, herzzerschmetterndsten und wirkungsvollsten Song. Ein Song der von einem Besitz ergreift, leise flüstert und lebt. These tears you cry, have come too late!
Auch der 2. Teil der Ringe-Trilogie entfaltet sein ganzes Potenzial erst in der Special Extended Edition.
Erneut werden Lücken gefüllt und die Handlung ist über jeden Zweifel erhaben.
Legenär ist natürlich der Monolog von Gollum mit seinem "guten" ich Sméagol.
Immer wieder einen Filmabend wert und die Vorfreude aufs Prequel "Der Hobbit" wächst!
Es ist schon erstaunlich, wie sich ein einzelner Kopf eine so große Welt ausdenken kann. J.R.R. Tolkien gehört zweifellos zu den ganz großen Autoren unserer Geschichte. Was wir hier sehen ist allerdings nicht Tolkiens Werk, sondern eine Interpretation. Diese Interpretation stammt von Peter Jackson. Dies betont er selber immer wieder. Und es ist eine fantastische Interpretation.
Der Film legt nicht - wie viele Filme heutzutage - seinen Fokus ausschließlich auf bombastische Bilder, sondern auch auf die Geschichte, die Moral und die Emotionalität, die dahinter stecken. Die großen (und kleinen) Schauspieler, die unglaublichen Bilder und der tolle Soundtrack versprechen einen großen Film. Aber wirklich lebendig wird der Film erst durch die epische Geschichte.
Von den Schauspielern sind Sir Ian McKellen, Viggo Mortensen und Christopher Lee ganz vorne mit dabei. Nicht zu vergessen, Andy Serkis fantastisches Mimikspiel bei Gollum.
Eines der größten Bücher aller Zeiten und eine hervorragende Produktion, schaffen eine der größten Filmreihen aller Zeiten und vermutlich die besten Fantasyfilme überhaupt.
Eine Aufnahme von Bergen. Berge die man schon so oft im TV, auf Postkarten, oder im Urlaub gesehn hat...und plötzlich taucht man ab, in eine Welt, die nichts mehr mit der Unseren zu tun hat und dennoch...sie kommt einem bekannt vor. Eine Welt, die so fantastisch, fantasievoll und durchdacht ist, dass man völlig in ihr versinkt. Die Musik packt und trägt einen durch den ganzen Film, sie fesselt einen an diese Welt. Es sind die gewaltigen Bilder, die unaussprechlich überwältigenden Bilder, die es einem schwer machen zu blinzeln, weil man einfach alles von diesem Film aufsaugen will. 'Der Herr der Ringe' hat mich in so vielen Hinsichten überzeugt, dass ich nichts anderes sagen kann als: Danke, Peter Jackson! Danke, für dieses Stück Filmgeschichte! Danke, für viele Filmabende mit vielen, vielen Stunden Filmspass. Immer und immer wieder.
Packender, spannender, dichter und vor allem um einiges epischer als der erste Teil. Und ich habe das Gefühl, es hat gerade erst begonnen. Auch "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme überragt mit einer magischen Atmosphäre und mit allem was zu einem guten Fantasy-Film gehört. Ein äusserst aufwendiges und tricktechnisch hochgradiges Werk. Und ich habe einen neuen Lieblingscharakter: Baumbart.
Ein grandioser Mittelteil der Ringe Trilogy! Atemberaubende Bilder, wunderschöne Aufbauten, Abenteuer und Hoffnung! Auch die erste Schlacht in Mittelerde ist sehenswert! Herr der Ringe ist ein Muss!
Der Herr der Ringe: Die zwei Türme - Kritik
US/NZ 2002 Laufzeit 179 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Historienfilm, Kinostart 18.12.2002
Kritiken (5) — Film: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"The fate of the world will now be decided." -
Es ist vielleicht nicht das Schönste, was man über einen Film sagen kann, und doch trifft es in diesem Fall zu: Neben seiner natürlich vorhandenen Funktion als Bindeglied des Gesamtwerks, scheint THE TWO TOWERS vor allem darin aufzugehen, die Brillanz des Vorgängers und Nachfolgers auszustellen und abermals ins Gedächtnis zu rufen.
Natürlich wäre es dem Film gegenüber nicht gerecht, würde man Peter Jacksons zweiten Ausflug nach Mittelerde schwerwiegende Fehler vorwerfen; gerade im Hinblick auf die ganz große Vision des Ringkrieges ist er in seiner tendenziell schwierigen Rolle als ordnender Mittelteil der Trilogie nicht zu unterschätzen, und doch: In Gesamtheit ist der Film einmal zu oft vom Bestreben geprägt, all jene Dinge einzulösen, die FELLOWSHIP seinerzeit (erfreulicherweise) aussparte.
Dass auf dessen gemächliche Exposition samt ihres Roadmovie-Charakters nicht nur der Vorlage, sondern auch…
/p>17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Joe Gillis 2011/06/30 00:19:05
Antwort löschenHitmanski gibt sich selbst den Segen... :D
patcharisma 2011/06/30 00:19:10
Antwort löschenDie zweite Türme - das Hinterletzte! Burn the thing! xD
Hitmanski 2011/06/30 00:24:30
Antwort löschenFestplatten-Ausmistung, die Zweite (Originaldatum, sofern WORD nicht lügt: 08.03.2009...).
Tendenziell ein bisschen zu negativ angehaucht, da ich nach der letzten Sichtung gestern wider besseren Wissens eigentlich angenehm überrascht war; aber ansonsten passt das schon so einigermaßen. Inhaltlich zumindest.
@Joe
Einer muss es ja machen :P Übrigens muss man sich meinen Kommentar jetzt vor eure beiden denken; ihr wart zu schnell, bzw. ich zu langsam mit meiner Korrektur :/
ihre-herrlichkeit 2011/06/30 09:22:20
Antwort löschenNein.
Alle 6 Antworten zeigen
der cineast 2011/07/13 14:04:58
Antwort löschenIch finde man könnte behaupten die KF ist schneller, ryhthmischer und besser.
rtrajasnorbe 2012/01/02 07:48:46
Antwort löschen<strong><a href="http://www.pandoraoff.com/">Cheap Pandora Necklaces</a></strong><br>
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie Inszenierung ist vielleicht nicht in jeder Beziehung perfekt. Einige Zeitlupenaufnahmen sind vermutlich übertrieben, diverse Schlachten hätten auch ein wenig gekürzt werden können. Und dennoch begeistert «The Lord of the Rings» von Peter Jackson durch einen stimmungsvollen Gesamteindruck.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenPJ hat Tolkien's Auseinandersetzung mit den Erlebnissen im 1. Weltkrieg, die dieser mit Herr der Ringe verarbeitet hat insbesondere im 2. Teil der Triologie und Isengard eingearbeitet.
Obwohl ich das 2. Buch immer am wenigsten mochte, ist TT eigenlich mein Lieblingsteil der Triologie.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenTolkiens Roman ist nichts für zarte Seelen. Die Schlachten sind ausführlich beschrieben, und Jackson war bei deren Inszenierung alles andere als zimperlich. Bei der Schlacht um Helms Klamm rollen Köpfe, stapeln sich die Leichen. Ganz nah geht Jackson ans Gemetzel heran, verliert aber seine Protagonisten nie aus dem Blick
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenDramatisches Fantasyspektakel, dessen Popularität und tieferer metaphorischer Sinngehalt sich mir bis heute nicht erschließen wollten. Als ob wir nicht schon genügend Probleme in unserer realen Welt zu lösen hätten ... (gilt für alle drei Teile)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Stephantherock 2011/06/11 14:59:41
Antwort löschen5 Punkte hätte er sich schon verdient weil in jedem Film gibt es Probleme zu lösen.
Der_Wissende 2011/07/30 10:48:06
Antwort löschenIiiiih, wie langweilig...
Du weißt auch nid, wie man abwechslungreiche Kritiken schreibt...
Das selbe dumme Gelaber, wie beim ersten Teil...tzä tzä tzä...
NzudemO 2011/09/22 12:17:27
Antwort löschenWas soll das denn für eine "Kritik" sein?
"Tieferer metaphorischer Sinngehalt"? Weißt du überhaupt was das bedeutet?
"Als wir nicht schon genügend Probleme ... " ... was läuft denn bei dir verkehrt?
Alle 5 Antworten zeigen
Snakeeater 2011/12/28 14:28:28
Antwort löschenIch verstehe die Kritikauch nicht...
Da lasse ich eher die Kritik durchgehen: "Fantasyquatsch, mag ich nicht!"
HulktopF 2012/01/20 19:23:59
Antwort löschenich glaub die person mag einfach keine realitätsnahn emotionen in solchen filmen, oder es erinnert ihn an was *achselzuck* anders kann ich mir das nicht erklären.
Kommentare (148) — Film: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
Kommentar schreibenRagnasha 2012/02/12 02:19:07
Kommentar löschen" Es gibt etwas gutes in dieser Welt Herr Frodo und dafür lohnt es sich zu kämpfen. "
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
diceman 2012/02/05 14:20:02
Kommentar löschenAlle Jahre wieder, um die kalte Jahreszeit herum, ist für mich und meine Freunde HERR DER RINGE-Zeit: da wird mit einem Beamer 12 Stunden lang auf einer großen Leinwand ein Portal nach Mittelerde geöffnet. Wer einmal alle drei Teile back-to-back in der erweiterten Fassung gesehen hat, empfindet auch den oft kritisierten 20 Minuten Epilog nicht länger als obsolet oder lang; eigentlich genau im richtigen Verhältnis, und wenn man soviel Zeit mit den Charakteren verbracht hat, will man ja irgendwie auch wissen, was jeder so tut, während der Abspann läuft. Nicht?
Warum funktioniert das hier so gut? Weil Peter Jackson sich Zeit gelassen hat, die Welt lebendig wirken zu lassen, weil Mittelerde als Ort in sich stimmig ist und trotz Trollen und "Orksen" nachvollziehbaren Gesetzen und Regeln folgt; Magie ist nicht einfach ein bequemes Deus ex Machina-Konzept, welches zu jeder Zeit jedweder sich aus dem Arsch zu ziehen vermag um der Story eine launige Wendung zu verschaffen. Mehr als einmal wächst gar die Verfilmung über die geschriebene Vorlage hinaus, wenn das Drehbuch Nebencharakteren weitaus mehr Profil verleiht und innere Zerrissenheit beschert, so gewissen Entscheidungen und Handlungen Einzelner größere Bedeutung im Gesamtbild zukommt. Der ganze Rest - Bilder, Musik, Emotionen, etc. - ist schlichtweg zu groß um das Erlebnis mit schnöden Worten festzuhalten. Ein Meisterwerk. Das authentischste und mitreißendste aller Fantasy-Epen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Roolfer 2012/02/05 16:12:04
Antwort löschenGenau so siehts aus.
FlintPaper 2012/02/05 17:08:32
Antwort löschenIch mag Teil 3 nicht :P
Canis Majoris 2012/02/04 05:09:28
Kommentar löschenBezieht sich auf die drei Filme in der "Special Extended Edition":
"The Lord of the Rings" ist für mich eine unterhaltsame und teils intelligente Geschichte über moralische und soziale Werte wie Freundschaft, Treue und die Wertschätzung des Lebens.
Außerdem inspirierte dieses Werk zahlreiche von mir sehr hoch geschätzte PC-Rollenspiele, wie z.B. "Baldur's Gate", die "The Elder Scrolls"-Reihe und weitere.
Wenn man mit dieser Art des Fantasy-Settings etwas anzufangen vermag und sich nicht von der etwas archaisch inszenierten Sprache, von der hier Gebrauch gemacht wird, abschrecken lässt und selbst wenn man die Bücher aus dem "The Lord of the Rings"-Universum gelesen und für gut befunden hat, braucht man sich von diesen drei Filmen in der "Special Extended Edition" nicht fern zu halten.
Die drei Streifen sind brillant inszeniert von Peter Jackson und seinem Team und eine absolute Augenweide auf der großen Leinwand des Kinos oder Heimkinos.
Natürlich gibt es auch Schwächen gegenüber der Romanvorlage, aber alleine sich daran zu machen und diesen Stoff zu verfilmen und dann zu diesem Resultat in Form der drei Blockbuster zu kommen, das alleine das ist eine Meisterleistung, gerade in der heutigen Zeit, wo doch sehr viele -milde ausgedrückt- teure Filme, die überwiegend dem Schwachsinn und der Effekthascherei verpflichtet scheinen, gezeigt werden.
Die drei "The Lord of the Rings"-Filme von Peter Jackson unterhalten fantastisch, bringen gute und sehr gute Schauspieler mit und werden J.R.R. Tolkiens Stoff so gerecht, wie man ihm eben als populärer Film gerecht werden kann, finde ich.
Auch den sehr famosen und durchaus passenden Soundrack von Howard Shore, der z.B. dem von John Williams' "Star Wars"-Score in nichts nachsteht, gilt es hier positiv zu würdigen, auch wenn Williams mit dem LSO meiner Meinung nach das etwas bessere Orchester hatte gegenüber dem LPO hier.
Zusammenfassend gibt es von mir für jeden Film die volle Punktzahl inkl. der Kennzeichnung "Lieblingsfilm".
Sehr gespannt bin auf die Verfilmung des "The Hobbit" und vielleicht wird es ja auch noch einmal möglich sein, die "The Lord of the Rings"-Saga in gutem 3D als S.E.E.-Version im Kino bestaunen zu dürfen...
...man darf ja mal hoffnungsvoll träumen...
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L-viz 2012/01/30 00:52:16
Kommentar löschenDer Mittelteil von "Der Herr der Ringe" ist wohl der Teil, der die meisten Kontroversen auslöste, denn Peter Jackson nahm sich hier doch einige Freiheiten raus. Mal wirkt sich das verbessernd, mal verschlechternd aus, aber dazu später mehr.
Im zweiten Teil rücken vor allem drei Personen/Gruppen in den Blickpunkt. Es sind König und Volk von Rohan, Saruman, der zum Hauptgegner wird und Gollum.
Die Gemeinschaft der Gefährten ist aufgelöst und nur noch als kleinere versprengte Gruppen unterwegs zu unterschiedlichen Zielen. Zwei sind Gefangene der Uruk Hai, drei verfolgen sie und zwei verfolgen weiter die ursprüngliche Mission und ein alter Bekannter taucht wieder auf.
Wieder bekommen wir ausreichend Gelegenheit die atemberaubende Landschaft Neuseelands zu begutachten. War der erste Teil noch ein Abenteuerfilm in welchem die Gefährten auf der Wanderschaft sich dieser und jener Herausforderung stellen mussten, so setzt "Die zwei Türme" einen zweiten Schwerpunkt auf Vorbereitung und Austragung der ersten großen Schlacht. Die rustikalen Pferdeherren werden dabei auch soundtechnisch wunderbar von Howard Shore getragen. Obwohl das Finale sich im Rahmen einer großen Schlacht vollzieht, wird diese nie ermüdend. Stets haben wir einen guten Überblick und erfahren auch, was unsere Helden tun. Gleichzeitig wird der Ermüdung vorgebeugt, indem die Schlachtszenen durch solche um Frodo & Co. bzw. Baumbart & Co. unterbrochen wird. Eine gelungene und ausgewogene Mischung. Es besteht also nie die Gefahr, dass wir gefühlte zwei Stunden Krachen und Bersten zu erdulden haben.
Ein Extralob gebührt Andy Serkis für seine Verkörperung des Gollum. Nicht nur ist die Animation so gelungen, dass einfach alles echt wirkt, auch der Zwiespalt dieser gebrochenen Kreatur wird perfekt dargestellt.
Nun aber zu den häufig geäußerten Kritikpunkten. Einige Szenen weichen vom Buch ab. Aragorns Sturz über die Klippe kommt nicht vor und war schon etwas zuviel. Denn nachdem schon Frodo in Moria scheinbar getötet wurde und Gandalf ebenfalls, ist es irgendwann auch genug mit diesen zu gewollt überraschend-schockierenden Ereignissen, die sich als heiße Luft heraus stellen.
Die Unterstützung der Elben in der Schlacht von Helms Klamm ist zu vernachlässigen. Stärker kritisiert wurde die Darstellung Faramirs. Weder will er im Buch den Ring an sich nehmen noch zwingt er Frodo und Sam nach Osgiliath mitzukommen.
Für mich stellt das eine Verbesserung dar, weil es einmal Boromir aufwertet und ihn zum anderen menschlicher (d.h. mit Fehlern behaftet) macht. Boromir erschien neben den anderen Gefährten als der schwächste, der einzige, der dem Ring nicht widerstehen konnte. Wenn Faramir jetzt ähnlich anfällig ist, zeigt das, dass es sich eher um ein Problem der Menschen handelt. Das würde auch gut zur Hintergrundgeschichte passen, wo ja auch nur die Menschenkönige Saurons Ringen verfielen. Faramirs Beweggründe werden deutlich und sind nachvollziehbar: Er kann endlich aus dem Schatten seines Bruders treten, indem er etwas schafft, woran dieser gescheitert ist. Genauso ist aber der Sinneswandel nachvollziehbar, deutlich an der Rückblende in der Boromir, Faramir und ihr Vater aufeinandertreffen. Es wird deutlich, dass Faramir, egal was er tut, es seinem Vater nie wird recht machen können. Unter diesem Gesichtspunkt finde ich die Charakterzeichnung im Film sympathischer und besser.
Weniger überzeugend ist dagegen, dass Frodo einem Nazgul mit dem Ring gegenübersteht und unsinnigerweise nicht erwischt wird.
Der Film endet schließlich mit einer starken Szene, die Übles vorausahnen lässt: Der sich betrogen fühlende Gollum gerät wieder in einen inneren Konflikt, in dem sein korrumpierter Teil abermals die Oberhand gewinnt und kündigt eine Überraschung für die Hobbits an.
Toller Film, der seinen Erwartungen, die Vorlage und erster Teil aufbauten, in jedem Fall gerecht werden konnte.
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fluffy_dunlop 2012/01/23 04:28:47
Kommentar löschenGenau wie der erste, nur jetzt mit Drachen. Und Gandalf ändert die Farbe. Bin trotzdem zweimal eingeschlafen. "Sind wir schon in Mordor?" - "Nein." Eine Story, die man keinem 4jährigem zumuten könnte, mit hervorragenden Computereffekten.
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HulktopF 2012/01/20 19:21:39
Kommentar löschendüster, brutal und menschlich, einer der packensten filme die ich gesehen hab.
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Cellmorbasg 2012/01/15 11:45:14
Kommentar löschenDer zweite Teil der Trilogie knüpft mit seinen neuen Figuren und Handlungsorten bei den Ents und in Rohan an seinem Vorgänger an und schafft es wieder eindrucksvolle Bilder zu liefern. Peter Jackson zeigt für die Erzählung der parallelen Handlungsebenen ein sehr gutes Gespür und mit Andy Serkis schafft er mit dem gespaltenen Wesen Gollum/Sméagol die erbärmliche mitleiderregende Figur die er auch in den Büchern ist. Allerdings ist ihm auch ein Ausrutscher unterlaufen der nicht unerwähnt bleiben soll, die Verfälschung von Faramirs Charakter ist insbesondere deshalb schade, da sie unnötig ist. Ein Wort an dieser Stelle zu einem weiteren Punkt der diese Filme vervollständigt: die Musik. Howard Shore ist ein beeindruckender Score gelungen der mit vielen Themen, insbesondere sei jenes von Rohan in diesem Teil genannt, eingängige Melodien schafft.
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ElWray 2012/01/15 10:53:15
Kommentar löschenDann beginnt es also....
Wie bei wohl vielen anderen ist Die zwei Türme mein Liebling der Triologie.
Schon beeindruckt von den Mächtigen Ents und dem doch irgendwie liebenswerten Gollum,schaue ich diesen Film immer wieder mit vergnügen.
und dann kommt auch noch die große Schlacht um Helmsklam mit einen witzigen wettstreit von Legolas und Gimli...
„Das ist keine Bande Hirnloser Orks, das sind URUK-HAI! Ihre Rüstungen sind Dick und ihre Schilder breit!“
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sam_ace_rothstein 2012/01/11 11:12:27
Kommentar löschenAm Montag Morgen habe ich um 1 Uhr den Tv eingeschaltet und bis um 4.30 bin ich nicht mehr davon losgekommen. Obwohl ich alle Teile von Herr der Ringe zur Genüge gesehen habe, bin ich einfach in dieser wunderbaren Fantasiewelt hängengeblieben. Die Schlacht bei Helms Klamm ist hervorragend inszeniert. Die lange Laufzeit wird durch die spannenden Dialogen nie Langweilig.
Das einzige was mich gestört hat waren die Bäume, dieses Ganze Gerede über die Ents ging mir sehr auf die Nerven, da musste ich sogar kurz umschalten.
Trotzdem ist der Film sehr gelungen und kann das Hohe Niveau des Vorgängers halten.
Ps. Habe mir ein Tag nach anschauen des Filmes die Extended Version mit allen 3 Filmen auf Bluray geholt.
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ihre-herrlichkeit 2012/01/11 17:05:25
Antwort löschenDie Ents waren auch bei mir der Grund dafür, warum das der einzige Teil der Trilogie ist, die "nur" 9 Punkte von mir gekriegt hat.
sam_ace_rothstein 2012/01/11 22:00:17
Antwort löschen@ Ihre-herrlichkeit. Schön das das du meine Ansicht über dieses Gemüse teilst.
J!GS4W 2012/01/07 23:21:46
Kommentar löschen[…] #2..
“The Two Towers” war der Film, der am schwersten zu verfilmen war. Das gibt Peter Jackson ganz offen zu. Das liegt an den multiplen Handlungssträngen, an den Entscheidungen, die man in Bezug auf den Klimax wählen muss, die Tatsache, dass Anfang und Ende laut Vorlage das filmerische Erzählverhalten behindern und an vielen weiteren Dingen. Dennoch ist es Peter Jackson erneut geglückt der Vorlage Tolkiens treu zu bleiben. Und vor allem wie: Eine ganze Stadt wie Edoras wird aus dem Boden gestampft, Helms Deep kurzerhand in Miniaturen und verschiedenen Kulissenebenen nachgebaut, der Cast um fantastische Akteure erweitert, die sich nahtlos einfügen, mit Gollum wird eine der beliebtesten Filmkreaturen zum Leben erweckt, ebenso Treebeard, und so weiter und so weiter und so weiter. Peter Jackson schafft den fast unmöglichen Spagat seine Figuren nicht aus den Augen zu verlieren und trotzdem ein Effektgewitter auf uns los zu lassen. Wieder haben die Weta Studios Meisterleistungen vollbracht und einzigartige Szenarien geschaffen. Das macht “The Two Towers” optisch selbstverständlich brilliant, und trotzdem dürfen sich Hirn und Herz wieder freuen mächtig angeregt zu werden. Peter Jacksons Herr der Ringe Filme übertrumpfen sich in diesem Sinne immer wieder untereinander. Die Art wie Themen und Figuren Leben eigehaucht wird ist nämlich kaum zu beschreiben. Wenn trotz Digitalisierung ein hässlicher Ex-Hobbit mit 6 Zähnen im Mund so viel Charaktertiefe erfährt, dass er mit Schauspielern wie Christopher Lee mithalten kann, dann muss man wohl kaum noch um die Kunst dieses Filmes diskutieren, aber wie ihr natürlich wisst, mache ich das trotzdem. Man merkt wie jeder Schauspieler alles gibt und ebenso wie sich das gesamte Team bemüht hat Mittelerde immer weiter als Realität zu verkaufen. War in “The Fellowship of the Ring” schon eine unvorstellbare Menge an Details, so wird diese in “The Two Towers” locker verdoppelt, inhaltlich kommen ja nun einmal ganze Kulturen hinzu und trotzdem fühlt sich nichts unpassend oder fremd an. Flugtiere der Nazgûl kommen uns dank perfekter Animation und Esels-Sound so real vor, wie der Nachbarshund und so hält uns Peter Jackson weiter am Haken. Wir fühlen weiter mit unseren geliebten Figuren, vergessen dabei aber zu keiner Zeit, was für Werte uns der Film ans Herz legt. So ist der Film trotz einer Fülle an Effekten und Handlungsfäden niemals überfüllt und verweist immer wieder dezent auf wichtige Punkte, seien es Emanzipation, Loyalität oder Hoffnung (usw,.. usw,..). Vor allem lächzt aber unser Geist nach diesem Film nach mehr, denn wir können diese Reise kaum unterbrechen, so wichtig werden Figuren und Schicksale für uns.
“I know. It's all wrong. By rights we shouldn't even be here. But we are. It's like in the great stories, Mr. Frodo. The ones that really mattered. Full of darkness and danger, they were. And sometimes you didn't want to know the end. Because how could the end be happy? How could the world go back to the way it was when so much bad had happened? But in the end, it's only a passing thing, this shadow. Even darkness must pass. A new day will come. And when the sun shines it will shine out the clearer. Those were the stories that stayed with you. That meant something, even if you were too small to understand why. But I think, Mr. Frodo, I do understand. I know now. Folk in those stories had lots of chances of turning back, only they didn't. They kept going. Because they were holding on to something.”
Nie war Pathos schöner, höchstens in “The Return of the King”...
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JohnnyKee 2012/01/07 16:37:44
Kommentar löschenBombastisch, gewaltiger Mittelteil der sämtliche Erwartungen übertreffen sollte. Noch einmal wird einer oben drauf gesetzt und man beginnt sich langsam zu wundern wie Peter Jackson dass nur schaffen konnte. Noch mehr von allem, noch einmal wird man von purer, unbeschreiblicher Kinomagie überschüttet, so viel das man es gar nicht alles auf einmal vertragen könnte. Ein Mittelteil der das ausbaut was man mühsam aufgebaut hat, ein Meisterwerk für die Ewigkeit. Worte müssen erst noch erfunden werden um beschreiben zu können was man hier fast 4 Stunden lang erlebt. Schonmal in einem ewig erscheinenden Moor gewandert, schonmal eine umzingelte Festung verteidigt, schonmal mit den Bäumen gesprochen, schonmal von einem verbitterten Ex-Hobbit verfolgt wurden? Two Towers lässt einen das Geschehen erleben als sei man mittendrin, als wäre der Ring zum Greifen nah, als könne man die Luft einatmen, als würde man Angesicht zu Angesicht miteinander die leidenschaftlichen Gespräche führen. Zum Heulen schön und berührend, kräftig und stark sodass man am Liebsten ein Schwert packen möchte um zusammen mit allen anderen für das Richtige zu kämpfen, einvernehmend und fesselnd das man einfach nur gebannt zusehen möchte, einen Spaziergang durch die hohen Berge unternehmen, durch Tal und Gewölbe wandern. Ein Stück Mittelerde fühlen um wieder dort zu sein, wo man hingehört. Sachte dem herzzerreißenden Gesang lauschen, der gefühlvollen Musik zuhören die stark macht. Man ist dort, lebt dort für eine kurze Weile ehe man wieder in den, dann auf einmal völlig trist erscheinenden, Alltag gerissen wird. Ein Film der die Liebe und Hingabe zum Kino huldigt, der das erreicht was vielen anderen Filmen verwehrt bleibt. Die abgöttische Liebe zu einem Film. Man spart sie sich für dieses Epos. Gegen Ende ertappt man sich mit Tränen in den Augen, mit einem breiten Lachen im Gesicht. Man stottert und will beschreiben was man erlebt hat... aber man kann es nicht. Es gibt einfach keine Wörter die der Schönheit, der Lebensfreude, der Verbundenheit, der Perfektion, der unvorstellbaren Wirkung dieses Filmes gerecht werden. Mein persönlicher Lieblingssplitter des großen Ganzen. Mit dem besten, herzzerschmetterndsten und wirkungsvollsten Song. Ein Song der von einem Besitz ergreift, leise flüstert und lebt. These tears you cry, have come too late!
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filmschauer 2012/01/08 18:28:08
Antwort löschenDu meinst am Ende höchstwahrscheinlich "Gollum's Song". Jepp, kriege auch da immer Gänsehaut. :)
JohnnyKee 2012/01/08 18:53:41
Antwort löschenExactly! Der beste von den Dreien, obwohl ich alle grandios finde (Vor allem auch May it be!) ;)
In_Ex_Fan 2012/01/06 10:05:12
Kommentar löschenAuch der 2. Teil der Ringe-Trilogie entfaltet sein ganzes Potenzial erst in der Special Extended Edition.
Erneut werden Lücken gefüllt und die Handlung ist über jeden Zweifel erhaben.
Legenär ist natürlich der Monolog von Gollum mit seinem "guten" ich Sméagol.
Immer wieder einen Filmabend wert und die Vorfreude aufs Prequel "Der Hobbit" wächst!
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In_Ex_Fan 2012/01/06 10:13:11
Antwort löschenMir ist übrigens aufgefallen, dass Gandalf recht stoned wirkt als er zum ersten mal auftaucht...
Zwiebo 2012/01/09 00:22:52
Antwort löschenDer raucht auch ja ständig sein Kraut:) Wird im ersten Teil glaube ich sogar erwähnt wie der Tabak heißt den die da rauchen :D
Dopeter 2011/12/30 16:54:19
Kommentar löschentzzz genau wie beim 1. teil von diesem komischen film so, alles vom anime war besser! mehr gibts dazu wirklich nicht zu sagen!!!
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Clooney Toons 2012/01/10 14:18:52
Antwort löschendont feed the troll.
/closed
HeilerDerWelten 2011/12/28 22:42:16
Kommentar löschenDer beste der Reihe.
Weder so lasch wie bei den Gefährten,
noch so zugedröhnt wie bei des Königs Rückkehr.
Außerdem Baumbart Alter! BAUMBART! ^^
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Snakeeater 2011/12/28 14:29:27
Kommentar löschenWas soll man da nur machen? Eifach ein epischer Film den ich jeden ans Herz lege ihn an zu schauen!
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Max... 2011/12/23 11:55:44
Kommentar löschenEs ist schon erstaunlich, wie sich ein einzelner Kopf eine so große Welt ausdenken kann. J.R.R. Tolkien gehört zweifellos zu den ganz großen Autoren unserer Geschichte. Was wir hier sehen ist allerdings nicht Tolkiens Werk, sondern eine Interpretation. Diese Interpretation stammt von Peter Jackson. Dies betont er selber immer wieder. Und es ist eine fantastische Interpretation.
Der Film legt nicht - wie viele Filme heutzutage - seinen Fokus ausschließlich auf bombastische Bilder, sondern auch auf die Geschichte, die Moral und die Emotionalität, die dahinter stecken. Die großen (und kleinen) Schauspieler, die unglaublichen Bilder und der tolle Soundtrack versprechen einen großen Film. Aber wirklich lebendig wird der Film erst durch die epische Geschichte.
Von den Schauspielern sind Sir Ian McKellen, Viggo Mortensen und Christopher Lee ganz vorne mit dabei. Nicht zu vergessen, Andy Serkis fantastisches Mimikspiel bei Gollum.
Eines der größten Bücher aller Zeiten und eine hervorragende Produktion, schaffen eine der größten Filmreihen aller Zeiten und vermutlich die besten Fantasyfilme überhaupt.
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änna_banana 2011/12/17 15:30:43
Kommentar löschenEine Aufnahme von Bergen. Berge die man schon so oft im TV, auf Postkarten, oder im Urlaub gesehn hat...und plötzlich taucht man ab, in eine Welt, die nichts mehr mit der Unseren zu tun hat und dennoch...sie kommt einem bekannt vor. Eine Welt, die so fantastisch, fantasievoll und durchdacht ist, dass man völlig in ihr versinkt. Die Musik packt und trägt einen durch den ganzen Film, sie fesselt einen an diese Welt. Es sind die gewaltigen Bilder, die unaussprechlich überwältigenden Bilder, die es einem schwer machen zu blinzeln, weil man einfach alles von diesem Film aufsaugen will. 'Der Herr der Ringe' hat mich in so vielen Hinsichten überzeugt, dass ich nichts anderes sagen kann als: Danke, Peter Jackson! Danke, für dieses Stück Filmgeschichte! Danke, für viele Filmabende mit vielen, vielen Stunden Filmspass. Immer und immer wieder.
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Faramir 2011/12/15 15:04:45
Kommentar löschenWas soll ich sagen?! Bin jetzt erst der Herr der Ringe Trilogie verfallen und sie sind spitze! Absolute Lieblingsrolle: FARAMIR!!!!!!!! :-))
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WaaayneTrain 2011/12/14 23:07:57
Kommentar löschenPackender, spannender, dichter und vor allem um einiges epischer als der erste Teil. Und ich habe das Gefühl, es hat gerade erst begonnen. Auch "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme überragt mit einer magischen Atmosphäre und mit allem was zu einem guten Fantasy-Film gehört. Ein äusserst aufwendiges und tricktechnisch hochgradiges Werk. Und ich habe einen neuen Lieblingscharakter: Baumbart.
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lori101007 2011/11/30 19:05:24
Kommentar löschenEin grandioser Mittelteil der Ringe Trilogy! Atemberaubende Bilder, wunderschöne Aufbauten, Abenteuer und Hoffnung! Auch die erste Schlacht in Mittelerde ist sehenswert! Herr der Ringe ist ein Muss!
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