Der Hexentöter von Blackmoor

Il Trono di fuoco (1970), IT/ES/DE
Laufzeit 82 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 05.06.1970

- Kritiker
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von Jesus Franco, mit Christopher Lee und Maria Schell

England im Jahre 1685: Lord George Jeffreys ist der oberste Richter in England und ein fanatischer Hexenjäger. Als er das Mädchen Alicia Gray schuldig spricht, wird er von ihrer hübschen Schwester Mary gebeten, Erbarmen zu zeigen. Da sie sich ihm aber nicht hingeben will, wird das Urteil gegen ihre Schwester vollstreckt. Mit Harry Sefton, dem Sohn des einflussreichen Earl of Wessex plant sie die obersten Richter zu überführen. Als Jeffreys davon erfährt, lässt er das Mädchen entführen. Er vermutet unter anderem, dass Harry Mitglied einer Rebellenorganisation ist, die den amtierenden König stürzen will. Er lässt noch weitere Frauen entführen, um so etwas in der Hand gegen die Rebellen zu haben. Unterdessen beginnt die Invasion der Königsgegner…


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Der Hexentöter von Blackmoor

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Rukus

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Bewertung3.0Schwach

Nunja, man kann sich den Film ansehen. Man kann sich allerdings auch ansehen, wie eine Tüte vom Wind durch die Luft gewirbelt wird, oder Gras beim Wachsen beobachten. Jess Francos Vorliebe für nackte Frauen, bevorzugt gemartert oder missbraucht, wird hier mal wieder deutlich. Viel mehr hat dieser Film leider nicht zu bieten, wenn man es nüchtern betrachtet. Und das, obwohl die Folter- und Kerkerszenen garnicht soviel Platz einnehmen, wie man beim Originaltitel "The Bloody Judge" annehmen könnte. Tatsächlich geht es um eine historische Persönlichkeit zweifelhafter Berühmtheit. Intrigen, Hexenverfolgung und mehr im Rahmen der Revolution von 1688 in England. Eigentlich ein interessantes Setting und prinzipiell auch eine herausstechende Person, um die es hier geht. Leider erzählt Jess Franco die Geschichte des blutigen Richters wirr und hat selbst in der recht ausführlichen Fassung, die ich gesehen habe, Szenenschnitte und Übergänge drin, die einen mehr als einmal stutzen lassen. Ich will garnicht wissen, wie die gekürzte deutsche Fassung aussieht. Da kann vom löchrigen Plot garnichts mehr übrig sein.

Tja, es bleibt ein prinzipiell interessanter Stoff, den Franco allerdings völlig verhunzt hat. Da kann das Spiel von Lee und auch Schell nichts mehr retten. Der Rest der Truppe ist eher mau bis mies. Statt die Geschichte gut und sinnvoll zu erzählen, ergeht sich Franco lieber in seinen Lieblingskunstformen. Highlight des Films sind zwei Monologszenen von Lee, die wirklich stilvoll rüber kommen. Viel mehr Punktwertes gibt es hier leider nicht.

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Ekenekepenh

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Bewertung2.5Ärgerlich

Dieser Film ist berüchtigt,sehr berüchtigt.Jahrelang führte er die Indizierungsliste mit an und im Fernsehen,wenn überhaupt wurde ordentlich die Zensurschere betätigt.Als ich mir den Film dann mal in der Orriginalfassung ansaht,mußte es dann doch die volle Kaffeekanne sein,die mich vor dem Weggrooven retten konnte.Absolut langweilig,das Ganze und überdies viel zu wirr erzählt.Die Folterszenen mögen Anno 69 ja noch als heftig durchgegangen sein,aber das hat sich mehr als geändert.Mal ganz davon abgesehen,mag ich Folterfilme auch nicht.Es war nur der Reiz,so einen umstrittenen Fim zu sehen,um dann sagen und hier schreiben zu können,um diesen Streifen schaubar zu machen,gebt mir die Schre in die Hand und ich schneide ihn zum Zweiminüter um,hogw-ich habe gepostet!

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