Der Jane Austen Club
The Jane Austen Book Club (2007), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 07.02.2008
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von Robin Swicord, mit Maria Bello und Emily Blunt
Sylvia wird nach langen, scheinbar glücklichen Ehejahren plötzlich von ihrem Mann verlassen. Ihre Freundin Bernadette, eine starke Frau, die ihr Leben nach eigenen Regeln lebt, organisiert daraufhin einen “Buchclub”, um der Verzweifelten dabei zu helfen, wieder auf andere Gedanken zu kommen. Fünf Frauen treffen sich daraufhin einmal im Monat, um über eines von Jane Austens Bücher zu diskutieren: Neben Bernadette und Silvia sind das Sylvias lesbische Tochter Allegra, die eigentlich nur ihre Mutter über den Verlust hinwegtrösten will, die junge Lehrerin Prudie, die in einer unglücklichen Ehe lebt, sowie Sylvias Single-Freundin Jocelyn, die den einzigen Mann mit in den Club bringt: Grigg, der insgeheim hofft, durch den Buchclub bei Jocelyn landen zu können. Als die Gruppe nach und nach die einzelnen Werke von Austen durchgeht, entwickelt sich das Liebesleben eines jeden Beteiligten parallel zu den Geschichten Austens: Unbewusst sucht sich jeder die Plots und Charaktere aus, die dem eigenen Leben ähneln – und projiziert seine Wünsche, Sorgen und Hoffnungen in die Bücher hinein.
Deutscher Kinostart: 07.02 2008.
Handlung
Fünf Frauen und ein Mann treffen sich regelmäßig, um Jane Austens Werke zu besprechen.
Bernadette (Kathy Baker)ist die Initiatorin, sie ist eine lebenslustige Frau, die schon sechsmal verheiratet war und jeder Situation das Beste abgewinnen möchte.
Sylvia (Amy Brenneman ) wurde soeben von ihrem Mann Daniel (Jimmy Smits) verlassen und hadert mit ihrem Schicksal. Ihre Tochter Allegra (Maggie Grace) verliebt sich ständig in andere Frauen und betreibt heimlich Extremsport.
Jocelyn (Maria Bello) liebt angeblich nur ihre Zuchthunde und braucht keinen Mann. Als sie den jüngeren Grigg (Hugh Dancy) kennen lernt, schleust sie ihn in den Buchclub, um Sylvia mit ihm zu verkuppeln. Grigg sieht darin allerdings seine Chance, an Jocelyn heranzukommen.
Prudie (Emily Blunt) ist eine neurotische Englischlehrerin, die bei ihrem Mann Dean (Marc Blucas) intellektuellen Tiefgang vermisst, sich ihrer chaotischen Hippie Mutter Sky (Lynn Redgrave) schämt und von dem Schüler Trey (Kevin Zegers) umworben wird.
Gemeinsam lesen und diskutieren sie sich durch „Mansfield Park“, „Emma“, „Die Abtei von Northanger“, „Stolz und Vorurteil“, “Verstand und Gefühl“ und “Verführung”. Dabei weist ihr modernes Leben erstaunliche Parallelen zu den Geschehnissen in Austens Romanen auf. In beiden Universen gibt es jede Menge Missverständnisse, Liebeleien und Auseinandersetzungen, am Ende haben sich alle Mitglieder und selbst deren Angehörige verändert. Wie in einem Jane Austen Roman treffen alle bei einem glanzvollen Dinner zusammen, Prudie und Dean haben ihre Liebe neu entdeckt, Allegra ist schon wieder frisch verliebt, Daniel ist zu Sylvia zurückgekehrt, Bernadette präsentiert ihren siebten Ehemann und Jocelyn und Grigg haben doch noch zueinander gefunden, nachdem Jocelyn erkannt hat, dass sie mit Grigg nicht wie mit ihrem Hunden umspringen kann.
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Weitere Informationen im Internet
Jane Austens Buchtexte frei im Internet
englischsprachige Jane Austen Biografie
deutschsprachige Jane Austen Biografie
Deutsche Seite den Filmen über Jane Austen und den Romanverfilmungen
deutschsprachige Webseite zum Film
Cast & Crew
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Robin Swicord
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Maria Bello
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Emily Blunt
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Kathy Baker
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Amy Brenneman
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Maggie Grace
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Jimmy Smits
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Regie
Schauspieler
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Lynn Redgrave
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Ed Brigadier
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Marc Blucas
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Kevin Zegers
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Catherine Schreiber
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Ned Hosford
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Hugh Dancy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grigg Harris
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Messy Stench
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Chris Burket
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Parisa Fitz-Henley
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Stephanie Denise Griffin
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Myndy Crist
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Graham Norris
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Kurt Bryant
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Russ Jones
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Michelle Ewin
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Gwendoline Yeo
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Nancy Travis
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Miguel Nájera
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Robin Swicord
- Genre
- Romantische Komödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Allein Stehend, Buch, Buchclub, Hippie, Jane Austen, Lehrer, Lesbe, Lesen, Literatur, Mutter-Tochter-Beziehung, Roman, Schriftsteller, Seitensprung, Trennung, Ältere Frau verführt jüngeren Mann
- Stimmung
- Berührend, Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Jane Austen Club
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Trailer zum Film Der Jane Austen Club









Kritiken (2) — Film: Der Jane Austen Club
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenJane Austen bleibt populär - auch im Kino. Im Herbst erst erzählte uns die Biografie "Geliebte Jane" von den ersten Liebesjahren der Autorin. Doch liegt es am Geschlecht, dass man sich mit dem "Jane Austen Club" schwer tut? Oder hat es sich die erfolgreiche Autorin Robin Swicord in ihrer ersten Regie zu einfach gemacht? Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Karen Joy Fowler kann sich nie von Look und Gefühl einer TV-Serie lösen.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenWer musste noch nicht mit einer Holden über gefühlte zehn Stunden "Stolz und Voruteil" schauen? Weil das gute Dutzend ihrer bekannten Romane nun gottlob nicht jedes Jahr neu verfilmt werden kann und Julian Jarrold kürzlich in einer biografischen Kostümromanze über das Liebesleben Jane Austens und dessen Einfluss auf ihr Werk spekuliert hat, bedient man sich nun des eleganten Kunstgriffs, mit Karen Joy Fowlers Buchclub-Bestseller das England des 19. Jahrhunderts ins Kalifornien von heute zu holen.
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Kommentare (10) — Film: Der Jane Austen Club
Kommentar schreiben*frenzy_punk<3 2011/02/19 14:39:41
Kommentar löschenNaja, Swicords "The Jane Austen Book Club" ist nicht so das was ich mir erhofft hatte. Vielleicht hätte ich auch erst alle Austen Bücher lesen müssen, um den Tiefgang in diesem Film zu ergründen. Oder es gab schlichtweg einfach gar keinen. Irgendwie war mir alles zu kitschig und das Ende wirkte sehr in das übliche Klischee reingedrängt. Regelrecht gezwungen. Hugh Dancy mochte ich sehr, sein Charakter war der einzige den ich wirklich mochte. So bietet "The Jane Austen Book Club" viel zu viel Gesülze und viel zu sehr Drama. Unter einer romantischen Komödie verstehe ich zumindest etwas anderes. Überhaupt fehlte auch die ganze Romantik. Die Handlung war langweilig inszeniert, nach 18 Minuten wollte ich schon "Stopp" drücken, aber irgendwie wollte ich es doch durchziehen.
Fazit: Ein Film der nicht in Erinnerung bleibt, ebenso wie die Filme über die Buchvorlagen von Austen und ihre nahe Biografie.
Und auch zu langweilig um einen originellen Kommentar darüber zu verfassen -.-
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Mervit 2010/03/31 20:30:22
Kommentar löschenVom anfang bis zur Mitte war der Film sehr gut aber das Ende war... naja wie soll man sagen, das ende hat gar nicht so in die Story reingepasst weiß auch nicht. Guckt ihn euch einfach an, es ist wert ihn zusehen. ;D
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Sanylein 2010/01/15 20:00:58
Kommentar löschenFür mich zuviel Sinnloses gelaber gewesen, ansonsten nicht schlecht.
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Yuhlia 2009/07/01 13:34:55
Kommentar löschenEin schöner Film der zwischenzeitig auch sehr unterhaltend ist.
Das Buch kenne ich nicht doch auch ich finde, dass es den Charakteren ein wenig an Tiefgang fehlt.
Die Geschichte ist mitreissend erzählt und man baut während des Filmes eine gewisse Beziehung zu den Charakteren auf, wodurch man auch irgendwie ein bisschen mit ihnen mitfühlt.
Was mich jedoch sehr an dem Film gestört hat ist das Ende!
Dass die Lehrerin einfach wieder zu ihrem Ekelpaket von Mann zurückgeht obwohl sie ja ( laut eigener Aussage) in den Jungen verliebt gewesen ist, ihn danach aber nicht mehr mit einem Wort erwähnt oder auch nur an ihn denkt ist meiner Meinung nach sehr enttäuschend und unverständlich, da sie nämlich noch der interessanteste Charakter war für mich.
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lyogen 2009/01/26 22:13:30
Kommentar löschenIch kenne die Buchvorlage nicht, hatte jedoch ständig den Eindruck, dass das Buch ins Filmformat gequetscht wurde und dadurch die Charakter leiden mussten. Mir war das zu oberflächlich, um mich hineinfühlen zu können.
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Hennes Bender 2009/01/14 23:59:20
Kommentar löschenEin "Date"-Movie mit leicht literarischem Anspruch, quasi die Jane-Austen VHS Version (Und ich meine nicht das Videoformat sondern "Volkshochschule"). Der Cast ist "unverbraucht" und der Film funktioniert vor allem als Ensemblestück. Auch wenn ich kein Jane-Austen-Fan bin hatte ich viel Vergnügen. Der Film nimmt seine Figuren und den Zuschauer ernst und das ist mehr als man von so manchen "romantischen Komödie" behaupten kann. Männer, auch wenn das ein Frauenfilm ist: Es lohnt sich.
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AgentGuhl86 2009/01/05 22:00:49
Kommentar löschenEin Kompendium von Analysen und Interpretationen von Jane Austens Werken und auch der Schriftstellerin selbst...angewandt auf das Leben um alles wieder gut werden zu lassen. Ich kann nicht beurteilen, inwiefern man Parallelen zu den Büchern im Film vorfindet. Dafür hab ich zu wenig davon gelesen. Gut fand ich die kleine, aber wertvolle Aussage, dass die Bücher Austens nicht als Frauenbücher pauschal abgetan werden sollten. Man muss es gelesen haben, um urteilen zu können. Was mir nicht gefallen hat, ist die wirklich minimale Ausarbeitung der Konflikte im Film. Sie kamen und gingen und irgendwann war alles wieder gut. Ohne großartig in die Tiefe zu gehen....daraus entstehen viele unnötige Längen. Für Jane Austen Fans sind die Gespräche über die einzelnen Werke sicherlich das Herz des Films. Für andere bleibt nicht viel gutes.
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Muuvy 2008/12/23 08:28:10
Kommentar löschen"Man muss die Bücher nicht kennen, um im Club zu sein" heißt es auf der DVD-Hülle - deutlicher Ausdruck des Bemühens, nicht nur Jane Austen-Fans in den Film zu locken. Aber es hilft schon, die Vielschichtigkeit des Plots zu durchschauen und wertzuschätzen.
Denke ich mir jedenfalls, denn als nur mäßiger Kenner des Oevres der Britin habe ich ein paar Parallelen erkannt, viele aber sind mir sicher entgangen. Lag es daran, dass ich keinen rechten Zugang zu dem Streifen finden konnte?
Vielleicht. "Der Jane Austen Club" aber krankt meiner Meinung nach eher an seiner Unentschlossenheit: Indie-Drama? Großes Hollyowood-Kino? Was will er sein?
Nicht, dass das Spiel der Akteure schwach wäre, nein, sicher nicht. Aber den Zuschauer wirklich in seinen Bann ziehen, können sie dann doch nicht. Und letztlich bleibt die Schwäche wie bei der Kameraführujng der ZDF-Sendung "Lesen!" oder vergleichbaren Sendungen: Bücher kann man nicht abfilmen ...
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tin 2008/11/14 17:02:42
Kommentar löschenich fand ihn schön! bestimmt nicht besonders revolutionär, aber ich mochte die personen und die geschichten und auch das ende. ein film den man sich immer mal wieder anschauen kann. besonders interessant sind die gespräche über die bücher (zur zweiten hälfte hin leider etwas zu kurz gekommen), da hätte man doch gern dabei gesessen =)
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loewenzahn 2008/07/03 09:48:53
Kommentar löschenDieser Film hat mich wirklich überrascht. Ich hatte nichts erwartet und hab doch um einiges mehr bekommen. Zwar versammeln sich hier klassische Geschichten. Doch ich mag die Klassiker und in diesem Film sind sie meiner Meinung nach gut gespielt, gut gefilmt, gut in Szene gesetzt und mit schönes Musik untermalt.
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