Filmplakat von Der Junge im gestreiften Pyjama Der Junge im gestreiften Pyjama

The Boy in the Striped Pyjamas, GB, US 2008 — Kritik

Kritiker — Ganz gut 6.8

Der Film Der Junge im gestreiften Pyjama wurde von 13 Kritikern bewertet.

Kirsten Liese: BR Online, Kinofenster, Dar...

4.0Uninteressant

Die Geschichte, so packend auch erzählt, ist reiflich naiv, märchenhaft, konstruiert und unrealistisch. Kinder wurden in den Lagern in der Regel schon nach der Ankunft umgebracht, dass ein jüdischer 8-jähriger Junge hier noch am Leben ist und einfach so am Zaun rumsitzen kann, gar mit dem Sohn eines deutschen Lagerkommandanten an einem einfachen Maschenzaun Dame spielt- total wirklichkeitsfremd. Besonders hanebüchen der Schluss: Wenn es so einfach wäre, ein Loch zu buddeln und unter dem Zaun hindurch zu krabbeln, dann wären wohl viele Häftlinge geflohen. In Wirklichkeit haben zahlreiche KZ-Insassen am gefährlichen Elektrozaun Selbstmord gemacht.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

7.5Sehenswert

Gedreht nach dem gleichnamigen Kinderbuch von John Boyne, ist die an Roberto Benignis "Das Leben ist schön" (1997) erinnernde Herangehensweise des Films nicht unbedingt illegitim. Die allzu eleganten Bilder – eher englischer Landadel als deutscher Muff – wirken zwar kaum authentisch. Aber der perfide Täuschungsapparat der Nazi-Scheinwelt ist hier gewissermaßen Thema. Und der Schrecken bleibt mit ein wenig Vorinformation stets präsent. Dennoch muss man auch den drastischen Schluss erwähnen, um den viele Kritiker/innen einen Bogen machen. Manche Filme verharmlosen den Holocaust. Manche nutzen ihn für brutale Schockeffekte. "Der Junge im gestreiften Pyjama" schafft beides und hinterlässt damit große Ratlosigkeit. Wo von den Gaskammern erzählt wird, ist das unvermeidbar. Aber Sehen ist nicht gleichbedeutend mit Verstehen. Das zu suggerieren, ist die größte Täuschung von allen.

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ThomasNeuhauser: ARTE

7.5Sehenswert

Schon die Romanvorlage wurde kontrovers diskutiert und auch die solide und relativ aufwändig inszenierte Verfilmung dürfte unterschiedlich aufgenommen werden – kalt wird sie jedoch niemanden lassen. Die Stärke und gleichzeitig das Problem des Films ist seine extreme Emotionalisierung dieser schrecklichen Geschichte, indem er sie aus der Perspektive unschuldiger Kinderaugen erzählt.

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Anke Westphal: Berliner Zeitung

8.0Ausgezeichnet

Dass John Boynes Geschichte zu einem für ein Jugendbuch so ungebrochen entsetzlichen Ende in den Gaskammern findet, hat seinerzeit viel Aufsehen verursacht. Letztlich folgt der Film mutig, wenn auch mit unnötiger Musikverstärkung, so doch ohne Hollywood-Weichzeichner diesem schrecklichen Ende, nach dem alle erhobenen Einwände ganz unerheblich sind. Auschwitz - das kann nie plausibel sein.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

7.5Sehenswert

Nur ganz am Ende geht dieses Konzept nicht mehr auf. Dann nämlich - dürfen wir auch das schon verraten? - wenn der Junge draußen sich schließlich auch einen "Pyjama" überzieht und unter dem Zaun ins Lager kriecht. Im Roman wird das viel zu spät bemerkt; der Film aber spielt spannungsdramaturgisch mit dem Kitzel, ob die Eltern ihn doch noch rechtzeitig vor dem Gang in die Gaskammer retten können. Hier wird um ein arisches, ein Täterkind mehr geweint als um das Los zahlloser Opfer. Das freilich ist eine Zumutung, die kaum zu ertragen ist - und dem pädagogischen Ansatz vollkommen zuwiderläuft.

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Enk: Mental Savage

4.0Uninteressant

[...] Die Inszenierung des Briten Mark Herman strotzt vor Platitütden und Trivial-Symbolik. Da geht der Schreibtischtäter mit einem dramatischen Federstrich zu Werke, die Nazi-Familie sitzt am reich gedeckten Tisch während der ausgemergelte KZ-Häftling in gestreifter Insassenuniform direkt daneben Kartoffeln schälen muss, der kleine Junge schaukelt fröhlich im Garten, während vom KZ-Schornstein am Horizont schwarzer Rauch aufsteigt [...]

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isinesunshine: isinesunshine.de

7.0Sehenswert

Neben der infantil-naiven Wahrnehmung und Sicht z.B. auf die KZs schneidet der Film durch die Mutter des Protagonisten auch die allgemeine naive Sicht an. So weiß die Frau des Konzentrationslager-Vorstehers nicht, dass die Inhaftierten das Lager nur auf einem Weg verlassen - durch den Schornstein. Dies wird heute oft als Augenverschließen zutiefst missbilligt; aus Zeitzeugenberichten weiß ich allerdings, dass das Nicht-Wissen gerade unter Frauen stark verbreitet war - selbst dann, wenn sie in der nähe eines Konzentrations- bzw. Endlagers lebten. Insofern ist dem Film ein hoher Grad an Realitätsnähe diesbezüglich kaum abzuschreiben.

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G. Jekubzik: Filmtabs

5.0Geht so

Die zynische „Tragödie“, die den Clou der Geschichte bildet, wird nach kurzem Aufwallen grausam nüchtern verzeichnet, ein bitterer Hohn. Und der finale Missklang, dass einem über den Umweg eines kleinen nicht-jüdischen Jungen das Schicksal von Millionen umgebrachter Juden nahe gebracht werden soll.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

9.0Herausragend

Handwerklich, wie schauspielerisch auf hohem Niveau, inhaltlich aufrüttelnd und berührend, wird sich „Der Junge im gestreiften Pyjama“ mühelos seinen Platz in den zahlreichen Filmen über den Holocaust sichern. Ein Film, der vielleicht der bessere „Das Leben ist schön“ ist, weil er der unaufgeregtere, stimmigere, aufwühlendere und bewegendere Film von beiden ist. Ein Film noch dazu, der in seinem letztlichen Abschluss, von einer unerbittlichen Konsequenz ist, die gerade mit dem Roman nicht vertraute Zuschauer in einen Zustand der Erschütterung versetzen wird, der lange über den Kinobesuch anhalten wird, und somit von nachhaltiger Natur ist.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

6.5Ganz gut

Vom Umzug aus Berlin aufs Land ist Bruno (Asa Butterfield) alles andere als begeistert. Nicht nur das tolle große Haus, in dem er mit seiner Familie wohlbehütet aufgewachsen ist, muss der Achtjährige verlassen, auch all seine Freunde bleiben zurück. Und als die Familie in einem zwar ebenso geräumigen, aber auch reichlich tristen Anwesen ankommt, ist eins schnell klar: So bald wird Bruno hier keine neuen Freunde finden, denn Nachbarn sind weit und breit nicht in Sicht.

Ein wenig Hoffnung schöpft der Junge, als er ein paar hundert Meter entfernt so etwas wie einen Bauernhof entdeckt. Zwar wird Bruno von seiner Mutter strikt untersagt, das Grundstück zu verlassen, doch die Neugierde eines Achtjährigen ist naturgemäß stärker als alle elterlichen Verbote. So schleicht er sich heimlich davon und entdeckt ein eingezäuntes Barackengelände. Jenseits des Stacheldrahtzauns hockt der ungefähr gleichaltrige (Jack Scanlon), der zu Brunos Verwunderung am helllichten Tag einen gestreiften Schlafanzug trägt. Die beiden freunden sich durch den Zaun hindurch an und Bruno besucht Shmuel von nun an regelmäßig.

Wenn man noch weiß, dass die Handlung Anfang der 1940er Jahre einsetzt und Brunos Vater ein hochrangiger SS-Offizier ist, wird schnell klar, was es mit der Geschichte auf sich hat. Diese wird dramaturgisch schnörkellos, in schlicht gehaltenen Bildern und mit leichtem Hang zur gepflegten Langeweile erzählt. Gebrochen wird dieses vermeintliche Heile-Schuljungenwelt-Szenario durch ein drastisches Ende, das einen in seiner unerwarteten Radikalität betroffen bis erschreckt zurücklässt.

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Claudia Puig: USA Today

9.0Herausragend

Zweifel müssen, was die Geschichte angeht, ausgelassen werden, um sie hypnotisierend und beunruhigend wirken zu lassen. Die Schauspielerleistungen sind gut, das Visuelle atemberaubend und die Geschichte packend genug, um ihr einige Inkonsistenzen oder Inauthentizität zu verzeihen. Beispielsweise haben alle Darsteller einen britischen anstatt deutschen Akzent und die Sicherheitsmaßnahmen im KZ sind lax.

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Kommentare — Sehenswert 7.4

Der Film Der Junge im gestreiften Pyjama wurde von 204 Mitgliedern bewertet.

Excuit

Bewertung8.5Herausragend

Die Geschichte fängt (schön) ruhig an. Ohne spezifische Vorkenntnisse ahnt man garnichts vom letztendlichen Ausgang des Filmes. Schockierend, ohne Frage. Im ersten Moment dachte ich noch: "Ja, er rettet ihn.", dann: "Sie finden ihn bestimmt gerade noch rechtzeitig" - hoffnungsloser Optimist eben...
Doch wie schon vom (pofessionellen) Kollegen Peter Zander oben richtig erwähnt, erzeugt der Film am Ende unweigerlich dieses bedrückende Gefühl in genau die falsche Richtung. Es wird um den arischen Jungen geweint, nicht um die Juden.
Der Film gibt den Juden nicht ihre Unschuld wieder, aber er drückt den Nazis einen gewaltigen Brocken Schuld auf.
Ich musste bei dem Ende unweigerlich an den Film "Die Jury" denken, in dem Matthew McConaughey in seinem Schlussplädoyer den Satz sagt "… und nun stellen Sie sich vor, sie wäre weiß". Und wirklich jeder Zuschauer dachte bei der Beschreibung in dem Schlussplädoyer an ein schwarzes Mädchen.
Wenn Sie nach dem Film noch wenigstens eine halbe Stunde darüber nachdachten, vielleicht mit diesem beschriebenen Gefühl aus dem Kino nach Hause gefahren oder von der Couch aufgestanden sind, und es noch eine Weile mit sich herumgetragen haben, hat der Film sein Ziel erreicht.

Natürlich hat auch dieser Film Ecken und Kanten.
Aber immer dran denken:
Es ist eine Kinderbuchverfilmung.
Ein Märchen, wenn auch mit realem historschen Hintergrund.
Ein Märchen 'inspired by'.
Ein Märchen das von Unmöglichem, in diesem Fall einem unbewachten, leicht zugänglichen und unzureichend fundamentierten Zaun lebt. Und auch wenn der Film nicht das so junge Publikum versucht anzusprechen, wie das Buch, muss er doch wenigstens grundsätzliche Elemente der Vorlage berücksichtigen, ohne die die Geschichte nicht funktionieren kann.
Eine Dokumentation würde auf diese Weise ihren Zweck auf unmöglich zu duldende Weise vernachlässigen - eine Geschichte, ein Märchen, oder als was man es auch bezeichnen möchte, tut das nicht, sondern lebt womöglich noch von genau solchen Elementen. Bezeichnen wir es als stilistisches Mittel. Und wer sich an solch einem Mittel in einem 'Märchen' ärgert, der müsste das gleiche auch an 'Schindlers Liste' tun. Denn die Welt damals war keines Falles schwarzweiß mit ein paar roten Flecken...

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Juli.soundso

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film besticht mit seiner Emotionalität und seiner naiven Herangehensweise, symbolisiert durch Bruno. Seine kindliche Unwissenheit steht stark im Kontrast zum Wissen des Zuschauers, das gibt dem Film diese Tragik, die sich bis zum Ende hin immer mehr zuspitzt.
Dass der Film sich lediglich auf teilweise sehr vagen Überlieferungen und Ungenauigkeit im Umgang mit den Tatsachen stützt, stört keineswegs, da es sich hierbei schließlich nicht um eine Dokumentation im eigentlichen Sinne handelt und nicht über Einzelheiten des Holocausts Auskunft geben will. Die Botschaft ist eine völlig andere.
Zudem kann der Film durchaus alleine stehen ohne sich mit "Schindlers Liste" o.ä. messen zu müssen.
Ein überaus packender Film, der einen nachdenklich stimmen sollte...

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Maitro

Bewertung6.5Ganz gut

Tolle Geschichte die zeigt, wie Kinder gewisse Dinge wahrnehmen. Allerdings kommt nicht er leider nicht an das Buch ran. DieFSK-Freigabe halte ich für etwas fragwürdig. Ich glaube für die meisteb 12-jährigen dürfte das Ende nur schwer zu ertragen sein. Trotzdem ein guter Film!

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nattfoedd

Bewertung4.0Uninteressant

Sehr emotionales und dick aufgetragenes Drama auf erbärmlich schwachem historischen Fundament. Der Film weiß zwar mit teilweise sehr schön inszenierten Bildern zu gefallen, vor allem die Außenszenen überzeugen mit einer Beleuchtung, die das ganze fast in ein surreales Licht zu tauchen scheint. Mehr hat der Streifen filmerisch aber nicht zu bieten und erreicht mit seinen immergleichen Einstellungen höchstens Fernsehniveau.
Was man einem Film, wie 'Inglourious Basterds', der sich selbst in keinster Weise ernst
nimmt, verzeihen kann, funktioniert bei der gewählten Thematik jedoch überhaupt nicht und das ist, das historische Dritte Reich lediglich als eine Phantasiekulisse für seine Story zu nutzen, ohne jegliche historische Authenzität. Einerseits setzt der Film dabei auf unglaubliche Platitüden (was ich ehrlich gesagt, aber auch nicht anders erwartete von einer britischen Produktion), andererseits schon beinahe auf Verniedlichung. Da die Recherchen ja nichteinmal bis zu den korrekten Dienstgraden reichten, verwundert es nicht, daß das (soweit ich mitbekommen habe) im Film nicht näher identifizierte Vernichtungslager wohl mehr oder weniger nach Hörensagen inszeniert wurde. Das Ende scheint einerseits recht mutig gewählt, andererseits einfach absurd und naiv dargestellt und wie der Rest der Geschichte unglaublich konstruiert. Ich kann nur hoffen, daß nicht irgendwelche übereifrigen Lehrer auf die Idee kommen ihren Schülern diesen Film auch noch im Unterricht einzuflösen.

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chrisstar

Bewertung9.0Lieblingsfilm

Unfassbar intensive Aufarbeitung des Holocaust...

Und letztendlich das furiose Finale, in dem aufgezeigt wird, dass Mensch gleich Mensch ist und das die jenigen, die laut Hitlers Philosophie als die stärkere und bessere Rasse gelten genau so leiden können wie die vermeindlich schwächere.

Fazit: großes Kino, das den Zuschauer unweigerlich dazu zwingt den Abspann noch etwas länger zu verfolgen um noch einmal über das Geschehene zu refklektieren. und den schweren Kloß im Hals hinunter zu schlucken.

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Sternenfänger*

Bewertung7.5Sehenswert

Ein berührender Film, der historisch gesehen vielleicht teilweise etwas unrealistisch ist, aber sehr zum Nachdenken anregt. Den Nationalsozialismus durch die naiven Augen eines Kindes zu zeigen macht das Unbegreifbare und Ungerechte der damaligen Zeit noch deutlicher und lässt den Zuschauer sehr betroffen zurück. Das dramatische Ende trägt seinen Teil dazu bei und ist in der Form meiner Meinung nach nicht vorherzusehen. Eine wahnsinnig gute schauspielerische Leistung der Kinderdarsteller, die diesen Film tragen und ihn zu etwas besonderem machen.

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alanger

es geht aber nicht um das was realistisch ist sondern darum welche wirkung HEUTE damit erziehlt wird. ich finde solche geschichtsklitterung dann legitiem wenn sie HEUTE menschen über den holocaust nachdenken lässt.


Schlegel

Ich verstehe, was du meinst. Trotzdem tu ich mich schwer mit diesem "Der-Zweck-heiligt-die-Mittel"-Gedanken. Das Problem ist doch, dass der Film das, was er leistet, an anderer Stelle wieder untergräbt.


Hucklberry

Bewertung9.5Lieblingsfilm

Bei dem Film haben mir wirklich die Worte gefehlt. Ich musste am Ende dann auch erst mal den dicken Kloß dem ich im Hals hatte schlucken.

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avokado1985

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr sehenswert und beeindruckend. Aus den Augen eines Kindes ist es noch furchtbarer mit anzusehen was passiert ist ...

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Schlegel

Bewertung0.5Schmerzhaft

Ganz übler Vertreter aus dem Genre der Holocaustschmonzetten, der auf seinem ausgelatschten Pfad vergeblich nach Krumen sucht, die "Schindlers Liste" und "Das Leben ist schön" zurückgelassen haben könnten.

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Keyser_Sozee

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein äußerst interessanter Film zum Thema Holocaust, der sicherlich einige Fehler hat, aber gut..da kann man drüber hinweg blicken ! Viel wichtiger fand ich es das die Story funktioniert, im Hinsicht auf Emotion die beim Zuschauer geweckt werden / wurden !
Keine leichte Kost aber absolut Sehens Wert !

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PaJeRo

Bewertung7.5Sehenswert

Guter Film, den man sich mal ansehen muss, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Meine Begleitung hat Rotz und Wasser an verschiedenen Stellen des Films geheult, jedoch nicht beim Ende. Besonders der Charakter des Pavel hat mich mitgerissen. Da fand ich es schade, dass man ihn nicht öfters gesehen hat, denn der Schauspieler hat einen guten Job gemacht.
Zum Ende hin verspürt man eine gewisse Genugtuung gegenüber dem Vater, der es nicht anders verdient hat.

Nach dem Film hab ich mir gedacht: "Oh, es gibt ja noch eine heile, reale Welt." , und war auch froh drum.

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Bradbury

Bewertung4.5Uninteressant

Ein Holocaustdrama ist das nicht, ich hoffe das sehen die Macher genauso, ansonsten wären sie mit "Der Junge im gestreiften Pyjama" ziemlich auf die Nase gefallen. Soll wohl eher ein Familiendrama vor dem Hintergrund des 3. Reiches sein, bleibt aber schmerlich oberflächlich und verfängt sich in Klischees: Der Vater, überzeugter Nationalsozialist und Antisemit, ... die Mutter, die gegen die Ideologie ihres Mannes zu rebellieren beginnt ... die Schwester, die erst dem Offizier, dann der braunen Propaganda verfällt und der unschuldig-naive Bengel, der gerne Stuka spielt und das Grauen hinter dem Elektrozaun nicht zu sehen oder gar zu begreifen vermag. Der kleine Shmuel bleibt dabei nur Statist. Und mit ihm all die anderen Menschen in den gestreiften Pyjamas.

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Brennegan

Bewertung7.5Sehenswert

Auch wenn er an mancher Stelle in einige Klischees abdriftet, so bietet der Film doch einige hochinteressante Ansätze. Da wäre das Problem des Erklärens der Situation gegenüber einem vollkommen naiven, weil noch jungem, Kind und die Frage, ob sich die Menschen damals überhaupt mit den Individuen namens Juden auseinandersetzten.
Doch gerade der Schluss vermag eine Art Genugtuung zu bieten, die nicht richtig fruchten will, kann und soll, weil man den Schmerz zwar dem Vater, dem Kind selber oder dem Rest der Familie wünscht man ihn nicht.

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moep0r

Bewertung7.5Sehenswert

Sehr trauriger Film, haette man aber mehr raus machen koennen. Das Ende ist meiner Meinung nach zu kurz und abrubt.

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NeveN

Bewertung9.0Lieblingsfilm

Toller und trauriger Film der auch mit geringem Budget fasziniert! Mein Fazit: Ein Film der zum Denken anregt! Eins der besten Holocaust-Dramen der geschichte.

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TiH

Bewertung9.0Lieblingsfilm

Ein absolut mitreissender, emotionaliesierender Film der sich durch eine duchweg sehr gute handwerkliche und schauspielerische Leistung auszeichnet. Besonders hervozuheben ist vor allem die packende Erzählweise die den Film von der ersten bis zur letzten Minute spannend macht. Und das pbwohl man nahezu jedes Szenario, jede folgende Handlung vorraussehen kann!
"Der Junge im gestreiften Pyjama" kommt komplett ohne harte und bedrückende Bilder aus. An Stelle dessen erzeugt er alleine aufgrund der kindlichen Naivität von Bruno unzählige starke und emotionale Bilder im Kopf, die einem die Tränen in die Augen treiben.
Einziges Manko: die etwas unauthetische Darstellung der Familie in ihrem Umfeld und ihrem Stand, worüber man aber entweder nahezu komplett hinwegsehen kann oder es sogar als unterstützendes Symbol für die scheinheilige Naziwelt interpretieren.

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spyron

Bewertung7.5Sehenswert

Traurig und bedrückend von der ersten bis zur letzten Minute. Die Geschichte um den Jungen reißt einen zwar nicht so mit, wie sie eigentlich sollte, bewegend ist sie aber allemal.
Auf jeden Fall eine gelungene Beleuchtung der Dinge aus einem anderen Winkel als gewöhnlich.
Amerikaner / Briten als eine deutsche Familie zu damiligen Zeiten, wirken keinesfalls überzeugend. Die deutsche Snychro trägt dazu bei. Ist im O-Ton definitiv authentischer. Sei es nun Pavel oder der Junge mit dem netten britischen Akzent.

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Haze

Bewertung5.5Geht so

Aufwendig inszeniert und gut gespieltes Holocaust-Drama aus der Sicht zweier Kinder. Für Diskussionsstoff dürfte vor allem das erschütternde Ende sorgen, dass einen erst mal etwas ratlos zurück lässt und sich dann mit der Zeit in den Köpfen der Zuschauer entfaltet. Das alles trübt aber nicht daüber hinweg, dass der Film stark konstruiert wirkt, klischeebeladen ist und auch in Sachen Authentizität nicht wirklich überzeugen kann.

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JimiHendrix

Bewertung7.5Sehenswert

Der Film erschüttert weniger mit seinen Bildern, sondern es ist die Vorstellung im Kopf, die ihn so grausam erscheinen lässt.

Die Unschuld des Jungen, der zwischen seinem großen Vorbild, dem Vater und seiner eigenen Meinung zu Gesehenem, versucht richtig zu handel, ist sehr nachdenklich stimmend.

Das verrückte ist, dass Bruno alles mit der Naivität eines 8 jährigen Jungen sieht, aber wir als Zuschauer, die wir ja genau wissen, was wir von den Bildern halten sollen, begreifen die ganze Brutalität der Lebenssituation, der Juden im KZ.

Der Film hat einen großen Hang zum dramatugischen, was aber nicht störend war, weil dardurch alle Szenen nochmals verstärkt rüber gebracht werden konnten.

Große Stille nach dem Abspann...

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Acry

Bewertung8.5Herausragend

Klar, die Geschichte ist konstruiert, andererseits ist sie dadurch umso dichter, vielschichtiger und mitreißender (es ist fast unerträglich mit ansehen zu müssen, wie sich die Situation bis zum Ende zuspitzt und dann in einem tragischen Finale endet).
Über kleinere Logik- bzw historische Lücken lässt sich ebenfalls hinwegblicken, da dieser Film gar nicht die Intention hat, eine historisch 100%ig-korrekte Geschichte zu liefern, vielmehr geht es hier um zwischenmenschliche Beziehungen und persönliches Schicksal.

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waschoi

Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist aufgrund der Thematik natürlich absolut sehenswert, ich fand es nur schade, dass der Leid der Deutschen - beginnend mit dem Zerfall der Ehe und den Zweifeln, endend mit dem Tod des Sohnes - eine so große Rolle einnimmt. Deshalb gefiel mir "Spielzeugland" um einiges besser, dennoch ein sehenswerter Film.

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Cingiz

Bewertung7.0Sehenswert

Ich finde es gut das es noch solche Filme gibt wie "Unbeugsam" oder halt "Der Junge im gestreiften Pyjama". Sie zeigen uns wie es damals gewesen ist und wir sollten froh sein das wir diese Zeit nicht mit eigenen Augen erlebt haben.

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MMMXXX

Bewertung8.5Herausragend

Echt Super Film echt mitreissend und heftig am Schluss!

GUCKEN!

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