Der Killerparasit

Parasite (1982), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 18.11.1982

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von Charles Band, mit Robert Glaudini und Robert Glaudini

Diesmal ist die Wissenschaft einen gewaltigen Schritt zu weit gegangen. Ein Forscher hat auf strikten Befehl der Regierung Gene gezüchtet, die auf Kommando das ganze Leben auf der Erde auslöschen könnten. Verzweifelt versucht er sich gegen die böswilligen Machenschaften seiner Sponsoren zu wehren, und hofft noch rechtzeitig das Schlimmste abwenden zu können.. Aber zu spät. Ein Parasit ist entkommen und saugt seinen wehrlosen Opfern das Leben qualvoll aus. Mörderischer Schrecken greift um sich, denn der tödliche Parasit vermehrt sich mit rasender Geschwindigkeit und wird zur bestialischen Gefahr für die gesamte Erde. Der Wissenschaftler hält sich unter schlimmsten Qualen mühselig am Leben. Es muss ihm gelingen, ein Gegenmittel zu finden, sonst kann der grausame Tod nicht mehr aufgehalten werden.

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erik.stein.12

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Bewertung0.0Hassfilm

Braucht ein Film eine Story oder Handlung??? Wenn es nach Parasite geht, dann defintiv nicht!
Dies ist das einzige was man dem Stinker hoch anrechnen muss. Parasite schafft es vollkommen ohne Story oder Zusammenhänge daher zu kommen und zu keiner Sekunde zu unterhalten.
Zu keiner Zeit ist irgendeine Szene in sich logisch oder von Bedeutung, auch gibt es keine Zusammenhängen zwischen einzelnen Szenen oder Dialogen und alle Personen scheinen überflüssig zu sein.
Diese Arschgeburt des 80er-Jahre-Creature-Features soll Effekte von Stan Winston besitzen – gesehen habe ich kaum etwas. Vielleicht hätte ich den Film auch zu Ende schauen sollen… Allerdings hat der Film nach ca. 50 Minuten dann doch allen Ernstes noch versucht so etwas wie eine Handlung loszutreten. Das hat mich zu dieser Zeit wirklich beleidigt. 50 Minuten ergibt nichts einen Sinn, man kann sich wunderbar über die Banalität des Gezeigten aufregen und dann, ganz plötzlich möchte der Scheisser ernsthaft etwas erzählen. Was soll das??? Keine Story wäre besser, als das was ab der Mitte angedeutet wird.

Woher ich das weiss? Ganz einfach. Parasite ist nicht mein erstes Creature-Feature-Rodeo aus den 80ern. Wenn ich einen Typen im Anzug aus einem Lamborghini (Ja! Der Film hat einen echten Lamborghini zu bieten) steigen sehe, der an den selben Orten Stopp macht, wie ein anderer Typ zuvor, der anscheinend der Hauptcharakter ist, welcher ein komisches Gefäss dabei hat und irgendwo und irgendwann und irgenwie ein putziger Blutegel-Parasit zu sehen war, der Film anscheinend in einer postapokalytischen Zukunft spielen soll, DANN weiss ich 100% wohin die Reise/Story geht.

Ich kann mir auf alle Fragen meine Antworten zusammen reimen. Es wäre jedoch nicht zuviel verlangt, wenn dieses Arschloch von Film sich etwas Mühe geben würde und grundsätzliche Dinge erklären würde.

Zu welcher Zeit spielt der Film? Gegenwart oder Zukunft? Wenn Gegenwart, wieso sind so viele Sci-Fi-Elemente verbaut? Wenn Zukunft, wieso sieht alles so nach 80er Jahren aus? Mischform aus Allem.
Wo spielt der Film? Amerika, wo sonst?
Was ist das für ein Parasit? Ein Außerirdischer.
Wie heisst der Hauptcharakter? Egal. Dr. Was Weiss Ich
Was will der Hauptcharakter? Die Menschheit retten und den bösen Konzern zerstören.
Warum ist er auf der Flucht? Ist er überhaupt auf der Flucht? Um seine Forschungen zu Ende zu bringen und sich selbst zu retten.
Was macht eigentlich Demi Moore in dem Film? Gut aussehen.
Wieso macht der Lamborghini futuristische Geräusche? Soll es ein Zukunfts-Fahrzeug sein? Denkt der Film wirklich, dass ein Lamborghini so wenig Wiedererkennungswert hat? Weil er… keine Ahnung. Weil es… cool ist.
Wieso ist alles so runtergekommen in der Zukunft/Gegenwart? Wieso sind irgendwann die Atombomben gefallen, die in einem Nebensatz angesprochen werden? Wegen dem Parasit und dem Konzern.
Wieso akzeptiert niemand mehr Banknoten? Wieso akzeptieren sie Münzen? Sollen es wirklich Silbermünzen sein, wie es in einem Nebensatz erwähnt wird? Ist es eine Tauschgesellschaft? Wieso…?
Weil die Bomben gefallen sind.
Was war das für ein Anfang? Ein ganz toller. Vielleicht war es auch das Ende… ohohohohooo… The Outer Limits…
Was waren das für komische Typen, die die Frau anfangs vergewaltigen wollten? Notgeile.
Was war das für eine komische Frau, die nach der Prügelei ihren Peinigern auf die Beine hilft? Noch notgeiler.
Wieso gibt es Laserknarren, wenn alle anderen normale Pistolen verwenden? Weil es doch in der Zukunft spielt.
Wieos ist er in 3D gedreht? Weil das in „Jaws 3D“ und dritten „Freitag, der 13te“ schon so toll war.

Damit dürften alle Fragen geklärt sein und der Film macht trotzdem keinen Sinn, spart sich deswegen vielleicht auch die hauseigenen Antworten und stinkt einfach weiter vor sich her.

Null Spannung, null Action, null Story, null Zusammenhang, null Effekte, null Unterhaltung, null Punkte.

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erik.stein.12

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das hätte ich auch nicht gedacht! ich liebe monster-trash!!! die dümmsten filme können wirklich noch unterhaltsam sein (siehe: humanoids from the deep oder sharkman), aber dieser cineastische abtreibung... nein danke.

wenn dir das review gut gefallen hat, schau dich doch mal auf meinem blog um. da gibt´s auch immer weider mal was zum lachen...
http://mr-stone-movies.blogspot.de/


Weltensegler

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Yes, Sir. :)


lieber_tee

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Bewertung4.5Uninteressant

Ziemlich käsiges 80er-Jahre C-Picture. Nach einen recht surrealen Beginn mit schroffen 3D-Jahrmarks-Effekten eiert, unter Charles Bands solider aber uninspirierter Regie, der Film in einem unerklärten Wüstenkaff-Endzeitszenario herum, bis in den letzten Minuten endlich das (enttäuschende) Parasitengematsche anfängt. Die Gallone Sprit kostet hier soviel wie der ganze Film (40$), Demi Moore übt noch in ihrer zweiten Rolle und Laser-schiessende Kugelschreiber sollen wohl futuristisch sein... Hohler Schund, da gibt es besseres.

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crab1973

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Bewertung4.0Uninteressant

Das siebte Türchen des ungeheuerlichen Adventskalenders und da jeder momentan über 3D-Filme quatscht, mache ich das natürlich auch. „Parasite 3D“, so der Original Titel ist eine Produktion des berühmt, berüchtigten Charles Band (der darf hier einfach nicht fehlen) und seien wir doch mal ehrlich: Wenn schon 3D, dann doch lieber fiese Parasiten die aus Köpfen und Bäuchen hervorbrechen als schlumpfige Außerirdische.
Die Handlung ist, wen wundert es, schnell erzählt. Ein Wissenschaftler, der in einem Supa Dupa geheimen Labor an Parasiten für das Militär arbeitet, wird versehentlich mit den Biestern infiziert. Er macht die Biege, mit dem letzten Exemplar der zahnbewehrten Würmchen um seine Forschungen zu Ende zu führen und sich selbst zu heilen. Auf seiner Flucht landet er in einem kleinen Wüstenkaff, ständig verfolgt von einem Auftragskiller der Regierung. In diesem Kaff findet er aggressive Dorfrocker, eine alte Schlampe, einen vernarbten Schwarzen und Demi Moore vor.
Um es kurz zu machen: Der Anfang ist grandios. Da wird eine wirklich seltsam surreale Atmosphäre aufgebaut, die 3D Effekte sind gut platziert und ständig poppt dem Zuschauer irgendetwas entgegen. Seien es nun schleimige Würmer, Leute die durch Scheiben fliegen oder ein Rohr, welches gerade jemanden durchbohrt.
Danach verlagert sich die Handlung in das Wüstenkaff und dort gibt es dann soviel Leerlauf wie weite Landschaft. Obwohl Charles Band es schafft auch dort eine gelungene White Trash Atmosphäre zu etablieren. Alles ist irgendwie billig, heruntergekommen und dreckig. Das Örtchen genauso wie seine Einwohner. Schade eigentlich, dass er sowenig Kapital daraus schlägt.
So muss man sich Zuschauer dann auch mit den vielen kleinen Feinheiten und Logikfehlern zufrieden geben, die sich dann auch zuhauf finden lassen. Da gibt es so einiges was nicht erklärt wird und offenbar interessiert sich auch niemand für plausible Antworten, am allerwenigsten der Filmemacher selbst.
So wird, zum Beispiel nie begründet warum die beiden Laborangestellten (Killer und Forscher) Laserpistolen (!) haben, wo die her sind und es auch niemanden weiter wundert, dass sie solche Waffen haben. Es fragt jedenfalls keiner danach. Vielleicht spielt der Film auch gar nicht auf der Erde und ich habe das Wüstenkaff mit Tatooine verwechselt. Wer weiß.
Der Parasit bewegt sich mit der Geschwindigkeit einer Nacktschnecke, es sei denn er ist außerhalb des Bildes, dann scheint er rasend schnelle Ortswechsel vollziehen zu können. Genau umgekehrt verhält es sich mit dem Killer. Der hat zwar einen schmucken Sportwagen, kommt allerdings immer fünf Minuten später als alle anderen an obwohl er gleichzeitig losfährt.
Apropos Sportwagen. Unser Heldenpärchen (Demi und Forscher) scheint es auch nicht zu wundern, was dieser Sportwagen in dem Kaff macht und warum er in der Nähe des Hotelzimmers des Forschers steht. Nach Angaben der Hotelwirtin hat sich, außer dem Forscher, seit Wochen keiner in dem Ort blicken lassen. Aber warum verdächtig werden?
Wo wir gerade bei Demi Moore („Striptease“) sind. Die wusste offenbar damals auch schon nicht wann sie sich in einem Trash Film befindet und spielt ihren Part todernst und völlig ironiefrei.
Dazu passend kommt der Wissenschaftler am Ende einfach so auf die (überhaupt nicht logische) Lösung des ganzen. Seine Forschungen schienen jedenfalls, im gesamten Film in eine ganz andere Richtung zugehen.
Das Finale entschädigt dann mit Blut, Schleim und Ekeleffekten, die sind zwar nicht State of Art aber für eine Produktion dieser Größenordnung ganz okay. An den FX hat übrigens auch Stan Winston mitgearbeitet.
Leider im Mittelteil zuviel Leerlauf, ansonsten ganz okay und immerhin ein 3D Film.
Besser als Charles Bands „Dollman / Demonic Toys“ Blödsinn allemal.

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crab1973

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Dankeschön und wiederhole ich gerne bei Deinem Kommentar. Außerdem korrigiere ich meine Bewertung auch einen halben Punkt nach unten. Im Nachhinein betrachtet, doch ganz schön öde...


lieber_tee

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Leider, hatte ich den als Junge besser in Erinnerung. Nicht jeder schlechte Film ist gleich ein guter Trash-Film, obwohl mir das öfters vorgeworfen wird und ich auch eher einen Hang zum Schund habe. Der ist, wie du schon treffend schreibst, ÖDE.