Der Killerparasit

Parasite (1982),
Laufzeit 85 Minuten, Horrorfilm, Science Fiction-Film

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Der Killerparasit
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mit Demi Moore und Luca Bercovici

Der Wissenschaftler Dr. Paul Dean erschafft im Auftrag der Regierung einen Killerparasiten. Es kommt zum Unfall, bei dem ein Parasit aus seinem Behälter entkommt und sich im Körper des Wissenschaftlers einnistet. Als sich später eine Gang, die sich zuvor schon mit Dean angelegt hat, Zutritt in das Hotelzimmer des Wissenschaftlers verschafft, wird versehentlich ein Parasit freigelassen…


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lieber_tee

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Bewertung4.5Uninteressant

Ziemlich käsiges 80er-Jahre C-Picture. Nach einen recht surrealen Beginn mit schroffen 3D-Jahrmarks-Effekten eiert, unter Charles Bands solider aber uninspirierter Regie, der Film in einem unerklärten Wüstenkaff-Endzeitszenario herum, bis in den letzten Minuten endlich das (enttäuschende) Parasitengematsche anfängt. Die Gallone Sprit kostet hier soviel wie der ganze Film (40$), Demi Moore übt noch in ihrer zweiten Rolle und Laser-schiessende Kugelschreiber sollen wohl futuristisch sein... Hohler Schund, da gibt es besseres.

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crab1973

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Bewertung4.5Uninteressant

Das siebte Türchen des ungeheuerlichen Adventskalenders und da jeder momentan über 3D-Filme quatscht, mache ich das natürlich auch. „Parasite 3D“, so der Original Titel ist eine Produktion des berühmt, berüchtigten Charles Band (der darf hier einfach nicht fehlen) und seien wir doch mal ehrlich: Wenn schon 3D, dann doch lieber fiese Parasiten die aus Köpfen und Bäuchen hervorbrechen als schlumpfige Außerirdische.
Die Handlung ist, wen wundert es, schnell erzählt. Ein Wissenschaftler, der in einem Supa Dupa geheimen Labor an Parasiten für das Militär arbeitet, wird versehentlich mit den Biestern infiziert. Er macht die Biege, mit dem letzten Exemplar der zahnbewehrten Würmchen um seine Forschungen zu Ende zu führen und sich selbst zu heilen. Auf seiner Flucht landet er in einem kleinen Wüstenkaff, ständig verfolgt von einem Auftragskiller der Regierung. In diesem Kaff findet er aggressive Dorfrocker, eine alte Schlampe, einen vernarbten Schwarzen und Demi Moore vor.
Um es kurz zu machen: Der Anfang ist grandios. Da wird eine wirklich seltsam surreale Atmosphäre aufgebaut, die 3D Effekte sind gut platziert und ständig poppt dem Zuschauer irgendetwas entgegen. Seien es nun schleimige Würmer, Leute die durch Scheiben fliegen oder ein Rohr, welches gerade jemanden durchbohrt.
Danach verlagert sich die Handlung in das Wüstenkaff und dort gibt es dann soviel Leerlauf wie weite Landschaft. Obwohl Charles Band es schafft auch dort eine gelungene White Trash Atmosphäre zu etablieren. Alles ist irgendwie billig, heruntergekommen und dreckig. Das Örtchen genauso wie seine Einwohner. Schade eigentlich, dass er sowenig Kapital daraus schlägt.
So muss man sich Zuschauer dann auch mit den vielen kleinen Feinheiten und Logikfehlern zufrieden geben, die sich dann auch zuhauf finden lassen. Da gibt es so einiges was nicht erklärt wird und offenbar interessiert sich auch niemand für plausible Antworten, am allerwenigsten der Filmemacher selbst.
So wird, zum Beispiel nie begründet warum die beiden Laborangestellten (Killer und Forscher) Laserpistolen (!) haben, wo die her sind und es auch niemanden weiter wundert, dass sie solche Waffen haben. Es fragt jedenfalls keiner danach. Vielleicht spielt der Film auch gar nicht auf der Erde und ich habe das Wüstenkaff mit Tatooine verwechselt. Wer weiß.
Der Parasit bewegt sich mit der Geschwindigkeit einer Nacktschnecke, es sei denn er ist außerhalb des Bildes, dann scheint er rasend schnelle Ortswechsel vollziehen zu können. Genau umgekehrt verhält es sich mit dem Killer. Der hat zwar einen schmucken Sportwagen, kommt allerdings immer fünf Minuten später als alle anderen an obwohl er gleichzeitig losfährt.
Apropos Sportwagen. Unser Heldenpärchen (Demi und Forscher) scheint es auch nicht zu wundern, was dieser Sportwagen in dem Kaff macht und warum er in der Nähe des Hotelzimmers des Forschers steht. Nach Angaben der Hotelwirtin hat sich, außer dem Forscher, seit Wochen keiner in dem Ort blicken lassen. Aber warum verdächtig werden?
Wo wir gerade bei Demi Moore („Striptease“) sind. Die wusste offenbar damals auch schon nicht wann sie sich in einem Trash Film befindet und spielt ihren Part todernst und völlig ironiefrei.
Dazu passend kommt der Wissenschaftler am Ende einfach so auf die (überhaupt nicht logische) Lösung des ganzen. Seine Forschungen schienen jedenfalls, im gesamten Film in eine ganz andere Richtung zugehen.
Das Finale entschädigt dann mit Blut, Schleim und Ekeleffekten, die sind zwar nicht State of Art aber für eine Produktion dieser Größenordnung ganz okay. An den FX hat übrigens auch Stan Winston mitgearbeitet.
Leider im Mittelteil zuviel Leerlauf, ansonsten ganz okay und immerhin ein 3D Film.
Besser als Charles Bands „Dollman / Demonic Toys“ Blödsinn allemal.

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crab1973

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Dankeschön und wiederhole ich gerne bei Deinem Kommentar. Außerdem korrigiere ich meine Bewertung auch einen halben Punkt nach unten. Im Nachhinein betrachtet, doch ganz schön öde...


lieber_tee

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Leider, hatte ich den als Junge besser in Erinnerung. Nicht jeder schlechte Film ist gleich ein guter Trash-Film, obwohl mir das öfters vorgeworfen wird und ich auch eher einen Hang zum Schund habe. Der ist, wie du schon treffend schreibst, ÖDE.


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