Der Knochenmann

Der Knochenmann (2009), AT Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 19.02.2009

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7.5
Kritiker
21 Bewertungen
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7.6
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1550 Bewertungen
46 Kommentare
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von Wolfgang Murnberger, mit Josef Hader und Josef Bierbichler

Jetzt ist schon wieder was passiert! Ein Mann namens Horvath ist verschwunden. Die letzten Leasingraten für seinen Wagen sind nicht bezahlt. Unwillig übernimmt Brenner von seinem alten Freund Berti den mickrigen Auftrag, den säumigen Zahler zur Begleichung seiner Schuld zu bewegen oder Horvaths Leasingwagen zurückzubringen, und macht sich auf den langen Weg in die tiefste, schneebedeckte österreichische Provinz. Der führt ihn direkt zum “Löschenkohl”, einer Backhendlstation von legendärem Ruf. Tausende Hühner müssen wöchentlich ihr Leben lassen, um hier, knusprig paniert, bis auf die Knochen abgenagt zu werden. Eine Knochenmehlmaschine zermahlt die Hühnerreste zu Futtermehl für die nächste Hühnergeneration. Ein kannibalischer Kreislauf des Fressens und Gefressenwerdens. Gerade angekommen ist ein kurzer Blick auf den Leasingwagen alles, was Brenner von Horvath zu sehen bekommt. Denn gleich darauf ist das Auto so spurlos verschwunden wie sein Besitzer. Doch Brenners detektivische Fähigkeiten sind auch anderweitig gefragt: Der Sohn des Wirtes will mit seiner Hilfe endlich herausfinden, was mit dem vielen Geld geschieht, das der alte Wirt wöchentlich aus dem Betrieb nimmt. Dabei spielt der kleine “Grenzverkehr” und ähnlich Menschliches eine wichtige Rolle. Brenner kommt dieser zusätzliche Auftrag gerade recht, ist er doch im Be- griff, sich in die fesche Birgit zu verlieben, die Küchenchefin – und Frau des Junior-Chefs. Und verdreht, wie er von Birgit ist, lässt ihn sein Kopf beinahe im Stich. Dass sich ein Menschenknochen unter die Hühnerknochen mischt, bemerkt Brenner fast zu spät. Und während im Saal der Backhendlstation der Maskenball tobt und das ganze Dorf, von Masken geschützt, so richtig die Sau raus lässt, wird im Keller geliebt und gemordet. Einmal mehr erweist sich Berti als Brenners rettender Schutzengel.

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Der Knochenmann

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

Der Knochenmann ist nach "komm, süßer Tod" und "Silentium" die dritte Verfilmung eines Wolf Haas Romans in der Josef Hader in gewohnter Manier die Rolle des Brenners spielt. Der Film hält sich allerdings nur bedingt an die Vorlage, was dem Film aber in keinster Weise schadet.

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doctorgonzo

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Sehr schön.


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

Schon mit den ersten beiden Adaptionen "Komm, süßer Tod" und "Silentium" ist Ausnahmekabarettist Hader eins geworden mit dem herrlich lakonischen, schmähsprühenden Ex-Polizisten Simon Brenner, dieser Ausgeburt des absoluten Antihelden, der an der Seite des übrigen Skurrilitätenkabinetts begleitet von Slapstick, Situationskomik, Satire, Sarkasmus und umwerfenden Dialogen den morbiden Heimatthriller erneut ständig ins Groteske tunkt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Wie in den beiden Vorgängern erwartet die Zuschauer auch hier wieder lankonischster schwarzer Humor, Midlife-Crisis und brutale Morde. Josef Hader wankt als Brenner diesmal noch abwesender durch die Handlung, die sich am Ende fast von selbst auflöst. Das ist nicht ganz so gelungen wie in Silentium, aber immer noch verdammt zeigt wie gut Krimis sein können, wenn die Täterhatz nicht an erster Stelle steht.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Wenn die Knochensäge heiß läuft: Eigentlich sucht der Brenner nur einen Mann, der mit den Abzahlungen für seinen Wagen überfällig ist. Aber erstens findet er den Mann nicht und zweitens bleibt er im Löschenkohl hängen, einem Gasthof in Niederösterreich. Das liegt auch an der feschen Wirtin. Ihr Schwiegervater ist der Wirt vom Löschenkohl und nicht alles, was durch dessen Knochenmühle läuft, gehört auch dahin … “Der Knochenmann” ist großartiges deutschsprachiges Kino, nach dem schwarzhumorigen Roman des Krimischriftstellers Wolf Haas, fantastisch besetzt mit Hader, Bierbichler und vielen anderen. So schrecklich und schrecklich absurd wie das Leben selbst, nichts für schwache Nerven zwar, aber unbedingt sehenswert. (Mehr im Podcast)

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.5Sehenswert

Nach "Komm, süßer Tod" und "Silentium" erblickt mit DER KNOCHENMANN der dritte von Wolf Haas Kultromanen unter der Regie von Wolfgang Murnberger das...

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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7.5Sehenswert

Zwar ist "Der Knochenmann" der relativ unspektakulärste der sechs Brenner-Romane. Doch was heißt das schon? Die Verfilmung ist noch weiter von der Vorlage entfernt als die Vorgänger, und glänzt erneut durch großen bildlichen Witz, brillant-schlampige Dialoge und Charaktere aus Fleisch und Blut. Letzteres ist eine etwas unglückliche Redensart. Von manchen bleibt nämlich auch nicht viel mehr übrig. Oder nicht einmal das.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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9.0Herausragend

Eine Tasse Gulaschsuppe gefällig? In der Backhendlstation "Löschenkohl" schmeckt das Fleisch besonders zart, wie Privatdetektiv Brenner nach einer Kostprobe befindet. Bald darauf beschleicht ihn allerdings ein mulmiges Gefühl, als er in der Küche einen menschlichen Finger entdeckt.
Keine Sorge: Dies ist nicht die Geschichte eines Perversen vom Schlage des Kannibalen von Rothenburg, sondern bereits die dritte ebenso brillante wie sozialkritische Krimi-Groteske des Österreichers Wolfgang Murnberger nach dem gleichnamigen Kultroman von Wolf Haas, gespickt mit lakonischen Dialogen und schwarzem, diabolischem Humor.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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9.0Herausragend

Erfreulich, wie locker Murnberger, Haas und Hader lediglich Motive und einzelne Elemente der literarischen Vorlage übernehmen und daraus etwas vollkommen Neues formen, das trotzdem in jeder Szene, jeder Einstellung den lässig-makaber-morbiden Ösi-Charme der Romane atmet. Familiäre Händel und gebackene Hendl, Kulinarisches und Kannibalistisches, Blut und Schnee, die treibenden Beats der fulminanten Sofa Surfers und Haders immer leicht verkatert und dementsprechend verlangsamt wirkendes Gesicht, Liebe, Triebe und Hiebe – die Mixtur ist krude, gewagt und gelungen. Mit schönen Grüßen an den Quentin, den Joel und den Ethan: Der Knochenmann ist schwerstens kultverdächtig. Oder auch einfach: Leiwand, Oida!

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Kommentare (38) — Film: Der Knochenmann


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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter österreichischer Krimi mit ausgezeichneten Darstellern, skurillen Personen und einiges an schwarzem Humor. Der Film hat was spezielles was mir sehr gefällt, da verzeihe ich gerne den manchmal etwas spannungslosen Verlauf. Auf jeden Fall sehenswert. :)

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RickyRidiculous

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Bewertung7.5Sehenswert

Gute Story, spannend, nur am Ende ein wenig komisch. Was passiert mit dem Kerl im Keller? Ist der schon tot? :D
Und leider mussten wir den Film mit Untertiteln gucken, sonst hätten wir nichts verstanden :D

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OpusEst

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie immer ganz groß von Hader. Leider nicht ganz so lustig wie die beiden Vorgänger, aber immer noch um Längen besser als jeder Tatort. Zumal das grandiose Finale einige Längen und die Vorhersehbarkeit verzeihen lässt.

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littledrummerboy01

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfach mal anders, aber ziemlich gut. "Der Knochenmann" ist völlig skurril und abgedreht, das komplette Ensemble spielt großartig, vor allem - oh Überraschung - Hader, aber getoppt wird alles noch von diesen genialen Dialogen, bzw. davon wie diese mit den Bildern in Verbindung gebracht wurden. Unglaublich cool ist auch die Figur des Brenners an sich, der den Mund scheinbar nur aufmacht, um Sprüche zu reißen, sich sonst aber für's Reden eher zu schade ist. Der Film hat Mut zum ganz bösen Humor, zu einer Kaltschnäuzigkeit, die man so nur selten zu sehen bekommt. Sollte man unbedingt mal einen Blick riskieren.

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derblonde

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Bewertung6.0Ganz gut

Hätte durchaus noch mehr schwarzen Humor vertragen können.

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Andy Dufresne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Blut und Innereien...

Der großartige Josef Hader, der großartigste Josef Bierbichler, die einmalige (sooooo talentierte, so derbe, direkte, sexy ohne Ende seiende (ihre Anziehungskraft beruht (aus meiner Sicht) auf ihrer Andersartigkeit),schöne Frau, gepaart mit ihrer direkten,unmittelbar begehrenswerten Fleischlichkeit, ihrer puren Präsenz) Birgit Minichmayer, der IMMER sehenswerte Stipe Erceg.

Eine Geschichte um Fleisch, um Eifersucht, um Sex, Grauen und Komik, um Nutten, abgetrennte Finger und Wurstküchen.

Wer eine Affinität zu Österreich hat, eine Affinität zu morbiden,differenzierten, ganz eigenen,speziellen Geschichten hat, der wird hier fündig werden.

Ein Dark-Metzgermärchen, eine Mundartfarce, ein Stück (sehr) Spezielles.
Aber immer sehenswert!

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lil.weeze

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Sehr gut!! Und was für dich Minichmayer ist, ist für mich Hierzegger ;)


Andy Dufresne

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Auch eine ganz spezielle Dame, auf jeden Fall! :)


TiH

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr sehr gute Unterhaltung bei der klar wird, dass der österreichische Dialekt wesentlich angenehmer ins Ohr geht als z.b. der bayrische. So ist auch der gesamte Film sehr gut verständlich und sorgt mit der Bergidylle und sehr zwiespältigen Charakteren für viele Lacher. Die handelnden Charaktere bedienen allesamt ein Klischee, werden jedoch zum einen auch überspitzt gespielt und entwickeln sich dennoch weiter bzw. haben fast alle eine zweite, charmante Seite.

"Leider" der erste Brenner den ich gesehen habe, sodass ich mir die ersten beiden Filme ""Komm, süßer Tod" und "Silentium" dann demnächst noch ansehen werde. In der Hoffnung, eben so gut unterhalten zu werden.

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george.taylor

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Der Humor war so gar nicht meins.
Langweilig bis kurz nach der Ohnmacht.
Dabei gibt's doch so tolle Ösi-Filme! -> Funny Games

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ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Und jetzt ist schon wieder was passiert....
Der dritte und bislang letzte Film um den Überlebenskünstler Brenner, den es diesmal in die österreichische Provinz verschlägt. Und zu grossen Teilen hat hier Gültigkeit, was ich auch schon zu den 2 vorherigen Filmen geschrieben habe: Eine sarkastische, tiefschwarze Krimi-Groteske, die ihren unvergleichlichen Charme aus Brenners Teilnahmslosigkeit am Leben und der Fülle an obskuren Charakteren zieht. Wobei man doch zugeben muss, "Der Knochenmann" ist etwas weniger witzig geraten, das Feeling ist diesmal weitaus menschlicher als bei den Vorgängern und das, obwohl man es hier wiedermal mit völlig seltsamen Menschen zu tun hat. Auch der Rest des Settings ist nich weniger Abstrus als sonst: Zuhälter, Prostituierte, Gastwirte die ihre Fleischerei zweckentfremden und einige mehr, die ich aber nicht verraten will...denn der Film hat nen kleinen Twist am Ende, denn ich beim ersten mal Angucken sowas von nicht erwartet hätte!
Also oberflächlich alles beim Alten bei Brenner, eben nur etwas humaner...und warum? Weil Brenner die Liebe findet und mit ihm einige andere Personen im Film. Und wäre diese Liebe nicht, dann hätte Brenner der Fall gar nicht erst interessiert, ja wäre diese Liebe nicht, hätte es gar keinen Fall gegeben...denn die Liebe kann seltsame Formen annehmen.
Somit ist "Der Knochenmann" auch ein klein wenig ein stiller Liebesfilm geworden, der zeigt das die Liebe sich die Menschen sucht und nicht andersherum. Dem Film schadet dies in keiner Sekunde, es gibt ihm eine sehr intime Note und "Der Knochenmann" kann dabei eine erstklassige, völlig realistische Charakterzeichnung vorweisen, sowie exzellente Dialoge, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen.
Die Story ist abermals vorzüglich, tritt diesmal aber fast etwas in den Hintergrund, da erstens keine Geheimnisse um die Vorgänge rund um das Wirtshaus gemacht werden und zweitens, weil eben viel Zeit auf das Zwischenmenschliche verwendet wird. Aber eben dann doch nicht soviel, dass "Der Knochenbrecher" eine grosse Sonderstellung innerhalb der Reihe einnehmen würde, denn die ländliche Idylle sorgt für genug Potential um erneut die Abgründe der Menschen aufzuzeigen.
Das Josef Hader den Brenner ganz toll spielt, habe ich schon erwähnt...hier wird er aber fast von Josef Bierbichler, der den Gastwirt spielt, überboten. Auch die Sofa Surfers steuern wieder einen stimmigen Soundtrack bei....never change a winning team!
Und Gewinner sind die Brenner Filme, alle 3 sind absolut Empfehlenswert!

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heikschn

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Bewertung5.5Geht so

Ich mag den Hader - wirklich. Aber so richtig warm geworden bin ich mit dem Knochenmann nicht. Viel zu behäbig und vorhersehbar läuft die Handlung ab. Und die Aulösung des Ganzen - nicht der Morde - sondern von allen Handlungsdetails drumherum erfolgt so unbefriedigend, dass man sich am Ende fragt, was das ganze soll.
Aus meiner Sicht - ein besserer Tatort. Aber was weiß ich schon? Ich schau ja nicht mal Tatort ...

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freedika

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kalte Knochen, heißer Brenner!

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Sozionaut

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Bewertung5.5Geht so

Der Film hat was, muss ich zugeben. Aber irgendwie hat er bei mir nicht die Kurve gekriegt. Stellenweise langweilige Tatort-Atmosphäre , dann wieder klasse Szenen, schroff, szenisch gekonnt umgesetzt, ... hat dann aber nicht ganz gereicht.

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Johnny_Bravo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch die dritte Brenner-Verfilmung ist wieder eine ausgezeichnete Krimikomödie mit viel Wiener-Schmäh, Skurrilitäten, schrägen Charakteren und einigen schön makaberen Szenen. Neben der Stammbesetzung (Hader, Schwarz) überzeugen vor allem Minichmayr und Bierbichler mit authentischen Darbietungen. Spannungsarmer als "Silentium", dafür aber mit besseren Nebendarstellern und mehr Lachern. Somit fast auf einer Ebene mit "Komm süßer Tod". Einziger Wermutstropfen, der Erzähler ist leider nur noch zu Beginn im Einsatz.

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spanky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn man irgend einem Ausländer den Schmäh erklären müsste, könnte man auch diesen Film zeigen.

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Schlegel

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Brenner macht ja gar nix. Passieren tut trotzdem viel. Bisschen zu viel.

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stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

Kabarettist Josef Hader und Regisseur Wolfgang Murnberger verfilmen mit "Der Knochenmann" nun den dritten Fall von Kommissar Brenner, der wie eh und je die Wiener Schmäh verkörpert wie kein anderer.

"Der Knochenmann" ist ein lakonischer Krimi der mit schwarzen Humor angereichert wurde und stark an "Blood Simple" und "Fargo" von den Coen Brüdern erinnert, aber dass kann bei weitem keine Schwäche sein.

Der dritte Brenner ist sicherlich kein Film für ein schnelllebiges Publikum, aber Freunde von gepflegter Morbidität und Anhänger der ruhigen Erzählform bekommen mit der dritten Brenner- Verfilmung eine gepflegte, urige Krimikomödie der etwas böseren Sorte.

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brigerbaerger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein erster Brenner-Film. Launisch, komisch, absurd, skuril und extrem österreichisch. Der etwas andere Film. Mir hat er gefallen und ich werde mir auch noch die anderen Brenner-Filme anschauen. Dass solltet ihr auch tun...

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dae-su

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Bewertung9.0Herausragend

Tiefschwarzer Humor, bitter, bitterböse und urösterreichisch. Traumhaft!

Ich kenn die Vorgänger nicht, sind aber auf meiner Prioritätenliste gerade sehr weit nach oben gerückt. Josef Hader ist phänomenal, seine lakonische Art, der traurige, undurchschaubare Blick... Neben den vielen herausragenden weiteren Darstellern ist noch der große Josef Bierbichler zu erwähnen, der seinen Charakter mit unheimlicher Präsenz und Präzision verkörpert. Diesen einfachen Mann, der frei von jeglicher Moralvorstellung das Beil schwingt - und doch nur das Beste will für sich. Und in welchem Film wurde das Thema Transsexualität bitte auf so menschliche und charmante Weise behandelt? Ich glaube nie.

Das österreichische Kino der letzten Jahre kann sich sehen lassen: In verschiedensten Genres schaffen es unsere Nachbarn, ihren Filmen eigenen Charakter und Stimmung zu geben. Der Knochenmann kann da als Vorzeigebeispiel gelten.

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moepmoep

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Sehr guter Kommentar! Danke!


daScorp

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Setzt auf das bewährte Erfolgskonzept und den kauzigen Humor von Josef Hader. Wie der Mord aufgeklärt wird ist letztendlich nur noch Nebensache. Großartiges Schauspielensemble, aber die Story reicht nicht ganz an Silentium heran.

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Kill_Diether

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mein erster Wolf Haas/Josef Hader alias Brenner
Thriller. Schauspielerisch, die Figuren, die
Dramaturgie, alles Spitzenklasse.
Nur manchmal, sogar für mich sehr makaber.
Wer sich mit dem Gedanken trägt Vegetarier zu werden,
bekommt hier eine ganz klare Entscheidungshilfe.
Und scheinbar eindeutiges wird wieder in Frage gestellt.
Dazu hat's der Wiener Dialekt auch nicht leichter gemacht.
Ka bissl, aber hämsch glocht hoam ma vuil.

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