Der Knochenmann
Der Knochenmann (2009), AT Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 19.02.2009
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42 Kommentare
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von Wolfgang Murnberger, mit Josef Bierbichler und Birgit Minichmayr
Jetzt ist schon wieder was passiert! Ein Mann namens Horvath ist verschwunden. Die letzten Leasingraten für seinen Wagen sind nicht bezahlt. Unwillig übernimmt Brenner von seinem alten Freund Berti den mickrigen Auftrag, den säumigen Zahler zur Begleichung seiner Schuld zu bewegen oder Horvaths Leasingwagen zurückzubringen, und macht sich auf den langen Weg in die tiefste, schneebedeckte österreichische Provinz. Der führt ihn direkt zum “Löschenkohl”, einer Backhendlstation von legendärem Ruf. Tausende Hühner müssen wöchentlich ihr Leben lassen, um hier, knusprig paniert, bis auf die Knochen abgenagt zu werden. Eine Knochenmehlmaschine zermahlt die Hühnerreste zu Futtermehl für die nächste Hühnergeneration. Ein kannibalischer Kreislauf des Fressens und Gefressenwerdens. Gerade angekommen ist ein kurzer Blick auf den Leasingwagen alles, was Brenner von Horvath zu sehen bekommt. Denn gleich darauf ist das Auto so spurlos verschwunden wie sein Besitzer. Doch Brenners detektivische Fähigkeiten sind auch anderweitig gefragt: Der Sohn des Wirtes will mit seiner Hilfe endlich herausfinden, was mit dem vielen Geld geschieht, das der alte Wirt wöchentlich aus dem Betrieb nimmt. Dabei spielt der kleine “Grenzverkehr” und ähnlich Menschliches eine wichtige Rolle. Brenner kommt dieser zusätzliche Auftrag gerade recht, ist er doch im Be- griff, sich in die fesche Birgit zu verlieben, die Küchenchefin – und Frau des Junior-Chefs. Und verdreht, wie er von Birgit ist, lässt ihn sein Kopf beinahe im Stich. Dass sich ein Menschenknochen unter die Hühnerknochen mischt, bemerkt Brenner fast zu spät. Und während im Saal der Backhendlstation der Maskenball tobt und das ganze Dorf, von Masken geschützt, so richtig die Sau raus lässt, wird im Keller geliebt und gemordet. Einmal mehr erweist sich Berti als Brenners rettender Schutzengel.
Cast & Crew
-
Wolfgang Murnberger
-
Josef Bierbichler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Löschenkohl
-
Birgit Minichmayr
-
Josef Hader
-
Pia Hierzegger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alexandra
-
Helmut Vinaccia
-
Stipe Erceg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ivgeniew
Regie
Schauspieler
-
Ivan Shvedoff
-
Simon Schwarz
-
Dorka Gryllus
-
Christoph Luser
-
Edita Malovcic
-
Wolfgang Murnberger
-
Wolf Haas
-
Josef Hader
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm
- Ort
- Landschaft
- Handlung
- Art House-Film, Auftrag, Berg, Bordell, Drohung, Ehepaar, Eigenbrötler, Erpressung, Familie, Familiengeschichte, Fremder, Gastwirt, Keller, Kellner, Kellnerin, Landleben, Liebe, Maske, Maskenball, Mord, Mörder, Prostituierte, Provinz, Provinzkaff, Roman, Schnee, Sturz, Sturz aus dem Fenster, Suche nach Mörder, Suche nach vermisster Person, Unfall, Verlieben, Versehentlicher Mord, Zuhälter
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart, Spannend, Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Der Knochenmann
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Silentium
Komm, süßer Tod
Fargo
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No Country for Old Men










Kritiken (8) — Film: Der Knochenmann
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenDer Knochenmann ist nach "komm, süßer Tod" und "Silentium" die dritte Verfilmung eines Wolf Haas Romans in der Josef Hader in gewohnter Manier die Rolle des Brenners spielt. Der Film hält sich allerdings nur bedingt an die Vorlage, was dem Film aber in keinster Weise schadet.
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doctorgonzo 2011/06/08 10:05:57
Antwort löschenSehr schön.
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenSchon mit den ersten beiden Adaptionen "Komm, süßer Tod" und "Silentium" ist Ausnahmekabarettist Hader eins geworden mit dem herrlich lakonischen, schmähsprühenden Ex-Polizisten Simon Brenner, dieser Ausgeburt des absoluten Antihelden, der an der Seite des übrigen Skurrilitätenkabinetts begleitet von Slapstick, Situationskomik, Satire, Sarkasmus und umwerfenden Dialogen den morbiden Heimatthriller erneut ständig ins Groteske tunkt.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWie in den beiden Vorgängern erwartet die Zuschauer auch hier wieder lankonischster schwarzer Humor, Midlife-Crisis und brutale Morde. Josef Hader wankt als Brenner diesmal noch abwesender durch die Handlung, die sich am Ende fast von selbst auflöst. Das ist nicht ganz so gelungen wie in Silentium, aber immer noch verdammt zeigt wie gut Krimis sein können, wenn die Täterhatz nicht an erster Stelle steht.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenWenn die Knochensäge heiß läuft: Eigentlich sucht der Brenner nur einen Mann, der mit den Abzahlungen für seinen Wagen überfällig ist. Aber erstens findet er den Mann nicht und zweitens bleibt er im Löschenkohl hängen, einem Gasthof in Niederösterreich. Das liegt auch an der feschen Wirtin. Ihr Schwiegervater ist der Wirt vom Löschenkohl und nicht alles, was durch dessen Knochenmühle läuft, gehört auch dahin … “Der Knochenmann” ist großartiges deutschsprachiges Kino, nach dem schwarzhumorigen Roman des Krimischriftstellers Wolf Haas, fantastisch besetzt mit Hader, Bierbichler und vielen anderen. So schrecklich und schrecklich absurd wie das Leben selbst, nichts für schwache Nerven zwar, aber unbedingt sehenswert. (Mehr im Podcast)
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNach "Komm, süßer Tod" und "Silentium" erblickt mit DER KNOCHENMANN der dritte von Wolf Haas Kultromanen unter der Regie von Wolfgang Murnberger das...
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenZwar ist "Der Knochenmann" der relativ unspektakulärste der sechs Brenner-Romane. Doch was heißt das schon? Die Verfilmung ist noch weiter von der Vorlage entfernt als die Vorgänger, und glänzt erneut durch großen bildlichen Witz, brillant-schlampige Dialoge und Charaktere aus Fleisch und Blut. Letzteres ist eine etwas unglückliche Redensart. Von manchen bleibt nämlich auch nicht viel mehr übrig. Oder nicht einmal das.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenEine Tasse Gulaschsuppe gefällig? In der Backhendlstation "Löschenkohl" schmeckt das Fleisch besonders zart, wie Privatdetektiv Brenner nach einer Kostprobe befindet. Bald darauf beschleicht ihn allerdings ein mulmiges Gefühl, als er in der Küche einen menschlichen Finger entdeckt.
Keine Sorge: Dies ist nicht die Geschichte eines Perversen vom Schlage des Kannibalen von Rothenburg, sondern bereits die dritte ebenso brillante wie sozialkritische Krimi-Groteske des Österreichers Wolfgang Murnberger nach dem gleichnamigen Kultroman von Wolf Haas, gespickt mit lakonischen Dialogen und schwarzem, diabolischem Humor.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenErfreulich, wie locker Murnberger, Haas und Hader lediglich Motive und einzelne Elemente der literarischen Vorlage übernehmen und daraus etwas vollkommen Neues formen, das trotzdem in jeder Szene, jeder Einstellung den lässig-makaber-morbiden Ösi-Charme der Romane atmet. Familiäre Händel und gebackene Hendl, Kulinarisches und Kannibalistisches, Blut und Schnee, die treibenden Beats der fulminanten Sofa Surfers und Haders immer leicht verkatert und dementsprechend verlangsamt wirkendes Gesicht, Liebe, Triebe und Hiebe – die Mixtur ist krude, gewagt und gelungen. Mit schönen Grüßen an den Quentin, den Joel und den Ethan: Der Knochenmann ist schwerstens kultverdächtig. Oder auch einfach: Leiwand, Oida!
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Kommentare (34) — Film: Der Knochenmann
Kommentar schreibenTiH 2011/07/04 00:49:57
Kommentar löschenSehr sehr gute Unterhaltung bei der klar wird, dass der österreichische Dialekt wesentlich angenehmer ins Ohr geht als z.b. der bayrische. So ist auch der gesamte Film sehr gut verständlich und sorgt mit der Bergidylle und sehr zwiespältigen Charakteren für viele Lacher. Die handelnden Charaktere bedienen allesamt ein Klischee, werden jedoch zum einen auch überspitzt gespielt und entwickeln sich dennoch weiter bzw. haben fast alle eine zweite, charmante Seite.
"Leider" der erste Brenner den ich gesehen habe, sodass ich mir die ersten beiden Filme ""Komm, süßer Tod" und "Silentium" dann demnächst noch ansehen werde. In der Hoffnung, eben so gut unterhalten zu werden.
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george.taylor 2011/06/07 10:02:57
Kommentar löschenDer Humor war so gar nicht meins.
Langweilig bis kurz nach der Ohnmacht.
Dabei gibt's doch so tolle Ösi-Filme! -> Funny Games
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ElMagico 2011/06/05 18:47:31
Kommentar löschenUnd jetzt ist schon wieder was passiert....
Der dritte und bislang letzte Film um den Überlebenskünstler Brenner, den es diesmal in die österreichische Provinz verschlägt. Und zu grossen Teilen hat hier Gültigkeit, was ich auch schon zu den 2 vorherigen Filmen geschrieben habe: Eine sarkastische, tiefschwarze Krimi-Groteske, die ihren unvergleichlichen Charme aus Brenners Teilnahmslosigkeit am Leben und der Fülle an obskuren Charakteren zieht. Wobei man doch zugeben muss, "Der Knochenmann" ist etwas weniger witzig geraten, das Feeling ist diesmal weitaus menschlicher als bei den Vorgängern und das, obwohl man es hier wiedermal mit völlig seltsamen Menschen zu tun hat. Auch der Rest des Settings ist nich weniger Abstrus als sonst: Zuhälter, Prostituierte, Gastwirte die ihre Fleischerei zweckentfremden und einige mehr, die ich aber nicht verraten will...denn der Film hat nen kleinen Twist am Ende, denn ich beim ersten mal Angucken sowas von nicht erwartet hätte!
Also oberflächlich alles beim Alten bei Brenner, eben nur etwas humaner...und warum? Weil Brenner die Liebe findet und mit ihm einige andere Personen im Film. Und wäre diese Liebe nicht, dann hätte Brenner der Fall gar nicht erst interessiert, ja wäre diese Liebe nicht, hätte es gar keinen Fall gegeben...denn die Liebe kann seltsame Formen annehmen.
Somit ist "Der Knochenmann" auch ein klein wenig ein stiller Liebesfilm geworden, der zeigt das die Liebe sich die Menschen sucht und nicht andersherum. Dem Film schadet dies in keiner Sekunde, es gibt ihm eine sehr intime Note und "Der Knochenmann" kann dabei eine erstklassige, völlig realistische Charakterzeichnung vorweisen, sowie exzellente Dialoge, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen.
Die Story ist abermals vorzüglich, tritt diesmal aber fast etwas in den Hintergrund, da erstens keine Geheimnisse um die Vorgänge rund um das Wirtshaus gemacht werden und zweitens, weil eben viel Zeit auf das Zwischenmenschliche verwendet wird. Aber eben dann doch nicht soviel, dass "Der Knochenbrecher" eine grosse Sonderstellung innerhalb der Reihe einnehmen würde, denn die ländliche Idylle sorgt für genug Potential um erneut die Abgründe der Menschen aufzuzeigen.
Das Josef Hader den Brenner ganz toll spielt, habe ich schon erwähnt...hier wird er aber fast von Josef Bierbichler, der den Gastwirt spielt, überboten. Auch die Sofa Surfers steuern wieder einen stimmigen Soundtrack bei....never change a winning team!
Und Gewinner sind die Brenner Filme, alle 3 sind absolut Empfehlenswert!
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Joe Gillis 2011/06/06 00:33:01
Antwort löschenIch freu mich drauf…
ElMagico 2011/06/06 00:56:43
Antwort löschen...und ich hätt gern nen 4. ;)
heikschn 2011/03/27 23:57:13
Kommentar löschenIch mag den Hader - wirklich. Aber so richtig warm geworden bin ich mit dem Knochenmann nicht. Viel zu behäbig und vorhersehbar läuft die Handlung ab. Und die Aulösung des Ganzen - nicht der Morde - sondern von allen Handlungsdetails drumherum erfolgt so unbefriedigend, dass man sich am Ende fragt, was das ganze soll.
Aus meiner Sicht - ein besserer Tatort. Aber was weiß ich schon? Ich schau ja nicht mal Tatort ...
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freedika 2011/03/19 12:41:27
Kommentar löschenKalte Knochen, heißer Brenner!
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Sozionaut 2011/01/30 20:53:38
Kommentar löschenDer Film hat was, muss ich zugeben. Aber irgendwie hat er bei mir nicht die Kurve gekriegt. Stellenweise langweilige Tatort-Atmosphäre , dann wieder klasse Szenen, schroff, szenisch gekonnt umgesetzt, ... hat dann aber nicht ganz gereicht.
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Johnny_Bravo 2011/01/04 22:00:46
Kommentar löschenAuch die dritte Brenner-Verfilmung ist wieder eine ausgezeichnete Krimikomödie mit viel Wiener-Schmäh, Skurrilitäten, schrägen Charakteren und einigen schön makaberen Szenen. Neben der Stammbesetzung (Hader, Schwarz) überzeugen vor allem Minichmayr und Bierbichler mit authentischen Darbietungen. Spannungsarmer als "Silentium", dafür aber mit besseren Nebendarstellern und mehr Lachern. Somit fast auf einer Ebene mit "Komm süßer Tod". Einziger Wermutstropfen, der Erzähler ist leider nur noch zu Beginn im Einsatz.
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alanger 2010/10/16 23:51:02
Kommentar löschenganz groß.
allerdings hätte ich ohne "deutsch für hörgeschädigte" nur ca. 30 prozent verstanden.
dafür kam ich in den genuss von angaben wie "leise, romantische musik", "krähenkrächtzen". watt solls, finster und lebensprall, aber der appetit auf backhendl und gulaschsuppe ist mir gründlich vergangen.
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Weltensegler 2010/10/17 00:38:55
Antwort löschenDer 2. Satz amüsiert mich immer wieder. xD Kommt von das, hättst net so viel laute Musik gehorcht. ^^ Ich merk mir den mal vor, Trailer schaut net so schlecht aus.
Kris 2010/10/17 11:00:08
Antwort löschenIch hätte mir damals im Kino auch Untertitel gewünscht!
regiseurin 2010/10/17 17:32:43
Antwort löschenMmh daweil is Backhendl soooo lecker ^^
"Der Fall des Lemming" hab ich ghört soll auch so sein den muss ich ma noch anschaun aba den empfehl ich dia auf jeden Fall den Roland Dürringer is ein Klassiker im wienerischem Kabarett
alanger 2010/10/17 18:04:01
Antwort löschendanke.
mit einer gewissen karenzzeit werd ich auch wieder backhendl essen ;)
Alle 6 Antworten zeigen
Filmsuechtiger 2010/10/18 15:14:43
Antwort löschenWieso hast du eigentlich mit Teil III angefangen? Zumindest bleibt dir die Vorfreude auf den Erstling, der, wie so oft, der Beste ist.
alanger 2010/10/18 15:27:17
Antwort löschenich hab den bei einem mp-gewinnspiel gewonnen. so kams. aber ich hatte ja gelesen das man die anderen teile nicht zwingend vorher gesehen haben muß.
spanky 2010/06/11 14:01:24
Kommentar löschenWenn man irgend einem Ausländer den Schmäh erklären müsste, könnte man auch diesen Film zeigen.
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Schlegel 2010/05/22 23:40:37
Kommentar löschenDer Brenner macht ja gar nix. Passieren tut trotzdem viel. Bisschen zu viel.
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stuforcedyou 2010/05/21 10:42:43
Kommentar löschenKabarettist Josef Hader und Regisseur Wolfgang Murnberger verfilmen mit "Der Knochenmann" nun den dritten Fall von Kommissar Brenner, der wie eh und je die Wiener Schmäh verkörpert wie kein anderer.
"Der Knochenmann" ist ein lakonischer Krimi der mit schwarzen Humor angereichert wurde und stark an "Blood Simple" und "Fargo" von den Coen Brüdern erinnert, aber dass kann bei weitem keine Schwäche sein.
Der dritte Brenner ist sicherlich kein Film für ein schnelllebiges Publikum, aber Freunde von gepflegter Morbidität und Anhänger der ruhigen Erzählform bekommen mit der dritten Brenner- Verfilmung eine gepflegte, urige Krimikomödie der etwas böseren Sorte.
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brigerbaerger 2010/05/02 00:33:39
Kommentar löschenMein erster Brenner-Film. Launisch, komisch, absurd, skuril und extrem österreichisch. Der etwas andere Film. Mir hat er gefallen und ich werde mir auch noch die anderen Brenner-Filme anschauen. Dass solltet ihr auch tun...
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dae-su 2010/03/12 13:54:08
Kommentar löschenTiefschwarzer Humor, bitter, bitterböse und urösterreichisch. Traumhaft!
Ich kenn die Vorgänger nicht, sind aber auf meiner Prioritätenliste gerade sehr weit nach oben gerückt. Josef Hader ist phänomenal, seine lakonische Art, der traurige, undurchschaubare Blick... Neben den vielen herausragenden weiteren Darstellern ist noch der große Josef Bierbichler zu erwähnen, der seinen Charakter mit unheimlicher Präsenz und Präzision verkörpert. Diesen einfachen Mann, der frei von jeglicher Moralvorstellung das Beil schwingt - und doch nur das Beste will für sich. Und in welchem Film wurde das Thema Transsexualität bitte auf so menschliche und charmante Weise behandelt? Ich glaube nie.
Das österreichische Kino der letzten Jahre kann sich sehen lassen: In verschiedensten Genres schaffen es unsere Nachbarn, ihren Filmen eigenen Charakter und Stimmung zu geben. Der Knochenmann kann da als Vorzeigebeispiel gelten.
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moepmoep 2010/03/12 14:14:26
Antwort löschenSehr guter Kommentar! Danke!
daScorp 2010/03/10 05:24:12
Kommentar löschenSetzt auf das bewährte Erfolgskonzept und den kauzigen Humor von Josef Hader. Wie der Mord aufgeklärt wird ist letztendlich nur noch Nebensache. Großartiges Schauspielensemble, aber die Story reicht nicht ganz an Silentium heran.
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Kill_Diether 2009/12/07 18:59:02
Kommentar löschenMein erster Wolf Haas/Josef Hader alias Brenner
Thriller. Schauspielerisch, die Figuren, die
Dramaturgie, alles Spitzenklasse.
Nur manchmal, sogar für mich sehr makaber.
Wer sich mit dem Gedanken trägt Vegetarier zu werden,
bekommt hier eine ganz klare Entscheidungshilfe.
Und scheinbar eindeutiges wird wieder in Frage gestellt.
Dazu hat's der Wiener Dialekt auch nicht leichter gemacht.
Ka bissl, aber hämsch glocht hoam ma vuil.
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AverageJoe 2009/11/22 01:08:23
Kommentar löschenGrmbl...nachdem ich mich so lang auf den Film gefreut hab nun so eine herbe Enttäuschung.
Die Handlung ist nicht nur lahm und ziemlich egal sondern hat vor allem kaum noch was mit dem Buch zu tun. Was zur Hölle hat Haas/Hader/Murnberger hier nur geritten? Es hat doch sonst so gut funktioniert.
Knochenmühle hin oder her, die "Boshaftigkeit" und der schwarze Humor - und damit der Charme - der Vorgänger als auch der Vorlage fehlen einfach.
Somit bleibt nur wenig mehr als das lang erwartete Wiedersehen mit einem alten Bekannten, der zwar leider nicht in Topform ist, über den man sich aber trotzdem freut. Irgendwie.
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dbeutner 2009/11/16 13:25:25
Kommentar löschenInsbesondere den Kommentar von "mar (-ion-)" finde ich mal etwas treffender als die meisten anderen. Hader ist großartig, völlig, aber der Rest des Ensembles ist doch eher auf Fernsehunterhaltungsniveau - nicht schlecht, aber weit weg von großem Kino. Ebenso ist die Story, naja, irgendwie zu viele kleine Fäden spinnend, ohne dabei wirklich zu etwas gutem Großen beitragend.
Dennoch: Es war mein "erster Brenner", die anderen werden folgen - Hader und seine Figur sind so unglaublich trocken, dass es meinen Humor einfach unmittelbar im Herzen trifft.
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beauman 2009/11/02 21:54:09
Kommentar löschenBrenner ganz große Unterhaltung, logisch. Was ich an dem
Film so schön fand, war das Profil vom Mörder, so herrlich
nachvollziehbar...
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annaberlin 2009/10/26 18:15:08
Kommentar löschenIch war schon ziemlich enttäuscht, nachdem ich sehr hohe Erwartungen hatte. Der Knochenmann wartet zwar mit hervorragenden Darstellern auf (Josef Bierbichler und Birgit Minichmayr!), aber die Krimihandlung an sich war für meinen Geschmack ziemlich fade. Noch dazu ein Endteil, der sich viel zu lange hinzog. 30 Minuten weniger hätten es auch getan.
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Ira Luporum 2009/10/22 23:33:50
Kommentar löschenNicht nur, dass die Story langweilig und erwezungen ist und den Fantasien eines versauten Traditionalisten entspringt, der nur so mit Klischees um sich wirft, nein, es muss auch unbedingt noch so undeutlich gesprochen werden, dass man vom gesamten Film vielleicht 10 % maximal mitbekommt. Der Film war bei mir mit ner Vorhersage von 9.0. So kann man sich irren >.<
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janissl 2009/12/04 03:28:03
Antwort löschenWenn du es nicht verstehst, schalt die Untertitel ein! Weil wenn man von einem Film nur 10% mitbekommt kann man ihn nicht wirklich bewerten, oder?