Der König und Ich

The King and I (1956), US
Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Drama, Musikfilm, Kinostart 08.10.1956

5.0 Kritiker
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Der König und Ich - Bild 20254
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von Walter Lang, mit Deborah Kerr und Yul Brynner

Musical-Version des Films Anna und der König von Siam aus dem Jahr 1946 mit Yul Brynner als König von Siam: Dieser Film erzählt die faszinierende Geschichte der jungen englischen Witwe Anna Leonowens und dem König von Siam. Die beiden sind so verschieden, wie man es nur sein kann. Sie ist eine kultivierte Lehrerin und er ein ungehobelter Klotz, der Frauen nicht als ebenbürtig ansieht. Anna will und kann das nicht akzeptieren und widersetzt sich permanent seinen Anordnungen. Diese Tatsache macht ihre Aufgabe, die königlichen Kinder zu unterrichten, natürlich nicht immer ganz einfach.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Der König und Ich

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Als damals noch völlig unbekannter Darsteller lässt er sich für die Musical-Rolle des Königs von Siam eine Glatze scheren. Sie wird im Anschluss an die Broadway-Premiere am 29. März 1951 zu Yul Brynners Markenzeichen; und er zu einem der gefragtesten Hollywood-Akteure seiner Zeit. Fünf Jahre später dreht Walter Lang "The King And I" in CinemaScope und Brynner gibt abermals den berühmten Part. An seiner Seite steht Deborah Kerr, die als englische Offizierswitwe Anna Leonowens anno 1862 mit ihrem Sohnemann Louis (Rex Thompson) im Hafen von Bangkok eintrifft. Die neue Hauslehrerin soll des Königs Kinder unterrichten. Alle Warnungen des unwirschen Empfangskomitees in Person von Premierminister Kralahome (Martin Benson) in den Wind schlagend, macht die couragierte Lady von Beginn an keinen Hehl daraus, dass sie den despotischen, der Vielweiberei frönenden Herrscher in ihren Erziehungsauftrag einschließen wird.

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Kommentare (2) — Film: Der König und Ich

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Danisachan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Ich muss jedoch warnen, dass alles was ich jetzt schreibe sich ausschließlich auf die englische Originalfassung beschränkt und nicht auf die deutsche Übersetzung - die ich nett gesagt, "grausam" finde. Nun, einen kleinen Film zu würdigen der esmeiner Meinung nach verdient, fast als Englische Klassik bezeichnet werden kann.
Wer ein gewisses blindes Auge gegenüber kulturellen Fehlern mitbringt (man schien nicht zu wissen, dass man in Siam kein Schottenmuster trug) und auf Romantik steht, kann hier durchaus unterhalten werden. Die story ist denkbar simpel: Die schöne englische, verwitwete Leherin Anna kommt nach Siam um die vielen Kinder des Königs zu unterrichten und legt sich bei jeder Gelegenheit mit dem hitzköpfigen König an, der es ganz und gar nicht gewohnt ist von einer Frau herumkommandiert zu werden. Es kommt wie es kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander trotz aller kulturellen Unterschiede.
Trotz aller Klischees glänzt der Film für mich besonders durch die schauspielerische Leistung der Anna (Deborah Kerr) und des Königs (Yul Brynner), die es schaffen eine Spannung zwischen sich aufzubauen die fast real spürbar ist. Obwohl es nicht einmal zu einem einzigen Kuss zwischen den beiden kommt, ist es bei weitem das beeindruckenste was ich seit langer Zeit gesehen habe, besonders in der berühmten Tanzszene zwischen den beiden. Ein englischer Freund von mir hat es mal so ausgedrückt: "They didn't need to have sex. It was all in that dance and that one glance they shared." Ich kann da nur zustimmen.
Auf die Mentalität, mit dem der Film zu der Zeit gedreht wurde, muss man sich allerdings einstellen, deren Message auch so klingen könnte: Gebildete, englische Lehrerin kommt in barbarisches, unterbelichtetes Land und bringt dem König erst mal Manieren bei. So kann man den leider Film auch verstehen. Man kann es Thailand (was früher Siam war) darum nicht verübeln, dass der Film noch heute bei ihnen verboten ist. Der wirkliche König Monkhut war kein Idiot wie im Film sondern in der Tat ein gebildeter und sehr kluger Mann. Es ist auch bewiesen dass die echte Anna Leonowens (auf deren Tagebuch der Film aufbaut) nicht wirklich die Wahrheit über ihre Beziehung schrieb, sie in der Tat wohl niemals wirklich Kontakt zueinander gehabt hatten, was das Argument Thailands damit noch verstärkt.
Wer all das Kolonialdenken ausschalten kann, hat einen sehr unterhaltsamen Film vor sich. Ich für meinen Teil habe einfach nur die Komik genossen die Yul Brynner dem König einhauchte, wo man doch so ganz anderes von "Anna und der König" gewohnt war.

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Zuri

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein schönes Musical!

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