Der Körper meines Feindes
Le Corps de mon ennemi (1976), FR Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 27.01.1977
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
23 Bewertungen
3 Kommentare
Keine
von Henri Verneuil, mit Jean-Paul Belmondo und Bernard Blier
Sieben Jahre hat François Leclercq hinter Gittern verbracht – unschuldig verurteilt für zwei Morde, die ein anderer begangen hat. Leclercq, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt, war durch seine Beziehung mit Gilberte Liégeard, der Tochter des mächtigen Industriebosses Jean-Baptiste Liégeard, in reiche Unternehmerkreise gelangt und hier das Opfer einer Intrige geworden. Als er endlich entlassen wird, kennt er nur einen Gedanken: Rache. Man will ihn bestechen, damit er die Stadt verlässt, doch Leclercq geht darauf nicht ein, sondern taucht in den Untergrund ab. Dort nimmt er die Spur der wahren Täter auf. Doch die führt direkt zu Gilbertes Familie.
Cast & Crew
-
Henri Verneuil
-
Jean-Paul Belmondo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) François Leclercq
-
Bernard Blier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean-Baptiste Liégeard
-
Marie-France Pisier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gilberte Liégeard
-
Charles Gérard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Taxifahrer
-
Daniel Ivernel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Victor Verbruck
-
Claude Brosset
Regie
Schauspieler
-
Nicole Garcia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hélène Mauve
-
Henri Verneuil
-
Félicien Marceau
- Genre
- Drama

















Kritiken (1) — Film: Der Körper meines Feindes
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDie sechste Zusammenarbeit des Traumpaars Belmondo/Verneuil ist leider nicht die beste. Die verschachtelte Erzählung des recht matten Sozialdramas leidet unter dem Kunstgriff, die Hauptfigur auch in Rückblenden immer gleich alt aussehen zu lassen (weil er sich so an sich "erinnert") und an den zahlreichen, so überflüssigen wie mitunter fremdschämigen inneren Monologen Belmondos, an denen sich an einer Stelle urplötzlich eine andere Figur auch noch kurz beteiligt. Die interessante, weil ambivalente Figur des Leclerq gibt Belmondo immerhin Raum für die Darstellung eines in seinem Hass fast unerträglichen Menschen, der in dem naiven Glauben ist, das verachtete Establishment von innen aushöhlen zu können. Doch am Ende ist Belmondo doch wieder Bebel, der Windhund und Tausendsassa, dem alle Frauen zu Füssen liegen und für den gar die Zufallsbekanntschaft mit einem blutjungen Mädchen eine sonnige Zukunft bedeutet. Das verrät den als desillusioniertes Gesellschaftsbild angelegten Film an eine handelsübliche Krimiposse.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (2) — Film: Der Körper meines Feindes
Kommentar schreibenschwarzeserie 2011/06/02 02:38:08
Kommentar löschenUngewöhnlich leise und zurückhaltend für einen Belmondo- Film inszeniert, die Geschichte einer ausgeklügelten Rache- ausnahmsweise ohne die übliche Belmondo- Action, absolut sehenswert.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
McAlloon 2008/02/03 16:25:34
Kommentar löschenDurch seine in Rückblenden zersetzte Handlung und den zynischen Grundton des Drehbuchs sicherlich nicht leicht konsumierbar. Trotzdem packend inszeniert und gespielt.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten