Film ist untere Mittelklasse. Die Synchro ist schlecht vom B-Studio synchronisiert teilweise mit Stimmen die gar nicht passen. Wer auf Serienkillerfilme - hier aus der Sicht des Täters - steht kann ihn sich trotzdem angucken. Gibt auch schlechtere Filme.
Der Film insgesamt doch etwas zu zäh. Verliert nach nettem Beginn an Fahrt und ist irgendwo im Durchschnitt anzusiedeln. Die Kameraführung des Streifens ist gut gemacht, die schauspielerische Leistung geht auch in Ordnung. Man kann ihn anschauen, muss es aber nicht, aber sicher sieht man ihn sich kein zweites mal an.
SPOILER:
Verquast-religiöses Serienkiller-Drama aus den katholischen Un-Tiefen Mexikos.
„Der Kreuzmörder“ versucht einen, durch Missbrauch und religiösen Fanatismus, traumatisierten Mörder als fehlgeleitetes, gesellschaftliches Opfer zu psychologisieren. Das füllt dann auch die Haupzeit des Films aus und ist überzeugend vom Hauptdarsteller gespielt. In Bildern, die zu oft nach dem üblichen US-Thriller-Kino schielen (düstere, regennasse Sieben-Stimmung, ein bisschen Folter-Terror), wird eine langweilig-vorhersehbar-pathetische Geschichte um Schuld und Sühne vorgetragen, in dem die Figuren (der blasse Polizei-Antagonist, der perverse Priester, die Über-Mama) wie Karikaturen ihrer selbst wirken und so etwas wie Anteilnahme heuchlerisch wirkt.
Der Kreuzmörder - Kritik
MX 2012 Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Thriller
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Kommentare (3) — Film: Der Kreuzmörder
Spacy Sun, 01 Jul 2012 16:06:53 -0000
Kommentar löschenFilm ist untere Mittelklasse. Die Synchro ist schlecht vom B-Studio synchronisiert teilweise mit Stimmen die gar nicht passen. Wer auf Serienkillerfilme - hier aus der Sicht des Täters - steht kann ihn sich trotzdem angucken. Gibt auch schlechtere Filme.
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DonMunich Mon, 25 Jun 2012 06:17:17 -0000
Kommentar löschenDer Film insgesamt doch etwas zu zäh. Verliert nach nettem Beginn an Fahrt und ist irgendwo im Durchschnitt anzusiedeln. Die Kameraführung des Streifens ist gut gemacht, die schauspielerische Leistung geht auch in Ordnung. Man kann ihn anschauen, muss es aber nicht, aber sicher sieht man ihn sich kein zweites mal an.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lieber_tee Wed, 06 Jun 2012 20:14:24 -0000
Kommentar löschenSPOILER:
Verquast-religiöses Serienkiller-Drama aus den katholischen Un-Tiefen Mexikos.
„Der Kreuzmörder“ versucht einen, durch Missbrauch und religiösen Fanatismus, traumatisierten Mörder als fehlgeleitetes, gesellschaftliches Opfer zu psychologisieren. Das füllt dann auch die Haupzeit des Films aus und ist überzeugend vom Hauptdarsteller gespielt. In Bildern, die zu oft nach dem üblichen US-Thriller-Kino schielen (düstere, regennasse Sieben-Stimmung, ein bisschen Folter-Terror), wird eine langweilig-vorhersehbar-pathetische Geschichte um Schuld und Sühne vorgetragen, in dem die Figuren (der blasse Polizei-Antagonist, der perverse Priester, die Über-Mama) wie Karikaturen ihrer selbst wirken und so etwas wie Anteilnahme heuchlerisch wirkt.
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