Der Kuß vor dem Tode

A Kiss Before Dying (1991), GB/US
Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 20.06.1991

admin edit edit group memberships sweep cache
5.0 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9 Community
49 Bewertungen
6 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von James Dearden, mit James Russo und Diane Ladd

Jonathan Corliss will um jeden Preis in die “Bessere Gesellschaft”, dafür ist ihm jedes Mittel recht. Der einfachste Weg: Einheiraten. Doch die von ihm auserwählte Großindustriellen-Tochter Dory Carlsson durchkreuzt seine Pläne – und muss dafür sterben. Jonathan sieht aber nicht ein, sein Vorhaben aufzugeben und macht sich an Dorys Zwillingsschwester Ellen heran, mit Erfolg. Ellen kommt jedoch nicht über den noch immer ungeklärten Tod ihrer Schwester hinweg. Jedes mal, wenn sie glaubt, eine Spur zu haben, kommen die Informanten auf seltsame Weise ums Leben. Bis sie eines Tages Jonathans düsteres Geheimnis aufdeckt – es kommt zum Kampf um Leben und Tod.


Cast & Crew


Kommentare (6) — Film: Der Kuß vor dem Tode

Kommentar schreiben
Sortierung

goddess.pain

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Ich habe die Romanvorlage (zum Glück?) nicht gelesen, aber: Wieso so einen Schrott auch noch verfilmen??

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviefilter

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Solide, ist das Wort, was hier am besten paßt. Dillions Argumentation für seine Taten finde ich für 1990 schon verstaubt...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Schon der Roman von Ira Levin war hanebüchen und völlig daneben, voller Ungereimtheiten und absolut spannungsfrei, von der moralischen Warte aus betrachtet eher fragwürdig. Es war vielleicht in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Markt für so eine Geschichte vorhanden: sozialer Aufstieg durch mehrere Morde und Robert Wagner war damals als Frauenmörder wirklich klasse, aber wieso James Dearden den jetzt nochmals verfilmt hat, weiß der Himmel. Matt Dillon spielt den Sozialkiller emotions- und lustlos. Nur ganz kurz wird die Spannung zwischen ihm und der einen noch lebenden Carlsson-Tochter mal erahnbar, versinkt aber schon bald in unlogischen Situationen, die wohl für Überraschung sorgen sollten. Selbst der große Max von Sydow als Großunternehmer Thor Carlsson wirkt wie eine aufgezogene Marionette: stocksteif, ein lebender Untoter. Besonders das sich entscheidend ändernde Verhalten der einen noch lebenden Zwillingsschwester (farblos Sean Young) löst Kopfschütteln aus. Und bei dem Schluss kann man höchstens noch über den Güterzug als Mörder, der die Aufschrift Carlsson trägt schmunzeln. Ein Remake, das die Welt nicht braucht. K.V.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

goddess.pain

Antwort löschen

Dieser Scheißfilm verdient gar nicht so einen langen Kommentar! ;D


Darbon

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ein Hitchcock-Touch wird diesem Thriller von Pressebücklingen unterstellt, weil es bei aller Stümperei zwei schicke Studioaufnahmen vor angemaltem Himmel gibt: Während der Vorspann endet, schubst Matt Dillon seine Schulterpolstersakko-Braut vor jener Kulisse in den Tod und ebenda behauptet später deren Zwilling Sean Young, der Sturz sei kein Selbstmord gewesen. Sean Young schaut dann später - im Holzfällersakko - Hitchs "Vertigo".

Um 1990 entsteht das Remake eines auf Ira Levin basierenden 50er-Jahre-Thrillers. Sean Young inspiriert hier Mark Gatiss als Putzfrau in der BBC-Serie "League of Gentlemen", wenn sie den Modemüll der 80er-90er präsentiert. Über Diane Ladd als Matt Dillons Mutter legen wir deren giftgrünes Sakko des Schweigens.

Die mäßig spannende Krimivorlage um einen Emporkömmling, dessen Weg Leichen pflastern, ist trotz aparter Auftritte begabter Stars in jeder neuen Szene lächerlich, denn James Dearden, der Glenn Close mit Löwenminipli in Adrian Lynes "verhängnisvoller Affäre" ein Karnickel töten ließ, hat einen wichtigen Satz François Truffauts aus dem Jahr 1970 überhört: "Wenn sich ein Film der Mode anpaßt, ist er später lächerlich".

Also: Schaudern über Frisuren, Klamotten, Dialoge (im Original ist La Young "tired", in der Synchro unaussprechlich "groggy") - und nebenher einem soliden Dominosteinkrimi folgen. Dass der billig ist, verrät bereits der Vorspann, der die Beteiligten in güldenen Lettern anpreist.

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

patcharisma

Antwort löschen

Schön, wieder mal was von Dir zu lesen, Darbon! ;-)


Filmkenner77

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Sehr guter Thriller. Spannend und solide umgesetzt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dAShEIKO

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Absolut spannend inszenierter Thriller in Hitchcock machart.
Einer der Besten Filme mit Matt Dilon.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch