Der Leopard

Il Gattopardo (1963), FR/IT Laufzeit 183 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 08.11.1963

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8.0
Kritiker
17 Bewertungen
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7.2
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493 Bewertungen
15 Kommentare
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von Luchino Visconti, mit Burt Lancaster und Claudia Cardinale

Zur Zeit der Einigungsbestrebungen Garibaldis in Italien um die Mitte des 19. Jahrhunderts: Ein alter Fürst arrangiert sich oberflächlich mit den aufstrebenden bürgerlich-liberalen Kräften, indem er seinen Neffen mit der Tochter des opportunistischen Bürgermeisters verheiratet. Gleichzeitig aber verweigert er seine Mitarbeit am neuen Königreich Italien. Bei einem Ball begegnen sich schließlich alte und neue Gesellschaft zu einem grandiosen Totentanz. Ein bewegendes historisches und gesellschaftliches Panoramabild von faszinierender Schönheit und analytischer Schärfe. Viscontis Sympathie gilt der überlebten Herrschaftsschicht, die dem Volk nähersteht als die bürgerlichen Emporkömmlinge, die für ihn eine direkte Verbindungslinie zum Mussolini-Faschismus darstellen. Dieser Dialektik entsprechend bewegt sich der Stil des Films zwischen blühender Pracht und morbidem Glanz.

Hintergrund & Infos zu Der Leopard
Der Leopard basiert auf dem Roman ‘Der Gattopard’ des früh verstorbenen Adligen Giuseppe Tomasi di Lampedusa. Dieser verarbeitete in der Geschichte um den alternden italienischen Fürsten Salina seine eigene Familienhistorie, was dem warmen, liebevollen Ton des Buches anzumerken ist.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Der Leopard

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

Das Meisterwerk von Luchino Visconti besticht einerseits durch die opulente Ausstattung, die durch die ruhige Kameraarbeit von Giuseppe Rotunno («The Adventures of Baron Munchausen») prächtig in Szene gesetzt wird. Andererseits begeistert «Il gattopardo» aber vor allem durch die präzise und unaufgeregte Analyse der Revolution.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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8.0Ausgezeichnet

DER LEOPARD ist perfektes Kino, welches perfekt in Szene gesetzt wurde (die Ballszene in Martin Scorseses Film ZEIT DER UNSCHULD ist eine Hommage an die unvergessliche Ballszene in Viscontis Film) und auch mit ebenso toller Besetzung auftrumpft.

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Kommentare (12) — Film: Der Leopard


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*frenzy_punk<3

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Bewertung5.5Geht so

„Il Gattopardo“, ruhige Romanze, der ein wenig die Struktur und Würze fehlt.

Luchino Visconti und seine Co-Autoren schufen hier einen Film, der zumindest stark an Dialogen ist. Zwar sind sie zum Teil selten gesät, doch brillieren sie an Tiefe und Poesie. Auch durch den Cast kann der Film punkten, denn immerhin darf sich „Il Gattopardo“ mit Darstellern wie Burt Lancaster (The Rainmaker), Alain Delon (Le Clan des Siciliens) und Claudia Cardinale (C’era una volta il West) schmücken. Natürlich spielen allesamt brillant, ganz vorne dran Lancaster, der ein Schauspiel liefert, dass dem Zuseher die Spucke weg bleibt. Besonders in der Szene, als er vor dem Spiegel steht, sein Ebenbild betrachtet und ihm die Tränen die Wangen hinab gleiten.
Hier schrieb Visconti großes Kino, doch leider gelingt ihm das in nicht durchgehend.
Der Streifen ist einfach zu lang, die Protagonisten scheinen kein wirkliches Ziel zu haben. Zwar besitzt das Werk ein paar interessante Aspekte, wie den Gedanken über den Tod und durchläuft einige philosophische in den Dialogen, doch kann der Film so gar nicht fesseln.
„Il Gattopardo“ dümpelt so dahin und die Charaktere bekommen trotz der enormen Lauflänge, nicht sonderlich viel Tiefe.
Der Ball am Ende ist zu sehr in die Länge gezogen, da hätte man durchaus kürzen können. Im ganzen letzen Akt tanzen sich die Darsteller die Füße wund oder sitzen zu Tische, bis es anfängt, den Zuschauer zu langweilen.
Somit verschenkt Visconti sein gutes Grundkonzept mit Szenen, die zum Teil zu lange andauern, den Zuschauer aber keineswegs elektrisieren.

„Il Gattopardo“, es hätte noch ein wenig mehr sein können.


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Markbln

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vielen Dank, dass die anderen 10er Piloten schon alles gesagt haben.
Der Leopard macht mich immer wieder sprachlos - und zwar in jeder einzelnen Szene.

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8martin

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Bewertung9.5Herausragend

Ein anschauliches Porträt der italienischen Gesellschaft aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, die für Italien besonders wichtig ist, weil am Ende die nationale Einheit steht. Die überaus prächtige Ausstattung und das detailgenaue Ambiente innen wie außen atmen förmlich diese untergegangene Welt. Die Einrichtung, die üppigen Stoffe, die Bilder an den Wänden und selbst das Licht schaffen diese unvergessliche Atmosphäre. Die Sprache und der Habitus der Akteure passen ins Bild. Frauen sticken, Männer rauchen. Von den zahllosen Weltstars glänzt Burt Lancaster als Titelfigur. Er ist der Leopard, der den Untergang beobachtet und mit einem Trauerflor in der Stimme kommentiert. Der Zuschauer sympathisiert mit seiner Sicht der Dinge und betrauert vielleicht ebenso das Verschwinden dieser schönen alten Welt.
Anders Alain Delon, der als junger, strammer Soldat die Zeichen der Zeit erkennt. Ihm gehört die Zukunft. Claudia Cardinale verkörpert das schöne, liebeshungrige Dummchen vom Lande, das wie er nach oben will und ihn bezirzt. Ihr Versteckspiel sowie der große Ball bleiben wegen der gegensätzlichen Räumlichkeiten unvergessen. Hier verschwindet der Einzelne im Großen und Ganzen. Andere Glanzlichter sind Sergio Reggiagni, der wie immer eher im Verborgenen wirkt und Terence Hill hieß 1962 noch Mario Girotti.
Allein dieser Film verschafft Visconti einen Platz im ewigen Olymp des Films. Ein Klassiker und Evergreen.

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filmfan90

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Bewertung10.0Herausragend

Nicht nur jedem Anfang, sondern auch so manchem Ende wohnt ein Zauber inne:
Obwohl sich im Sizilien des Jahres 1860 ein gesellschaftlicher und politischer Wandel anbahnt, vertritt Don Fabrizio (Burt Lancaster), der Fürst von Salina, die Meinung, dass letztlich doch „alles beim Alten“ bleiben werde. Sein Neffe Tancredi (Alain Delon) hingegen erachtet es als notwendig, dass sich der Adel dem Risorgimento anschließen müsse, um seine Vormachtstellung im Lande zumindest weitestgehend bewahren zu können, weshalb er Garibaldis Rothemden beitritt. Nach der Revolution, die weniger eine Herrschaft des Volkes als vielmehr eine Regentschaft des gehobenen Bürgertums herbeigeführt hat, muss sich auch Don Fabrizio mit der neuen Lage arrangieren und befürwortet gar die Hochzeit Tancredis mit Angelica (Claudia Cardinale), der hübschen Tochter des opportunistischen Karrieristen Sedara. Nach und nach muss der Fürst erkennen, dass diese verwandelte Welt keinen Platz mehr für einen Aristokraten seines Schlages bereithält…
Oberflächlich betrachtet ein opulentes, mit Detailbesessenheit inszeniertes Kostümdrama nach dem gleichnamigen Roman di Lampedusas, offenbart „Il Gattopardo“ seine Metaebene(n) bei einer genaueren Betrachtung seiner Ästhetik:
Durch eine meisterhafte Überblendung der auf dem Feld arbeitenden Bauern zu der berühmten Ballsequenz am Ende des Films veranschaulicht der (Salon-) Marxist Visconti den ungerechten Ausgang, den das Risorgimento seines Erachtens genommen habe – das Volk muss weiterhin harte Arbeit leisten, wohingegen das gehobene Militär und die Bourgeoisie Einzug in die prunkvollen Soirées der Oberschicht halten.
Visconti versinnbildlicht den Wandel der Zeiten und Umstände, gewissermaßen die Kernthematik dieses Films, auf verschiedene Weisen; zu Anfang bewegen sich die Mitglieder der Familie der Salinas in einem nahezu stillstehenden Umfeld, das durch den Gegensatz des dunklen Interieurs (innen) und der sonnendurchfluteten, unberührten Natur (außen) geprägt ist. Don Fabrizio hält alte Riten am Leben, indem er zum Beispiel täglich auf ein gemeinsames Familiengebet besteht - doch der Versuch, die „alte Zeit" zu konservieren, schlägt fehl, denn ein verwundeter Soldat, der im Park der Familie entdeckt wird, zeugt von den sich anbahnenden, unausweichlichen Veränderungen.
Eine der beeindruckendsten Szenen des Films, in der die Salinas in der Kirche ihres Urlaubsortes Donnafugata zu sehen sind, zeugt ebenfalls auf beeindruckende Weise vom Niedergang des Adels: In einer langen Plansequenz zeigt Kameramann Giuseppe Rotunno die scheinbar unbeweglich in Richtung des Altars blickenden, vom Staub der Anreise bedeckten Salinas, deren Antlitze so zu Allegorien des Verfalls werden.
Noch interessanter als der historische Konflikt und dessen faszinierende Umsetzung ist die Figur des Don Fabrizio, der nicht nur unter der politischen und gesellschaftlichen Umstrukturierung, sondern v.a. unter dem Verlust seiner Jugend leidet. Er, der einstige Frauenheld und Lebemann, muss erkennen, dass sein Tod naht, und er das Feld für seine Nachfahren räumen muss; Schäferstunden bei Prostituierten können lediglich für kurze Zeit seine Lebensgeister wecken. Dank der intensiven Darstellung Lancasters kann man getrost behaupten, dass Don Fabrizio wohl zu den tragischsten (männlichen) Figuren der Filmgeschichte zu zählen ist.
„Senso“, Viscontis erster Film über das Risorgimento, wirkt im unmittelbaren Vergleich zu „Il Gattopardo“ wie eine mäßige Fingerübung für den Regisseur, um ein Ausnahmewerk wie dieses überhaupt realisieren zu können. Zwar mögen die Aussagen, die Visconti über den Ausgang der italienischen Einigungsbewegung trifft, geschichtswissenschaftlich umstritten sein – die filmische Klasse, die er in „Il Gattopardo“ erreicht, ist es nicht.

PS:
Eine bemerkenswerte Begleiterscheinung dieses Films besteht nicht zuletzt darin, dass „Il Gattopardo“ wegen des ihm zu Grunde liegenden historischen Stoffes und v.a. der geradlinigen Erzählweise zu seiner Entstehungszeit wie der einsame Repräsentant einer vergangenen Epoche des Kinos in einer aufbegehrenden europäischen Filmlandschaft gewirkt haben muss…

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filmfan90

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Dann freue ich mich schon auf die Ergebnisse deiner (hoffentlich geplanten) Visconti- Retrospektive. :)


Markbln

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Visconti war offensichtlich beides.


dada20

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Während die italienische Revolution in vollem Gange ist, beleuchtet der Film das, was sich neben dieser, nämlich im Hause des sizilianischen Fürstentums Salina, abspielt. Als Zuschauer ist man hier eben auch nur Zuschauer, es gibt keine Pro- und Antagonisten, kein Gut und Böse. Man beobachtet nur. Was man aber beobachten kann, ist ein sehr gut inszeniertes Historiendrama mit einer, meiner Meinung nach einfach wunderschönenen Szenerie. Abzüge gibt es für die Längen, die allerdings auch irgenwie dazugehören und in denen man fast immer die oben genannte Szenerie bewundern kann.

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J4KOB

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"Aus großer Macht folgt große Verantwortung" (Quelle: Spiderman)
Steht so in meiner Arbeit :D Im Bezug auf des Zitat, dass Deutschland als Vorbild gelten soll und Europa nicht als finanzielle Bereicherung sondern als eine ideologische Vereinigung gesehen werden muss...
Ich find des angebracht ^^


dada20

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schon ja :D


hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

Il Gattopardo

"Der Leopard" ist bewegendes, realistisches und mit großen Aufwand realisiertes Historiendrama von Luchino Visconti aus dem Jahre 1963 nach dem gleichnamigen Roman von Giuseppe Tomati di Lampedusa, das ein gesellschaftliches Bild von faszinierender Schönheit zeichnet, Ein Gemälde einer Adelsfamilie, um genau zu sein einer Sizilianischen.

Die Handlung ist schlicht und entwickelt sich im Laufe des Films auch wenig, denn gezeigt wird nur der langsame Untergang, der Aufstand und vieles mehr, dennoch an sich schlicht, wenn auch faszinierend gehandhabt: Freiheitskampf auf Sizilien um 1860: Fürst Don Fabrizio, der von seinen Untertanen "der Leopard" genannt wird, ahnt, da er es hinnimmt, dass sein Neffe Tancredi Falconeri die schöne Tochter Angelica Sedara des opportunistischen Bürgermeisters heiraten will, dass sein traditionsreiches Geschlecht des Adels dem Untergang geweiht ist.

Der film selbst, zudem erstes mit einer fantastischen Besetzung angereichert, dabei mit an Bord ein hervorragender Burt Lancaster als "der alte Leopard" Don Fabrizio, er lebt förmlich seinen Charakter. Er lebt in seiner Darstellung. Mit seinen unglaublichem Charisma, trägt er den Film gekonnt wie sehr souverän, dann aber noch mit einem grandiosen Alain Delon als dessen junger Neffe Falconeri, jung und wie immer elegant und einer bezaubernden Claudia Cardinale als Angelica Sedara.
Die Viscontis Regie ist phänomenal, zeichnet ein durchaus spannendes Sittengemälde ab, und die Kameraarbeit einfach nur famos, somit sind die Bilder über jeden Zweifel erhaben und können sogar als nahezu perfekt beschrieben werden, da sie geradezu episches und prächtiges kreieren. Aber auch die Erzählweise des Werks kann überzeugen, falls ich das nicht schon erwähnt haben sollte.
Zudem sind die Charaktere, kurz gesagt, exzellent skizziert, die Dialoge erstklassig, die Ausstattung großartig und die Kulissen umwerfend oder auch hinreißend.

Jedoch können bei der Laufzeit von ca. 180 Minuten einige Längen auftauchen, sodass der Film nicht während der gesamten Laufzeit packen kann und er somit möglicherweise etwas langatmig wirken könnte. Dennoch sei erwähnt, dass letztendlich nicht diese Langamtig im Blickpunkt des Zuschauers bleibt bzw. in Erinnerung, das folgende gilt jedenfalls für mich, sondern die unheimliche Stärke und Energie des Werkes, mit der Visconti hier arbeitete, die nahezu alles überstrahlt. Jedoch keinesfalls in Form eines Blenders, wie man das öfters kennt. Denn die Bilder verzaubern und faszinieren in ihrer gigantischen Größen, einfach atemberaubend zu betrachten und letztendlich deshalb gerade so einmalig für mich. Alles fügt sich zusammen wie ein riesiges Porträt.
Aber hervorzuheben wäre noch die exquisite musikalische Untermalung von Nino Rota, die passend, wie auch wunderschön, eingesetzt bzw. ausgewählt und komponiert wird bzw. wurde, wie immer ein echter Genuss.
Als letztendlich sollte natürlich das Highlight des ganzen Werkes auch erwähnt werden: Denn wer kenn nicht in gewisser Weise die legendäre und oft zitierte Ballszene, die mit bombastischen Bildern verziert wurde, sodass man diese fast nur als spektakulär beschreiben kann.

Unterm Strich kann man also sagen, dass "Der Leopard" ein wahrhaft meisterhaftes Stück der Filmgeschichte ist, dessen prunkvolle Bilder man nie wieder vergisst, für mich ein herausragendes Kunststück, immer wieder einen Blick wert.


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Filmkenner77

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Bava und Argento sind wirklich hervorragende Künstler an der Kamera. Wenn du irgendwann mal Filme von den beiden sehen solltest, empfehle ich dir "Die Stunde wenn Dracula kommt" von Bava und "Suspiria" von Argento. Vor allem "Suspiria" ist mehr als Horror. Es ist ein wahrer Bilderrausch.


filmschauer

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Beide Filme habe ich auf dem Langzeit-Radar. :)


Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Anspruchvolles Sittengemälde in tollen Bildern, aber aufgrund der Länge manchmal ein wenig langatmig.

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Miguelito54

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Bewertung10.0Herausragend

Ein absoluter Klassiker und eine der kongenialsten Literaturverfilmungen, die ich kenne. Die Zeit, die man in der langen Fassung braucht, ist absolut angemessen. Hier geht es nicht um den Plot, sondern um Sizilien. Die Sommerglut der Insel, der Wind, die rauschende Ballnacht ... und eine der besten Darbietungen von Burt Lancaster.

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Beganda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hier braucht man langen Atem. Ich habe zunächst überhaupt nicht verstanden, wieso aus der Vorlage normaler Länge ein Film mit solcher Überlänge wurde (kleine Anmerkung: der Director's Cut treibt es unnötigerweise auf die Spitze). Die Erklärung: Die Dialoge (und Monologe) wurden zu einem großen Teil fast ungekürzt übernommen, zugleich schwelgt der Film in Bildern der sizilianischen Landschaft und Herrenhäuser.
Doch wenn man sich darauf einstellt, fasziniert schließlich die schwüle, träge Atmosphäre, die ja gerade auch die Handlung ausmacht, und die hier perfekt umgesetzt wurde. Insgesamt eine sehr sehenswerte Verfilmung, die nah am Buch bleibt und damit auch die verschiedenen Motive und Charaktere der Personen und Parteien flüssig unterbringt. Inhaltlich finde ich ohnehin, daß Dekadenz und ihre politischen Auswirkungen selten besser dargestellt wurden als im Leoparden.

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Sir Woodge

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Bewertung3.0Schwach

Nicht wirklich mein Geschmack. Die Revolutionären und allgemein das politische bleiben zu sehr hinter der Dekadenz des Adels verborgen. Außerdem ist der Film an sich schon todlangweilig. Einzig die Ballsaalszene hat etwas künstlerisch wertvolles.

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Geistertexter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schön, intelligent und gut gebaut: Herausragend!!!

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Alecprime

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Bewertung7.5Sehenswert

Grandiose Bilder, Landschaften, Farben. Es passiert nur sehr wenig. Aber vielleicht ist gerade das der Reiz.

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